Sonntag, 25. Juni 2017

Rezept des Monats: Juni'17

Es ist soweit, meine Freunde. Das letzte Rezept auf diesem Blog stammt von Frau Otterich. Ich habe zwar die Zutaten und die Zubereitung von ihr übermittelt bekommen, werde den Text aber auf meine Art schreiben.

Zutaten:
Reis (am besten Naturreis) (keine genauen Angaben)
Linsen (rote, grüne, schwarz/weiße ist egal) (keine genauen Angaben)
Sojasahne
Gemüsebrühe
Hefeflocken
Spinat/Petersilie
Salz

Zubereitung: Reis nach Anleitung kochen. Linsen mit ungefähr der dreifachen Menge Wasser kochen, allerdings ohne Salz - falls am Ende noch Wasser übrig ist, dieses einfach abgießen. Sobald die Linsen gar sind, sie mit Salz würzen, danach die Sojasahne hinzugeben. Anschließend mit Reis vermischen, Spinat/Petersilie hinzugeben, noch mal vermischen. Hefeflocken und Gemüsebrühe nach Geschmack dazu geben und voila. Natürlich könnt ihr auch anderes Gemüse dazu servieren, wie Brokkoli oder Pilze die gar kein Gemüse sind.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

DAS WARS. Es ist das letzte Rezept auf diesem Blog. Quengelt nicht, es wird hier keine mehr geben. Ich koche zwar an sich immer noch gerne, aber es war mir einfach immer viel zu viel mühe extra für den Blog irgendwas zu kreieren. Nicht mal das letzte Rezept ist von mir. Jedenfalls werde ich schon bald eine Extra-Seite auf dem Blog kreieren auf welche alle Rezepte zu finden sind. Danke fürs Lesen!

Samstag, 24. Juni 2017

Album der Woche#298: Paradise Lost - The Plague Within (2015)

Wir beenden den 2010er-Monat mit einem Kracher, der sozusagen gleichzeitig den nächsten Themenmonat einleitet. Und da es Samstag morgen ist und ich mal wieder völlig im Eimer, halte ich mich kurz.

Es ist lustig wie ich zu diesem Album kam. Zuallererst: Es war von vornherein alles geplant. Für die 2010er habe ich mir My Chemical Romance, Kendrick Lamar, Code Orange und Turnstile vorgenommen. Turnstile kamen ja schon dran, aus MCR wurden Gorillaz (dafür waren sie einen Monat vorher dran), aus Kendrick wurden Grave Pleasures und Code Orange beschloß ich auf meine andere Rubrik "So isses, Musik!" aufzuschieben. Qual der Wahl also, was soll ich reviewen? Die
Wahl fiel zuerst auf Moonspell doch dann entdeckte ich das 2015er Album einer Band die mir schon des öfteren ins Auge gefallen ist: "The Plague Within" von Paradise Lost.

PL kommen ursprünglich aus dem Death Metal und gehören zu den britischen Pionieren des Genres. Sie wurden auch maßgeblich von Bands wie Candlemass oder den Schweizern Celtic Frost beeinflusst. Es dauerte aber damals nicht allzulange bis sich der Sound der Band änderte. So wurden sie (vllt. nicht ganz freiwillig) zur Referenz wenn es um Gothic Metal geht oder um Death Doom. Auf "The Plague Within" bezieht man sich allerdings wieder auf seine Death-Wurzeln. Das heißt dann im Klartext, dass sie ihre beiden Stile vermischen. Man hört sowohl tieftraurige, melancholische Passagen als auch typische Growls heraus. Ich finde, dass es ne eher ungewohnte Mischung ist. So klingt das Album einerseits irgendwie verletzlich, sentimental. Andererseits aber auch sehr gruselig und wütend. Die eingesetzten Streicherpassagen sind dann so eine Art Kirsche auf der Sahnetorte. Ich finde das alles hier sehr abwechslungsreich und mitreißend.

Anspieltipps: Cry Out, Sacrifice The Flame, No Hope In Sight, Terminal, Return To The Sun
9/10 Pfandflaschen

Freitag, 23. Juni 2017

Film der Woche#295: 101 Horrorfilme, die Sie sehen sollten bevor das Leben vorbei ist, Teil 17

Hallo liebe Liebenden! Endlich gehts ans Eingemachte. Es werden fast nur Klassiker ausgepackt. Wobei nee, das hab ich schon öfter gesagt. Aber egal, wir sind dem Ziel immer näher und irgendwann ist es soweit: es kommen desöfteren Filme die hier schon mal dran waren. Hihi.

68. The Shining (1980)

Ja, was hab ich mich gefreut. Basierend auf dem gleichnamigen Buch von Stephen King. Der Film unterscheidet sich aber ziemlich von seiner Vorlage...

