aufgefangen. Er fängt den Jungen und redet so lange auf ihn ein, bis dieser seinen Fehler einsieht. Der andere Polizeibeamte namens Greg erzählt hingegen eine etwas andere Story. Darin ist Batman nicht schockierend sondern gewalttätig. So verhindert dieser nach einem Überfall durch eine Bande Punks auf ein Kiosk schlimmeres. Er verprügelt alle Bandenmitglieder und bedroht einen. Dabei sagt er, dass er in der Lage ist die allerschlimmsten Schmerzen auf der Welt zu verursachen. Die Sache endet damit, dass der Punk durch ein Fenster fliegt. Der dritte Cop im Bunde setzt sich am Ende der Ausgabe mit an den Tisch in einem Diner, in welchem die beiden anderen dinieren und erzählt wiederum was anderes. Er war heute nacht auf Patrouille als er zwei Kinder gesehen hat, die bei seinem Anblick weggerannt sind. Er wollte ihnen nichts tun, sondern wahrscheinlich sie zu ihren Eltern bringen. Es war immerhin sehr spät. Leider konnte er sich nicht einholen - bis Batman aufgetaucht ist. Das ältere von den beiden Geschwistern erzählte wie ihre Mutter gestorben ist, ihr Vater mit ihnen nach Gotham kam wegen eines Jobs und schlußendlich abgestochen wurde. Als man sie versucht hat in zwei unterschiedliche Kinderheime zu stecken, flüchteten sie und leben seitdem auf der Straße. In einer Box unter einer Brücke. Batman hört sich die Geschichte an und ist sichtlich gerührt. Die beiden anderen Cops können Jackson jedoch kaum glauben. Am Ende der Story sieht man wie die beiden Kids in einem Gästezimmer im Wayne Manor übernachten während Bruce Wayne seinen Butler Alfred damit beauftragt die nächsten Verwandten der beiden ausfindig zu machen.
Dienstag, 17. Februar 2026
Comic Book Review#668: Batman#423 (1988)
aufgefangen. Er fängt den Jungen und redet so lange auf ihn ein, bis dieser seinen Fehler einsieht. Der andere Polizeibeamte namens Greg erzählt hingegen eine etwas andere Story. Darin ist Batman nicht schockierend sondern gewalttätig. So verhindert dieser nach einem Überfall durch eine Bande Punks auf ein Kiosk schlimmeres. Er verprügelt alle Bandenmitglieder und bedroht einen. Dabei sagt er, dass er in der Lage ist die allerschlimmsten Schmerzen auf der Welt zu verursachen. Die Sache endet damit, dass der Punk durch ein Fenster fliegt. Der dritte Cop im Bunde setzt sich am Ende der Ausgabe mit an den Tisch in einem Diner, in welchem die beiden anderen dinieren und erzählt wiederum was anderes. Er war heute nacht auf Patrouille als er zwei Kinder gesehen hat, die bei seinem Anblick weggerannt sind. Er wollte ihnen nichts tun, sondern wahrscheinlich sie zu ihren Eltern bringen. Es war immerhin sehr spät. Leider konnte er sich nicht einholen - bis Batman aufgetaucht ist. Das ältere von den beiden Geschwistern erzählte wie ihre Mutter gestorben ist, ihr Vater mit ihnen nach Gotham kam wegen eines Jobs und schlußendlich abgestochen wurde. Als man sie versucht hat in zwei unterschiedliche Kinderheime zu stecken, flüchteten sie und leben seitdem auf der Straße. In einer Box unter einer Brücke. Batman hört sich die Geschichte an und ist sichtlich gerührt. Die beiden anderen Cops können Jackson jedoch kaum glauben. Am Ende der Story sieht man wie die beiden Kids in einem Gästezimmer im Wayne Manor übernachten während Bruce Wayne seinen Butler Alfred damit beauftragt die nächsten Verwandten der beiden ausfindig zu machen.
Montag, 16. Februar 2026
Album der Woche#672: Sledgehammer Facelift - He Is Rizen EP (2024)
Ich weiß nicht mehr genau, wie ich auf dieses Album gekommen bin. Entweder wurde es mir, wegen des absolut großartigen Covers zugeschickt oder ich weiß nicht. Nur um es mal, runterzubrechen: Ein Jesus in JNCO-Jeans (das sind doch welche, oder?), der von mehreren Leuten umringt ist. Darüber der grade mal so lesbare Bandschriftzug und dadrunter der Titel "He Is Rizen". Ganz genau, mit einem Z. Auch die Aufgaben der Bandmitglieder werden mit Zs versehen. So haben wir Drumz, Vocalz, Stringz. Nur bei "Bass" hat man kein Z hinzugefügt. Achja, mit drei Tracks ist es nicht wirklich ein Album sondern eher eine EP. Aber das ist meine Interpretation. Was zur Hölle ist das hier überhaupt?
Fünf Bandmitglieder, darunter zwei Vocalists (480Troy und Rolo) präsentieren eine kurzweilige jedoch äußerst brutale Death Metal EP. Und zwar aus der Sparte "Brutal Death Metal". Direkt aus Phoenix, Arizona präsentieren die beiden oben genannten Sänger plus Dillon an der Gitarre, Seth and den Drumz und Taylor am Bass ganze drei Songs: "Pain Is Free", "He Is Rizen" und "Savage State Of Mind". Dabei funktioniert alles nach der Formel "Wir machen Death Metal aber haben kein Problem mit Deathcore und überhaupt ich mach jetzt ÜÜÜÜH ÜÜÜH ÜÜÜH ÜÜÜÜÜÜH". Überhaupt ist das hier mein Lieblingszitat. In "Pain Is Free" heißt es tatsächlich "ÜÜÜH ÜÜÜH ÜÜÜH ÜÜÜH ÜÜÜH ÜÜÜH OOOOOOOOOOOH!". Es ist fantastisch. Brachiale Drums, Breakdowns, ein Bassist den man kaum hören kann und zwei Sänger die sich anhören wie drei weil einer die Stimmlage wechseln kann. Zumindest höre ich das irgendwie heraus. Es geht höchstwahrscheinlich um verschiedene Aspekte von zwischenmenschlichen Abgründen. Und natürlich samplet man irgendeinen Horrorfilm, den ich jetzt nicht kenne.
Holy fuck, ist das hohl. So hohl. So hohl. Und zwar so hohl, dass es wiederum sehr viel Spaß macht, anzuhören. Heiliger Fick, ist das großartig.
8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Lol, es sind doch nur drei Songs die ich oben schon erwähnt habe.
Freitag, 13. Februar 2026
Donnerstag, 12. Februar 2026
My Favorite TV-Show: 24 Double Feature!
Mittwoch, 11. Februar 2026
Film der Woche#669: The Decline of Western Civilization, Part II: The Metal Years (1988)
Bands zu Wort wie Faster Pussycat, Seduce, Odin, London, Tuff, W.A.S.P. als auch die einzige All-Female-Band Vixen. Während die Alteingesessenen darüber sprechen, dass es keine gute Idee war irgendwann so viele Drogen und Alkohol zu konsumieren und dass sie jetzt froh darüber sind, viel Geld und ein sicheres Zuhause zu haben, sind die jüngeren unter den Interviewten fest davon überzeugt dass sie es "schon irgendwann schaffen werden ein Rockstar zu sein". Ohne jeglichen Backup-Plan. Und wenn alles nicht klappt, dann scheiß drauf. Während Ozzy Osbourne in seiner "verrückte Hausfrau Ära", KISS und Aerosmith grade mal so irgendwie in das Glam Metal Schema passen, ist das bei Megadeth bzw. Dave Mustaine nicht der Fall. Er will einfach nicht ins Schema passen, weil die Texte seiner Band sich nicht um Sex und Drogen drehen. Ähnlich sieht es aus bei Lemmy von Motörhead.
Dienstag, 10. Februar 2026
Comic Book Review#667: Skybound X#1 (2021)
Montag, 9. Februar 2026
Album der Woche#671: Gallhammer - Gloomy Lights (2004)
Freitag, 6. Februar 2026
Donnerstag, 5. Februar 2026
So isses, Musik!#207
"Living In The Past" ist eine Compilation von Jethro Tull aus dem Jahre 1972. Sie beinhaltet alle bis dahin erschienen Singles, einige Songs aus bis dahin erschienenen Alben und zwei Live-Stücke. Wenn die Platte nicht gerade eingestaubt ist und die Nadel den ganzen Staub einsammelt, dann springt das ganze Werk nicht, eiert nicht und klingt einfach nur kristallklar. Heiliger Fick, ist das geil. Warum ich habe ich mir noch nie Jethro Tull angehört? Siehe oben.
Anspieltipps: Wond'ring again, Singing all day, Witch's promise
Anspieltipps: War, Guilty all the same, All For Nothing
Mittwoch, 4. Februar 2026
Film der Woche#668: The Decline of Western Civilization (1981)
Hallo und herzlich willkommen zu einem weiteren "Film der Woche". Ich habe den ersten Teil der "The Decline..."-Reihe vor ziemlich langer Zeit gesehen und konnte mich nicht mehr an besonders viel erinnern. Außerdem habe ich schon mal den dritten Teil gesehen, aber nie den zweiten. Es wird auf jeden Fall Zeit alle drei auf diesem Blog durchzukauen. Wir fangen an mit dem Klassiker von 1981.
"The Decline of Western Civilization" ist ein Dokumentarfilm der zwischen 1979 und 1980 in Los Angeles gedreht wurde. Regisseurin Penelope Spheeris (später bekannt für solche Werke wie "Suburbia" oder "Wayne's World") bekam ursprünglich ein Angebot, einen Pornofilm zu drehen, überzeugte die Produzenten aber etwas anderes zu machen. Gewalt und "extreme" Musik würden ja schließlich (theoretisch) auch ein Publikum anziehen. So drehte sie zusammen mit Kameramann Steve Conant und den Schnittmeistern Charlie Mullin und Peter Wiehl diesen Film hier. Wo der Titel wirklich herkommt, weiß man nicht so richtig. Es geht grob gesagt um die Punk-Szene in Los Angeles zu dem Zeitpunkt. Der Film besteht grob gesagt aus Interviews mit Musikern, Betreibern des Fanzines (und späteren Record Labels) "Slash", verschiedenen Clubbesitzern als auch einigen Fans. Die dabei interviewten Musiker sind die Bands Black Flag, X und The Germs. Dazu kommen noch Live-Auftritte von besagten Bands als auch von der Alice Bag Band, Circle Jerks, Fear als auch Catholic Discipline - der Band in welcher Claude Bussy, einer der Redakteure des "Slash"-Zines gesungen hat.
Die hier interviewten Fans bzw. Szenemitglieder wirken größtenteils wie ziemlich hoffnungslose und traurige Menschen (männlich) oder durchaus kreative aber ebenso traurige Menschen (weiblich). Währenddessen wirken die Bands als würden sie das Leben, was sie haben, durchaus genießen. Es entsteht ein merkwürdiger Gegensatz: Die Bands sind generell ziemlich gut drauf, während die Fans absolut hängen geblieben sind. Darüber hinaus muss man festhalten: Der Film ist ein Kind seiner Zeit. Nämlich der Zeit in der die Punkszene noch nicht fest "geformt" war. Es gab keine Szene-"Regeln" bezüglich Gewalt oder irgendwelchen Werten. So haben wir hier einen 14-jährigen Skinhead namens "Eugene" der sich über Schwarze aufregt und dabei das "N-Wort" nutzt, aber auch berechtigerweise die Gewalt in der Szene kritisiert. Wir haben ziemlich gewalttätige Konzertaufnahmen, von denen Fear-Sänger Lee Ving behauptet sie wären alle während des Auftritts seiner Band aufgenommen worden, bei welchen klar ersichtlich ist dass diese Leute vllt. nur stellenweise Spaß haben aber auch einander weh tun wollen. Meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Zeitzeugnis, vor allem für all die Leute die der Meinung sind, dass Punk "schon immer" für einen Zusammenhalt untereinander stand und für irgendwelche progressiven Werte. In erster Linie war die erste Welle des Punk eine Reihe von "Nein"s. Nein zu allen möglichen Formen der Mainstream-Musik, Politik, Art zu Reden, Nein zu dieser Gesellschaft. Daraus schöpft sich auch eine dementsprechend aggressive, negative als auch gewalttätige Attitüde. "The Decline..." ist ein wichtiges Zeugnis dieser Zeit. Es gibt allerdings einen sehr wichtigen Kritikpunkt, der auch von Teilen der hier dargestellten Bands gebracht wird: Der Film wirkt stellenweise wie eine stark überzogene, negative und nihilistische Darstellung der Szene - während es zur gleichen Zeit immer noch sehr viele kreative Köpfe gegeben hat, die wenig mit der hier dargestellten Gewalt zu tun hatten.
8/10 Pfandflaschen
Trailer:
Dienstag, 3. Februar 2026
Comic Book Review#666: Freddy vs. Jason vs. Ash#5-6 (2008)
Bäumen gefangenen genommen und von dämonischen Raben gepiekst. Wieder mal schafft er es allerdings, zu entkommen. Zusammen mit Caroline, die die einzige Überlebende aus dem neuen S-Mart ist, will er nun endgültig die Sache zu Ende bringen und eine Passage aus dem Buch vorlesen, die Freddy und Jason (oder zumindest nur Freddy) endgültig zurück in die Hölle bringt. Da Freddy aber die Realität verändern kann, schafft er es Ash abzulenken und Caroline zu kidnappen. Allerdings taucht in letzter Minute der sichtlich schlauere Jason auf und es kommt zu einem Kampf zwischen ihm und Ash. Letzterer schafft es, Jason den Arm abzuhacken, der sich allerdings in den Stumpf einfach eine Machete reinsteckt. Wie auch immer, Jasons Business ist mit Freddy zu erledigen - sodass er Ash aus dem Fenster des neu erschaffenen Elm Street Hauses schmeißt, dass bald darauf zusammenbricht.
Montag, 2. Februar 2026
Album der Woche#670: King Dude - Love (2011)
Samstag, 31. Januar 2026
Happenings des Monats: Januar'26
Hallo und herzlich willkommen zum ersten "Happenings des Monats" im Jahre 2026. Tatsächlich war diesen Monat wenig los bei mir. Keine Konzertbesuche, kein Kino, nix. Stattdessen war ich heute (31.01.2026) bei einem Vortrag der "Antideutschen Kommunisten Leipzig" im Oberhausener Druckluft und werde ganz kurz darüber erzählen. Aber nur ganz kurz. Danach gucke ich "Stranger Things".
"Die asiatische Produktionsweise" (Vortrag) von "Antideutsche Kommunisten Leipzig" am 31.01.2026 im Druckluft, Oberhausen
Zunächst mal war es etwas verwirrend. Genosse A. hat die ganze Veranstaltung anmoderiert mit quasi den ungefähren Inhalt des Vortrags, nämlich "warum man als Linker die Ukraine unterstützen sollte". Allerdings dies nicht der ganze Inhalt sondern eher die Schlussfolgerung. Im Großen und Ganzen ging es a) um die sogenannte "asiatische Produktionsweise" die mittlerweile so gut wie überall auf der Welt verbreitet ist und als Brücke dazu b) die Geschichte der Kyiver Rus', der darauf entstandenen Fürstentümer, den Überfall der mongolischen "Goldenen Horde" und die darauf basierende Weiterentwicklung von Fürstentum Moskau zu einem despotischen Staat den wir heutzutage alle kennen und hassen.
Ziel des Vortrags war nicht, entgegen der Behauptung diverser Haider, darzustellen dass Russen per se "knallharte Despoten" sind und quasi nicht anders können. Das wäre nämlich zutiefst rassistisch (und findet sich übrigens sowohl im rechten als auch linken Lager als Theorie vor). Im Grunde genommen ging es darum eine theoretische und geschichtliche Erklärung dafür zu finden, wieso Russland so groß ist, so machthungrig und so despotisch. Das hat im Grunde genommen unfassbar viele geschichtliche Gründe.
Diese Gründe sind Grund genug (hey, es ist spät) als westlicher Linker die Ukraine in ihrer Wehrhaftigkeit zu unterstützen. Nicht weil man geil drauf ist sich aufzurüsten und selber Rambazamba in Osteuropa zu machen. Sondern alleine aus dem Grund, dass Despoten und Diktatoren wie Putin den ganzen Arm abreißen, wenn man ihnen den Finger reicht. Der Vortrag hat ganz gut die missliche Lage des Europas zwischen Putin und Trump dargestellt und ich bin der Meinung dass einige linke Orgas sich durchaus mit der Geschichte des Zarentums (als auch der Nachfolger: UdSSR und das moderne Russland) auseinandersetzen sollten. Ich habe fertig. Es ist spät. Danke.
Freitag, 30. Januar 2026
Donnerstag, 29. Januar 2026
Film der Woche#667: King Solomon's Mines (1985)
Dieser Beitrag dient als Ergänzung zu "Film der Woche"#666.5
King Solomon's Mines (1985)
Mittwoch, 28. Januar 2026
Film der Woche#666.5: Romancing The Stone (1984)
Auseinandersetzung mit ihren Verfolger. Ein bis dahin unbekannter Mann (Michael Douglas) eilt ihr zur Hilfe und kann den Verfolger vertreiben. Sie fragt ihn nach Hilfe und er bietet seine Dienste gegen Geld an. Gemeinsam wollen sie nun ihre Schwester befreien und studieren auch irgendwann die Karte. Der Mann heißt Jack T. Coulton und ist ein Abenteurer der irgendwann auf der Suche nach Glück nach Kolumbien gezogen ist. Was Joan nicht weiß ist, dass der Mörder ihres Schwagers und die Entführer ihrer Schwester ein gemeinsames Ziel haben - und Konkurrenten sind. Die Schatzkarte führt zu einem hochkarätigen grünen Diamanten.
Dienstag, 27. Januar 2026
Comic Book Review#665: Freddy vs. Jason vs. Ash#3-4 (2008)
magischen drei Worte ("Klaatu, Barada, Nikto!") vor um sich wieder in der echten Welt materialisieren zu können. Als "Dank" für den Gefallen wendet er das Buch auch bei Jason an, wobei wir noch nicht wissen was passiert ist. Nachdem die Gruppe um Ash (er selbst, Caroline und paar etwas hohlköpfige Mitarbeiter) sich in Carolines Haus umstrukturiert hat, taucht Freddy in Ashs Traum auf.
Montag, 26. Januar 2026
Album der Woche#669: Gehenna - First Spell EP (1995)
Freitag, 23. Januar 2026
Donnerstag, 22. Januar 2026
So isses, Musik!#206
Konzept dahinter. Die Songs heißen "Equinoxe" Part 1-8 und umschreiben musikalisch den Tagesablauf eines durchschnittlichen Menschen vom frühen Morgen nach dem Aufwachen bis späten Abend vorm Einschlafen. Für das Cover wurde ein Bild von Michel Granger benutzt. Es zeigt eine Zuschauermenge aus der Sicht eines Künstlers auf der Bühne - die Leute sind mit Ferngläsern ausgestattet. Fast so als würden sie jemanden beim besagten Tagesablauf zusehen.
Rhythmen aufweist. Auf Songs wie "Lies Greed Misery" hört Chester Bennington allerdings die ultimative Schreigesang-Keule und ist so laut wie seit Meteora nicht mehr. Das ist dann keine Single, natürlich. "Victimized" ist auch so ein großartiger Song. Nie wieder Opfer sein. Never again victimized.
Opeth Discography: Ghost Reveries (2005)
Nun sind wir also schon beim achten Studio-Alben der schwedischen Prog/Death Metal Giganten angekommen. Es haben sich einige Sachen geändert. "Ghost Reveries" ist das letzte Album mit Schlagzeuger Martin Lopez und Gitarrist Peter Lindgren. Außerdem ist es das erste mit Keyboarder Per Wiberg als offizielles Bandmitglied. Dieser wendet die Hammond Orgel an, als auch Mellotron und
Moog Synthesizer sodass gewisse Einflüsse aus dem Psychedelic Rock zu hören sind. Man kehrt hier zum ursprünglichen Sound zurück, während der Vorgänger "Damnation" größtenteils sehr ruhig gehalten war. Wobei, was heißt "größtenteils"? Es war eigentlich ein reines Akkustik-Album, was weitestgehend auf Death Metal Elemente verzichtet hat. Bei "Ghost Reveries" ist hingegen alles wie vorher: Death Metal trifft auf Progressive Rock. Cleaner Gesang trifft auf Growling. Nicht zu schnelle und nicht zu langsame Death Metal Riffs, die auf ruhige Passagen treffen. Dazu kommt noch eine durchschnittliche Songlänge von mindestens 10 Minuten. Und selbstverständlich sollte es auch ein Konzept-Album werden. Und zwar über jemanden, der in größter psychischer Not ist weil er etwas fürchterliches getan hat. Nämlich seine eigene Mutter umgebracht. Aber irgendwie hat Sänger Mikael Åkerfeldt sich aufgrund von ihm favorisierten okkulten Themen, entschieden diese einzubringen - sodass, es nicht wirklich ein Konzept-Album ist.
Im Großen und Ganzen ist das schon...ziemlich nice. Muss ich ehrlich zugeben. Allerdings ist es schon das achte Album und langsam kriege ich den Eindruck, dass sich eine gewisse Formel bei Opeth eingeschlichen hat. Und zwar genau das, was ich oben beschrieben habe. Formeln sind Formeln und sie funktionieren meistens gut. Doch irgendwann wird's alt, wie ein Brot dass man schon so oft gegessen hat dass es einen zum Hals raushängt. Zum Beispiel dieses eine vom Discounter mit den Kernen. Ich habe die Befüchtung, dass obwohl ich dieses Album hier mag, mir das nächste wirklich zum Hals raushängen wird. I don't know.
7,5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Ghost of Perdition, The Baying of the Hounds
Slayer Discography: Repentless (2015)
Letztes Album von Slayer. Erstes mit Gary Holt anstelle von Jeff Hannemann. Rausgekommen am 11.09.2015, wahrscheinlich als Referenz zu "God Hates Us All", dass am 11.09.2001 rausgekommen ist. Vielleicht aber auch weil es offiziell betrachtet das elfte Album ist, wenn man das Cover-Album "Undisputed Attitude" nicht einbezieht.
Ich bin an der Stelle ehrlich zu mir selber und zu euch. Vermutlich wollten Slayer mit einem Bang aufhören. Sie hätten gedacht ihr verstorbener Bandkollege Jeff Hannemann hätte das so gewollt. Noch ein Album, eine oder mehrere Touren, ein Abschiedskonzert usw. usf. Und dann richtig übel reindreschen. So wie es früher war. Und das haben sie auch gemacht. "Repentless" ist ein typisches Slayer-Album mit viel 0-0-0-0-0-0-0-0-0-0, diesen Gitarrensoli die sich wie eine Bohrmaschine anhören, Songtexten über Tod, Ende der Welt...aber auch Alkoholismus. So ist "Chasing Death" ein Song über süchtige, die "dem Tod hinterrennen". Gary Holt hat seiner Angabe nach alle Gitarrensoli an einem Tag aufgenommen, mit einem Sixpack Bier als Begleitung....
Leider hört sich das ganze Album so an. Es gibt hier Songs, die mir durchaus gefallen - weil es dazu großartige Musikvideos gab: "Repentless", "Pride and Prejudice" und "You Against You". Darin sind die Schauspieler Danny Trejo und Jason Trost. Das sind großartige, brutale Musikvideos gewesen - und die Songs passen verdammt gut dazu. "Repentless" ist außerdem ein richtig geiler Opener-Song. Und ich würde auch lügen, wenn ich sagen würde dass es mir keinen Spaß gemacht hätte, das Album zu hören. Allerdings ist es halt...Slayer. Metal nach dem Motto "Malen nach Zahlen". Ich hätte mir ehrlich gesagt mehr Innovation gewünscht - aber ich bin auch nicht Teil der Slayer-Fangemeinde. Ergo, was soll's.
6,5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Pride and Prejudice, You Against You, Repentless






















