This song hits me harder than my alcoholic step-dad"
10/10 Pfandflaschen
"Heilige Scheisse, wie das schon anfängt, dieses Doublebass-Gewitter, dieses Riff und dann erst Rob Halfords Gekreische. Man weiss von Anfang an, dass hier keine Gefangenen gemacht werden. Umso beeindruckender, wenn man sich vor Augen führt, dass man hier von einem40jährigen fast glatzköpfigen ganz in Leder gekleideten Mann angeschrien wird und dass die Band, die einem dieses Gewitter entgegenschmettert, bereits 20 Jahre auf dem Buckel hat.Judas Priest hatten sich gerade von ihrem ehemaligen Drummer Dave Holland getrennt - er war der Band einfach zu lahm und wurde daher auf dem Vorgängeralbum "Ram It Down" bereits durch einen Drumcomputer ersetzt - und durch Neuzugang Scott Travis eine ordentliche Ladung frisches Blut erhalten."Painkiller" als Spätwerk zu bezeichnen wirkt mittlerweile - über 30 Jahre später ist die Band immer noch aktiv - absolut blasphemisch aber zu dieser Zeit muss es einem ein bisschen vorgekommen sein, als hätten Priest das Bedürfnis gehabt, noch mal alles auf eine Karte zu setzen. Mit deutlichen Einflüssen aus neueren Metal-Genres wie Thrash-, Speed- und Power Metal wird hier noch mal ordentlich Gas gegeben, Rob Halfords Stimme klingt so kräftig wie nie zuvor und würde auch nie wieder so kräftig klingen. Er selbst bezeichnet es als das Album, an dem sich alle weiteren Priest-Veröffentlichugen messen lassen müssen. Leider war der Rest der 90er nicht so gut zu Judas Priest wie das Jahr 1990, Rob Halford stieg 1992 - mehr oder weniger aus Versehen - aus der Band aus, um sich auf seine Soloprojekte (das sehr Groove-Metal-lastigeProjekt Fight und die Industrial-Metal-Band 2wo) zu konzentrieren, feierte 1998 sein Coming Out als Homosexueller und kehrte erst 2000 mit dem Halford-Album "Resurrection" wieder zum klassischen Heavy Metal und 2003 wieder zu Judas Priest zurück.
Um mal nicht weiter um den heißen Brei herum zu reden: Alter Falter, was für ein großartiges Album, diese Härte, diese Melodien, diese Stimme.
Ich muss meiner "Ich reviewe nur Sachen, denen ich mehr als 10/10 Pfandflaschen gebe"-Politik leider weiterhin treu bleiben.13/10 Pfandflaschen.Anspieltipps:Painkiller und ach verdammt, ich könnte das ganze Album hier aufzählen aber Painkiller und Painkiller und Painkiller. Episch wie fick."

Ulver überraschen einen immer wieder. Die Geschichte hinter "Drone Activity" ist die folgende. Sie sollten eigentlich im Oktober 2018 auf einen Festival namens "Drone Activity" auftreten, auf welchem allerlei verschiedene Musik aus der ganzen Welt aufgeführt wird. Trotz der Kurzfristigkeit der Einladung nahmen sie diese an und legten ein wesentlich anderes Set hin. Vier Titel aus diesem Set schafften es auf dieses Album. Und wie gesagt, ist es eine ganze Ecke anders. Keine ambient-


Ich frage mich nach jedem Sepultura-Album aus den letzten zehn Jahren "Oha, ist es ihr bestes? Sind sie wirklich noch besser geworden? Wow". "A-Lex" basiert auf Anthony Burgess' "Clockwork Orange. Der Titel ist eine Anspielung auf den Titelhelden des Buches Alexander DeLarge als auch "ohne Gesetz" auf Latein. Was ziemlich gut die Anfangsphase des jungen Alex umschreibt.
Klar, prinzipiell sind sehr viele Ähnlichkeiten zum Vorgänger "Icon" vorhanden. Beispielsweise hört
"A Day At The Races" ist schon das fünfte Album von Queen. Es wurde, genauso wie "A Night At The Opera" nach einem Film von den Marx Brothers benannt. Da ich das Album schon reviewt habe, ist darüber nicht hier sondern hier zu lesen.
Das Jahr darauf war auch ziemlich cool. Wenn nicht sogar noch witziger. Visions Of War, Fleas and Lice, Beton, Alpinist (vor ihrer Auflösung) natürlich.... Aber das war nichts... Nichts im Vergleich zu Addas (Name geändert) der zu viel Kaffee (und nicht nur Kaffee) getrunken hat und am zweiten Tag alle auf dem Zeltplatz mit seinen Obskuritäten unterhalten hat. Ein klitzekleiner Ausschnitt wäre diese ganz kurze Unterhaltung:
Hurra, eine neue Discography! Für das erste Album von Paradise Lost, "Lost Paradise" klickt einfach hierhin. Drei Mal dürft ihr raten für welches Genre dieses Album hier stilprägend ist.
Ich habe mir vorgenommen die ganze Queen-Discography zu reviewen, weil auf diesem Blog einfach viel zu viel Queen zu lesen ist. Ernsthaft jetzt. Das Debüt von 1973 zeigt eindeutig, dass die Band zwar noch irgendwie in Kinderschuhen steckt aber definitiv weiß, was sie erreichen möchten. Es ist noch nicht das wofür sie später bekannt werden - kein Stadion-Rock in dem Sinne aber hat beinahe schon das Potenzial dazu. Zum Erscheinungsdatum des Albums gab es Queen schon seit 1970. Die Songs sind also nicht neu und wurden bereits zig Mal live gespielt, sodass das Publikum die Band schon kannte. Darum katapultierte sich "Queen" auch ziemlich schnell an die Spitze der Charts.
Hm, manchmal ist es schwierig irgendwas zu irgendeinem Album zu schreiben, weil sie sich im Laufe einer Discography ziemlich ähneln. So war es im Fall von Killing Joke. Diesmal kann ich aber tatsächlich etwas produktives loswerden. "Brighter Than A Thousand Suns" ist Killing Jokes sechstes
Holy Moley. Das ist schon das zehnte Albun von MM und bis dato das letzte. Ergo hören wir an der Stelle mit der Marilyn-Manson-Discography auf und ersetzen sie durch irgendwas anderes. Mal sehen, was da so kommt.
Falls ihr euch daran erinnert: Ich habe schon mal das erste "Hellbilly Deluxe" reviewt, und zwar hier. Der zweite Teil geht sowohl inhaltlich als auch musikalisch in eine ähnliche Richtung wie der erste beziehungsweise das zweite Album "The Sinister Urge". Man bewegt sich wieder weg von 70s Rock wie in "Educated Horses" und macht das was man am besten kann. Songtexte über Horror und die "Werewolf Women of the SS" ist gleichzeitig der Name eins Trailers zu einem fiktiven Film der im Zusammenhang mit der Doppelvorstellung von "Planet Terror" und "Death Proof" gezeigt wurde. Die Regie führte natürlich auch Rob Zombie. "The Man Who Laughs" ist ein uralter Horrorfilm, dessen Hauptcharakter offensichtlich die Inspiration für DCs Joker war. Ich habe keine Ahnung wieso Mars Frauen braucht, aber "Mars Needs Women" ist hierauf mein Lieblingslied. Das redneckmäßige "What?" tritt dabei an zweiter Stelle. Solides Ding insgesamt, nur dürfte man das nicht endlos wiederholen, sonst wirds langweilig.