Die Hauptfiguren sind die Familie Torrance bestehend aus Jack (Jack Nicholson), Wendy (Shelley
Duvall) und deren kleinen Sohn Danny (Danny Lloyd) der mit dem berühmt-berüchtigten "kleinen Jungen" in seinem Mund spricht. Jack ist ehemaliger Lehrer und arbeitet momentan an seinem ersten Buch. So trifft es sich gut dass er einen Job annimmt bei welchem er genug Zeit zum schreiben hat. Seine Aufgabe iest es, auf das Overlook Hotel in Colorado aufzupassen. Es wird nämlich über Winter geschlossen und es braucht jemand der das Gebäude während dieser Zeit funktionstüchtig hält. Der Hotelmanager erzählt Jack dass vor paar Jahren während eines solchen Auftrags der Hausmeister sich sowie seine ganze Familie umgebracht hat. Er nimmt den Job trotzdem an und zieht mit seiner Familie hin. Es kommt, wie es kommen muss. Jack leidet unter Halluzinationen und Lagerkoller, wird zunehmend immer psychotischer...

Ein perfektionistisches Werk von Stanley Kubrick. Einige Aufnahmen wurden mehrere hundert Mal gemacht. Stephen King selbst war nicht sehr zufrieden damit, weil der Film von seiner Vorlage stark abgewichen ist. So schrieb er selbst ein Drehbuch zu einer Fernsehverfilmung im Jahre 1997. Man kann von der Tatsache halten was man möchte, aber es ist nicht zu leugnen wie gut der Film aufgebaut ist. Man merkt einfach den schleichenden Wahnsinn und der Film wirkt stellenweise erdrückend. Fast wie beim richtigen Trapperfieber.

8,75/10 Pfandflaschen
Trailer:


69. An American Werewolf in London (1981)

Ha, darüber hab ich mich auch gefreut.

Im deutschen Sprachraum auch bekannt als "American Werewolf" - vom Regisseur John Landis der auch für "Kentucky Fried Movie" oder "Blues Brothers" verantwortlich ist. David Kessler (David Naughton) und Jack Goodman (Griffin Dune) sind zwei US-amerikanische Studenten die eine Europa-Reise machen. Ihr nächster Halt sind die North York Moors. Zu Beginn des Films kehren sie in eine Kneipe ein, in welcher ein Pentagramm auf der Wand gemalt ist. Als sie die Besucher fragen was es damit auf sich hat, werden sie aufgefordert zu gehen und den Mond zu meiden. Kurze Zeit später werden sie von einem riesigen Tier angegriffen. Jack stirbt, David überlebt verletzt weil er von den
Dorfbewohnern gerettet wird. Ganz anonym wird er versorgt und nach London abtransportiert. Nachdem er in einem Krankenhaus dort wieder wach wird ist alles nicht mehr wie zuvor. Ständig kriegt er besuch von einer Zombie-Version von Jack die ihm nahelegt dass er nun ein Werwolf ist und sich bald umbringen soll da er sonst ein Gefahr für seine Umwelt ist. Außerdem plagen ihn Alpträume wie von Nazi-Werewölfen die seine Familie umbringen.

Effektetechnisch 1A, storytechnisch ziemlich simpel, sehr amüsant und witzig jedoch keine Komödie. Der Film soll keine Horrorcomedy darstellen, er ist einfach nebenher ziemlich lustig und das nicht unfreiwillig. Besonders gut fand ich die Darstellung des arroganten US-Studenten der in einem fremden Land einen auf dicke Eier macht. Kurzum: Leichte Kost, empfehlenswert für Fans von 80er Horror Kinos.

8,5/10 Pfandflaschen
Trailer:


70. The Howling (1981)

Auch bekannt als "Das Tier". Und haha, es geht wieder um Werwölfe.

Karen White (Dee Wallace) ist Fernsehreporterin und dicht auf den Fersen des Serienkillers Eddie, der sie schon länger mit Anrufen belästigt. Sie begibt sich als Lockvogel zu ihm, damit er endlich geschnappt wird. Nachdem er ihr einen ekelhaften Snuff-Film gezeigt und schlußendlich von der Polizei erschossen wurde ist Karen mehr als traumatisiert. Um sich etwas Ruhe zu gönnen und von den Ereignissen hinwegzukommen begibt sie sich in Therapie unter Aufsicht von Dr. George Waggner (Patrick McKnee). Dieser hat ein Therapiezentrum außerhalb der Großstadt aufgebaut wo mehrere Menschen in der Natur leben. Es stellt sich aber als eine Art Kolonie für Werwölfe heraus. Lol.

Das kam irgendwie unerwartet. Was für ein Plottwist. Und kommt schon, jegliche Filmbeschreibung spoilert hier also ist es egal. Jedenfalls fand ich es ganz witzig, wie man von einem "ernsten" Anstrich - also einen stalkenden Serienkiller zu einem eher trashigen (Kolonie von Werwölfen? Hallo?) übergegangen ist. Von Regisseur Joe Dante, der euch von Gremlins bekannt sein dürfte.

8/10 Pfandflaschen
Trailer:


71. The Beyond (1981)

"Über dem Jenseits" ist der deutsche Titel.

Zuallererst geht es um einen Mann, der in einem Keller ans Kreuz genagelt wird und dessen Gesicht mit Säure überschüttet wird. 54 Jahre später hat Lisa Merrill (Catriona McColli) das Haus geerbt. Sie steht kurz vor der Renovierung und möchte es als Hotel benutzen. Leider häufen sich seitdem immer mehr merkwürdige Ereignisse. Ein Maler stürzt vom Gerüst nachdem er von einer Gestalt mit weißen Augen aus dem Inneren des Haus angesehen wurde. Der Klempner wird im Keller durch ein Loch in der Wand von einer Hand reingezogen. Überhaupt tauchen immer mehr weißäugige Gestalten auf, die
sich wie Zombies benehmen.

Jesus fuck. Die Effekte sind schön gräßlich, ohne CGI. Aber geil. Die Handlung ist ziemlich merkwürdig und wirkt auf mich beinahe zusammenhangslos. Mit irgendwelchen Geistern oder Dämonen hätte ich mich zufrieden gegeben, aber Zombies? Verstehe ich nicht. Stranger, wenn auch gut gemachter Film der auf mich leider keinen Eindruck hinterlassen hat.

5/10 Pfandflaschen
Trailer:

Donnerstag, 22. Juni 2017

Happenings des Monats: Juni'17

So, dieser Beitrag fällt relativ kurz aus weiiiil das nächste Großereignis am 30.6. stattfindet und ich dann im Juni noch keine Zeit haben werde darüber zu schreiben. Dafür aber im Juli.

Stricher guckt sich "Alien: Covenant" an am 13.06.2017 im UCI, Bochum.

Falls es euch interessiert, was ich zu dem Vorgängerfilm "Prometheus" zu sagen habe, so klickt hier. Covenant spielt zehn Jahre danach. Dabei geht es um ein gleichnamiges Kolonie-Raumschiff bzw. deren Besatzung: Die Crew, 2.000 schlafende Kolonisten und 1.000 menschliche Embryos sind im
kryogenischen Tiefschlaf zu einem weit entfernten Planeten namens Origae-6 um ihn, naja, zu kolonisieren. Über sie wacht der Androide Walter (Michael Fassbender). Allerdings gerät das Schiff in einen Weltraumsturm - dabei stirbt Captain Jake Branson (James Franco), sodass Christopher Oram (Billy Crudup) seinen Platz einnimmt, wenn auch er sich in der Rolle nicht ganz wohl fühlt. Kurze Zeit später erhalten sie aber einen merkwürdigen Funkspruch, der ihre Aufmerksamkeit auf einen anderen, ebenso bewohnbaren Planeten lenkt. Die Reise dahin wäre wesentlich kürzer als nach Origae-6. Sie schmeißen also alle Pläne über Bord und gehen dahin. Dumm nur, dass es derselbe Planet ist, auf welchen sich die Ereignisse von "Prometheus" abgespielt haben....

Aaaalso, man fängt ja immer mit den guten Dingen an. Ich lobe hiermit die Präsenz der Aliens, das Design der Schiffe, das Design der "Neomorphs" als auch eine gewisse Respektbekundung gegenüber dem Originalfilm von 1979. Im Grunde genommen mochte ich den Film - ich mag eigentlich alle Alien-Filme, bloß jeden unterschiedlich. Ich finde aber, dass dieser es mit den original vieren nicht wirklich mithalten kann. Er ist einfach viel zu vorhersehbar. Klar macht es spaß, zuzusehen wie einer nach den anderen abgemurkst wird. Aber das kennt man ja zu genüge. Überhaupt passieren hier am laufenden Band Dinge, die man sich vorher im Alien-Bingo hätte überlegen können. Das ist schade, und es nimmt dem Film das gewisse Etwas. Ich hoffe übrigens, dass Ridley Scott nicht insgeheim am George-Lucas-Syndrom leidet und uns nicht bald eine Fantastiliarde an Prequels bzw. neu aufgewerteten Alien-Filmen erwartet. Naja, ich werde den nächsten Film trotzdem ansehen.

7,5/10 Pfandflaschen
Trailer: