Dienstag, 31. März 2026
BLOGPAUSE VOM 01.04.-30.04.2026
Sonntag, 29. März 2026
Happenings des Monats: März'26
Stricher guckt sich "Scream 7" an im Union Kino Bochum am 01.03.2026
Ah shit, here we go again. Der mittlerweile siebte Teil der Horror-Reihe über Sydney Prescott und den Ghostface Killer bzw. die Unmenge an Ghostface Killern ist da und ich konnte nicht anders als ins Kino zu gehen.
ACHTUNG SPOILER ACHTUNG SPOILER ACHTUNG SPOILER ACHTUNG SPOILER
Was ist sein bekacktes Scheißmotiv?
Die letzten...drei(?) Scream-Filme konnten sehr gut auf Meta-Ebene Horrorfilme, deren Regeln und generell das Hollywood-Vorgehen insgesamt parodieren. So ist hier alles irgendwie witzig aber gleichzeitig brutal und stellenweise ziemlich gory. Während in den ersten Filmen noch nicht so viel Eingeweide zu sehen war, haben wir hier gleich zwei solche Szene und einen Mord mit einem Zapfhahn. Viel witziger ist allerdings die Tatsache, dass der Film nicht nur sich selbst parodiert sondern gleichzeitig auch das Verhalten von Horrorfilm-Fans. Bestes Beispiel ist der True Crime Fan gleich zu Beginn des Films und seine Freundin die sein Hobby so ganz und gar nicht feiert und legitime Kritik daran anbringt. Meiner Meinung nach stehen Hardcore Horrorfilm Fans im Mittelpunkt der Parodie. Ganz besonders die, die so verrückt sind dass sie die Filme am liebsten nachspielen würden. Und es wird sich über KI lustig gemacht. Das ist ganz wichtig. Meiner Meinung nach war das ein kleines Bisschen Overkill, aber was soll's. Das war nur ein relativ winziger Aspekt des Films. Man schafft es allerdings alles spannend zu halten. Wer allerdings aufpasst, der hat seinen ersten Verdächtigen schon im Visier. Ansonsten gibt es lauter falsche Fährten bzw. falsche Vermutungen. Das ist wirklich höllisch amüsant - trotz einer gewissen Vorhersagbarkeit.
7,75/10 Pfandflaschen
Trailer:
GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR + KRISTOF HAHN am 20.03.2025 in Die Kantine, Köln
Ich habe mich seit Monaten auf diesen Abend gefreut. Leider war ich nicht ganz so gut beisammen, sodass ich nicht alles so genießen konnte, wie ich wollte. Aber egal.
Den Anfang machte ein Auftritt von Kristof Hahn. Der gebürtige Saarbrückener war unter anderem schon bei Swans tätig und bei vielen anderen Projekten. Was wir dann zu Gesicht bekommen haben, war er wie im Sitzen eine Lap Steel Guitar bedient und auch immer mal wieder singt. Gesangtechnisch hat es mir leider nicht so ganz gefallen. Irgendwas störte mich daran. Musikalisch war es allerdings erste Sahne. Eine Art Mischung aus Garage Rock'N'Roll und Drone Sounds. So als hätten Sunn O)))
oder Earth sich mit Dick Dale und seinen Deltones verabredet. Wirklich einzigartig und außerordentlich gut.
Als die Post Rock Urgesteine Godspeed You! Black Emperor angefangen haben, war ich
tatsächlich Pommes essen. Einfach weil ich an dem Tag zu wenig gegessen habe und mein Körperhaushalt irgendwie aufrecht erhalten werden musste. Nach dem Wiedereintreten in die Halle stand ich ganz hinten und irgendwie war es wesentlich angenehmer als vorher, als Marlyn und ich auf dem Weg zur Toilette standen und immer wieder von Toilettengängern und Rückkehrern genervt wurden. Was sich mir da geboten hat war eine großartige, immerwährende Wall of Sound aus
dröhnenden Gitarren, beruhigenden Schlagzeugspiel und Streichern - untermalt mit verschiedenartigen Aufnahmen die von mehreren analogen Projektoren auf die Wand hinter der Band projeziert wurden. Unter anderem wurden Bilder von Landschaften und verschiedenen Protesten gezeigt. Einmal wurden die Filmrollen sogar absichtlich kaputt gemacht bzw. sie schmolzen dahin. Ich habe mich gefragt, ob man bei den Auftritten spontan entscheiden welche Aufnahmen gezeigt werden oder ob es koordiniert ist und man von einer Bilderreihe mehrere Filmrollen hat, die dann immer wieder verbrannt werden. Ich vermute mal, dass es spontan gemacht wird. Jedenfalls war es eine wirklich großartige Erfahrung, auch wenn ich nicht so ganz im Post Rock Thema drin bin. Ich hab's genossen.
Stricher guckt sich "Good Luck, Have Fun, Don't Die" an am 26.03.2026 im UCI Bochum
Ich habe vor kurzem immer wieder mal irgendwo den Trailer (als Werbung) gesehen und auch ein Poster auf der Straße (im Vorbeifahren), sodass der Film irgendwie interessant auf mich wirkte. So kam
es zustande, dass Marlyn und ich an einem Donnerstag Abend zum UCI Bochum gefahren sind und uns das Ganze reingezogen haben. Achja, es kann sein dass ich eventuell spoilern werde, daher:
ACHTUNG SPOILER ACHTUNG SPOILER ACHTUNG SPOILER ACHTUNG SPOILER ACHTUNG SPOILER
Here we go:
Wir befinden uns irgendwann im hier und jetzt. Irgendein Diner namens "Norms" irgendwo in Los Angeles. Die Leute sind dabei ihr Abendessen zu genießen, sich zum ersten Mal zu treffen oder es ist ihr Stammlokal. Plötzlich tritt ein wirr aussehender, merkwürdig gekleideter (Cyberpunk aus der Mülltonne Style) Mann (Sam Rockwell) den Laden. Es sieht so aus als hätte er eine Bombe umgeschnallt. Er behauptet, er würde aus der Zukunft kommen und dort sieht es richtig finster aus. Dazu kommt noch, dass er schon 117 mal in die Vergangenheit gereist ist und jedes Mal ging irgendwas schief. Tatsächlich ist der Startpunkt jedes Mal der Diner gewesen. Er braucht "nur" die "richtige" Gruppe von Leuten, die mit ihm gemeinsam eine KI stoppen können, bevor sie in der Zukunft komplett die Welt übernimmt. Niemand nimmt ihn ernst, doch als er androht den Laden in die Luft zu jagen, irgendwie schon. Noch ernster wird es, als es sich herausstellt, dass er alle Anwesenden mit Namen und Hintergrundgeschichte kennt. Das heißt, er sagt die Wahrheit. Die Gruppe stellt sich ziemlich schnell zusammen. Sie besteht von nun an aus Marie (Georgia Goodman), Scott (Asim Chaudhry), Mark (Michael Peña), Janet (Zazie Beetz), Susan (Juno Temple), Ingrid (Haley Lu Richardson) und Bob (Daniel Barnett). Marie, Scott und Bob kriegen irgendwie keine Hintergrundgeschichte, während der Rest schon. Mark und Janet sind Lehrer auf einer High School und kriegen es eines Tages mit zombifizierten Schülern zu tun, die pausenlos auf ihr Handy starren und zunehmend bedrohlicher werden. Susans Sohn ist bei einem Amoklauf gestorben - man hat ihr allerdings angeboten, ihn zu klonen. Der dadurch entstandene Klon bzw. sein unnatürliches Verhalten hat sie jedoch komplett verstört. Ingrid ist allergisch auf WLAN und elektrische Geräte. Die als "Prinzessin" auf Kindergeburtstagen arbeitende Frau war bis vor kurzem mit einem Mann zusammen, der sich allerdings so in die virtuelle Realität verknallt hat, dass er dafür seine Beziehung zu ihr beendet hat. Man merkt, dass quasi jeder der hier anwesenden irgendeine (schlechte) Beziehung zu KI hat. Das eint die Charaktere und gemeinsam begeben sie sich auf eine Mission. Sie müssen, ohne jeglichen Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln zu einem Haus in der Gegend gelangen. Dort befindet sich ein 9-jähriger Junge, der in der Vergangenheit die KI konstruiert hat. Die Aufgabe der Gruppe wird sein, nicht den Jungen Terminator-mäßig zu töten sondern sicher stellen, dass die KI "Bremsen" bekommt in Form einer Software auf einem USB-Stick.
Ich ging ohne Erwartungen rein und wurde definitiv nicht enttäuscht. "Good Luck, Have Fun, Don't Die" ist eine fantastische Satire auf unser aller Abhängigkeit von sozialen Medien und jeglicher Technik, die dazu da ist abhängig zu machen. Dazu natürlich auch eine Satire auf die KI-"Kultur", die uns umgibt. Brainrot. Und natürlich auch den Drang alles zu perfektionieren. KI-Boyfriends/Girlfriends und noch vieles mehr. Selbstverständlich ist der Film auch voll mit Anspielungen auf gewisse Klassiker des Sci-Fi. So sehen wir Pistolen aus "Mars Attacks!", eine offensichtliche Anspielung auf "Terminator" und irgendwie auch "Toy Story" und definitiv noch einiges was ich schon vergessen habe, weil es schon ein paar Tage her ist. Wenn man möchte, kann man auch einen Bezug zum Christentum herstellen. Also, ein bärtiger Typ der Menschen aufrütteln möchte. Naheliegend. Der Film ist zwar witzig, hat aber gleichzeitig einen sehr ernsten Unterton. So geht es unter anderem darum, auf diesen bekackten Perfektionsdrang zu verzichten. Wer sich darin wiederfindet, der sollte vllt. sein Handy/Social Media Konsum überdenken. Ironischerweise musste der Film ziemlich schnell rausgebracht werden, weil er sonst irrelevant werden könnte.
9/10 Pfandflaschen
Trailer:
Stricher geht demonstrieren gegen Putinanhänger am 28.03.2026 in Köln
Ich halte das mal kurz fest, einfach aus Dokumentationsgründen. Genossen A, C und M sind am Samstag mit mir nach Köln gefahren um gemeinsam mit Freies Russland NRW, Klare Kante Köln und City of Hope Cologne gegen einen Pro-Putin-Autokorso zu demonstrieren. Im Grunde war es so, wie es schon mal war: Wir standen am Heumarkt, wurden von einer Gruppe Cops getrennt, die zwischen uns und dem ziemlich schnell vorbeiziehenden Autokorso standen. Es waren angeblich an die 30-40 Autos, die relativ schnell vorbeigefahren sind und somit nicht wirklich den Eindruck einer geschlossenen Demonstration ihres Putinismus machten. Somit war unsere Gegenveranstaltung auch relativ schnell zu Ende. Trotz der Kürze (da liegt die Würze) fand ich es trotzdem wichtig, vorbei zu schauen und zu zeigen dass es immer noch Leute gibt, die Abfeierei von Dikaturen nicht hinnehmen. Punkt.
Freitag, 27. März 2026
So isses, Musik!#210
Donnerstag, 26. März 2026
Mittwoch, 25. März 2026
Film der Woche#675: Vergebung (2009)
Niedermann (Mikael Spreitz) überlebt hat, landet sie im Krankenhaus. Sie hat mehrere Schußverletzungen während Ronald auf der Flucht ist und Alexander nur ein paar Zimmer weiter liegt. Es stellt sich heraus, dass Zalatchenko, der ein ehemaliger russischer GRU-Agent ist der irgendwann in Schweden untergetaucht ist, Teil von einer geheimen Gruppe innerhalb des schwedischen Sicherheitsapparats ist. Die Mitarbeiter der Sicherheitspolizei, sowohl noch tätige als auch ehemalige, wollen nun jegliche Spur zu ihm verwischen - jetzt wo Lisbeth angeklagt wird (wegen versuchten Mordes an ihrem Vater) steht die Sache zu sehr in der Öffentlichkeit. Zalatchenko möchte weiterhin geschützt werden. Er fordert dass seine Komplizen Lisbeth ermorden - ansonsten würde er alles verraten. Daraufhin wird er selbst von einem ehemaligen Chef der "Sektion" umgebracht - der daraufhin versucht ins Zimmer von Lisbeth zu gelangen, es allerdings nicht schafft und Selbstmord begeht. Mikael Blomkvist (Mikael Nyqvist), der Enthüllungsjournalist von "Millennium" will Lisbeth helfen und ihre Verteidiung vor Gericht aufbauen. So wendet er sich an seine Schwester, die Anwältin Annika (Annika Hallin), die Lisbeth vor Gericht verteidigen soll. Endlich soll das illegale interne Machtapparat, dass von Männern angeführt wird die unbequeme Zeugen los werden wollen, in der Öffentlichkeit vorgeführt und bloßgestellt werden. Doch es wird schwierig. Mithilfe eines Psychiaters namens Teleborian (Anders Ahlborn), der einst das psychische Gutachten über Lisbeth geschrieben und sie entmündigt hat, versucht die "Sektion" vor Gericht Lisbeth als schizophren darzustellen. Als jemanden, der alles nur erfunden hat. Auch Blomkvist stellt sich vor herausforderungen. Er und seine Mitarbeiter werden bedroht, seine Wohnung verwanzt und ihm Sachen untergejubelt, damit er seine Arbeit sein lässt.
Dienstag, 24. März 2026
Comic Book Review#673: Justice League vs. Godzilla vs. Kong 2#1-7 (2025-2026)
Montag, 23. März 2026
Album der Woche#677: Crusty/Grindy Double Feature!
Victor Brandt (u.a. Satyricon), Drummer Christian Augustin spielte unter anderem bei Cult of Luna. Wer alles genau hier drauf zu hören ist, kann ich nicht genau nach recherchieren weil die meisten Informationen auf Schwedisch sind. Auf jeden Fall singt hier Fredrik Linkvist (der scheinbar inzwischen Kunstausstellungen in Ingolstadt macht?) als auch ein Typ namens Jocke D-Takt, der unter anderem schon mal bei Warvictims, Dödsdömd und wasweißich noch wo aktiv gewesen ist.
Punkbands, die desöfteren wirr wirkende englische Namen trugen - und gleichzeitig eine alternative Umsetzung des Namens "Poison Idea". Letztere müsste ich euch glaube ich nicht vorstellen.
Freitag, 20. März 2026
Donnerstag, 19. März 2026
My Favorite TV-Show: Ash vs Evil Dead
Mittwoch, 18. März 2026
Film der Woche#674: The Keep (1983)
Folge der Operation Barbarossa, den Dinu Pass im Karpatengebirge zu besetzen. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine unbewohnte riesige Zitadelle, von allem nur "die Festung" (The Keep) genannt. Niemand weiß, wieso und weshalb sie vor 500 Jahren erbaut wurde. Bei der Begehung stellen die Wehrmachtssoldaten fest, dass sie scheinbar gebaut wurde um etwas gefangen zu halten, anstelle um Feinde von außen abzuwehren. Zwei Soldaten, von Gier getrieben, entwenden ein Kreuz aus der Zitadelle. Generell befinden sich mehrere Kreuze darin und es heißt, man solle sie niemals entfernen. Sie denken tatsächlich, sie wären aus Silber. Und als sie ihn aus der Wand rausziehen, befreien sie aus Versehen eine uralte dämonische Entität. Schon bald kommt es zu mehreren Todesfällen. Dieses etwas, was befreit wurde, scheint das Leben seiner Opfer wortwörtlich zu konsumieren. Die alarmierte SS, die schon bald auftaucht um die Lage zu inspizieren, vermutet das sowjetische Partisanen am Werk sind. Also lässt Obersturmbannführer Erich Kaempffer (Gabriel Byrne) mehrere Einheimische töten. Als eine geheimnisvolle Inschrift entdeckt wird, holt man auf Anraten eines ortsansäßigen Priesters den jüdischen Professor Dr. Theodore Cuza (Sir Ian McKellen). Dieser ist Experte für altertümliche Sprachen und wird extra aus einem Todeslager hergebracht, zusammen mit seiner Tochter Eva (Alberta Watson). Doch niemand ahnt, wie groß die Macht des Bösen in der Festung ist und was zur Hölle überhaupt entfesselt wurde. Geschweige denn in was für eine Gefahr man sich befindet.
Dienstag, 17. März 2026
Comic Book Review#672: Justice League vs. Godzilla vs. Kong#1-7 (2024)
Zuallererst sehen wir wie Clark Kent aka Superman seiner Freundin/Arbeitskollegin Lois Lane einen Antrag machen will. Doch sie werden von niemand geringerem als Godzilla unterbrochen. Der King of the Monsters taucht in Metropolis auf. Wie kommt er dahin? Das erfahren wir in einem Rückblick: Die Legion of Doom, bestehend aus verschiedenen Superbösewichten und angeführt von Lex Luthor schmiedet schon länger Pläne um die Justice League ein für alle mal zu zerstören. Während Superman,
Flash, Green Lantern und Wonder Woman damit abgelenkt einen riesigen kryptonit-geladenen Affen namens Titano ins Gefängnis zu bringen, bricht die Legion of Doom in Supermans "Festung der
Einsamkeit" ein. Toyman, der Bösewicht der einen Knacks mit Spielzeugen und dem Drang alles zu besitzen hat, "wühlt" sich durch Supermans Sachen und findet einen Dreamstone. Ein weiteres Artefakt, eine sogenannte Motherbox katapultiert die Superschurken, kurz nach Ankunft von Supergirl, Hawkgirl, Wonder Woman, Green Lantern und Flash und dem entsprechenden Kampf in eine andere Dimension. Lex Luthor, Black Manta, Toyman, Barda, Gorilla Grodd und ähhabichjemandvergessenisegal landen auf einer anderen Erde - und zwar in einem Dschungel. Dort treffen sie auf (King) Kong und dringend in die Basis der Organisation Monarch ein. So finden sie mehr über die als Titanen bekannten Monster heraus. Toyman nutzt später den Dreamstone um Godzilla und die anderen auf die äh DC-Erde (keine Ahnung welches Universum das ist) zu transportieren. Natürlich mit dem Ziel, sie als Werkzeuge zu benutzen, damit die Justice League ein Ende hat.
Montag, 16. März 2026
Album der Woche#676: Pitch Shifter - Submit EP (1992)
Freitag, 13. März 2026
So isses, Musik!#209
![]() |
| ich habe danach die Kamera-Linse geputzt, ich schwöre |
auskenne. Es war ein tatsächlich großartiges Erlebnis - allerdings habe ich jede Platte nur ein Mal gehört. Im Gegensatz zu einem "Album der Woche", dass ich zig mal in der Woche höre um mir ein Bild davon zu machen. Darum wird es diesmal kein Review geben sondern einen super kurzen Überblick darüber. Ich kann nur eins sagen: Es war wirklich super geil und ich find's schwierig das in Worte zu packen. Aber worum geht es eigentlich?
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Linkin Park Discography: From Zero (2024)
Okay. Wir fangen also noch mal von Null an. Der Albumtitel ist sowohl eine Anspielung auf den ursprünglichen Bandnamen "Xero" als auch auf einen Neuanfang mit Sängerin Emily Armstrong und Drummer Colin Brittain. Zu Beginn: Ich weiß nicht genau, inwiefern Armstrong immer noch mit Scientology involviert ist oder irgendwas mit diesem verurteilten Sexualstraftäter von dieser einen Comedy-Show zu tun hat. Ich versuche mich bei diesem Review auf die Musik zu konzentrieren -
allerdings kann ich versichern, dass hier keine weiteren LP-Reviews mehr kommen werden. Einfach weil ich das Interesse verloren habe. Und das obwohl dieses Album so ganz und gar nicht schlecht ist. Es erscheint hier quasi vollständigkeitshalber.
Armstrong hat nämlich eine hervorragende Stimme. Die Band versucht sich an einer Fusion aus alten Sounds, etwas schwereren Gitarren und Passagen die so in der Art noch nie wirklich präsent waren und durchaus mainstreamtauglichen Klängen. "From Zero" ist quasi eine Verneigung vor eigenen Wurzeln. Ich finde die Screams hören sich durchaus an wie Otep Shamaya, die Riffs sind tatsächlich lupenreiner Nu Metal. Außer die Songs in welchen Mike Shinoda wieder einen auf "Die Welt ist so strange, everything is coming down, ich bin so deep"-Rapper macht der in einem großen Stadion performt. Dabei wirds richtig kringelig ("Overflow"). Ansonsten ist alles so wie früher. Persönliche, emotionale Themen über alles geben und nichts zurück bekommen, nie wieder Opfer sein usw. usf.
Es ist wirklich nicht schlecht. Ehrlich. Geht durchaus ins Ohr und hat tatsächlich ein klein wenig was von der "Hybrid Theory"-Ära. Dabei bleibt's aber.
7,5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: The Emptiness Machine, Casualty, IGYEIH, Heavy Is The Crown
Opeth Discography: Pale Communion (2014)
Wow, wir sind also schon beim elften Album angekommen. Und beim dritten ohne Growling. Und beim zweiten bei welchen Opeth zweifelsohne als Progressive Rock Band bezeichnet werden können. Ohne jeglichen Death Metal Anspruch. Das ist immer noch sehr ungewohnt für mich.
Ich finde es schwierig. Nicht weil es Prog oder weil es Opeth ist. Sondern die Tatsache, dass die Band mit viel Melodie (sowohl im Gesang als auch in den Instrumentals) experimentiert und alles mögliche an Einflüssen (unter anderem die italienische Band Goblin, die für den Soundtrack zu "Dawn of the Dead" verantwortlich war) reinbringt (unter anderem auch Jazz, Hammond-Orgeln, Folk-Klänge usw.) und alles am Ende einfach irgendwie da ist. Ich bin weit davon entfernt zu sagen, es wäre nichts halbes und nichts ganzes. Insgesamt gefällt mir das hier schon. Nur bin ich irgendwie der Meinung, dass es
durchaus besser sein könnte. So ist es in meinen Ohren im Grunde genommen eine Verneigung vor den Progressive Rock Einflüssen und irgendwie war es das auch schon.
Trotzdem gibt es hier durchaus großartige Anspieltipps. Allerdings kann ich den Gedanken, dass ich das alles schon mal irgendwo gehört habe nicht wirklich abschütteln. Progressive Rock mit flinky flunky Orgel und Keyboard Sounds. Ahja und melodischen Gesang. Und einen reinen Instrumental-Song. Oh und natürlich geht jeder Song fast zehn Minuten. Ich habe mich schon mehrmals gefragt, wann Opeth mal ihren Rahmen sprengen. Das haben sie getan und es war geil. Und jetzt stecken sie in einem weiteren Rahmen fest. Das ist irgendwie schade. Ich betone es noch mal: Schlecht ist das Album nicht, aber es geht noch besser.
7/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Moon Above, Sun Below, Elysian Woes, Goblin
Donnerstag, 12. März 2026
Mittwoch, 11. März 2026
Film der Woche#673: McBain (1991)
(Christopher Walken). Auf die Nachfrage, wie er sich bei ihm bedanken könnte schenkt Santos McBain eine Hälfte eines 100-Dollar Scheins. Wenn die zweite Hälfte bei ihm ankommen wird, wird er wissen dass er bald den Gefallen erwidern kann. 18 Jahre später: Santos ist einer der Anführer einer Revolution in Kolumbien. Das Kokain-Kartell (in Gestalt von Pablo Escobar) hat das Land fest im Griff. Der diktatorische Präsident regiert äh diktatorisch. Es gibt keine Presse- und Meinungsfreiheit. Eher werden Koka-Pflanzen als Getreide angebaut. Santos dringt mit seinen Genossen in den Präsidentenpalast, doch als vor dem Palast Panzer mehrere unschuldige Menschen platt zu fahren drohen, ergibt er sich und wird kurzerhand vom Präsidenten vor Augen aller erschossen. Den nächsten Schritt macht seine Schwester Christina (Maria Conchita Alonso). Sie reist nach New York um einen gewissen McBain zu finden und ihm die zweite Hälfte des Scheins zu präsentieren. McBain entschließt sich, ihr zu helfen die korrupte Kartell-Regierung in Kolumbien zu stürzen. Doch dafür braucht er Hilfe von ehemaligen Vietnam-Kameraden: Frank Bruce (Michael Ironside), Eastland (Steve James), Gill (Thomas G. Waites) und Dalton (Jay Patterson). Gemeinsam beschaffen sie Geld (indem sie Drogendealer und Drogenbosse bestehlen), Waffen und ziehen in äääh eine absolut wahnsinnige Guerilla-Operation gegen El Presidente (Victor Argo).
Dienstag, 10. März 2026
Comic Book Review#671: Machine Man#1 (1978)
als Teil einer Reihe von Erfindungen auf die Welt gekommen, versucht er nun unauffällig zu sein. In der jüngeren Vergangenheit war er X-51, eine künstliche Intelligenz, eingebettet in einen menschlich aussehenden Körper. Allerdings sind die anderen "X"-Roboter völlig durchgedreht und haben mehrere Militärangehörige umgebracht. So hat Aarons Erfinder, der wegen seiner friedlichen Natur der Sache sehr sicher war, ihn frei gelassen. Auf den ersten paar Seiten rettet Aaron einen unachtsamen Bergwanderer, der abgestürzt ist, sich an einem Ast festhält und in die Tiefe zu fallen droht. Aaron aka Machine Man kann jedoch seine Arme, ganz Inspector Gadget mäßig, ausfahren und schafft es, ihn zu retten. Die Freunde des Mannes sind sehr erstaunt darüber. Doch er kann sich nicht lange aufhalten und seine Reise geht weiter. So trifft er im Wald einen Mann, dessen Weg von einem riesigen umgestürzten Baum versperrt ist. Er bewegt den scheinbar unbeweglichen Baum vom Weg und anschließend bietet der Fremde ihn eine Mitfahrt in seinem Auto an. Es stellt sich heraus, dass er Psychiater ist und ihm bei der Findung seiner Selbst helfen kann. Währenddessen woanders: Colonel Kragg, der Mann dessen Soldaten von den anderen X-Robotern umgebracht und ihm selbst ein Auge entfernt haben (?) schwört nun Rache. Mithilfe eines Homing Devices in Aarons Schädel will er ihn nun ausfindig machen und seine Soldaten die Drecksarbeit machen lassen. Der Roboter in Menschengestalt muss sterben.




















