Sonntag, 28. Juni 2026

So isses, Musik!#214

DEUTSCHPUNK-FEGEFEUER:


Die Böslinge – I bin a Bösling

Raphi: "Und gleich noch ein Beitrag aus Österreich. Die Böslinge aus Wien sind eine Legende, die die dortige Szene stark geprägt hat. Der rumpelige Deutschpunk mit Wiener Dialekt sorgt für kurzweilige Freude. Sonderlichen Tiefgang sollte man hier allerdings nicht erwarten."

Philipp: "Als Raphi mit diesem Song um die Ecke kam, war ich mir zu 100% sicher, dass ich diese Bergdeutschen hassen würde, getäuscht hab ich mich, kruzifix noch amoi. Rumpeliger 80er Punk in derbstem Wiener Dialekt und sieh da - die morbide Oaschigkeit des gemeinen Wieners ist der nihilistischen Veranlagung des Bratwurst fressenden Thüringer Waldbewohners gar nicht so unähnlich und holt mich nach Falco, Kreisler und Wanda tatsächlich ein weiteres Mal ab. Ganz bös oder so."

Ich: Okay, bei dem Namen habe irgendwas aus der Sparte "Nix-Gut" erwartet. Erinnert mich von Namen her an sowas wie äh.... "Die Siffer" oder so. Stattdessen erwartet mich Old School Bergdeutschpunk. In Wiener Dialekt. Es klingt beim ersten Mal schon irgendwie ganz cool, allerdings ist es nichts was mich auf Dauer vom Hocker reißen würde. Durchaus okayer Punkrock Marke Exploited - nur auf Wienerisch halt


Bubonix – Paid Out With Hate

Raphi: "Und da sind wir mal wieder bei einem der großen Comebacks im deutschen Hardcore Punk. Deutschpunk ist das wirklich nicht, aber Bubonix aus Limburg sind eine super Band. Ich war mit Pressepass auf der Releaseshow zum Album „Through the Eyes“ im Schlachthof Wiesbaden, und es war ein fantastisch schöner Abend. Nach Vorprogramm mit Falk Fatal und Uli Sailor haben Bubonix die Hütte abgerissen. Eine der Vorab-Singles zu dem wirklich starken Album war die Mitgröhl-Hymne „Paid out with hate“, die mir immer wieder als Motivationsschub dient."

Philipp: "Mit diesen sympathischen Pestbeulen hab ich mich leider bisher viel zu wenig beschäftigt, ich bin mir sicher, sie zeitweise mit Bambix verwechselt zu haben, was weder gut noch schlecht ist, weil ich beide Bands irgendwie immer ganz gut fand es aber bei beiden nie gezündet hat.
Außerdem habe ich die Split 7" mit Amen 81 irgendwo hier rumliegen und allein die beweist, dass diese Band auf der richtigen Seite der Geschichte zu verorten ist, har har. Musikalisch megageiler, schweinischer (hodensackiger) Rock 'n' Roll-lastiger Hardcore Punk mit englischen Texten, gibt hier gar nichts zu meckern, wird in Zukunft wohl öfter laufen."

Ich: Habe den Bandnamen in all den Jahren immer wieder gelesen. Wusste, dass es eine Split mit Amen81 gibt und irgendwie habe ich sie glaube ich 1-2 Mal verpasst. Tatsächlich habe ich sie nie gehört. Und nun passiert es zum ersten Mal. Es ist kein Deutschpunk. Aber Punkrock aus Deutschland, auf Englisch. Die Gesangsstimme erinnert mich irgendwie an Aquabats, die mich allerdings stellenweise an Misfits erinnert haben. Stimmig, hymnisch, mitreißend ohne stumpfes Gekloppe. Es ist schlicht und einfach verdammt guter Punkrocksong aus einer modernen Zeit. Wurde nämlich erst vor drei Jahren veröffentlicht, nach einer langen Pause. Passt hervorragend.

The Buttocks – BGS/GSG

Ich: Vor mehr als zehn Jahren für mich entdeckt. War damals von der absoluten Stumpfheit dieses Textes fasziniert. Als auch von der Tatsache, dass der Song nur 1 Minute und 2 Sekunden dauert. Und ja, ich habe auch die Version von den Ärzten gehört. Wahrscheinlich sogar als erstes. So wie Raphi gleich sagen wird: Ich würde aus heutiger Sicht, wenn ich wesentlich politisch korrekter wäre, wahrscheinlich die Hände überm Kopf zusammenfalten. Was für ein absoluter, hohler Stumpfsinn. "Schüsse, Scherben, Kampf und Revolte, hängt die Bullen auf und röstet ihre Schwänze!". Damals war halt alles erlaubt und man hat sich um keine Auswirkungen der Texte auch nur irgendeinen Gedanken gemacht. Der Text ist gut so wie er ist, der Song ist gut so wie er ist, aber heutzutage würde ich sowas nicht live angucken wollen.

