Justice League: Crisis on Infinite Earths – Part Two (2024)
Um nachzulesen, was im ersten Teil geschehen ist, klickt hier. Der zweite Teil beschäftigt sich wesentlich mehr mit den Hintergrundgeschichten einzelner Charaktere, vergisst aber nicht die eigentliche Handlung ebenfalls voranzutreiben. So erfahren wir, dass der von Harbinger (die sich am Ende des ersten Teils als Supergirl herausgestellt) rekrutierte Bösewicht Psycho Pirate in der Vergangenheit versucht hat, mehrere Erden zu "übernehmen". Seine Fähigkeit, Menschen psychisch zu manipulieren wird von der Gruppe der Superhelden, die hier versuchen das Multiversum zu retten, benutzt um die Bevölkerung nicht in Panik geraten zu lassen. Wir erfahren auch, wie es dazu kam, dass Supergirl Harbinger wurde. Einst, als ihre Rettungskapsel das brennende Krypton verlassen hat, entdeckte sie der Monitor und nahm sie, zunächst widerwillig, auf. Supergirl aka Kara Zor-El verlor ihr Gedächtnis und hat erst später durch die gespeicherten Informationen in der Rettungskapsel
rausgefunden, dass ihr Heimatplanet zerstört wurde. Der Monitor, der ein beobachtendes Wesen ist, hat dies geschehen lassen. Außerdem kriegen wir mit, wie die Justice League in drei Teams auf drei verschiedenen Erden versucht gegen die Anti-Materie-Wellen anzukämpfen. Es hat sich nämlich rausgestellt, dass es mehrere Wellen sind und die erste nicht die letzte war. Auf verschiedenen Erden installieren sie eine Art antennenartige Türme, die die Wellen neutralisieren sollen. Es kommt zu einer Teambildung mit Batman (Erde-1), Dick Grayson aka Robin und Huntress (beide Erde-2), Batman aus der Zukunft und Batwing die gemeinsam gegen Joker, Solomon Grundy und Killer Croc kämpfen - diese versuchen wiederum eins der Türme zu zerstören. Wonder Woman ist in einem anderen Team auf der Insel Themyscira (wiederum auf einer anderen Erde) und lernt dort eine Alternativversion ihrer Adoptivmutter kennen. Der Psycho Pirate wurde von einem Wesen namens Anti-Monitor korrumpiert, der ihn die ultimative Macht verspricht - wenn er den Monitor verrät.
rausgefunden, dass ihr Heimatplanet zerstört wurde. Der Monitor, der ein beobachtendes Wesen ist, hat dies geschehen lassen. Außerdem kriegen wir mit, wie die Justice League in drei Teams auf drei verschiedenen Erden versucht gegen die Anti-Materie-Wellen anzukämpfen. Es hat sich nämlich rausgestellt, dass es mehrere Wellen sind und die erste nicht die letzte war. Auf verschiedenen Erden installieren sie eine Art antennenartige Türme, die die Wellen neutralisieren sollen. Es kommt zu einer Teambildung mit Batman (Erde-1), Dick Grayson aka Robin und Huntress (beide Erde-2), Batman aus der Zukunft und Batwing die gemeinsam gegen Joker, Solomon Grundy und Killer Croc kämpfen - diese versuchen wiederum eins der Türme zu zerstören. Wonder Woman ist in einem anderen Team auf der Insel Themyscira (wiederum auf einer anderen Erde) und lernt dort eine Alternativversion ihrer Adoptivmutter kennen. Der Psycho Pirate wurde von einem Wesen namens Anti-Monitor korrumpiert, der ihn die ultimative Macht verspricht - wenn er den Monitor verrät.
Ein weiterer Film aus der Reihe, der sich sowohl ziemlich genau an die Comicvorlage hält, allerdings auch einige neuen Sachen miteinbringt. Künstlerische Freiheiten, quasi. Harbinger war nämlich niemals Supergirl und einige Superhelden und Superheldinnen die hier vorkommen, haben in der Comicvorlage noch gar nicht existiert. Es wäre aber eine Schande, sie nicht einzubringen. Ich meine so jemanden wie Batman Beyond, Huntress oder John Constantine. Natürlich kommen hier auch noch einige vor, die keine Sprechauftritte haben. Soll heißen, dass sie irgendwie im Hintergrund zu sehen sind, aber kein Wort sagen. Da muss ich sagen, dass man vllt. etwas mehr in den Film hätte investieren oder diese Filler-Charaktere einfach weg lassen können. Andererseits wirkt die Kulisse sonst wahrscheinlich ziemlich leer. Ansonsten kann ich nicht meckern. Großartige Story, die im dreiteiligen Filmformat sich ordentlich Zeit lässt und nicht zu hastig erzählt wirkt. Dieser Teil fokussiert sich, wie schon gesagt, auf zwei Hintergrundstories ohne allerdings die Haupthandlung zu vergessen. So schafft man es, dass eine große Story nicht bloß in 1,5 Stunden gequetscht wird. Mal gucken, wie es weiter geht.
8/10 Pfandflaschen
Trailer:
Justice League: Crisis on Infinite Earths – Part Three (2024)
Nun sind wir also am Ende angekommen und es kann nicht mehr Meta werden als es schon ist.
Im dritten Teil der Reihe kriegen wir die Folgen des (versehentlichen) Mordes am Monitor mit. Richtig gelesen. Supergirl hat ihn umgebracht - wurde aber währenddessen vom Psycho Pirate manipuliert (ähnlich wie andere Superhelden die plötzlich gegeneinander gekämpft haben). Während er starb transportierte sich seine gesamte Energie in den Satelliten (der immer noch als Stützpunkt für die verschiedenen Teams dient). So konnte die zusammengewürfelte Justice League mehrere Welten (und ihre Sonnen) in eine Art Zwischendimension transportieren. Diese wird "The Bleed" genannt. Hier existieren nun mehrere überlebende Welten weiter und die Menschen werden mit allem nötigen versorgt. Oder zumindest versucht man es. Der Anti-Monitor hat es bis jetzt nicht geschafft in diese Dimension vorzudringen. Es gibt aber auch einen Nachteil. Dadurch dass alles gleichzeitig in einer
Dimension existiert, überlappen sich die Welten. Und so kommt es dazu dass US-Soldaten aus dem 2. Weltkrieg und Dinosaurier auf einer Erde landen während anderswo Batman und seine Sidekicks gegen Nazis kämpfen die allerlei Sachen aus dem Arkham Asylum stibitzt haben. Als Batman unter Scarecrows Angsttoxin leiden muss, erinnert er sich plötzlich an ein Ereignis aus dem Film "Justice League: Warworld". Er realisiert, dass der alte Mann welchen er auf einer der drei Welten traf niemand war als eine ältere Version von Flash, die ihm sagte dass er "zurück an den Anfang" muss. So stellt Batman fest, dass die Lösung für das "Problem" mit dem Multiversum ist, alles zu "resetten".
Dimension existiert, überlappen sich die Welten. Und so kommt es dazu dass US-Soldaten aus dem 2. Weltkrieg und Dinosaurier auf einer Erde landen während anderswo Batman und seine Sidekicks gegen Nazis kämpfen die allerlei Sachen aus dem Arkham Asylum stibitzt haben. Als Batman unter Scarecrows Angsttoxin leiden muss, erinnert er sich plötzlich an ein Ereignis aus dem Film "Justice League: Warworld". Er realisiert, dass der alte Mann welchen er auf einer der drei Welten traf niemand war als eine ältere Version von Flash, die ihm sagte dass er "zurück an den Anfang" muss. So stellt Batman fest, dass die Lösung für das "Problem" mit dem Multiversum ist, alles zu "resetten".
Ich glaube, ich habe alles gut genug umschrieben, ohne irgendwie zu spoilern. Nun gut, jedenfalls ist die Saga zu Ende als auch eine Reihe an DC-Filmen (das "Tomorrowverse"). Ich habe keine Ahnung, inwiefern es noch weitere Justice-League-Animationsfilme geben wird - aber ich denke schon. The ride never ends und so. Im Grunde genommen ist das hier nicht nur eine Umsetzung einer großartigen Comicreihe, die dafür da war alles für neue Leser zugänglicher zu machen. Nein, es ist gleichzeitig der Versuch das gleiche umzusetzen, nämlich ein Reset. Und natürlich auch ein Move um ewige Nostalgiker zu befriedigen, damit die mit dem Finger auf dem Fernseher zeigen können und "OH!" rufen können. Wir begegnen hier mehreren Universen, die dem gemeinen DC-Fan definitiv nicht fremd sind. Das DCAU (das mit dem kantigen Gesichtern) bspw., das "Super Friends"-Universum oder die Welt von "Teen Titans Go!". Natürlich in den ursprünglichen Zeichenstilen. Das Ende hat für mich was von "Joa wir sehen uns alle irgendwann wieder". Wie bei diesem Cartoon-Film gegen Drogen aus den 1990ern als Disney und Warner Bros. und hastenichtgesehenwersonstnoch aufeinander getroffen sind um Kindern beizubringen dass Drogen scheiße sind. Aber gut, es ist wie es ist. Ein großartiges Stück Nostalgie ohne zu viel Nostalgie zu sein. In erster Linie einfach eine echt gute Comicverfilmung.
8/10 Pfandflaschen
Trailer:


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