"Near Dark" von 1987 erzählt die Geschichte eines Typen namens Caleb Colton (Adrian Pasdar). Der junge Cowboy lebt zusammen mit seinem Vater Loy (Tim Thomerson) und der jüngeren Schwester Sarah (Marcie Leeds). Eines Nachts ist er in der Nachbarstadt unterwegs und spricht eine sehr blass wirkende Frau an, die er attraktiv findet. Mae (Jenny Wright), wie die Frau heißt, und er verstehen sich ziemlich gut und verbringen wortwörtlich die Nacht miteinander. Die Zeit vergeht sehr schnell und aus irgendeinem Grund muss sie allerdings schnell nach Hause. Er vermutet, dass sie Angst hat, nach Hause zu kommen, weil es zuhause wohl Stress geben würde. Doch die Wahrheit sieht anders aus. Mae ist Teil einer umherziehenden Gruppe von Vampiren, angeführt vom mehr als hundert Jahre alten Jesse Hooker (Lance Henriksen), der schon im Bürgerkrieg auf der Seite der Südstaaten gekämpft hat. Mae beißt Caleb, sodass er selbst zum Vampir wird. Zumindest entwickelt er einen Blutdurst, sieht sich aber nicht
in der Lage Menschen zu töten. Die Gruppe bewegt sich in Kneipen, auf Bundesstraßen und übernachtet sogar einmal in einem Bungalow. Tatsächlich ist aber die Polizei auf ihrer Spur, weil sie eine Kneipe überfallen und für mehrere Tote gesorgt haben. Für Caleb wird die Sache immer unangenehmer. Er hat Blutdurst und kann keine Sonne mehr vertragen. Vielleicht wird aus ihm kein guter Vampir? Dazu kommt noch, dass sein besorgter Vater nach ihm sucht. Wie erklärt er ihm die ganze Situation? Vielleicht war es doch keine so gute Idee mit einem Haufen Vampire um die Häuser zu ziehen?
in der Lage Menschen zu töten. Die Gruppe bewegt sich in Kneipen, auf Bundesstraßen und übernachtet sogar einmal in einem Bungalow. Tatsächlich ist aber die Polizei auf ihrer Spur, weil sie eine Kneipe überfallen und für mehrere Tote gesorgt haben. Für Caleb wird die Sache immer unangenehmer. Er hat Blutdurst und kann keine Sonne mehr vertragen. Vielleicht wird aus ihm kein guter Vampir? Dazu kommt noch, dass sein besorgter Vater nach ihm sucht. Wie erklärt er ihm die ganze Situation? Vielleicht war es doch keine so gute Idee mit einem Haufen Vampire um die Häuser zu ziehen?
"Near Dark" ist eine Mischung aus Vampir/Horrorfilm, Western und Roadmovie. Wir haben einen typischen showdown, nur dass man hier nur sporadisch einen Revolver benutzt und Pferde haben Angst vor einen. Also benutzt man einen LKW. Die Gruppe um Jesse Hooker besteht aus verschiedenartigen Vampiren. Einer von ihnen ist sogar noch ein Kind (dass selbstverständlich eigentlich auch sehr alt ist). Der unangenehmste und vom Aussehen her der coolste ist allerdings Severen (Bill Paxton). Sein Look ist einfach verdammt cool: Mittelkurze Haare, Lederjacke mit lauter Badges dran, Sonnenbrille, verschmiertes Gesicht. Erinnert mich irgendwie an den Vertigo-Comic "American Vampire". Also alles hier, der ganze Film, der ganze Stil, die Kulisse. Ein durchaus kurzweiliger, aber meines Erachtens ziemlich cooler Film, der natürlich keinen Blumentopf gewonnen hat.
8/10 Pfandflaschen
Trailer:




