Bei "Kingdom Come" haben wir es mit einer vierteiligen Miniserie zu tun die im Jahre 1996 erschienen ist und später als Trade Paperback rausgebracht wurde. Erdacht und gezeichnet von Alex Ross, mithilfe von Mark Waid. Wir befinden uns auf einer Welt außerhalb des herkömmlichen DC-Universums. Die Story gehört zur sogenannten "Elseworlds"-Reihe, die Geschichten präsentiert die nicht kanonisch sind.
Superman, Batman, Wonder Woman, Green Lantern und gewisse andere uns bekannte Helden der DC-Welt haben sich zurück gezogen. Die Welt hat jetzt neue Superhelden, die nihilistisch agieren, sich einen Scheiß um mögliche Querschläger oder zivile Opfer scheren und schlicht und einfach "zu cool" für diese Welt sind. Magog, einer dieser Superhelden hat den Joker umgebracht und dafür nicht mal verurteilt. Superman sah seine Mission von dann an als bedeutungslos und zog sich zurück. Batmans Geheimidentität wurde gelüftet: Bruce Wayne kontrolliert nun mithilfe von ferngesteuerten Robotern Gotham City. Wonder Woman wurde auf der Insel Themyscira ihr Status aberkannt. Ein Priester namens Norman McCay kriegt Besuch von Spectre, der Verkörperung des Zorns Gottes. Er soll nun Zeuge werden von ganz schrecklichen Ereignissen und fungiert als Erzähler/Zeuge der Geschichte. Magog hingegen ist verantwortlich für den Tod des Superhelden Captain Atom - was zum einem verheerenden GAU führt und der Staat Kansas wird beinahe komplett ausgelöscht. Superman beschließt auf Bitte von Wonder Woman zurückzukehren und eine Art neue Justice League zusammen zu stellen. Ein Krieg zwischen Superwesen steht bevor - denn irgendjemand muss diese gefährliche neue Art von Superhelden stoppen. Die Menschen haben Angst vor ihnen und verachten sie. Doch wenn Superwesen auf Superwesen treffen droht das allerschlimmste: Der Untergang der Welt - Armageddon.
Superman, Batman, Wonder Woman, Green Lantern und gewisse andere uns bekannte Helden der DC-Welt haben sich zurück gezogen. Die Welt hat jetzt neue Superhelden, die nihilistisch agieren, sich einen Scheiß um mögliche Querschläger oder zivile Opfer scheren und schlicht und einfach "zu cool" für diese Welt sind. Magog, einer dieser Superhelden hat den Joker umgebracht und dafür nicht mal verurteilt. Superman sah seine Mission von dann an als bedeutungslos und zog sich zurück. Batmans Geheimidentität wurde gelüftet: Bruce Wayne kontrolliert nun mithilfe von ferngesteuerten Robotern Gotham City. Wonder Woman wurde auf der Insel Themyscira ihr Status aberkannt. Ein Priester namens Norman McCay kriegt Besuch von Spectre, der Verkörperung des Zorns Gottes. Er soll nun Zeuge werden von ganz schrecklichen Ereignissen und fungiert als Erzähler/Zeuge der Geschichte. Magog hingegen ist verantwortlich für den Tod des Superhelden Captain Atom - was zum einem verheerenden GAU führt und der Staat Kansas wird beinahe komplett ausgelöscht. Superman beschließt auf Bitte von Wonder Woman zurückzukehren und eine Art neue Justice League zusammen zu stellen. Ein Krieg zwischen Superwesen steht bevor - denn irgendjemand muss diese gefährliche neue Art von Superhelden stoppen. Die Menschen haben Angst vor ihnen und verachten sie. Doch wenn Superwesen auf Superwesen treffen droht das allerschlimmste: Der Untergang der Welt - Armageddon.
Zunächst mal möchte ich hervorheben wie großartig realistisch Alex Ross' Zeichnungen sind. Es sind wirklich fantastische Konzepte die ich hier umgesetzt werden. Die realistisch gezeichneten Gesichter sind natürlich super, doch es sind vor allem die Farben die mich begeistern. Jenseits von grellbunten typischen Comic-Farben oder irgendwelchen typischen 90er Jahre Extreme(!!)-Designs. Meiner Meinung nach sind es im Grunde Gemälde und keinen Comic-Panels. Ich verneige mich vor diesem Talent. Außerdem ist die Story vllt. nicht nur für Comic-Leser sondern auch für Zeitgeistforschende interessant. So ist "Kingdom Come" nicht bloß eine Story über den Untergang des Superheldentums bzw. einen Konflikt darin sondern tatsächlich ein Kommentar zum Geschehen in der Comicindustrie der 90er Jahre. Damals wurden "alte" ehrenhafte Superhelden wie Superman und co. out - nihilistische, brutale Anti-Helden wie die Kreationen von Rob Liefeld waren plötzlich in. Der Verlag Image Comics, der aus ehemaligen DC- und Marvel-Zeichnern bestand war auf einmal in aller Munde. Genau dieser Verlag hat solche Titel wie Wild CATs, Youngblood, Spawn oder Savage Dragon die für ein riesiges Ausmaß an Gewalt in den Stories bekannt waren bekannt gemacht. Nicht dass ich alle diese Comics irgendwie schlecht finden würde - bin großer Fan von Spawn und teils auch von Savage Dragon - aber so einige Ideen können sich irgendwann wie von selbst auslutschen. Wenn alles irgendwie EXTREME ist, fragt man sich irgendwann was das Wort überhaupt bedeutet, welcher verdammten Sinn das hat und ob irgendwann auch die Charaktere nicht irgendwie einseitig sind. Gleichzeitig ist "Kingdom Come" eine Anspielung auf das biblische Armageddon, das jüngste Gericht und auch ein Kommentar nicht nur zur Comicindustrie sondern zu einer immer weiter abstumpfenden Gesellschaft die nur noch nach Gewalt lechzt und schließlich unter dieser Gewalt leidet.
9/10 Pfandflaschen
Made by: Alex Ross, Mark Waid






