Montag, 11. Dezember 2023
Montag, 27. März 2023
Dienstag, 28. Februar 2023
So isses, Musik!#162
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| Butler, Wilk, Osbourne, Iommi |
Freitag, 17. Februar 2023
So isses, Musik!#161
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| Iommi, Dio, Appice, Butler |
passen. Es ist zwar eine Kunst, Songs zu schreiben aber Songs zu benennen ist mindestens auch eine Kunst. Die ganze Songliste liest sich wie ein Inhaltsverzeichnis aus einem Dark Fantasy Buch oder so.
Dienstag, 31. Januar 2023
So isses, Musik!#160
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| Neil Murray, Tony Iommiy, Tony Martin, Cozy Powell |
Donnerstag, 12. Januar 2023
So isses, Musik!#159
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| Martin, Rondinelli, Iommi, Butler |
Negativbeispiel, hätte ich nur noch 10 Minuten zu leben, würde ich mir wohl 2mal diesen Song anhören, dann käme mir meine restliche Lebenszeit vor wie eine glatte Stunde. Ich habe mich nach spätestens einer Minute gefragt, wann es endlich vorbei ist, man weiss nicht, wo dieser Song hin will und was das soll, das soll irgendwie doomig sein und dieses Genre haben Black Sabbath erfunden, warum also nun sowas?
"Album Nummer siebzehn und das lustige Personalkarussell geht in die nächste Runde. Geezer Butler und Geoff Nicholls bleiben, Tony Iommi sowieso. Dafür verlassen Ronnie James Dio und Vinny Appice (mal wieder) die Band. Am Gesang ist (mal wieder) Tony Martin, und am Schlagzeug sitzt Bobby Rondinelli, der zuvor bei Rainbow gespielt hat.
Die Kritiken zum 1994 veröffentlichten Album gehen weit auseinander, und so wurde „Cross Purposes“ sowohl als ‚erstes echtes Black Sabbath seit „Born Again“‘ (AllMusic) als auch ‚Zusammenstellung von Liedern, die selbst für Bon Jovi zu schlecht waren‘ (Select Magazine) bezeichnet. In jedem Fall hat „Cross Purposes“ nahezu nichts mit dem Vorgänger „Dehumanizer“ zu tun, und kann stattdessen als vierter Teil der Iommi-Martin Reihe gesehen werden.
Betrachtet man es auf diese Weise, dann hat es den beiden Tonys sehr gutgetan, eine kleine Pause einzulegen. Denn auch wenn, „Cross Purposes“ etwas langatmig – ja sogar hodensackig – losgeht, entfaltet das Album spätestens ab dem dritten Titel ‚Psychophobia‘ seine Stärke. Der Mix aus Düsternis, Melancholie und stampfendem findet seinen Höhepunkt in ‚Virtual Death‘, bevor es in ‚Immaculate Death‘ wieder in Richtung Stadium Rock geht. Hier fällt besonders der atmosphärische Keyboardsound in den Strophen auf, während der kurze metallene Chorus alles niedermäht.
‚Dying for Love‘ ist ein tiefer Griff in den Schmalztopf, ein astreiner Skiptrack, der neben schnulzigen Songs wie ‚Still loving you‘ von den Scorpions auf einen Sampler gehört, den niemand hören sollte. À pro pos Scorpions: das Cover Artwork der Single ‚Send me an Angel’ hat erstaunliche Ähnlichkeit mit dem von „Cross Purposes“ – du kannst ja viele Ideen haben, aber wehe du Klaus Meine.
Mit ‚Back to Eden‘ geht es wieder in Richtung Heavy Dad Rock. Die Kraft der beiden Tonys donnert wie ein gewaltiger Hammer an die Wände des Paradieses. Aber auch außerhalb der Welt von Science Fiction lassen es Tony Sabbath und die anderen ordentlich krachen. Die Ballade ‚The Hand that rocks the Cradle‘ handelt von der Kinderkrankenschwester Beverly Allitt, die vier Kinder getötet haben soll. Hier schaukeln sich orchestrale Strophen und schwerer Heavy Metal mit rasanten Gitarrenlicks gegenseitig hoch, bis das Lied kurz vor seinem Höhepunkt verstummt. Warum ausgerechnet hier ein Fade-Out Effekt eingebaut werden musste, ist schwer nachvollziehbar. Dafür geht es aber mit ‚Sin, Cardinal Sin‘ (oder: ‚Cardinal Sin‘) stark weiter. Und nach dem mächtigen Orchestral Hard Rock Banger hauen Black Sabbath mit ‚Evil Eye‘ nochmal Heavy Metal-mäßig auf den Putz. Und wer die japanische Fassung mit dem elften Track ‚What‘s the Use?‘ hört, hat zu Ende nochmal richtig viel Freude.
Und
so bleibt am Ende ein merkwürdiges Gefühl übrig. „Cross
Purposes“ hat ziemlich schwach angefangen und erst zur Mitte der
A-Seite an Fahrt aufgenommen. Kurz bevor es glänzen konnte, haben
Tony Sabbath mit ‚Dying for Love‘ schnell eine Vollbremsung
eingelegt. Danach aber geht es auf der Überholspur in Richtung Spaß,
wobei bis auf den unnötigen Fade-Out in ‚The Hand that Rocks the
Cradle‘ kaum gebremst wird. Würde man also die zwei bis drei
schwächeren Tracks weglassen und die Reihenfolge der Songs ändern,
könnte „Cross Purposes“ eines der besten Iommi & Martin
Sabbath Alben sein. So bleibt es aber ein gutes wenngleich
durchwachsenes Gesamtwerk.
6/10 Pfandflaschen"
Freitag, 30. Dezember 2022
So isses, Musik!#158
Black Sabbath: Dehumanizer (1992)
Wow, was für ein Trip bis jetzt. Es ist das SECHZEHNTE Black Sabbath Album. Jetzt darf die Band also offiziell äh rauchen. Also zumindest damals war das Rauchen ab 16 Jahren erlaubt. Anyways, wir haben das erste Mal seit einiger Zeit einen Lineup-Change. Das letzte Album, "Tyr", mit Tony Martin am Gesang war nur halb so erfolgreich. Und überhaupt hatte Tony Iommi die Idee ein älteres Lineup wieder zum Leben zu erwecken. Tony Martin hingegen behauptet, dass er nicht mal gefeuert wurde, sondern dass das Telefon einfach nicht mehr geklingelt hat. Jedenfalls wurde er gegen... Ronny James Dio ausgetauscht. Auch Geezer Butler kehrte zur Band zurück, ebenso Drummer Vinny Appice.
Generell sollte man diese Besetzung ein wenig im Auge behalten, zumal diese während der längeren Pause von Black Sabbath unter dem Namen „Heaven And Hell“ unterwegs war, vorrangig Lieder der ersten zwei Dio Sabbath-Alben gespielt hat, ein Livealbum und ein Album mit komplett neuen Songs veröffentlichte und mit dem Namenswechsel in erster Linie anstrebte, sich von der Bürde von Black Sabbath zu befreien und keine Ozzy-Songs mit Dio spielen zu müssen.
Dieses
Album ist um einiges weniger sperriger und düsterer als die anderen
beiden mit Dio und weniger episch-majestätisch sondern ziemlich
doomig, das beste aus beiden Welten quasi. Iommi kommt nicht umhin,
sich hin und wieder selbst zu kopieren, das Riff zu „Letters From
Earth“
Appice, Butler, Dio, Iommi
beispielsweise klingt, als hätte jemand die Riffs von
„Heaven And Hell“ und „Snowblind“ miteinander gepaart,
lustigerweise.
Generell erkennt man einige Versatzstücke zu älteren Sabbath-Platten, was natürlich auch an Geezers großartigem Bass liegt, es gibt tatsächlich wenige vergleichbare Bassisten und das fällt bei diesem Album wieder deutlich auf. Geezer ist einfach die perfekte Ergänzung zu Iommis Riffs.
Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle noch mal das großartige „I“, was zu einem meiner absoluten Lieblingssongs von Black Sabbath gehört. Ich habe Dehumanizer dummerweise die letzten paar Jahre ziemlich ignoriert, aber „I“ lief doch regelmäßig.
Insgesamt ist das wirklich ein großartiges Sabbath-Album, das sich perfekt in die Großtaten mit Dio einreiht.
9/10 Pfandflaschen"
"Sicherlich erinnern sich einige der Lesenden lebhaft an den 30. September 2022. An diesem Tag erschien „So isses, Musik!#152“ und die drei lustigen Herren gaben ihren Senf zum Black Sabbath Album „Mob Rules“ ab. Diese einleitenden Worte münden in der Tatsache, die wohl in ausnahmslos jeder Rezension zum Album „Dehumanizer“ geschrieben steht (beweist mir das Gegenteil und ich esse eine saure Gurke!): im Line-Up von 1981 wurde 1992 ein neues Sabbath Album aufgenommen. Das heißt, Ronny James Dio, Geezer Butler und Vinny Appice waren neben Nicholls plötzlich wieder dabei – Tony Iommi auch, aber das ist ja keine Überraschung.
Musikalisch geht es in den zehn Stücken ungewohnt schwer, heftig und düster zur Sache. Zurecht wird „Dehumanizer“ als das Sabbath Album mit dem härtesten Sound gehandelt. Nichtsdestotrotz kommen progressive und symphonische zur Geltung. Diese scheinen in „Dehumanizer“ sehr gut durch, weil das Album zwar von hartem Metalsound geprägt ist, aber nicht unbedingt durch seine Geschwindigkeit auffällt. Mit der Behäbigkeit eines Spaziergangs durch den Mariannengraben mit stählernen Stiefeln stampfen die ersten beiden Titel ‚Computer God‘ und ‚After All (The Dead)‘ voran. Kurz bevor man denken könnte, Black Sabbath sind wieder beim Doom angekommen, lädt ‚TV Crimes‘ zum Training der Nackenmuskulatur via Heavy Metal Headbanging ein. Auf dem Rest der A-Seite wird das Tempo dann wieder etwas reduziert, und mit ‚Letters from Earth‘ und ‚Master of Insanity‘ folgen zwei Titel, die zu gut sind, um als Filler bezeichnet zu werden, dennoch nicht am strahlenden Licht der ersten zwei Titel vorbeischeinen können.
Auch wenn ‚Time Machine‘ tempotechnisch wieder mehr in Richtung Heavy Metal zielt, liegt über dem Song eine schwere Dunkelheit, die vor okkulten und eschatologischen Motiven strotzt. Nach dem sehr unspektakulären ‚Sins of the Father‘ erinnert ‚Too Late‘ mit seinem langen unverzerrten Intro an ‚Signo of the Southern Cross‘. Der wirklich starke Track geht sanft in das Midtempo-Heavy Metal Gewitter ‚I‘ über, bevor es mit ‚Buried Alive‘ noch einmal doomily heavy zur Sache geht.
Die
kurze Rückkehr von Dio und dem „Mob Rules“ Line-Up hätte mit
keinem bessere Cover Artwork versehen werden können, denn
„Dehumanizer“ ist ein musikalischer Blitzschlag. Das Album kommt
aus dem Nichts, zerreißt die Luft und hinterlässt nur Dunkelheit
und Spannung.
8,5/10 Pfandflaschen"
Mittwoch, 21. Dezember 2022
So isses, Musik!#157
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| Neil Murray, Cozy Powell, Tony Martin, Tony Iommi |
Die
Besetzung um Iommi, Geoff Nicholls und Tony Martin blieb
verhältnismäßig unverändert, sogar Cozy Powell ist wieder dabei,
diesmal zeigt er sogar etwas mehr, was er auf dem Kasten hat.
An sich sind die Songs ganz gut, es bleibt aber leider nicht besonders viel hängen, ausser dass „The Law Maker“ fast schon motörheadesk vor sich hin meddlt, Jerusalem einen geilen Refrain hat und das epische Valhalla gleich mit 2(!) Intros daher kommt, also quasi mit Intro (Odin‘s Court) und Intro zum Intro (The Battle Of Tyr). Dass das Album aus 9 Songs besteht ist also tatsächlich ein bisschen so etwas wie eine freche kleine Mogelpackung weil eigentlich sind es 7 Songs aber naja.
Jedenfalls ist das große Manko gegenüber Headless Cross die völlige Beliebigkeit der meisten Songs, ich will gar nicht zu hart sein aber nachdem man bei Headless Cross oder auch The Eternal Idol nach jedem Durchgang 3 4 weitere Ohrwürmer hatte, die sich fachgerecht ins Stammhirn gefräst haben, hat man hier vielleicht Jerusalem und das war‘s. Aus diesem Grunde gibt es leider nur
7/10 Pfandflaschen.
"Wie schon „Headless Cross“ ist auch „Tyr“ nicht auf Spotify verfügbar. Wem das bei meinem letzten Beitrag aufgefallen ist, und wer deshalb seinen Bildschirm angeschrien hat, sei an dieser Stelle gegrüßt.
„Tyr“ ist also das fünfzehnte Studioalbum aus dem Hause Sabbath, und es ist das erste Album in den sogenannten 90ern, nämlich am 20. August 1990 erschienen. Eindrucksvoll ist, dass sich am Line-Up kaum etwas geändert hat; lediglich Neil Murray hat Laurence Cottle am Bass ersetzt. Somit ist neben Drummer Cozy Powell ein weiteres ehemaliges Whitesnake Mitglied in der neuen Black Sabbath Formation, die des Weiteren aus den alten Bekannten Tony Iommi, Tony Martin und Geoff Nicholls besteht.
Es klingt alles nach einem Erfolgsrezept à la Never Change Your Running System. Nach „The Eternal Idol“ und „Headless Cross“ hat sich das Line-Up gut eingearbeitet, und der Sound ist wirklich flüssig und eingängig. Und doch scheint es, als läge genau hier das Problem. Denn hört man „Tyr“ in einer Session mit „Headless Cross“, so bleibt neben dem Chorus von „Jerusalem“ und dem Instrumental „Battle of Tyr“ wenig hängen.
Und so bleibt auch mein Text zum Album dieses Mal sehr kurz. „Tyr“ hätte auch als C- und D-Seite von „Headless Cross“ erscheinen können, und dann hätte es wahrscheinlich sogar eine bessere Bewertung bekommen. So bleibt es bei einem Album, das nicht auffällt.
6/10 Pfandflaschen"











