Was geht sonst?
Während der Podcast von Pinky und mir pausiert, hat er es sich zur Aufgabe gemacht, eine Karriere äh einen Comeback als Schlagersänger zu starten. Im Rahmen eines Multimedia-Projekts hat er es ganz wunderbar gemacht sich als Michael Hammer, der geläuterte Alkoholiker äh Schlagerveteran der einen Schlager/Rock-Comeback versucht, zu inszenieren. Das ist im Prinzip der gesäte Samen der noch gedeihen kann. Das offizielle Musikvideo bette ich direkt drunter ein. Das ursprünglich live ausgestrahlte Video der "Schlagersendung" findet ihr hier, da ich es nicht einbetten kann. Die besagte Stelle findet ihr ab der Minute 21.
Erstes Album von Shō namens "Radio Silence", rausgebracht auf Language Instinct. Falls ihr auf den Sound von schwebelosen Gefühl steht, das entsteht wenn ihr am Sterben seid und jetzt grade, jeden Moment im Himmel ankommen könnt, aber der Arzt euch reanimiert so klickt doch bitte hier auf diesen Link.
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Ab in den .mp3-Himmel:
Als letztes war ich im "Hard Rock"-Ordner und so bewegen wir uns weiter bei "H" in Richtung "Hip Hop". Tatsächlich war der Hip-Hop-Ordner wirklich unfassbar groß. Ich glaube, es waren an die 11 Stunden an Material die sich da angesammelt haben. Naja eigentlich heißt der Ordner "Hip-Hop & Soul" weil sich da 1-2 Soul Songs verwirrt haben. Wie auch immer. Es ist ganz viel großartiges Zeug und ganz viel Müll. Wir haben hier lauter Klassiker wie Dr. Dre, Snoop (Doggy) Dogg, N.W.A., Cypress Hill, Coolio usw. usf. Aber auch so Nischensachen, die man entweder nicht kennt oder zu recht oder zu unrecht vergessen hat. Ich habe ernsthaft ein ganzes Album (entgegen der Annahme, dass es hier sich um einzelne Songs handelt) von MC Fiva hier und einige Songs von Frauenarzt. Dicht nacheinander, glaub ich. "Goodfellas Mafia", ein vegan straight edge Rap Projekt, angeführt von den Rappern Daniel Gun und Partisan. Es geht größtenteils darum irgendwo hinzugehen und jemanden zu verprügeln. Ich habe selten etwas so unfassbar unfreiwillig lustiges gehört. Die einzelnen Songs, die nicht in den Unterordnern sind sind aber wesentlich interessanter. Zum Beispiel: "Die Antideutsche Welle" von 5Drei9, "If U Wanna Be A Dresdner" von zwei so Atzen aus Dresden oder....so ein furchtbar grenzdebiler Polit-Hip-Hop Track namens "Nazi tot" von Kaisaschnitt und irgendwelchen Freunden von ihm. Grauenhaft. Viel witziger ist dabei "Ficken Geld Drogen Nutten" von MuschiFlo, Scher und Ikko Fritsch aus dem Jahre....von wann ist das eigentlich? Naja Hip-Hop-Parodien können gut werden - oder auch nicht. Die 221LH-Crew, ein Zusammenschluß von irgendwelchen Metallern(?) von Stop-Hip-Hop.de (meine Fressen) rappt darüber, wie dämlich sie sind und scheiße und überhaupt. Der ganze Ordner endet mit "Wir waren mal Stars" von Torch und Toni L.
Im "Hörbücher"-Ordner findet sich "nur" "Kommunismus für Kinder" von Bini Adamczak.
"Indie.Alternative" bietet nicht sehr viel, allerdings trotzdem einiges was ich schon längst hätte wieder hören soll. Rollins Band, Fantomas (von ihnen "nur" ein Live Slayer Medley) und ein paar Songs von To My Surprise. Dies war einst ein Projekt des Slipknot-Perkussionisten Shawn Crahan. Keine Ahnung in welcher Richtung man das irgendwie unterbringen kann. Aber "Alternative" passt irgendwie dazu.
"Industrial" ist voll mit den Zeug, dass ich damals für Industrial gehalten habe. Also, Rob Zombie, White Zombie, Nine Inch Nails. Wobei das natürlich in Teilen stimmt, in Teilen aber irgendwie nicht. Ich würde aus heutiger Sicht White Zombie vllt. nur ansatzweise als Industrial bezeichnet. Großes Highlight hier ist der Trip Hop Song "Evolution Revolution Love" von Tricky, der hier nichts verloren hat.
Warum zur Hölle ist hier ein Ordner namens "Interviews", der voll ist mit irgendeiner Scheiße? Warum habe ich ein großes Interview mit äh einer gewissen Nazi-Hooligan-Band? Zu Dokumentationszwecken? Wahrscheinlich. "Samsons Schnuffeltuch" von den Angefahrenen Schulkindern ist hier auch drin. Why? Das haben sich Discharge auch gefragt und ich kann die Frage nicht beantworten.
J-Rock: Dir En Grey, Gazette, Girugamesh und D'Espairs Ray. Irgendwann war ich wohl leicht davon fasziniert oder ich kannte jemanden der mir das ganze Zeug per ICQ geschickt hat. Ich vermute mal letzteres.
Der einzige Unterordner im Ordner "Liedermacher" ist der von Joint Venture. Natürlich findet sich hier die Geschichte vom ersten nachgewiesenen Haschischtoten, einen Dock-Arbeiter namens Hank, dieser andere Song übers Haschischrauchen und natürlich auch dieser eine Song über Ex-Freundinnen.
Im Mai geht's weiter. Versprochen.
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Opeth Discography: Sorceress (2016)Ich bin an der Stelle ganz ehrlich. Mir fällt es schwer über dieses Album zu schreiben. Nicht weil es irgendwie langweilig wäre oder so. Ganz und gar nicht. Opeth verstehen nun mal wo ihre Stärken sind, machen ihre Arbeit gut und sind dabei einfach...Opeth. Das heißt sie machen im Grunde immer mal wieder etwas ähnliches. Was ja kein Verbrechen ist, aber ehrlich gesagt fällt mir nicht wirklich viel dazu ein. Es wird übrigens die letzte vollumfängliche Discography auf diesem Blog sein - zumindest eine derartig große. Ich werde mich in der Zukunft auf kleinere Kaliber fokussieren.
"Sorceress" ist schon das zwölfte Album der Band. Diesmal kein Konzeptalbum sondern eins, dass sich unter anderem mit den "gefährlichen Aspekten der Liebe" beschäftigt. Wir bewegen uns irgendwo zwischen Progressive Rock und Metal. Im ersten richtigen Song, den Titelsong übrigens, startet man mit einer sehr nach 70er Jahre klingenden progressiven Melodie - die dann plötzlich in stampfende Metal-Parts mündet. Insgesamt kombiniert man verträumten Gesang mit verträumten Gitarrenriffs. Die musikalischen Vorbilder sind auf jeden Fall Jethro Tull oder King Crimson. Ich höre im Titeltrack definitiv eine ähnliche Dynamik wie bei Dio heraus. Im Grunde sind Opeth nun eine 70s Progressive Rock Tribute Band - mit eigenen Songs.
Alles in allem durchaus genießbares, sauber produziertes Album. Ich werde nach dieser Discography aber meinen Abstand von Opeth brauchen, denn langsam reichts. Es ist definitiv nicht schlecht, aber ich kann mir nicht noch zig von diesen Prog Rock Alben reinziehen.
7/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: The Seventh Sojourn, Sorceress

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