Es gab nach der Blogpause im April einen kleinen organisatorischen Fehler. Aus Versehen habe ich die Pause eine Woche länger durchgezogen. Somit ist das "Album der Woche", "Comic Book Review" und "Film der Woche" die in der ersten Maiwoche erscheinen sollten, erst eine Woche später erschienen. Logischerweise hat sich dann alles verschoben. Damit ich nicht Anfang Oktober (den Halloween-Monat SHOCKTOBER wohlgemerkt) nicht immer noch "normalen" September-Content veröffentliche, habe ich beschlossen diesen Fehler JETZT auszubügeln. Und zwar erscheinen in der Woche vom 29.06.-05.07.2026 ganze zwei "Alben der Woche", zwei "Comic Book Reviews" und zwei "Filme der Woche". Das hier ist das zweite "Comic Book Review". Here we go:
In der Ausgabe 42 kriegt Judge Joe Dredd mitgeteilt, dass er für ein halbes Jahr woanders gebraucht wird. So verfrachtet man ihm auf die menschliche Kolonie auf dem Mond. Dort darf er ein halbes Jahr lang den Marshall spielen und für Zucht, Ordnung und Gesetz sorgen. Sein treuer Diener, der Roboter Walter (der mit dem Sprachfehler, er kann kein "R" aussprechen) schleicht sich in eines seiner Koffer
und kommt auf diese Weise auch mit, obwohl Dredd es ihm untersagt hat. Was den Cop aus Megacity One hier nun erwartet, ist nicht viel anders als auf der Erde. Eine korrupte Organisation, die gefühlt die Hälfte aller unternehmen hier verschluckt. Man treibt einen Mitarbeiter dermaßen in den Wahnsinn, dass er Amok läuft. Doch JD erschießt ihn nicht, sondern nur so leicht ins Bein weißte, damit er verhaftet werden kann. Grund: Der Sohn des Amokläufers sieht zu und macht sich sorgen. Viel wichtiger als das, als auch irgendwelche Banküberfalle die von Leuten begangen werden, deren Gesichter mithilfe einer Maschine verändert werden können ist die Story der Mond-Olympiade. Mehrere Länder nehmen teil, darunter auch die Sowjetunion bzw. die "Soviet Cities", wie man sie in der Zukunft nennen wird. Es gibt einen Anschlag auf einen sowjetischen Sportler, sodass die Sowjetunion einen Krieg erklärt. Zum Glück werden Kriege in der Zukunft nur noch in Kleinstgruppen von 4 Männern geführt und von der Öffentlichkeit als eine Art Sport betrachtet. Genau das schmeckt Judge Dredd aber nicht. Menschen sind wegen nichts und wieder nichts drauf gegangen und man sieht das als Amusement. Kein Wunder, dass er dem "Sportkommentator" das Mikrofon in die Fresse stopft.
und kommt auf diese Weise auch mit, obwohl Dredd es ihm untersagt hat. Was den Cop aus Megacity One hier nun erwartet, ist nicht viel anders als auf der Erde. Eine korrupte Organisation, die gefühlt die Hälfte aller unternehmen hier verschluckt. Man treibt einen Mitarbeiter dermaßen in den Wahnsinn, dass er Amok läuft. Doch JD erschießt ihn nicht, sondern nur so leicht ins Bein weißte, damit er verhaftet werden kann. Grund: Der Sohn des Amokläufers sieht zu und macht sich sorgen. Viel wichtiger als das, als auch irgendwelche Banküberfalle die von Leuten begangen werden, deren Gesichter mithilfe einer Maschine verändert werden können ist die Story der Mond-Olympiade. Mehrere Länder nehmen teil, darunter auch die Sowjetunion bzw. die "Soviet Cities", wie man sie in der Zukunft nennen wird. Es gibt einen Anschlag auf einen sowjetischen Sportler, sodass die Sowjetunion einen Krieg erklärt. Zum Glück werden Kriege in der Zukunft nur noch in Kleinstgruppen von 4 Männern geführt und von der Öffentlichkeit als eine Art Sport betrachtet. Genau das schmeckt Judge Dredd aber nicht. Menschen sind wegen nichts und wieder nichts drauf gegangen und man sieht das als Amusement. Kein Wunder, dass er dem "Sportkommentator" das Mikrofon in die Fresse stopft.
Es ist ein interessantes Kapitel. Eins dass eine Gesellschaft beleuchtet, die noch mal ein kleines Bisschen bekloppter ist als die auf der Erde in den Mega Cities. Weil mehr Korruption und weniger Schwerkraft. Es ist keine einheitliche Story sondern mehrere voneinander unabhängige Kapitel, die allesamt zu der Zeit spielen als Judge Dredd Marshall der Mondkolonie wurde. Durchaus witzig, over the top und höllisch gut gezeichnet. Vor allem von Brian Bolland und Ian Gibson. Die Sachen von Mick McMahon gefallen mir etwas weniger. Geschrieben wurde alles von Schöpfer John Wagner. Mir hat es schon enormen Spaß gemacht, allerdings bevorzuge ich die Stories die wie ein riesiger Fortsetzungsroman sind.
7/10 Pfandflaschen
Hier ein Review von wyrmberg malcolm zu den Complete Case Files#1:



