Posts mit dem Label 101 Sci Fi Filme die Sie sehen sollten bevor das Leben vorbei ist werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Samstag, 26. Mai 2018

Film der Woche#342: 101 Sci-Fi-Filme.....2.0, Teil 1

Hallo und häßlich willkommen zur ersten von hoffentlich vielen Ausgaben der 2.0-Version von "101 Sci-Fi-Filme, die Sie sehen müssen bevor das Leben vorbei ist". Ich habe mir allerdings gedacht, dass das nicht wirklich ausreicht. Denn einige von den Filmen wurden remaked, gerebooted und fortgesetzt. Also warum nicht das ganze fortsetzen? Dieses Special hier wird allerdings nicht regelmäßig sein, die Ausgaben werden hin und wieder mal rauskommen. Anyways, here it is, das Fest der Verlinkungen.

#8 war "The Thing from another World" (1951).

Falls ihr euch erinnern könnt: Auf Platz 8 kam diese filmische Umsetzung der Erzählung "Who Goes There?" von John W. Campbell. Diese wurde 1982 von John Carpenter neu umgesetzt und kam auch auf der Liste vor. Der nächste Film über den ich spreche, ist ein Prequel aus dem Jahre 2011 der die Handlung vor den Ereignissen aus Carpenters Klassiker erzählt.

The Thing (2011)

Der Prequel zeigt uns wie ein Team aus norwegischen und us-amerikanischen Wissenschaftlern auf Antarktika eine mehr als interessante Entdeckung untersucht. Nachdem man festgestellt hat, dass vor vielen vielen vieeeelen Jahren ein riesiges Raumschiff auf der Erde abgestürzt ist und bei seiner Bruchlandung ein ellenlanges Tunnel gebohrt hat findet man in der Nähe den einzigen Passagier. Dieser ist ein in Eis gefrorenes außerirdisches Wesen. Man beschließt ihn auszugraben und fachgerecht zu untersuchen. Das Eis ist sehr dick und es ist höchst unwahrscheinlich dass der Inhalt überhaupt noch am Leben ist. Leider liegt man falsch. Nach einer kurzen Zeit im Labor bricht das Wesen aus dem Eis heraus und stellt sich als fies und menschenfeindlich heraus. Es ist eine Art
Hybrid aus allen möglichen Alpträumen. Scharfe Zähne, riesige Spinnenbeine und Tentakel. Es greift nach und nach Mitglieder der beiden Teams an und man stellt fest, dass es sich wie ein Virus verbreitet. Es hat die Fähigkeit, menschliche Zellen zu imitieren und so sich in jede organische Lebensform auf der Station zu verwandeln. Man muss es bekämpfen, bevor es seinen Weg in die große weite Welt macht.

Okay, kommen wir zuerst zu den guten Teilen des Films. Die Effekte sind erste Klasse. Auch die Art der Situation ist vorzüglichst. Erinnert etwas an "Alien", selbstverständlich. Mehrere Leute sind am Arsch der Welt, auf engsten Raum mit einem feindseligen Wesen gefangen. Paranoia macht sich breit, Mensch fängt an einander zu misstrauen und sich gegenseitig zu bekämpfen als auch umzubringen. Ist finde ich, eigentlich immer ein interessantes Szenario. Und jetzt kommt der Clou. Es passiert, im Prinzip, genau dasselbe wie in der Neuinterpretation von John Carpenter aus dem Jahre 1982. Der Film bietet einen einfach nichts neues. Hier kommt übrigens auch ein Menschlichkeits-Test vor, genau wie bei Carpenter. Das ist einfach nur Schade.

5,5/10 Pfandflaschen
Trailer:


#10 war "The Day the Earth stood still" (1951).

Sowohl das Original als auch das Remake basieren auf "Farewell to the Master" von Harry Bates.

"The Day the Earth stood still" (2008)

Im Remake spielt übrigens Keanu Reeves die Rolle des Außerirdischen Klaatu, der auf die Erde kommt um sie zu "retten". Dieser ist ein Repräsentant verschiedener außerirdischer Zivilisationen und möchte uns vor Augen halten, dass wir uns und unsere Zivilisation immer weiter kaputt machen. Die Erde wird es bald nicht mehr geben, wenn wir so weiter machen. Nach dem ersten, mißlungenen Kontakt mit den Menschen von NY, unter anderem viel Polizei und Militär, bei welchem Klaatu angeschossen wird kommt er in Quarantäne. Aus dieser flieht er nachedem ihm verweigert wird, im
Sitz der vereinten Nationen zu sprechen. Ergo flieht er, findet aber auf der Flucht in Dr. Helen Benson (Jennifer Connely) eine Verbündete die scheinbar als einzige ihn verstehen möchte. Außerdem will sie ihm beibringen, dass die Menschheit sich auch ändern kann und vielleicht nicht alles verloren ist.

Insgesamt ähnelt der Film den Original schon ziemlich. Nur wird hier mehr auf Details wertgesetzt, es gibt bessere Effekte und man hat aus Klaatu nicht einfach nur einen menschlich aussehenden Alien sondern einen Alien IM menschlichen Körper gemacht. Ich fand das definitiv nicht schlecht, finde aber dass es insgesamt ziemlich pompös rüber kommt. Vielleicht aber weil das Original so schlicht war und man damals keine CGI-Effekte zur Verfügung hatte. Für diejenigen die die Schwarz/Weiß-Verfilmung NICHT kennen, sicherlich eine Bereicherung für die anderen eher ein unnötiger Film.

6,5/10 Pfandflaschen
Trailer:


#11 war "Invaders from Mars" (1953)

Um euch das Review zum Original durchzulesen klickt hier. Für das Remake klickt hier.

Sonntag, 28. Juni 2015

Film der Woche#200: "101 Sci-Fi-Filme, die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist", Teil 23

WILLKOMMEN!
Häßlich willkomen sogar zum allerletzten Teil von "101 Sci-Fi-Filme, die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist". Kaum zu glauben, aber wahr. Wir haben das 2 Jahre lang durchgezogen und sind jetzt fertig. Als ob wir nichts anderes zu tun hätten. Ab diesem Zeitpunkt gibt es erstmal eine halbjährige Pause was feste Specials betrifft. Es werden natürlich welche vorkommen, allerdings definitiv nicht planmäßig einmal im Monat. Ab Januar nächsten Jahres gehts dann weiter mit "101 Horror-Filme die Sie sehen sollten bevor das Leben vorbei ist". Yeah. Ich hoffe euch gefällts immer noch.

98. Eternal Sunshine of the Spotless Mind (2004)
Eigentlich hasste ich früher diesen Film weil er mich tasächlich ganz böhse zum Weinen gebracht hat. Diesmal gings aber ohne Tränen. Eigentlich ist nur ein Tröpfchen Sci-Fi drin, welches aber die ganze Handlung vorantreibt.

Joel Barish (Jim Carrey) lernt eines Tages Clementine Kruczynski (Kate Winslet) kennen. Kurze Zeit später sind sie mehr als nur verliebt ineinander. Scheinbar. Denn was man als Zuschauer mitbekommt ist, ein sehr verzweifeler weinender Joel. Allen anschein nach ist sehr viel Zeit dazwischen vergangen und einiges schief gelaufen. Clementine erkennt Joel eines tages nicht mehr. Er findet zufällig raus,
dass sie zu einer Agentur gegangen ist die mit neuartigen Geräten Gedanken löscht. Clementine hat sich Joel vollständig aus ihrer Erinnerung löschen lassen. Joel beschließt sich derselben Behandlung zu unterziehen. Wie zu erwarten, kommt es bei der Prozedur zu schweren Komplikationen, u.a. weil Patrick (Elijah Wood), ein Mitarbeiter der Firma, sich in Clementine verliebt hat und mit ihr eine Beziehung eingegangen ist.

Schön. Und traurig. Nicht ganz auf klischees verzichtend. Eine nahezu perfekte Umsetzung von Gedanken im Gehirn. Meiner Meinung nach ein gelungener Versuch bildlich darzustellen wie eine Gedankenlöschung durchgesetzt wird. Orte, Erinnerungen, Zeitpunkte verschmelzen ineinander. Gesichter von Menschen verschwimmen. Und plötzlich willst du das nicht mehr und willst raus und fliehst. Sehr eindrucksvoll gespielt. Jim Carrey mal wieder in einer ernsteren, jedoch humorvollen und sympathischen Rolle.

PS: Der Film heißt auf Deutsch "Vergiss mein nicht!"

9/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


99. I, Robot (2004)

Chicago im Jahr 2035. Roboter die von der Firma US Robotics hergestellt werden sind mittlerweile alltäglich. Sie begleiten den Menschen im Beruf, bei der Haushaltsführung und sind allgemein eine große Hilfe. Die Blechbüchsen unterstehen dabei den drei Gesetzen der Robotik. Der Polizist Del Spooner (Will Smith) war schon immer den "Dingern" gegenüber misstrauisch und ist öfter bei Einsätzen durch unrühmliches Verhalten gegenüber ihnen augefallen. Er hasst Roboter. Eines Tages
wird der Cheferfinder von US Robotics, Dr. Alfred Lanning (James Cromwell) tot aufgefunden. Scheinbar war es selbstmord. Die Fensterscheibe durch welche sich der Doc gestürzt hat war aber so hat gepanzert dass es für ihn unmöglich gewesen sein könnte, da durchzuspringen. Del ist der Meinung, ein Roboter hätte das getan. Das ist aber den Gesetzen zufolge unmöglich.

Ich habe "I, Robot" schon echt lange nicht gesehen. Was mir aber damals schon in Erinnerung geblieben ist sind die leicht ironischen Product-Placements (bspw. für Converse). Und Will Smiths nackter Popo. Sonst gibts hier viel Special Effects, hier und da ein paar Explosionen und witzige Dialoge. Typisches Popcorn-Kino eben. Die Story ist zwar in gewissen Maßen vorhersehbar, es gibt aber trotzdem ein paar überraschende Wendungen. Ein Meilenstein des Sci-Fi ist das aber wahrlich nicht.

7/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:



100. The Host (2006)

Das hier ist ein Film aus Südkorea. Wenn ihr Bock auf nordkoreanisches Kino habt, dann klickt hier.

Zwischen all den hochqualifizierten Sci-Fi-Schinken, all den Dystopien, postapokalyptischen Kino, modernen Zukunftsvisionen, Star Trek, Star Wars gibt es das hier. Ein koreanischer Monsterfilm. Allerdings kein Kaiju.

Anfang der Nuller Jahre wird ein Chemielaborant von einem US-Militär-Pathologen dazu gezwungen Formaldehyd in ein Gulli zu gießen. Nicht eine, nicht zwei sondern bestimmt 100 Flaschen. Die waren nämlich verstaubt und mussten weg. Das Resultat zeigt sich mehrere Jahre später:

Ein stinknormaler Tag in Seoul. Der Kioskverkäufer Park Gang-Du (Song Kan-Ho) betreibt ein Geschäft am Han-Fluss zusammen mit seinem Vater Hee-Bong (Byun Hee-Bong). Der Rest der kleinen Familie besteht aus Schwester Nam-joo (Bae Donna) und Bruder Nam-Il (Park Hae-Il). Park Gang-Du hat außerdem eine Tochter, Hyun-Seo (Go Ah-Sung), die noch zur Schule geht. Wie aus dem nichts taucht plötzlich ein riesiges fischartiges Monster auf, das scheinbar nur so von der Brücke zu baumeln möchte und danach im Wasser verschwindet. Doch plötzlich taucht es wieder auf und läuft Amok. Es frisst mehrere Menschen auf und/oder nimmt sie mit. Hyun-Seo gehört leider auch dazu. Im Nachhinein werden alle die beim Vorfall dabei waren in Quarantäne gesteckt. Die Familie entschließt sich auszubrechen, Hyun-Seo zu finden und das Monster zu erledigen.

Ist simpel, wa? Ja das isses auch aber auch verdammt gut. So viel Zusammenhalt und Entschlossenheit. Und eines der seltsamsten und ekligsten Monster überhaupt. Ein Selbstläufer. Nuff said.

9/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


101. Children of Men (2006)

Letzter Film auf der Liste. Einer der deprimirendsten Filme überhaupt.

Großbritannien im Jahr 2027. Da die Welt in Zerstörung, Armut und Kriegen versinkt schottet sich das Königreich vom Rest der Welt ab. Und steckt Flüchtlinge, Migranten und nicht-britsch aussehende Menschen in Lager, Ghettos und Käfige. Verschiedene Gruppierungen wie die "Fishes" versuchen dagegn mit Waffengewalt anzukämpfen. Der Grund für den miserablen Zustand ist die Verzweiflung. Es gibt keine Zukunft mehr für die Menschen. Seit 18 Jahren wurde kein Baby mehr auf die Welt gebracht. Der jüngste Mensch der Welt, genannt Baby Diego (18 Jahre alt) wird bei
einer Auseinandersetzung mit einem Fan getötet. Eines Tages wird der Regierungsangestellte Theo Faron (Clive Owen) von seiner Frau Julian (Julianne Moore) kontaktiert. Sie ist Anführerin der Fishes und bittet ihm um einen Gefallen. Es geht darum, Kee (Claire-Hope Ashitey) in Sicherheit zu bringen. Das Knifflige an der Sache ist: Kee ist schwanger und außerdem eine illegale Immigrantin.

So wenig Schnitte wie nur geht. Kamerafahrten, die einen denken lassen dies wäre eine sehr aufwendig inszenierte Doku. Und so viel Gewalt und verabscheungswürdige Menschen. Was für ein Abfuck. Der Film sollte mal auf Pegida-Demos vorgeführt werden. Dann können sie sehen wie es sich anfühlt als Flüchtling vor einem gewalttätigen Mob zu füchten. Ich bin momentan etwas sprachlos um noch mehr dazu zu sagen. Nuff said.

9/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


So, das wars dann an dieser Stelle. Vielen herzlichen Dank fürs Lesen und das hochtreiben der Klickzahlen. Die 101 Sci-Fi-Filme haben euch scheinbar gut gefallen. Bis denne.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Film der Woche#196: 101 Sci-Fi-Filme, die Sie sehen sollen bevor das Leben vorbei ist, Teil 22

Wir sind kurz vorm Ende. Das hier ist die vorletzte Ausgabe dieser nun mittlerweile legendären *hust* Rubrik. Mittlerweile snd wir am Ende der 90er Jahre angelangt und starten nun in die 00er Jahre. Haltet euch fest.

94. Galaxy Quest (1999)

Jason Nesmith (Tim Allen) war mal ein berühmter Schauspieler. Vor 18 Jahren spielte er Commander Peter Quincy Taggart in der Sci-Fi-Serie "Galaxy Quest" (wer die Parallelen zu Star Trek nicht erkennt, der....weiß ich auch nicht). Seitdem die Serie aber abgesetzt wurde ist nichts neues passiert. Er und seine Ex-Serien-Kollegen Gwen Demarco aka Lt. Tawny Madison (Sigourney Weaver), Alexander Dane aka Dr. Lazarus (Alan Rickman), Fred Kwan aka Techsgt. Chen (Tony Shalhoub) und Tommy Webber aka Lt. Laredo (Daryl Mitchel) sind jedoch sehr gefragt auf
Conventions. Während Jason die Aufmerksamkeit der treuen Fans genießt sind die anderen vier mehr als genervt. Besonders Alexander kann seinen aus der Serie berühmten Spruch (ähnlich wie Spocks "Live long and prosper) nicht mehr lesen, hören und sprechen. Da sie aber nichts besseres haben, lassen sie alles mit sich machen. Conventions, Supermarkteröffnungen etcetera etcetera. Als plötzlich echte Aliens auftauchen, welche die Serie für historische Dokumente halten und die Hilfe der Crew benötigen wird plötzlich alles anders. Auf einmal muss man sich echten Gefahren entgegenstellen, die aber ähnlich ablaufen wie in der Serie. Können diese Erdlinge, die nie im Leben echte Action erlebt haben, ihren neuen Außerirdischen Freunden helfen? Vielleicht.

Eine liebenswerte und irre Hommage an Star Trek als auch auf die Fans der Serie, die Trekkies selbst. Wer die Anspielungen nicht erkennt, der ist entweder bilnd oder interessiert sich schicht nicht für. Das ganze funktioniert aber auch ohne dass man Star Trek kennt. Dann sieht man halt "nur" ein paar outgesourcte Schauspieler die ein echtes Abenteuer erleben. Witzig ist es trotzdem, weil alle möglichen Serienklischees aufs Korn genommen werden. Oder Fanklischees, wie das vom derartig begeisterten Fan der die Serie tatsächlich für echt hält. Oder das eines Crewmitglieds das alles nachplappert was der Computer sagt (Sigourney Weaver). Wirklich urkomisch.

9/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


95. Signs (2002)

Der Farmer Graham Hess (Der Antisemit) war mal Pfarrer bis seine Frau bei einem Autounfall gestorben ist. Seitdem hat er den Glauben an Gott verloren und wohnt zusammen mit seinem Bruder Merrill (Joaquin Phoenix) und seinen beiden Kindern Morgan (Rory Culkin) und Bo (Abigail
Breslin). Nachdem er eines Tages ein Kornkreis auf seinem Maisfeld entdeckt häufen sich mysteriöse Ereignisse. Scheinbar gehen Fremde aufs Grundstück, eines der beiden Familienhunde greift Morgan an, auf der ganzen Welt tauchen Kornkreise auf. Das kann doch wohl ein blinder Maulwurf sehen. Außerirdische wollen die Erde erobern. Die Situation wird immer brenzliger.

Eines der besseren Filme von M. Night Shyamalan. Aus der Zeit als noch nicht jeder wusste, dass der Regisseur auf dramatische Wendungen aufbaut und deswegen von seinen Werken immer wieder gelangweilt wurde. "Signs" setzt wie so oft auf Spannung anstatt auf Bilder. Wir kriegen erst zum Ende hin mit wie die Aliens überhaupt aussehen. Außerdem gibt es kaum Filmmusik. So bleibt der Film tatsächlich irgendwie spannend. Ein bisschen Jumpscares da, ein Suspense hier. Insgesamt auch echt gruselig auch wenn die CGI-Aliens eher mäßig aussehen.

8/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


96. Code 46 (2003)

In einer nicht allzuweit entfernten Zukunft (gottwieichdiesebezeichnunghasse) ist die Erde stark überbevölkert. Die Reichen leben in Städten und gehen tagsüber, aufgrund der beschädigten Ozonschicht kaum raus, während die Armen außerhalb der Städte auf der Straße leben. Um einen Zugang zu erlangen braucht man ein spezielles Visum. Dadurch und durch den sogenannten Code46, dass eine Paarung zwischen zwei genetisch verwandten Menschen verbietet versucht man eine weitere Überbevölkerung zu verhindern. Außerdem spricht man mittlerweile eine Weltsprache, die aus Teilen von verschiedenen europäischen Sprachen und Mandarin besteht. William Geld (Tim Robbins) ist Versicherungsangestellter und geht Betrugsfällen nach. Er wird nach Shanghai, zu der
Firma "Sphinx" geschickt um dort einen solchen Fall zu untersuchen. Aufgrund eines genetischen "Empathie-Virus" ist er in der Lage Informationen über Menschen herauszufinden, wenn sie freiwillig etwas von sich erzählen. So findet er heraus, dass eine Mitarbeiterin der Firma namens Maria Gonzalez (Samantha Morton) wichtige Dokumente rausgeschmuggelt hat. Anstelle sie zu verpfeifen verfällt er ihr auf irgendeine Art und Weise. Es entsteht eine leicht merkwürdige aber doch liebenswerte Bindung.

"Code 46" verzichtet gänzlich auf Special Effects. Einzig und allein die metropolischen Bauten stellen das Bild der Zukunft dar. So wirkt der Film auch viel zugänglicher und könnte sich auch theoretisch nächstes Jahr abspielen. Oder übernächstes Jahr. Auch wenn ich der Meinung bin, dass er wieder mal nur geringfügig in diese Liste passt, mochte ich ihn. Ist eher eine Love Story als Sci-Fi. Trotzdem sehr sehenswert.

8/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:










97. Primer (2004)

Ich habe mir den Wiki-Eintrag zu diesem Film angeguckt und die weiter unten zu sehende Grafik entdeckt. Meiner Meinung nach hab ich den Film auch verstanden, jedoch hat es das ganze nicht besser gemacht:
mady by William Lee0

"Primer" erzählt die Geschichte von vier jungen Ingenieuren, die zufällig eine Zeitmaschine erfinden. Diese bringt Objekte in eine Art Zeitschleife sodass für diese die Zeit viel schneller vergeht. Einer von den Ingenieuren baut eine Maschine die groß genug für einen Menschen ist. Doch diesmal sind die Bedürfnisse rein geldtechnischer Natur.

Ich habs geschnallt. Wirklich. Vier Typen bauen eine Zeitmaschine, Scheiße passiert. Die Idee, die so paradox ist, ist wirklich genial. Die Story an sich auch. Allerdings ist der Erzählstil richtig schlecht. Megalangweilig. Als würde ich eine Doku auf Arte gucken. Ich habe wirklich null Spaß gehabt und Äoen gewartet bis der Film vorübre war. Somit nichts für mich.

3/10 Pfandflaschen
Film (Youtube: Englisch mit portugiesischen Untertiteln)
Trailer:

Mittwoch, 29. April 2015

Film der Woche#192: 101 Sci-Fi-Filme, die Sie sehen müssen bevor das Leben vorbei ist, Teil 21

89. Starship Troopers (1997)

Starship Troopers war einer der Filme die alle schon tausendmal gesehen und öfter davon geredet haben. Ich kannte ihn aber überhaupt gar nicht. Null. Deswegen wusste ich auch nicht was daran so toll ist. Jetzt weiß ich es natürlich. Es war nämlich "Off the hook", wie man so in USA sagt.

In einer weiter entfernten Zukunft fand ein verheerender Krieg auf der Erde statt. Die als "Bugs" bekannten außerirdischen Insektoiden haben die Erde befallen, doch die Menschheit konnte sich wehren. Seit ihrem Sieg leben alle Menschen unter einer Welteinheitsregierung, deren Sitz in Genf liegt. Die Bugs gelten als der große Feind, gegen welchen man gewappnet sein muss. Unter der Jugend der Welt gilt es als große Ehre für die Menschheit zu kämpfen bzw. ihr zu dienen. Deswegen
ist eine Karriere bei der Army für viele das nonplusultra. Die Schulfreunde Johnny Rico (Casper van Dien), Carmen Ibanez (Denise Richards) und Carl Jenkins (Neil Patrick Harris) gehen nach ihrem Abschluss alle zum Militär. Carl landet beim Geheimdienst, Carmen wird Pilotin und Johnny wird zur Infanterie verdonnert was seine Beziehung zu Carmen quasi zunichte macht. Doch irgendwann ist keine Zeit mehr für Gefühlsduseleien, denn die Bugs greifen wieder die Erde an. Es wird Zeit sich zu wehren.

Regisseur Paul Verhoeven (der euch durch Filme wie Robocop oder Total Recall bekannt sein dürfte) ist mit Nazi-Propaganda-Filmen in den Niederlanden aufgewachsen. Starship Troopers ist eine richtig gute Parodie dadrauf. Wer zu blind/doof ist, das zu erkennen wird den Film als prolliges, sinnloses Popcorn-Kino verstehen. Viele der Dialoge sind voller Pathos. Es fließt jede Menge Blut und es wird viel geballert. Doch genauso muss der Film auch sein. Es ist eine gelungene Satire auf Faschismus und Militärfetisch. Besonders gut finde ich die Tatsache dass hier lauter junge Schauspieler zu sehen sind, sprich Amerikas Favorites. Das macht das ganze schön bizarr. Neil Patrick Harris in SS-Uniform? Oh yeah.

9/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


90. Öffne die Augen (1997)

Auch bekannt als "Open Your Eyes", "Virtual Nightmare - Open your eyes" oder auch unter dem Originaltitel "Abre los ojos".

Kennt ihr den Film "Vanilla Sky" mit Tom Cruise und Penelope Cruz in den Hauptrollen? Nun, dieser ist ein Remake von diesem Film hier und wurde ziemlich zerrissen. Warum, weiß ich nicht. Aber jedenfalls soll Vanilla Sky an fantastischen Elementen fehlen, die hier wichtig sind. Penelope Cruz spielt auch hier dieselbe Hauptrolle. Ich will mir, ehrlich gesagt, das Remake gar nicht angucken. Wahrscheinlich würde es alles kaputt machen.

Es geht um einen jungen, selbstverliebten Mann namens César (Eduardo Noriega). Er hat alles was er haben will. Geld, einen guten Job und jede Menge Frauen die ihn begehren. Eine davon, Nuria (Najwa Nimri) will aber kein bloßer One-Night-Stand mehr sein und fängt an ihn zu stalken. Dummerweise verliebt er sich in eine andere, Sofia (Penelope Cruz). Eines Tages verwickelt ihn Nuria in einen Unfall bei welchen sie stirbt. Er selbst wird dabei heftigst verunstaltet. Seine Karriere als Ladylover ist dahin. Niemand kann ihn ohne Schaudern ansehen. Irgendwann passiert aber irgendwas sehr obskures. Die Realität verändert sich zu seinem Gunsten. Doch es scheint einen heftigen Fehler gegeben zu haben, denn er ist sich langsam nicht mehr sicher ob er träumt oder wach ist. Alles wird zu einem riesigen Mindfuck.

Ich mag solche Filme (meistens), die den Zuschauer im dunklen lassen. Sehr packend und spannend. Auch wenn er einen anfangs nicht wie Sci-Fi vorkommen mag, er ist es aber. Manchmal sind die einfachsten Dinge die wir uns nicht erklären können fast schon Sci-Fi. Um es kurz zu halten: Alejandro Amenábar hat wirklich große Arbeit geleistet.

8/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


91. π (1998)

Auch bekannt als "Pi - der Film" oder "Pi - System im Chaos".

Maximilian Cohen (Sean Guillette) ist ein schlauer Mensch. Er ist ein mathematisches Genie, welches von Zahlen nahezu besessen scheint. Seiner Meinung nach bestehe die Natur und somit auch alles um uns rum aus Zahlen. Alles beinhaltet Zahlen. Wenn man die Zahlen eines Systems graphisch darstellt entstehen Muster. Er ist in der Lage, die schwersten mathematischen Rechnungen für welche ich wohl einen Taschenrechner brauchen würde im Kopf auszurechnen. Sein Talent lässt ihn keine Ruhe und er beschäftigt sich andauernd mit....Zahlen. Als er nach einem Computerabsturz, eine
216stellige Zahl findet hält er sie zunächst für unbedeutend. Doch bald fängt er eine Theorie zu spinnen, die besagt dass diese Zahl die Antwort auf alles ist. Schon bald wird er von radikalen Gruppen verfolgt die sein Talent für ihre Zwecke ausnutzen wollen: Eine Gruppe von Wall Street Bankern und eine von kaballistischen Juden.

Ziemlich artsy fartsy. Ziemlicher Mindfuck. Das grobkörnige Schwarz/Weiß macht den Film noch skurriller. Eigentlich mochte ich den Film, jedoch muss ich gestehen dass er ohne den Drum and Bass-Soundtrack wohl nichts gewesen wäre. Trotzdem ist er rein optisch gesehen durchaus genießbar und erinnert an Sachen wie "Tetsuo - the iron man" oder "Eraserhead". Ich würde bevorzugen ihn nachts anzugucken, mit einer Tonne chips und mit ausgeschalteten Licht.

8/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


92. Matrix (1999)

"Matrix" thematisiert eine dystopische Zukunft in welcher Menschen und Maschinen eine mehr als verdrehte Beziehung zueinander pflegen. Nichts ist so wie es scheint. Die Realität in welcher wir leben ist nicht das wofür wir sie halten.

