Samstag, 16. Dezember 2017

DER SINNLOSE ADVENTSKALENDER'17: Tag 16

Film der Woche#319: ROBOCOP-A-THON, Teil 3

Okayyyy. Mittlerweile schon der dritte Teil des Robocop-A-Thon. Der erste war quasi hier, der zweite ist der hier.

5. RoboCop: The Series, S01E0102: "The Future of Law Enforcement" (1994)

Die "RoboCop"-Serie lief vom Mai bis November 1994 und beinhaltete 21 Folgen. Wurde leider nicht verlängert, sodass die erste Staffel die einzige blieb. Gewisse Namen aus der Original-Film-Trilogie wurden abgeändert um rechtliche Schritte zu vermeiden. Außerdem hat man den Fokus vom Erwachsenen- zum Jugendpublikum gedreht. Daher ist die Serie relativ harm- und zahnlos.

Die ersten zwei Folgen basieren auf einen verworfenen "RoboCop 2"-Drehbuch namens "Corporate Wars".  Hierin arbeitet RoboCop (Richard Eden) zusammen mit Officer Detective Lisa Madigan (Yvette Nipar) an einem besonderen Fall. Ein böses Computergenie plant eine Verschwörung innerhalb des Mutterkonzerns von RoboCop, OCP. Er entwickelt eine künstliche Intelligenz die bald schon die gesamte Stadt modernisieren und unter seine Kontrolle bringen wird.

Im Grunde genommen eine nette Abendunterhaltung. Stabile Explosionen. Ein paar wenige "aaaaw"-Momente, ein gutes Anteil an Action. Was fehlt ist die bitterböse Satire die im Original vorhanden war. Stattdessen gibt es Familienunterhaltung, die ziemlich harmlos ist. Es ist sehr schade, aber ich reiß mir auch kein Zacken aus der Krone in dem ich das hier gucke.

Intro:


6. RoboCop: Alpha Commando, S01E010203: "Justice Reborn" (1998)

Diese Zeichentrickserie hat weder besonders viel mit der Original-Filmreihe noch mit der Serie von 1988 noch mit der Realserie von 1994 zu tun. Zumindest nicht wirklich. Jedenfalls spielt sie in der höhö sehr nahen Zukunft des Jahres 2030. Immer noch in Detroit. Diesmal war RoboCop fünf Jahre lang deaktiviert und wird nun offiziell reaktiviert um einer geheimen Eliteeinheit namens Alpha Division beizustehen. Diese kämpft gegen eine Terroristenbande namens DARC (Directorate for Anarchy, Revenge and Chaos). In den ersten drei Folgen haben sie es auf den Präsidenten eines fiktiven Landes (das mit -stan endet und irgendwann früher Teil von Kasachstan war) abgesehen, der in den USA momentan zu Besuch ist. Dummerweise ist ein Teil der Detroiter Polizeieinheit wie immer korrupt und arbeitet mit DARC zusammen. Agentin Alex Miner die von Alpha Division mit RoboCop zusammengebracht wurde hat dementsprechend schon den Braten gerochen und versteckt RoboCop erfolgreich. Daraus entwickelt sich eine ziemlich coole Freundschaft zwischen ihm, ihr und Dr. Cornelius Neumeyer bei welchem RC auch einzieht. Außerdem hat er laute Gadgets, wie ein gewisser Inspektor.

Es ist nicht dasselbe Niveau wie die 80er Jahre Serie: Man hat sich dafür entschiedenen eine fortwährende Story zu schreiben, die mehrere Folgen andauert, anstelle von austauschbaren Einzelepisoden. Ziemlich cooles Design. Erinnert mich an die damaligen Zeichentrickvarianten von Ghostbusters, Men in Black und Godzilla. Witzig ist es irgendwie auch. Vor allem wenn ein manipulierter RoboCop Kasatschok tanzt.

Intro:

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Comic Book Review#319: Marvel Zombies Vs. Army of Darkness#1 (2007)

Wow, der ganze Marvel-Zombie-Epos ist schon zehn Jahre her? Krass. Immer noch nicht fertig gelesen. Shame on me.

Jedenfalls spielt diese Story vor dem ganzen Wahnsinn der in den vier Marvel-Zombies-Bänden passiert ist. Ashley J. Williams (Einzelhandel, Brudi!) landet durch einen dimensionalen Riss auf Erde-Z (ich mein zumindest dass sie so heißt). Exakt der Erde auf welcher irgendwann dieses eine Riesenunglück passierte und alle möglichen Marvel-Helden (und Schurken) sich in Zombie verwandelt und die ganze Bevölkerung aufgefressen haben. Jedenfalls landet er so in einem Müllcontainer und wird plötzlich mit einer scheinbar irren obdachlosen Frau konfrontiert die ihm erzählt, dass er niemals das Necronomicon loswerden wird. Sie ist wohl ein Deadite. Jedenfalls sieht er das Elend schon kommen, vor allem nachdem er sich erinnern kann dass die Zombie-Plage schon im Jenseits (wo er kurz zuvor war) begonnen hat. Also versucht er die Avengers zu warnen. Diese halten ihn jedoch für einen völlig Irren - Scarlet Witch teleportiert ihn kurzerhand in einen Parksee. Stinkewütend darüber versucht er sein Glück noch mal, wird jedoch von Spider-Man eingewickelt und weggetragen. Doch es dauert nicht lange und es ist zu spät. Colonel America und seine Teamkameraden werden zu menschenfleischfressenden Monstern.

Interessante Wendung. Ich dachte eigentlich, dass die Story mitten im Zombie-Epos spielt oder zumindest kurz vorm Ende. Aber nein, stattdessen geht man ganz weit zurück und erklärt sogar ganz plausibel und ohne Plotholes wie es irgendwie zu dem ganzen kommen könnte. Und zwar so, dass die Story auch tatsächlich Gültigkeit hat und nicht nur so n Nebenwerk ist. Definitiv nicht schlecht, vor allem da Ash als eine Art Deadpool in Spe wirkt mit seinen passenden Sprüchen und der Tatsache dass er am Anfang den falschen Kostümierten hilft. Sowieso ists großartig wie er sich andauernd über das Universum aufregt und ihn all die Spandex-Fritzen anpissen. Sehr amüsant!

7,5/10 Pfandflaschen

DER SINNLOSE ADVENTSKALENDER'17: Tag 13

Sonntag, 10. Dezember 2017

Album der Woche#321: Zugezogen Maskulin - Alle gegen Alle (2017)

Sodala, der Dezember'17 wird so wie letztes Jahr auch der Monat in welchem die Perlen des Jahres (aus meiner Sicht) besprochen werden.

"Alle gegen Alle" ist nicht nur der Albumtitel eines Klassikers von Slime sondern auch das neueste Werk der Wahlberliner Zugezogen Maskulin. Es führt ihr Schaffen weiter, wo sie mit "Alles brennt"
letztes Mal aufgehört haben. Und es ist mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser.

Das Album beschäftigt sich mit den Themen unserer Zeit. Unter anderem mit alten Freunden denen man aus dem Wege geht, weil die Freunschaft sich schon längst entzweit hat ("Uwe und Heiko"), die Gesellschaft im Konfliktzustand ("Alle gegen Alle"), die Flucht vom Dorf in die Stadt bzw. umgekehrt ("Nachtbus") oder das Verhältnis zu HipHop ("Yeezy Christ Superstar", "Teenage Werwolf"). Dabei thematisiert man sowohl das Verhältnis zu heutigen Rap, der als eine kaputte Liebe umschrieben wird ("Yeezy Christ Superstar") als auch zu HipHop als die Musik die jungen Menschen Hoffnung gab in der Zeit als Punk gestorben ist ("Teenage Werwolf").

Ich steh auf "Alle gegen Alle" weil es wuchtige Beats hat und noch zynischer daherkommt als der Vorgänger. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es zwar gesellschaftskritisch ist aber nicht wie Zeigefinger/Zeckenrap daherkommt. Das Image brauchen ZM definitiv nicht. Ich hoffe sie bleiben bei ähnlicher Thematik. Finde ich nämlich gut.

8,5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Alle gegen Alle, Was für eine Zeit, Uwe und Heiko, Nachtbus, Yeezy Christ Superstar

DER SINNLOSE ADVENTSKALENDER'17: Tag 10

Samstag, 9. Dezember 2017

Film der Woche#317: Marvel Animated Features, Teil 1

Awkay, Zeit wirds dass hier endlich mal wieder ein paar Filme hinkommen. In den Jahren 2006-11 brachte Marvel mehrere animierte Filme auf DVD raus. Ich habe beschloßen, sie nach und nach zu bearbeiten. Zwei davon ("Hulk vs." und "Planet Hulk") kamen sogar schon vor. Hier ist schon mal der erste Teil

1. Ultimate Avengers: The Movie (2006)

Lose basierend auf den "Ultimates"-Comics aus den Marvel-Ultimate-Universum. Ursprünglich geschaffen von Mark Millar und Bryan Hitch.

Es beginnt am Ende vom zweiten Weltkrieg. Die US-Soldaten unter Führung von Captain America wollen einen Raketenabwurf der Nazis auf die USA verhindern. Nachdem er herausgefunden hat, dass die Feinde in Wirklichkeit Außerirdische sind, schafft Cap es die Rakete zu Fall zu bringen - fällt dabei aber ins eiskalte Wasser und wird eingefroren. Jahre später wird er von Nick Fury, den Direktor von SHIELD und der Agentin Black Widow gefunden und wiederbelebt. Sie haben Großes mit ihm vor. Der Wissenschaftler Bruce Banner (der zu dieser Zeit schon mehrmals zum Hulk wurde) soll mithilfe von Caps Blutproben ein Supersoldatenserum kreieren. Fury hingegen versucht ein neues Superheldenteam aufzubauen, dass die bald auftauchende Alien-Gefahr aufhalten soll. Jedoch sind die einzelnen Helden mehr als dickköpfig.

Da ich zuvor schon mehr als miese Meinungen über diesen Film gehört habe, frag ich mich was das Problem ist. Solide Story, die es zwar schon so bzw. ähnlich mehrfach gab (man erinnere sich: das Ultimate Universum entstand nach der Erde-616) und die trotzdem Unterhaltung bietet. Kann mich nicht beschweren. Allerdings ja okay, die Charaktere sind jetzts womit ich mich so supergut anfreunden könnte. Relativ wenig Tiefe, finde ich.

7/10 Pfandflaschen
Trailer:


2. Ultimate Avengers 2: Rise of the Panther (2006)

Im zweiten Teil der Reihe begeben sich die Avengers nach Afrika bzw. Wakanda um den ortsansässigen König T'Challa aka Black Panther zu helfen. Die Aliens aus dem ersten Teil bzw. insbesondere einer, der die Identität eines Nazis annahm terrorisieren nämlich das Land.

Prinzipiell gesehen nichts besonderes. Man kämpft hier gegen dieselben Aliens nur kriegt man dabei Unterstützung von anderen Helden. Naja man hätte sich mehr Mühe geben können. Oke wa ales









4/10 Pfandflaschen
Trailer:




DER SINNLOSE ADVENTSKALENDER'17: Tag 9



Mittwoch, 6. Dezember 2017

Comic Book Review#318: Tomb Raider#0 (1999)

Ich komme mir grade vor, als würde ich zum ersten Mal ein Comic Book Review schreiben. Seltsam.

Das hier ist die 0te Ausgabe von "Tomb Raider". Die Reihe erschien ab 1999 bei Top Cow und beinhaltete 50 Ausgaben. Ich nehme an, dass #0 etwas später erschien um irgendwann die Origin Story von Lara Crof zu zeigen. So wird es wahrscheinlich auch sein.

#0 beschäftigt sich mit einer riesigen Rückblende. Lara Croft sucht nach einem Artefakten und wird dabei von einem "Roter Baron"-Flugzeug angegriffen. Währenddessen erinnert sie sich an ihre Anfänge an einer Uni und dass ein Professor sie nicht wertgeschätzt hat. Wir erfahren, dass ihr Bodyguard, ohne dem Wissen ihres Vater ihr Selbstverteidigung (u.a. durch Schießen) beigebracht hat, als auch divese Akrobatiktechniken. Viel interessanter ist allerdings dass sie einen verheerenden Flugzeugabsturz überlebt hat, bei welchem ihr Verlobter und ihr Vater starben. In einer eiskalte Wildnis musste sie sich das Überleben antrainieren. So kämpfte sie mit einem übergroßen Wolf um sein Fell abzuziehen und passte sich der Umgebung an. Daher also die ganzen Skills.

Eine stabile Originstory, die zumindest mir einen interessanten Einblick bietet. Ich wusste zwar dass LC eine toughe und kluge Frau ist, aaaaber wie es dazu kommt dass sie so ist wie ist, war mir stets unklar. Auch dass sie solch ein tragischen Unfall überlebt hat. Zeichnungsstil erinnert mich an Gen13 und Darkness. Typisches 90er Zeug halt. Stabil, aber leider nichts überbesonderes.

6,5/10 Pfandflaschen

DER SINNLOSE ADVENTSKALENDER17: Tag 6

Freitag, 1. Dezember 2017

WINTERPAUSE

So, meine Lieben.

Ich gönne mir eine


WINTERPAUSE
vom 01.12.2017-03.12.2017

Das heißt hier kommt in den Tagen nichts rein, außer Adventskalenderkrempel.

Bis später,

xStricherx

DER SINNLOSE ADVENTSKALENDER'17: Tag 1

Donnerstag, 30. November 2017

Happenings des Monats: November'17

4.11.2017: PREMIUM ICE TEA SOMMERFEST in Cairo, Würzburg

Meine Fresse, habe ich das lange vor mich hergeschoben. Ich muss euch enttäuschen, leider wird der Bericht nicht so lang wie ich erhofft habe. Jedenfalls habe ich Anfang diesen Monats meine wunderschöne Heimatstadt Würzburg besucht und jede Menge Leute getroffen. Diesmal sogar
verdammt viele. So viele dass ich schon überrascht war, dass es geklappt hat. Uuuund natürlich musste ich auf dieses "Sommerfest" im November was die Premium Ice Tea Gang veranstaltet hat. War spaßig.

Den Anfang haben soweit ich mich erinnern kann Lovelust gemacht. Der Bezeichnung zufolge "Blackgaze/Emo". Ich kenn nur shoegaze. Sie klangen wie ein paar Zentner zement, die auf dich runterfallen. Ich saß in ner Ecke und habs mir ordentlich gegönnt. Konnte es ohne Rückenschmerzen genießen. Oak waren ziemlich eingängiger, aber für mich ähnliche Richtung. Wayste definitiv mehr hardcore-lastig, aber auch ganz gut. Zum Ende hin wurde der Abend immer "leichter". Zuerst spielten La Petite Mort/Little Death und anschließend die Roller Girls. Sprich zwei Mal Emo/Screamo. Im Grunde genommen hat der Abend mit viel Geballer angefangen und endete mit vergleichsmäßig sehr entspannenden Klängen. Erst hat man sich hochgepusht und ist dann wieder runter gekommen. Das war sehr angenehm, weil a) den Abend über nicht durchgehend das gleiche und b) hab ich vergessen.

Gerne wieder.
Hier die Bands:

Lovelust
Oak
Wayste
La Petite Mort
Roller Girls

29.11.2017: HENRY X FONDA +  AUREOLE  OF ASHGAES

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Also kommt schon, wie soll so n Konzert schon ablaufen? Was soll ich da beschreiben? Es ist natürlich supergeil. S-U-P-E-R-G-E-I-L.

Gaes klangen gewohnt chaotisch. So wie es halt sein sollte. Ich habe mich allerdings erstmal gewundert, wieso niemand auf der Bühne und alle davor stehen. Aber so muss das natürlich sein. Bei solch intensiven Gernes wie Grind/Powerviolence MUSS das Publikum stärker miteinbezogen werden. Man sollte am Besten nicht AUF einer Bühne stehen, verdammt. Auch wenn das vom weiten wie ein Circlejerk im Dunklen aussieht. Gaes = gut.

Aureole of Ash haben mich sehr positiv überrascht. Drei Leute = Sängerin, Gitarrist und Drummer, dem ein paar Mal die Setlist verrutscht und er so nicht wusste was er grad spielen sollte. Hachja. Konstantes Geballer und Geschrei. Weniger punk/hc sondern mehr Richtung "ordentlich Blastbeat"-core. Ich kann dazu nicht viel mehr sagen, außer: Ja, verdammt gerne wieder. Ihr kommt auf die "Wenn die in der Nähe spielen, dann komm ich"-Liste.

HxF waren wie gewohnt sehr sehr gut. Wie schon oben gesagt, ist mir das viel lieber wenn sie auf keine großen Bühne spielen. Diesmal gingen die "Bühnen"ansprachen unter anderem über Lohnarbeit und wie scheiße sie ist. Und das man auf die Angestellten nicht wütend sein sollte aber "Ja ich hab letztens bei Amazon Prime bestellt, war in 12 Stunden da". Als auch darüber dass es uns allen gut gehen sollte und wir im Land sein sollten wo Milch und Honig fließt, was mit einem lauten "HONIG IST NICHT VEGAN!!!1" aus dem Publikum entgegnet wurde. Anyways, dankeschön. Gerne noch mal. Und noch mal. Und noch mal.

Montag, 27. November 2017

Ohrwurm der Woche#235








It happens so,whithout knowing the truth

You’ve modelled the body and staked 
The love, which simply didn’t want
To stay with you and it flew
To places where nobody never suffers,
To someone who’ll never experience it.
Love made of plastic, of unknown race,
Love pain-coloured, love sorrow- coloured
Blood running along veins-coloured love.
It was moaning so, screaming so,
That I was simply feeling this by my body.

Sonntag, 26. November 2017

Film der Woche#316: 101 Horrorfilme, die Sie sehen müssen bevor das Leben vorbei ist, Teil 22

Awkay, eigentlich hätten es drei Filme werden sollen, aber sind halt zwei. Pff.

90. Audition (1999)

Ein Horror-Meisterwerk von Takashi Miike.

Ein Geschäftsmann namens Aoyama (Ryo Ishibashi) hat endlich den Tod seiner Frau verarbeitet und möchte wieder heiraten. Ein guter Freund von ihm, überredet ihn dazu bei einem Casting zu einem fiktiven Film die Jury zu spielen. Wie selbstverständlich ist es eigentlich ein Casting für Aoyama
selbst. Er soll sich nämlich eine Frau aussuchen, die er dann daten und anschließend heiraten wird. Ziemlich dreiste Scheiße, diese. Jedenfalls verliebt sich Aoyama in die junge Asami (Eihi Shiina) und führt sie schon bald immer wieder aus, beteuert aber dass die Filmproduktion erstmal "verschoben" wird. Es stellt sich heraus dass Asami eine dunkle Vergangenheit hinter sich hat und Kerle wie ihn, die Mädchen mit falschen Tatsachen verführen und flaschlegen am liebsten tot sehen würde.

Kruder Mix aus Spannung, Witz und Ekel-Horror. Keine Jumpscares, kein ewiges Warten auf irgendwelches Geschrei. Stattdessen ein interessanter Film, der einen grübeln lässt. Irgendwas stimmt mit dieser Frau nicht, offensichtlich. Aber was genau? Und dass sie zu SOWAS in der Lage ist, das erwartet man wirklich nicht. Zum Ende hin, werden einen die Nerven gegrillt, weil genau die unangenehmen Sachen passieren, die man sich immer mal vorstellt. Zumindest ich. Gruselig.

8,75/10 Pfandflaschen
Trailer:


91. The Blair Witch Project aka "Drei Idioten verirren sich im Wald" (1999)

"The Blair Witch Project" ist eine Pseudodoku in welcher angeblich aufgefundenes Filmmaterial der drei Studenten Heather (Donahue), Joshua (Leonard) und Michael (C. Williams). Sie reisten gemeinsam nach Burkittsville, Maryland um dort den Spuren von der angeblichen Hexe von Blair nachzukommen. Blair war der ehemalige Name der Stadt. Angeblich sind dort sieben Kinder von
einem Einsiedler ermordet worden. Nachdem sie mehrere Einheimische befragt haben, begeben sie sich in den Black Hills Forest wo angeblich die Hexe hausen soll. Allerdings gibt es Probleme mit dem Lesen der Karte und.... sie verlaufen sich. Nachts im Wald ist es nicht so schön, es gibt komische Geräusche und generell ist es gruselig.

So. Es passiert hier tatsächlich nichts. Also ernsthaft. Zumindest nicht aktiv, eher passiv. Allerdings reichen die kleinen Dinge aus um einen schon ziemlich zu schockieren. Dabei ist es eigentlich so banal, so simpel. Und trotzdem macht es einen danach etwas unangenehmer im Dunklen rumzulaufen. Fuck, ey.

Trailer:

Samstag, 25. November 2017

Album der Woche#320: Dir En Grey - Withering To Death (2005)

Awkay, diesmal bewege ich mich mal wieder auf einem mir völlig unbekannten Terrain. "Withering To Death" ist das fünfte Album der J-Rock-Band aus Osaka. Wobei mich der Begriff an sich schon ziemlich stört. Schließlich höre ich hier nichts explizit japanisches heraus, außer der Sprache. Es sei denn natürlich, ich höre irgendwas spezifisches nicht, weil ich kein Experte bin.

Für mich klingt das Album nach Nu Metal der späteren 90er bzw. Anfang der 00er Jahre. Ein
Musikstil der viele verschiedene Aspekte und Genres vereint. Treibende Melodien, Geschrei, wunderschöner, nahezu sirenenhafter Gesang. Die Songs wechseln zwischen durchgeknallt und psychedelisch bis zu fast schon radiotauglich. Teilweise sogar im selben Lied. Dummerweise verstehe ich so gut wie nichts von den Texten, auch wenn zum Teil auf Englisch gesungen wird.

Auch wenn Dir En Grey hiermit entmystifiziert wurden und ich sie nicht länger als diese "eine, merkwürdige Band aus Fernost" betrachte, sondern als eine verdammt stabile Metal-Band - so bleiben sie irgendwo doch noch ein Mysterium. Aber ein verdammt anziehendes. Ich höre mir auf jeden Fall mehr an.

8,75/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Jesus Christ Rock'N'Roll, Merciless Cult, Garbage, Beautiful Dirt

Freitag, 24. November 2017

Comic Book Review#318: Deadpool Kills Deadpool (2013)

"Deadpool kills Deadpool" ist die zweite Fortsetzung von "Deadpool kills the Marvel Universe". Im ersten Teil war ein psychisch noch mehr angeschlagener Deadpool aus einem Paralleluniversum auf den Gedanken gekommen, dass er eine fiktive Figur ist. Die Befreiung aller fiktiven Figuren wäre tatsächlich ihr Tod, also brachte er so viele Superhelde aus dem Marvel Multiverse um, wie nur ging.
Doch dabei blieb er nicht. Er beschloß, auch die Inspirationen für die Helden umzubringen und sprang ins Literatur-Universum, nachzulesen in "Deadpool Killustrated". Die folgende Story spielt auf der uns bekannte Erde-616 (also im "gewöhnlichen" Marvel-Universum). Nachdem DP wieder mal eine Heldentat verübt hat kommt ihm urplötzlich sein geliebtes Corps besuchen, bestehend aus verschiedenen Deadpools: Kidpool, Lady Deadpool und Dogpool. Und zwei anderen komischen Typen die er bis dato nicht kennt. Es stellt sich heraus, dass sie sich mitten im Krieg befinden. Ein weiterer Deadpool (gottverdammt, wie oft kommt das wort heute noch vor?), nämlich der aus den zwei Vorgängerbänden, hat seine eigene Armee aufgebaut mit dem Ziel seine Ebenbilder im ganzen Multiversum auszulöschen. Das Deadpool Corps stellt sich dagegen, mit einer kleinen Anzahl an Mitstreitern. Es gibt auch einen Pandapool!

Logische Konsequenz und guter Abschluß dieser wahnsinnigen Storyline. Denn nur der "echte" Deadpool kann sich selbst besiegen. Man weitet hier die Grenzen des guten Geschmacks aus. Es gibt neben Pandapool, Devil Dinosaur Pool, Deadpool the Duck auch einen Deadpool der einen Bart aus Bienen trägt, den alle ziemlich nervig finden. Es ist eine Symphonie des Chaos, die wieder mehr Humor reinbringt. War der erste Teil noch verdammt psychotisch (und zwar verdammt richtig so), wurde es im zweiten doch ein Bisschen der Spaß aus. Dieser psycho-Deadpool ist einfach viel zu psycho. Umso besser dass er seinen Arsch versohlt bekommt. Zeichnungsstil wie so oft cartoonesk und etwas trashig. Story setzt auf Comedy- und Schockelemente. Klassischer Deadpool.

8,3/10 Pfandflaschen

Mittwoch, 22. November 2017

Comics Monthly#45

Allrighty, then. Die Rubrik ist wieder da, nach dem letztmonatigen "Desaster". Allerdings diesmal nur zwei Ausgaben. Und die sind auch nicht besonders aktuell. Also zumindest habe ich sie erst vor kurzem gelesen, und sie sind auch vor kurzem erschienen ABER es gibt schon jeweils eine #2

Galaktikon#1

"Galaktikon" erscheint bei Albatross und handelt von einem galaktischen Superhelden namens Triton. Außedem werden wir Zeuge wie ein scheinbarer Widersacher von Triton im Gefängnis
schmort und sich im Fernsehen die neuesten Gerüchte über ihn reinzieht. Ihr könnt an dieser Stelle vorstellen worums hier geht? Nein. Es geht nicht darum möglichst viele Bösewichte zu killen. Es geht um Tritons Scheidung. Seine Noch-Ehefrau, eine Bloggerin hat herausgefunden, dass er einem minderjährigen Mädchen Dickpics geschickt hat und will sich von ihm scheiden lassen. Dummerweise will sie als Entschädigung sein ganzes Haus haben. Triton wird von einem äußerst unfähigen lilahäutigen Anwalt vertreten, als Unterstützung ist der Droide NTS da. Dieser spricht übrigens in Gitarrenlauten. Im Ernst, ihr könnt seine Sprechblasen mit der Gitarre nachspielen, die Tabs sind alle da.

Was für eine großartige absurde Scheiße. Erinnert mich an "What A Cartoon!"-Folgen, die damals auf Cartoon Network liefen. Und irgendwie an Rick and Morty. Der Beginn ist etwas düster. Man denkt sich "Uhhh, der Mitarbeiter von diesem Gefängnis wird jetzt selbstverständlich zu nah an die Zelle von diesem Monstrum treten" und dann gehts um eine Scheidung. Und darüber dass Triton einfach sehr sehr sehr schlecht in Social Media ist und seine Schwanzphotos aus "Versehen" geschickt hat. Ich habe mich kaputt gelacht! Zeichnungsstil marke Supertrash. Story die zwar absurder nicht hätte sein können, aber dadurch auch so großartig menschlich wirkt.

8/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei: Albatross
Made by: Brendon Small, Eric Powell

Maestros#1

Ach du Scheiße, was zur Hölle war das denn?

Die Story spielt sich ab in einer Dimension namens Zainon, in welcher Zauberer und andere Fantasy-Gestalten residieren. Zumindest zur Hälfte. Ein finsterer Herrscher hat den Maestro von Zainon, quasi den Obermacker der Zauberer umgebracht. Sein Sohn muss nun der Nachfolger werden. Willy wohnt allerdings auf der Erde und verdient seine Brötchen als Criss Angel für Arme und lässt Pimmel von Ölmagnaten größer werden. Bis irgendwann riesige Monster-Pflanzen-mäßige Ungeheuer auftauchen und ihn angreifen aber auch seine Mutter die ihn die traurige Botschaft
mitteilt. In einem sehr langen Flashback-Moment finden wir heraus, dass Willy lange Zeit ganz Harry-Potter-mäßig nichts von seiner zauberhaften Herkunft wusste und irgendwann mit seinem Vater nach Zainon zog. Natürlich um dort zu lernen, ein richtiger Zauberer zu werden.

Harry Potter auf Crack? Herr der Ringe auf Speed? Ich weiß nicht wie man diese Art von Edgy Fantasy bezeichnet, aber es gefällt mir. Das Design ist durchzogen mit Details. Die Story ist zwar verrückt aber konsistent. Sie driftet nicht ins Belanglose ab. Außerdem sieht dieses Sonnenblumen-Wesen wie eine Mischung aus ET und Swamp Thing aus. Was haben sie sich dabei gedacht? Keine Ahnung, aber Image bietet öfter mal verdammt gute Unterhaltung. Und ich empfehle jedem, der keine Lust mehr auf Marvel/DC hat dort reinzulinsen

Made by: Steve Skroce, Dave Stewart, Fonografiks
9/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei: Image Comics

Sonntag, 19. November 2017

Film der Woche#315: Sin City (2005)

Lange lange hab ich gewartet und wahrscheinlich einige von euch auch, darauf dass dieser Film hier vorkommt. Wie der Titel schon verrät ist "Sin City" die Verfilmung einer Comicreihe von Frank Miller. Dieser führte neben Robert Rodriguez selbst Regie. Ich habe mir die Recut-Fassung angeguckt, in welcher die verschiedenen Stories zusammenhängend und nacheinander erzählt werden, anstatt durcheinander.

"Sin City" erzählt vier Kurzgeschichten: "That Yellow Bastard", "The Customer is always right", "Sin City (The Hard Goodbye)" und "Big Fat Kill". Die Protagonisten sind Einwohner der Stadt Basin City: Gangster, (korrupte) Bullen, Prostituierte, Stripperinnen die einen harten Alltag ihr Eigen nennen. In "That Yellow Bastard" erfahren wir dass der ehrliche Bulle John Hartigan (Bruce Willis)
sein Leben riskiert hat um die kleine Nancy Callahan zu schützen. Sie wurde von einem Sexualstraftäter gekidnappt der allerdings durch seine Verwandtschaft in der Regierung Schutz genießt. Kurzerhand wurde Hartigan Kindesmissbrauch untergeschoben und er für acht Jahre in Haft gesteckt. Nach seiner Entlassung trifft er Nancy (Jessica Alba) wieder und tappt in eine Falle. "The Customer is always right" zeigt einen Auftragskiller (Josh Hartnett) bei der Arbeit. Darauf folgte "Big Fat Kill" das einen Typen namens Dwight McCarthy (Clive Owen) zeigte, der mit Shellie (Brittany Murphy) zusammen ist. Ihr Ex-Freund Jack Rafferty (Benicio Del Toro) tyrannisiert sie regelrecht, also beschließt Dwight ihn zur Strecke zu bringen. Er merkt aber viel zu spät dass Jackie Boy ein Cop ist. "The Hard Goodbye" erzählt die Geschichte von Marv (Mickey Rourke), welchem der Mord an der Prostituierten Goldie untergeschoben wurde.

Ich habe bis dato nur wenige "Sin City"-Comics gelesen, kann allerdings sagen dass der Film ca. zu 98% sich an die Vorlage hält. Er erzählt die Stories quasi frame für frame. Man hält sich originalgetreu ans Design. Die Autos wirken alt, die Umgebung aber nicht, so erscheint der Film zeitlos und könnte sowohl irgendwann in den 80ern als auch heute spielen. Das Ausmaß der Brutalität ist ja schon krass, allerdings find ich den Umgang der Figuren damit noch spannender. Gewalt gehört hier zum Alltag. Hier werden Ohren, Arme und Pimmel weggeschossen und mit Hakenkreuzen-förmigen Wurfsternen geworfen. Diese Pervertierung von Film Noir ist einfach göttlich. Alle drei Daumen hoch.

9/10 Pfandflaschen
Trailer:

Freitag, 17. November 2017

Album der Woche#319: Type O Negative - October Rust (1996)

Das Fühl, wenn du Muskelkater hast, wieder eingeschlafen bist, aufgewacht bist, festgestellt hast dass du einen fetten Abdruck von deiner Bettwäsche in der Fresse hast und dass noch eine Ficktonne an Sachen zu erledigen sind. Unter anderem dieses Review.

"October Rust" ist das vierte Album von Type O. Es beginnt mit einem sehr originellen 38sekündigen Witz in welchem lediglich ein scheinbar falsch eingestöpseltes Kopfhörer-Kabel zu hören ist. Danach legt die Band los und bedankt sich erstmal beim Hörer für den Kauf von "October Rust". Was wir hier zu hören bekommen ist eine Abkehr von Doom-Metal-Sounds wie sie noch bei "Bloody Kisses"
vertreten waren und eine Zuwendung zu mehr Balladen und melancholischen Goth-Kram wie er ebenda auch schon da war.

Besonders gut finde ich den Einsatz von leicht obskuren Humor. Ich höre nämlich ganz genau wie die Melodie von "Carol of the Bells" bei "Red Water (Christmas Mourning") erklingt. Oder wie sie im Outro hoffen, dass die Hörer nicht allzu enttäuscht vom Album sind. Diese abrupten Endungen an einigen Songs sind zwar gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie auch passend. Das Album schleppt sich auch durch die Zeit. Es gibt wenig treibende Songs, die nach vorne gehen wie beispielsweise "My Girlfriend's Girlfriend". Es ist dieser obskure Sound, der sowohl and The Cure als auch an Black Sabbath erinnert, der mich begeistert. Kuschelig warm und gleichzeitig kalt. Irgendwie auch wie ein altbekannter Freund, der dich in schwierigen Zeiten in den Arm nimmt. Wunderschön.

8,5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: My Girlfriend's Girlfriend, Green Man, Die With Me,

Mittwoch, 15. November 2017

So isses, Musik!#42

Bin ich faul oder bin ich richtig faul? Nunja, eigentlich habe ich gesagt, dass das hier der Beitrag mit mehr Text wird. Eigentlich wollte ich hier noch mal die Subrubrik "Ostblock" unterbringen (die mit den osteuropäischen Bands) und eigentlich wollte ich noch über ein Konzert schreiben, dass ich Anfang des Monats besucht hab. Aber das kann natürlich zu "Happenings des Monats" geschoben werden. Stattdessen kommen jetzt ein paar musikalische Sachen, die ich gerne genieße und die üblichen Discographys. Viel Spaß.


Nach all den Jahren immer noch großartig.


Worauf ich besonders hängen geblieben sind diese "Best of Retro Electro/Synthwave"-Compilations. Der Hammer!




Uralte Faith No More Videos :3


Mobys Cover von "That's When I Reach For My Revolver" (Im Original von Mission of Burma)


Green Day Discography: iDos!(2012)

"iDos!" ist das zweite von drei 2012er Alben von Green Day. Wo sich "iUno!" noch irgendwie an den Wurzeln der Band orientiert hat bzw. an unkomplizierte Pop-Punk ist bei "iDos!" so gut wie nichts mehr von zu hören. Aber keine Angst, es ist kein komisches Stadion-Pop-Punk-Album und auch kein Konzeptalbum. Stattdessen spielen Green Day hier Garage Rock bzw. orientieren sich an diesem Sound. Genauso unkompliziert wie der Vorgänger, jedoch mehr rocknrollig als poppunkig. Lol, das
ich das mal sage. Es finden sich definitiv einige gute Sachen hier drauf. Songs mit Ohrwurmcharakter, mit einprägsamen Melodien. Der einzige der mir aber definitiv in Erinnerung geblieben ist heißt "Nightlife" und das auch nur weil er im Gegensatz zu den anderen Song einen innovativen Ansatz zeigt. Ganz so schlecht finde ich das Album nun nicht, jedoch ein besonderer Kracher ist es auch nicht. Es ist zwar schön, dass sie immer wieder versuchen irgendwas neues zu machen. Aber irgendwie geligt es hier nicht wirklich.

5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Nightlife



KoRn Discography: The Path Of Totality (2011)

Zehntes Album von KoRn. Und gleichzeitig das erste von KoRn und Skrillex, Kill The Noise, Feed Me, 12th Planet, Flinch, Datsik, Downlink und Excision. Außer Skrillex alles Namen die mir nichts sagen. Dieses Mal begab sich die Band auf einen äußerst experimentellen Faden. Man arbeitet hier
ausschließlich Dubstep-DJs/Künstlern zusammen. So entsteht ein äußerst innovativer Sound. Zwar sind immer noch irgendwo die typischen KoRn-Riffs zu hören, als auch der Dudelsack und Jonathan Davis holt auch sein berühmtes Scatting raus - allerdings ist das nicht zu vergleichen mit den Vorgängern. Die ganzen durchgeknallten Dubstep-Beats fusionieren einfach perfekt mit Davis' Stimme. Es ist ein Wunder. Ich hätte vorher nie gedacht, dass KoRn ein "reines" Elektro-Album rausbringen könnten. Weg vom Oldschool-Sound, weg vom Metal. Wirklich ganz große Klasse, und das sage ich als jemand der Dubstep wirklich nichts abgewinnen kann...

8,5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Chaos Lives In Everything, Narcissistic Cannibal, Get Up!, Way Too Far



System Of A Down Discography: Toxicity (2001)

"Toxicity" ist eines meiner Lieblingsalben. Hab es damals beinahe sofort geholt nachdem die Band in die Heavy Rotation mit "Chop Suey!" geraten ist. Damals erschienen sie mir sehr exrem, im Gegensatz zu dem Zeug das ich damals gehört habe. Heute lese ich irgendwelche alten Reviews von damals und stelle fest dass sie von manchen Kritikern als beliebig und harmlos hingestellt werden. Als "eine Band die niemanden wehtun". Nun, ich sehe sie definitiv nicht mehr als "extrem" im Sinne von "extreme Metal". Allerdings halte ich das Album nach wie vor für sehr innovativ.
Musiktechnisch eher nicht. Es ist viel eher der Mix aus 08/15 Metal-Riffs mit völlig abgefahrenen Texten die sich im nachhinein als sehr metaphorisch und bedeutungsschwanger herausstellen. Beispielsweise handelt "X" von der Überbevölkerung der Welt, "Deer Dance" von Polizeigewalt, "Bounce" von Gruppensex und "Chop Suey" geht laut Daron Malakian um die Betrachtung von verstorbenen Menschen, je nach Todesart. So werden Drogentote anders betrachtet als zum Beispiel Opfer von tragischen Unfällen. Warum auch immer das Lied nun "Chop Suey!" heißt weiß ich immer noch nicht - jedenfalls ist es eines der meist erkennbarsten Songs. Und auch eines der meistparodierten. Und nun nehme ich mir eine Bürste und trage Make-Up auf.

9/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Toxicity, Science, Chop Suey!, X, Shimmy, Aerials, Bounce, Psycho

Dienstag, 14. November 2017

Comic Book Review#317: Buffy, the Vampire Slayer Season 8 Omnibus, Vol.1 (2017)

Oh mein Gott, was habe ich lange drauf gewartet.

Hiermit habe ich die offizielle Fortsetzung der grandiosen TV-Serie "Buffy the Vampire Slayer" in der Hand. Im ersten Omnibus-Band befinden sich die ersten zwanzig von vierzig "Folgen", also Einzelausgaben. Es ist empfehlenswert und preiswert. Anstelle euch die acht einzelbänder (mit jeweils fünf Ausgaben) zu holen, lege ich euch nahe dieses monströse 500-seiten dicke Stück zu besorgen. Das erste Band ist bereits draußen, das zweite ist vorbestellbar.

Es ist alles nicht mehr so wie früher. Sunnydale ist weg, anstattdessen hat man nun ein riesiges Loch. Buffy unterstehen nun an die 500 Jägerinnen, von insgesamt 1800 die auf der ganzen Welt verstreut sind. Zusammen mit Xander und einigen Jägerinnen die man aus der siebten Staffel noch kennt leitet sie, nun in Schottland, eine ganze Armada von jungen, unerfahrenen Mädels. Dawn, Buffys jüngere Schwester ist kurzerhand zum Giganten mutiert und lebt im Keller des Schlosses aus welchen heraus das Team operiert. Wähenddessen existieren noch zwei weitere Doppelgängerinnen, eine davon lebt in Italien, unter Aufsicht von Andrew, Buffys ehemaligen Widersacher. Apropos Widersacher: Die Regierung der Vereinigten Staaten sieht Buffy und ihre Gefähren als terroristische Vereinigung an und arbeitet mit Amy und Warren (der nun mittlerweile keine Haut mehr hat) zusammen, um sie auszulöschen.

Hach... Man genieße einfach mal die Vorzüge des Comics. Man muss hier nicht um irgendwelche Special Effects scheren, wie bei einer Serie. Stattdessen lässt man der Fantasie freien lauf und lässt Dawn zu einem Centaurier mutieren. Außerdem wurden die ersten Ausgaben von Joss Whedon selbst (mit)geschrieben, sodass das Ganze schön authentisch bleibt und nicht ins vollkommen absurde rudert. Es gibt sogar eine Ausgabe, in welcher sich Buffy in einem Traum in die alte, einfachere Zeit begibt um festzustellen, dass damals alles nicht so einfach war. Es bleibt spannend, interessant und die Charaktere werden nicht ins Lächerliche gezogen. Es ist die Fortsetzung, die ich mir gewünscht hab.

8,5/10 Pfandflaschen

Sonntag, 12. November 2017

Album der Woche#318: Tiger Army - II: The Power of Moonlite (2001)

Während Fred Hell der "50 Cent des Psychobilly" ist, weil er mehrfach angeschossen wurde sind Tiger Army für mich die "die Ärzte" des Genres. Warum? Nun, DÄ sind sehr lange umstritten gewesen. Ist das noch Punk oder Kommerz? Sind die überhaupt trve? Und was weiß ich noch alles. Bei TA war das ähnlich. Man fragte sich vielerorts "Ist das noch echter Psychobilly? Darf der Typ so
emotional klingen? Ist das Emo?". Andere schimpften über diesen "fürchterlichen" Emobilly-Scheiß. Das sei viel zu weich und alles. Leute wie ich waren sich zuerst nicht sicher, was sie davon halten sollen und folgten vielleicht auch den Gruppenzwang. Bis sie sich, zumindest in meinem Fall, ein Album der Band geholt haben. Für mich war das das Zweitwerk "II: The Power of Moonlite".

Ich verstehe bis heute das Problem mit der Band nicht. Dann sind TA halt nicht so knallhart-maskulin unterwegs wie The M3t3ors. Nicht so verrückt, gory und in Frauenklamotten wie Demented Are Go. Dafür haben sie wunderschöne Songs über Liebe und das Sterben und ein Faible für die Roots des Psychobilly, nämlich Rockabilly der 50er Jahre. Dadurch behalten sie ihre eigene Note. Viel Punkeinflüsse, viel Emotionen. Und auch Nick 13s Stimme ist einfach himmlisch. Genau das richtige. Natürlich schwingt hier auch jede Menge Pathos mit. Man höre sich bspw. "Remembered Forever" an. Und verdammte Scheiße noch mal, nach all den Jahren stell ich fest dass bei "Annabel Lee" der wunderbare Davey Havok von AFI mitsingt.

Großartiges Album für eine melancholische Zeit.
8,5/10 Pfandflaschen

Anspieltipps: Cupid's Victim, Remembered Forever, Incorporeal, Power of Moonlite, FTW

Film der Woche#314: Die nackte Kanone (1988)

Allrighty. Da ich ein gemeiner Komplettist bin, hab ich mir natürlich alle drei Filme geholt und werde mir selbstverständlich auch die komplette "Police Squad!"-Serie anschaffen. Und natürlich auch hier reviewen. Zu eurem Leid.

"Die nackte Kanone" basiert nämlich auf einer sechsteiligen Miniserie, die geschickt und auf absurde Art und Weise Polizei- bzw. Krimiserien der 70er Jahre parodiert. Ich denke da an "The Streets of San Francisco", die ich als Kleinkind geguckt hab. Die Hauptfigur des Filmes (bzw. der Serie und den zwei Fortsetzungen) ist Police Lieutenant Frank Drebin (Leslie Nielsen). Am Anfang des Filmes kommt dieser aus dem Urlaub zurück und stellt fest, dass sein Kollege Detective Nordberg (hat damals noch keine Verfolgungsjagd veranstaltet: O.J. Simpson) ins Krankenhaus geschossen wurde, nachdem er versucht hat einen Drogendeal aufzudecken. Beim besagten Drogendeal war der Industrielle Vincent Ludwig (Ricardo Montalbán) zuständig, der nebenbei auch ein Attentat auf die britische Königin Elisabeth II (Jeannette Charles) plant, die bald in der Stadt zu Besuch ist. Während seiner Ermittlungen schafft Drebin es, Ludwigs persönliche Assistentin Jane Spencer (Priscilla Presley) auf seine Seite zu ziehen.

Ich liebe Slapstick, aber halt nein. Ich liebe ZAZ - das heißt: Zucker, Abrahams und Zucker. Die drei haben einfach mit die besten absurden Comedy-Filme der 80er Jahre gedreht. Besonders gut gefällt mir die Absurdität der Gags. Beispielsweise wenn, Nordberg angeschossen wird und danach in jedes Fettnäpfchen tappt und irgendwo rein tritt und sich tatsächlich die Finger verbrennt. Diese schrecklichen Ganzkörperkondome. Dass jedesmal, wenn ein Auto geparkt wird, irgendwas dummes passiert oder ein Unfall. Frank Debrins vollkommen zugefrorenes Gefrierfach im Kühlschrank. Eine absurde Situation jagt die nächste. Und selbst wenn kein Riesenunfall passiert, so muss man auf die Details achten, denn die haben's in sich. Ein wahrhaftig großartiger und absurder Film, der allerdings nicht auf das Niveau von heutigen miserablen Parodiefilmen runterkriecht. Qualität halt.

8,5/10 Pfandflaschen
Trailer:

Samstag, 11. November 2017

My Favorite TV-Show: The Real Ghostbusters

Awkay, lange hat es gedauert und nun ist es endlich soweit.
(vlnr: Winston, Peter, Slimer, Ray, Egon)

"The Real Ghostbusters" ist keine direkte Fortsetzung des zweiten Films. Eigentlich ignoriert die Serie die Ereignisse darin und erzählt sogar in einer Rückblende was denn genau nach dem ersten Film passiert ist. Die Ghostbusters kamen nach der Auseinandersetzung mit dem Stay Puft Marshmallow Man zurück in ihr Quartier und ließen ihre mit Ektoplasma bedeckte Uniform erstmal liegen. Bis diese von lebendig geworden ist und sich Ghostbusters-Klone gebildet haben - lebendige Uniformen! Darum tragen sie ab diesem Zeitpunkt verschiedenfarbige Klamotten. So einfach ist das.
Die Serie feierte ihre Premiere im Jahre 1986 und war ein so großer Hit, dass die zweite Staffel ganze 71 Folgen enthielt. Anders kann ichs mir zumindest nicht erklären. Der Name kommt übrigens folgendermaßen zustande: Es gab schon mal mehrere Serien der Firma "Filmation" die "The Ghost Busters" hießen ergo fügte man zusätzlich ein "The Real" hinzu, um sich abzugrenzen.

Man folgt hier einen einfachen Prinzip. Die Ghostbusters werden meistens mit einem Fall beauftragt, müssen ihn lösen und bekämpfen dabei Geister. Die sogenannten "Geister" sind aber meistens nicht die Seelen von Toten die keine Ruhe finden sondern Poltergeister und Dämonen die größtenteils unglaublich abgefahren aussehen. Gab so auch genug Gründe neue Actionfiguren zu produzieren.

Hört sich relativ belanglos an, oder? Nunja, zeitweise hats mir die Serie echt schwer gemacht. Die zweite Staffel war teilweise relativ schwer erträglich. Alleine weil immer wieder dasselbe Muster bedient wurde. Irgendwann wurde es aber tatsächlich besser und abwechslungsreicher. Die Ghostbusters begaben sich in den Urlaub, in einen "Wild West"-Kuhkaff, in den Weltraum, in die Sowjetunion und was weiß ich noch wohin. In einer Folge wurde sogar eine Zeichentrickfigur lebendig die Menschen ebenfalls in Zeichentrickfiguren verwandelte. In einer anderen fuhren die Ghostbusters mal wieder in den Urlaub, währenddessen wurde ihr Haus von einer Geisterfamilie besetzt. Diese sahen aus wie eine Art Cronenberg-Version der Simpsons. Das war wirklich echt hart verstörend.



Anyways, warum hab ichs geguckt? Es ist brilliantes, relativ unschuldiges Popcorn-Entertainment. Für Kinder, klar. Allerdings sind die Geister und Dämonen so brutal gut gezeichnet, dass es sich lohnt auch mal als Horrorfan reinzugucken. Besonders der Boogeyman hats mir angetan. Herrlich!

Donnerstag, 9. November 2017

So isses, Musik!#41

Diese Ausgabe ist der Beitrag mit verhältnismäßig wenig Text.

EGOTRONIC am 02.11.2017 im Cairo, Würzburg

Wie? Schon wieder Egotronic? Ernsthaft?

Nagut, auch wenn das letzte Konzerte bei mir nicht mal zwei Monate her ist, musste ich irgendwie hin. Schließlich tauchten immer noch ein paar dieser Leute auf die ich aller höchstens ein Mal im Jahr sehe usw. usf. Zugegebenermaßen interessierten mich Egotronic diesmal eher weniger, aber anhören konnte man sich das Ganze natürlich trotzdem. Die Bude war gerammelt voll. Ich war zu
faul meine Jacke auszuziehen und an den propevollen Kleiderständer zu hängen, also stand ich samt Bomberjacke erstmal in diesr Sauna rum. Bis ich mich entschloß dann doch vor der offenen Tür zu warten um mir alles von weiter weg anzugucken. Witzig, wie Torsun jedesmal in "Die richtige Einstellung" aus "Treff' nette Leute hier und wir trinken Bier" ein "Treff nette Leute hier in (Stadt einfüen) und wir trinken Bier" macht. Diesmal hatte er sogar tatsächlich recht. Lange nicht mehr so glücklich gefühlt wie in meinem Urlaub :3



Green Day Discography: iUno! (2012)

"iUno!" (ich hab kein Schimmer wie man die lateinischen umgedrehten Ausrufezeichen macht) ist das erste von drei Alben die Green Day im Jahre 2012 rausgebracht haben. Die beiden Nachfolger heißen selbstverständlich "iDos!" und "iTré!"(bezogen auf den Drummer der Band). Ich habe von meinen guten Freund Phil Th. Pig eine Warnung bekommen, dass "21st Century Breakdown" und "Unodostre!" fol di schaise sind. 21st Century Breakdown hat das leider erfüllt. Dieses Album hier finde ich aber überraschend gut. Es lässt mich zwar auch wieder dran denken, dass die Herren sich
gedacht haben "los las mal wieder n Konzept machen, ist voll innovativ!". ABER der Sound ist überraschend erfrischend, wirkt auf mich so gar nicht stadionmäßig sondern eher ziemlich pop-punkig, so wie Green Day eben früher auch waren. Sozialkritisch wie immer, allerdings nicht übertrieben politisch. Außerdem stimmt die Anzahl der Songs einfach: 12 Tracks. Nicht 18-19. Das Album ist kein fetter Brocken von einer Band deren Zenith längst überschritten ist sondern eher eine Art Neuanfang. Gefällt mir. Mal sehen was danach kommt.

7,5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Nuclear Family, Carpe Diem


KoRn Discography: Korn III: Remember Who You Are (2010)

Das Album heißt so, weil es an die Wurzeln der Band erinnert. Und vielleicht auch weil es sozusagen das dritte selbstbetitelte ist, nach dem namenlosen Vorgänger und dem Debüt von 1994. Produziert wurde es wieder von Ross Robinson. Man verzichtete weitestgehend auf ProTools und irgendwelche schnieken Effekte. Es ist tatsächlich als wären KoRn wieder am Anfang der 90er Jahre. Allerdings
haben sie bessere Songwriting-Skills als damals, bessere technische Möglichkeiten und können auch mehr an ihren Instrumenten. Es ist roh. Sehr roh. Es gibt hier keine Industrial-Einflüsse, kaum Keyboards oder so. Lyrisch zieht man sich allerdings nicht zurück in die Themen der Anfangszeit sondern äußert sich auch religionskritisch. Ich finde nicht, dass es das beste Album der Band ist, es ist auch definitiv keins was ich in die Top 3 packen würde. Es ist allerdings ziemlich solide und beweist mal wieder wie experimentierfreudig sie sind. So wie das nächste Album. Da wirds nämlich richtig bunt. Aber wartets mal ab.

8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Oildale (Leave Me Alone), The Past, Are You Ready To Live?



System Of A Down Discography: dto. (1998)

Fun Fact: Das Photo basiert auf einen Wahlkampfplakat der KPD von John Heartfield aus dem Jahre 1928.

Yo, ich wollte das schon lange machen. Wie so vieles hier. Jetzt isses so weit. Die recht kurze Discography von SOAD wird hier verwurstet. Ich bin nicht der einzige, der so denkt ABER ich möchte das an dieser Stelle mal aussagen: System Of A Down sind eine Metalband für die Leute, die eigentlich kein Metal mögen. Natürlich haben sie von der damals aufkeimenden Welle des New Metals profitiert. Sie waren in allen möglichen Szenezeitschriften und haben eine internationale
Fanbase. Aber ihre Musik geht weit über die Grenzen des Genres hinaus, sodass man sie eigentlich auch schlecht kategoriseren kann. Auf ihren Erstling vereinen sie Einflüsse aus Metal, Hardcore Punk, Jazz, HipHop, Ska uvm. Das sind alles Sachen die eigentlch gar nicht zusammen gehören - dadurch dass aber ein WTF-Moment entsteht funktoniert das aber irgendwie. Die Riffs shredden, die Rhytmussektion (Shavo und John) ist ordentlich zugange, Serj Tankian und Daron Malakian schreien "DIIIIEEEE LIKE A MUTHA FUCKA!". Was zur Hölle ist das? Was tue ich mir da an? I wanna fuck my way through the garden, cause everyone needs a mother.....FUCKER!? Und was sind diese Kombucha Mushroom People die den ganzen Tag rumsitzen. Ordentlich dadaistisch ist das also auch noch. Es ist aber noch nicht alles. Es wird noch abgedrehter, das verspreche ich euch. Hier ist die Band noch in ihren Kinderschuhen.

8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Sugar, P.L.U.C.K., Spiders



Mittwoch, 8. November 2017

Comic Book Review#316: Ghostbusters/Teenage Mutant Ninja Turtles (2012)

Yeaaaaah. Zwei Legenden der Achtziger und Neunziger Jahre treffen aufeinander. Und es ist canon! Es ist offiziell. Kein komisches Paralleluniversum in welchem die beiden Gruppen zufällig existieren sondern eine interdimensionale Reise. Jawoll!

Nachdem die Turtles mit Donatellos neuer Erfindung, einen Teleporter, experimentiert haben und es sich rausgestellt hat, dass es nicht so richig funktioniert, landen sie auf einer anderen Welt. Genauer gesagt, nein. Es ist dasselbe New York, New York. Nur eben anders. Dort gibt es keine TMNT, die vorrangige Heldenrolle nehmen vier Geisterjäger ein. Die Turtles kommen zusammen mit April O'Neill und Casey Jones in einer Kirche an, mitten in einer Hochzeit. Urplötzlich taucht ein Geist aus der Vergangenheit der Turtles-Zeitlinie auf. Chi-You, der Bruder von Kitsune. Er fühlt sich verändert und mächtiger denn je. Schon bald fägt er an Besitz von Menschen zu ergreifen, denn nun ja solche
wie er streben halt nun mal nach Herrschaft. Zufälligerweise werden die Ghostbusters zu der Kirche gerufen und halten die Turtles natürlich erstmal für Dämonen/Geister. Aber wie es natürlich offensichtlich sein muss, werden die beiden Teams sich grün und beschließen gemeinsam Chi-You zu bekämpfen.

Anmerkung am Rande: Es handelt sich NICHT um die Turtles/Ghostbusters aus den Zeichentrickserien (oder so) sondern um die beiden Varianten die momentan bei IDW als Comicreihen rausgebracht werden. Wie schon oben erwähnt, ist das hier höchstoffiziell. Die Story stammt von Erik Burnham und Tom Waltz, die Zeichnungen von Dan Schoening. Ich kann definitiv nicht meckern: Man hat stilvoll beide Teams zusammengebracht und die Charaktere die zueinander passen miteinander Freundschaft schließen lassen. So sind Leonardo und Winston die Heldentypen, Michelangelo und Ray die optimistischen Parts, Egon und Donatello die "Denker" und Raphael und Peter die Sprücheklopfer. Ein besseres Crossover kann es fast gar nicht geben. Saubere Arbeit!

8,5/10 Pfandflaschen

Sonntag, 5. November 2017

Album der Woche#317: Danzig - II: Lucifuge (1990)

Uuuuund es wird spät heute aber es wird! Diesmal starten wir in die dunkle Jahreszeit. Und deshalb wird dieser Monat musiktechnisch auch ordentlich dunkel. Sprich: Finstere Musik für finstere Gestalten!

"II: Lucifuge" ist das zweite Album von der nach Glenn Danzig benannten Band. Ich muss sagen, ich habs ordentlcih vernachlässigt. Dabei ist es so unglaublich großartig und hat dem Zuhörer verdammt
viel zu bieten. Im Grunde genommen, fängt es da an, wo "Danzig" von 1988 aufgehört hat. Sprich: Bluesrock und Heavy Metal Marke Black Sabbath allerdings in "modernen" Gewand. Danzig bleibt dabei immer noch entweder der Jim Morrison oder der Elvis Presley des Metals.

Trotz des "dunklen Mantels" und der zuerst depressiv wirkenden Stimmung ist das hier allerdings kein negatives Album. Es ist verbunden mit der Philosophie Danzigs über "Führer- und Herdentere" unter Menschen. Gleichzeitig geht es aber auch um das Hinterfragen der Authoritäten unter anderem im Zusammenhang mit Religion. Allerdings haben es mir zwei komplett andere Songs angetan, die laut dem Schinkengott himself mit seinen Erfahrungen mit Frauen zu tun hatten: "Devil's Plaything" und "Her Black Wings".

"Love is a flame
A devil's thing
A violent storm
About to be born
Just look in these eyes
See all the lies
All the things you see
You cannot deny"

("Devil's Plaything")

"Mhhhoooowowoooooaaaaah!"

(ungefähr jedes Lied)

Anyways: Großartiges Relikt. Ballert heutzutage immer noch. 

Anspieltipps: I am the One, 777, Blood and Tears, Tired of Being Alive, Devil's Plaything, Under Her Black Wings
8/10 Pfandflaschen

Freitag, 3. November 2017

Comic Book Review#315: The Trenchcoat Brigade#1 (1999)

Geil, ordentlich in die Kiste der Raritäten gegriffen. Ein Comic der die mysteriösesten Charaktere des DC/Vertigo-Multiversums vereint, die da wären: Mister E, Doctor Occult, der Phantom Stranger und John Constantine aka Hellblazer. Alle tragen sie Trenchcoats, daher der Name. Offensichtlich. Die vierteilige Mini-Reihe fungiert als Spinoff zu Hellblazer bzw. Books of Magic.

Der Anfang der Story spielt in einer dystopischen Zukunft. Ein verrückter Typ, gekleidet wie ein Kosake, stilecht mit einer Flasche Vodka in der Hand, lamentiert irgendwas über den Untergang der
Menschheit und wie gut es ist dass nun alle weg sind. In der Gegenwart kriegen wir den Alltag der vier bemantelten Helden mit. Der blinde Vampirjäger Mister E war grade kurz davor ohne Grund einen Russen zu töten. John Constantine bemerkt kurze Zeit später durchs Fernsehen dass E wieder da ist, weil irgendjemand einen Russen umgebracht hat. Wie auch immer, schließt er sich mit dem Phantom Stranger zusammen um ihn zu finden. Es stellt sich heraus, dass Mister Es Verstand leicht am Bröckeln ist. Er sieht merkwürdige Visionen der Zukunft, in welcher es für die Menschheit nicht gerade gut ausgeht. Jedenfalls beschließen sie gemeinsam durch Raum und Zeit zu gehen und sich diese Zukunft anzusehen.

Erschaffen von John Ney Rieber und John Ridgway. Ziemlich interessante, wenn auch merkwürdige Story. Ein typ der russische Immigranten mit grünen Augen tötet? Eine Frau die sich in einen Mann verwandeln kann (Doctor Occult)? Ich weiß ehrlich gesagt nicht wirklich, was hier los ist. Allerdings war es zumindest bei Constantine schon desöfteren so. Strange, düster und auf eine seltsame britische Art auch irgendwie witzig. Es wird aber noch besser, wenn man vier merkwürdige Typen auf einen Haufen wirft. Gefallen tut's mir schon. Aber ob es der Überbringer ist, weiß ich nicht.

7,5/10 Pfandflaschen

Dienstag, 31. Oktober 2017

Film of the Week#313: NIGHT OF THE LIVING SEQUELS! (Halloween Special 2017)

Allright, so this one's also gonna be short but good.
This year I decided to move on with some franchises and review some more sequels. To be honest, only one of them was really good. But who cares? I do not watch Horror movies to scare myself.

Child's Play 2 (1990)

Okay, so this one's a "classic" sequel, where the bad guy comes back to life. Somehow. And it's not that good, obviously.

It's been two years since Chucky's (Brad Dourif) killing spree. The company that produceds the
"Good Guy" dolls has suffered a massive commercial damage because of Andy's (Alex Vincent) accusations. Remember, he was the kid whom Chucky wanted to kill first and possess his body second. Anyhow, Alex lives in foster care and is being adopted since his mother's mental state is more than fucked up. The Play Pal Company rebuilds THE Chucky doll to prove that there is nothing wrong with it. Dammit, how could they find the doll after two years? But instead one of the workers is being electrocuted and the doll comes back to life. It's aim is once again, Andy. He wants to possess his body and get rid of his semi-human/semi-doll appearance.

Nice gorey gore elements. Fucking awesome kills. Dark and twisted humor here and there. But all in all a fucking lame ass story. There should have been a way better sequel.

4/10 deposit bottles
Trailer:


Critters 3 (1991)


If you have paid attention here, you should have realized that i already review "Critters" parts 1 and 2 last year and in 2015...

The third part doesn't take part in the village Grover's Bend. Instead we are witnessing one of the main characters (and intergalactic bounty hunters), Charlie MacFadden (Don Opper) who is tracking down the last critter eggs. At the same time a bunch of kids meet each other on a truck stop for the first time. One of them is the stepson of a corrupt landlord called Josh (Leonardo DiCaprio).
However their ties come together when it's shown that Annie (Aimee Brooks), her father Clifford and her brother Johnny (Christian/Joseph Cousins) live in a housing owned by Josh's stepfather. Also some critter eggs appear here and there and long story short: the residents of the house have to survive the critters' attacks and the lack of electricity.

Okay, it's a pretty dull story. But I appreciate the fact they were trying some new things out. Moving the critters out of their village into the city? What's next? Back into space, maybe? Who knows? Special effects as always on top. I also love the fact that Critters are the NSFW version of the Gremlins. They are just as nasty as they can. Ugly fuckers.

7/10 deposit bottles
Trailer:


The Toxic Avenger Part II (1989)

Finally I watched it.

The second part of the "Toxie"-Franchise takes places not a long time after the first part. Melvin aka the Toxic Avenger has defeated every criminal force in Tromaville. The town became a good place to live. Everyone is happy. He's still with his blind girlfriend Claire (Phoebe Legere) who likes to hang out in the "Centre for the blind". Somehow Toxie is getting depressed. He doesn't know what to do, since every evil has been destroyed. Still, the evil Apocalypse Inc. managed to blow up the "centre
for the blind" and manipulate Toxie's psychiatrist to talk him into visiting Japan so that he can meet his father for the first time. Meanwhile, in his absence they are taking over Tromaville.

Shit, I still think that Toxie looks like a deformed GG Allin. The story is pretty simple, but fun. Period. It's spiced up with very obscure and brutal elements. I don't where and when it became so funny to watch somebody die. The Toxic Avenger likes to be creative with his victims and he lives to punish evil. That means ripping someone's arms of or turning somebody into a basketball. Literally. Slightly better than the first movie, although nothing beats the original.

8/10 deposit bottles
Watch the movie here
Trailer:

Comics Monthly#44

Allright, folks. Usually I review at least 3-4 new US comics on this point. But, to be honest, I am completely not in the mood for this. My head is burning, I have much shit to do and pack things for my vacation and all that. Also I have to focus on that Halloween movie review..... So there always has to be a first time. "Comics Monthly"#44 is NOT happening. Sorry!



Montag, 30. Oktober 2017

Can't get this out of my head#232



Goddamn, I love the fact that the line "you can't go out cause the roots are showing, dye'em black" reminds of her. I can't stop laughing about that shit. I love this song SO FUCKING MUCH.

Sonntag, 29. Oktober 2017

Happenings of the Month: October'17

Allrighty, folks. This will be a short one, since it's Sunday and all that.

I went to the "Spielemesse" in Essen on October 26st

The "Spiel" is a huge fair in one of the biggest German cities, Essen. Basically it's all about Games. Mostly board games like pen and paper. But that wasn't my interest, like never. Every year there was a comic segment within this fair, called the "Comic Action". There were a fuckton of comic book panels, some artists and a huge panel by PANINI (one of the largest european comic book distributors). And of course lots and lots of merchandise. Unfortunately, something was quite different. The amount of comic salepoints was very small. All in all I had some fun, because I met the good kind of people. Anyways, here's how I treated myself:



Derbe Lebowski + LFO + Ill! + Moral Bombing + Gaes in Black Pigeon, Dortmund on October 28th

Usually I'm pretty great in describing bands and musical styls. But today I have a huge headache and it's pretty useless do describe four power violence bands. I mean they are NOT all the same. Still it's a pain in the ass to describe all the differences. Whatever. Derbe Lebowski had to shorten their set because of the local policies. There is no noise allowed after 22h. That's why they banged their setlist
in ca. 12 minutes. And finished it, shortly before the cops arrived.

It was a very nice evening. Of course, because of the music too. But mostly because of a lot of talking I did with some nice people. That's what I need right now. Lot of talk and having fun. Thank you all and have a nice Sunday.


Samstag, 28. Oktober 2017

Film of the Week#312: 101 Horrormovies, you should see before you die, Part 21

Allrighty then. This one here is not the Halloween Special YET. It will probably come out on October 31st.

87. Cemetery Man/Dellamorte Dellamore (1994)

Also known as "Zombie Graveyard". Francesco Dellamorte (Rupert Everett) and Gnaghi (Francois Hadji-Lazaro) are caretakers at a cemetery in a small town in France. Their work is quite difficult though. Even if the dead are dead, a week after their burial they come back. Francesco and Gnaghi have to deal with them regularly and shoot them in their heads so that they stay dead. One day, Francesco falls in love with a widow (Anna Falchi) of an old rich man. A week after his burial, the old man rises from the grave and bites his widow - she dies. Francesco has to kill her again after one week. But strangely, after another week, she comes back again.

Beautifully strange, funny and weird. But not scary. In fact, rather gory and a lil bit disgusting. Still funny as hell. Especially the scenes where the mentally handicapped Gnaghi speaks with his  late love interest or puts her head in a broken TV screen. Fantastic, classic italian horror comedy. Just how it should be.

8,5/10 deposit bottles
Trailer:



88. Scream (1996)

Finally some Wes Craven shit on here.

"Scream" was one of first Craven-Horrormovies after a long time of abstinence of the genre. It tells a
story of a small town called Woodsboro. Almos one year after the death of Sidney Prescotts (Neve Campbell) mother a murderer in a "Ghostface"-mask strikes and kills several teenagers without a reason. The first victims are Casey (Drew Barrymore) and her boyfriend. The whole situation seems out of place. It's like someone has watched way too much horror flicks and is trying to transfer typical horror situations into the real life. For fun.

Pure revival of the slasher genre, which even manages to parody quite a few films. Still not a comedy, but a brutal psychotic mess. No deep message. Just a brutal B-movie that made some good money. Including characters that are stupid as hell. The fact that the movie doesn't take itself seriously makes it so damn good. A true halloween classic.


8,5/10 deposit bottles
Trailer:


89. Ringu (1998)

It doesn't matter what everyone has told you. "Ringu" is NOT the first adaptation of the book by Koji Suzuki. The first one was a simple TV movie. "Ringu" tells a story about an urban legend. There seems to be a videocassette with a strange, minute long movie. A woman who combs her hair can be seen. Also there is a well. After watching the cassette usually the telephone rings and a strange voice tells you that you have only one week to live. After one week you die. The main character is Reiko
Asakawa (Nanako Matsushima), a reporter and aunt of one of the first victims. She starts to research the origins behind the mysterious video tape and discovers a disturbing story about a young girl.

I had to pause the movie in the middle of the night, because video tape scenes seemed way to disturbing for me. In comparison with hollywood movies, it's something completely different though. There are no jumpscares, mostly it's slow, disturbing horror. After all it wasn't all that scary. Strange. I thought it would give me nightmares. It's like a good scary urban legend (some might call it creepypasta) made into a movie. Very very very good.

8,5/10 deposit bottles
Trailer:


Donnerstag, 26. Oktober 2017

Album of the week#316: Kasta - Gromche Vody, Vyshe Trawy (2002)

Allrighty, here comes the last album of the week in this very slavic month. The album title translates as followed: "Louder than water, higher than grass."

Why "Kasta"? Why are they so important for russian hip-hop? Well, I do not know much about russian rap scene BUT I know much about the evolution of it and about German hip-hop. The evolutions of both genres are pretty much the same. One of the first famous German hip-hop groups "Die Fantastischen Vier" (Fantastic Four) made that kind of music that you could introduce to your mom. "Real" rap crews became even bigger than them and introduced the public to a much rougher sound. There is a similar thing with Russian rap. First there were funny shenanigans, then rap artists who didn't wrote their own songs rose to fame and then came Kasta. Which means "caste" in English.

Kasta delivered a whole new style of Hip-Hop. At least in Russia. Neither "Gangsta" nor fixed on the four elements of Hip-Hop. Real stories about friendship and life in the streets of Rostow on Don. And a grandma who likes talk a lot. Or about this friend called Max who was the truest motherfucker you have ever known until the day he got stabbed.

Kasta simply do not give a fuck if they are "real". The introtrack says "Some people say that rap is "yo!". Others say that rap is "baggy pants". Others say that in Russia there is no real Hip-Hop at all. But those guys from Kasta...those guys from Kasta do not give a single fuck! They do they own fucking thing."

Kasta are the Russian Wu-Tang Clan. No copy. No clone. Just genuine streetwise Hip-Hop. Fucking right.

songs you should check out: My berem eto na ulitsah, Pro Maksa, Ey Babka, Raz-dwa-tri,

Mittwoch, 25. Oktober 2017

That's right, music!!#40 (english)

Allrighty then, folks. This one's will be a lil' bit bigger then the other one.

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6th of October, 2017: The AZ Mülheim Birthday Party, part 1 with Fliehende Stürme

So what's the best thing against heartbreak? I mean other than hanging alone at home and listening to depressing music? Trying to go out and hang out with new people! So I did.

On the 6th and the 7th of October the Mülheim Autonomous Youth Centre celebrated its 20th birthday. I came by just to meet my new online friend Jakub, talk with him about our polish ancestry and see the mighty Fliehende Stürme (pronounced Flee-end-eh Stoormeh). The FS are a legend in the german punk scene. Formerly known as ChaosZ (and as a typical punk band), they changed their sound and their name back in the days. Nowadays they are known for beautifully depressing music. Kind of goth, kind of punk. An awesome mixture of both. But that's not the important fact about that evening. Together with Annike (greetz!) we spontaneously decided to form a band. I mean, I can't play an instrument and all but what the fuck. Let's see what the future brings. It was a really beautiful evening, filled with joy in times of sadness. Thank you all for that



14th of October, 2017: Arkangel in Jugendzentrum St. Peter, Duisburg

What's also good and maybe even better? Meeting familiar friends who travel 800 kilometers to see one band. The blasphemous Arkangel from Belgium played in Duisburg. Everyone was so excited to them. Even bets were placed if they would even show up because Arkangel are known for cancelling shows. However, 25 € for a bunch of unknown (for me) bands... Meh. But fuck it. Arkangel were
awesome. They ripped the house apart. Some people damaged themselves pretty hard. Broken noses and all that. It was one of the most antisocial shows I have ever seen. "Beautiful" destruction. Thanks to Phil and Kat for showing up and spending time with me. Hugs.



20th of October, 2017: King Dude, The Ruins of Beverast and (dolch) in Turok, Essen

I think that was one of my first live encounters with that kind of music. Showed up pretty late. Poor
Jakub was waiting way too long. Anyways, we got in and I saw one of the most majestic and smooth metal acts of this time: (dolch). It's hard do describe, but I try it. Non-violent, but kicking ass doom-ish whatever kind of metal. Spooky and mesmerizing. Usually I'm getting tired of listening to such bands live, but I got absolutely hypnotized by their apperance. The Ruins of Beverast were also kind of hypnotic except that they were way more uhm brutal and black metal-esqe. King Dude, however was something completely different. Kind of dark folk and country. King Dude himself (I mean the guy on the guitar and lead vocals) was maybe the coolest dude on the planet. At least in the moment when someone from the crowd compared him to Chelsea Wolfe: "Fuck off motherfucker, she's her own person!". Just brilliant.







Green Day Discography: 21st Century Breakdown (2009)

Aight, here it goes. The album I was warned about. "21st Century Breakdown" came out five years after "American Idiot", after Green Day became even more popular than in the 90s. I'm talking "Stadium Rockstar"-popular. Like its predecessor it's also a Rock Opera in three acts. Which would be "Heroes and Cons", "Charlatans and Saints" and "Horseshoes and Handgrenades". They tell a
story about a young couple called Gloria and Christian who live in a modern day USA. It is bound with all the insecurities which came with the end of the Bush era. I know it may sound a lil' bit harsh but it seems that Green Day realised that a concept album turns out great so why not make another one? And another one.... The next three albums came out all in one year... Anyway "21st Century Breakdown" is so bland, so toothless to me that there almost none songs who keep hanging in my head. Well yeah okay there is "21 guns" but it's too damn awful. Actually I do not have anything against soft pop songs but this here is just way too much bubblegum. Just no. Still, there are a couple enjoyable ones, of course. But all in all: Hell no.

5/10 deposit bottles
songs you should check out: iViva La Gloria!, Last Of The American Girls



KoRn Discography: Untitled (2007)

KoRns eighth studo album. Initially left without a title so the fans can name it whatever they want. I mostly call it "KoRn (2007)" or just simply "KoRn 2" (because of the follow up album).

After the experiment called "See You From The Other Side" (2005), KoRn stepped back to their roots. There are still some Industrial influences, and the album sounds still "softer" than for example
"Take A Look In The Mirror". I think it's kind of a balancing act between older sounds and a more mainstream sound. It seems like a better sequel to "Untouchables" (2002).

I like it very much, but to be honest I do not think that it's groundbreaking. It's just another KoRn album, well produced, made with heart and passion. Still, very refreshing to see that the band still likes to try things out. Just like "See You On The Other Side", it deals with different topics other than "the pain inside", "my mind", "going insane" and blah. BTW the first album without long time drummer David Silveria.

7/10 deposit bottles
songs you should check out: Hold On, Bitch We Got A Problem, Evolution



Ministry Discography: From Beer To Eternity (2013)

Thirteenth album by Ministry. Out of their recent output it is one of their best albums. Released after a very fruitful session with late guitarrist Mike Scaccia. Lyrically it deals with the topics that Ministry always had dealt with. Politics, corruption, drugs. This time we even have a song about "legal drugs" and the side effects they cause.

To me, "From Beer To Eternity" sounds more like old school Ministry, but it stays in the same thrashy area just as "Houses of the Molé". There are those echo-effects, lots and lots of samples, electronic sounds but the same amount of thrash metal. This time, the sounds seem to be more "focused". The album is not a mindless thrasher which was made only to be "brutal". I pretty much like it. There are some very cringy moments though. For example the whole song "Side F-X" which is made out of various samples and disturbing cuts. And, shit I think I sense a bit of dubstep there.

All in all, a good way to end a discography.
7/10 deposit bottles
songs you should check out: Punch In The Face, PermaWar, Thanx but no thanx, Hail To His Majesty