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Dienstag, 20. Januar 2026

Comic Book Review#664: Freddy vs. Jason vs. Ash#1-2 (2008)

Hallo und herzlich willkommen zum ersten Teil des Review-Reihe dieser sechsteiligen Saga, die ihr Ende finden wird in der Ausgabee#666 von Comic Book Review. Seid ihr auch schon so gespannt wie ich? Nein? Ist ja auch egal.

"Freddy vs. Jason vs. Ash" findet fünf Jahre nach den Ereignissen im Film "Freddy vs. Jason" statt. Die letzten zwei Überlebenden des Powergames zwischen den beiden Film-Serienkillern Freddy und Jason, Will und Laurie sind wieder unterwegs nach Crystal Lake. Das ist exakt der Ort an dem der Showdown

des Films stattgefunden hat. Die beiden sind sehr verliebt ineinander und würden alles tun, um ihre Liebe zu erhalten. Will findet, dass es eine extrem dumme Idee ist, zu Camp Crystal Lake zu fahren. Laurie hingegen, juckt es herauszufinden ob Jason und Freddy wirklich tot sind. Irgendwas sagt ihr nämlich, dass das nicht der Fall ist. So kommen sie an und werden beide ziemlich schnell von einem wütendenen Jason Vorhees umgebracht. Dieser wohnt in einer verlassenen Hütte, wo er immer noch den Kopf seiner verstorbenen Mutter Pamela Vorhees ausgestellt hat. Zu ihr hat sich der ebenfalls abgetrennte Kopf von Freddy Krueger gesellt. Freddy ist ebenso "am Leben" und pfuscht in Jasons verkorksten Gehirn herum. So verdreht er alle Tatsachen und manipuliert ihn. In Jasons Kopf ist Freddy nun sein neuer Stiefvater, der eine Affäre mit seiner Mum hat. Oder so. Jedenfalls bringt Freddy Jason dazu, sich auf die Suche nach einem Buch zu begeben. Und zwar genau dem "Necronomicon Ex-Mortis" aus den "Evil Dead"-Filmen. Höchstwahrscheinlich möchte er endgültig von den Toten auferstehen und will Jason als Instrument dafür mißbrauchen. Oder so. Jedenfalls dauert es nicht lange, bis der dritte Protagonist der Reihe auftaucht. Ashley "Ash" Williams, Einzelhandelskaufmann bei der Kette S-Mart, die demnächst eine neue Filiale in Crystal Lake eröffnen wird. Der Ort wird nämlich umbenannt, und zur dazugehörigen Feier, gehört auch eine spektakuläre Mall-Eröffnung. Ash wurde aus Detroit herbeigerufen, um als Experte dem hiesigen Rookie-Team zu helfen.

In der zweiten Ausgabe macht sich Ash mit seinen neuen Kollegen als auch den Marktleiter vertraut. Es sind alles sehr austauschbare Charaktere. Irgendwelche nervigen Kids, die einander Streiche spielen und Sex-Witze machen. Der Marktleiter ist ein spießiger Typ, der seinen Mitarbeitern jeglichen noch so kleinen Schaden vom Gehalt abzieht. Währenddessen manipuliert Freddy Jason dazu, weitere Teenager auf dem Parkplatz der neuen Mall abzuschlachten. Die einzige Zeugin des Mordes, eine ältere Frau, ruft um Hilfe und wird von Ash ernst genommen. Als die Polizei eintrifft, glaubt sie niemanden so richtig. Ash gilt für sie auch als "Zeichen für Ärger", der bald kommen wird, da jedes mal wenn er irgendwo auftaucht, ganz merkwürdige Dinge passieren. Ash selbst interpretiert den Mord durch Jason als ein Werk der Deadites, der Dämonen aus dem "Evil Dead"-Franchise. Nachdem Ash sich mit seinen Mitarbeitern angelegt hat, weil sie ihm einen dummen Streich gespielt haben, freundet er sich mit der einzigen vernünftigen Mitarbeiterin an, Caroline. Nachdem eine Kundin ihn ausgetrickst hat, ganz viel Party-Zeug für sie zu bezahlen - in Wahrheit will sie mit ihren Freundin im Haus der Vorhees feiern - folgt Ash der Gruppe Jugendlicher dorthin. Was ihn dort erwartet, ist nicht nur ein immer noch sehr wütender Jason der die Kids abschlachtet, sondern natürlich auch das besagte Buch, was Freddy so dringend braucht.

Es ist ein typischer Versuch, mehrere Franchise miteinander in Verbindung zu bringen, der im Grunde genommen einfach funktioniert. Jason ist die ganze Zeit wütend und schlachtet Menschen ab. Ihre Gedärme werden dem Leser beinahe detailgetreu gezeigt. Freddy ist kein Wesen mehr, was in unserer Welt existiert sondern nur noch in Jasons Kopf. So bewegt er sich in einer Art Fantasiereich, in welchem er dem im Grunde sehr kindlichen Jason manipuliert. Das geschieht auf die typisch vulgäre Freddy-Weise. So sehen wir wie Freddy Sex mit Jasons Mutter, Pamela hat und sich daraufhin als sein Daddy aufspielt. Selbst Pamela, oder viel eher eine Illusion von ihr, sagt ihm "Jason my boy, you need a daddy!". Was zum eigentlichen Fick. Das ist, glaube ich, das schockierendste an dem Comic. Nicht die fliegenden Gedärme. Ashley Williams ist hingegen macht das, was er zu machen hat. Im Einzelhandel Weisheiten von sich geben, paranoid sein wegen der Deadites und im Grunde genommen, ein alternder cooler Typ zu sein. Die Handlung wechselt sich also ab zwischen Ashleys sarkastischen Bemerkungen, Jasons Abmurksereien und Freddys träumerischen Manipulationen. Im Prinzip also alles so, wie es laufen soll. Nicht mehr und nicht weniger. Geschrieben von James Kuhoric und Jeff Katz. Gezeichnet von Jason Craig. Allerdings muss ich sagen, dass mehrere Stellen bzw. Gesichter in den ersten beiden Comics unfassbar potthässlich sind. Aber darüber kann ich hinweg sehen. Es ist spaßig, wenn auch nicht gerade eine Höchstleistung.

7/10 und 7/10
Hier ein Video von ComicgeddonTV:



Freitag, 7. Juni 2019

Comic Book Review#392: Army of Darkness#1 (1992)

"I need your prayers like I need Tuberculosis."
 - Ash

Eigentlich muss ich den Plot des Comics nicht erklären. Schließlich habe ich vor einiger Zeit alle Evil-Dead-Filme reviewt. Es ist nämlich schlicht und einfach die Comicadaption von "Army Of Darkness". Ausgabe 1 von 3.

Der Comic unterscheidet sich nicht wesentlich vom Film. Außer, dass man in einen etwas anderen Erzählmodus sich befindet. Ash erzählt alles aus seiner Perspektive - dargestellt durch die gelben
Kästchen.Zuerst sehen wir, wie er er in "Evil Dead 2" sich die Hand abhackt und dann später ins Mittelalter katapultiert wird - zu sehen am Ende des Films. Anschließend dann die Auseinandersetzung mit diesem komischen Ritter. Ash wird in eine Grube geworfen wo lauter ausgehungerte Wesen ihm ans Leder wollen. Dann natürlich die Feststellung dass er der Auserwählte ist, der gegen die Armee der Deadites kämpfen wird. Also quasi wie Neo in Matrix, nur halt deutlich abgefahrener.

Prinzipiell sind Film-Adaptionen in Comic-Form ja überhaupt nichts besonderes. Es ist einfach nur dieselbe Story die in Schrift/Bild-Form wiedergegeben wird. Allerdings muss ich zugeben dass die Zeichnungen von John Bolton einfach nur verdammt gut sind. Man sieht zwar, dass sie sich direkt am Filmmaterial bedienen - Bruce Campbell sieht aus wie Bruce Campbell! 1:1 Jedoch merkt man die eigene Note. Erinnert mich leicht an die Kunst von Bill Sienkiewicz. Wirkt darum nicht wie eine billige Kopie des Films sondern eine gute "Alternative".

8/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei: Dark Horse Comics
Made by: Sam Raimi, Ivan Raimi, John Bolton

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Comic Book Review#319: Marvel Zombies Vs. Army of Darkness#1 (2007)

Wow, der ganze Marvel-Zombie-Epos ist schon zehn Jahre her? Krass. Immer noch nicht fertig gelesen. Shame on me.

Jedenfalls spielt diese Story vor dem ganzen Wahnsinn der in den vier Marvel-Zombies-Bänden passiert ist. Ashley J. Williams (Einzelhandel, Brudi!) landet durch einen dimensionalen Riss auf Erde-Z (ich mein zumindest dass sie so heißt). Exakt der Erde auf welcher irgendwann dieses eine Riesenunglück passierte und alle möglichen Marvel-Helden (und Schurken) sich in Zombie verwandelt und die ganze Bevölkerung aufgefressen haben. Jedenfalls landet er so in einem Müllcontainer und wird plötzlich mit einer scheinbar irren obdachlosen Frau konfrontiert die ihm erzählt, dass er niemals das Necronomicon loswerden wird. Sie ist wohl ein Deadite. Jedenfalls sieht er das Elend schon kommen, vor allem nachdem er sich erinnern kann dass die Zombie-Plage schon im Jenseits (wo er kurz zuvor war) begonnen hat. Also versucht er die Avengers zu warnen. Diese halten ihn jedoch für einen völlig Irren - Scarlet Witch teleportiert ihn kurzerhand in einen Parksee. Stinkewütend darüber versucht er sein Glück noch mal, wird jedoch von Spider-Man eingewickelt und weggetragen. Doch es dauert nicht lange und es ist zu spät. Colonel America und seine Teamkameraden werden zu menschenfleischfressenden Monstern.

Interessante Wendung. Ich dachte eigentlich, dass die Story mitten im Zombie-Epos spielt oder zumindest kurz vorm Ende. Aber nein, stattdessen geht man ganz weit zurück und erklärt sogar ganz plausibel und ohne Plotholes wie es irgendwie zu dem ganzen kommen könnte. Und zwar so, dass die Story auch tatsächlich Gültigkeit hat und nicht nur so n Nebenwerk ist. Definitiv nicht schlecht, vor allem da Ash als eine Art Deadpool in Spe wirkt mit seinen passenden Sprüchen und der Tatsache dass er am Anfang den falschen Kostümierten hilft. Sowieso ists großartig wie er sich andauernd über das Universum aufregt und ihn all die Spandex-Fritzen anpissen. Sehr amüsant!

7,5/10 Pfandflaschen