Der Programmieren Thomas Anderson (Keanu Reeves) ist in der Cyberwelt als der Hacker "Neo" bekannt und beschäftigt sich seit Monaten mit Artikeln über den Cyberterroristen Morpheus (Laurence Fishburne). Was darauf folgt ähnelt einen surrealen Traum. Neo wird von gleichaussehenden Agenten, angeführt von Agent Smith (Hugo Weaving) verhaftet und mit einem
Peilsender versehen. Daraufhin gabeln ihn Morpheus' Partner - u.a. Trinity (Carrie-Ann Moss) und Switch - auf und bringen ihn zu ihm. Nachdem sich Neo für die von Morpheus angebotene rote Pille (die Wahrheit) anstatt für die blaue Pille (Lüge) entscheidet wird alles anders. Von nun an wird er mit all den Wahrheiten, welche von der "Matrix" vertuscht werden, konfrontiert.

Ich habe diesen Film bestimmt an die 7 mal gesehen. Ende der 90er bzw. Anfang der 00er Jahre war er ein Dauerbrenner. Vielleicht lag es auch an seiner cyberpunkigen Stimmung und der Paranoia vorm Ende der Welt. Ja, ich denke schon dass dies auch wesentlich zum Profit beigetragen hat. Eine Mischung aus Cyberpunk, Dystopie und Kung-Fu-Filmen. Die Dialoge sind teilweise etwas platt. Das Gerede über den "Auserwählten" wirkt leicht pathetisch und unpassend zu der ganzen Technik drumherum. Das Grundprinzip ist jedoch grandios und leicht zu verstehen. Über die großartigen, viel parodierten Special Effects ("Bullet Time") sag ich an dieser Stelle nichts. Ihr müsst es einfach sehen.

9/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


Sonntag, 29. März 2015

Film der Woche#189: 101 Sci-Fi-Filme, die Sie sehen müssen bevor das Leben vorbei ist, Teil 20

Mittlerweile sind wir mitten in den 90er Jahren und beschäftigen uns mit Filmen, die damals sehr sehr populär waren und in welchen Stars mitgespielt haben die heutzutage teilweise immer noch eine stabile Karriere haben.

86. Independence Day (1996)

Los gehts mit einem "Klassiker" mit Bill Pullman, Will Smith und Jeff "die Fliege, bzbz" Goldblum.

Zwei Tage vor dem amerikanischen Unabhängigkeitstag: Ein riesiges Raumschiff taucht im Erdorbit auf, schon bald folgen weitere, kleinere die überall auf der Welt über den Städten schweben. Deren Durchschnittsgröße ist ca. 30 km und sie schaffen es dass der Satellitenempfang gestört wird und langsam aber sicher eine Panik ausbricht. Viele Menschen snd erfreut darüber dass endlich scheinbar intelligentes außerirdisches Leben bewiesen wurde und können es nicht erwarten in Kontakt mit den Besuchern zu treten. Andere wiederum wittern Gefahr und flüchten. Der Film erzählt drei Geschichten, die miteinander verflochten
werden: Vom US-Präsidenten Thomas J. Whitmore (Bill Pullman), vom Piloten des Marine Corps Steven Hiller (Will Smith) als auch des Fernsehtechnikers David Levinson (Jeff Goldblum) der ein Signal der Aliens entdeckt welches auf unserer Wellenlänge gefunkt wird. Es ist eine Art Countdown zum......???

Awkay, wir haben hier eine eigentlicht recht gute Story die für ihr Niveau auch ziemlich gut umgesetzt ist. Es gibt richtig gute Special Effects, ziemlich viel Schmalz und Pathos aber auch gut Action und eine erträgliche Story. So gesehen ist dieser Film eigentlich recht okay. Wäre da nicht dass typische, todlangweilige "Murica über alles, mein amerikanischer Freund huehuehue"-Finale. Damit macht man einfach alles kaputt und nimmt dem Film alles gute was er hatte und besudelt es. Er war so schon grade mal so okay und dann wird dieses "Okay" zu einem "Meh okay." gemacht. Das finde ich wirklich Scheiße. Man hätte sich das sparen können oder halt anders umsetzen können. Meh.

4/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


87. Das fünfte Element (1997)

Hm, jetzt wirds kompliziert. Wie soll ich die Handlung des Films erzählen ohne groß zu spoilern? Es passiert nämlich viel, verdammt viel. Nagut, fangen wir mal an.

1914, Ägypten.
Ein Archäologe begleitet von seinem Assistenten und einen Priester befinden sich in einem Tempel in welchem sich Schriften über das unfassbar Böse befinden. Dieses kehrt alle 5000 Jahre zur Erde zurück um alles zu zerstören. Auch ist von einer Waffe die Rede, die dies verhindern soll. Das fünfte Element und vier andere Elemente (Erde, Feuer, Wasser und Luft) sollen in einer bestimmten Aufstellung das Böse aufhalten.

Das Jahr 2263: Es ist soweit. Die Schlacht zwischen Gut und Böse soll bald beginnen. Das Böse wird von einer riesigen Feuerkugel dargestellt die sich immer mehr ausweitet. Es hat seinen menschlichen Handlanger gefunden in der Gestalt des Waffenhändlers Jean-Baptiste Emanuel Zorg (Gary Oldman). Dieser soll die vier Steine (Erde, Wasser, Feuer, Luft) als auch das fünfte Element finden sodass das Böse seinen Angriff fortsetzen kann. Doch was ist das fünfte Element. Und wieso zum Teufel wird der New Yorker Taxifahrer Korben Dallas (Bruce Willis) da mit eingewickelt?

Mythisches Gut gegen Böse Spiel trifft auf Cyberpunk. Oder auch: Altertümliche Weisheiten treffen auf schrille Kostüme, fliegende Autos und Raumschiffe als auch intelligente Waffen. Ich glaube dass manche sich fragen was Bruce Willis hier macht, schließlich ist das ja eigentlich n europäischer Film (Regie führte Luc Besson). Meiner Meinung nach lockert er das ganze aber gehörig auf und bringt den passenden
amerikanischen Kaugummi-Style. Und zwar ohne das zu einem Murica-Film wie Independence Day zu machen. Zwar gibts hier auch den US-Präsidenten der gegen eine überdimensionale Bedrohung kämpft allerdings geschieht das ohne viel tam-tam. Intelligente Action mit viel Humor und großartigen Kostümen und Special Effects.

This movie shall Multipass!
9/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


88. Men in Black (1997)

Schon erstaunlich wieviele Änderungen dieser Film durchgemacht hat bevor er in dieser uns bekannten Variante rausgekommen ist. Verschiedene Produzenten habend as Handtuch geworfen, unter anderem auch Quentin Tarantino, als auch Schauspieler wie Clint Eastwood. Ich erinnere mich sehr gerne daran wie ich ihm das erste Mal auf Deutsch sah und kein Wort verstanden habe. Als auch an die Zeichentrickserie. Und jetzt fällt mir ein, dass ich unbedingt mal die Comics lesen muss. Gnah.

Aber alles nacheinander. Worum geht es?
Der NYPD-Beamte James Darrell Edwards III (Will Smith) verfolgt einen Kriminellen der über eine mysteriöse Waffe als auch Superkräfte verfügt. Der Typ kann nämlich auf Wänden klettern und begeht am Ende der Verfolgungsjagd sogar Selbstmord. Danach trifft Edwards auf einen mysteriösen Typen im Anzug.
Es handelt sich um Agent K von MIB (Tommy Lee Jones). Die MIB, also die Men in Black sind eine Geheimorganisation die sich um Außerirdische auf unserem Planeten kümmert. Die Erde bietet nämlich Asyl für verschiedene Alien-Rassen. Die MIB kümmern sich um Aufenthaltserlaubnisse, bekämpfen Betrüger und stellen sicher dass Menschen nichts vom Aufenthalt von Außerirdischen mitbekommen. K sieht in Edwards ein würdiges zukünftiges Mitglied und rekrutiert ihn. Schon bald sind sie auf der Spur zu ihrem ersten gemeinsamen Fall, der verdammt schwer ins Gewicht fällt und für uns alle enorm wichtig ist.

Ich liebe es wie der leicht pubertierende jugendhafte Humor von Agent J auf den trockenen Humor von Agent K trifft. Polizei/FBI/CIA/USW-Partnerschaften funktionieren auf dem Bildschirm nämlich immer nur wenn sie ungleich sind. Das ist perfekt. Außerdem wird hier ziemlich auf einige Verschwörungstheorien eingegangen und sich drüber lustig gemacht. Die Story ist an sich nicht wirklich originell, jedoch wird hier mit Charme und Witz gearbeitet sodass sich das ganze wieder lohnt. Sehr witzig, sehr spannend. Zum Totlachen.

8/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


89. Gattaca (1997)

Der Film spielt etliche Jahre in der Zukunft. Die Wissenschaft hat bis dahin einen erheblichen Sprung nach vorne gebracht. Man ist mittlerweile in der Lage durch Blut/Haut/Haar/Urinproben die mögliche Zukunft eines Menschen vorauszuahnen. Weil herkömliche Babies bekanntermaßen sehr oft in der Zukunft verschiedenen Krankheiten ausgesetzt sein werden, bevorzugt man In-Vitro-Fertilisation anstelle "normaler" Befruchtung. Dadurch hat sich ein menschenverachtendes Kastensystemaufgebaut: Die "invaliden" ergo "herkömmliche" Menschen werden als minderwertig während die In-Vitro-Menschen als Übermenschen betrachtet. Man hat als "Degenerierter", als "Gotteskind" erheblich weniger Chancen in der Gesellschaft nach Oben zu kommen, während für die In-Vitros alle Türen offen stehen. Bei Bewerbungsgesprächen zählt nicht mehr das Auftreten und die Überzeugungskraft sondern viel mehr der Urintest. Vincent Freeman (Ethan
Hawke) ist eines dieser Gotteskinder gewesen und beschloss von Zuhause abzuhauen nachdem seine Eltern ihm einen In-Vitro-Bruder schenkten mit welchem er in Ungleichheit aufgewachsen ist. Er ist fest davon überzeugt mehr aus seinem Leben zu machen und will zum Raumfahrtprogramm Gattaca. Da er als Invalide keine Chancen hat kommt ihm ein Angebot sehr zu gute. Der genetisch perfekte Athlet Jerome Morrow (Jude Law) der seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt bietet ihm seine Identität an.

Eigentlich brauch ich nichts mehr dazu zu sagen. Perfekte Kleinstarbeit. Film Noir trifft auf Science Fiction, so wie einst Alpha 60. Einige der ästhetischsten, körperlich gepflegtesten und rasiersten Bilder aller Zeiten. Dieser Film ist kastriert, geimpft, entwurmt, gechippt und genetisch perfekt. Und eben weil er so "still" und langsam ist wirkt er total beruhigend. Ich finde es richtig gut, dass so gut wie gar keine Hektik vorhanden ist. Man sitzt einfach da und staunt. Erschreckend realistisch.

9/10 Pfandflaschen
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Mittwoch, 25. Februar 2015

Film der Woche#185: 101 Sci-Fi-Filme, die Sie sehen sollten bevor das Leben vorbei ist, Teil 19

Okay. Es bleiben noch 16 Filme, dann ist das Ding im Kasten. Mittlerweile sind wir Mitte der 90er Jahre angekommen. Von nun an kommen entweder nur Blockbuster oder irgendwelche Geheimtipps.
Check it. Wir starten die heutige Ausgabe mit gleich drei Arnold/Cameron-Filmen. Soll heißen in zwei davon spielt Aaahnold Schwarzenegger mit, und bei zwei führte James Cameron Regie.

80. Abyss - Abgrund des Todes (1989)

Das Us-U-Boot USS Montana ist nach einem unterwasserzusammentreffen mit einem UFO versunken. Weil sowohl kubanische als auch sowjetische Schiffe sich der Unfallstelle nähern und ein Hurricane am kommen ist entschließt man sich zu einer Bergungsaktion. Dafür engagiert man das
Navy-Seal-Team. Diese sollen zusammen mit den Öltauchern der Firma Benthic Petroleum, von dessen Bohrplattform aus die Operation startet, das U-Boot finden. Wie es der Zufall wird, läuft natürlich nicht alles glatt. Menschliches Versagen, eine Atombombe und der Hurricane treffen aufeinander. Was sollen die Außerirdischen nur von uns denken?

Ich dachte erst das wäre so ein typische Megafilm der hundert Stunden geht und niemals enden will. Er baut sich nämlich etwas langsam auf, kommt aber ab einer gewissen Stelle definitiv zum Punkt. Die Charaktere sind schnell bestimmt, man weiß rasch wer der Hitzkopf, wer der kluge, wer die besorgte ist. Aliens sind hier auch zu sehen, allerdings viel zu kurz. Das U-Boot und dessen Bergung als auch die Schicksale der Bergungscrew sind das Hauptthema. Erst dann kommen die Aliens dazu und was sie von uns halten. Nichtsdestotrotz sind die Special Effects diesbezüglich sehr kunstvoll in Szene gesetzt. 

Im Gegensatz zu späteren Action-Sci-Fi-Schinken ist das hier zwar auch ein fetter Schinken, aber ein guter. Regie führte übrigens James Cameron, der für die beiden Terminator-Filme verantwortlich ist.

9/10 Pfandflaschen
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81. Total Recall (1990)

Ihr kennt das Spiel. Da der Beitrag dazu schon vor längerer Zeit veröffentlicht wurde und auch für mehrere hundert Klicks sorgte (u.a. weil jemand nach "Frau mit drei Brüsten" gegoogelt hat....ähem), werde ich diesen Film nicht nochmal reviewen. Stattdessen klickt ihr einfach hier. :)








82. Terminator 2 - Tag der Abrechnung (1991)

Ihr wollt wissen, was im ersten Teil geschehen ist? Kein Ding, guckt einfach hier nach.

Nachdem die Mission des Termintors aus der Zukunft (Sarah Connor (Linda Hamilton) vor der Geburt ihres Sohnes John zu töten) gescheitert ist entsenden die Maschinen die im Jahr 2029 auf der Erde die Macht übernommen haben einen weiteren Terminator. Das Modell T-1000 (Robert Patrick) welches aus flüssigen Metall besteht und zu shapeshifting fähig ist hat die Aufgabe den mittlerweile 10 Jahre alten John Connor zu töten. Der menschliche Widerstand schickt diesmal zum Schutz keinen Menschen sondern eine Maschine. Der umprogrammierte Terminator T-800 (dasselbe Modell wie im ersten Teil, ebenso gespielt von Aaahnold Schwarzenegger) soll John Connor (später als Ed Nortons Bruder in "American History X" zu sehen: Edward Furlong) vor den Angriffen T-1000s schützen. Dieser wohnt mittlerweile bei Pflegeeltern, nachdem seine Mutter Sarah in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen wurde weil sie versucht hat die Firma Cyberdyne in die Luft zu sprengen. Diese ist quasi direkt für den Weltuntergang veratnwortlich. Es kommt zu einen herzerwärmenden Roadtrip bei welchem John und T-800 zu sowas wie Freunden werden.

Nicht zu fassen - das Großvaterparadoxon wird hier noch weiter gesponnen.
SPOILER:
Der Zuschauer findet im ersten Film raus, dass Kyle Reese - der von John Connor aus der Zukunft in die Vergangenheit geschickt wurde um Sarah zu beschützen - Sarah geschwängert hat und somit Johns Vater ist. Hier erfahren wir, dass die Firma Cyberdyne die Computerchips entwickelt hat welche für die Maschinen der Zukunft von Bedeutung sind bzw. deren Existenz begründete. Allerdings hat als Prototyp und Grundlage für die Arbeit von Cyberdyne der Arm vom im ersten Teil zerquetschten Terminator gegolten. Rein logisch betrachtet, würde dieser Film selbst wenn es Zeitreisen wirklich gäbe überhaupt kein Sinn ergeben. Folglich müsste eure DVD beim abspielen implodieren. Aber das ist Wurscht. Es ist eine grandiose Geschichte die da erzählen wird. Voll mit insiderwitzen und den witzigsten Arnie-One-Linern. Außerdem explodieren hier einige Sachen und es gibt ein mehr als trauriges Ende. Popcorn-Kino halt, aber gutes.

9/10 Pfandflaschen

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83. Jurassic Park (1993)

John Hammond (Richard Attenborough) hat etwas unglaubliches geschafft. Er ist der Besitzer des allerersten und einzigen Jurassic Park. Dort leben nämlich waschechte, lebendige Dinosaurier, Dank moderner Technologie war es nämlich möglich aus einem prähistorischen DNA-Überbleibsel Dinos zu klonen. Als es jedoch am Anfang zu einem Todesunfall durch einen Velociraptor kommt zieht man Außenstehende hinzu. Der Paläontologe Dr. Alan Grant (Sam Neill) und seine Partnerin Dr. Ellie Sattler (Laura Darner) als auch der Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm (Jeff "Bzzz bzzz ich bin eine Fliege" Goldblum) sollen nun den Park hinsichtlich Sicherheit begutachten. Dabei sind sie von der Schönheit der Tiere überwältigt als auch vom Gottspielchen schockiert. So wie man es sich denken kann, geht hier einiges schief, was eigentlich niemals hätte passieren dürfen. Da es hier um Dinosaurier aller Art, inklusive der Fleischfresser geht, kann man sich auch denken was.

Ich habe diesen Film wirklich nie gesehen. Zumindest nie ganz. Eigentlich hab ich tatsächlich nur Jeff Goldblums Lache ist dabei eines der besten Memes die aus diesem Film stammen!
den dritten Teil irgendwann mal auf DVD angeguckt. Wird Zeit einiges nachzuholen. Denn meiner Meinung ist "Jurassic Park" einer der richtig guten Dino-Filme. Einer der nicht nur Gewalt und Zerstörung zum Thema hat. Ich meine nämlich zu wissen, dass vieles was danach kam filmtechnisch gesehen übelster Abfuck war. Was ich hier sehen kann ist eine gar nicht mal schlechte, weil mehr oder weniger leicht zu durchschauende Desaster-Story die mit neue Maßstäben bzgl. Special Effects kombiniert wurde. Ich kann hier tatsächlich die animatronischen Dinosaurier von den CGI-Dinos nicht unterscheiden. Natürlich wurden auch hier verschiedene wissenschaftliche Fakten reinfantasiert. Allerdings halt ich das für völlig in Ordnung. Irgendeine künstlerische Freiheit muss der Autor ja haben. Ahja,

Gefällt!

9/10 Pfandflaschen
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84. Ghost in the Shell (1995)

Basierend auf einem Manga von Masamure Shirow.

Wir befinden uns im Jahr 2029, in welchem die Möglichkeit besteht sich beinahe komplett zum Cyborg umbauen zu lassen. Es ist sogar möglich, das Gehirn durch ein sog. "Cyberbrain" zu ersetzen. Die Dateien, also quasi die Persönlichkeit des Menschen - der Ghost, stecken in einer scheinbar menschlichen Hülle - Shell.

Major Motoko Kusanagi ist eine dieser Cyborgs. Sie arbeitet in der geheimen Sektion 9, die Cyberkriminalität bekämpft, für die Regierung. Nachdem ein Hacker namens Puppet Master aufgetaucht ist, welcher in der Lage ist Cyborgs zu manipulieren und für seine Zwecke zu
mißbrauchen wird die Sektion 9 eingeschaltet. Kusanagi befindet sich dabei in einer Identitätskrise, weil sie nicht weiß ob sie noch ein Mensch oder ein 100%ig künstliches Wesen ist.

Ich gebe es zu. Ich habe nicht alles verstanden. Was ich größtenteils kapiert habe, ist das Konzept an sich als auch ein grober Teil der Story. Es gab aber mehrere Momente die mich einfach verstört und verwirrt haben. Das führte dazu, dass ich weil ich sowieso schon müde war, mich leicht deplatziert und gelangweilt gefühlt hab. Es fühlte sich manchmal an, als würde man den ziemlich kurzen Film künstlich in die Länge ziehen wollen. Trotzdem hat er mir optisch sehr gefallen. In Kombination mit "Wamdue Project"s "King of my castle" wirken die Bilder mindestens genauso gut:


7/10 Pfandflaschen
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85. 12 Monkeys (1996)

Keine Sorge, das ist das allerletzte Mal auf dieser Liste, dass ich das machen muss. "12 Monkey" mit Bruce Willis und Brad Pitt in den Hauptrollen wurde schon mal hier reviewt, deswegen gibt es jetzt das ganze nicht nochmal.

So für heute machen wir schluß.

Bis zum nächsten Mal.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Film der Woche#181: 101 Sci-Fi-Filme, die Sie sehen sollten bevor das Leben vorbei ist, Teil 18

Wow, wir sind echt weit gekommen. Haha, das sag ich jedes Mal. Wie auch immer, hier sind vier weitere Sic-Fi-Prachtstücke, die man sehen muss bevor man abkratzt. Mittlerweile befinden wir uns am Ende der 80er Jahre.

76. RoboCop (1987)

Scheiß die Wand an, hab ich mich auf diesen Film gefreut. Hab ich doch tatsächlich in meiner Kindheit keinen einzigen RoboCop-Film gesehen, nur ein paar Folgen von verschiedenen Serien. Oh und ich hatte diese Action Figur die irgendwohin verschwunden ist..... Wieso zur Hölle gab es Zeichentrickserien die auf DIESEM Film basieren?

Irgendwann in der "nahen" Zukunft befindet sich Detroit im US-Bundesstaat Michigan im Wandel. Die Firma OCP (Omni Consumer Product) kontrolliert die gesamte Stadt, ergo auch die Polizei. Man plant die gesamte Stadt umzubauen (Projekt Delta City). Während dieses Umbaus hat man vor die Arbeit der Polizei und die Bekämpfung der Kriminalität noch effizienter zu gestalten. Deswegen entwickelt der Chef der Firma, Richard Jones einen Polizeiroboter der bei seiner Vorführung allerdings etliche Mitarbeiter tötet. Deshalb kriegt Mortons Konzept eines Cyborg-Polizeibeamten den Vorzug. Zufälligerweise wird kurze Zeit später der Polizeibeamte Alex Murphy (Peter Weller) von einer Gruppe Krimineller bestialisch zu Tode gefoltert. Morton setzt sein Plan um und kurzerhand wird aus Murphy "RoboCop" - eine perfekte Mensch-Maschine die zur Durchführung des Gesetzes dient. Dummerweise ist alles nicht so perfekt wie es scheint. Wie immer. Aber ihr wisst ja wie das ist.

Einerseits ist "RoboCop" eine typische, dystopische Sci-Fi-Story die mit Special-Effects (wie Stop Motion) nicht geizt. Dazu noch jede Menge Action, Blut, schmelzende Menschen, Blut, Gewalt usw. Andererseits ist es eine ordentlich überzogene Satire auf sozial-ökonomische Verhältnisse in den USA, auf die Medienwelt (die Fernsehsendungen im Film sind zum Brüllen komisch) als auch auf Action-Filme generell. Ich habe jedenfalls viel gelacht und habe endlich das Bild des "sauberen" RoboCops, welches ich schon lange hatte verdrängen können. Dieser Film ist Exploitation pur :3

9/10 Pfandflaschen
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77. Akira (1987)
Im Jahre 1988 löste eine atomare Explosion in Tokyo den 3. Weltkrieg aus. 30 Jahre später ist die Stadt wieder aufgebaut und nennt sich Neo-Tokyo. Trotz des allgemeinen Wohlstands gibt es Bandenkriminalität und soziale Unruhen. Nach einem Straßenkampf mit der gegnerischen Gang, überfährt eines der Mitglieder der Bikertruppe um Kaneda, Tetsuo beinahe einen alt aussehenden kleinen Mann. Dieser ist aus einer militärischen Untersuchungsstation geflohen, in welcher mehrere andere seiner Art sich befinden. Als das Militär eintrifft wird dieser zusammen mit Tetsuo mitgenommen. Es stellt sich heraus, dass Tetsuo über übernatürliche Kräfte verfügt, dank welchen er seine Umwelt (inklusive technischer Geräte) kontrollieren kann. Die Situation wird zunehmend
unentspannter, für alle Beteiligten.

Großartige, realitätstreue Animation. Eine Story, die trotz für den Laien ungewohnter japanischer Namen nicht unübersichtlich wird. Von Zeit zu Zeit wurde es sogar richtig schön psychotisch. Auch wenn der Film dem Cyberpunk-Genre zugerechnet wird ist davon eher weniger zu sehen. Man sieht zwar ein wenig vom Design der Stadt, allerdings fehlen mir hier die typischen Elemente. Bzw. sie sind da aber werden nicht so stark hervorgehoben. In einigen Momenten erinnert mich "Akira" aber auch tatsächlich an Blade Runner.
Eigentlich brauch ich nicht mehr viel dazu zu sagen - wirklich groß das ganze! :)

8/10 Pfandflaschen
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78. Der Navigator (1987)

Auch bekannt als "The Navigator - A Medial Odyssey" oder "Der Navigator - eine Odyssee durch die Zeit". Wir befinden uns im Mittelalter. Genauer gesagt in Cumberland, England im März des Jahres 1348. Der schwarze Tod aka die Pest herrscht. In einem kleinem Dorf wird der neunjährige Griffin (Hamish Mcfarlane) mit Visionen geplagt. Als sein Bruder Connor (Bruce Lyons) von einer Wanderung auf welcher er zu viel Tod und Leid gesehen hat, zurückkehrt beschließt ein Teil der Dorfgemeinschaft auf eine Wallfahrt zu gehen. Sie hoffen nämlich durch einen Tunnel auf die andere
Seite der Erde zu gelangen und dort eine Spitze auf dem höchsten Kirchturm der Christenheit anzubringen. Das alles damit ihr Dorf endlich von der Pest erlöst wird. Connor wird dabei zu ihrem Anführer, zum "Navigator", weil er zukunftsvorhersagende Visionen hat.

Was hat das ganze mit Sci-Fi zu tun? Nun, zufälligerweise gelangen die Mittelaltermenschen ins 20. Jahrhundert. Wie? Was? Hä? Warum? Stimmt das wirklich? Das bleibt dem Zuschauer irgendwie selbst überlassen. Leider hat der Film ein meiner Meinung nach enttäuschendes Ende. Es ist alles nicht so wie man sich vorgestellt hat. Dabei fing alles so super an. Man fiebert so viel mit und hofft dass die Helden ihren Quest schaffen und fragt sich wie es weitergeht. Schade eigentlich. Nichtsdestotrotz eine ordentliche schauspielerische Leistung. Ich habe es wirklich abgekauft, dass sie aus einem anderem Jahrhundert kommen. Wenn ich jetzt einen Fernseher sehe, muss ich daran denken, dass "in jedem Fenster steckt der Teufel!"

8/10 Pfandflaschen
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79. Tetsuo - the Iron Man (1989)

Was zur Hölle war das?

Zuerst sehen wir einen Mann, einen Metallfetischisten, der sich in seine Wunde am Bein ein metallenes Rohr einführt. Seine Wunde entzündet sich und wird von Maden befallen, sodass er voller Schmerz auf die Straße rennt und dort von einem Ehepaar überfahren wird. Daraufhin konzentriert sich der Film auf einen Büroangestellten, der im Laufe der Zeit immer mehr zu einem
Mensch/Maschine-Hybrid mutiert. Metallpenis inklusive.

Kaum Dialog. Schwarz/weiße Bilder. Richtig fetter Industrial-Soundtrack und eine mehr als verstörende Handlung. Meine Reaktionen schwankten irgendwo zwischen "O.o", "D:", ":D" und "OMG WAS ZUR HÖLLE PASSIERT DA" als auch "aber der Soundtrack ist cool". Mal ernsthaft, ich weiß ehrlich nicht was ich von solchen Filmen halten soll. Einerseits sind sie richtig gut in Szene gesetzt, man sieht dass man sich mühe gegeben hat, trotz wenig Kohle. Andererseits muss man nicht jeden Scheiß als Kunst verstehen. Sicherlich kein Meisterwerk, hat aber definitiv was. Was total verstörendes und abartiges, was einen total anzieht und gleichzeitig abstößt. Oder um es kurz zu fassen: woooooooah wtf

7/10 Pfandflaschen
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Danke fürs Lesen!