Raphi: "Ich bin gespannt, wie oft im Rahmen dieser Reihe noch "5 6 7 8 Bullenstaat" von den Ärzten erwähnt wird. Ja, auch dieses Lied habe ich zuerst in der Version der drei Berliner gehört.
The Buttocks sind trotz allem Legendenstatus immer an mir vorbei gegangen. Der Name war mir immer ein Begriff, aber möglicherweise habe ich ihn schon oft mit The Buzzcocks und den Boskops durcheinander geworfen.
The Buttocks gehören zu den Pionieren des härteren und politischen deutschen Punk Rocks und ihre Verbindungen zu Slime reichen von den frühen 80ern bis heute. Der Kultsong "BGS/GSG" ist als Produkt seiner großartig. Würde er heute veröffentlicht, würde ich wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Und das liegt nicht an der Audioqualität."

Philipp: "Eine der Hamburger Kultbands mit einem ihrer Überhits. Da stimmt einfach alles, Härte, Rotz, Geschwindigkeit, dieser absurde Humor ("Hängt die Bullen auf und röstet ihre Schwänze", eines der anschaulichsten Rezepte im Deutschpunk, fehlt nur noch "in Olivenöl und schmeckt mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Thymian ab"), der sie einerseits von der anderen Hamburger Kultkombo (mit der es zeitweise personelle Verstrickungen gab) abhob und sie andererseits im Gegensatz zu jenen vor der Zensur bewahrte. Ganz großes Kino und völlig zu Recht ein absoluter Klassiker."


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Rein in den .mp3-Himmel:

Nach "Rockabilly" (usw.) kommt nun der "richtige" Reggae-Ordner. Sprich: "SKA, Skinheadreggae, Rocksteady". Also nichts mit Kiffer-Reggae aus versifften WGs. Kein "Ich rauch mein Ganja den ganzen Tag" sondern: Judge Dread, Laurel Aitken, The Skatalites. Dazu noch "richtiger" SKA (kein Ska-Punk): The Selecter....und eigentlich nicht viel anders. King Sitt mit "Rub A Dub", Busters All Stars mit dem Cover von "Skinhead Love Affair" und Ken Boothe mit "Freedom Street". Also im Grunde nicht alles SKA, nicht alles Skinheadreggae...eine sehr kurze/kleine Mischung von einigen Klassikern...allerdings doch etwas modernen SKA wie Mad Caddies oder Ska Daddyz. Was natürlich auch nicht fehlen darf: "The Israelites" von Desmond Dekker. Ich steige nach all den Jahren nie so durch was genau Rocksteady und was genau Skinheadreggae ist. Jedenfalls ist das hier wesentlich angenehmer als durchschnittlicher Ska-Punk.

Als nächstes sind dann die äh "Soundtracks" dran. Ich habe viel erwartet, doch bekam wenig. Dachte mir, vllt. könnten hier ein paar Songs vom Soundtrack von Matrix, Tony Hawks Pro Skater oder so sein. Aber nein. Stattdessen sind hier ganze vier Songs: "I Love You" von Barney den Dinosaurier. Der Titelsong von "Scooby Doo, Where Are You?", "The Letter" von Dynamo 5 (aus dem Film "Die Sonnenallee") und ein kleiner Mix aus allen Oompa-Loompa-Songs aus "Charlie und die Schokoladenfabrik". Ich verstehe nicht, wieso ich das hier überhaupt habe und nicht längst gelöscht habe. Naja.

Letzter Ordner in "Einzelne Songs" heißt tatsächlich "Techno, Electro, Rave, Jungle etc". Er beinhaltet genau das, was drauf steht. Neben antideutschen Electro(punk) wie Egotronic, Frittenbude oder Björn Peng finde ich fürchterliches Zeug wie typ:t.u.r.b.o., Techno-Remixes von "Bullenlied"(Cotzbrocken) bzw. "Großes Glied"(Die Kassierer) (ich weiß genau, wer mir das geschickt hat, pfui) und "Scheiß Frisur"(Die Siffer). Daneben etwas Rummelsnuff, The Prodigy, Kernkraft 400, Pendulum, Peaches und Laibach. Als auch einige Jungle-Mixes die bis zu ungefähr 2-3 Stunden gehen. Genau die sind es, die es mir hier angetan haben. Und natürlich Egotronic. Kaum zu glauben aber wahr: Hiermit habe ich meinen ganzen .mp3-Scheiß durchgehört. Wirklich alles in den Alben-Ordnern und bei den "Einzelne Songs". Absoluter Wahnsinn.

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Ulver Discography: Neverland (2025)

Ich bin hier (immer noch) dabei, alle möglichen Lücken zu schließen und so bin ich wieder bei Ulver gelandet. Sie sind immer noch super fleißig und haben Ende letzten Jahres den Nachfolger zu "Liminal Animals" (2024) veröffentlich. Das Review dazu findet ihr hier.

