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Freitag, 3. Oktober 2025

Film der Woche#650: Chucky, Staffel Zwei

Nachdem Andy Barclay (Alex Vincent) einen Truck mit lauter lebendigen Good Guy Puppen, die allesamt von Chuckys (Brad Dourif) Seele bewohnt sind einen Abhang hinunter gefahren hat vergeht einige Zeit. Jake Wheeler (Zachary Arthur) lebt inzwischen bei einer Adoptivfamilie in New Jersey, zusammen mit seinem Adoptivbruder Gary, den er sehr lieb gewonnen hat. Die Gefahr durch Chucky scheint vorüber zu sein. Trotzdem kann Jake sich nicht entspannen und der Kontakt zu seinem Freund Devon (Björgvin Arnarson) schwindet leider. Doch, wie es so oft in Horrorfilmen ist, taucht Chucky selbstverständlich wieder auf. So verkleidet er sich zuerst als Geist an Halloween und gelangt in das Haus der Familie Cross, wo Lexy (Alyvia Alyn Lynd) und ihre Schwester Caroline wohnen. Lexy ist inzwischen hart tablettenabhängig weil sie viele Panikattacken hat. Er ruft immer mal wieder unter einer

unterdrückten Nummer Jake und Devon an und teilt ihnen mit, dass er sich in Lexys Haus befindet. Die beiden Jungs eilen schnellstens zu Lexy um ihr zu helfen. Da Chucky inzwischen nicht nur einer sondern mehrere sind, taucht tatsächlich bald schon ein weiterer Chucky mit Gary als Geisel in Lexys Haus auf. Kurze Zeit später sprengt er sich und den Jungen in die Luft. Die Konsequenzen für Garys Tod müssen die drei Jugendlichen ausbaden. So werden sie bald in ein katholisches Jugendheim verfrachtet. Es stellt sich bald heraus, dass es genau das Heim ist in welchem Charles Lee Ray als Jugendlicher gewohnt hat. Die Regeln sind streng. Bald landet allerdings ein Paket mit einer äh gewissen Good Guy Puppe im Heim und schon wird massakriert.

Das klingt jetzt einfach, ist aber gar nicht so einfach. Chucky ist hier nicht nur in mehrere Puppen sondern auch in verschiedenen Menschen. Genauer gesagt wird er insgesamt drei verschiedene menschliche Körper beseelen. Tiffany Valentine (Jennifer Tilly) lebt immer noch in Jennifer Tillys Körper und von ihren Geldern während die Außenwelt nicht ahnt, dass sie in ihrer Gewalt die verstümmelte Nika Pierce hat. Sie hat ihr beide Arme und Beine abgeschnitten, damit sie nicht zur Gefahr wird. So betrachtet haben wir hier zwei Fronten gegen Chucky. Einmal die drei Kids und auf der anderen Seite Nika in dessen Körper Chucky wohnt und bei Anblick von Blut den Besitz ergreift. Dazu kommen noch zahlreiche Nebencharaktere die abgemurkst werden und eine nicht zu kleine Menge an Chuckys. Holy shit. Es ist spaßig, es ist gory, es ist brutal und es ist auch lustig. Tatsächlich gibt es aber eine sehr ernsten Tonfall wenn es um psychische Krankheit und familiäre Konflikte geht. Die Serie macht tatsächlich sehr viel Spaß, auch wenn ich bemängeln muss dass man die Filme dafür gesehen haben muss.

8/10 Pfandflaschen
Trailer:


Freitag, 13. Oktober 2023

Film der Woche#599: Chucky, Staffel 1

Hallo und herzlich willkommen zur 599ten Ausgabe von "Film der Woche". Diesmal ist es etwas anders. Ich habe extra für dieses Review die erste Staffel von "Chucky" gesehen, weil im Oktober eigentlich kein "My Favorite TV-Show" vorgesehen ist. Und überhaupt wollte ich endlich mal diese Serie sehen und sie hier gefeatured haben. Anyways, jetzt haben wir auf jeden Fall zwei Storylines:

Storyline 1: Child's Play, Child's Play 2, Child's Play 3, Bride of Chucky, Seed Of Chucky, Curse Of Chucky, Cult Of Chucky - und selbstverständlich diese Serie hier

Storyline 2: Child's Play (2019) (Remake)


Die Serie spielt, folgerichtig, nach "Cult Of Chucky". Der Serienmörder Charles Lee Ray (Brad Dourif) der einst kurz vor seinem Tod seine Seele in eine "Good Guy"-Puppe transferiert hat ist jetzt... mehrere. Seine Seele ist in mehrere Teile aufgesplittet. Ein Teil davon befindet sich in Nica Pierce (Fiona Dourif) einer Rollstuhlfahrerin deren gesamte Familie von ihm umgebracht wurde. So muss diese immer wieder als "Chucky" leben und mit dessen Verlobten Tiffany (Jennifer Tilly), die ihre Seele in den Körper von Schauspielerin Jennifer Tilly transferiert hat, umherziehen und morden. Es existieren auch diverse andere Puppen, in welchen Chuckys Seele wohnt. Eine davon findet sich plötzlich in der Kleinstadt Hackensack wieder, auf einem Hausflohmarkt. Sie erregt die Aufmerksamkeit des Jungen Jake Wheeler (Zachary Arthur), der gerne Skulpturen aus Puppen bastelt - zum Mißfallen seines alkoholkranken Vaters der den Tod seiner Frau und Jakes Mutter in Whiskey ertränkt. Zwischen Vater und Sohn besteht ein Konflikt. Lucas Wheeler (Devon Sawa) ist homophob und der Meinung dass Jake ein merkwürdiges Hobby hat. So kommt es, dass die Chucky Puppe zum Leben erwacht und Jake versucht zu überzeugen, dass er weg muss. Am Ende stirbt Lucas bei einem Strom"unfall" und Jake darf von nun an bei der Familie seines Cousins Junior Wheeler (Teo Briones) leben. Onkel Logan (Devon Sawa) und Tante Bree (Lexa Doig) nehmen Jake sehr gern auf. In der Schule ist es aber schwer. So wird er von Juniors Freundin Lexy (Alyvia Alyn Lind) gemobbt und vorgeführt. Sein Interesse gilt dem jungen True-Crime-Podcaster Devon (Björgvin Arnarson). All diese Umstände, das Mobbing usw. führen dazu dass Chucky glaubt in Jake eine Art willigen Mitspieler in seinen mörderischen Spielchen gefunden zu haben. Sprich, er versucht (wie in anderen Filmen auch) den Jungen dazu zu überzeugen auch ein Mörder zu werden.

Manch einer würde sich wahrscheinlich fragen: Was zur Hölle soll das? Wieso muss jetzt eine Fernsehserie kommen? Reicht das mit dem Franchise denn nicht? Und das geht doch gar nicht, so eine Story so ewig lang zu ziehen? Und ich sage: Doch, das geht. Don Mancini, der Schöpfer der Reihe, will gar nicht aufhören. Tatsächlich ist ein Serienformat absolut perfekt für die Reihe. Man führt die Geschichte zurück zu den Wurzeln: Es geht wieder um Kids/Teenager die von "Chucky" verführt werden (sollen). Seine Macht/Psychospielchen sind ein zentrales Thema und bringen die Zuschauer eigentlich dazu, ihn sowas von zu hassen. Die Hauptcharaktere sind eigentlich ziemlich sympathisch auch wenn sie teils ziemlich überzeichnet wirken. Aber ich mein, das ist eine Horrorserie und keine Telenovela. Darum wirken auch die Gefühle die offen dargestellt werden auch durchaus echt. Zumindest teilweise. Ich bin jedenfalls gespannt wie es weitergeht. Wie abgedreht es sein wird. Wie viele vollkommen irre Morde stattfinden werden. Ich denke, das wird noch richtig lustig.

Irgendwann in den nächsten Jahren wird auch hier die zweite Staffel gewürdigt. Versprochen.

8,75/10 Pfandflaschen
Trailer: