"Simpsons' Treehouse of Horror" ist jetzt also 18. Das passt perfekt zur 700ten Ausgabe. Auf geht's mit der ersten Story: "Eery Beery" wurde gezeichnet von Chris Houghton und geschrieben von Shaun Houghton. Im Prinzip ist es eine Parodie auf Evil Dead und ein gewisses anderes Franchise. Aber ich möchte nicht spoilern. Homer nimmt seine Familie auf eine "Secret Vacation". Sie fahren irgendwohin mit dem Auto - Marge, Lisa und Bart wissen nicht wohin. Das Auto stürzt ab als sie beinahe die
verrückte Katzenlady anfahren. Es stellt sich heraus, dass sie tatsächlich an ihren Ziel ankommen - so wie Homer es vorgesehen hat. Sie landen in der Nähe einer geheimnisvollen Hütte. Einer Hütte in welcher der Erfinder des Duff-Biers eben dieses Bier erfunden hat. Als Homer eine Tonbandaufzeichnung abspielt stellt es sich heraus, dass das Rezept, wenn es laut vorgelesen wird, Menschen in Dämonen verwandelt. Es sollte also niemals laut vorgelesen werden. Homer liest es laut vor und Marge, Bart und Maggie verwandeln sich in Dämonen. Lisa ist die einzige die ihn irgendwie helfen kann, doch es dauert nicht lange, bis auch sie Opfer wird. Und von einem lebendigen Baum kurzzeitig festgehalten wird - was eine makabere Anspielung auf eine gewisse Szene in "Evil Dead" ist, die ich hier nicht näher ausführen möchte. Es gibt einen Plottwist - wenn man diesen anderen Film über eine Hütte im Wald kennt, dann weiß man was ich meine. Aber ich möchte hier nichts spoilern. Fest steht: Ganz witzige, simple Unterhaltung, gezeichnet in wieder erkennbaren Simpsons-Stil. Es ist nicht zu gory und nicht zu makaber. Klar, es gibt eine Szene mit einer Kettensäge, die allerdings nur im "Schatten" gezeigt wird, sodass es nicht zu gory wird. Unterhaltsam.
verrückte Katzenlady anfahren. Es stellt sich heraus, dass sie tatsächlich an ihren Ziel ankommen - so wie Homer es vorgesehen hat. Sie landen in der Nähe einer geheimnisvollen Hütte. Einer Hütte in welcher der Erfinder des Duff-Biers eben dieses Bier erfunden hat. Als Homer eine Tonbandaufzeichnung abspielt stellt es sich heraus, dass das Rezept, wenn es laut vorgelesen wird, Menschen in Dämonen verwandelt. Es sollte also niemals laut vorgelesen werden. Homer liest es laut vor und Marge, Bart und Maggie verwandeln sich in Dämonen. Lisa ist die einzige die ihn irgendwie helfen kann, doch es dauert nicht lange, bis auch sie Opfer wird. Und von einem lebendigen Baum kurzzeitig festgehalten wird - was eine makabere Anspielung auf eine gewisse Szene in "Evil Dead" ist, die ich hier nicht näher ausführen möchte. Es gibt einen Plottwist - wenn man diesen anderen Film über eine Hütte im Wald kennt, dann weiß man was ich meine. Aber ich möchte hier nichts spoilern. Fest steht: Ganz witzige, simple Unterhaltung, gezeichnet in wieder erkennbaren Simpsons-Stil. Es ist nicht zu gory und nicht zu makaber. Klar, es gibt eine Szene mit einer Kettensäge, die allerdings nur im "Schatten" gezeigt wird, sodass es nicht zu gory wird. Unterhaltsam.
"Margemary's Baby" wurde von Gerry Duggan geschrieben und von Phil Noto gezeichnet. Es ist, wie der Titel schon anmuten lässt, eine Parodie auf "Rosemary's Baby". Im Jahre 1967 beziehen Homer und Marge (er noch mit Haaren, sie mit kurzen Haaren) ein neues Apartment. Der Immobilienverkäufer Gil versucht zu verschweigen, dass vorher dort satanistische Rituale abgehalten wurden. Es ist eine Ziege in der Küche und ein riesiges Pentagramm auf dem Boden im Wohnzimmer. Die beiden ziehen tatsächlich dort ein und kriegen bald Besuch von den Nachbarn. Es ist ein Ehepaar, dargestellt von Mr. Burns und Smithers (in Frauengestalt). Schon bald ziehen die beiden in ihren Bann. Sie sind Satanisten und möchten, dass Marge das Baby des Teufels austrägt. In einem Ritual geschieht auch die "Befruchtung" und hinterher denkt sich Marge, dass es vllt. besser gewesen wäre wenn der Teufel sie gefragt hätte ob sie das überhaupt möchte. Es ist eine beinahe 1 zu 1 Nacherzählung des Films, der schon gruselig und makaber war - vor allem wenn es um die körperliche Unversehrtheit einer Frau geht. Summa Summarum: Ich finde, dass Anspielungen auf Vergewaltigung in einem Comic für Kinder gar nichts verloren haben. Darum ist diese Story nichts für mich. Außerdem ist sie super faul erzählt.
"One Bart and Stormy Knight" von Chris Yambar und Tone Rodriguez. Diese Story erzählt von Bart, der alleine in einer Villa wohnt, seit seine Eltern verschwunden sind. Insgeheim ist er nämlich der Superheld Bartman, der immer wieder von der Springfielder Polizei gerufen wird, wenn irgendwelche Superschurken Amok laufen. Dies ist wieder der Fall. Seine Schwester Lisa arbeitet in einer Psychiatrie (offensichtliche Anspielung auf das Arkham Asylum) und ist womöglich in Gefahr. Die Gefangenen/Patienten sind ausgebrochen. Bart eilt schnell dorthin und trifft dort auf eine Godzilla-eske Variante von Barney Gumble (Anspielung auf Killer Croc), Apu als Mr. Squishee (Anspielung auf Mr. Freeze) und Enda Krabappel als eine Art Catwoman. Doch sein eigentliches Ziel ist der Schurke "The Giggler". Es stellt sich heraus, dass Lisa der Giggler ist und Homer und Marge in unheimliche Monster verwandelt hat. Das hier ist womöglich die beste Geschichte bis jetzt. Eine großartige Anspielung nicht bloß auf Batman, sondern sehr wahrscheinlich auf die Arkham Games. Großartige, detaillierte, morbide Zeichnungen. Und natürlich ein Plottwist, der zugegeben etwas vorhersehbar ist - allerdings trotzdem spaßig.
"The Bride!" wurde von Jim Valentine gezeichnet und geschrieben. Und natürlich geht es um eine Parodie von "Frankensteins Braut". Diesmal finden wir mehrere Springfielder Männer in Moe's Kneipe vor. Darunter Moe, Homer, der Comic Book Guy, Barney und Chief Wiggum. Jede erzählt eine eigene Version davon, wie in ihren Augen der Film abgelaufen ist. So bezieht sich der Comic Book Guy auf den Superhelden Radioactive Man, Mr. Smithers auf seine Gefühle gegenüber Mr. Burns und Homer ist dabei der einzige der die DVD dabei hat, sodass sie sich alles ansehen können. Ich muss sagen, ich finde das irgendwie nicht besonders witzig. Nicht, dass die Idee irgendwie schlecht wäre - allerdings erscheint mir alles irgendwie schnell ausgedacht und ebenso schnell zu Papier gebracht. Es fehlt mir irgendein besonderer Witz. Irgendeine Art Pointe oder so. Finde ich schade.
Insgesamt gebe ich der Ausgabe solide 6/10 Pfandflaschen. Bin aber inzwischen der Meinung, dass die Reihe langsam an Qualität verliert. Ist ja auch schwierig so lange guten Content rauszubringen.