Die Alben von Ulver bleiben weiterhin so gut, dass ich mich manchmal frage, was ich dazu schreiben soll. Nicht, dass mir nichts dazu einfallen würde - allerdings vermute ich irgendwie, dass mein Review

den Ansprüchen des Albums nicht gerecht werden könnte. So geht es mir wieder so bei "Neverland", dass übrigens nichts mit einem gewissen US-Amerikanischen Sänger zu tun hat. Viel eher mit der ursprünglichen Idee des "Neverland" aus der Peter Pan Geschichte. Vor allem, wenn man sich das Albumcover anguckt und sich diese fantastischen Soundscapes anhört, der wird wahrscheinlich ähnlicher Meinung sein. Wobei, naja eigentlich müssten zu "Neverland" irgendwelche Piratensounds dazu gehören. 

Stattdessen kriegen wir etwas Spoken-Word-Intro bzw. Interludes zu hören und absolut nichts von der scheinbar vergangenen Synthpop-Phase der Band. Ganz genau, Ulver bewegen sich wieder weg von Synthpop. Es gibt hier einiges tanzbares, jedoch weniger Anspielungen auf Depeche Mode oder Soft Cell oder so. Der vorherrschende Sound ist ruhig, ambient-ig, trip-hoppig - bleibt jedoch Musik und nicht bloß Hintergrundklang. Wegen "tanzbaren" - der erste Song der doch diese Kategorie erfüllt ist "People of the Hills". Tanzbar. Verträumt. Nahezu "organisch". Wenn ich das visuell in meinem Kopf darstellen muss, so denke ich an eine Serie wie "Lost", in welcher irgendwelche Protagonisten auf einer einsamen Insel gestrandet sind und nun alles mögliche an Gefahren auf sie lauert. Meines Erachten ist das nun mal der Soundtrack zu einer interessanten Abenteuerserie. Ist so. Sauber.

9/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: "Hark! Hark! The Dogs Do Bark!", "People of the Hills", "Fear In A Handful of Dust"




Samstag, 27. Juni 2026

Happenings des Monats: Juni'26

SPASTIC FANTASTIC LABELFEST 2026 am 06.06.2026 im FZW, Dortmund

Okay. Wieder mal habe ich mich hierin verirrt - es ist seit Jahren schon irgendwie so was wie eine Tradition geworden. Allerdings sind Tradition auch manchmal zum Brechen da. Denn es war gar nicht so gut, wie ich es erhofft habe. Aber eins nach dem anderen.

Den Anfang machten (für uns) The Wolf I Feed, die ich vor kurzem ganze 2-3 Minuten in der Hirsch Q

angucken durfte. Diesmal habe ich mir bestimmt den ganzen halben Auftritt angeguckt und war wirklich überaus zufrieden. Metallischer, leicht crustiger Hardcore Punk der besseren Sorte. Passt super in die Schublade "einfach durchgezogen, ohne unnötige Ansagen ausser 'hey, danke dass wir hier sein dürfen'". Kurz und bündig ohne unnötige Gitarrensoli. Also quasi metallisch ohne das was für viele am Metal nervig ist. Das war auf der Bühne unten. Als wir (Heiko und ich) dann nach oben gehen sehe ich direkt diese "trashige" Bühnendeko mit dem Bandnamen "Kostenvorschlag" oder "Kostenvoranschlag". Ich kann mich leider nicht ganz erinnern. Jedenfalls denke ich mir "Okay, das wird jetzt richtig albern wahrscheinlich. Mal gucken." Und tatsächlich ist es albern mit Songtexten wie "Die besten Geschichten schreibt ein Supermarkt in dem alles umsonst ist". Diesen Text fand ich tatsächlich sehr gut. Aber insgesamt leider nicht meins weil doch zu albern. Irgendwie verpassen wir die nächste Band auf der unteren Bühne und geben uns stattdessen eine weitere auf der oberen Bühne: Blamage spielen patriarchatsablehnenden Hardcore Punk mit Songtexten die Männern vorwerfen auch "Teil des Problems" zu sein. Das ist auch sehr gut so und finde es auch weiterhin gut, dass es solche Bands gibt. Aus dem Außenbereich klingt alles auch tatsächlich annehmbar und halt "punkig", wie es sein sollte. Trotzdem nichts was ich irgendwie großartig zuhause hören würde. Danach ging es wieder auf die untere Bühne zu Jigsore Puzzle. Diesmal fühlte ich mich wieder heimisch, weil sie mich an sehr viele Powerviolence oder Grindcore-Bands erinnern. Vier Typen, zwei Sänger, ein Gitarrist und ein Drummer. Kein Bass. Der eine Sänger schafft es irgendwie entweder betrunken zu sein oder leicht neben der Spur zu wirken. Das ist schon okay, denn die Ansagen sind witzig, die Musik ist kurz, sehr kurz sogar und insgesamt macht es einfach nur Spaß. Riesigen Spaß. Wieder auf der oberen Bühne: Apéro mit leicht surfigen aber trotzdem schnellen Punkrock mit irgendwelchen Synthesizer-Sounds (?). Keine Ahnung, denn ich stehe wieder im Außenbereich weil ich es höchst anstrengend finde, zwischen all den Leuten zu stehen oder mich wieder durchzuquetschen. Es entsteht ein höchst fragwürdiges Video vom Auftritt, weil ich alles aus dem Außenbereich aus einer miesen Perspektive filme. Irgendwie coole Sache, das. Irgendwie aber auch schon öfter gehört. Danach geht es wieder nach unten zu Däächt: Der Sänger sieht aus wie eine punkige Version von Thurston Moore (Sonic Youth). Zumindest frisurentechnisch. Der Sound ist cool, oldschoolig und passiv-aggressiv. Meiner Meinung nach eine der besseren Bands an diesem Abend, die ich mir zuhause auch tatsächlich anhöre. Die letzte Band für mich, weil ich vor den Kaput Krauts nach Hause gehe (habe KK tatsächlich nie wirklich viel gehört und für mich ist es kein Verlust an dem Abend) sind The Tangled Lines. Eigentlich ist es so, dass ich von ihnen nur zwei Songs kenne. Der eine heißt "With Make-Up And Push-Up Bra" (oder so) und war auf irgendeinem Spastic Fantastic Sampler im Jahre 2012 oder früher vertreten. Der andere heißt "Fear is the path to the dark side" und ist ein Zitat von Meister Yoda aus Star Wars. Ich habe TTL vor über zehn Jahren auf dem Fluff Festival gesehen und war damals absolut begeistert. Diesmal ist es auch so. Der Auftritt katapultiert mich in simplere Zeiten als ich wesentlich mehr gefallen an Punk Musik hatte und mich immens gefreut habe wenn ein Song performt wurde, den ich kannte. Es sind nach wie vor relevante Ansagen über Sexismus in der Gesamtgesellschaft und in der Punkszene, die hier sehr wichtig sind.

Nun, summa summarum oder so. Ich habe mich teilweise sehr fehl am Platz gefühlt. Nicht wegen der Tatsache, dass ich kaum jemanden gekannt habe. Sondern viel eher weil mir der Großteil der Musik nicht zugesagt hat bzw. ich das meiste irgendwie als "naja okay" betrachtet habe. Dazu kommt noch der übermäßige Alkoholkonsum der Besucher und die Tatsache, dass die Leute - je länger der Abend - immer besoffener werden und ich darauf echt kein Nerv habe. Ich fühle mich dem ganzen einfach entwachsen.

Stricher guckt sich "Master of the Universe" an am 07.06.2026 in Filmwelt Herne

Ein "Happenings des Monats" mit Konzerten schön und gut, aber eins mit einer Filmpremiere ist noch besser. An dieser Stelle ein dickes SPOILER ALERT, falls ihr den Film noch nicht gesehen habt.








Okay, das ist genug Abstand. Genau so.





Okay. "Masters of the Universe" ist keine Fortsetzung von irgendeiner Serie oder irgendeines Filmes sondern ein, wie hätte man es ahnen können, Reboot der ganzen Reihe für ein neues und ein altes Publikum. Tatsächlich bin ich der Meinung, dass ich euch den ganzen ursprünglichen Plot nicht erklären muss. So gebt euch einfach dieses uralte Review von mir, dann versteht ihr schon eine ganze Menge. Diesmal ist es allerdings ein wenig anders. So kriegen wir mit wie auf dem Planeten Eternia der junge Prinz Adam (Artie Wilkinson-Hunt), der Sohn von König Randor (James Purefoy) lebt und für einen späteren Dienst an der Waffe ausgebildet wird. Allerdings ist er noch ein Kind und dazu noch etwas unbedarft. Eines Tages wird die Stadt Eternus von den Truppen des bösen Skeletor (Jared Leto lol) angegriffen - unter anderem ist ein gewisser Trapjaw dabei der den königlichen Waffenmeister Duncan (Idirs Elba) verletzt. Die Königliche Familie ist besiegt und wird gefangen genommen. Allerdings kann die Zauberin (Morena Baccarin) Adam auf die Erde schicken, mitsamt Schwert der Macht. Leider verliert er ihn bei seiner holprigen Ankunft in einem Fluss. So arbeitet Adam (Nicholas Galitzine) 15 Jahre später in einer Personalabteilung eines Großraumbüros. Er sucht verzweifelt nach dem Schwert und keiner kann ihm glauben, dass er von einem anderen Planeten stammt. Die Obsession nach dem Schwert führt sogar zu einem kritischen Gespräch mit der HR-Verantwortlichen. Eines Tages kriegt er eine Nachricht: Jemand hat sein Schwert in einem Comic-Laden gefunden, also kommt er und holt es sich. Prompt wird er von einem Söldner Skeletors, Beast aufgefunden - als auch von seiner Kindheitsspielkameradin Teela (Camila Mendes), die ihm zur Hilfe eilt. Gemeinsam reisen sie zurück nach Eternia, wo er feststellen muss, dass sich alles verändert hat. Skeletor hat Eternus okkupiert und will nun mithilfe seiner Söldner als auch der Hexe Evilyn (Alison Brie) das Schwert der Macht an sich reißen und so nun äh noch mächtiger werden. König Randor und Königin Marlena (Charlotte Riley) sind seine Gefangenen und der Rest wurde in den Untergrund gezwungen. Nun ist es an der Zeit, Eternus wieder zurück zu erobern. 

Ich finde ehrlich gesagt kaum negative Sachen über den Film. Mag sein, dass der Anfang etwas zu kitschig ist, aber irgendwie muss es einen Anfang geben und eine Art "World Building". Und man muss die Charaktere vorstellen. So ist es meiner Meinung nach eine sehr gute Idee gewesen, Adam im jungen Alter auf die Erde zu schicken. Zwar verstehe ich nicht, wieso die eternischen Krieger das Schwert so lange nicht finden konnten - schließlich sendet es ein Signal aus - aber sei's drum. Die CGI und praktischen Effekte sind großartig und wirken nicht zu sehr überzogen. Der Film ist unfassbar albern und nimmt sich kaum ernst. Allerdings gibt es hier einige Elemente die ich wirklich super durchdacht fand. So kommt man zum Gedanken zurück, dass die ganzen Namen der Action Figuren (Ram Man, Fisto (lol), Mekaneck) so albern klingen dass sie sich wahrscheinlich ein sechsjähriger ausgedacht hat. In Wahrheit war es zwar anders, doch es klingt nun mal so. Und genau darauf geht man zurück. Das sind nicht ihre echten Namen. Sie wurden allesamt von Adam ausgedacht, weil er ihre echten Namen nicht kannte. Und überhaupt: Adam ist ein Kind dass seine Eltern verloren hat und in Einsamkeit
aufgewachsen ist. Auch mit dem Gefühl überhaupt nicht dazuzugehören. Es kann also durchaus sein, dass seine Eltern einfach bei einem tragischen Unfall gestorben sind und er sich diese ganze Story mit Eternia nur ausgedacht hat um über sein Trauma hinwegzukommen. Diesen Gedanken hatte ich zwischendurch mal gehabt. Und es wäre ein sehr gewagter Move, das exakt so durchzuziehen. Doch natürlich ist alles anders. Allerdings gibt "MOTU" einen das Gefühl wieder im Kinderzimmer zu sein und eigene Geschichten zu erfinden. Weil die Realität so knüppelhart ist und man im Alter von 6 oder weniger überhaupt nicht damit zu recht kommt. Ich fühle mich abgeholt und verstanden. Danke an Kollegen M fürs Begleiten.

8,5/10 Pfandflaschen
Trailer:



SOLSTAFIR am 19.06.2026 in Die Trompete, Bochum

Es ist schon mehr als ein Jahr her, dass ich "Svartir Sandar" von Solstafir reviewt habe (glaube ich zumindest). Und so wuchs bei mir auch ein wenig der Wunsch, die Band mal live zu sehen. Allerdings kannte ich bis jetzt nur das eine Album und war gar nicht bewandert was die anderen Werke betrifft. Jedenfalls ploppte vor kurzem in meinem Feed die Nachricht auf, dass sie in Bochum auftreten. Ohne Vorband. Und die Tickets gingen gut weg. Also ab in den Ticketshop und hin. 

Was mich dann erwartete waren eine Stunde und knapp 23 Minuten Show von vier bärtigen Isländern mit Gitarren und Schlagzeugen (und Cowboyhut). Die Trompete war ordentlich voll bei ca. 34 grad

Celsius draußen. Drinnen war es zwar belüftet aber trotzdem konnte man der Hitze nicht entfliehen. Kurzum: Es war so voll, dass wenn ich ein Video vom Auftritt machen wollte, ich einige Handy-Aufnahmen mitgefilmt habe, von anderen Leuten die ebenfalls filmen wollten.

Was mich musikalisch erwartet hat, war eine Mischung aus dem Material vom ersten Album der Band: Sprich isländischer Black Metal mit durchaus punkigen Shouting. Melodischer, post-punkig angehauchter Metal mit traurig klingenden Gesang. "Fjara" durfte natürlich auch nicht fehlen. Und das von Leuten, die zwischen den Songs unfassbar fröhlich sind und das Publikum anheizen mit so Scherzen wie "Thank you, goodbye?" (als ob sie gleich gehen würden). Ist das die Dualität des Seins? I don't know. Gegend Ende, also beim letzten Song, merkte ich dass plötzlich Leute um mich herum anfangen zu filmen und zu fotografieren. Es stellte sich heraus, dass Sänger Aðalbjörn Tryggvason mal eben ins Publikum gegangen ist und angefangen hat, Leute in den Arm zu nehmen und Scherze zu machen, nur um dann später zurück zur Bühne zu gehen um den Song zu Ende zu singen. Es ging so lange, aber war trotzdem schnell vorbei. Was für ein schöner Auftritt, ehrlich jetzt.

