Mittwoch, 12. August 2026

Film der Woche#691: Justice League Double Feature#7

Justice League x RWBY: Super Heroes & Huntsmen, Part Two (2023)

Ach....Okay, also im letzten "Justice League Double Feature" gab es eine Kritik zum ersten Teil zu lesen. Diese könnt ihr hier nachlesen. Und äh naja, im Grunde genommen habe ich zum zweiten Teil nicht besonders viel zu sagen, ehrlich gesagt. Es ist im Prinzip eine sehr ähnliche Handlung, nur dass alles auf der Erde stattfindet. Sprich: Die RWBY-Jägerinnen gelangen auf die Erde und kämpfen gemeinsam mit der Justice League (die nun wieder erwachsen ist) gegen die Grimm-Monster. Es stellt sich heraus, dass hier hinter, wie im ersten Teil, eines der Gegner der JL steckt, eine äh KI namens Kilgore

- ihr Partner dabei ist Doctor Arthur Watts, der tatsächlich aus der Welt der RWBY stammt und irgendwie sein äh Bewusstsein digital in die andere Welt übertragen hat. Also, RWBY und Justice League kämpfen gemeinsam mit den Batman/The Flash-Schurken Killer Croc, Mirror Master und Weather Wizard gegen die Grimm Monster usw. usf.

Ich habe dazu nichts mehr zu sagen. Es ist scheiße, sieht aus wie eine Fortnite-Live-Übertragung, der Plot ist austauschbar. Es ist in meinen Augen absoluter Müll. Selbst wenn der Film an jüngere Zuschauer gerichtet ist, warum nicht trotzdem etwas anspruchsvolleres kreieren? Meine Fresse ey. Ich wollte eigentlich ein Bild von einem eingeschlafenen alten Mann in seinem Sofa hier drunter posten - sinnbildlich für mich während der Sichtung des Films, aber so gemein bin ich nun doch nicht. Anyway:

0/10 Pfandflaschen
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Justice League: Crisis on Infinite Earths, Part One (2024)

Es gab ja vor einiger Zeit ein Comic Book Review zum gleichnamigen Comic. Und wie es der (nicht)Zufall will, kommt jetzt das Review zum darauf basierenden Animationsfilm.

Barry Allan (Matt Bomer) aka Flash durchlebt immer wieder Zeitsprünge in verschiedene Phasen seines Lebens, als würde er alles noch mal durchleben. Eines dieser großen Momente ist der Kampf von ihm, Batman, Superman, Wonder Woman und Martian Manhunter gegen den Androiden Amazo. Das ist schon der zweite Kampf, nach dem ersten wurde Superman verwundet und man suchte Hilfe bei Bruce Wayne aka Batman. Der erste Kampf war auch die quasi Inspiration für die Gründung eines Teams, der Justice League. Amazo hingegen wurde von einem Wissenschaftler namens Professor Ivo erschaffen - und von Lex Luthor missbraucht. Dieser beeinflusste den Androiden so, dass er anfing Superhelden ihre Kräfte zu rauben. Während der scheinbar unkontrollierbaren Zeitsprünge wird Barry aber auch zwei mal auf die Erde-3 geschickt, wo das skrupellose Crime Syndicate herrscht. Dieses besteht aus "bösen" Versionen der Justice League: Ultraman, Superwoman, Johnny Quick, Owlman und Power Ring.

Nachdem das CS Flash foltert finden sie durch sein Geständnis heraus, dass Multiversen existieren und beschließen andere Welten ebenfalls zu unterwerfen. Jedoch besteht eine multiverselle Gefahr. Eine Welle von Anti-Materie droht verschiedene Welten zu zerstören. Erde-3 ist als nächstes dran. Während eines anderen Zeitsprungs zu Barrys Hochzeit taucht ein Wesen namens Harbinger (Meg Donnelly) auf und fordert Flash und seine anwesenden Superhelden/Trauzeugen mitzukommen. Sie sammelt nämlich die besten Kämpfer/Schlaumeier/Taktiker von den verschiedensten Erden - im Auftrag eines die Welten beobachtenden Wesens namens Monitor (Jonathan Adams). Gemeinsam sollen nun die verschiedensten Superhelden einen Weg finden die Anti-Materie Wellen zu stoppen und somit auch die Zerstörung des Multiversums. Dabei sind nun zwei verschiedene Supermen, Huntress (die Tochter von Bruce Wayne von Erde-2), Robin (ebenfalls von Erde-2, zu dem Zeitpunkt hat der Erde-1 Batman noch keinen Robin), Green Arrow, Hawkman, Vixen, Mister Terrific - nur um ein paar zu nennen.

In erster Linie ist das eine interessante Story. Ich stehe drauf, wenn jemand wortwörtlich durch sein Leben springt und immer wieder alte Erinnerungen auffrischt. Was mir auch gefällt ist, wenn ein riesiges Team aus Helden von verschiedenen Welten gebildet wird. Tatsache ist aber, dass sowas mittlerweile eher eingesetzt wird um Nostalgie-Punkte bei alten Fans zu kassieren. Denn, es gab bis auf das Arrowverse-Serienevent keine vernünftige Verfilmung von "Crisis On Infinite Earths". Ich vermute mal, dass in diesem DC-Animated/wieauchimmersichdasjetztnennt-Universum dieser Film zu einem Reboot führen wird. So wie die Comic Reihe damals zu einem Reboot geführt hat. Einfach weil alles für neue Fans unübersichtlich wurde. Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass es vor einigen Jahren auch einen Reboot gegeben hat, aus dem gleichen Grund. Überhaupt gibt es eine Reihe von Standalone-Filmen, zusammenhängenden Filmen und wenn man keine Ahnung von hat, muss man sich ganz schön einlesen. Anyway: Der Zeichenstil erinnert mich ein klein wenig an die DCAU-Serien aus den 90ern nur dass die Gesichter nicht ganz so kantig sind. Mir gefällt dieser Ausflug in unterschiedliche DC-Welten. Allerdings wirkt der erste Film wie eine Art Teaser. Nicht weil wenig passiert sondern weil noch viel mehr passieren wird. Es ist im Grunde nur ein Vorgeschmack für ganz schön viel Zeug. Ich hoffe es wird nicht komplett verhunzt indem man einfach nur einen Haufen Superhelden in eine Suppe schmeißt in der Hoffnung, es würde schon irgendwie funktionieren. 

7,5/10 Pfandflaschen
Trailer:




Dienstag, 11. August 2026

Comic Book Review#689: Batman: Legends of the Dark Night Annual#5 (1995)

Wieder mal eine Leihgabe von Kollegen M., wieder mal vielen Dank dafür.

Diesmal handelt es sich um eine Annual Ausgabe (also eine jährliche Ausgabe) von "Batman: Legends of the Dark Knight". Eine Annual Ausgabe erscheint einmal im Jahr (nein echt) und behandelt eigentlich immer eine in sich abgeschlossene Geschichte und ist auch etwas dicker als die monatlichen Ausgaben. Bei "Batman: Legends of the Dark Knight" handelt es sich um eine Reihe, die in den 1990ern rausgekommen ist und bereits bekannte Stories über Batman noch mal im neuen Gewand präsentiert hat.


In der Ausgabe#5 befinden wir uns scheinbar immer noch (der Überschrift "Year One" nach zu urteilen) im ersten Jahr der Karriere Bruce Waynes als Batman. Es existieren hier zwei Handlungsstränge, die irgendwann aufeinander treffen. Zum einen ist es die Story des Forscher Kirk Langstrom, der gehörlos ist und sich mit genetischen Experimenten beschäftigt. Er fragt sich ob man ein Serum, welches auf der DNA von Fledermäusen basiert, Menschen injizieren kann - damit unter anderem Gehörlosigkeit geheilt werden kann. Allerdings wird seine Forschung irgendwann nicht mehr finanziert weil sie als pseudowissenschaftliches und unprofitables Mambo Jambo verstanden wird. So testet er das Medikament an sich selbst und es funktioniert. Sein Gehör ist wieder da und er ist so selbstsicher, wie nie zuvor. Doch es verwandelt ihn nach und nach in eine übergroße Fledermaus. Sein Bewusstsein als Mensch verschwindet immer mehr, sodass nur noch das Tier da ist, was nachts durch Gotham streift. Seine Partnerin Francine will ihn suchen, doch sein Laborpartner Darryl will ihr währenddessen an die Wäsche und versucht sie davon zu überzeugen, sie solle ihn vergessen. Zum anderen geht es hier auch um Batman, der eine Gruppe von Einbrechern jagt und dabei immer wieder versagt. In seiner Batcave arbeitet er gemeinsam mit seinem Butler Alfred Pennyworth an Verbesserungen am Batkostüm. Einer der Verbrecher wird irgendwann fest genommen und erzählt irgendwas über ein Monstrum, dass wie eine riesige Fledermaus aussieht. Er ist fest davon überzeugt, dass das Batman ist. Auch die Zeitungen greifen die Behauptung auf und es entsteht eine "steile These", Batman wäre ein tatsächliches Fledermaus-Mann-Hybrid. Fest steht: die Wege von Langstrom und Wayne müssen sich einfach kreuzen. Dem Mann im Körper einer riesigen Fledermaus muss geholfen werden.

Zeichnungtechnisch ist das hier sowieso grandios. Ich finde, dass Quique Alcatenas Darstellung des Dunklen Ritters irgendwie auf der von "Batman: The Animated Series" basiert. Generell fühle ich mich hier an die erste Folge der Serie erinnert - schließlich basiert sie auf der gleichen Story auf welcher dieser Comic hier basiert. Mir gefällt außerdem wie man das Thema "das Tier im Menschen" aufgreift und vielleicht deswegen die Gesichtszüge der meisten Menschen hier so animalisch und aggressiv wirken. Dazu kommt noch der Umgang mit dem Verlust von Sinnen bzw. der Überreizung durch die Übersteigerung der Sinne. So ist Langstrom zuerst taub und völlig unsicher. Als jedoch das Serum ihm sein Gehör wieder gibt, wird er zum selbstsicheren coolen Typen. Bis dann seine radarmäßigen Supersinne komplett überreizt sind und er irgendwann das Steuer an das Tier abgibt, dass diese Sinne wesentlich besser kontrollieren kann. Fantastisches Aufeinandertreffen von Batman und Man-Bat. Wirklich großartige Story von Chuck Dixon. Ich stehe auf diese inneren Monologe. Es ist fantastisch.

9/10 Pfandflaschen
Hier ein Video von der Southgate Media Group:




Montag, 10. August 2026

Album der Woche#693: Earth - The Bees Made Honey in the Lion's Skull (2008)

Kann mich grob daran erinnern, viel über diese Band gelesen zu haben - als auch das Gitarrist Dylan Carlson in den Schlagzeilen war, weil er das Gewehr besorgt mit welchem Kurt Cobain sich erschossen hat. Aber darum geht's hier nicht. Auch nicht, dass Earth sich letztens (Ende Januar 2026) in Italien geweigert haben neben einer Palästina-Fahne zu spielen, ich das begrüßt habe und dumme Kommentare

abbekommen habe. Darum geht's nicht. Diesmal geht es um das fünfte Album von Earth namens "The Bees Made Honey in the Lion's Skull". Ich habe seltsamerweise den Titel falsch in Erinneung gehabt und habe irrtümlicherweise geglaubt, es würde sich um einen Bären- und nicht um einen Löwenschädel handeln.

Der Titel ist ein Bezug auf eine Zeile im "Buch der Richter" im Alten Testament. Darin hat Samson einen Löwen geschlachtet und hat hinterher gesehen wie Bienen in dessen Schädel angefangen haben Honig auszubreiten. Die Songtitel beziehen sich teilweise auf das Buch "Blood Meridian" von Cormac McCarthy. 

Da ich zwar viel über Earth gelesen habe, aber bis jetzt nicht wirklich das Vergnügen hatte, mir die Band anzuhören war ich doch ziemlich überrascht. Ich erwartete eine Art Hybrid aus Doom Metal, Sludge und Grunge. Was ich stattdessen bekommen habe waren Songs mit Überlänge, die zwar ein wenig das Doom Metal Feeling rübergebracht haben, allerdings ohne schwere langatmige Riffs. Und auch ohne Gesang. Ich habe mich beim Anhören gefühlt, als würde ich den Soundtrack zu "They Live" anhören. Als würden sich die Menschen um mich herum als Nicht-Menschen entpuppen und als wäre alles irgendwie da aber auch nicht. Wenn ich ehrlich bin, lässt sich das schwer einsortieren. Ich nenne es "Undoomed Metal". Es sind dieselben Merkmale da, es ist progressiv, monoton und irgendwie auch langatmig. Allerdings fehlen jegliche Kontexte zum Weltuntergang, Cannabis oder irgendeiner Art von Depression geschweige denn irgendwelche Referenzen zu Sabbath, Pentagram usw. Im Grunde genommen ist es leicht schwere (aber nicht zu schwere) langatmige Rockmusik - die eine Hammond Orgel inkludiert und ein elektrisches Piano. Interessante Sache, das. Wirklich sehr interessant. Und unglaublich entspannend.

Anspieltipps: Miami Morning Coming Down II (Shine), Hung From The Moon
8,5/10 Pfandflaschen


Mittwoch, 5. August 2026

Film der Woche#690: Justice League Double Feature#6

Hallo und herzlich willkommen zum nächsten Teil der "Justice League Double Feature"-Reviewreihe. Hier ist Teil 5. Tatsächlich sind in der Zwischenzeit einige neue Filme rausgekommen und naja, ich kann wohl nicht anders. Here we go again.

14. Justice League x RWBY: Super Heroes & Huntsmen, Part One (2023)

Der nächste JL-Film ist tatsächlich eine Comicverfilmung (wer hätte das gedacht?). Allerdings von einem Crossover mit RWBY, einer Animeserie. Es ist ein Zweiteiler, den es auch als Gesamtausgabe zu sehen gibt. Ich hätte allerdings die Gesamtausgabe nicht ausgehalten, deswegen habe ich mir erstmal den ersten Teil reingezogen. Holy moly.

Die RWBY, das sind Ruby Rose (Lindsay Jones), Weiss Schnee (Kara Eberle), Blake Belladona (Arryn Zech) und Yang Xiao Long (Barbara Dunkelman). Es handelt sich dabei um vier Jugendliche, die auf der fiktiven Welt von Remnant leben und dort trainieren um "Jäger" bzw. "Jägerinnen" zu werden um ihre Welt vor sogenannten "Grimm" (so großen Monstern) zu beschützen. Auf dieser Welt gibt es lauter Furries  Menschen mit Tiereigenschaften, eine große Schule die eben diese Jäger und Jägerinnen ausbildet und noch viel viel mehr. Jedenfalls landet durch puren Zufall Superman (Chandler Riggs) dort - allerdings in Gestalt eines Teenagers. Mitten im Kampf, einfach so. Nach und nach stellt man fest,

dass auch andere Helden der JL ebenfalls dort gelandet sind. Bruce Wayne aka Batman (Nat Wolff) verfügt nun über Flügel, Green Lantern Jessica Cruz (Jeannie Tirado) hat ihren Ring verloren, Mari McCabe aka Vixen (Ozioma Akagha) hat nun einen tierischen Schwanz und äh Diana/Wonder Woman (Natalie Alyn Lind), Cyborg Victor Stone (Tru Valentino) und Flash aka Barry Allen (David Errigo Jr.) sind auch da. Gemeinsam gähn schmieden sie ein Team-Up mit RWBY um äh dann festzustellen, dass diese Welt scheinbar nur eine Illusion ist. Es ist eine digitale Simulation vom Remnant und irgendjemand hat beide Teams zusammengebracht, mit welchem Zweck auch immer.

Aufgrund des Posters habe ich irgendwas anderes erwartet. Dachte mir, dass die RWBY-Charaktere im Anime-Style gezeichnet sind, der Rest aber nicht. Doch weit gefehlt. Es ist ein CGI-Anime, die Bewegungen sind höllisch unnatürlich, die Charaktere einfach potthässlich. Alles fühlt sich an wie ein Videogame mit typischen Gitarrensoundtrack für die Boss-Fights zwischendrin. Und ich meine nicht ein Videospiel für die PS5 oder so, nein nein. Eher für ein Handyspiel, die Werbung wofür man bei seiner Sprachlern-App einfach nicht wegwischen kann. Das wollte ich auch die ganze Zeit tun, als ich den Film gesehen habe. Alles einfach wegwischen. Ich fand das höllisch anspruchslos und darum anstrengend. DC-Superhelden, die zufällig auf einer anderen Welt landen, plötzlich Teenager sind und sich mit einem anderen ungewöhnlichen Team zusammen tun müssen. Dabei ist alles alles andere als ungewöhnlich und einfach nur höllisch generic. Generic plot, generic voice acting, generic animation. Ich verstehe nicht, was man daran irgendwie besonders finden soll. Bruce Wayne als jugendlicher Batman ist dabei mit das allerschlimmste glaube ich. Naja, was soll's. Nächste Woche ist der zweite Film dran. Mal gucken, was dabei für mich rauskommt. Wahrscheinlich nichts gutes.

1/10 Pfandflaschen
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15. Justice League: Warworld (2023)

Wieder einmal greift man auf das Szenario "DC-Helden landen in einer merkwürdigen Parallelwelt" zurück. Diesmal ist es jedoch nicht ganz so einfach. 

Wonder Woman Diana Prince (Stana Katic), Batman Bruce Wayne (Jensen Ackles) und Superman Clark Kent (Darren Criss) finden sich auf drei verschiedenen Welten wieder. Den Anfang macht Wonder Woman die urplötzlich in einer Art Wilder Westen Simulation ist und dort gegen Jonah Hex kämpft. Der Revolverheld ist dort tatsächlich ein Bösewicht (im Gegensatz zu sonst) und unterdrückt die hiesige Bevölkerung die sich geweigert hat irgendwelches Schutzgeld zu bezahlen. WW stellt sich selbstverständlich auf die Seite der Menschen, die sich in einem zerstörten Gebäude verschanzt haben. Die nächste Episode handelt von Batman der in der Fantasy-Welt von Skartaris als Söldner tätig war, um den Herrscher Warlord auszuschalten. Dieser nimmt Batman jedoch gefangen, damit er ihn als Sklave dient. Batsy überzeugt ihn allerdings, dass er noch von Nutzen sein kann und so reisen sie gemeinsam zu der Festung des Zauberers Deimos (der in dem Szenario Batman beauftragt hat) um ihn das Handwerk zu legen. Batman soll dafür jede Menge Goldmünzen bekommen. In der letzten Episode finden wir uns in einer 1950er Sci-Fi-Noir-Welt wieder. Clark Kent ist ein Agent der zusammen mit
seinem Kollegen Faraday einen geheimnisvollen Fall einer UFO-Landung untersucht. Es stellt sich heraus, dass weiße Marsianer auf der Erde gelandet sind und der letzte grüne Marsianer (J'Onn J'Onnz) von ihnen gefangen genommen wurde - dieser ist auch für die Erschaffung der fiktiven Welten verantwortlich. Er wurde von einem Bösewicht namens Mongul dazu gezwungen - folglich wanderten Batman, Superman und Wonder Woman in den fiktiven Wild West/Fantasy/Sci-Fi-Noir Welten umher und kämpften, ohne zu wissen dass das alles Fiktion ist. Alles findet auf einem künstlich erzeugten Planeten namens Warworld statt.

Warworld funktioniert als Episodenfilm doch ganz gut. Allerdings hat man hinterher das Gefühl dass die besagten Episoden doch ein wenig kurz sind und man durchaus mehr draus hätte machen können. Insbesondere Batmans Ausflug nach Skartaris ist richtig cool und ich hätte Bock gehabt zu sehen wie es weiter geht. Es ist alles eine skurrille Mischung aus Italo-Western, Conan like Fantasy und schwarz/weiß Sci-Fi Filmen. Nur um am Ende zu zeigen, dass alles gar nicht echt ist. Tatsächlich wären drei einzelne Filme doch ganz geil gewesen. Mal wieder zeigt sich allerdings, dass wenn die Drehbuchautoren fähig sind, dann funktioniert das. Man kann einen beliebigen Helden in ein beliebiges Szenario packen. Bis es irgendwann zu blöd wird. Jedenfalls ist der Zeichungsstil sehr geil. Ich mag die Rückkehr der kantigen Gesichter. Und im Vergleich zu vorherigen Film ist das hier wirklich große Klasse. Trotzdem hätte man noch mehr draus machen können. Aber ich wiederhole mich.

7,5/10 Pfandflaschen
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