Freitag, 16. Oktober 2026

My Favorite TV-Show: Chucky, Staffel 3

Allright. Nun sind wir also am Ende dieser unfassbar fantastischen und witzigen Serie angelangt. Um euch mal die Übersicht zu bieten: Hier geht es zur Staffel 1 (da findet ihr auch die Übersicht über das komplette Franchise) und hier zur Staffel 2. Tatsächlich wurden die beiden Staffeln von mir bei "Film der Woche" und nicht bei "My Favorite TV-Show" reviewt. Aber das ist jetzt halt so. Wenigstens sind all diese Review im SHOCKTOBER erschienen und das passiert hiermit auch. Here we go...


Diesmal sind tatsächlich große, sehr sehr große Dinge am laufen. Der Schauplatz der Serie ist zum Teil das Weiße Haus. Zunächst mal ein Fun Fact: Devon Sawa (genau der Stan aus Eminems "Stan") spielt hier gleich drei Personen: den Präsidenten der USA James Collins, einen gewissen Randall Jenkins und in einer Szene auch Jake Wheelers (Zackary Arthur) Vater Lucas. Die Familie des Präsidenten hat vor kurzem einen sehr tragischen Tod erlebt. Henry Collins der jüngere Sohn, gespielt von Callum Vinson) ist traumatisiert weil sein jüngerer Bruder Joseph vor kurzem an Krebs gestorben ist. Sein älterer Bruder Grant (Jackson Kelly) verarbeitet das auf eigene Weise und stellt sich mit TikTok (oder so) voll ins Rampenlicht. Genau diesen Umstand eines traumatisierten Kindes nutzt Chucky (Brad Dourif) um ins Weiße Haus zu kommen. Unterstützt wird er dabei von Caroline Cross (Carina London Battrick), Lexys (Alyvia Alyn Lind) Schwester die inzwischen mit ihm gemeinsame Sache macht und seine Begleiterin geworden ist. Doch warum musste die Puppe unbedingt ins Weiße Haus kommen? Nun, Chucky wird sichtbar alt. Scheinbar ist die Voodoo Magie, womit der Serienmörder überhaupt als Puppe wiedergeboren wurde irgendwie verseucht worden. Sein Körper altert rapide und er braucht ein richtiges schönes, blutiges Voodoo-Ritual mit mindestens einer Ficktonne an Toten um sich "wiederherzustellen" bzw. den Voodoo-Gott Dambala zu "besänftigen". Als Devon (Björgvin Arnarson), Lexy und Jake im Fernsehen sehen, dass Chucky nun Henrys Spielzeug ist, beschließen sie ihn endlich(!) ein für alle mal (!) zu stoppen. Dafür müssen sie allerdings ins Weiße Haus gelangen.

Das nenne ich mal ein Abschluß. Ein Abschluß, weil die Serie danach nicht fortgesetzt wurde. Das heißt also, dass die Reihe demnächst, irgendwann, wohl als Film fortgesetzt wird. Es endet (wie so oft) mit einem Cliffhanger, sodass man alles fortsetzen kann - oder auch nicht. Ich war ehrlich gesagt etwas vorm Kopf gestoßen weil ich irgendwie, naiverweise, wollte dass es endlich mal ein Ende hat. Doch natürlich kommt es anders und es gibt kein "Happy End", wie man es sich als geistig gesunder Mensch so vorstellt. Keine Ahnung. Ich finde man schafft es hier sehr gut, etwas komplett over the top zu gestalten (eine Puppe die als Körper für die Seele eines Serienmörders dient, die die Macht über den Atomknopf hat) und gleichzeitig sehr "realistisch" (eine Puppe die versucht ein Kind  zu manipulieren und seine Trauer ausnutzt). Sehr witzig finde ich nach wie vor diese Parodie der ganzen Geschichte über "Multiversen" bzw. "Varianten". Das sind meine absoluten Highlights hier. Brad Dourif spielt nicht nur Chucky in seinen verschiedenen Gestalten (unter anderem als sein älteres selbst). Nein, es gibt hier auch verschiedene Varianten von Chucky in menschlicher Form. Und mein allergrößtes Highlight hier ist tatsächlich Jennifer Tilly die Tiffany Valentine spielt die im Körper von Jennifer Tilly lebt. Es ist so absurd und höllisch amüsant. Schauspielerisch eine wirkliche Meisterleistung.



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