Mittwoch, 8. Juli 2026

Film der Woche#686: Near Dark (1987)

Habe irgendwann mal ein Poster zu dem Film gefunden und fand es so cool, dass ich mir gedacht habe, dass der Film bestimmt auch ganz geil sein muss. Ich lag nicht wirklich falsch.

"Near Dark" von 1987 erzählt die Geschichte eines Typen namens Caleb Colton (Adrian Pasdar). Der junge Cowboy lebt zusammen mit seinem Vater Loy (Tim Thomerson) und der jüngeren Schwester Sarah (Marcie Leeds). Eines Nachts ist er in der Nachbarstadt unterwegs und spricht eine sehr blass wirkende Frau an, die er attraktiv findet. Mae (Jenny Wright), wie die Frau heißt, und er verstehen sich ziemlich gut und verbringen wortwörtlich die Nacht miteinander. Die Zeit vergeht sehr schnell und aus irgendeinem Grund muss sie allerdings schnell nach Hause. Er vermutet, dass sie Angst hat, nach Hause zu kommen, weil es zuhause wohl Stress geben würde. Doch die Wahrheit sieht anders aus. Mae ist Teil einer umherziehenden Gruppe von Vampiren, angeführt vom mehr als hundert Jahre alten Jesse Hooker (Lance Henriksen), der schon im Bürgerkrieg auf der Seite der Südstaaten gekämpft hat. Mae beißt Caleb, sodass er selbst zum Vampir wird. Zumindest entwickelt er einen Blutdurst, sieht sich aber nicht
in der Lage Menschen zu töten. Die Gruppe bewegt sich in Kneipen, auf Bundesstraßen und übernachtet sogar einmal in einem Bungalow. Tatsächlich ist aber die Polizei auf ihrer Spur, weil sie eine Kneipe überfallen und für mehrere Tote gesorgt haben. Für Caleb wird die Sache immer unangenehmer. Er hat Blutdurst und kann keine Sonne mehr vertragen. Vielleicht wird aus ihm kein guter Vampir? Dazu kommt noch, dass sein besorgter Vater nach ihm sucht. Wie erklärt er ihm die ganze Situation? Vielleicht war es doch keine so gute Idee mit einem Haufen Vampire um die Häuser zu ziehen?

"Near Dark" ist eine Mischung aus Vampir/Horrorfilm, Western und Roadmovie. Wir haben einen typischen showdown, nur dass man hier nur sporadisch einen Revolver benutzt und Pferde haben Angst vor einen. Also benutzt man einen LKW. Die Gruppe um Jesse Hooker besteht aus verschiedenartigen Vampiren. Einer von ihnen ist sogar noch ein Kind (dass selbstverständlich eigentlich auch sehr alt ist). Der unangenehmste und vom Aussehen her der coolste ist allerdings Severen (Bill Paxton). Sein Look ist einfach verdammt cool: Mittelkurze Haare, Lederjacke mit lauter Badges dran, Sonnenbrille, verschmiertes Gesicht. Erinnert mich irgendwie an den Vertigo-Comic "American Vampire". Also alles hier, der ganze Film, der ganze Stil, die Kulisse. Ein durchaus kurzweiliger, aber meines Erachtens ziemlich cooler Film, der natürlich keinen Blumentopf gewonnen hat.

8/10 Pfandflaschen
Trailer:


Dienstag, 7. Juli 2026

Comic Book Review#684: Rogue Trooper: Welcome to Nu-Earth (2013)

Alle Achtung: Ich habe die Abenteuer vom Rogue Trooper schon mal auf diesem Blog reviewt und zwar hier. Das ist schon mehr als zehn Jahre her. Diesmal habe ich, dank Kollegen M., die Gelegenheit gehabt die Original-Schwarz-Weiß-Comics als Reprints in einem Sammelband zu lesen. Es war ein großes Vergnügen. Es handelt sich hierbei um Comic-Strips die ursprünglich in den Jahren 1981-1983 rausgebracht wurden - in den Ausgaben 228 bis 317 (mit Unterbrechungen) des britischen Sci-Fi-Comic-Magazins "2000AD".


Wir befinden uns in einer weit entfernten Zukunft auf einem anderen Planeten. Die Menschheit hat nicht nur in den Weltraum expandiert sondern auch das größte Übel, was sie je erschaffen hat, mitgebracht. Kriege, Hass, Vernichtung. Der Planet, der im Volksmund "Nu-Earth" heißt ist das Paradebeispiel dafür. Er befindet sich in der Nähe eines schwarzen Lochs, welches als Portal benutzt werden kann um in alle möglichen Ecken des Universums zu gelangen. Ein sehr nützliches Tool also, um welches gekämpft wird. Auf Nu-Earth tobt seit Jahren ein Bürgerkrieg zwischen dem faschistisch anmutenden Norden (genannt "Norts") und dem demokratischen Süden (genannt "Southers"). Die Kräfte im Süden entwickelten vor einiger Zeit die "Genetic Infantrymen" (abgekürzt G.I.s). Genetisch hochentwickelte, nahezu untersterbliche künstliche Lebewesen, deren Aufgabe es war für den Süden zu kämpfen. Die G.I.s können in jeglicher giftigen Atmosphäre kämpfen und sind quasi unzerstörbar. Passiert es doch, dass einer von ihnen stirbt, wird sein Bewusstsein auf ein Chip transplantiert, bis ein neuer Körper erschaffen wird. Da der Planet wegen des Kriegs durch chemische Gase verseucht ist, ist das Leben dort nur in bestimmten hermetisch abgeriegelten Siedlungen möglich. Der letzte G.I., Codename Rogue ist unterwegs mit drei Biochips von seinen verstorbenen Kameraden. Diese sind in seinen Helm ("Helm"), sein Gewehr ("Gunnar") und seinen technisch hochentwickelten Rücksack ("Bagman") implantiert. Gemeinsam sind sie auf der Suche nach einem Verräter, der einst die südliche Armee hintergangen hat. Es kam zu einem Überraschungsangriff der nördlichen Armee, bei welcher bis auf ihn alle G.I.s vernichtet wurden. Keiner konnte den Standpunkt der Southers wissen, daher muss es einen Verräter gegeben haben. Auf ihrer Reise durch den Planeten begegnen der letzte G.I. und seine implantierten Kameraden allerlei illustre Gestalten und müssen immer wieder gegen die "Norts" kämpfen. Sie treffen auf verschiedene Arten von Menschen: Siedlungen von friedlichen Menschen, die jegliche Kämpfe aufgegeben haben, Karavanen von Geflüchteten als auch Scavenger die sich durch den Krieg bereichern.

Ein sehr interessantes Format, vor allem wenn man die Möglichkeit hat alles in einem Band zu lesen. Die ursprünglichen Comic-Strips sind vielleicht mal 3-4 Seiten lang. Man musste damals immer eine Woche auf die Fortsetzung warten. Hier hat man alles auf einem Schlag. Das ist vor allem von Vorteil wenn man nicht immer die Konzentration dafür hat, sich eine längere Story zu geben. So ist ein Kapitel nach 3-4 Seiten vorbei und man kann eine Pause machen. Es ist ein optimales Format für diejenigen unter uns, die kaum Zeit zum Lesen finden und das Hobby auf Bahnfahrten oder Wartezeiten beim Arzt reduzieren müssen. Mir gefallen außerdem die historischen Anspielungen: Amerikanischer Bürgerkrieg, Vietnamkrieg, der damals sehr aktuelle Kalte Krieg und die atomare Bedrohung. Mir gefallen die drei unterschiedlichen jedoch relativ ähnlichen Stile von Dave Gibbons, Cam Kennedy und Colin Wilson. Alles wirkt halbwegs realistisch, trist und wirklich sehr gritty. Dabei ist die Hintergrundgestaltung allerdings manchmal nicht sehr detailliert sodass man den Eindruck bekommt, man würde in einem Theaterstück sitzen. Ein wirklich sehr lesens- und sehenswertes Spektakel, das Ganze.

8,5/10 Pfandflaschen
Made by: Gerry Finley-Day, Dave Gibbons, Cam Kennedy
Hier ein Preview zu einem Audiobook:


Montag, 6. Juli 2026

Album der Woche#688: Bomfunk MC's - In Stereo (1999)

Ich erinnere mich noch sehr gut. Ein Kindheitsfreund von mir, nennen wir ihn D., war damals absolut begeistert von dem "In Stereo"-Tape dass er hatte. Außerdem war er ein großer Freund von Breakdancing. Mittlerweile hat er in einer Metalband gespielt und hoffentlich spielt er noch in seiner Punkband. Ich grüße dich, wo auch immer du grade sein magst.

"In Stereo" ist das Debütalbum von Bomfunk MC's (diesen Apostroph habe ich nie verstanden), eines Hip-Hop-Duos aus Turku, Finnland. Sicherlich sind einige Songs von hier nicht unbekannt. Allen voran "Freestyler", "B-Boys & Fly Girls" oder "Sky's the Limit". Über den letztgenannten haben wir uns in der Grundschule ordentlich lustig gemacht. Der Typ der den Refrain singt ist Kärtsy Hattake von der

finnischen Rockband Waltari. Er klingt als hätte man ihn irgendwie dazu gezwungen. Aber genug davon. "In Stereo" ist ein gekonnter Mix aus Breakbeat, Techno, Drum and Bass und Hip-Hop. Reimtechnisch orientiert sich B.O.W. (Brother of Words aka Raymond Ebanks) an 1980er Hip-Hop, dessen Hörer auf Pappe (nicht das was ihr denkt) gebreakdanced haben. Die Reime sind simpel und durchaus generisch. Es geht die ganze zeit um "rock rocking the spot", "the mic I will rock" oder "rock the microphone" als auch andere Formen der Selbstdarstellung. Tatsächlich geht es aber auch um die Musik. So wird diese in den lyrics als "funky flow" der einen die Kontrolle verlieren lässt dargestellt. Ich glaube, dass Bomfunk MC's die einzige Gruppe sind die in einem Song sowohl sich selbst als auch den Albumtitel erwähnen. So heißt es in "In Stereo": "It really makes me lose controlBomfunk MC's in stereo".

Das Album ist ein durchaus wilder Mix aus schamloser Selbstdarstellung, sich ständig wiederholenden Lyrics und großartigen Musikgenres. DJ Gizmo macht wirklich höllisch gute Arbeit und macht B.O.W.s teils echt cringige Lyrics durchaus genießbar. Es ist ein Produkt seiner Zeit als man sich für so gut wie gar nichts geschämt hat. Man muss es so betrachten: Kaum jemand hat die Lyrics von "Freestyler" wirklich verstanden und es war auch gut so. Und selbst wenn man sie sich heutzutage durchliest und versteht, dass es tatsächlich ums "Freestylen" geht und darum dass man ein krasser Lyricist ist müsste man doch eigentlich innehalten und denken "ach...ist doch egal, rakamakafon". Es ist nicht alles gold hierauf. Einige Songs sind wirklich fürchterlich kringelig. Aber die Beats machen es wieder wett. Und selbst wenn es kringelig ist, ich hatte wirklich sehr viel Spaß beim Hören. Vor allem weil es für mich insgesamt doch ein Novum ist. Bis auf die oben erwähnten Tracks kannte ich hiervon nämlich gar nichts.

Anspieltipps: Freestyler, B-Boy's & Fly Girls, Rocking Just To Make You Move
7/10 Pfandflaschen


Sonntag, 5. Juli 2026

Film der Woche#685: Meshes of the Afternoon (1943)

Wichtige Info zuerst:
Es gab nach der Blogpause im April einen kleinen organisatorischen Fehler. Aus Versehen habe ich die Pause eine Woche länger durchgezogen. Somit ist das "Album der Woche", "Comic Book Review" und "Film der Woche" die in der ersten Maiwoche erscheinen sollten, erst eine Woche später erschienen. Logischerweise hat sich dann alles verschoben. Damit ich nicht Anfang Oktober (den Halloween-Monat SHOCKTOBER wohlgemerkt) nicht immer noch "normalen" September-Content veröffentliche, habe ich beschlossen diesen Fehler JETZT auszubügeln. Und zwar erscheinen in der Woche vom 29.06.-05.07.2026 ganze zwei "Alben der Woche", zwei "Comic Book Reviews" und zwei "Filme der Woche". Das hier ist der zweite "Film der Woche". Here we go:

Ich weiß nicht genau, wie ich auf diesen Film kam. Kann gut sein, dass ich eine Aufnahme von einer mysteriösen Gestalt mit einem Spiegel als Gesicht irgendwo in irgendeinem Social-Media-Posting gesehen habe und das mein Interesse geweckt hat. Bei der Sichtung fiel mir ein, dass jemand aus meinem Verwandtenkreis etwas Ähnliches in seinem Leben schon mal gesehen hat - und sich nicht sicher war ob es ein Traum, eine Halluzination oder Realität gewesen ist. Kann gut sein, dass die besagte Person einfach nur diesen Film gesehen hat. I don't know.


Ein Werk des Regisseurs Alexander Hackenschmied und der Regisseurin Maya Deren, rausgekommen im Jahre 1943. Zählt bis heute als eines der inspirierendsten Werke des Experimental/Avantgarde-Films unter anderem für solche Größen des Filmgenres wie David Lynch. Ich sehe hier ganz eindeutig Elemente des Lynchismus. Die beiden spielen hier auch die Hauptrollen, die keine zugeordneten Namen haben außer "Mann" und "Frau". Tatsächlich waren Deren und Hackenschmied auch verheiratet und die Tatsache, dass Deren alleine die Hauptverantwortung für das Werk zugeschrieben wurde hat die Ehe stark belastet. Der Film ist komplett stumm, es existiert allerdings auch eine Version aus dem Jahre 1959 die mit Musik des Komponisten Teiji Ito unterlegt ist. Genau diese habe ich gesehen und war tatsächlich leicht fasziniert. Mir gefällt die wackelige Kameraführung sehr als auch die dauernde Wiederholung von Sequenzen, die einem das Gefühl nahe legt, dass es sich hier tatsächlich um einen verfilmten Traum handelt bzw. dass man selbst im Traum von jemand anders zu Gast ist. Mir gefallen auch die verschiedenen Methoden die hier angewendet werden: Split Screening, Slow Motion. Der Traum gibt einen den Eindruck als ob die darin dargestellte Träumerin nicht weiß wo sie ist, wo sie hingehört und auf der Suche nach etwas oder jemanden ist der ihr aus ihrer Situation raus helfen kann. Allerdings gelangt sie immer wieder auf eine unsichtbare Grenze, die sie immer wieder in eine "Wiederholung" schickt. So trifft sie sich selbst wieder und das nicht nur ein oder zwei mal. Es ist eine Art visuelle Darstellung von einem beklemmenden Gefühl, einer Depression. Der wiederholte Versuch, einen Ausweg zu finden, der immer wieder scheitert und man dabei jedes mal aufs neue sich selbst begegnen muss. 

Ich habe die Handlung hier schon quasi beschrieben, also mache ich das nicht noch mal. Deswegen: Entschuldigt, falls es kein 08/15 Review mit Einleitung/Handlung/Fazit ist. Ich dachte mir mal, ich schreibe fix das auf, was ich über den Film so denke. 

9/10 Pfandflaschen
Trailer:




Samstag, 4. Juli 2026

Comic Book Review#683: Judge Dredd: Luna-1 (2015)

Wichtige Info zuerst:
Es gab nach der Blogpause im April einen kleinen organisatorischen Fehler. Aus Versehen habe ich die Pause eine Woche länger durchgezogen. Somit ist das "Album der Woche", "Comic Book Review" und "Film der Woche" die in der ersten Maiwoche erscheinen sollten, erst eine Woche später erschienen. Logischerweise hat sich dann alles verschoben. Damit ich nicht Anfang Oktober (den Halloween-Monat SHOCKTOBER wohlgemerkt) nicht immer noch "normalen" September-Content veröffentliche, habe ich beschlossen diesen Fehler JETZT auszubügeln. Und zwar erscheinen in der Woche vom 29.06.-05.07.2026 ganze zwei "Alben der Woche", zwei "Comic Book Reviews" und zwei "Filme der Woche". Das hier ist das zweite "Comic Book Review". Here we go:

Eine weitere Leihgabe vom Kollegen M. Danke dafür. Diesmal wurden die Stories ursprünglich in den Ausgaben 42-58 des britischen Comic-Magazins "2000AD" veröffentlicht. Tatsächlich ist mir mittendrin aufgefallen, dass ich sie schon mal gelesen habe. Ich darf nämlich die erste Ausgabe von "Judge Dredd: The Complete Case Files" mein Eigen nennen. Darin sind die Comics aus den "2000AD"-Ausgaben 2 bis 60 enthalten. Allerdings finde ich, dass man das hier durchaus besprechen darf weil ich es zuvor nur grob angerissen habe.

In der Ausgabe 42 kriegt Judge Joe Dredd mitgeteilt, dass er für ein halbes Jahr woanders gebraucht wird. So verfrachtet man ihm auf die menschliche Kolonie auf dem Mond. Dort darf er ein halbes Jahr lang den Marshall spielen und für Zucht, Ordnung und Gesetz sorgen. Sein treuer Diener, der Roboter Walter (der mit dem Sprachfehler, er kann kein "R" aussprechen) schleicht sich in eines seiner Koffer

und kommt auf diese Weise auch mit, obwohl Dredd es ihm untersagt hat. Was den Cop aus Megacity One hier nun erwartet, ist nicht viel anders als auf der Erde. Eine korrupte Organisation, die gefühlt die Hälfte aller unternehmen hier verschluckt. Man treibt einen Mitarbeiter dermaßen in den Wahnsinn, dass er Amok läuft. Doch JD erschießt ihn nicht, sondern nur so leicht ins Bein weißte, damit er verhaftet werden kann. Grund: Der Sohn des Amokläufers sieht zu und macht sich sorgen. Viel wichtiger als das, als auch irgendwelche Banküberfalle die von Leuten begangen werden, deren Gesichter mithilfe einer Maschine verändert werden können ist die Story der Mond-Olympiade. Mehrere Länder nehmen teil, darunter auch die Sowjetunion bzw. die "Soviet Cities", wie man sie in der Zukunft nennen wird. Es gibt einen Anschlag auf einen sowjetischen Sportler, sodass die Sowjetunion einen Krieg erklärt. Zum Glück werden Kriege in der Zukunft nur noch in Kleinstgruppen von 4 Männern geführt und von der Öffentlichkeit als eine Art Sport betrachtet. Genau das schmeckt Judge Dredd aber nicht. Menschen sind wegen nichts und wieder nichts drauf gegangen und man sieht das als Amusement. Kein Wunder, dass er dem "Sportkommentator" das Mikrofon in die Fresse stopft.

Es ist ein interessantes Kapitel. Eins dass eine Gesellschaft beleuchtet, die noch mal ein kleines Bisschen bekloppter ist als die auf der Erde in den Mega Cities. Weil mehr Korruption und weniger Schwerkraft. Es ist keine einheitliche Story sondern mehrere voneinander unabhängige Kapitel, die allesamt zu der Zeit spielen als Judge Dredd Marshall der Mondkolonie wurde. Durchaus witzig, over the top und höllisch gut gezeichnet. Vor allem von Brian Bolland und Ian Gibson. Die Sachen von Mick McMahon gefallen mir etwas weniger. Geschrieben wurde alles von Schöpfer John Wagner. Mir hat es schon enormen Spaß gemacht, allerdings bevorzuge ich die Stories die wie ein riesiger Fortsetzungsroman sind.

7/10 Pfandflaschen
Hier ein Review von wyrmberg malcolm zu den Complete Case Files#1: