Rausgekommen im Jahre 2013 beinhaltet das Band die komplette "The Judge Child" Saga, die ursprünglich 1980 in den Ausgaben 156-181 des britischen Comic Magazins "2000AD" erschienen ist. Worum geht es? Nun, es ist eine definitiv andere Art von Judge Dredd Story. Diesmal geht es um ein Kind. Judge Feyy erzählt auf seinem Totenbett von einem Jungen namens Owen Krysler. Er hat ein Muttermal auf der Stirn, dass eine ähnliche Form hat wie das Symbol der Judges in Mega City One - ein
Adler. Feyy sagt, dass in der Zukunft irgendeine Art von Katastrophe über die Stadt hereinbrechen wird. Und nur dieser Junge wird es verhindern können. Also macht sich Judge Dredd auf den Weg, ihn zu finden. Er wird in einer Sekten-Siedlung festgehalten, von einem Typen namens Faro, der sich eingebildet hat der letzte Nachfahre der alten Ägypter zu sein. Er baute eine Sekte auf, in der sich Müll als Währung, Baumaterial und äh Ideologie durchgesetzt hat. Faro ist der Meinung, Krysler würde ihn in der Nachwelt als Begleiter dienen. Leider schafft Judge Dredd nicht, den Jungen aus den Fängen der Sekte zu befreien. Es kommt zu einem Sklavenaufstand und der Junge verschwindet. So wird ein Suchtrupp aufgestellt, der zu fremden Planeten reist, weil die Spur eben dorthin führt. Auf seiner Reise durch die Galaxis erlebt JD wieder mal äußerst skurrille Sachen. Unter anderem einen Planeten auf welchem Krieg gespielt und im Fernsehen ausgestrahlt wird.
Adler. Feyy sagt, dass in der Zukunft irgendeine Art von Katastrophe über die Stadt hereinbrechen wird. Und nur dieser Junge wird es verhindern können. Also macht sich Judge Dredd auf den Weg, ihn zu finden. Er wird in einer Sekten-Siedlung festgehalten, von einem Typen namens Faro, der sich eingebildet hat der letzte Nachfahre der alten Ägypter zu sein. Er baute eine Sekte auf, in der sich Müll als Währung, Baumaterial und äh Ideologie durchgesetzt hat. Faro ist der Meinung, Krysler würde ihn in der Nachwelt als Begleiter dienen. Leider schafft Judge Dredd nicht, den Jungen aus den Fängen der Sekte zu befreien. Es kommt zu einem Sklavenaufstand und der Junge verschwindet. So wird ein Suchtrupp aufgestellt, der zu fremden Planeten reist, weil die Spur eben dorthin führt. Auf seiner Reise durch die Galaxis erlebt JD wieder mal äußerst skurrille Sachen. Unter anderem einen Planeten auf welchem Krieg gespielt und im Fernsehen ausgestrahlt wird.
Das ist mal eine Story. Eine, die sich durch 26 Kapitel durchzieht. Es geht um eine Sekte, Sklaverei, merkwürdige Gesellschaften auf fremden Planeten, Roboter die eine eigene Gesellschaft aufgebaut haben. Und natürlich dieses merkwürdige Kind, dass irgendwie in die Zukunft sehen kann. Und vielleicht gar nicht mal so gut ist, wie man es sich am Anfang vorgestellt hat. Irgendwie kann der Junge nicht nur in die Zukunft sehen, sondern die Ereignisse zu seinem Vorteil steuern. Leider ist das Ende irgendwie nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe - andererseits irgendwie doch. Es muss einfach ein gewisses Schema beibehalten werden und dieser Junge passt da irgendwie nicht ganz rein. Am witzigsten fand ich die Episode mit dem fliegenden Händler, der Dredd und andere Judges auf Actionfigurengröße verkleinert und in seinen Koffer gesteckt hat. Man könnte meinen, hier gäbe es so einige Fillerepisoden, aber egal. Es funktioniert. Es ist amüsant, spannend, witzig und stellenweise brutal als auch satirisch. Really good stuff. Gezeichnet wieder mal von Brian Bolland, Mick McMahon und Ron Smith. Geschrieben von John Wagner und Alan Grant.
8/10 Pfandflaschen
Hier ein Video von 2000AD:

