Sonntag, 20. August 2017

Film der Woche#303: STAR WARS DOUBLE FEATURE.

Hallo und häßlich willkommen zu einem weiteren Star Wars Special. Diesmal beschäftigen wir uns mit Filmen außerhalb des offiziellen Star-Wars-Universums, weil wir ja eigentlich alle schon durchgekaut haben. Deswegen geht's jetzt an die Parodien.

Thumb Wars: The Phantom Cuticle (1999)

Entstanden im selben Jahr wie "Eine dunkle Bedrohung" (auf Englisch: The Phantom Menace) aka Episode I aka einer der meistgehassten Star-Wars-Filme überhaupt.


In "Thumb Wars" gehts um den Jungen Loke Groundrunner der auf seinem Heimatplaneten zusammen mit seiner Tante und seinen Onkel lebt. Er jammert viel rum, weil er gerne nützlich wäre - dabei kann er doch jetzt sehr nützlich sein weil die Ernte ansteht. Außerdem hat sein Onkel zwei Roboter gekauft (beim kleinen glaubt er übrigens, dass innendrin sich ein amputierter Mensch befindet). Rein zufällig trifft er auf den Mann mit dem lächerlichsten Namen in der ganzen Galaxis, Oobedoob Scoobi-Doobi Benubi. Zusammen finden sie heraus, dass Prinzessin Bunhead nach Hilfe
ruft, weil ein böser galaktischer Bösewicht namens Black Helmet Man ein riesiges, überdimensionales, gefährliches Waffending baut, was echt gefährlich ist. Nachdem Lokes Tante und Onkel von Black Helmet Mans Truppen umgebracht werden, beschließt er zusammen mit Oobedoob gegen den Schurken zu kämpfen.

So, und was zur Hölle haben eigentlich Daumen damit zu tun? Nun in diesem Kurzfilm von Steve Oedekerk spielen sie die Schlüsselrolle. Es sind alles Daumen!!!1 ALLES!!! Jede Figur ist eine verkleidete Hand mit einem Daumen auf welchen ein Gesicht draufprojeziert wurde. Oder mit Computeranimationsprogrammen oder wasweißich. Jedenfalls ist das Ganze sehr amüsant, absurd und teilweise relativ vulgär. Absurd weil die Han Solo Parodie mit einem kleine-mädchen-kichern bezahlt wird. Oder weil die Laserschwerter aus den Daumen rausfahren. Oder weil einfach alles ein Daumen ist. Selbst dieser verdammte Todesstern. Man hat quasi auf jegliche erdenkliche Logik geschissen und Star Wars ordentlich auf den Kopf gestellt. Für Freunde des absurden Humors logischerweise ein Fest. Aber es kommt heute noch dicker.

8,5/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


Robot Chicken: Star Wars (2007)

Hierbei handelt es sich um eine Folge der Serie Robot Chicken. Ist auch bekannt als "Robot Chicken: Star Wars Episode I". "Robot Chicken" stammt aus der Feder von Seth Green (auch bekannt als Oz aus Buffy oder der Sohn von Dr. Evil aus den Austin Powers Filmen). Es ist eine Art Sketch-Serie in welcher mit Actionfiguren und Puppen - größtenteils aus der Welt der Pop- und Nerdkultur - hantiert wird. Einer meiner Lieblingssketche war übrigens "Die Gefangenen von Shaushank" mit dem Joker in der Hauptrolle.

In dieser Folge dreht sich alles um Star Wars. Ein Hausmeister fegt ständig Leichen von runtergefallenen Imperialen/Jedi/Rebellensoldaten weg. Darth Vader kann nicht wirklich aus der Ferne andere Menschen würgen - die spielen nur mit, werden danach weggetragen und kommen in
Verkleidung wieder. So sind alle zufrieden. Ein Exogorth der nur beinahe den Millenium Falcon erwischt hat, beschließt zusammen mit seinem Mitbewohner einfach mal Chinesisch zu bestellen. Und das aller aller wichtigste: George W. Bush findet heraus, dass er ein Jedi ist und wendet die bekannten Mind Tricks an um mit seiner Frau zu schlafen. Und er kämpft gegen Abraham Lincoln.

Vulgär und lustig. Ziemlich kaputt und sympathisch. Ein wahres Fest für schlaflose Nächte, verkaterte Sonntage und die Zeit in welcher man sein Hirn nicht benutzen will - wann ist das schon?

8,5/10 Pfandflaschen
Film

Donnerstag, 17. August 2017

Album der Woche#306: Necro - The Pre-Fix For Death (2004)

"The Pre-Fix For Death" ist das dritte Album des brooklyner Rappers Necro. Dieser war mir bis dato eher von seinem skandalösen Musikvideo zu "I need Drugs" bekannt, in welchem er das drogensüchtige Dasein seines Onkels Howie gezeigt hat - und sich dabei selbst in Szene gesetzt hat.

Dieses Album hier klingt in meinen Ohren relativ anders. So war "I need Drugs" zwar verstörend und alles, aber hier ist deutlich mehr Gore und Phantasien über den Tod zu hören. Waschechter
Horrorcore also. Samples von Reden und Songs von Charlie Manson, Texte darüber wie jemand auf der Straße verprügelt wird... Überhaupt leben wir nur, weil Necro es uns erlaubt. Er ist sozusagen der Chuck Norris des Gore/Horror-Rap.

Dabei bezieht er sich aber auch auf ein anderes Genre, dass in seiner Laufbahn ebenfalls viel mit Leichen zu tun hatte: Metal. Necro ist waschechter Metal-Fan und hat hier diverse Gäste eingeladen wie bspw. Dan Lilker und John Tardy (von Nuclear Assault und Obituary) als auch Sid Wilson von Slipknot und Jamey Jasta von Hatebreed. Überhaupt finde ich, ist "Push It To The Limit" (ja, die Anspielung auf den 80er Jahre Song ist glaube ich gewollt) eines der besten Rap/Metal-Songs generell. Und das sowohl in der "normalen" als auch in der "NYHC"-Version.

Zusammenfassend lässt sich sagen: "The Pre-Fix For Death" ist ein wunderbarer Bastard aus Metal, Rap, Mord- und Totschlagphantasien, Kannibalismus und übertriebener Gewalt. Lässt sich gut hören.






Mittwoch, 16. August 2017

So isses, Musik!#36

Allrighty, then.

Das hier ist die Ausgabe mit etwas mehr Text. Deswegen checken wir heute mal die Lyrics zu "The CIA ist still trying to kill me" von Non Phixion. Hierbei handelt es sich um die Rock-Version von "The CIA is trying to kill me". Und eigentlich behandeln wir nur den ersten Part von Ill Bill, weil er so voll ist mit Metal-Anspielungen bzw. Namedropping. Für die musikalische Untermalung sorgen Christian Olde Wolbers und Raymond Herrera von u.a. Fear Factory als auch Stephen Carpenter von Deftones.


Non Phixion's still the real hip hop, the CIA still wanna kill me 
They want to drag me in a courtroom and find me guilty

That’s pulling your strings and my brain is bugged 

You chumps have ruled enough, 

Among the living like Anthrax, my thugs deliver dog 

Now who’s crying? Peace sells but who’s buying? 

Crucified like a messiah in a fire dying 

This song is K-Rock I stay hot like Gene Simmons In ‘76 with the God of Retarted

I’m on it Started to write your Obituary, Slowly We Rot 

Smoking pot, woke up this morning and spoke to God 

He told me the world’s over, worldwide nuclear assault 

Gangster rappers and all types of guns 

Religious fanatics and rifle nuts 
with platinum albums 

The path I follow is like the dragon shadow, invisible to CIA camera angles 

They got files on every rap group, they killed the last man who had proof 

They after me for information that I have too



ОСТБЛОК.

Wie versprochen, eine neue Subrubrik. Wir fangen an, Bands und Künstler aus Osteuropa näher zu betrachten. Den Anfang machen Siekiera aus der Volksrepublik Polen.

Siekiera, das heißt auf Deutsch Axt. Sie waren eine der dreckigsten und gemeinsten Hardcore-Punk-Bands Polens. Sowas wie sie gab es zuvor in der dortigen Punkszene nicht. Sehr brutal, rotzig und dahingeschissen. Urpsprünglich hatten sie nur Discharge- und The-Exploited-Titel im Repertoir doch kurze Zeit später starteten sie durch und hatten einen Auftritt auf dem legendärgen polnischen Punk-Festival Jarocin. Dort kam es, wie so oft, regelmäßig zu Schlägereien zwischen Punx und Skins.
Hier mein Lieblingssong wo es um frivole Freizeit geht:



Nach dem Ausstieg der einen Hälfte der Band wurden Siekiera kurze Zeit später "neugegründet" und lieferten einen vollkommen neuen Sound, der im Rest von Europa und des Westens als "Cold Wave" bekannt sein dürfte. Diese Aktion führte zu Verratsvorwürfen aus der Szene. Ich hingegen feier es, dass "Nowa Aleksandria" sich anhört wie Killing Jokes "The Wait"... Wer da von wem abgekupfert hat, weiß man nicht so recht. Ähem. Jedenfalls ist ein ehemaliges Mitglied von Siekiera mittlerweile in der christlich angehauchten Metal-Band Armia beschäftigt.



Green Day Discography: "nimrod." (1997)

Okay, wir sind ungefähr bei der Hälfte angekommen. Was auch gar nicht mal schwer war. GD machen immer noch großartig mitreißende Musik.

"nimrod." unterscheidet zu seinen Vorgängern folgendermaßen: Es wurde aufgenommen, mit dem Ziel kein vollkommenes Album sondern eine Ansammlung an Songs zu machen. Man bietet hier sowohl typischen Green Day Sound, als auch einige Experimente. Surf, Ska und Folk ist zu hören. Außerdem ist hier "Good Riddance (Time Of Your Life)" drauf, welches wohl auf unzähligen
(Fernseh-)Beerdigungen und Hochzeiten gespielt wurde. Mein Favorit ist "King For A Day" was vom Transvestitentum handelt.

Insgesamt kann ich sagen: Ein sehr diverses und erwachsenes Werk. Keine Angst davor, neues auszuprobieren. Zudem freut mich die Anzahl an Songs einfach, und dass keiner davon wie ein Scheißfüller wirkt. Wirklich richtig gut.

8,5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Hitchin' A Ride, King For A Day, Good Riddance, Last Ride In



KoRn Discography: "Life Is Peachy" (1996)

Okay, nachdem ich hier die Korn-Videography durchgekaut habe, wird es nun auch die Musik zu würdigen. Und zwar fangen wir an mit "Life Is Peachy", weil das erste Album schon mal dran war.

Das zweite Album von KoRn bietet uns schon auf dem Albumcover dieselbe gefährliche Stimmung wie das erste Album. Ein Kind was von etwas Bösen gefährdet wird. Inhaltlich geht es um sehr unterschiedliche Themen. Beispielsweise handelt "Mr. Rogers" von Fred Rogers, den mittlerweile verstorbenen Moderator der Kindersendung "Mister Rogers' Neighborhood". Sänger Jonathan Davis behauptete dass Rogers Anweisung an Kinder, zu allen höflich zu sein, führte dazu dass Davis ein leichtgläubiges Mobbingopfer wurde. "Chi" ist Deftones' Bassist Chi Cheng gewidmet. Apropos Deftones: "Wicked" ist ein Cover von Ice Cube - darin übernimmt Chino Moreno den Rappart
während Davis Don Jagwars Anteil übernimmt. "A.D.I.D.A.S."(All Day I Dream About Sex) wirkt richtig skurril...Am Skurrilsten ist aber der Anfang des Albums. In "Twist" ist Davis' Scat-Performance zu hören - d.h. keine Lyrics sondern etwas was Scatman John leider nicht konnte.

Meiner Meinung wirkt dieses Album wie eine (gute) Ansammlung von B-Seiten. Es ist ein sehr launisches, kaputtes, in sich weniger zusammenhängendes Album. Zumindest wirkt es auf mich so. Leider hats länger gebraucht bis es bei mir wirklich gewirkt hat, aber ich mags. Definitiv.

7,5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Twist, No Place To Hide, Good God, A.D.I.D.A.S, Wicked



Ministry Discography: "Houses Of The Molé" (2004)

Ich muss zugeben, ich hatte Angst vor diesem Album.

Hier ist nämlich nichts mehr mit Paul Barker. Nichts mehr mit den guten alten Ministry. Außerdem weiß ich noch wie damals meine Lieblingszeitschrift VISIONS ordentlich über das Album hergezogen hat. Es gab 3/10 Punkten.

"Houses Of The Molé" ist zwar ein ordentlich beschissener Titel (angelehnt an Led Zeps "Houses Of The Holy"), jedoch kann das Album definitiv was. Es gibt natürlich Höhen und Tiefen, meiner Meinung nach viel zu viele Tiefen, aber ich kanns auf jeden Fall gut hören. Nur besteht hier ein enormer Unterschied zu den Vorgängern. Ich kann zwar Ministry immer noch grob in Richung "Industrial Metal" unterordnen. Jedoch diesmal eher in "Metal" als in "Industrial". Klar, hier gibts
ordentlich Samples und alles. Und auch der Baustellen-Sound wurde teilweise beibehalten. Was hier aber definitiv vorherrscht ist Thrash. Richtig stumpfer Thrash Metal. Oder zumindest so in die Richtung.

Das Album entstand in der Zeit des Irakkrieges und ist das erste der George-W.-Bush-Trilogie. Richtig gelesen, Ministry haben Dabbeljuh ganze drei Alben gewidmet. WTF. Folglich beginnt hier (fast) jedes Lied mit einem W. Waiting, Worm, Worthless, Warp City. Außer "No W" natürlich. Letzterer ist übrigens ein ziemlich guter Song, auch wenn er so stumpf Anti-Bush ist. Holy shit. Was ist hier passiert? Ich mein, es gibt hier wirklich einige Knaller, aber im großen und ganzen ist das hier ziemlich...zum wegschmeißen.

6,5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Warp City, Psalm 23, Worthless, Waiting

Dienstag, 15. August 2017

Comic Book Review#303: Dept. H#14 (2017)

Diesen Comic habe ich vor einiger Zeit in meiner Abo-Lieferung erhalten, aus Gründen. "Dept. H" stammt von Matt Kindt der schon für solche Perlen wie "Mind MGMT" oder "Revolver" verantwortlich war. Für die Farben ist allerdings Sharlene Kindt verantwortlich. Die Kolorierung setzt dem Comic noch ein i-Tüpfelchen drauf.

Da es die vierzehnte Ausgabe ist, habe ich mich ein wenig in die Story der ersten Ausgabe
reingelesen. Es handelt sich um einen Mordfall auf einer Unterwasserstation namens Dept. H. Die Tochter des Opfers leitet die Untersuchung des Falls. In dieser Ausgabe geht es um ein Crewmitglied, dass sich für die anderen opfert. Es stellt sich heraus dass er schuld ist an der Überflutung eines Teils der Station. So entscheidet er sich für den Freitod. Direkt danach erzählt man den Leser Jeromes Hintergrundgeschichte. Wer er ist/war und was er in seinem Leben so gemacht hat und wie er Industriespionage betrieben hat.

Ich erinnere mich noch an "Revolver" und weiß noch dass die Story ziemlich abgefahren war. Deswegen war ich ziemlich überrascht als ich festgestellt hab, dass es hier recht einfach zu geht. Emotional, simpel gehalten und fantastisch gezeichnet. Eine Story die in einer unkomplizierten Drama/Action-Fernsehserie hätte laufen können. Es besteht auch normales Verhältnis von Text und Bild. Das heißt, dass wir zu den richtigen Zeitpunkten volle power gewaltige Bilder kriegen und mit Text nicht abgelenkt werden und vice versa. Das ist in der Tat richtig gut. Gefällt ma, dat geht ab.

8/10 Pfandflaschen

Sonntag, 13. August 2017

Film der Woche#302: Planet der Affen - Special, Teil 5

Allrighty then. Häßlich willkommen, zum vorletzten Teil des Planet der Affen - Marathons. Vorletzter, weil irgendwann demnächst noch der dritte Film der Reboot-Trilogie dazu kommen wird. Bin gespannt und so. SPOILER WARNUNG.

9. Rise of the Planet of the Apes (2011)

Ich habe den Originaltitel dem unsäglichen deutschen "Planet der Affen: Prevolution" vorgezogen, weil dieser so dämlich klingt.

Der erste Film spielt in unserem Zeitalter. Der Wissenschaftler Will Rodman (James Franco) arbeitet für ein Pharmaunternehmen und versucht ein Heilmittel gegen Alzheimer zu finden. Als die Versuchs-Schimpansin Bright Eyes völlig ausrastet, ein Labor verwüstet und schlußendlich erschossen wird,werden die Medikamentententests auf Befehl von Oben hin abgebrochen. Alle
Testaffen sollen eingeschläfert werden. Ein Tierpfleger entdeckt aber ein Neugeborenes, was eindeutig von Bright Eyes stammt und deutet ihr Verhalten als schützend. Er bringt es nicht übers Herz, ein Affenbaby töten zu lassen und so nimmt Rodman nimmt das Junge heimlich nach Hause. Er gibt ihm dem Affenboy den Namen Caesar. Der Schimpanse wächst im Haushalt von Rodman und der Tierärztin Caroline Aranha (Freida Pinto) auf und entwickelt mentale Fähigkeiten die ihn evolutionstechnisch dem Menschen noch näher bringen (der Affe lernt Gebärdensprache usw.). Als er jedoch bei einer Auseinandersetzung die Nachbarin des Hauses angreift wird er der Obhut von Rodman entzogen und in ein Primatengehege gebracht. Von dort an Beginn die eigentliche "Prevolution". Caesar (Andy Serkis) wird zum neuen Alphatier und versprüht das Alzheimer-Medikament dass die Intelligenz der Affen erheblich steigert...

Endlich wird die Hintergrundgeschichte des Affenplaneten ordentlich erzählt. Ja ich weiß, wenn man sich die letzten zwei alten Filme anguckt (die aus den 70ern), dann kriegt man sie auch zu sehen. Allerdings ist diese weniger plausibel. Nagut, ich glaube auch nicht dass die Story von einer globalen Seuche, die die Menschheit langsam ausrottet, sooo realistisch ist. Aber jedenfalls besser als dieser Scheiß mit den Affensklaven die irgendwann rebelliert haben. Hier ist alles noch in den Kinderschuhen und sehr äh prähistorisch. Guter Auftakt.

8,5/10 Pfandflaschen
Trailer:


10. Dawn of the Planet of the Apes (2014)

So, da ich versucht habe im Film darüber so wenig wie möglich zu spoilern, doch hier geht das leider doch nicht.

Das Retrovirus ALZ-113, was ursprünglich von Will Rodman als Medikament gegen Alzheimer erfunden wurde, entwickelte sich zu einer enorm aggressiven Variante. Das führte zu einer weltweiten Pandemie. Die Menschen wurden beinahe ausgerottet, die Affen zogen sich in einer großen Familie in die Wälder von San Francisco zurückgezogen. Caesar ist mittlerweile Vater. Das ist schon zehn Jahre her. Ein Haufen Menschen, die genetisch gegen das Virus immun ist errichtete eine Kolonie, mit eher miesen Infrastruktur. Die Affen leben abgeschieden von den Menschen, ohne
jeglichen Krieg und Konflikte. Als jedoch ein Haufen bewaffneter Männer, dass im Wald nach einem Wasserkraftwerk sucht das endlich wieder in Betrieb gesetzt werden soll auf die Affen trifft, eskaliert die Situation und ein Affe wird umgebracht. Caesar beschließt zunächst eine Machtdemonstration gegenüber den Menschen. Anschließend versucht der Pazifist Malcolm (Jason Clarke) zu vermitteln und bittet Caesar um Erlaubnis am Kraftwerk arbeiten zu dürfen, sodass die Menschheit endlich wieder Strom hat. Alles nach läuft nach Plan, allerdings haben sowohl die Menschen als auch Affen Individuen in ihren Reihe die alles andere als friedlich sind und nach Macht durch Gewalt streben...

Es gibt zwei Sachen die ich sehr positiv hervorheben möchte. Oder vielleicht auch drei. a)die brillianten Motion Capture effects die brilliant sind, b) die Tatsache dass man vom "Edle Wilde"-Mythos abkehrt und die Affen nicht als das non plus ultra darstellt. Natürlich ist man zunächst auf ihrer Seite weil sie im Gegensatz zu den Menschen friedvoll sind. Allerdings wird auch gezeigt dass sie genauso scheiße sein können wie die Homo Sapiens. c) verdammt noch mal: Mit Gewehren um sich ballernde Affen auf Pferden!!!!111

Vielleicht stellenweise doch ziemlich trashig, jedoch tieftraurig und spannend. Logische Fortführung einer interessanten Geschichte. Mal sehen was als nächstes kommt.

9/10 Pfandflaschen
Trailer:

Freitag, 11. August 2017

Album der Woche#305: K.I.Z. - Hahnenkampf (2007)

Hallo hallo. Der Hip-Hop-Monat geht weiter.... Ähm, ich habe zwar schon mal was zu dieser Band erzählt - alles nur über ihre Live-Qualitäten. Und dass ich wahrscheinlich nicht mit ihnen über politische Themen diskutieren würde. Naja egal - 2007 waren KIZ zwar durchaus politisch jedoch noch nicht wirklich über die Studioalben gefaselt. Außerdem erschien das Album am 24.8, ist also bald tatsächlich zehn Jahre alt. Warum also kein Review?

"Hahnenkampf" ist das Major-Debüt von KIZ, nach den Mixtapes "Böhse Enkelz" und "Das Rap Deutschland Kettensägen Massaker". Nach dem Rap Independent Label "Royal Bunker" übernahm nun Universal das Ruder und KIZ wurden von der Rock-Abteilung betreut. Das Album ist für mich eine willkommene Abwechslung zu Deutschrap 2007 gewesen. KIZ ficken hier natürlich immer noch Mütter und Ehefrauen, sinnieren über ihre Genitalien ("Keine Schwänze sondern Baumstämme, keine Säcke sondern Staudämme") wie der Rest der Deutschrapper in den Charts damals. Aaaaber was sie
damals in meinen Augen besonders gemacht hat war: es gab kein unnötiges Drama, keine beschissenen konstruierten Promo-Beefs und stattdessen ein Bewusststein für Satire als auch die Fähigkeit Hip-Hop-Fans vorm Kopf zu stoßen. Im Video zu "Geld Essen" gab es beispielsweise zwei knutschende Baggyträger zu sehen. In "Schwarz, Rot, Geld" singt Terrorgruppe-Urgestein Archi "MC Motherfucker" Alert mit. Überhaupt wird die Crew in die Nähe des Punks gerückt (nicht nur wegen dem Song "Ellenbogengesellschaft (Pogen)"), und nebenbei "die Kassierer des HipHops" betitelt - nicht nur weil sie provokativ wie kaum niemand zu dieser Zeit war - sondern weil sie gewisse Grenzen gesprengt haben.

Meine definitiven Favoriten auf dem Album sind: "Der Schöne und das Biest", weil es brilliantes Storytelling beweist. "Wenn es brennt", weil es soziale Missstände anspricht. "Herbstzeitblätter", weil es wohl die gelungenste Parodie auf Deutschrap anno 2007 ist und natürlich "Pauch It" weils für mich ein super gutes abschreckendes Beispiel ist.

Trotz all ihrer nachträglichen Erfolge und so einigen Songs die mir immer noch im Kopf hängen bleiben können sie definitiv niemals an "Hahnenkampf" anknüpfen. Nicht mal mit dem verdammt guten "Hurra, die Welt geht unter".

9/10 Pfandflaschen

Donnerstag, 10. August 2017

My Favorite TV-Show: The Head

Ich frag mich wirklich, was mich dazu bewegt hat mir diese Sendung anzusehen. Ernsthaft. Denn selbst wenn sie meinen Humor entspricht ist sie tatsächlich so weit hinten in den 90er Jahren zu finden, sodass nicht mal ich sie wiederfinden sollte. Theoretisch. Praktisch kommt das Ding aus der "MTV Oddities"-Ecke, wo auch die Serien-Adaptation von "The Maxx" sein Zuhause fand.

"The Head" erzählt die Geschichte von Jim, einen Schüler der Handelsfachschule in New York. Eines Tages wacht er auf und stellt fest, dass sein Kopf angeschwollen ist. Damit geht er zum Arzt, allerdings ist dieser ratlos. Kurze Zeit später stellt es sich heraus, dass in Jims Kopf ein Alien wohnt, der Roy genannt werden möchte. Soweit ich mich erinnern kann, war der richtige Name unaussprechbar. Roy braucht für seine Zeit auf der Erde einen brauchbaren Unterschlupf. Er ist nämlich auf einer Mission und soll dabei den böhsen Außerirdischen Gork ausschalten, der naja äh die Welt erobern möchte, jaja. Jedenfalls schließt sich Jim (bzw. Jim und Roy) einer Selbsthilfegruppe an in welcher Menschen mit Anomalien teilnehmen: Unter anderem ein Russe mit einem zweiten Mund auf der Brust und ein Kerl mit einem Sägeblatt in der Fresse.

Man kann sich denken, wie ein normaler Mensch auf dieser Sendung reagieren würde. Mit Verstörtheit und Ekel. Zugegeben, es war für mich teilweise ein echt harter Brocken. Es gab einige Szenen, die ein klein wenig zu weit für mein Geschmack gingen. Wie diese hier:

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"The Head" ist ein Relikt aus der Zeit in welcher Kreativität auf MTV noch was zählte. Kluge, künstlerische Köpfe durften sich dort austoben und ihren Unsinn verbreiten/multiplizieren. Ich bin mir nicht sicher was und ob The Head mir überhaupt irgendwas sagen wollte oder ob es schlicht und einfach Unterhaltung war. Ich glaube allerdings, es war letzteres. Es wirkt wie ein sehr krudes Projekt eines Kunststudenten. Ich fühlte mich jedoch gut unterhalten! Und angeekelt.




Mittwoch, 9. August 2017

So isses, Musik!#35

Hallo und häßlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von "So isses, Musik!".  Diese ist nun "voll" mit Videos, in der nächsten gibt es wahrscheinlich mehr Text. Da wird es auch eine weitere Sub-Rubrik geben.

Etzala reichs! Ich habe endlich mal eine klitzekleine schwarze Playlist auf Youtube gebaut:



Weiterhin fand ich diesen JACE-Typen irgendwie ziemlich nice:


Und dieses gute Stück von KIZ steckt mittlerweile wieder so fest drin, dass ich beinahe den ganzen Text kann:



Beastie Boys Discography: Hot Sauce Committee, Part Two (2011)

Kaum zu glauben, aber Wahr: Wir sind am Ende der Beastie-Boys-Disco angekommen. "Hot Sauce Comittee" ist nämlich das allerletzte Album, das noch vor MCAs Tod rauskam. Ursprünglich sollte es sogar zwei Alben mit dem Namen geben - allerdings wurden die Pläne schnell nach MCAs Krebsdiagnose verworfen.

Für mich ist das das definitive Abschiedsalbum. Es enthält nämlich alle Beastie-Boys-Elemente die sie so ausgezeichnet haben. Wahnsinnige Beats, Experimentierfreudigkeit, Funk, Hammer Features (Nas und Santigold) als auch der Bezug zu eigenen Wurzeln. Außerdem teilt man gut Schellen aus, spielt wieder selbst Instrumente ("Lee Majors Come Again") und badet so gut in Sinnlosigkeiten. Und bei diesen bin ich leider etwas gescheitert. Es gibt nämlich ein paar Stellen wie "Crazy Ass Shit" oder "Funky Donkey" die auf mich einfach völlig nutzlos wirken, als hätte man irgendwie versucht das Album zu füllen.

Trotzdessen ist das durchaus ein verdammt gutes BB-Album. Es fehlt an nichts. Nur die Tatsache, dass sie wohl keine mehr rausbringen werden macht mich richtig traurig.

8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Lee Majors Come Again, Make Some Noise, Don't Play No Game That I Can't Win (ft. Santigold), Too Many Rappers (ft. Nas), OK



Green Day Discography: Insomniac (1995)

Direkter Nachfolger zu "Dookie". Hat sich leider nicht so gut verkauft - zu Unrecht meiner Meinung nach. Ich finde, es ist die logische Fortführung vom Vorgänger. Auf mich wirkt es härter und persönlicher. Man merkt der Band an, dass sie langsam wächst. Anstelle von Songs die man eher ins Highschool-Zeitalter verdonnern könnte, geht es hier u.a. um Schlaflosigkeit und Panikattacken. Ich
weiß, dass viele der Meinung sind GD hätten sich gar nicht verändert oder nur geringfügig. Für mich klingt aber diese Geringfügigkeit schon nach Wandelfähigkeit. Es muss ja nicht jede Band Album für Album einen großen Sprung machen.

Auf mich wirkt es wie ein kleiner Spagat zwischen eher partymäßigen, typisch Green-Day-mäßigen Songs und ihren Humor aber auch einen etwas härten Sound und sehr ernster Angehensweise. "Dookie" ist ja schon mein Favorit, aber gerade wegen dieser "Unebenheiten" gefällt mir "Insomniac" fast schon besser.

8,75/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Geek Stink Breath, Panic Song, Brain Stew, Bab's Uvula Who?, 86



Ministry Discography: Animositisomina (2003)

Wow, wir sind schon so weit gekommen. The Ride Never Ends.

Achtes Album. Das letzte mit Langzeitmitglied Paul Barker der nach der dazugehörigen Tour die Band verlassen hat. Laut Al Jourgensen ist es sein am wenigsten gemochtes Werk, da es offensichtlich keinen Spaß gemacht hat, es zu kreieren. Kein Wunder, schließlich musste er sein
Heroinkonsum einschränken/aufgeben und verstand sich nicht mehr gut mit seinem Bandkollegen. Als Zuhörer kann ich folgendermaßen urteilen: Es schlägt meiner Meinung nach einen ähnlichen Weg ein wie "Dark Side of the Spoon". Im Kern noch definitiv Industrial Metal, der sich aber nach anderen Genres sehnt und gerne experimentiert. So hören wir bspw das Cover von Magazines "The Light Pours Out Of Me", welches im Vergleich zum Rest des Albums beinahe schon poppig erscheint. Außer diesem Song haben alle anderen übrigens einen Ein-Wort-Titel. "Animosity", "Shove" und "Lockbox" sind dabei meine Favoriten. Nichtsdestotrotz wirkt das Album ziemlich unfertig. Das Endstück "Leper" hat halt einfach gar keinen Text. Nicht weil es ein stilvolles Instrumental werden sollte sondern weil Jourgensen einfach früher aus dem Studio abgehauen ist weil er keinen Bock hatte dafür einen Songtext zu schreiben. Das nimmt langsam sehr merkwürdige Züge an.

7/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: "Animosity", "The Light Pours Out Of Me", "Shove", "Lockbox"

Dienstag, 8. August 2017

Comic Book Review#304: Red Team: Double Tap, Center Mass#9 (2017)

Okay, ich dachte zuerst " Da steht Garth Ennis drauf, das heißt es wird mindestens einmal richtig eklig." Doch weit gefehlt. "Red Team" stammt von Ennis und Zeichner Craig Cermak. Es ist bereits das zweite Volume der Reihe.

In dieser Ausgabe werden wir Zeuge wie zwei Polizisten, in ihrer Freizeit, eine offensichtlich lethargische und verwirrte Frau aus der Geiselhaft befreien und sie zurück zu ihrer Familie bringen. Zuhause findet allerdings eine große Gala statt. Es stellt sich heraus dass ihr Bruder sie in die Drogensucht und in die Prostitution gebracht hat. Zumindest liest sich das so heraus. Die Lage eskaliert, der Mann zieht ne Waffe. Zum Glück geht alles glimpflich aus. Allerdings werden die beiden Cops anschließend von ihrer Vorgesetzten gerügt weil sie außerhalb des Gesetzes gehandelt haben.

Ein ziemlich spannender und dramatischer Action-Comic. Einer aus der Sorte, die für alle Leser zugänglich sind, auch für die die nicht von der ersten Ausgabe an lesen. Am Ende wird es sogar relativ mysteriös weil die beiden Cops scheinbar eine Art Verhältnis miteinander haben oder hatten. So macht der Comic Appetit auf mehr. Er zeigt dass er nicht nur von Gewalt und Drogen handelt. Jedenfalls bin ich sehr froh mal ein wenig auf Blut und Eingeweide ausgerichtetes Werk von Garth Ennis gelesen zu haben.

8/10 Pfandflaschen


Sonntag, 6. August 2017

Album der Woche#304: Snoop Doggy Dogg - Doggystyle (1994)

Hallo und häßlich willkommen im August. August ist Hip-Hop-Monat. Das heißt, im Grunde genommen, relativ kurze Reviews. lel.

Den Anfang macht das Debütalbum von Snoop Dogg, "Doggystyle". Damals noch unter dem Namen Snoop Doggy Dogg unterwegs, den er nach dem Verlassen des Labels "Death Row Records" leider
aus rechtlichen Gründen abgeben musste. "Doggystyle" beinhaltet all das was Gangsta Rap damals ausgemacht: Eine ziemlich lockere Einstellung zum Leben, Drogen, Bezeichnung von Männern und Frauen als "Niggas and hoes", und Low-Rider-Autos als auch pubertären Humor. Pardon, ich sprach grade von  Gangsta Rap - aber eigentlich meine ich den von Dr. Dre entwickelten G-Funk. Sehr smoothe Melodien überzogen mit Gangsta-Inhalt.

Man bräuchte eigentlich nicht so viel Text dafür verwenden, denn: "Doggystyle" strotzt nur so mit dem Leben eines Gangsters, dass es trieft. Der Inhalt ist also eigentlich gar nicht so spektakulär. Dafür aber Snoops Stimme die zwischen passiv-aggressiv und ultra gechillt wechselt. Ich finde, dass sein Part im Intro "G-Funk" mich teilweise an einen gewissen blonden Rapper aus Detroit erinnert, der bestimmt daraus seine Inspiration geschöpft hat. "Lodi Dodi" ist auf eine gewisse Art ein Tribut an den ebenso großartigen Slick Rick als auch Herb Alperts "Rise". Witzigerweise hat Notorious B.I.G. ein paar Jahre später "Hypnotize" rausgebracht, was sich ebenfalls auf beide Songs bezieht. "Murder Was The Case" ist ein waschechtes Horrorcore-Stück nur ohne die ganzen Psychopathen-Anspielungen aber mit ziemlich viel Mystik., welches sich auf Snoops Verhaftung im Jahre 1993.

Sicherlich sehr vulgär und nicht grade politisch korrekt, jedoch mir deutlich lieber als seine Zusammenarbeit mit äh David Guetta oder so...

Anspieltipps: Lodi Dodi, Serial Killer, G-Funk Era, Who Am I?(What's My Name), Gin and Juice, Murder Was The Case,
8,5/10 Pfandflaschen

Samstag, 5. August 2017

Film der Woche#301: Dobermann (1997)

Basierend auf der Buchserie "Le Dobermann" von Joel Houssin. Einer dieser Filme die entweder dauerhaft in Russland im Fernsehen liefen oder immer wieder in dubiosen Verkaufszelten auf dem Sonntagsmarkt zu finden waren - zu meiner Zeit, natürlich.

Die Hauptfigur heißt äh Dobermann (Vincent Cassel) und ist der Anführer einer kriminellen Bande die sich auf Raubüberfälle spezialisiert. Dazu gehören unter anderem Nathalie (Monica Belluci) die gehörlos ist als auch Olivier (Stephane Metzger) der als Dragqueen namens Sonia auftritt. Die erste
Amtshandlung im Film ist ein superdreister Banküberfall, beziehungsweise zwei. Sie lösen überall in der Stadt Falschalarme aus um die komplette Polizei abzulenken, damit sie in aller Ruhe sich austoben können. Die Polizei, in Gestalt des widerwärtigen Inspektors Christini (Tcheky Karyo), schafft es aber ein Mitglied der Bande festzunehmen und unter menschenfeindlichen Drohungen zu zwingen für sich zu arbeiten.

Die Zusammenfassung klingt jetzt vielleicht nach nichts - und ich muss es auch bestätigen: der Film hat glaube ich keinen einzigen Blumentopf gewonnen. Auch wenn er auf diesen Büchern basiert, wirkt er als wäre er direkt aus einem Comic abgepaust worden. Die Charaktere wirken sehr überzeichnet, die Handlung ist voll mit überflüssiger Gewalt, Fäkalsprache und ficki-ficki-witzen. Ein französischer Exploitation-Film. Dass ich das mal erleben darf! Französischer Trash! Wie gesagt, der Film ist keine intellektuelle Höchstleistung jedoch kitzelt er die richtigen Stellen im Gehirn.

8/10 Pfandflaschen
Trailer:

Mittwoch, 2. August 2017

Comic Book Review#302: Mighty Morphin Power Rangers, Band 1: Grüner Ranger - Das erste Jahr (2017)

Das Band beinhaltet die US-Ausgaben #0-4. Da dort schon ein riesiges Vorwort von einem der Beteiligten Co-Produzenten enthalten ist, geb ich auch mal meinen Senf dazu. Btw falls ihr Bock habt meine Meinung zu der Serie zu wissen, so seht her. Jedenfalls war ich als Kind ein sehr großer Fan - allerdings überlebte die Serie meine Nostalgie nicht. Natürlich macht es immer noch Spaß hin und wieder dadrauf zurückzublicken. Aber für mich kommt es halt leider nicht in Frage mir das alles noch mal zu geben - in voller Länge, jede einzelne Folge. Das ist mir zu viel des Guten und auch zu viel von seltsamen Plots und auch viel zu cringeworthy. Deswegen bin ich froh dass es diesen Comic gibt!

Die Story spielt sich ab während der ersten Rangers-Serie "Mighty Morphin Power Rangers". Als neuester Ranger ist Tommy Oliver mit dabei - seine Farbe grün, sein Zord ist der Dragonzord. Doch ursprünglich wurde er von der intergalaktischen Hexe Rita Repulsa rekrutiert bzw. verzaubert um die Power Rangers endgültig zu zerschlagen. Jetzt, nachdem er sich von Ritas Zauber losreißen konnte ist er Teil des Teams. Allerdings plagen ihn Selbstzweifel weil Rita immer noch in sein Gewissen reinredet. Auch gewisse Art und Weise sieht er eine Art Projektion von ihr. Ritas Ziel ist es mithilfe von Scorpina Tommy einerseits zu demotivieren und andererseits die Kontrolle über sein Dragonzord zu erlangen.

Ich bin sehr froh dass es diesen Comic gibt, weil er einen etwas anderen Blick auf die Serie bietet. Weniger Klamauk (okay, außer Bulk und Skull) - mehr seriöse Teenagerscheiße die sich um den eigenen Selbstwert dreht. Wird das Team die Zerreißprobe bestehen? Wird Rita sich den Dragonzord unter ihren Nagel reißen? Ich glaube ehrlich gesagt dass ich den Comic viel ernster nehme weil nicht die "normalen" Szenen nicht so dämlich daherkommen. Es ist alles viel weniger klischeehaft. Fast so als ob man sich dem neuen Film anpassen wollte, den ich unbedingt noch sehen muss btw.

8,5/10 Pfandflaschen

Montag, 31. Juli 2017

Comics Monthly#41

Hallo und häßlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Comics Monthly. Wie sagt man? Besser gar nicht als nur halb? Oder besser halb als gar nicht? Besser arm dran als bein ab? Keine Ahnung, jedenfalls habe ich dieses Mal wirklich nicht die Zeit. Stand in letzter Zeit unter einem Zeitdruck und habe deswegen nur zwei Comics für euch.

Redneck#4

Der Comic mit dem wahrhaftig us-amerikanischen Namen kommt mit einem Haufen Vampire daher. Ups! Hätte ich euch das verraten sollen? Ja, denn das ist der wesentliche Bestandteil der Reihe. In der mir vorliegenden Ausgabe geht es um Reise in die Vergangenheit mithilfe vom Eindringen in die Gedanken. Onkel Bartlett lässt sich von seiner Nichte im Kopf rumpfuschen; gemeinsam sind sie
dann "virtuell" im 19. Jahrhundert unterwegs - als Bartlett feige die Schlacht von Alamo verlassen hat und Opfer von einem Vampirclan wurde. Allerdings hat man ihn als Essen lange am Leben gelassen und stets würdig behandelt. Irgendwann kamen Texas Ranger die ihn aufgrund seines Deserteurtums ans Leder wollten. Es kommt zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen den Vampiren und den Rangers. Außerdem erfahren wir wieso der Onkel so ist wie er ist - die Erinnerungen stammen aus dem 19. Jahrhundert - die Story spielt in der Gegenwart. Got it? Hoffe ich doch.

Ein blutiger aber auch gleichzeitig sehr liebe- und respektvoller Einblick in eine Welt von blutrünstigen Wesen die einen Menschen zu einen von ihnen und zum Mitglied ihrer Familie gemacht haben. Die Bildsprache ist äußerst gewalttätigt (Pfeile im Auge, im Bein, im Rücken, Blut überall, Vampire die Venen ausreißen), jedoch wirken die Figuren eher weniger realistisch und von daher macht das nichts. Mich juckt dann dieses ganze Blutvergießen irgendwie überhaupt nicht. Haha.
Jedenfalls wars spannend und spaßig :P

Made by: Donny Cates und Lisandro Estherren
Erhältlich bei: Image Comics für 3,99$
8/10 Pfandflaschen

Shirtless Bear Fighter!#2

Was zur Hölle war das grade?

Der Comic erzählt uns die Story von einem....nunja....einem halbnackten, bärtigen, Muskulösen Typen der sich mit Bären prügelt. Er hasst Bären. Sein Flugzeug mit welchem er sich fortbewegt ist überzogen mit Bärenfell. Wir werden Zeuge wie ganz USA von Bären mit leuchtenden Augen angegriffen wird und der Hemdlose Bärenbekämpfer in sein Flugzeug steigt und sie alle verprügelt. Seien es jetzt echte Bären, Plüschbären, die Footballmannschaft oder große, bärtige Männer aus San
Francisco die Ledertangas tragen. Hihi. Jedenfalls sind die Bären nicht von sich aus so. Irgendjemand hat sie mt magischen Bacon gefüttert damit sie durchdrehen.

Okay. Okay. Okay.
Liest sich ähnlich wie Axe Cop, also als hätte es tatsächlich ein fünfjähriger geschrieben. Jedoch wesentlich strukturiert und nicht so chaotisch. Es gehört schon reichlich Ideenreichtum dazu sich all diese Bärenanspielungen auszudenken und überhaupt dieses Megaklischee vom ultramaskulinen Mann-Mann der ohne Hemd durch die Welt streift zu bedienen.... das kann wirklich nicht jeder!
Hut ab!

Made by: Jody Leheup, Sebastian Girner und Nil Vendrell
Erhältlich bei: Image Comics für 3,99$
8/10 Pfandflaschen

Sonntag, 30. Juli 2017

Film der Woche#300: MARS SPECIAL

Allrighty then. Häßlich willkommen zum mittlerweile 300ten Film Review. Ich habe mir versprochen zu diesem Anlass ein triple Feature rauszuhauen, also tue ich das.

Invaders From Mars (1986)

Awkay, ihr merkt schon, ich bin heute faul. In der Tat hab ich schon mal vor ein paar Jahren "Invaders From Mars" (1953) reviewt. Die Story bleibt an sich dieselbe. 33 Jahre nach dem Originalfilm hatte Tobe Hooper allerdings mehr finanzielle Mittel und technische Möglichkeiten die Geschichte besonders auszuschmücken. Diesmal wird David Gardner von Hunter Carsson gespielt. Jimmy Hunter der im Originalfilm der "Junge" war ist diesmal der Polizeichef. Auch sieht man ein
mal die Replika eines Aliens von 1953, einen Kopf mit Tentakeln. Jedenfalls ist es dieselbe Geschichte, jedoch ausgestattet mit wesentlich besser aussehenden Aliens, die aber nur beinahe furchteinflößend sind. Eher einfach faszinierend anzusehen.

8,5/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


Mars Attacks! (1996)

Einer meiner Lieblingsfilme, wenn auch in letzter Zeit zu selten gesehen. Kenn ich fast auswending, weil er so einfach ist. Übrigens basiert "Mars Attacks!" weder auf einem Comic noch auf einer Serie noch auf einer Zeichentrickserie noch sonstwas. Nein, die Basis für den Film bildeten Sammelkarten von Topps die es früher als Beilage zu Kaugummis gab. Ich besitze mittlerweile ein schickes gelbes Buch in welchem alle Karten in Detail gezeigt und beschrieben werden!

Der Film ist recht einfach erklärt: Der Mars greift an! Tausende von fliegenden Untertassen
umzingeln die Erde. An Bord befinden sich Sturmtruppen von Aliens - kleinen, mit unverständlichen Lauten kommunizierenden und großes Gehirn besitzenden Mänekens. Der General der US Army ist sich selbstverständlich sicher, dass sie Krieg wollen. Der Präsident James Dale (Jack Nicholson) wird allerdings vom Wissenschaftler Kessler (Pierce Brosnan) davon überzeugt die Marsianer erstmal friedlich zu empfangen. Doch all das nützt natürlich nichts. Schaut euch die Hackfressen mal an!

Es ist eine Kombination. 1. Man nehme die Motive der Sammelkarten und füge sie in die Handlung mit ein, 2. ein Haufen sehr simpler Special Effects, 3. mehrere Stories die miteinander verwoben werden, 4. eine Unmenge von Stars (u.a. Tom Jones, Danny DeVito, Michael J. Fox, Glenn Close, Natalie Portman, Jack Black, Pam Grier etc.) und packe sie in 1,5 Stunden Spielfilmlänge. Oder ein wenig länger. Es ist so simpel, aber es funktioniert!

8/10 Pfandflaschen
Trailer:


Ghosts of Mars (2001)

"Ghosts of Mars" kam ein Jahr nach "Mission To Mars" und "Red Planet" raus. Alle drei Filme waren nicht der Renner an der Kinokasse.... ja warum bloß.

Das ist viel zu Schade eigentlich. Denn ich finde den Roten Planeten höchst interessant und finde es sollte wesentlich mehr Filme darüber geben, v.a. in der heutigen Zeit in welcher man über die Kolonisierung dieses Planeten nachdenkt. Jedenfalls spielt der Streifen von John Carpenter im Jahre 2167. Der Mars ist kolonisiert und bewohnbar gemacht. Ein Team von Polizisten unter Aufsicht von Colonel Helena Braddock (Pam Grier, schon wieder!) hat den Auftrag in einer Mienestadt den
Schwerverbrecher James "Desolation" Williams (Crazy motherfucker named Ice Cube) abzuholen und vor ein Gericht zu stellen. Der böse soll angeblich an die sechs Menschen abgeschlachtet haben. Doch alles stellt sich als viel komplizierter heraus. Eine unbekannte, marsianische Entität ergriff Besitz von den Minenarbeitern und verwandelte sie wilde, völlig durchgeknalte Krieger die alle anderen abgeschlachtet haben - die Überbleibsel einer marsianischen Kultur - die Ghosts of Mars.

Oh mein Gott. Die Story ist cool, das Setting auch, der Soundtrack sowieso. Allerdings wirkt der Film auf mich als wäre er am Besten direkt auf Video rausgekommen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen wie dieser Ballerschinken in die Kinos kommen konnte. Da hilft auch weder Ice Cube noch Pam Grier noch Jason Statham noch Natasha Henstridge. Ich habe mich die letzte halbe Stunde sowas von gequält.

4/10 Pfandflaschen
Trailer:

Samstag, 29. Juli 2017

Album der Woche#303: Exodus - Tempo of the Damned (2004)

Awkay, der Metal-Monat Juli geht hiermit zu Ende. Ich habe dieses Album ausgewählt weil ich mich sehr gut an die Musikvideos zu "Throwing Down" und "War is my Shepherd" erinnern kann, die damals immer wieder bei Vivas "Hell's Kitchen" kamen.

"Tempo of the Damned" ist Exodus' sechstes und erstes Studioalbum seit dem 1992er Werk "Force Of Habit". Anfangs wollte ich übrigens "Fabulous Disaster" reviewen, aber dann kam ich hier drauf weil siehe oben. Exodus zählen zu den Pionieren des US-Thrash Metal. Viele sehen sie sogar als erste
Bay Area Thrash Metal Band. Sie sind vielleicht nicht sooo groß und kommerziell erfolgreich wie die Big Four (Anthrax, Megadeth, Metallica und Slayer) jedoch immer noch äußerst beliebt und trotz mehrmaligen Mitgliederwechseln und zwei Auflösungen sehr aktiv. Das letzte Album ist allerdings schon vier Jahre her.

"Tempo of the Damned" erschien zu einer sehr brenzligen Zeit. Der Irakkrieg war in aller Munde und äh ich hab mich auch irgendwie versucht politisch zu artikulieren. Dementsprechend ist das Album auch sehr zynisch, bissig und sozialkritisch. Unter anderem gehts auch gegen das Christentum in "Shroud of Urine". Ich kann mich noch erinnern wie ich mir "Fabulous Disaster" gegeben hat, es gemocht hab aber irgendwie doch der Meinung war, dass es etwas zu beliebig und zu jugendlich geraten ist. Beinahe zwanzig (?) Jahre später bringen Exodus ein Album was weeeeesentlich fetter produziert ist und koordinierter klingt. Auch älter und angepisster. Also quasi wie eine in die Jahre gekommen Metal-Band die noch was auf sich hält sollte.

8,5/10 Pfandflaschen


Donnerstag, 27. Juli 2017

Happenings of the Month: July'17, Part 2 (of 2)

And off we go...

Friday, 21st of July: From Würzburg to Rokycany - FLUFF FEST 2017

So it was THIS time of the year again. Seeing a bunch of friends from all over Germany, eating delicious vegan food and having diarhea in the morning and of course moshing to awesome bands and complaining about back aches afterwards.

Started at circa 1300 hours in Würzburg. The car was packed with stuff for seven people, even if we were only four. But anyhow I managed to not get all achy and shit. At first, we arrived at the rented apartment in Plsen, which was luxurious. I'm already looking forward to next year.

But now, the important things:

FOOD

Awesome burgers as always. Tasty wraps. The potato mush was good, the "meat loaf" not so good. The Kebab wrap was salty as fuck, but nevermind I ate it anyways, even if I was risking a heart attack. I was too late for the crépes :/

PEOPLE and PARTY

Same shit as usual. I spoked only a couple of words with some of you, others spent half an evening with me. Talking is really important to me. I love talk shit, talk politics, gossip. It was really relaxing to me. Sadly I didn't have THAT much fun at the aftershow party - c'mon two nights in a row the same kind of music? - because of absolutely no sleep, being up all day and shit. Even if I met a lot of people, from some point on my social anxiety came up and I started feeling bad, in a wrong place and like kind of a nuisance.

BANDS

Friday:

Awkay, so I as far as I can remember I didn't get to see much bands on this evening. DOOM played the main stage and were pretty good for a bunch of old men. Nice of them to quote NWA with "Fuck the police, coming straight from the underground!" before playing "Police Bastard". Awesome. I didn't listen to "City of Caterpillar" but, therefore I didn't know what to expect but it was lit. A nice mixture of loud/heavy and calm noises. Oh, and Eastwood on the "All Go No Slow"-Stage were pretty hot and of course Pretty Hurts!

Saturday

Too slow to see The Gentle Art Of Chokin', they were too fast for me. Finisterre were kinda cool, even if I do not agree with everything they said in favor of the G20-Riots - but hey, to each his own. SVFFER were awesome. They would be even more awesome if they would play on the tent stage, but well yeah... they did a good job despite the sound. Honestly I hate the main stage. But nevertheless, they were very fucking heavy and I felt the ground vibrating! Next stop: NIC. This band from the Czech Republic plays (in my ears at least) a form of Black Metal. Actually, they do not have a name. "nic" literally means "nothing" and mostly their band name is blacked out. Anyways I couldn't stay there for long. Wasn't in the mood. So that's why I went over to the main stage and was positively surprised by the mood of Accidente. Afterwards: Vitamin X. Party as usual. Circle pit. Out of breath. Fucked up. Catched a stage diver and accidently squeezed his testicle a little. Jesus fuck. Back to the tent stage where three crusties started to play: "Hi, we're Appalachian Terror Unit - the crusty mess from the US!". How adorable and pretty much old school crust. Afterwards I was pretty tired. Saw BURN from a distance, wasn't disappointed but not impressed. Decided to take a break with Ms. Otter and Ms. Axiom BUT I needed to be back at the festival at 2300. And that's where the real fun began. I desperately wanted to see the glorious Sickmark. "All Go No Slow"-Stage - 2315 hours. Yeah, kinda. As I went to the stage, someone else started their set. The band was called ANF, but no one could remember their name. Everyone misspelled it. Also there were like a gazillion of electricity cuts, so I had a lot of fun. They were great. Even if I was pushed around a lot. Anyways, Sickmark arrived on the stage, kicked the shit out of us. I got hit in the chest, in the back, in my eye. It was hell. It was fucking awesome.

Sunday

We decided that 4,40€ per person are NOT too expensive, so we went to the Dino Park in Pilsen and had an (almost)live Dino experience. Nostalgia hits hard.

Instagram-Vid.

Didn't get to see much on the last day. Pinky Swear almost lullabyed me to sleep and charmed with his cover of "Don't Want To Know If You Are Lonely" of Hüsker Dü. Watched Racetraitor from a distance and liked it. Birds In Row were pretty good, have to examine the band more thouroughly. SECT were hot. So reflected about their own past. A bunch of older guys who liked to talked about the past but at the same time didn't glorify everything but admitted that some of their former attitudes just sucked. Very nice, very humble.

That was it. See ya next time, Flufferites and Flufferettes. :*

Mittwoch, 26. Juli 2017

Happenings of the Month: July'17 (Part 1 of 2)

Allrighty, folks! I decided to write this article in English, because well... this month I came out of my cave and visited two countries and spoke with people who can't speak German (very well).

Sunday, the 2nd of July 2017 - My fellow galpal Ms. Otter and I go to the Comic Con in Stuttgart

Jesus fuck. I kinda have a love-hate-relationship with those kind of events. I love it when I get the chance to buy a ton of stuff, see some cool celebrities whom I fanboyed on in my youth/childhood and to see some cosplayers. But I hate this tremendous amount of people who you to have shove beside to get through, it's exhausting.

Anyways, this Comic Con was pretty much well organised. Ms. Otter was able to get a photo with
John Borrowman without standing 24 hours in line. Everything went pretty well, compared to the Comic Con in Dortmund last year. I was enjoying some low-key shopping - comics, some action figures, butmostly comics. Also I got to listen to Dirk Benedict (of the A-Team and Battlestar Galactica) who lamented about how it is being a conservative in Hollywood. Natalia Cordova-Buckley (Agents of S.H.I.E.L.D.)was pretty cool and told us about her favorite superheroes and such. I enjoyed the screening of the first episode of Amazon's "The Tick": The coolest panel was Kevin Sorbo's. I've heard the coolest stories from the sets of "Hercules" and "Andromeda". That guy was the coolest for me when I was little - aaaand he was kinda of starting point for my love for ancient greece. I found it very amusing that he answered all this fan questions like "Uh do you remember this and that and this and that from episode 130 from Andromeda?" with "Holy shit, I don't know! I DO NOT FUCKING KNOW!" Awesome.

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LONG-ASS WEEKEND

Holy shit. It all began on the Saturday, the 15th of July.

From Dortmund to Krakow

I planned this trip some long time ago. I wanted to visit my Grandfather in the city of Koszalin, Poland. The last time I've seen was in 2001. That's why I contacted my father, got my ass on a plane and flew over to Krakow where he lives. On the first day, we kinda bonded pretty well and went drinking. Well he was drinking, and I just sat there thinking "holy fuck the old man talks a lot :D"

From Krakow to Koszalin: 16th of July

The only way to get there was via train. InterCity to be precise. 8,5 hours of sitting, kinda sleeping, watching episodes of "Shameless" and the awesome "Dobermann"-Movie with Vincent Cassel (I will review that one! I promise, dad!). Also my dad was preparing a huge power point presentation. Sorry, but I couldn't stop thinking of Charlie from "It's Always Sunny in Philadelphia" who was explaining some weird conspiracy theories. They looked pretty similar to me ;)

It was a hell of a trip. I was pretty mindfucked at first but then pretty happy. I learned to know my half-brother, whom I have seen last time when he was 2-3 years old. He's 19 now. It was kind of strange at first but pretty cool all in all. Thanks for the awesome food. The feeling I had while standing in our the old apartment where I grew up was also very frightening at first but also very familiar afterwards. Sitting there in front of the house on the kids playground I spent so much time in when I was little. Huge mindfuck. Just like a time travel. Meeting grandpa was a blast. Still the same, old, funloving, caring and lovable peson as he was. Also I met my Grand-Aunt, her daughter and I learned to know my cousin. Again, pretty weird at first but very sympathetic.

On the second day I went to see my former elementary school. Armed with an iPhone and a GPS system, I found my way there, signed some stupid bench to leave my marks and left. With only 20% of battery. I deserve a medal for this!

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From Koszalin to Berlin: 19th of July

I didn't want to travel across Europe to get to the Fluff Fesival in Rokycany, Czech Republic. That's why I decided to make some stops.

Back in Berlin I met my friends who got some pretty stupid nicknames on this blog in the past (because everything was anonymous back then). Thanks for your spare time, guys. Love you all :3
On my second day I visited a lecture of one of my hosts. Something philsophically-philosophical about philosophy. I got it pretty much. But the next one about Plato from a feminist perspective was pretty weird and disillusioning. It was honestly pretty much fun hanging out with both of you Tina and Tikva :)

From Berlin to Würzburg: 21th of July

Why Würzburg? Because from there on Ms. Otter and Kiki (I call this from now on my sisters in crime) would pick up me and Ms. Axiom and fuck off to the Czech Republic. But after my arrival on Würzburgs central station I first met my long time friend Rob with whom I took of to meet André (the guy responsible for my comic packages) and his newborn daughter. It was heartwarming to see how the little one tries to grab the small Captain America plush toy I gifted her. :)

From Würzburg to Rokycany: 21th of July

To be continued in the next part...


Dienstag, 25. Juli 2017

Comic Book Review#301: Batman: Year One (1987)

Bei diesem Trade Paperback handelt es sich um die Zusammenstellung von Batman#404-407. Die Story fokussiert auf Batmans erstes Jahr (duh) in Gotham City, wurde von Frank Miller geschrieben und von David Mazzuchelli gezeichnet. Soweit ich weiß betrachtet Miller die Story als canon in seinem "Dark Knight Universe" (bestehend aus den Stories "The Dark Knight Returns", "Dark Knight Strikes Again" und "Dark Knight III: Master Race") als auch im "normalen" DC-Universum.

Im Grunde genommen geht es um die Ankunft zweier Menschen in Gotham: Bruce Wayne kehrt nach 12 Jahren in welchen er ausgiebig Martial Arts traniert hat (als auch wissenschaftlichen Kram gemacht hat) nach Gotham zurück. James Gordon, ein Polizist, ist ebenfalls neu. Zusammen mit seiner Frau Barbara zieht er hierhin nachdem er aus Chicago versetzt wurde. Er stellt schnell fest, dass das Gotham City Police Department alles andere als vorbildlich arbeitet. Sein neuer Kollege Detective Arnold Flass drangsaliert schwarze Jugendliche zum Spaß und ist korrupt as fuck. Als Gordon versucht gegen die Korruption im Dienst anzutreten, fällt ihm sein Vorgesetzter in den Rücken und lässt ihn von seinen Kollegen anonym verprügeln. Bruce Wayne hat es auch nicht grade leicht. Er setzt sich ein gegen Gothams bekannte Mafiosi und prüget Kleinverbrecher nieder. Die Polizei hat ihn bald auf dem Schirm, kriegt es aber nicht hin den als "riesige Fledermaus" beschriebenen Vigilanten zu fassen. Wie Gordon und Batman schlußendlich Freunde werden bzw. welches Ereignis dazu führt erfahrt ihr selbstverständlich wenn ihr den Comic lest.

Wir werden Zeuge wie Monat für Monat das Verhältnis Gordons zu Gotham bzw. zu Batman wird. Wie die beiden Typen das geworden sind was sie sind bzw. so wie wir sie als Leser kennen. Wir kriegen übrigens auch Catwomans Anfänge zu sehen. Batmans Kostüm ist sehr simpel aufgebaut, wenig technischen Hickhack und so. Simples schwarz-grau. Simpel ist auch die Art den Comic zu zeichnen. Keine überdrehten Centerfolds, kein Schnickschnack. Einfach nur gute Story und Action, Panel für Panel. Kann diesem hier nur gutes abgewinnen.

8,5/10 Pfandflaschen

Donnerstag, 20. Juli 2017

Film der Woche#299: 101 Horrorfilme, die Sie sehen müssen bevor das Leben vorbei ist, Teil 18

Hallöchen. Eigentlich packe ich hier ja immer vier Filme rein. Dieses Mal bin ich aber im Urlaub, habe irgendwie keine Zeit und Bock mir den vierten Film reinzuziehen und überhaupt bin ich schon, aufgrund der Tatsache dass hier immer mehr Filme auftauchen die ich schon reviewt hab, ziemlich weit gekommen. Deswegen nur drei Filme.

72. Poltergeist (1982)

Ich nehme eigentlich an, dass jeder von euch weiß, worum es im Film geht. Falls nicht, hau ich trotzdem mal die Beschreibung raus: Im Mittelpunkt der Handlung steht die Familie mit Freeling mit drei Kindern wovon die jüngste Carol Anne (Heather O'Rourke) ist. Sie leben in einer kalifornischen Vorstadtsiedlung namens Costa Verde. Eines Nachts läuft Carol Anne unruhig umher und redet laut mit dem rauschenden Fernsehbild. Es kommt zu lauter merkwürdigen Ereignissen: Der Kanarienvogel stirbt überraschend, Möbel bewegen sich ohne fremdes Zutun. Der Baum im Garten wird lebendig. Und das wichtigste: Carol Anne verschwindet. Durch den Fernseher kann man zwar ihre Stimme hören, das Kind ist aber weg. Die Freelings engagieren ein Team von Experten in
Sachen Paranormales - denn "Sie" sind hier. Irgendwas, also irgendeine uralte Macht oder Geister sind im Haus und lassen die Familie nicht in Ruhe.

Die Story ist cool und leicht erklärbar. So wie es sich für einen 80s Horrorfilm nun auch gehört. Das Herausragende am Film sind aber die Special Effects. Man hat ordentlich in der Trickkiste gegraben. Teilweise wurden die Erscheinungen die zu sehen sind unter Wasser aufgenommen, damit deren Körperphysik etwas unheimliches hat, und dann in den Film reinkopiert. Ich werde auch die Szene mit dem leicht verschlafenen jungen Mann vorm Spiegel nie vergessen. Ein sehr stimmiges und effektgeladenes Werk. Wirklich sehr sehr gut!

8,5/10 Pfandflaschen
Trailer:


73. The Hunger (1983)

Auf Deutsch bekannt als "Begierde".

Der Film handelt von zwei Vampiren Miriam (Catherine Deneuve) und John Blaylock (David Bowie), die gerne in Darkwave-Discos unterwegs sind um weitere Paare zum Verzehr auszusuchen. Ansonsten sind sie sehr liebenswerte Gestalten die eine innige Beziehung pflegen. Außerdem kriegen sie öfter Besuch von der jungen Alice die mit ihnen Klavier spielt. Eines Tages passiert unmögliches: John altert, obwohl er eigentlich unsterblich ist, und zwar rapide. Er ersucht Hilfe bei Gerontologin Sarah Roberts (Susan Sarandon), die allerdings nichts für ihn tun kann. Nachdem er vollständig ergraut, allerdings trotzdem nicht sterbensfähig ist, verlädt Miriam seine "Leiche" auf den Dachstuhl.
Irgendwann taucht allerdings die neugierige Dr. Roberts auf - es entsteht eine Art Liebesverhältnis zwischen den beiden.

Ich sehe ehrlich gesagt viel mehr Erotik als Horror hier drin. Was an sich ja nicht schlimm ist. Allerdings bereichert es den Film nicht unbedingt, sodass er für mich ein einziger Haufen von Vampir-Klischees bleibt. Einzig die Schlußszene war cool. Oh und natürlich der Anfang mit dem Auftritt von Bauhaus (die ihren Hit "Bela Lugosi's Dead" zum besten gaben).

5/10 Pfandflaschen
Trailer:


74. A Nightmare On Elm Street (1984)

Na, Kinners? Ihr wisst noch wie das ist. Zum Review gehts da entlang.

75. Re-Animator (1985)

Basierend auf H.P. Lovecrafts "Herbert West - Der Wiedererwecker" von 1922. Zweitbester Film im heutigen Eintrag.

Dr. Herbert West (Jeffrey Combs) hat in der Schweiz Medizin studiert und musste kurzerhand flüchten nachdem er ein Mittel erfand was tote Materie wieder zum Leben erweckt. Der Gehirnmediziner flieht in die Miskatonic University in Salem. Als Untermieter des Studenten Dan Cain (Bruce Cabbot) hat er auch ein sicheres Zuhause. West ist ein komischer Kauz und macht sich schnell unbeliebt. Sowohl beim Decan, da er seine Methoden in Frage gestellt, als auch bei Cains Freundin (und des Decans Tochter) Megan (Barbara Hampton). Er kann nämlich von seinen
Experimenten mit dem Serum nicht die Finger von lassen. Das erste Opfer ist Megans tote Katze die nach ihrer Wiederbelebung äußerst aggro wird.

Es ist höllisch amüsant, eklig und unfassbar komisch. Geniale Trickeffekte. Und alleine die Tatsache dass man (oder eher ich) vermutet dass Dr. West der Hauptbösewicht hier ist - und somit sich selbst in die Irre führt..... grandios. Ich mag diese untypische (Nicht so) gut gegen böse Schema. Das sprengt das ganze Konzept ein wenig und macht tierisch Spaß anzusehen. Besser hätte es nicht laufen können. Ich hab allerdings etwas Angst mir die Fortsetzung zu geben. Diese würde glaub ich etwas die ganze Originalität zerstören, aber ich lass mich irgendwann mal überraschen.

8,5/10 Pfandflaschen
Trailer:


76. The Fly (1986)

Auch hier gilt mal wieder. Altes Review angucken!


Album der Woche#302: Full of Hell - Trumpeting Ecstasy (2017)

Hallo und häßlich willkommen zu einem weiteren Review im Metal-Monat Juli. Diesmal ist eine Band dran, die ich seit längerem verfolge und die ich live mal mit ner halben Arschbacke angeguckt hab. "Trumpeting Ecstasy" ist ein nicht nur sehr merkwürdiger Albumtitel sondern gleichzeitig auch deren fünftes Album.

Warum ich FOH ausgewählt habe? Nun, wir hatten diesen Monat schon Stoner/Doom von Conan, die ersten drei Alben von Sepultura, "British Steel" von Judas Priest... Da wird es Zeit weitere Untergenres abzudecken. Und scheiße, dieser Beitrag wird einfach nicht länger....

Was soll ich denn dazu sagen? "Trumpeting Ecstasy" ballert mir einfach die Seele aus dem Leib. Es ist nicht nur voll mit typischen Grindcore-Zutaten, es verzichtet dabei auch auf unnötiges in die Länge ziehen. Die über-drei-Minuten-Songs halten sich mit den eine-Minute-Songs so ziemlich die Waage. Manchmal habe ich den Eindruck (bspw. bei "Digital Prison") als ob die Leute nicht aus den Staaten sondern aus Norwegen kommen würden. Wechselgesang zwischen Screams und Gutturallauten. Geile Blastbeats. Außerdem sind da so klitzekleine Elemente die einen wirklich erschaudern lassen - weil sie wirklich mysteriös klingen. Wie der Gesang im Titeltrack. Der mich entfernt an den Refrain von "Step Into A World" von KRS-One erinnert, aber das nur nebenbei.

Jedenfalls: Nichts falsch gemacht. Absolut gar nichts. Killer!

8,75/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Digital Prison, Crawling Back To God, Trumpeting Ecstasy

Dienstag, 18. Juli 2017

Comic Book Review#300: Spawn Origins Collection, Band 1 (2010)

Hallihallo und häßlich willkommen zum mittlerweile 300ten Comic Book Review auf diesem Blog. Diesmal beschloß ich mich einer Figur zu widmen die mich seit meiner späteren Kindheit begeistert hat und das obwohl ich rein alterstechnisch die Hefte nicht mal mit meinem Arsch angucken durfte.
Eigentlich wollte ich ein Triple Feature machen mit Spawn, "Curse of the Spawn" und "Sam and Twitch". Allerdings habe ich kein Zeit, sorry. :(

Der dicke Band beinhaltet die ersten zwölf Ausgabe von Spawn, im Original erschienen bei Image Comics. Erschaffen von Todd McFarlane, gezeichnet von ihm, geschrieben von ihm und diversen Größen wie Frank Miller, Neil Gaiman oder Dave Sim. Falls ihr euch für weitere Spawn-Reviews von mir interesiert so schlage ich vor ihr klickt hier und hier und hier und hier.

Da ich festgestellt hab, dass ich scheinbar noch nie die Origin Story von Spawn erklärt habe, zumindest nie ausführlich, wird es Zeit für dieses Review. "Spawn" - das ist Colonel Al Simmons, ehemaliger Elite-Soldat, jetzt CIA, hinterhältig abgemurkst im Auftrag seines Chefs Jason Wynn. Nach seinem Tode landet er in der Hölle und handelt mit einem der Teufel namens Malebolgia einen Vertrag aus. Er wird seine Armee von Hellspawns (eine Art Hölle-Soldaten mit übermenschlichen Kräften) beitreten und im Gegenzug darf er zurück auf die Erde und seine Frau Wanda wiedersehen. Doch wie es so oft mit dem Teufel ist - er steckt im Detail. Al kehrt auf die Erde zurück. Vollkommen verbrannt, reingezwängt in ein symbiontisches Spawn-Kostüm dass ihn magische Kräfte verleiht. Er leidet an halber Amnesie und befindet sich exakt fünf Jahre nach seinem Tod. Vollkommen verarscht. Angekommen in der Wirklichkeit sucht er Unterschlupf in der Welt der New Yorker Obdachlosen. Ihre Welt wird seine Welt, er beschützt sie wo er nur kann. Im weiteren Verlauf des Bandes sehen wir auch wie er sich versucht zu erinnern was ihn wirklich widerfahren ist. Wie er den aus der Haft entlassenen Kindermörder Billy Kincaid fertig macht. Wir lernen die völlig unterschiedlichen Kriminalpolizisten Sam und Twitch kennen. Wir lernen Angela, die Schlächterin der Hellspawns aus dem Himmel kennen... Die Welt von Spawn ist äußerst vielfältig.

Dieses Band präsentiert uns ein Stück Geschichte. Ich weiß noch ganz genau dass es zu Anfang hieß Image hätte zwar coole Bilder aber eher maue Geschichten am Start. Naja das Anfangsteam bestand ja überwiegend aus Zeichnern. Um das ganze aufzupeppen hat McFarlane die oben genannten Schreiber ins Boot geholt. Besonders interessant finde ich die Story um Angela, die von Neil Gaiman erschaffen wurde - man hat sich danach um die Rechte gestritten, die alleine Gaiman gehört haben. Dieser hat als eine Art Mittelfinger den Charakter an Marvel abgegeben - in der Marvel-Reihe "Guardians Of The Galaxy" war Angela dann Teil des Teams. Dave Sim, der seine Figur Cerebus in Ausgabe #10 miteingebunden hat, untersagte McFarlane jeglichen Nachdruck von der Ausgabe. Tatsächlich war sie danach lange in keinen Trade Paperback zu sehen. Die Geschichte dahinter ist auch witzig: Sim schrieb das Script für die Ausgabe, McFarlange lehnte ab weil sie naja scheiße sei. Daraufhin hieß es "Naja du kriegst aber keine andere". Dann "Okay, dann nehm ich sie." Einfach herrlich.

Jedenfalls ist das hier wunderschönes, abwechslungsreiches, blutiges, schimpfwortehaltiges Werk aus den 90er Jahren. Es lohnt sich Spawns Origins anzusehen anstelle von mitteindrin einzusteigen. Definitiv.

9,75/10 Pfandflaschen

Freitag, 14. Juli 2017

Film der Woche#298: Liebesgrüße aus Moskau (1963)

Allright, hier kommt der zweite James-Bond-Film. Vielleicht schaffe ich irgendwann wirklich alle. Der Gedanke reizt mich.

Der Chefstratege der verbrecherischen Organisation S.P.E.C.T.R.E., namens Kronsteen will sich für den Tod des Mitglieds Dr. No (siehe letzter Film) rächen. Eine Dechiffriermaschine namens Lector soll der Sowjetunion gestohlen und danach an sie zurückverkauft werden. Ein Maulwurf der Organisation, Rosa Klebb (Lotte Lenya), arbeitet nach außen hin für den Geheimdienst der SU bzw. ist dessen Abteilungsleiterin. Sie rekrutiert die Agentin Tatjana Romanova (Daniela Bianchi). Diese
soll mit Bond eine Affäre beginnen, also wird dem MI6 mitgeteilt dass sie sich in Bond verliebt hat und aus diesem Grund ihm Lector übergeben will. Bond kriegt den Auftrag ihr entgegen zu kommen, eine Affäre anzufangen und die Maschine zu beschaffen. Romanova befindet sich in Istanbul.

So langsam kann ich mich mit James Bond anfreunden. Ein interessanter Krimi der sich von Istanbul über Jugoslawien bis nach Venedig zieht. Das erste Bond-Gadget feiert hier seine Premiere: der Aktenkoffer mit der integrierten Granate, dem Messer und dem Scharfschützengewehr. Mir gefällt außerdem wie man zaghaft versucht die Völkerverständigung voran zu treiben. Oder so ähnlich. Schließlich sind nicht die Russen die Bösen hier - sie wurden nämlich nur reingelegt. Insgesamt ein Action-Film der nicht mit dutzenden an Special Effects und sinnlosen Explosionen glänzt. Ein guter Action-Film eben.

8/10 Pfandflaschen
Trailer:



Donnerstag, 13. Juli 2017

Album der Woche#301: Judas Priest - British Steel (1980)

Yesss. Der Metal-Monat geht weiter. Zwar werden Judas Priest von vielen als Vorreiter der NWOBHM gesehen, ich stimme dem zu, allerdings sind sie ja noch n Ticken älter. Deswegen kommt mir deren Name nicht als erstes in den Sinn wenn ich an dieses Genre denke.

Jedenfalls habe ich "British Steel" genommen weil hier die meisten Hits sind. Zuerst habe ich an "Screaming for Vengeance" gedacht aber dann doch anders überlegt. Mir gefällt zwar das spätere und
deutlich härtere Werk "Painkiller" definitiv besser, alerdings fand ichs nicht schlecht mir mal eins der früheren Alben reinzuziehen. Und das ist ja nicht mal das erste sondern schon das sechste. Die haben seit 1974 ernsthaft jedes Jahr mindestens ein Albm rausgehauen.

Und um ehrlich zu sein unterscheidet es sich nicht wirklich von den Vorgängern. Deswegen werde ich auch den Teufel tun und die ganze Discographie der Band reviewen. Machen wirs mal kurz: Judas Priest bieten uns hier das an was sie am Besten können. Songs über Freiheit und Rebellentum, die vor lockeren Testosteron nur so triefen und wofür man am besten eine Harley und ne ganze Lederkluft braucht. "United", "Living After Midnight", "Breaking The Law". Daneben noch so typisches Storytelling über Horrorfantasien. Das ganze produziert übrigens von Ringo Starr der für Soundeffekte sogar sein eigenes Besteck (nicht sein Drumbesteck sondern Messer und Gabel und so) hergab. Aber das nur so am Rande.

Großartiges Album.
Anspieltipps: siehe oben lol
8,5/10 Pfandflaschen