gleichzeitig vor den Kugeln der Mafiosi zu schützen. Es kommt zu einer wilden Jagd über den Dächern einer Großstadt. Der Junge wird unfreiwillig zum Helfer bei seinem eigenem Kidnapping. Jeder wird verletzt. Jeder wird erschossen. Es wird über Dächer gesprungen und ein Auto angehalten, die Passagiere als Geisel genommen und zur Weiterfahrt gezwungen. Doch warum? Nun, die Frau hat eine Geschichte. Eine Rechnung offen. Eine sehr große.
Dienstag, 30. Juni 2026
Comic Book Review#682: Gehenna: Naked Aggression#1 (2025)
gleichzeitig vor den Kugeln der Mafiosi zu schützen. Es kommt zu einer wilden Jagd über den Dächern einer Großstadt. Der Junge wird unfreiwillig zum Helfer bei seinem eigenem Kidnapping. Jeder wird verletzt. Jeder wird erschossen. Es wird über Dächer gesprungen und ein Auto angehalten, die Passagiere als Geisel genommen und zur Weiterfahrt gezwungen. Doch warum? Nun, die Frau hat eine Geschichte. Eine Rechnung offen. Eine sehr große.
Montag, 29. Juni 2026
Album der Woche#686: Santana - Supernatural (1999)
Sonntag, 28. Juni 2026
So isses, Musik!#214
Die Böslinge – I bin a Bösling
Raphi: "Und gleich noch ein Beitrag aus Österreich. Die Böslinge aus Wien sind eine Legende, die die dortige Szene stark geprägt hat. Der rumpelige Deutschpunk mit Wiener Dialekt sorgt für kurzweilige Freude. Sonderlichen Tiefgang sollte man hier allerdings nicht erwarten."
Philipp: "Als Raphi mit diesem Song um die Ecke kam, war ich mir zu 100% sicher, dass ich diese Bergdeutschen hassen würde, getäuscht hab ich mich, kruzifix noch amoi. Rumpeliger 80er Punk in derbstem Wiener Dialekt und sieh da - die morbide Oaschigkeit des gemeinen Wieners ist der nihilistischen Veranlagung des Bratwurst fressenden Thüringer Waldbewohners gar nicht so unähnlich und holt mich nach Falco, Kreisler und Wanda tatsächlich ein weiteres Mal ab. Ganz bös oder so."
Ich: Okay, bei dem Namen habe irgendwas aus der Sparte "Nix-Gut" erwartet. Erinnert mich von Namen her an sowas wie äh.... "Die Siffer" oder so. Stattdessen erwartet mich Old School Bergdeutschpunk. In Wiener Dialekt. Es klingt beim ersten Mal schon irgendwie ganz cool, allerdings ist es nichts was mich auf Dauer vom Hocker reißen würde. Durchaus okayer Punkrock Marke Exploited - nur auf Wienerisch halt
Bubonix – Paid Out With Hate
The Buttocks – BGS/GSG
Philipp: "Eine der Hamburger Kultbands mit einem ihrer Überhits. Da stimmt einfach alles, Härte, Rotz, Geschwindigkeit, dieser absurde Humor ("Hängt die Bullen auf und röstet ihre Schwänze", eines der anschaulichsten Rezepte im Deutschpunk, fehlt nur noch "in Olivenöl und schmeckt mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Thymian ab"), der sie einerseits von der anderen Hamburger Kultkombo (mit der es zeitweise personelle Verstrickungen gab) abhob und sie andererseits im Gegensatz zu jenen vor der Zensur bewahrte. Ganz großes Kino und völlig zu Recht ein absoluter Klassiker."
den Ansprüchen des Albums nicht gerecht werden könnte. So geht es mir wieder so bei "Neverland", dass übrigens nichts mit einem gewissen US-Amerikanischen Sänger zu tun hat. Viel eher mit der ursprünglichen Idee des "Neverland" aus der Peter Pan Geschichte. Vor allem, wenn man sich das Albumcover anguckt und sich diese fantastischen Soundscapes anhört, der wird wahrscheinlich ähnlicher Meinung sein. Wobei, naja eigentlich müssten zu "Neverland" irgendwelche Piratensounds dazu gehören.
Samstag, 27. Juni 2026
Happenings des Monats: Juni'26
angucken durfte. Diesmal habe ich mir bestimmt den ganzen halben Auftritt angeguckt und war wirklich überaus zufrieden. Metallischer, leicht crustiger Hardcore Punk der besseren Sorte. Passt super in die Schublade "einfach durchgezogen, ohne unnötige Ansagen ausser 'hey, danke dass wir hier sein dürfen'". Kurz und bündig ohne unnötige Gitarrensoli. Also quasi metallisch ohne das was für viele am Metal nervig ist. Das war auf der Bühne unten. Als wir (Heiko und ich) dann nach oben gehen sehe ich direkt diese "trashige" Bühnendeko mit dem Bandnamen "Kostenvorschlag" oder "Kostenvoranschlag". Ich kann mich leider nicht ganz erinnern. Jedenfalls denke ich mir "Okay, das wird jetzt richtig albern wahrscheinlich. Mal gucken." Und tatsächlich ist es albern mit Songtexten wie "Die besten Geschichten schreibt ein Supermarkt in dem alles umsonst ist". Diesen Text fand ich tatsächlich sehr gut. Aber insgesamt leider nicht meins weil doch zu albern. Irgendwie verpassen wir die nächste Band auf der unteren Bühne und geben uns stattdessen eine weitere auf der oberen Bühne: Blamage spielen patriarchatsablehnenden Hardcore Punk mit Songtexten die Männern vorwerfen auch "Teil des Problems" zu sein. Das ist auch sehr gut so und finde es auch weiterhin gut, dass es solche Bands gibt. Aus dem Außenbereich klingt alles auch tatsächlich annehmbar und halt "punkig", wie es sein sollte. Trotzdem nichts was ich irgendwie großartig zuhause hören würde. Danach ging es wieder auf die untere Bühne zu Jigsore Puzzle. Diesmal fühlte ich mich wieder heimisch, weil sie mich an sehr viele Powerviolence oder Grindcore-Bands erinnern. Vier Typen, zwei Sänger, ein Gitarrist und ein Drummer. Kein Bass. Der eine Sänger schafft es irgendwie entweder betrunken zu sein oder leicht neben der Spur zu wirken. Das ist schon okay, denn die Ansagen sind witzig, die Musik ist kurz, sehr kurz sogar und insgesamt macht es einfach nur Spaß. Riesigen Spaß. Wieder auf der oberen Bühne: Apéro mit leicht surfigen aber trotzdem schnellen Punkrock mit irgendwelchen Synthesizer-Sounds (?). Keine Ahnung, denn ich stehe wieder im Außenbereich weil ich es höchst anstrengend finde, zwischen all den Leuten zu stehen oder mich wieder durchzuquetschen. Es entsteht ein höchst fragwürdiges Video vom Auftritt, weil ich alles aus dem Außenbereich aus einer miesen Perspektive filme. Irgendwie coole Sache, das. Irgendwie aber auch schon öfter gehört. Danach geht es wieder nach unten zu Däächt: Der Sänger sieht aus wie eine punkige Version von Thurston Moore (Sonic Youth). Zumindest frisurentechnisch. Der Sound ist cool, oldschoolig und passiv-aggressiv. Meiner Meinung nach eine der besseren Bands an diesem Abend, die ich mir zuhause auch tatsächlich anhöre. Die letzte Band für mich, weil ich vor den Kaput Krauts nach Hause gehe (habe KK tatsächlich nie wirklich viel gehört und für mich ist es kein Verlust an dem Abend) sind The Tangled Lines. Eigentlich ist es so, dass ich von ihnen nur zwei Songs kenne. Der eine heißt "With Make-Up And Push-Up Bra" (oder so) und war auf irgendeinem Spastic Fantastic Sampler im Jahre 2012 oder früher vertreten. Der andere heißt "Fear is the path to the dark side" und ist ein Zitat von Meister Yoda aus Star Wars. Ich habe TTL vor über zehn Jahren auf dem Fluff Festival gesehen und war damals absolut begeistert. Diesmal ist es auch so. Der Auftritt katapultiert mich in simplere Zeiten als ich wesentlich mehr gefallen an Punk Musik hatte und mich immens gefreut habe wenn ein Song performt wurde, den ich kannte. Es sind nach wie vor relevante Ansagen über Sexismus in der Gesamtgesellschaft und in der Punkszene, die hier sehr wichtig sind.
aufgewachsen ist. Auch mit dem Gefühl überhaupt nicht dazuzugehören. Es kann also durchaus sein, dass seine Eltern einfach bei einem tragischen Unfall gestorben sind und er sich diese ganze Story mit Eternia nur ausgedacht hat um über sein Trauma hinwegzukommen. Diesen Gedanken hatte ich zwischendurch mal gehabt. Und es wäre ein sehr gewagter Move, das exakt so durchzuziehen. Doch natürlich ist alles anders. Allerdings gibt "MOTU" einen das Gefühl wieder im Kinderzimmer zu sein und eigene Geschichten zu erfinden. Weil die Realität so knüppelhart ist und man im Alter von 6 oder weniger überhaupt nicht damit zu recht kommt. Ich fühle mich abgeholt und verstanden. Danke an Kollegen M fürs Begleiten.
Celsius draußen. Drinnen war es zwar belüftet aber trotzdem konnte man der Hitze nicht entfliehen. Kurzum: Es war so voll, dass wenn ich ein Video vom Auftritt machen wollte, ich einige Handy-Aufnahmen mitgefilmt habe, von anderen Leuten die ebenfalls filmen wollten.
Teen 90 Nine", "Just Like This", "Faith", "Break Stuff", "My Generation", "Livin' It Up", "Hot Dog", "My Way", "Gold Cobra", "Nookie", "Full Nelson", "Rollin'", "Re-Arranged".... , "Take A Look Around" Bei "Behind Blue Eyes" sagt Fred er würde dafür in den Knast kommen und am Ende wird noch mal "Break Stuff" zusammen mit Death By Romy gespielt. Meistens hält sich der Sänger am aus seiner Sicht rechten Rand der Bühne, sodass ich ihn kaum zu Gesicht bekommen. Als er dann tatsächlich "zu uns" (nach links) (bei "Livin' It Up") kommt, geht mir wahrlich das Herz auf. Bis auf dem Opener wurde kein Song von einem neueren Album (oder einer neuen Single) gespielt. Vielleicht ist es auch in Ordnung so. Die meisten Leute um mich herum konnten ALLES mitsingen. Es war ein fantastisches Aufeinandertreffen von Jung und Alt. Ich feiere es absolut, dass bei "Full Nelson" zwei weibliche Fans zum Mitsingen auf die Bühne geholt werden. Dass so viele Leute in roten Caps gekommen sind. Dass der Großteil weiß sich zu benehmen. Bis auf (natürlich) den einen Idioten der ungefragt eine Frau anfasst - und zum Glück von ihr schnell gemaßregelt wird. Insgesamt ein sehr schönes Erlebnis wovon ich noch lange lange lange erzählen werden.






