In Deutschland bekannt als "Letztes Jahr im Marienbad", wobei der Film nicht in Marienbad (damals Tschechoslowakei) gedreht wurde sondern in Deutschland. Der Film ist ein Versuch des Regisseur Alain Resnais einen Film nach dem Schema Nouveau Roman zu drehen. Also, der Film ist keine Verfilmung eines Buches sondern ein eigenständiges Werk mit eigenständigen Drehbuch. Allerdings ist dieses Drehbuch wie ein Nouveau Roman geschrieben.
Die Handlung spielt sich in einem Grand Hotel ab. Wo genau, in welchem Land, das wird nicht wirklich klar gestellt. Zunächst mal kriegen wir mit wie ein Mann genaustens beschreibt, wie er schon oft durch die barocken Räume des Hotels gegangen ist. Das Ganze mündet in einem Theaterstück dass von
Hotelgästen angesehen wird. Darin versucht ein Mann eine Frau zu überzeugen, mit ihm mitzugehen und ein neues Leben anzufangen. Tatsächlich fokussiert sich die Handlung daraufhin auf ein ähnliches Szenario. Ein Mann (Giorgio Albertazzi) versucht eine Frau (Delphine Seyrig) zu überzeugen, dass sie sich letztes Jahr in diesem Hotel getroffen haben. Außerdem soll er sie überredet haben, ihren Partner zu verlassen und mit ihm ein neues Leben anzufangen. Sie hat ihm das versprochen. Doch sie kann sich absolut nicht daran erinnern oder hat es komplett verdrängt. Vielleicht war es auch ein harmloser Flirt und sie bereut ihr Verhalten - möchte das aber nicht zugeben. Immer wieder fordert der Typ den Partner der Frau zu einem Nim-Spiel heraus.
Es ist nicht klar, was von der Handlung tatsächlich Vergangenheit oder Gegenwart ist, was in einer Fantasie und was in der Realität stattfindet. Insgesamt wirkt der Film auf mich wie eine Umsetzung eines Versuchs von Gaslighting bzw. eines aufdränglichen Typen eine Frau "zu verführen". Alles in allem eine sehr kryptische Angelegenheit, gefüllt mit seltsamen Dialogen, die die Schauspieler erscheinen lassen als wären sie in einem Traum. Generell bewegen sich diese ganzen Figuren auch so. Es fiel mir im Grunde genommen schwer, mich in diesem Film einzufinden. Ein durchaus merkwürdiges Erlebnis. Ich mochte allerdings die Kulissen und die Aufnahmen der einzelnen Orte. Das war wirklich sehr gut. Da ich nicht komplett durchgestiegen bin und den Film aber nicht schlecht fand, entziehe ich mich dieses eine Mal der Bewertung.
Rausgekommen bei Image Comics. Kreiert von Maurizio Rosenzweig und Patrick Kindlon.
"Gehenna: Naked Aggression" erzählt die Geschichte von einer trainierten und sich mit Waffen auskennenden Frau, die eigentlich drauf und dran war einen Mann zu töten. Einen Mann, der irgendwo ganz oben im Mafia-Turm sitzt und ganz viel zu sagen hat. Doch es kommt zu unvorhergesehenen Ereignissen. Sie gerät in einen Hinterhalt und der Sohn der Mannes, ein Schüler namens Stephen gerät zwischen die Fronten. Anstelle ihr Ziel zu erledigen, kidnappt sie also das Kind - und versucht es
gleichzeitig vor den Kugeln der Mafiosi zu schützen. Es kommt zu einer wilden Jagd über den Dächern einer Großstadt. Der Junge wird unfreiwillig zum Helfer bei seinem eigenem Kidnapping. Jeder wird verletzt. Jeder wird erschossen. Es wird über Dächer gesprungen und ein Auto angehalten, die Passagiere als Geisel genommen und zur Weiterfahrt gezwungen. Doch warum? Nun, die Frau hat eine Geschichte. Eine Rechnung offen. Eine sehr große.
Wir erfahren nicht wie sie heißt. "Gehenna" ist ein Begriff aus jüdischer und christlicher Mythologie. Ein Ort zur Bestrafung derjenigen die kein ehrenwertes Leben geführt haben. Die Hölle quasi. Und es ist die Hölle durch die sie durchgegangen ist. Ich erzähle nichts genaueres. Aber wer die Hintergrundstory von Frank Castle aka Punisher, der weiß was ich mein. Hier ist allerdings eine Frau gegen alle, die gleichzeitig unschuldiges Leben schützt und was gegen organisierte Kriminalität hat. Sie kann sehr gut mit Waffen umgehen und gut auf die Fresse hauen. Ein großartiges, schnelles Exploitation/Pulp-Inferno. Wir kriegen das meiste aus erster Perspektive erzählt. Alles geschieht in wirklich enorm schnellen Tempo, wie in einem Action-Film - allerdings keinen von großen Hollywood-Kaliber. Fast schon wie bei diesen "Girls with Guns"-Filmen aus Hong Kong. Fantastische Zeichnungen die Aussehen wie aus der Zeit als Frank Miller (noch) nicht verrückt war.
Erinnere mich relativ gut daran, wie "Smooth" im Fernsehen lief und meine Oma das gut fand bzw. mein Vater ihr erklärt hat, wie man den Titel ausspricht.
"Supernatural" ist das 18. Studioalbum von Santana, benannt nach Bandgründer Carlos Santana, einer Legende unter den Gitarristen, bekannt für das Schaffen des Latin Rock. Mehr als bekannt, natürlich. Ich war leider niemals ein großer Fan - auch wenn mir die Musik schon mal dann und wann gezeigt wurde. Weiß noch genau, dass mein Opa sich einst über ein Geschenk meiner Mutter - eine Tchibo-CD namens "Best of Santana" oder so - sehr gefreut hat. "Black Magic Woman" war sein Jam, wie man das heute sagen würde.
Egal. Jedenfall ist "Supernatural" ein völlig neues Konzept - für damalige Zeit. Es ist kein Sampler, schon ein ganzes Album. Allerdings gibt es auf jeden Song einen Gastpart bzw. wurde der jeweilige von dem Gast (mit)geschrieben, wenn ich das richtig verstanden habe. Dadurch entsteht das Gefühl, man würde sich einen Sampler anhören, weil die meisten Songs in unterschiedliche Stile einzuordnen sind. So bewegt man sich zwischen Latin Rock, Blues Rock, Alternative und Hip-Hop. Die dadrauf zu hörenden Gäste sind u.a. die Band Maná, Dave Matthews (von dieser Band die so heißt wie er), der ehemals rappende Everlast (ex-House of Pain), Rob Thomas von Matchbox Twenty, Lauryn Hill und Cee-Lo Green als auch das R&B Duo The Product G&B. Letztere sind auf dem Song "Maria, Maria" zu hören, der irgendwann später vom Produzenten DJ Khaled verwurstet wurde. Achja, Eric Clapton ist auch zu hören.
"Supernatural" ist ein fantastisches, super eingängiges und abwechslungsreiches Album. Es hat Pop Appeal und hat gleichzeitig was kerniges, natürliches an sich. Es ist die Idee eines Veteranen der mehrere "junge" Talente um sich versammelt als auch alte Bekannte und zusammen etwas fantastisches aufnimmt. Böse Zungen würden behaupten, das Album wäre inkonsistent und nicht aus einem Guss. Als wäre es, wie schon oben erwähnt, ein Sampler oder derartiges. Doch ich finde, dass es eben diese Konsistenz aufweist. Der einzige Song der wirklich sehr heraussticht ist "Do You Like The Way" (mit Cee-Lo Green und Lauryn Hill), weil er halt ein Hip-Hop Track ist. Den Rest verbinden die fantastischen Gitarrensoli von Santana, eine Ficktonne an Instrumenten (die ich hier gar nicht aufzählen werde) die typisch sind für Latin Rock bzw. südamerikanische Musik generell. Es ist wie eine gut sortierte Eisdiele mit verschiedenen Geschmäckern, die allerdings eins gemeinsam haben: Sie wurden von einer legendären italienischen Eismanufaktur hergestellt - oder wie hier der Fall ist von einer lateinamerikanischen.
9/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Maria Maria, Put Your Lights On, Smooth, (Da Le) Yaleo, Corazón Espinado
Raphi:"Und gleich noch ein Beitrag aus Österreich. Die Böslinge aus Wien
sind eine Legende, die die dortige Szene stark geprägt hat. Der
rumpelige Deutschpunk mit Wiener Dialekt sorgt für kurzweilige
Freude. Sonderlichen Tiefgang sollte man hier allerdings nicht
erwarten."
Philipp: "Als Raphi mit diesem Song um die Ecke kam, war ich mir zu 100% sicher, dass ich diese Bergdeutschen hassen würde, getäuscht hab ich mich, kruzifix noch amoi. Rumpeliger 80er Punk in derbstem Wiener Dialekt und sieh da - die morbide Oaschigkeit des gemeinen Wieners ist der nihilistischen Veranlagung des Bratwurst fressenden Thüringer Waldbewohners gar nicht so unähnlich und holt mich nach Falco, Kreisler und Wanda tatsächlich ein weiteres Mal ab. Ganz bös oder so."
Ich: Okay, bei dem Namen habe irgendwas aus der Sparte "Nix-Gut" erwartet. Erinnert mich von Namen her an sowas wie äh.... "Die Siffer" oder so. Stattdessen erwartet mich Old School Bergdeutschpunk. In Wiener Dialekt. Es klingt beim ersten Mal schon irgendwie ganz cool, allerdings ist es nichts was mich auf Dauer vom Hocker reißen würde. Durchaus okayer Punkrock Marke Exploited - nur auf Wienerisch halt
Raphi: "Und da sind wir mal wieder bei einem der großen Comebacks im
deutschen Hardcore Punk. Deutschpunk ist das wirklich nicht, aber
Bubonix aus Limburg sind eine super Band. Ich war mit Pressepass auf
der Releaseshow zum Album „Through the Eyes“ im Schlachthof
Wiesbaden, und es war ein fantastisch schöner Abend. Nach
Vorprogramm mit Falk Fatal und Uli Sailor haben Bubonix die Hütte
abgerissen. Eine der Vorab-Singles zu dem wirklich starken Album war
die Mitgröhl-Hymne „Paid out with hate“, die mir immer wieder
als Motivationsschub dient."
Philipp: "Mit diesen sympathischen Pestbeulen hab ich mich leider bisher viel zu wenig beschäftigt, ich bin mir sicher, sie zeitweise mit Bambix verwechselt zu haben, was weder gut noch schlecht ist, weil ich beide Bands irgendwie immer ganz gut fand es aber bei beiden nie gezündet hat.
Außerdem habe ich die Split 7" mit Amen 81 irgendwo hier rumliegen und allein die beweist, dass diese Band auf der richtigen Seite der Geschichte zu verorten ist, har har. Musikalisch megageiler, schweinischer (hodensackiger) Rock 'n' Roll-lastiger Hardcore Punk mit englischen Texten, gibt hier gar nichts zu meckern, wird in Zukunft wohl öfter laufen."
Ich: Habe den Bandnamen in all den Jahren immer wieder gelesen. Wusste, dass es eine Split mit Amen81 gibt und irgendwie habe ich sie glaube ich 1-2 Mal verpasst. Tatsächlich habe ich sie nie gehört. Und nun passiert es zum ersten Mal. Es ist kein Deutschpunk. Aber Punkrock aus Deutschland, auf Englisch. Die Gesangsstimme erinnert mich irgendwie an Aquabats, die mich allerdings stellenweise an Misfits erinnert haben. Stimmig, hymnisch, mitreißend ohne stumpfes Gekloppe. Es ist schlicht und einfach verdammt guter Punkrocksong aus einer modernen Zeit. Wurde nämlich erst vor drei Jahren veröffentlicht, nach einer langen Pause. Passt hervorragend.
Ich: Vor mehr als zehn Jahren für mich entdeckt. War damals von der absoluten Stumpfheit dieses Textes fasziniert. Als auch von der Tatsache, dass der Song nur 1 Minute und 2 Sekunden dauert. Und ja, ich habe auch die Version von den Ärzten gehört. Wahrscheinlich sogar als erstes. So wie Raphi gleich sagen wird: Ich würde aus heutiger Sicht, wenn ich wesentlich politisch korrekter wäre, wahrscheinlich die Hände überm Kopf zusammenfalten. Was für ein absoluter, hohler Stumpfsinn. "Schüsse, Scherben, Kampf und Revolte, hängt die Bullen auf und röstet ihre Schwänze!". Damals war halt alles erlaubt und man hat sich um keine Auswirkungen der Texte auch nur irgendeinen Gedanken gemacht. Der Text ist gut so wie er ist, der Song ist gut so wie er ist, aber heutzutage würde ich sowas nicht live angucken wollen.
Raphi: "Ich bin gespannt, wie oft im Rahmen dieser Reihe noch "5 6 7 8 Bullenstaat" von den Ärzten erwähnt wird. Ja, auch dieses Lied habe ich zuerst in der Version der drei Berliner gehört.
The Buttocks sind trotz allem Legendenstatus immer an mir vorbei gegangen. Der Name war mir immer ein Begriff, aber möglicherweise habe ich ihn schon oft mit The Buzzcocks und den Boskops durcheinander geworfen.
The Buttocks gehören zu den Pionieren des härteren und politischen deutschen Punk Rocks und ihre Verbindungen zu Slime reichen von den frühen 80ern bis heute. Der Kultsong "BGS/GSG" ist als Produkt seiner großartig. Würde er heute veröffentlicht, würde ich wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Und das liegt nicht an der Audioqualität."
Philipp: "Eine der Hamburger Kultbands mit einem ihrer Überhits. Da stimmt einfach alles, Härte, Rotz, Geschwindigkeit, dieser absurde Humor ("Hängt die Bullen auf und röstet ihre Schwänze", eines der anschaulichsten Rezepte im Deutschpunk, fehlt nur noch "in Olivenöl und schmeckt mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Thymian ab"), der sie einerseits von der anderen Hamburger Kultkombo (mit der es zeitweise personelle Verstrickungen gab) abhob und sie andererseits im Gegensatz zu jenen vor der Zensur bewahrte. Ganz großes Kino und völlig zu Recht ein absoluter Klassiker."
Nach "Rockabilly" (usw.) kommt nun der "richtige" Reggae-Ordner. Sprich: "SKA, Skinheadreggae, Rocksteady". Also nichts mit Kiffer-Reggae aus versifften WGs. Kein "Ich rauch mein Ganja den ganzen Tag" sondern: Judge Dread, Laurel Aitken, The Skatalites. Dazu noch "richtiger" SKA (kein Ska-Punk): The Selecter....und eigentlich nicht viel anders. King Sitt mit "Rub A Dub", Busters All Stars mit dem Cover von "Skinhead Love Affair" und Ken Boothe mit "Freedom Street". Also im Grunde nicht alles SKA, nicht alles Skinheadreggae...eine sehr kurze/kleine Mischung von einigen Klassikern...allerdings doch etwas modernen SKA wie Mad Caddies oder Ska Daddyz. Was natürlich auch nicht fehlen darf: "The Israelites" von Desmond Dekker. Ich steige nach all den Jahren nie so durch was genau Rocksteady und was genau Skinheadreggae ist. Jedenfalls ist das hier wesentlich angenehmer als durchschnittlicher Ska-Punk.
Als nächstes sind dann die äh "Soundtracks" dran. Ich habe viel erwartet, doch bekam wenig. Dachte mir, vllt. könnten hier ein paar Songs vom Soundtrack von Matrix, Tony Hawks Pro Skater oder so sein. Aber nein. Stattdessen sind hier ganze vier Songs: "I Love You" von Barney den Dinosaurier. Der Titelsong von "Scooby Doo, Where Are You?", "The Letter" von Dynamo 5 (aus dem Film "Die Sonnenallee") und ein kleiner Mix aus allen Oompa-Loompa-Songs aus "Charlie und die Schokoladenfabrik". Ich verstehe nicht, wieso ich das hier überhaupt habe und nicht längst gelöscht habe. Naja.
Letzter Ordner in "Einzelne Songs" heißt tatsächlich "Techno, Electro, Rave, Jungle etc". Er beinhaltet genau das, was drauf steht. Neben antideutschen Electro(punk) wie Egotronic, Frittenbude oder Björn Peng finde ich fürchterliches Zeug wie typ:t.u.r.b.o., Techno-Remixes von "Bullenlied"(Cotzbrocken) bzw. "Großes Glied"(Die Kassierer) (ich weiß genau, wer mir das geschickt hat, pfui) und "Scheiß Frisur"(Die Siffer). Daneben etwas Rummelsnuff, The Prodigy, Kernkraft 400, Pendulum, Peaches und Laibach. Als auch einige Jungle-Mixes die bis zu ungefähr 2-3 Stunden gehen. Genau die sind es, die es mir hier angetan haben. Und natürlich Egotronic. Kaum zu glauben aber wahr: Hiermit habe ich meinen ganzen .mp3-Scheiß durchgehört. Wirklich alles in den Alben-Ordnern und bei den "Einzelne Songs". Absoluter Wahnsinn.
Ich bin hier (immer noch) dabei, alle möglichen Lücken zu schließen und so bin ich wieder bei Ulver gelandet. Sie sind immer noch super fleißig und haben Ende letzten Jahres den Nachfolger zu "Liminal Animals" (2024) veröffentlich. Das Review dazu findet ihr hier.
Die Alben von Ulver bleiben weiterhin so gut, dass ich mich manchmal frage, was ich dazu schreiben soll. Nicht, dass mir nichts dazu einfallen würde - allerdings vermute ich irgendwie, dass mein Review
den Ansprüchen des Albums nicht gerecht werden könnte. So geht es mir wieder so bei "Neverland", dass übrigens nichts mit einem gewissen US-Amerikanischen Sänger zu tun hat. Viel eher mit der ursprünglichen Idee des "Neverland" aus der Peter Pan Geschichte. Vor allem, wenn man sich das Albumcover anguckt und sich diese fantastischen Soundscapes anhört, der wird wahrscheinlich ähnlicher Meinung sein. Wobei, naja eigentlich müssten zu "Neverland" irgendwelche Piratensounds dazu gehören.
Stattdessen kriegen wir etwas Spoken-Word-Intro bzw. Interludes zu hören und absolut nichts von der scheinbar vergangenen Synthpop-Phase der Band. Ganz genau, Ulver bewegen sich wieder weg von Synthpop. Es gibt hier einiges tanzbares, jedoch weniger Anspielungen auf Depeche Mode oder Soft Cell oder so. Der vorherrschende Sound ist ruhig, ambient-ig, trip-hoppig - bleibt jedoch Musik und nicht bloß Hintergrundklang. Wegen "tanzbaren" - der erste Song der doch diese Kategorie erfüllt ist "People of the Hills". Tanzbar. Verträumt. Nahezu "organisch". Wenn ich das visuell in meinem Kopf darstellen muss, so denke ich an eine Serie wie "Lost", in welcher irgendwelche Protagonisten auf einer einsamen Insel gestrandet sind und nun alles mögliche an Gefahren auf sie lauert. Meines Erachten ist das nun mal der Soundtrack zu einer interessanten Abenteuerserie. Ist so. Sauber.
9/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: "Hark! Hark! The Dogs Do Bark!", "People of the Hills", "Fear In A Handful of Dust"