LIMP BIZKIT + ECCA VANDAL + DEATH BY ROMY am 23.06.2026 im Sparkassenpark, Mönchengladbach

Ich schwöre, ich werde von diesem Abend noch jahrelang erzählen. Ernsthaft jetzt. Doch erstmal eins nach dem anderen:

Vor einigen Wochen bestellte ich mir die dazugehörige Karte und nahm mir extra frei auf der Arbeit. Der 23.06.2026 war ein Dienstag, also ging es nicht anders. Endlich wurde ein Kindheitstraum von mir erfüllt. Ich höre Limp Bizkit, mit Unterbrechungen seit ich 9 Jahre alt bin. Trotz der Tatsache dass ich irgendwann der Band für eine Weil den Rücken gekehrt habe, weil mich andere Musik mehr interessiert hat und ich Nu Metal etwas entwachsen bin. Irgendwann kehrten sie wieder und irgendwie hatten sie mich. Mit ihrem letzten Album "Still Sucks" von 2021 hatten sie mich noch mal ordentlich gecatcht. Auch wenn diese Unterbrechungen, von LBs Seite als auch von meiner Seite waren - ich bin und bleibe Fan. 

Die Reise nach Mönchengladbach war nicht gerade schwer. Trotz Zugverspätung kam ich relativ pünktlich an und bin sogar mit einem Shuttlebus zum Sparkassenpark gefahren worden. Die Einlasskontrolle und alles drumherum lief ohne Probleme. Bis ich dann gemerkt habe: Scheiße, das ist ein "Park", also nix Halle. Das mir das vorher nicht aufgefallen ist. Es war also ein Open Air Konzert. Bei den bekackten Temperaturen. Ich habe mein Kapuzenzipper um die Hüfte gewickelt, damit er für den Regenfall schnell greifbar ist. Wegen der Sonne habe ich mir erst keine Gedanken gemacht. Als ich dann "drin" war, stand ich zwischen lauter unterschiedlichsten Leuten - die mich irgendwie vor der Sonne abgeschirmt haben. Wie ich festgestellt habe, kamen die Besucher aus unterschiedlichsten Städten und aus unterschiedlichsten Schichten. Generation X, Generation Z, Millennials. Ich glaube sogar eine Mutter mit ihrer Tochter (oder ältere und jüngere Schwester, keine Ahnung) gesehen zu haben, die beide LB-Fans waren. 

Der erste Act war "Death By Romy", eine laut eigener Aussage "kleine independent Band aus Los Angeles". Fred Durst hat sie auf TikTok entdeckt und später als Support Act auf die Tour eingeladen. Was ich zu sehen bekam waren zuerst ein Schlagzeuger und dann eine Sängerin in Lack/Krankenschwester Outfit und dazu zwei weitere Sängerinnen die eine Art Uniform trugen (Pullis mit "DBR" drauf) und Röcke. Gitarre kam vom "Band", Schlagzeuger war ja zu sehen. Beim zweiten Song haben die beiden anderen Frauen Gitarre/Bass in die Hände gekommen und so war das Band-Feeling dann auch da. Natürlich kam trotzdem etwas Musik vom "Band", aber sei's drum. Es war cool und irgendwie spaßig. Erinnerte mich an eine moderne Version von Kittie - wenn Kittie eine Band auf TikTok wären. Man nennt es inzwischen, glaube ich, "Alt Pop" oder so. Jedenfalls: Poppig, mit teils düsteren Lyrics wie "I fuck everything I kill, I kill everything I fuck" - oder so. Insgesamt: Coole Sache, ebenfalls cool dass LB junge Acts mit auf Tour nehmen - aber trotzdem nichts was ich mir privat anhören würde.

Als nächstes dann Ecca Vandal: Die australische Singer/Songwriterin wird begleitet von Drummer Dan Maio und Gitarristen Richie Buxton (der später bei Limp Bizkit Bass spielt und den verstorbenen Sam Rivers vertritt). Ihre Musik ist eine musikalisch durchaus gelungene Mischung aus Indie, Hip-Hop, Punkrock. Sie ist wirklich großartig, weiß mit dem Publikum umzugehen, ist enthusiastisch. Die Musik ist allerdings keine Mischung aus den genannten Stilen - jeder Song ist anders. Und genau das haut mich aus dem Konzept. Das ist zu viel für mich und ich kann mich nicht wirklich fokussieren. Ansonsten finde ich das schon sehr cool. Nur nicht ganz so meins.

Nach zwei falschen Countdowns, die das ganze Publikum mitgezählt hat und zwei auf die Leinwand projezierten KI-Memes kam dann endlich Schlagzeuger John Otto auf die Bühne und ihm folgte der Rest der Band. Natürlich nicht ohne einen Intro-Song, den ich allerdings bis jetzt nicht nachrecherchieren kann. Irgendeine soulige Nummer über einen "Bitch Ass Motherfucker". Die KI-Memes wurden übrigens im Laufe des Abends immer wieder eingestreut. So war zwischendurch ein vor Explosionen weg rennender Tom Cruise zu sehen mit der Überschrift "Tom Cruise likes Limp Bizkit?". Ob das unbedingt sein muss, das weiß ich nicht. Aber egal. Limp Bizkit bestehen an diesem Abend aus Fred Durst (voc), Wes Borland (git), Richie Buxton (b), John Otto (dr) und DJ Lethal. Es geht los mit dem allerneuesten Song "Making Love To Morgan Wallen" (aus dem Soundtrack zu "Battlefield 6"), der scheinbar hier sein Live-Debut feiert. Was danach folgt sind im Grunde genommen NUR Klassiker. "9
Teen 90 Nine", "Just Like This", "Faith", "Break Stuff", "My Generation", "Livin' It Up", "Hot Dog", "My Way", "Gold Cobra", "Nookie", "Full Nelson", "Rollin'", "Re-Arranged".... , "Take A Look Around" Bei "Behind Blue Eyes" sagt Fred er würde dafür in den Knast kommen und am Ende wird noch mal "Break Stuff" zusammen mit Death By Romy gespielt. Meistens hält sich der Sänger am aus seiner Sicht rechten Rand der Bühne, sodass ich ihn kaum zu Gesicht bekommen. Als er dann tatsächlich "zu uns" (nach links) (bei "Livin' It Up") kommt, geht mir wahrlich das Herz auf. Bis auf dem Opener wurde kein Song von einem neueren Album (oder einer neuen Single) gespielt. Vielleicht ist es auch in Ordnung so. Die meisten Leute um mich herum konnten ALLES mitsingen. Es war ein fantastisches Aufeinandertreffen von Jung und Alt. Ich feiere es absolut, dass bei "Full Nelson" zwei weibliche Fans zum Mitsingen auf die Bühne geholt werden. Dass so viele Leute in roten Caps gekommen sind. Dass der Großteil weiß sich zu benehmen. Bis auf (natürlich) den einen Idioten der ungefragt eine Frau anfasst - und zum Glück von ihr schnell gemaßregelt wird. Insgesamt ein sehr schönes Erlebnis wovon ich noch lange lange lange erzählen werden.

Die Heimreise gestaltet sich schwierig. Als ich nach einem kurzen Trip mit dem Shuttlebus zum Bahnhof komme, stelle ich fest dass mein Zug sich erst verpätet und danach ausfällt. Der nachfolgende Zug verspätet sich ebenfalls und wird wahrscheinlich ebenfalls ausfallen. Weiterhin merke ich, durch kurze Rechercher dass ALLE Züge in ganz Deutschland ausgefallen sind aufgrund eines internen, digitalen Fehlers bei der Deutschen Bahn. Die Heimfahrt per Uber kostet mich einen dreistelligen Betrag. Das ist sehr heftig.

Mittwoch, 24. Juni 2026

Film der Woche#683: The Incredible Melting Man (1977)

Auf Deutsch bekannt als "Der Planet Saturn läßt schön grüßen" oder "Der Zombie aus dem Weltall". Es ist auch völlig egal, wie der Film auf Deutsch heißt, der Originaltitel ist schon witzig genug. Aber eigentlich ist das auch egal, weil mir niemand die 87 Minuten meines Lebens zurück gibt. Traurig.

Zu Beginn steht eine Mission des NASA-Raumschiffes "Scorpio 5". Man hat vor, den Saturn zu erkunden. Aufgrund der ionisierenden Strahlung sterben allerdings zwei der drei Astronauten. Der dritte im Bunde, Steve West (Alex Rebar) wird schwer verstrahlt, überlebt allerdings. Als nächstes fokussiert

sich der Film auf Wests Aufenhalt im Krankenhaus. Der Körper des Mannes ist komplett bandagiert. Es dauert nicht lange, bis West aus seinem Schlaf erwacht. Kurz darauf merkt er, was mit ihm los ist. Nachdem er sein Gesicht und Hände von den Bandagen befreit hat, stellt er fest, dass das Fleisch in seinem Gesicht sich aufzulösen beginnt - ebenso wie die Hände. In einem äh Panikanfall tötet er eine Krankenschwester und flieht aus dem Krankenhaus. Dr. Nelson (Burr DeBenning) und Dr. Loring (Lisle Wilson) finden heraus, dass ihre Leiche nun auch radioaktiv verseucht ist. Das heißt im Grunde, dass Steve West's Körper ebenfalls radioaktiv ausstrahlt. Die ganze Sache muss geheim gehalten werden. Das Militär füchtet schlimme Folgen wenn alles rauskommen sollte. So macht man sich auf die Suche nach Steve, dessen Körper ständig schmilzt und er Menschen angreift. Das Ding ist: Je länger er unterwegs ist, je mehr er tötet, desto stärker wird er.

Wie oben schon gesagt: Ich werde die 87 Minuten meines Lebens nicht zurück bekommen. Meine Fresse war das Scheiße. Man versucht einen zynischen/pessimistischen bzw. satirischen Unterton einzubauen. Die Astronauten als Wegwerfmaterial, dessen Tod geheim gehalten wird und der Öffentlichkeit mitgeteilt wird, das alles gut ist. Ansonsten haben wir sehr sehr schlechte Jumpscares und einen wütenden Astronauten, dessen Gesicht und Körper wortwörtlich wegschmelzen. Wat willste machen? Naja, wenigstens sind die Special Effects vom Meister des Fachs, Rick Baker, absolut große Klasse. Er hat es geschafft nicht nur den Prozess des Schmelzens sondern auch des Verwesens kreativ und detailgetreu darzustellen. So verändert sich Steves Aussehen tatsächlich. Er sieht im Laufe des Films immer schlimmer aus. Aus seinen Fingern läuft die ganze Zeit Flüssigkeit und er hinterlässt die ganze Zeit eine Spur. Es ist wirklich verdammt gut gemacht und beeindruckend ekelerregend. Der Plot hätte funktionieren können, wäre da nicht die absolut hölzerne Schauspielerei und so. Schade.

3/10 Pfandflaschen (aber nur wegen Rick Baker)
Trailer:


Dienstag, 23. Juni 2026

Comic Book Review#681: Godzilla vs. the Mighty Morphin Power Rangers II#1-5 (2024)

Allrighty. Der Wahnsinn geht in die letzte Runde. Zumindest auf diesem Blog. Das ist, für mich, das letzte Godzilla-Crossover dass ich reviewen werde. Bis jetzt.

Wir befinden uns irgendwann später nach dem Ereignissen im ersten Teil. Rita Repulsa wurde von Astronema (einer weiteren Bösewichtin aus dem PR-Universum) gerettet. Gemeinsam haben sie einen finsteren Plan ausgearbeitet und durchgeführt. Sie haben mehrere Universen überfallen und dort die hiesigen Power Rangers entführt oder schwer verletzt. Die jeweiligen Kämpfe sind verloren. Der White

Ranger (der eigentlich Tommy ist, der zu einem anderen Zeitpunkt der Green Ranger ist) stößt in einem weiteren zerstörten Multiversum (er selbst ist auch in der Lage durch die Welten zu reisen, mithilfe eines Multiversum-Steins oder so) auf eine weitere Gruppe Power Rangers. Gemeinsam versuchen sie nun, Rita zu stoppen. Sie treffen auch (wieder) gemeinsam auf Godzilla der alles andere als begeistert darüber ist, dass wieder übergroße Roboter (die Zords der Power Rangers) ihn entgegen treten. So kommt es, natürlich, erstmal zu einem Fight. Doch irgendwann wird die Lage noch brenzliger. Rita und Astronema statten Astronemas "Psycho Rangers" mit den Kräften von Godzillas Gegnern wie King Ghidorah oder Destoroyah aus. Doch die Power Rangers haben irgendwann auch einen Ass im Ärmel und machen dasselbe. Nur dass sie sich mit den Kräften von Godzillas "Freunden" ausstatten. So kommt es zu der Bildung von "Kaiju Rangers". Es wird links und rechts gekämpft. Verschiedene Universen der Rangers treffen aufeinander, als auch Charaktere aus verschiedenen Godzilla-Staffeln. So kriegen wir Tommies alias White und Green Rangers als auch Mothra und den Roboter Jet Jaguar zu sehen. 

Ein einziges, riesiges, Nostalgie-Produkt dass den Multiversum-Trend absolut ausschlachtet. Macht es Spaß zu lesen? Klar. Ist es vollkommen bonkers und in etwas weniger als einer Stunde durchgelesen? Natürlich. Die Story ist schnell erzählt und wahrscheinlich genauso schnell aus den Fingern von Cullen Bunn gesaugt worden. Baldemar Rivas kann verdammt gut Helme und Schnauzen von Monstern zeichnen. Gesichter von Menschen allerdings eher weniger. Zumindest gefallen sie mir nicht so. Ansonsten: Höllisch gute, detaillierte Zeichnungen, die es wirklich in sich haben. Mein Respekt dafür.

Made by: Cullen Bunn, Baldemar Rivas

7/10 Pfandflaschen
Hier ein Video dazu von Vincent Chan: