Dienstag, 16. Juli 2019

Comic Book Review#398: Predator vs. Magnus Robot Figher#1 (1992)

Predator gegen wen? Magnus Robot Fighter? Noch nie gehört.

Darum musste ich mal informieren. Über die Yautja, auch bekannt als Predatoren dürftet ihr alles wissen. Magnus ist eigentlich aus dem Gold Key Verlag gewesen, der in den 90er Jahren von Valiant übernommen wurde. Es handelt sich um einen Menschen aus dem Jahre 4001, welcher in einer technisch völlig überlegenen Gesellschaft lebt. Diese sprudelt nur so von Robotern die nach Isaac Asimovs Gesetzen handeln. Eigentlich. Magnus wurde selbst von einen Roboter trainiert um andere Roboter als auch verschiedene andere Gefahren abzuwehren. Er ist zwar ein Mensch, braucht aber keine Waffen im Nahkampf da seiner Aussage zufolge sein Körper eine einzige Waffe ist.

Die Handlung beginnt im Jahre 3999 in einer Minenkolonie die von Predatoren angegriffen wurde. Ein Haufen Soldaten ist zahlenmäßig zwar unterlegen schafft es aber die Außerirdischen zu besiegen. In deren Raumschiff finden sie ein sogenanntes X-O-Helm, welches als Trophäe dient. Ein Predator konnte allerdings fliehen und kehrt im Jahre 4001 wieder zur Erde zurück um die besagte Trophäe wiederzuerlangen. Von nun an kriegen wir mit wie irgendwelche fiesen Roboter/Androidenjäger eine Androidenfrau das Leben schwer machen bis Magnus zur Hilfe eilt. Der wie ein Kolonialist gekleidete Jäger wird von irgendjemanden erschossen und teilt im Sterben Magnus mit, dass er in seinem Haus das besagte X-O-Helm beherbergt. Magnus nimmt dieses an sich und trifft sich daraufhin mit seiner Freundin Leeja. Sie wiederum hat irgendwelche übersinnlichen Kräfte und ist die ganze Zeit der Meinung dass der Helm sie beobachten kann. Kurze Zeit später taucht der besagte Predator auf und will den Helm an sich reißen.

Ich fands zuerst leicht unübersichtlich, also schwer zu verstehen wer wer ist. Bis ich geschnallt habe, dass es eine Gruppe von menschlichen Jägern gibt die den Helm an sich gerissen haben, Magnus ihn nun hat und der Predator sich diesen von ihn zurückholen will. So weit so gut. Dazu kommen noch ziemlich coole Szenen in welchen durch Fenster gesprungen wird oder als Magnus den Predator mitteilt "I don't need a weapon, you ugly brute! I AM a weapon!" Ich frage mich, wie lange es dauern wird bis beide merken dass sie sich eigentlich gar nicht feindlich sein müssen. Nice Story von Jim Shooter, cooles Design von John Ostrander. Ich bin zufrieden.

7,5/10 Pfandflaschen

Freitag, 12. Juli 2019

Film der Woche#398: Tron: Legacy (2010)

Hallöchen! Dieser und nächster Eintrag noch, dann haben wirs geschafft. Vierhundert Filmreviews! Ich habe beschlossen meinen To-Watch-DVD-Stapel etwas zu verkleinern und deswegen kommt jetzt "Tron: Legacy". Die Fortsetzung von "Tron" aus dem Jahre 1982.

Im Jahre 1989 verschwindet der CEO von ENCOM International, Kevin Flynn (Jeff Bridges) und hinterlässt seinen Sohn Sam. Zwanzig Jahre ist Sam mittlerweile 27 und Inhaber der Mehrheit der Aktien von ENCOM. Er interessiert sich allerdings weniger für firmeninterne Dinge. So kommt es dass er die Premiere eines neues Betriebssystems sabotiert und das Produkt kostenlos für alle ins Internet stellt. Kurze Zeit später besucht ihn ein Freund seines Vaters, Alan Bradley (Bruce Boxleitner) und teilt ihn mit dass er ungewohnterweise eine Pager-Nachricht aus Kevin Flynns verlassenen Spielhalle erhalten hat. Sam geht der Sache nach und yada yada yada irgendwann landet er IN einem Computer, da er aus Versehen einen Laser ausgelöst hat der ihn "digitalisiert" hat. Quasi ähnlich wie sein Vater im ersten Teil ins "Raster" gelangt ist. Angekommen, wird er prompt von irgendwelchen Gestalten festgenommen, die ihn in eine Art Gladiatoren-Arena zu Kämpfen mit anderen komischen Gestalten zwingen. Um diese ganze Merkwürdigkeit klarzustellen: Die "merkwürdigen Gestalten" sind personifizierte Computerprogramme, Sam ist ein "User" also ein Mensch von außerhalb. Als man das herausfindet, bringt man ihn zu "Clu", den digitalen Ebenbild von Kevin Flynn. Es stellt sich darauf heraus, dass die "Gesellschaft" des Rasters entzweit ist. So gibt es "usergläubig" Computerprogramme die an eine "Welt da draußen" glauben als auch welche die das abstreiten, die einzig an Clu glauben. Ein weiteres Programm namens Quorra (Olivia Wilde) rettet ihn aus dem nächsten Gladiatorenkampf und bringt ihn zu seinem Vater, der seit 20 Jahren ebenfalls im Raster haust und seit längeren eine Revolution gegen Clu plant. Dieser möchte nämlich in die reale Welt vordringen und sie sich untertan machen. Oh, wunder.

Ich bin nicht wirklich enttäuscht. Ich mein, der erste Teil war ja schon ein cooler Film allerdings war die Story ingesamt schon ziemlich dünn. Hier versucht mans noch mit irgendeiner Metapher und dass wir viel zu sehr abhängig sind von Medien und das wir alle in die Natur müssen....dabei hat diese absolut nichts mit dem Filminhalt zu tun. Die Effekte sind großartig. Die CGI-Motorräder, die Gladiatorenkämpfe etc. Das Grundgerüst der Story auch. Allerdings nimmt sich dieser Film sich irgendwie viel zu wichtig. Guter Unterhaltung ist er trotzdem. Aber nicht mehr und nicht weniger.

6,75/10 Pfandflaschen
Trailer:



Donnerstag, 11. Juli 2019

Comic Book Review#397: Terminator: The Enemy Within (1991)

Holy fuck, ich habs durchgezogen. Das hier ist die letzte Ausgabe der Miniserie "Terminator: The Enemy Within"!

Als erstes kriegen wir mit wie Astin und Dr. Hollister sich unterhalten. Letzterer ist von Atkins
Absichten nicht ganz überzeugt, da er ihn während seiner Karriere bei Cyberdyne das Leben zur Hölle gemacht hat. Warum will ihn Atkins nun mit den Terminator-Blueprints helfen? Es geht einfach nur ums Geld. Plötzlich tauchen die Soldaten aus der Zukunft auf, einer wird prompt von Hollister erschossen. Anschließend erschiessen sie Atkins und dann auch Hollister, sodass sie ihre Mission erfüllt haben. Dazu kommt dieser Polizist der die mysteriösen Terminator-Morde aufklären will und bei Cyberdyne mit vorgezogener Waffe einsteigt weil er Schüße hört. Und natürlich Mary und Dudley die auf Marys Kameraden eintreffen.... Und am Ende dann natürlich der besagte Terminator der alle erledigen will. Yada yada yada, es kommt wie es will. Alle schließen sich kurz und kämpfen gegen die Maschine. Ein Trupp Polizisten in einen Helikopter kommt dazu und will alle verhaften, was natürlich vollkommen Banane ist. Schließlich ist da eine mordlüsterne Maschine die jeden erschießt der sich ihr in den Weg stellt. Jede Menge Explosionen und ein Säurebad.

Es ist so, wie ichs vorhergesagt habe. Ein riesiger Fight, ein Kampf um Leben und Tod. Und er kommt immer wieder zurück, rettet sich selbst in letzter Minute. Und am Ende sind alle best Friends. Und es gibt immer noch Einzelteile des Terminators und und und. Prinzipiell also nicht viel anders als die Filmreihe, nur das der Fokus halt an anderen Charakteren als John Connor und seine Mutter Sarah Connor liegt. Vorhersehbar, jedoch sehr unterhaltsam und verdammt noch mal mehr als gut gezeichnet. Fazit: Kann man lesen!

7,5/10 Pfandflaschen

Mittwoch, 10. Juli 2019

Album der Woche#401: Amen81 - Attack Of The Chemtrails (2018)

Es ist schon mehr als ein Jahr seit dem Release dieses Albums vergangen und ich dachte mir es wäre mal an der Zeit es endlich mal zu reviewen. Dazu kommt noch, dass ich beschlossen habe diesen Monat zu nutzen um einige Discographys upzudaten. Zwar habe ich Amen81 noch nie im Rahmen der Discographys bei "So isses, Musik!" reviewt, allerdings habe ich festgestellt dass ich beinahe alles an Alben und 7inches besprochen habe. Die "Zurück aus Tasmanien", die "xThe Hit PItx", die "Corpus Christi"-Compilation, die "Le Grand Tour des Passe-Passe" als auch die Split-7inches mit Yacöpsae und mit Bhum Khum Cha Youth. Bis auf die erste Split-LP mit Burn-Out und die "Mit 3 PS" habe ich tatsächlich fast alles besprochen... Also warum nicht?


"Attack of the Chemtrails" ist ein Amen 81-Album wie man ihn sich gewünscht hat. Weitaus anders als der Vorgänger "Le Grand Tour des Passe-Passe". Kein Post-Hardcore-Irgendwas sondern reiner Hardcore Punk der in alle Richtungen austeilt. So gehts gegen die Außenpolitik der EU, gegen die AfD, gegen Verschwörungstheoretiker oder gegen die Echokammer/Filterblase in den sozialen Medien. Alle drei Mitglieder teilen sich die Texte/Gesang. So wie sich das gehört.

Erinnert mich an ein Zwischending aus "Zurück aus Tasmanien" und "xThe Hit Pitx". Da einerseits ordentlich dreckig jedoch verdammt gut und sauber produziert und eingespielt. Außerdem erinnere ich mich dass sie auf "xThe Hit Pitx" irgendwo über NOFX gesungen haben. Hier zitieren sie NOFX sogar. Das Intro zu "Attack Of The Chemtrails" erinnert mich ganz stark an "Stickin' In My Eye" und "Die Grube und der Bembel" könnte ebenfalls von den zwei Juden, einen White Trash und einem Mexikaner stammen. What the fuck? Das ist großartig. Vor allem dieser Basslauf.

Zwar habe ich das Ding jetzt erst nachgeholt doch meine Freude könnte nicht größer sein. Amen81 sind eine Band die mich enorm geprägt hat. Vor allem textlich und in ihrer Bereitschaft alles und jeden anzupissen. Danke dafür.

Anspieltipps: Die Grube und der Bembel, Attack of the Chemtrails, Rotze an deiner Backe

9/10 Pfandflaschen