Donnerstag, 30. Juli 2026
Mittwoch, 29. Juli 2026
Film der Woche#689: STEPHEN KING SPECIAL, Teil 10
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von "Film der Woche". Ursprünglich wollte ich ja monatlich ein Stephen-King-Special rausbringen. Leider habe ich, was die Sache betrifft, mich auf andere Themen konzentriert. Schade eigentlich, denn es wäre ein großartiger monatlicher Beitrag gewesen. Jedenfalls, hier ist Teil 9, jetzt kommt Teil 10. Nächstes Jahr wird es dann denke ich mal weiter gehen.
27. The Green Mile (1999)
Ich hätte schwören können, dass ich den Film irgendwann mal im Rahmen von "101 Sci-Fi Filme die Sie sehen müssen bevor Sie sterben" reviewt habe. Allerdings habe ich mich geirrt und so war es gestern (30.12.2025) tatsächlich so weit und ich habe ihn wieder geguckt. Es war großartig.
Zuerst befinden wir uns in einer Wohnanlage für Senioren in Louisiana im Jahre 1998. Der Rentner Paul Edgecomb (Dabbs Greer) erzählt seiner guten Freundin Elaine (Eve Brent) wieso er bei der Aufführung von "Ich tanz mich in dein Herz hinein" bzw. dem Gesang von Fred Astaire darin in Tränen ausbrach. Wir erfahren wieso genau und ab da beginnt ein Rückblick. 1935 ist Paul (Tom Hanks) 44 Jahre alt und
Leiter des Todestraktes des Gefängnisses Cold Mountain. Der Boden hat die "Farbe alter Limonen", also grün. Man nennt den Weg zum elektrischen Stuhl "die grüne Meile". Im Todestrakt sitzen unterschiedlichste Insassen, weswegen genau erfährt man nicht. Darunter "Toot-Toot" (Harry Dean Stanton), Del (Michael Jeter) und Arlen (Graham Greene). Eines Tages kommt ein neuer Häftling an. John Coffey (Michael Clarke Duncan) ist ein muskulöser, zwei Meter großer schwarzer Mann der mit zwei toten, blutüberströmten Mädchen in den Armen aufgefunden wurde, die zuvor als vermisst gemeldet wurden. Die rassistische, bürgerliche Lynchjustiz hat ihn natürlich des Mordes bezichtigt und zum Tode verurteilt. Doch irgendwas ist an ihm anders. Er hat Angst davor, im dunkeln zu schlafen und wirkt leicht geistig zurück geblieben. Paul leidet zu dem Zeitpunkt unter einer sehr schweren Harnleiterentzündung. John kann diese heilen, indem er mithilfe seiner übernatürlichen Kräfte die ganze "schlechte Energie" aussaugt und in Form von einem Schwarm von Insekten aushustet. Es ist ein Wunder Gottes, dass im Todestrakt einsitzt. So jemand kann niemals ein Mörder sein.
Ich habe vor über zehn Jahren den Fortsetzungsroman, der hierfür als Vorlage gilt, gelesen und war schon ziemlich betroffen. Das Ganze noch mal (weil ich den Film garantiert schon mal gesehen habe) in realistisch und Farbe zusehen war durchaus...eine Erfahrung. Das ist eine gute Nachricht, weil es zeigt dass man Gefühle hat und das was im Film geschieht, einen mitnimmt. John Coffey ist die Mensch gewordene Darstellung von "die Last der Welt auf den Schultern tragen". Er ist fast jemand wie die (mythische Figur) Jesus Christus, die nur Gutes für gute Menschen um ihn herum möchte und unter all dem Leid in der Welt leidet - weil dieses Leid für immer in seinem Kopf wohnt. "Wie Scherben in meinem Kopf" (sinngemäß zitiert). "The Green Mile" verursacht Tränenfontänen nicht nur weil er traurig ist, sondern weil er dieses Maß an Ungerechtigkeit zeigt. Das gute Menschen unschuldig auf den elektrischen Stuhl kommen. Wärter, die sich mit den Gefangenen quasi anfreunden und sie hinterher trotzdem zum Stuhl führen müssen, weil es ihre Pflicht ist. Es ist einer der berührendesten SK-Verfilmungen überhaupt, neben "Stand By Me" und "The Shawshank Redemption". Nach "Forrest Gump" schon der zweite Film mit Tom Hanks und Gary Sinise (der hier nur kurz zu sehen ist). Es ist wahrhaftig ein großartiger Film und das sage ich viel zu selten.
10/10 Pfandflaschen
Trailer:
28. Hearts in Atlantis (2001)
Wie es immer wieder der Zufall wollte, war es in den Specials immer wieder so: Ein filmisches Meisterwerk und eine absolute Schrottverfilmung. Dieses Mal ist es nicht so und es sind beides keine Horrorfilme.
"Hearts in Atlantis" basiert auf der Novelle "Low Men in Yellow Coats", die im Roman "Hearts in Atlantis" erschienen ist. Es ist ein Wiedersehen mit David Morse (der in "The Green Mile" den Wärter Brutus gespielt hat). Diesmal spielt er in der Rahmenhandlung den bereits erwachsenen Bobby Garfield, der in seine Heimatstadt zurück gekehrt ist um auf die Beerdigung seines Freundes und Kriegsveteranen Sully (Will Rothhaar) zu gehen. Dabei erfährt er auch, dass ihre gemeinsame Freundin Carol Gerber (Mika Boorem) gestorben ist. Als er seine alte Gegend besucht fängt er an sich an ihre gemeinsame Jugend zu erinnern. Dabei war eine Bekanntschaft besonders einprägsam und wichtig. Irgendwann ist in das Haus von Bobby (Anton Yelchin, RIP) und seiner Mutter Liz (Hope Davis) ein Untermieter
eingezogen: Ted Brautigan (Anthony Hopkins), ein älterer Herr der durchaus lieb ist, allerdings etwas exzentrisch rüberkommt. Er verfügt über äußerst detailliertes Wissen über Baseball und hat eine große Menschenkenntnis. Bobby und er freunden sich an, es entsteht eine Art Großvater-Enkel-Beziehung, die der Junge auch dringend nötig hat. Sein Vater ist nämlich gestorben und seine Mutter interessiert sich größtenteils für ihre Karrieren. Es stellt sich heraus, dass Ted telekinetisch und telepathisch begabt ist. Und dass gewisse Menschen in gewissen Autos und in gewissen Klamotten ihn verfolgen und entführen wollen. Bobby hat Angst, dass sein großväterlicher Freund bald verschwindet.
Tränenfontänen. Na gut, vielleicht nicht ganz Fontänen aber durchaus Tränen. Denn es war schwer zu verdauen. Böse Zungen würden behaupten, das wäre eine Art "Mood Piece", dass nur dazu da ist einen zum Weinen zu bringen. Meiner Meinung nach ist der Film mehr als das. Es ist eine Metapher: Entweder für Demenz oder für Tod oder für beides. Der von Hopkins gespielte Ted Brautigan ist merkwürdig, leicht exzentrisch aber doch ein lieber alter Mann. Die Männer, die ihn abholen wollen sind etweder die Demenz oder der Tod, der ihn bald holen kommt und ihm aus seinem Leben als auch aus dem Leben Bobbys entreißt. Vielleicht ist es weit hergeholt, vielleicht liege ich aber richtig. I don't know. Ich habe vor knapp sechs Jahren jemanden an die Folgen von Demenz (bzw. weiteres) verloren und kann deswegen relatieren. Bzw. ich fühle mich sehr daran erinnert. Verdammt guter und durchaus auch trauriger Film.
9/10 Pfandflaschen
Trailer:
Dienstag, 28. Juli 2026
Comic Book Review#687: Judge Dredd: The Day The Law Died (2012)
Mega City One, einer der letzten Großstädte auf der Erde - und teil der USA. Angeblich soll Judge Dredd mehrere Mitglieder einer Zeitungsredaktion umgebracht haben, aus Rache dafür weil sie ihn in einer Reportage falsch dargestellt haben. Tatsächlich wird Dredd von einem obersten Tribunal für schuldig gesprochen, doch es stellt sich heraus dass alles eine Täuschung ist - inklusive Doppelgänger. Irgendwer will Judge Dredd ausschalten, weil er "unbequem" ist. Kurze Zeit später wird der oberste Judge, Clarence Goodman von einer unbekannten Bande umgebracht. Als Ersatz springt Judge Cal ein, der ganz schnell ein strenges Regime in der Stadt installiert. Cal gleicht einem Cäsar, einen narzisstischen Diktator der am liebsten möchte dass alle 24/7 ihn huldigen und lieben. Menschen wie Judge Dredd, als auch andere gesetzestreue Polizisten sind komischerweise nicht von seiner (scheinbaren) Gehirnwäsche beeinflusst. Sie sind die einzige Hoffnung für die freien Bürger.
Montag, 27. Juli 2026
Album der Woche#691: Fear Factory - Obsolete (1998)
Sonntag, 26. Juli 2026
So isses, Musik!#216
"DDP haben mit ihren melodischen und schnellen Tracks immer eine Sonderstellung im Deutschpunk für mich gehabt. Ein bisschen dilettantisch, aber dennoch treffsicher hat sich die Band vor allem mit ihren Texten in meinem Gedächtnis eingebrannt. Als perfektes Beispiel hierfür dient die düstere Hymne „Wenn der Sturm beginnt“ vom Album „Es geschah am hellixten Tag“."
definitiv was ganz anderes als Black Metal und auf jeden Fall auch etwas anderes als ihre ambientigen oder späteren synthpoppigen Werke. Der erste Song hierauf, "Of Wolves & Vibrancy" ist genau das, was ich Techno nennen würde. Richtig utz utz utz. Könnte auf dem Soundtrack zum ersten Teil von Matrix sein. In irgendeiner Club-Szene wo nicht grade "Dragula" läuft. "Gnosis" wird dann wieder typisch Electro-Ulver: trip(hop)pig, ambient-ig und irgendwann voll mit mysteriösen, tragisch anmutenden Gesang. "Limbo Central" hat sogar klitzekleine Drum&Bass-Verschnitte, gewürzt mit verzerrten Gitarren. Der Abschlußtrack "Of Wolves & Withdrawal" ist dann aber das krasse Gegenteil. Man hört kaum was, bis auf etwas Hintergrundnoise. Wie in einem unterirdischen Labyrinth, wo sich irgendwelche Gefahren lauern.
Donnerstag, 23. Juli 2026
Mittwoch, 22. Juli 2026
Film der Woche#688: 7 tage... unter Staubsaugervertretern (2015)
um einen "Raumluftverbesserungsirgendwasbla". Jedenfalls kostet ein solches Teil beinahe 2000 Euro. Die Brüder haben auch ein gewisses Klientel, das sie bedienen. Nämlich Reiche die teilweise in Gated Communities leben und bereit sind, so viel Geld auszugeben - für etwas was eigentlich jeder schon zuhause hat. Außerdem schafft man es einen gewissen Rabatt anzubieten, wenn die Kunden die Namen ihrer Freunde nennen, die man ebenso zu einem Staubsaugerdingsvorstellungstermin laden kann. Die Firma funktioniert wie ein Pyramidensystem. Man rekrutiert Menschen auf der Straße, die dann in Coachings trainiert und motiviert werden. Es gibt Prämien, auch in Form von coolen Dienstautos.
Dienstag, 21. Juli 2026
Comic Book Review#686: Judge Dredd: The Cursed Earth Saga (2013)
Montag, 20. Juli 2026
Album der Woche#690: Sneaker Pimps - Bloodsport (2002)
hat sich der Moskauer DJ Groove über nervige Leute aufgeregt die ihn auf Parties aufgefordert haben absolut nervige Scheißmusik abzuspielen. Durch diese Annotations habe ich herausgefunden, dass die britische Trip-Hop-Band Sneaker Pimps ihn auf dem Cover zu ihrem 2002er Album "Bloodsport" abgebildet hat. Ich hatte dieses Album auch einmal in der Hand und es stimmte tatsächlich. Im Booklet wird er auch erwähnt. Jedoch kam es irgendwie nie dazu, dass ich mir das Album angehört habe. Außerdem gab es mal eine Collabo zwischen Sneaker Pimps und einen äh bekannten US-Künstler auf dem Soundtrack zu "Spawn", sodass ich mir etwas vollkommen anderes als der Inhalt dieses Albums hier vorgestellt habe.
Freitag, 17. Juli 2026
My Favorite TV-Show: Mad Men
Donnerstag, 16. Juli 2026
Mittwoch, 15. Juli 2026
Film der Woche#687: World's Greatest Dad (2009)
Dienstag, 14. Juli 2026
Comic Book Review#685: Minor Threats#1-4 (2022)
Montag, 13. Juli 2026
Album der Woche#689: Profanatica - Rotten Incarnation of God (2019)
Sonntag, 12. Juli 2026
So isses, Musik!#215
Chaos Z – Gewalt
Chaos Z – Krass
Es gibt wenige deutsche Punkbands, die so immens wichtig sind, dass eine Liste von Deutschpunk-Songs zwei Songs von ihnen verdient. Chaos-Z ist eine solche Band. Von Andreas Löhr, seinem großen Bruder Thomas und Schlagzeug er Michael Ortner 1980 gegründet, als Andreas gerade mal 13 war, veröffentlichten sie relativ schnell erste EPs und Alben mit rauem, düsteren und kompromisslosem Deutschpunk, fast ein bisschen wie deutsche discharge. Bereits Mitte der 80er Jahre wurde die Musik unter dem Einfluss von Bands wie Joy Division zunehmend schleppender, melodischer und schließlich benannte man sich in "Fliehende Stürme" um. Diese beiden Songs stammen aber tatsächlich aus der späteren "Reunion"-Phase, Thomas Löhr verstarb an HIV und Andreas Löhr schrieb ein komplettes Album wütender und resignierter Punksongs, die irgendwie besser zu Chaos-Z als zu Fliehende Stürme passten, Glück für uns, die "45 Jahre ohne Bewährung" gehört mit "Schweineherbst" von Slime zu den besten deutschen Punk-Alben der 90er. Zwar durchaus melodischer als das Frühwerk aber diese wahnsinnige Wut und Stimmung, die in Musik und Texten transportiert wird, ist einfach unvergleichlich. Krass ist hierbei (und das muss ich als einziger Ossi in der Runde nochmal erwähnen) eine Abrechnung mit dem nationalen Freudentaumel nach der Wiedervereinigung, der Kirche, der Bundeswehr und dem gesamten Konstrukt Deutschland, wahnsinnig toller und wichtiger Song. Ich würde Chaos-Z jetzt nicht unbedingt als proto-antideutsch bezeichnen, verdient hätten sie es mit diesem Song aber irgendwie.
"Gewalt" ist eine brutale und heftige Schilderung eines sinnlosen deutschen Lebens, das letztendlich in einem Amoklauf gipfelt, wer Zuspruch und Ermutigung braucht, sollte sich definitiv eine andere Band suchen, hier wird gekotzt. Was für ein Jahrhundertwerk.
Wenn ich den Text richtig verstanden habe, geht es um die letzte Phase des 20. Jahrhunderts: Hasselhoff, Wehrdienst, Baseballschläger, kunterbunte Symbolpolitik, graue Welt, und mentale Gesundheit in einer kranken Realität. Vor allem interpretiere ich die erste Strophe als antifaschistische (und antideutsche) Ablehnung der Einverleibung der DDR durch die BRD. Was ich aber mit Sicherheit sagen kann, ist folgendes: der Refrain ist ein äußerst starker Quell für innere Kraft, das Lied ist ein zeitloser Klassiker, und Chaos Z sind völlig zurecht zweimal in dieser Serie vertreten."
Chefdenker – Schwierige Zeiten
Donnerstag, 9. Juli 2026
Mittwoch, 8. Juli 2026
Film der Woche#686: Near Dark (1987)
in der Lage Menschen zu töten. Die Gruppe bewegt sich in Kneipen, auf Bundesstraßen und übernachtet sogar einmal in einem Bungalow. Tatsächlich ist aber die Polizei auf ihrer Spur, weil sie eine Kneipe überfallen und für mehrere Tote gesorgt haben. Für Caleb wird die Sache immer unangenehmer. Er hat Blutdurst und kann keine Sonne mehr vertragen. Vielleicht wird aus ihm kein guter Vampir? Dazu kommt noch, dass sein besorgter Vater nach ihm sucht. Wie erklärt er ihm die ganze Situation? Vielleicht war es doch keine so gute Idee mit einem Haufen Vampire um die Häuser zu ziehen?
Dienstag, 7. Juli 2026
Comic Book Review#684: Rogue Trooper: Welcome to Nu-Earth (2013)
Montag, 6. Juli 2026
Album der Woche#688: Bomfunk MC's - In Stereo (1999)
finnischen Rockband Waltari. Er klingt als hätte man ihn irgendwie dazu gezwungen. Aber genug davon. "In Stereo" ist ein gekonnter Mix aus Breakbeat, Techno, Drum and Bass und Hip-Hop. Reimtechnisch orientiert sich B.O.W. (Brother of Words aka Raymond Ebanks) an 1980er Hip-Hop, dessen Hörer auf Pappe (nicht das was ihr denkt) gebreakdanced haben. Die Reime sind simpel und durchaus generisch. Es geht die ganze zeit um "rock rocking the spot", "the mic I will rock" oder "rock the microphone" als auch andere Formen der Selbstdarstellung. Tatsächlich geht es aber auch um die Musik. So wird diese in den lyrics als "funky flow" der einen die Kontrolle verlieren lässt dargestellt. Ich glaube, dass Bomfunk MC's die einzige Gruppe sind die in einem Song sowohl sich selbst als auch den Albumtitel erwähnen. So heißt es in "In Stereo": "It really makes me lose controlBomfunk MC's in stereo".
Sonntag, 5. Juli 2026
Film der Woche#685: Meshes of the Afternoon (1943)
Es gab nach der Blogpause im April einen kleinen organisatorischen Fehler. Aus Versehen habe ich die Pause eine Woche länger durchgezogen. Somit ist das "Album der Woche", "Comic Book Review" und "Film der Woche" die in der ersten Maiwoche erscheinen sollten, erst eine Woche später erschienen. Logischerweise hat sich dann alles verschoben. Damit ich nicht Anfang Oktober (den Halloween-Monat SHOCKTOBER wohlgemerkt) nicht immer noch "normalen" September-Content veröffentliche, habe ich beschlossen diesen Fehler JETZT auszubügeln. Und zwar erscheinen in der Woche vom 29.06.-05.07.2026 ganze zwei "Alben der Woche", zwei "Comic Book Reviews" und zwei "Filme der Woche". Das hier ist der zweite "Film der Woche". Here we go:
Samstag, 4. Juli 2026
Comic Book Review#683: Judge Dredd: Luna-1 (2015)
Es gab nach der Blogpause im April einen kleinen organisatorischen Fehler. Aus Versehen habe ich die Pause eine Woche länger durchgezogen. Somit ist das "Album der Woche", "Comic Book Review" und "Film der Woche" die in der ersten Maiwoche erscheinen sollten, erst eine Woche später erschienen. Logischerweise hat sich dann alles verschoben. Damit ich nicht Anfang Oktober (den Halloween-Monat SHOCKTOBER wohlgemerkt) nicht immer noch "normalen" September-Content veröffentliche, habe ich beschlossen diesen Fehler JETZT auszubügeln. Und zwar erscheinen in der Woche vom 29.06.-05.07.2026 ganze zwei "Alben der Woche", zwei "Comic Book Reviews" und zwei "Filme der Woche". Das hier ist das zweite "Comic Book Review". Here we go:
und kommt auf diese Weise auch mit, obwohl Dredd es ihm untersagt hat. Was den Cop aus Megacity One hier nun erwartet, ist nicht viel anders als auf der Erde. Eine korrupte Organisation, die gefühlt die Hälfte aller unternehmen hier verschluckt. Man treibt einen Mitarbeiter dermaßen in den Wahnsinn, dass er Amok läuft. Doch JD erschießt ihn nicht, sondern nur so leicht ins Bein weißte, damit er verhaftet werden kann. Grund: Der Sohn des Amokläufers sieht zu und macht sich sorgen. Viel wichtiger als das, als auch irgendwelche Banküberfalle die von Leuten begangen werden, deren Gesichter mithilfe einer Maschine verändert werden können ist die Story der Mond-Olympiade. Mehrere Länder nehmen teil, darunter auch die Sowjetunion bzw. die "Soviet Cities", wie man sie in der Zukunft nennen wird. Es gibt einen Anschlag auf einen sowjetischen Sportler, sodass die Sowjetunion einen Krieg erklärt. Zum Glück werden Kriege in der Zukunft nur noch in Kleinstgruppen von 4 Männern geführt und von der Öffentlichkeit als eine Art Sport betrachtet. Genau das schmeckt Judge Dredd aber nicht. Menschen sind wegen nichts und wieder nichts drauf gegangen und man sieht das als Amusement. Kein Wunder, dass er dem "Sportkommentator" das Mikrofon in die Fresse stopft.
Freitag, 3. Juli 2026
Album der Woche#687: Дельфин - Не в фокусе (1997)
angucken, als wäre ich so ein Arschloch (...)". Oder im Grunde: Ich bin schlecht für dich, doch du wirst immer wieder kommen und du kannst nicht anders. "Wojna" ("Krieg") handelt von einem inneren Krieg gegen sich selbst. "Delfin" ist eine Art Metapher auf Lysykovs Leben und erzählt eigentlich die Story vom Leben des letzten Delfins in einem Ozean. "Ja lyublyu ljudej" ("Ich liebe Menschen") ist ein Disstrack gegen all diese Leute die "einen in einer merkwürdiger Weise Danke sagen" bzw. "viel zu viel von sich selbst halten". Der Song ist voll mit Beleidigungen und als dieser das erste Mal live performt wurde, war ein Fernsehsender dermaßen schockiert, dass er viel zu spät die Übertragung abgebrochen hat.
Donnerstag, 2. Juli 2026
Mittwoch, 1. Juli 2026
Film der Woche#684: L’Année dernière à Marienbad (1961)
Hotelgästen angesehen wird. Darin versucht ein Mann eine Frau zu überzeugen, mit ihm mitzugehen und ein neues Leben anzufangen. Tatsächlich fokussiert sich die Handlung daraufhin auf ein ähnliches Szenario. Ein Mann (Giorgio Albertazzi) versucht eine Frau (Delphine Seyrig) zu überzeugen, dass sie sich letztes Jahr in diesem Hotel getroffen haben. Außerdem soll er sie überredet haben, ihren Partner zu verlassen und mit ihm ein neues Leben anzufangen. Sie hat ihm das versprochen. Doch sie kann sich absolut nicht daran erinnern oder hat es komplett verdrängt. Vielleicht war es auch ein harmloser Flirt und sie bereut ihr Verhalten - möchte das aber nicht zugeben. Immer wieder fordert der Typ den Partner der Frau zu einem Nim-Spiel heraus.



