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Film der Woche#177: 101 Sci-Fi-Filme, die Sie sehen müssen bevor das Leben vorbei ist, Teil 17

Juhu, Ich und Frau Otterich haben schon 75 Filme gesehen und sind nicht aufzuhalten. Diesmal gibt es keine vier, keine fünf, keine sechs sondern ganze sieben Filme zu begutachten (als ob!) Viel Spaß beim Lesen.

69. Starman (1984)

Irgendwann haben die Vereinten Nationen beschlossen eine Botschaft an mögliches Leben im All zu versenden. Doch niemand hat damit gerechnet, dass diese beantwortet wird (Menschenlogik). Deshalb schießt man das Raumschiff welches sich der Erde nähert ab. Der Außerirdische kann sich aber retten und findet Zuflucht im Haus von Jenny Hayden (Karen Allen) die vor nicht allzu langer Zeit ihren Ehemann Scott (Jeff Bridges) verloren hat. Nach einer Genanalyse seiner verbliebenen Haare nimmt er seine Gestalt an und bringt
Jenny dazu ihm zu einer Abholstelle zu transportieren. Langsam aber sicher nähern sie sich an und der "Starman" lernt die menschliche Sprache als auch die seltsamen Angewohnheiten.

John Carpenter ("The Thing", "Halloween") zeigt sich diesmal von anderer Seite. Diesmal wird einen warm ums Herz. Ich finde Jeff Bridges' Darstellung von Starman besonders gut, weil nicht jeder jemanden darstellen kann der nicht in der Lage ist menschliche Grundzüge zu zeigen. Fast als würde er ein unterentwickeltes Kind spielen. Außerdem erzählt sich die Story wie von selbst. Deshalb:

8/10 Pfandflaschen
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70. Brazil (1984)

Bei "Brazil" führte Terry Gilliam Regie der gleichzeitig Mitbegründer von "Monty Python" ist. Achja, er ist auch der Regisseur von "Angst und Schrecken in Las Vegas".

Irgendwann in einer dystopischen, zutiefst ekelhaft bürokratischen Realität. Sam Lowry (Jonathan Pryce) ist Angestellter der Abteilung für Informationwiederbeschaffung des Ministerium für Information (abgekürzt MOI). In seinen Tagträumen ist er eine Art Ikarus-Krieger der chinesische
Krieger/Monsterdrachen bekämpft und sich einer mysteriösen blonden Frau nähern will. Er wird beauftragt einen juristischen Fehler zu beheben. Anstelle des "Terroristen" (illegalen Heizungsinstallateurs) Tuttle (Robert De Niro) wird der Familienvater Buttle gefangen genommen und zu Tode gefoltert. Sam muss dies wieder ausbaden, gerät aber auch an die Frau aus seinen Träumen.

Absurditätslevel 10030234203423. Eine Art verzerrtes Bild von Orwells' "1984". Die Dystopie äußert sich nicht unbedingt durch die permanente Überwachung sondern durch Tonnenberge an Papierkram und ein undurchdringliches bürokratisches Apparat. Mit jeder Minute wird es besser und abgefahrener. Und zwar richtig abgefahren. Ich glaube so eine krasse Traumsequenz habe ich noch nie gesehen. .....Ne, hab ich echt nicht.

9/10 Pfandflaschen
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71. Zurück in die Zukunft (1985)

Wir schreiben das Jahr 1985: Der High-School-Schüler Marty McFly (Michael J. Fox) führt ein halbwegs okayes Leben: Er spielt in einer Metalband, versucht keinen Ärger mit dem Schulrektor zu kriegen und geht mit Jennifer (Claudia Wells) aus. Seine Familie ist verhältnismäßig arm, sein Vater wird von seinem Vorgesetzten Biff Tannen (Thomas F. Wilson) ständig unter Druck gesetzt. Einer seiner engen Freunde ist der Erfinder Dr. Emmet "Doc" Brown (Christopher Lloyd). Eines Nachts zeigt er ihm seine neueste Erfindung: Ein zu einer Zeitmaschine umgebauter Delorean DMC-12, welcher für einen Zeitsprung 88 Meilen die Stunde fahren muss. Leider hat er für den Treibstoff einige illegale Manöver gedreht und kriegt Ärger mit lybischen Terroristen. Marty flieht
daraufhin, um seine eigene Haut zu retten mit der Zeitmaschine ins Jahr 1955. Dort geschieht unmögliches: Er verhindert versehentlich dass seine noch junge Mutter Lorraine Banes (Lea Thompson) sich in seinen Vater George McFly (Crispin Glover) verliebt. Somit ist sowohl seine Existenz als auch die von seinen Geschwistern bedroht.

Wieder das Nostalgie-Schwein gefüttert. Habe diesen Film als Kind bestimmt 10000000 Mal gesehen. Ich kenn die Story (als auch die vom zweiten und dritten Teil) beinahe auswendig und ich liebe liebe liebe sie. Ich kann auch die Gedanken der Macher nachvollziehen - habe mir nämlich auch schon überlegt wie es denn wäre meine Eltern als Kinder/Teenager kennenzulernen. Zudem finde ich den hervorgehobenen Unterschied zwischen den glattpolierten 50ern und den abgefuckten 80ern großartig. Das Studio hat dafür eine ganze Stadt neu aufpoliert aufgebaut um sie danach "abzufucken". Ja, Hill Valley ist schon n schönes Örtchen. Außerdem hält man sich an die Zeitreisegesetze von H.G. Wells - man reist durch die Zeit, nicht durch den Raum. Und auch wenn man sich an gewisse Regeln hält, entstehen großartige Paradoxone. Ich empfehle bei jedem Augenblick genauer hinzusehen. Es lohnt sich!

10/10 Pfandflaschen
Film
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72. The Quiet Earth (1985)
HA! Den Film hab ich schon mal reviewt. Und zwar vor langer langer langer langer Zeit. Deswegen ist der Reviewtext auch nicht so ausgereift. Hier gibts den Beitrag.


















 73. Aliens (1986)
Dieser Film wurde ebenfalls reviewt. Daher spar ich mir das an dieser Stelle. Aber Achtung, das Review fand statt (wieder) im Rahmen des "Alien-
vs.-Predator"-Marathons und zwar gleichzeitig während der International Week. Deswegen ist es auf Englisch.













74. Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart (1986)

Der vierte Star-Trek-Kinofilm spielt drei Monate nach den Ereignissen im dritten Teil "Auf der Suche nach Mr. Spock".

Nachdem die Crew der USS Enterprise sich unerlaubterweise zum Planeten Genesis begab um Mr. Spock (Leonard Nimoy) zu bergen und dabei einige feindselige Klingonen liquidieren musste, befindet sie sich im Exil auf dem Planeten Vulkan. Da ein hoher Klingonenführer sich einen Prozess gegen Admiral Kirk (William Shatner) wünscht beschließen sie zur Erde zurückzukehren und sich zu stellen. Kurz vor der Ankunft stellt man fest, dass eine unbekannte Sonde die Erde erreicht hat. Sie sendet Signale aus die Energiesysteme lahmlegen. Außerdem verdampft sie die Ozeane was zu schweren Unwetter führt. Eine Ankunft auf der Erde ist somit unmöglich. Spock stellt fest, dass die Signale dem Gesang von Buckelwalen ähneln und die Sonde
womöglich eine Antwort von Buckelwalen erwartet. Da im 23. Jahrhundert aber Buckelwale längst ausgestorben sind wagt die Crew einen Zeitsprung ins Jahr 1986 um dort einen Wal zu bergen.

Was für ein Spaß. Wohl der lustigste Teil der Reihe. Die Crew der "Enterprise" sieht sich mit "steinzeitlicher" Technik des 20. Jahrhundert konfrontiert ("Chemotherapie? Das sind doch Methoden aus der Steinzeit!") als auch mit der geschmückten Sprache. Es ist urkomisch wenn Spock plötzlich sich dieser bedient und als jedes zweites Wort "verdammt" benutzt. Außerdem sieht er aus wie n Blumenkind welches auf "LDS" (O-Ton Kirk) hängengeblieben ist. Zudem ist auch eine positive ökologische Message vorhanden, es superlustige Situationen und geniales Product Placement. Neben Teil II die bis jetzt beste Fortsetzung.

Daher: 9/10 Pfandflaschen

Film 
Trailer:


75. Predator (1987)

Und schon sind wir am Ende des Beitrags. Da ich immer noch faul bin und keinen Sinn darin sehe diesen großartigen Film nochmal zu reviewen, weise ich freundlichst auf diesen Beitrag hin, der im Zuge des "Alien-
vs.-Predator"-Marathons veröffentlicht wurde. Das ist übrigens 77 Ausgaben her.

Danke fürs Lesen.

Donnerstag, 27. November 2014

Film der Woche#174: "101 Sci-Fi-Filme, die Sie sehen müssen bevor das Leben vorbei ist", Teil 16

Hallo und herzlich Willkommen zu einer weiteren Folge von dieser grandiosen Rubrik. Wir haben schon 68 Filme gesehen und sind nicht aufzuhalten. Yeah!

64. Repo Man(1984)
Da dieser Film schon mal reviewt wurde, gibt es hier einen freundlichen Verweis zum Beitrag anstelle eines wiederholten Reviews. Wäre auch doof wenns doppelt dastünde, nich?
















65. Der Typ vom anderen Stern(1984)
Einer der besten Filme auf dieser Liste. Also der Filme die mich wirklich umgehauen haben.

"The Brother from another Planet", wie der Film im Original heißt, erzählt die Geschichte eines Außerirdischen der eine Bruchlandung in New York erlebt. Daraufhin begibt er sich nach Harlem wo er mehrere freundliche Menschen kennenlernt und nach und nach sich mit Sorgen und Problemen der dortigen Einwohner befasst. Er kann zudem nicht sprechen verfügt aber über heilende Kräfte(er kann Geräte durch Berührung reparieren) und kann Stimmen von toten hören. Es ist ihm alles nicht geheuer. Die Welt der Menschen erscheint ihn äußerst merkwürdig. Jedoch findet er schnell Anschluß als auch einen Job und verliebt sich.

Einer der tollsten und süßesten Filme überhaupt. Wurde mit verhältnismäßig wenig Geld gedreht, die Effekte können sich aber trotzdem sehen lassen. Die leuchtende Hand wird einfach durch eine Taschenlampe im Ärmel erzeugt, der Sternenhimmel am Anfang ist durchlöchertes Papier. Achja, die Schreie der Kopfgeldjäger sind nicht digital erzeugt. Ich finds erstaunlich wie cool und simpel diese Story ist und wie sympathisch die Charaktere sind. Ein Hingucker.

9/10 Pfandflaschen
Film(Englisch mit englischen Untertiteln)
Trailer:


66. 1984(1984)
"Wenn Sie ein Bild von der Zukunft haben wollen, so stellen Sie sich einen Stiefel vor, der auf ein Gesicht tritt. Unaufhörlich."
O'Brien

Die bis jetzt vorlagentreuste Verfilmung des Romans von George Orwell.

Das Jahr 1984 befindet sich leider nicht im Jahrzehnt von Depeche Mode, New Wave und Synthpop sondern der totalen Überwachung. Nach einem atomaren Weltkrieg entstanden verschiedene Großstaaten: Ozeanien, Eurasien und Ostasien. Die Regierung Ozeaniens(die sogenannte „Partei“) überwacht seine Bürger. Jeder Schritt, jede Bewegung wird observiert. In den Wohnungen sind Kameras und Monitore installiert. Die Sprache wird Schritt für Schritt simplifiziert(aus „hervorragend“ oder „großartig“ wird „plusgut“ bzw. „doppelplusgut“), es gibt kein Sex, jegliche verbrecherischer Gedanke(!) wird bestraft. Außerdem befindet sich Ozeanien im dauerhaften
Kriegszustand mit Eurasien und wird dabei von Ostasien unterstützt. Die Ikonfigur „Großer Bruder“ wirkt dabei als allseits beliebte Führer. Gehorsam wird großgeschrieben. Winston Smith(John Hurt) wohnt in London und arbeitet für das Ministerium für Wahrheit(Miniwahr), in wessen Auftrag er nachträglich Zeitungsartikel, Dokumente etc. abändert bzw. sie von unliebsamen Personen befreit und schwärzt. Nach und nach fängt er an das Regime und die von diesem erschaffene Realität zu hinterfragen.

„1984“ wurde nicht nur im selben Jahr rausgebracht, sondern wurde sogar an den selben Schauplätzen als auch in den selben Tagen wie in Smiths Tagebuch gedreht. Es ist eine äußerst(wobei „äußerst“ noch untertrieben ist) pessimistische Sicht auf die Zukunft. Der Mensch wird hier zum nichts, die Partei ist das einzige wofür es sich zu leben lohnt. Ich finde den Film visuell sehr ansprechend. Alles ist grau und kaputt, selbst die Linse scheint mit Absicht verdreckt zu sein, sodass die Handlungen der Charaktere einer noch krasseren Tristesse-Behandlung unterzogen werden. Man könnte es auch mit dem obigen Zitat beschreiben. Ich bin beeindruckt, nach wie vor.

Man sagte oft ob Orwell mit seinem Buch allgemein den Kommunismus beschreiben wollte. Das stimmt leider so nicht, vielmehr bezog er sich auf die Sowjetunion unter Stalin. Er war nämlich selber Sozialist, der verschiedene Entwicklungen durchmachte.


9/10 Pfandflaschen
Hier der Film, hier der Trailer und hier gibts was auf die Ohren von Carcass:


67. Terminator(1984)
Die Kellnerin Sarah Connor(Linda Hamilton) führt ein stinknormales Leben. Bis sie in den Nachrichten erfährt, dass mehrere Frauen die genauso wie sie heißen an einem Tag umgebracht wurden. Bald stellt sie fest, dass ihr ein seltsamer Typ im Trenchcoat folgt. Es stellt sich heraus, dass es nur Kyle Reese() ist, der sie beschützen möchte. Vor wem? Vor dem Terminator. Genauer gesagt der Maschine T-800(Arnold Schwartzenegger). Beide kommen nämlich aus dem Jahr 2029, als eine Rebellion der Maschinen die Menschheit beinahe ausgelöscht hat. Eine kleine Gruppe von Menschen, angeführt von John Connor wehrt sich dagegen. Um ihr Entgegenwirken zu verhindern schicken die Maschinen die Killermaschine umringt künstlicher scheinbar menschlicher Hülle in die Vergangenheit um John noch vor seiner Geburt auszulöschen, indem sie seine Mutter umbringen. Kyle wird vom Widerstand geschickt um eben das zu verhindern.

Ein unglaublich simpler Sci-Fi-Thriller. Der Film erklärt sich einfach von selbst. Jedoch kommt das Großvaterparadoxon zustande, was mich etwas verwirrt. Ihr dürft nämlich dreimal raten wer John Connors Vater ist. Höhö. Die Spezialeffekte(Aaahnolds Makeup als auch die Szenen in welchen er durch eine animatronische Puppe ersetzt) wird sind großartig. Ebenso die Zitate. Ich spreche von dem allseits bekannten „I'll be back“ als auch dem „Fuck you, asshole“ welches als Antwort-Auswahl in T-800s Bildschirm erscheint. Noch weitaus düsterer als der fast schon familienfreundliche Nachfolger „Terminator 2: Tag der Abrechnung“(der übrigens auch in dieser Liste ist). Was ich besondes witzig finde ist die angebliche Hintergrundgeschichte: Regisseur John Cameron soll während des Drehs zu „Piranha 2“(ein furchtbarer Horrorfilm über Killerpiranhas) derartig genervt und frustriert worden sein(die Crew war unfähig, sprach kaum Englich, ein Ende der Dreharbeiten war scheinbar nicht in Sicht) dass er Alpträume bekam in welchen er von einem Killerroboter gejagt wurde.

Reinziehen. Unbedingt, ey.

9/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


68. Der Wüstenplanet(1984)

"Ich hätte diesen Film wahrscheinlich besser nicht gedreht..."
David Lynch

Meine Fresse, war das eine schwere Geburt.

Wir befinden uns im 23. JahrTAUSEND. Die Menschheit hat schon längst die Erde verlassen und sich quer über die Galaxie verbreitet. Es existieren verschiedene Adelshäuser, die sich um die Macht streiten. In dem Fall geht es um die Häuser Harkonnen und Atreides (hihi, Artritis!). Die Droge Spice, die gleichzeitig Treibstoff ist, wird auf dem Planeten Arrakis (auch als "Dune" bekannt) mit Hilfe von Erntemaschinen gewonnen. Und zwar nur dort. Der Imperator Shaddam IV überträgt die Lehnsherrschaft über die Dune an den Herzog Leto Atreides (Jürgen Prochnow). Baron Vladimir Harkonnen (Kenneth McMillan) gefällt das überhaupt nicht, weshalb er finstere Pläne für die
Vernichtung des Hauses Atreides schmiedet. Ich traue meinen Lesern an der Stelle zu, dass sie sich denken können was passiert.

Erstmal die positiven Aspekte: Es spielen großartige Schauspieler mit. Zum Beispiel Patrick "Captain Picard" Stewart, Max von Sydow, Dean "Al von Zurück in die Verganheit" Stockwell, Kyle "Agent Dale Cooper" McLachlan und äh ja Sting ist auch zu sehen. Man merkt außerdem dass hier viel Blut, Tränen und Schweiß drinstecken. Die Kostüme sind perfektioniert, das Design der Möbel, der Waffen, der Aliens, der Möbel ist scheinbar in mühevoller Kleinstarbeit zusammengezimmert worden. Ganz zu schweigen von den riesigen Würmern!

Allerdings wird hier der Zuschauer mit tausenden seltsam klingenden Namen konfrontiert (Ich hab mir genau einen bzw. zwei merken können) als auch mit allerlei Fakten. Damit die Zuschauer überhaupt durchblicken gabs bei der Uraufführung übrigens Spickzettel. In dieser Fassung, die ich mir auf DVD geholt haben, die 168 Minuten lang ist gibts einen 10minütigen Vorspann der alles erklärt. Immerhin. Außerdem nervt mich die Tatsache dass es hier eine Erzählerstimme gibt und auch die Gedanken der Helden geäußert werden. Ich komme so ziemlich durcheinander. Ahja, ich hab an einem Punkt gedacht, der Film wäre nur gemacht worden, damit man Sting in Unterwäsche sehen kann.

Deshalb: 6/10 Pfandflaschen
Film
Trailer: