Samstag, 28. Februar 2015

Rezept des Monats: Februar'15

Well, well, well. Meine Freunde, heute gibt es Borsch' (das "sch" wird weich ausgesprochen) - sprich ukrainische/russische Rote-Beete-Suppe. Ganz genau. Es ist verfickt lecker und wird im Original mit Knochen zubereitet. Deswegen ist die vegane Variante etwas anders. Ich habe das Rezept von diversen russischen Rezeptseiten zusammengetragen. Es ist eine Art best-of aus verschiedenen Links und paar Ratschlägen meiner Mama. Es schmeckt aber.

Zutaten:
4 kleine rote Beeten
2 Möhren
2 Zwiebeln
2 Kartoffeln
Gemüsebrühe
1/4 Weißkohl
Kräuter
Salz
Tomatenmark

Zubereitung:

Wir brutzeln die Möhren und die Zwiebeln in der Pfanne, nachdem ihr sie säuberlichst zerstückelt habt. Nachdem die beiden Sachen etwas länger drin sind könnt ihr die Rote Beete direkt in die Pfanne einreiben. Oh yeah.....so ist es gut....Verdammt, ich wollte "reinreiben" sagen. Scheiße.

Bevor ihr das Business mit der Pfanne geklärt habt, könnt ihr einen großen Topf zu 3/4 voll mit Wasser warm machen. Da rein macht ihr 4-5 fette Löffel Gemüsebrühe als auch jede Menge gehackten Weißkohl rein. Und die Kartoffeln, die ihr vorher geschält und evtl auch gehackt habt. Von nun an wartet ihr bis das Wasser im Topf gut am Köcheln ist und haut danach das Gebratene aus der Pfanne in den Topf rein. Richtig gelesen: Das gebratene - heißt alles: Möhren, Beeten, Zwiebeln. Durch die Beeten nimmt die Brühe auch immer mehr rote Farbe auf. Jetzt könnt ihr etwas Tomatenmark reinhauen, Kräuter, Salz, evtl. noch mehr Gemüsebrühe. Und dann lasst ihr es so lange kochen bis ihr meint, dass es schmeckt. Bei mir hat es ungefähr 20 Minuten gedauert. Plus minus 10.

Sehr gut schmeckt das ganze mit einen Kleks Sojajoghurt in der Schüssel. Eigentlich wollte ich Borsch' mit "Ohren" machen - sprich mit kleinen Teigtaschen aus Hartweizengrieß. Die Zeit hat aber gedrängt. Ihr könnt aber auch gerne Pelmeni machen und sie dann reinhauen. Schmeckt bestimmt auch gut.

Guten Appetit. Oy!

Freitag, 27. Februar 2015

Happenings des Monats: Februar'15

20.-21.2.2015: Frust Punx Picnic XI im AZ Mülheim

Tag 1:
Meine Fresse, was hab ich mich drauf gefreut. Nicht wegen des AZs, nicht wegen der Bands, nicht wegen des Überfülle an Menschen die da kommen. Sondern wegen meiner Freunde aus Bayern, die seitdem ich im Ruhrgebiet wohne leider nicht mehr so oft sehe. Das war eigentlich der einzige wirkliche Grund hinzugehen. Und ich hatte natürlich auch Bock auf paar smelly crust bands, auf die super leckere Vokü die wirklich immer super lecker ist und natürlich komischen Leuten bei komischen Aktionen zusehen.

Die erste und einzige Band die wir uns an diesem Tag angesehen haben waren Distress aus Russland.
Distress machen wirklich Bock, es macht Spaß da rumzustehen und bisschen dazu rumzuwippen. Die Musik ist richtig fett. D-Beat mit metal-kante und so. Oder so. Ich weiß zwar dass osteuropäische Sprachen perfekt zu Crust und so weiter passen, weil für die meisten diese noch unverständliche Sachen und so super zu den chaotischen Klängen passen. Allerdings hat es mich diesmal total gestört. Auch die Tatsache dass ich nichts von den Ansagen verstanden hab. Und das lag auch nicht daran dass der Sänger Russe ist, nein, einfach mal nach einem Song durchatmen. Dann gehts auch viel besser.

Sonst verbrachten wir die Zeit mit Futtern, Leute beobachten und im Skatepark des AZs rumhängen. Der lustige Teil  begann erst am nächsten Tag.

Tag 2

Die allerwitzigste Tatsache war, dass meine Freunde es wirklich geschafft haben den ganzen Tag auf einer Skaterampe rumzuhängen. Okay, sie habens manchmal hinbekommen an die frische Luft zu gehen oder zum Klo. Hierfür gibt es eine Medaille für Faulheit. Die zweitwitzigste Tatsache war, dass es Wrestling gab. Das haben wir aber leider verpasst weil wir zwischendurch daheim waren. Die drittwitzigste, aber höchst amüsante Tatsache war dass ein gewisser bärtiger Aschaffenburger eine Tastatur gefunden hat, die danach zur Hälfte kaputt gemacht wurde. Diese wurde dann als Skateboard benutzt. Parallel dazu stellte man unten am Ende der Rampe mehrere Bierflaschen auf, sodass es zu einen Menschen-Tastatur-Bierflaschen-Bowling kam. Während ich kurz weg, mir Bier geholt hab und tatsächlich eine Leserin dieses Blogs getroffen hab (die ich bis dato nur aus dem Internet kannte; bis dahin dachte ich dass Internetmenschen nur im Internet existieren und pure Illusion sind) verpasste ich folgendes: Ein paar weitere Menschen haben einen Plastikfisch durchbohrt und damit Zigaretten geraucht. Daraufhin freuten sie sich, dass "Fischrauchen" vegan ist. Ich habe selten so viel gelacht :D Nagut, ich habe schon öfter so viel gelacht, aber man sagt das halt so. Meine Fresse, vielen vielen Dank an alle die da waren, das hat mich sehr gefreut.

Ahja, es gab dann auch noch ein paar Bands:
Serpent Eater haben sehr gut meinen Musikgeschmack getroffen. Erst dachte ich, dass die wunderbaren Celeste auf der Bühne aufgetaucht waren, weil alles in Neben gehüllt war. Allerdings interagierte die Band mit dem Publikum, trank Bier usw. Death Metal ist das also. Keine Ahnung ob das wirklich zutrifft. Für mich klang es einfach nur brutaler, gemeiner, epischer Musik die nicht aus Breaks besteht sondern einfach weiter nach vorne geht. Ganze fünf Minuten lang. Heiliger Strohsack, ich war echt positiv überrascht.

Die Suicide Bombers haben wir uns letztes Jahr in der selben Location angesehen. Damals wars echt witzig, aber diesmal war der Drops irgendwie gelutscht. Und es hilft nicht wenn man tausend Mal "Burn down the schools" brüllt. Und zwei mal hintereinander den selben Song spielt.Ne.

Utplånad machten wirklich Spaß auch wenn ich sie im nachhinein betrachten bestenfalls als durchschnittlich bezeichnen könnte. Typischer D-Bear halt, mit ein paar eingestreuten Gitarrensolos und gekeiften Gesang. Allerdings haben sie sich auf der bühne ziemlich gut gemacht und erschienen zumindest so als wüssten sie was sie tun.

Zum Schluß gabs eine Dosis Instinct of Survival die eigentlich jedes Mal Spaß machen. Ihren Angaben zufolge war es schon das 20. Mal dass sie im Mülheimer AZ spielen. Meinetwegen können sie noch 20 weitere Male auftauchen, ich finde sie nach wie vor super. Den Rest ("Piss" und "Punkomat") wollte ich mir einfach nicht mehr angucken weil ich tierisch fertig war. Unter anderem weil an jeder Ecke pausenlos geraucht wurde und nicht nur ich sondern mehrere Menschen in meinem Umkreis ekelhaften brennenden Reizhusten bekommen haben. Aber wir sollen uns ja nicht anstellen, ist ja Punk und so.

Danke an alle und bis zum nächsten Mal!

Donnerstag, 26. Februar 2015

Album der Woche, Folge 187: Fever Ray - dto. (2009)

quelle: freakenergy.ru
Ich habe schon sehr lange nichts außerhalb des üblichen Punk/Metal/Hip-Hop-Spektrums reviewt. Schon viel zu lange. Letztens bin ich nämlich auf die Idee gekommen mir unkonventionellere Musik anzuhören. Mal wieder. Tue ich nämlich hin und wieder mal, weil Avantgarde Zeug als auch Dark Ambient mir ein richtig gutes, kraftvolles Gefühl geben.

Karin Dreijer Anderson ist die eine Hälfte des schwedische Avantgarde-Duos "The Knife". "Fever Ray" ist ihr Solo-Projekt. Es ist schwierig zu beschreiben in welche Richtung das geht, weil ich zwar sehr gerne solche Musik höre allerdings in dieser Hinsicht überhaupt kein Fachmann bin. Aber ich versuchs. "Fever Ray" klingt wie eine Mischform aus Eiswüstenromantik, Depeche Mode zur "Violator"-Zeit (siehe "Seven"), "asiatischer" Elemente und viel viel mehr. Andersons Stimme ist sehr markant. Sie hat nämlich einen sehr hörbaren schwedischen Akzent. Man hört es an der Aussprache von bestimmten Worten. Dadurch klingt sie
unglaublich sympathisch, ich weiß aber auch nicht warum. Sie bedient sich aber auch des Pitch Shifting. Man kriegt also manchmal auch zwei Stimmen zu hören - ihre "normale Stimme" als auch die eines Dämons mit sehr tiefer Stimme. Im Bezug auf den Text von "Concrete Walls" hört sich das ganze dann leicht befremdlich an... Aber super.

Das ganze hat mich aber ganz schön ergriffen. Es ist wie eine Art Soundtrack zur Eiswüste, zum alleinigen Gang ins Nirgendwo. Ich merkte wie alles um mich rum komplett still wurde nachdem ich die Kopfhörer aufgesetzt hab und dieses Album angemacht hab. Das passiert zwar auch mit anderer Musik aber ich habe es hier ganz besonders gemerkt. Such a positive mindfuck. Mehr hab ich dazu nicht zu sagen.

9/10 Pfandflaschen
Youtube

Mittwoch, 25. Februar 2015

Film der Woche#185: 101 Sci-Fi-Filme, die Sie sehen sollten bevor das Leben vorbei ist, Teil 19

Okay. Es bleiben noch 16 Filme, dann ist das Ding im Kasten. Mittlerweile sind wir Mitte der 90er Jahre angekommen. Von nun an kommen entweder nur Blockbuster oder irgendwelche Geheimtipps.
Check it. Wir starten die heutige Ausgabe mit gleich drei Arnold/Cameron-Filmen. Soll heißen in zwei davon spielt Aaahnold Schwarzenegger mit, und bei zwei führte James Cameron Regie.

80. Abyss - Abgrund des Todes (1989)

Das Us-U-Boot USS Montana ist nach einem unterwasserzusammentreffen mit einem UFO versunken. Weil sowohl kubanische als auch sowjetische Schiffe sich der Unfallstelle nähern und ein Hurricane am kommen ist entschließt man sich zu einer Bergungsaktion. Dafür engagiert man das
Navy-Seal-Team. Diese sollen zusammen mit den Öltauchern der Firma Benthic Petroleum, von dessen Bohrplattform aus die Operation startet, das U-Boot finden. Wie es der Zufall wird, läuft natürlich nicht alles glatt. Menschliches Versagen, eine Atombombe und der Hurricane treffen aufeinander. Was sollen die Außerirdischen nur von uns denken?

Ich dachte erst das wäre so ein typische Megafilm der hundert Stunden geht und niemals enden will. Er baut sich nämlich etwas langsam auf, kommt aber ab einer gewissen Stelle definitiv zum Punkt. Die Charaktere sind schnell bestimmt, man weiß rasch wer der Hitzkopf, wer der kluge, wer die besorgte ist. Aliens sind hier auch zu sehen, allerdings viel zu kurz. Das U-Boot und dessen Bergung als auch die Schicksale der Bergungscrew sind das Hauptthema. Erst dann kommen die Aliens dazu und was sie von uns halten. Nichtsdestotrotz sind die Special Effects diesbezüglich sehr kunstvoll in Szene gesetzt. 

Im Gegensatz zu späteren Action-Sci-Fi-Schinken ist das hier zwar auch ein fetter Schinken, aber ein guter. Regie führte übrigens James Cameron, der für die beiden Terminator-Filme verantwortlich ist.

9/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


81. Total Recall (1990)

Ihr kennt das Spiel. Da der Beitrag dazu schon vor längerer Zeit veröffentlicht wurde und auch für mehrere hundert Klicks sorgte (u.a. weil jemand nach "Frau mit drei Brüsten" gegoogelt hat....ähem), werde ich diesen Film nicht nochmal reviewen. Stattdessen klickt ihr einfach hier. :)








82. Terminator 2 - Tag der Abrechnung (1991)

Ihr wollt wissen, was im ersten Teil geschehen ist? Kein Ding, guckt einfach hier nach.

Nachdem die Mission des Termintors aus der Zukunft (Sarah Connor (Linda Hamilton) vor der Geburt ihres Sohnes John zu töten) gescheitert ist entsenden die Maschinen die im Jahr 2029 auf der Erde die Macht übernommen haben einen weiteren Terminator. Das Modell T-1000 (Robert Patrick) welches aus flüssigen Metall besteht und zu shapeshifting fähig ist hat die Aufgabe den mittlerweile 10 Jahre alten John Connor zu töten. Der menschliche Widerstand schickt diesmal zum Schutz keinen Menschen sondern eine Maschine. Der umprogrammierte Terminator T-800 (dasselbe Modell wie im ersten Teil, ebenso gespielt von Aaahnold Schwarzenegger) soll John Connor (später als Ed Nortons Bruder in "American History X" zu sehen: Edward Furlong) vor den Angriffen T-1000s schützen. Dieser wohnt mittlerweile bei Pflegeeltern, nachdem seine Mutter Sarah in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen wurde weil sie versucht hat die Firma Cyberdyne in die Luft zu sprengen. Diese ist quasi direkt für den Weltuntergang veratnwortlich. Es kommt zu einen herzerwärmenden Roadtrip bei welchem John und T-800 zu sowas wie Freunden werden.

Nicht zu fassen - das Großvaterparadoxon wird hier noch weiter gesponnen.
SPOILER:
Der Zuschauer findet im ersten Film raus, dass Kyle Reese - der von John Connor aus der Zukunft in die Vergangenheit geschickt wurde um Sarah zu beschützen - Sarah geschwängert hat und somit Johns Vater ist. Hier erfahren wir, dass die Firma Cyberdyne die Computerchips entwickelt hat welche für die Maschinen der Zukunft von Bedeutung sind bzw. deren Existenz begründete. Allerdings hat als Prototyp und Grundlage für die Arbeit von Cyberdyne der Arm vom im ersten Teil zerquetschten Terminator gegolten. Rein logisch betrachtet, würde dieser Film selbst wenn es Zeitreisen wirklich gäbe überhaupt kein Sinn ergeben. Folglich müsste eure DVD beim abspielen implodieren. Aber das ist Wurscht. Es ist eine grandiose Geschichte die da erzählen wird. Voll mit insiderwitzen und den witzigsten Arnie-One-Linern. Außerdem explodieren hier einige Sachen und es gibt ein mehr als trauriges Ende. Popcorn-Kino halt, aber gutes.

9/10 Pfandflaschen

Film
Trailer:


83. Jurassic Park (1993)

John Hammond (Richard Attenborough) hat etwas unglaubliches geschafft. Er ist der Besitzer des allerersten und einzigen Jurassic Park. Dort leben nämlich waschechte, lebendige Dinosaurier, Dank moderner Technologie war es nämlich möglich aus einem prähistorischen DNA-Überbleibsel Dinos zu klonen. Als es jedoch am Anfang zu einem Todesunfall durch einen Velociraptor kommt zieht man Außenstehende hinzu. Der Paläontologe Dr. Alan Grant (Sam Neill) und seine Partnerin Dr. Ellie Sattler (Laura Darner) als auch der Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm (Jeff "Bzzz bzzz ich bin eine Fliege" Goldblum) sollen nun den Park hinsichtlich Sicherheit begutachten. Dabei sind sie von der Schönheit der Tiere überwältigt als auch vom Gottspielchen schockiert. So wie man es sich denken kann, geht hier einiges schief, was eigentlich niemals hätte passieren dürfen. Da es hier um Dinosaurier aller Art, inklusive der Fleischfresser geht, kann man sich auch denken was.

Ich habe diesen Film wirklich nie gesehen. Zumindest nie ganz. Eigentlich hab ich tatsächlich nur Jeff Goldblums Lache ist dabei eines der besten Memes die aus diesem Film stammen!
den dritten Teil irgendwann mal auf DVD angeguckt. Wird Zeit einiges nachzuholen. Denn meiner Meinung ist "Jurassic Park" einer der richtig guten Dino-Filme. Einer der nicht nur Gewalt und Zerstörung zum Thema hat. Ich meine nämlich zu wissen, dass vieles was danach kam filmtechnisch gesehen übelster Abfuck war. Was ich hier sehen kann ist eine gar nicht mal schlechte, weil mehr oder weniger leicht zu durchschauende Desaster-Story die mit neue Maßstäben bzgl. Special Effects kombiniert wurde. Ich kann hier tatsächlich die animatronischen Dinosaurier von den CGI-Dinos nicht unterscheiden. Natürlich wurden auch hier verschiedene wissenschaftliche Fakten reinfantasiert. Allerdings halt ich das für völlig in Ordnung. Irgendeine künstlerische Freiheit muss der Autor ja haben. Ahja,

Gefällt!

9/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


84. Ghost in the Shell (1995)

Basierend auf einem Manga von Masamure Shirow.

Wir befinden uns im Jahr 2029, in welchem die Möglichkeit besteht sich beinahe komplett zum Cyborg umbauen zu lassen. Es ist sogar möglich, das Gehirn durch ein sog. "Cyberbrain" zu ersetzen. Die Dateien, also quasi die Persönlichkeit des Menschen - der Ghost, stecken in einer scheinbar menschlichen Hülle - Shell.

Major Motoko Kusanagi ist eine dieser Cyborgs. Sie arbeitet in der geheimen Sektion 9, die Cyberkriminalität bekämpft, für die Regierung. Nachdem ein Hacker namens Puppet Master aufgetaucht ist, welcher in der Lage ist Cyborgs zu manipulieren und für seine Zwecke zu
mißbrauchen wird die Sektion 9 eingeschaltet. Kusanagi befindet sich dabei in einer Identitätskrise, weil sie nicht weiß ob sie noch ein Mensch oder ein 100%ig künstliches Wesen ist.

Ich gebe es zu. Ich habe nicht alles verstanden. Was ich größtenteils kapiert habe, ist das Konzept an sich als auch ein grober Teil der Story. Es gab aber mehrere Momente die mich einfach verstört und verwirrt haben. Das führte dazu, dass ich weil ich sowieso schon müde war, mich leicht deplatziert und gelangweilt gefühlt hab. Es fühlte sich manchmal an, als würde man den ziemlich kurzen Film künstlich in die Länge ziehen wollen. Trotzdem hat er mir optisch sehr gefallen. In Kombination mit "Wamdue Project"s "King of my castle" wirken die Bilder mindestens genauso gut:


7/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:






85. 12 Monkeys (1996)

Keine Sorge, das ist das allerletzte Mal auf dieser Liste, dass ich das machen muss. "12 Monkey" mit Bruce Willis und Brad Pitt in den Hauptrollen wurde schon mal hier reviewt, deswegen gibt es jetzt das ganze nicht nochmal.

So für heute machen wir schluß.

Bis zum nächsten Mal.

Montag, 23. Februar 2015

Comic Book Review#185: Fist of the North Star#1(2000)

Ihr wisst noch? Zwei Freunde von mir haben für mich Comics gekauft. Das hier war dabei. Und jetzt würde ich gerne wissen, wer von euch beiden Ärschen das war. Der Comic ist nämlich gut genug um ein Fenster damit einzuwerfen.

Aber eigentlich ist es kein Comic sondern ein Manga welcher von 1983-88 in Japan erschienen ist. Im Jahr 2000 ist er erstmalig in Sonderbandform auf Deutsch erschienen.

Was man nach dem Aufklappen des Covers betrachten darf ist ein gräßlicher "Mad Max"-Plagiat. Gräßlicher als gräßlich. Supergräßlich.

Der Protagonist heißt Kenshiro und ist einer der letzten Kämpfer der tausend Jahre alten "Hoku-shin-
leider nicht das originalcover
ken"(hihi, schinken!) Kampftechnik. In einer postapokalyptischen Welt, voller irokesetragender Biker, die aus einer Atomexplosion entstanden und ihre Umwelt terrorisieren. Sie sind nämlich stets auf Beutejagd, und zwar nach Essbarem und Wasser. Geld hat in dieser tristen Welt keine Bedeutung mehr. Währenddessen ist Kenshiro unterwegs um seine Geliebte Julia zu finden, die irgendwo am anderem Ende des Ladens von seinem Erzfeind King gefangen gehalten wird. Auf dem Weg zu ihr begegnet er mehreren Gangbossen mit welchen er sich Kämpfe liefert. Mithilfe der "Hoku-shin-ken"(hihi, schinken!)-Kampftechnik ist er in der Lage Menschen wortwörtlich in zwei zu spalten.

o.O

Ach Gottchen. Ist das provokativ. Nicht. Mehrere, platzende Körper von Gegner, Menschen die mit ihren riesigen Händen ganze Gesichter zermatschen. Es soll ein Action-Manga sein, liest sich aber viel eher wie ein brutales Gore-Videospiel. Erster Gegner tot. Nächster Gegner tot. Dann kommt der Endgegner. Dann schwächelt der Titelheld. Es gibt einen nervigen kleinen Sidekick....Achja, und natürlich ist da diese klitzekleine postapokalyptische Komponente die durch den enormen Anteil von Gore nahezu komplett in den Hintergrund gerät.

Kurz und knapp gesagt: Meine Fresse, ist DAS testosterongeladen, maskulin, blutig, ekelhaft, schlecht. Ich hasse es. Bah. Eklig. Ernsthaft jetzt.

Ahja, einen Film und einen Zeichentrickfilm gabs übrigens auch:


0/10 Pfandflaschen

Ohrwurm der Woche#102



Buuurnnnn buuuuurn the seeds awaaaaay!

Donnerstag, 19. Februar 2015

Geschichten, die keiner mag#44: Bollerwagen

Eigentlich ist es nicht wirklich meine Stärke, hier über persönliche Dinge zu schreiben. Allerdings gibt es gewisse Themen, die nur so aus einem raussprudeln wollen, weil man sie nicht zurückhalten kann. Ich habe euch irgendwann mal in "Me and my old man" über meinem Opa erzählt.

Leider kam ich nicht dazu etwas über meine Oma zu sagen. Sie war nämlich meine wirkliche Oma. Im Gegensatz zu meinem Opa, der rein technisch gesehen "nur" mein Stiefopa war. Er war der zweite Ehemann meiner Großmutter und somit mit mir auch nicht verwandt. Aber das ist ja im Grunde egal. Soweit ich mich erinnern kann waren sie seit ungefähr 1985 verheiratet. Oder etwas früher. Meine Oma war eine sehr entschlossene, sehr beständige Frau die sich niemals etwas bieten lassen wollte. Sie zeichnete sich durch einen ausgelassenen Mutterinstinkt aus. Sie war bereit alles erdenklich mögliche für mich und meine Mutter und natürlich meinen Opa zu tun. Jederzeit, egal was. Hauptsache es geht uns allen gut.

Sie war ein Bisschen das allbekannte Oma-Klischee a lá "Omg, du hast heute noch nichts gegessen? DU WIRST VERHUNGERN!!!1" Deswegen gab es jedes Mal wenn ich in Russland zu besuch war ordentlichst zu essen. Als ich mit 12-13 angefangen habe, mit Vegetariertum anzubandeln (damals noch nur für ne kurze Zeit) hat es ihr nichts ausgemacht. Statt Riesenwürste gabs halt damals Tonnen an Gemüse zu Kartoffelpürree. Als ich dann ernsthaft Vegetarier wurde, war das zwar erst recht seltsam (ja ich habe bei ihr die Fleischstückchen die in der Suppe schwammen einfach ausgelassen), aber sie gab sich damit irgendwie auch zufrieden. Es war auch kein Thema, Fleischersatz zu kochen. Im nachhinein betrachtet war es wohl das mieseste Sojageschnetzeltes überhaupt - nämlich überhaupt nicht gewürzt und geschmacklos. Aber ich habs vertilgt.

Dieser Mensch hat alles für mich gemacht. Ich war ihr lieblingsenkel. Kein wunder, war ja schließlich der einzige. Sie hatte eine Vorliebe für Haustiere (jaja ich weiß, Karnismus). In ihrem Haushalt hatte einiges an Vierbeinern ein schönes Leben gehabt. Oder an Zweibeinern. Angefangen mit Roma, den Papagei, Kusja den Streunerkater, den Perser Max der sowohl die Pudeldame Peggy, meine Hündin Meri als auch die Katze Bara überlebt hat bis er vor ein paar Jahren selbst eingeschläfert werden musste.

Sie liebte uns alle. Wirklich. Leider hatte ich immer wieder den Eindruck als ob mein Opa für sie zum Sündenbock für alles geworden ist. Als ich klein war, war ich zwar jedesmal erschrocken wenn sie sich gestritten haben. Doch ich hab es entweder verdrängt oder einfach vergessen, weil ich es im nachhinein als nicht besonders schlimm empfunden hab. Als ich älter wurde, wurde es immer schlimmer. Man merkt, denke ich mit zunehmenden Alter wie schlimm die Dinge um einen herum sind. Ich habe gemerkt, dass kaum ein Tag im Leben meiner Großeltern vergangen ist an den sie sich nicht gestritten oder über irgendwas laut diskutiert haben. Meine Oma wurde jedes Mal entweder sauer weil ihr irgendwas nicht gepasst hat, was mein Opa verbockt haben soll - oder weil ihr seine Meinung nicht gepasst hat - oder weil sie scheinbar keine guten Argumente mehr hatte............oder weil mein Opa ein energetischer Vampir ist, der sich vorgenommen hat ihre ganze Energie durch sinnlose Gespräche, Diskussionen und Streits aussaugen will. Dass sie vielleicht irgendwo auch selber daran schuld sein könnte, hat sie nie in Erwägung gezogen. Niemals.

Aber jetzt mal kurz zu etwas anderem:
Als ich ein Jahr lang in Russland gewohnt habe, habe ich mich irgendwann tierisch gelangweilt und angefangen irgendwelchen sinnlosen Scheiß zu bauen. Könnte man auch als Schabernack bezeichnen. Ich habe 1. einmal bis um drei Uhr nachts die MTV Europe Music Awards geguckt. Meine Oma erwischte mich dabei, war richtig enttäuscht weil ich so spät aufgeblieben bin und fragte am nächsten Tag ob ich sie noch lieb hab. 2. ich habe weil ich langeweile hatte in der Wohnung rumgezündelt. Ich verbrannte Papier als auch wattebäuschchen, getaucht in Spiritus. Als meine Oma danach im Müll zufällig die verkokelten Schnipsel gefunden hat wurde sie richtig sauer. 3. Ich habe mit einer Spritze rumgespielt (ohne Nadel) und dabei Wasser an die Decke gespritzt. Das war total gesundes, Ökowasser mit lauter Mineralien dass sie für mich besorgt hat, damit ich gesünder werde. Sie war nämlich in dieser Hinsicht auch sehr besorgt. Es entstanden ein paar Wasserflecken. Sie war nicht gerade begeistert. 4. Es war Winter. Max hat gekackt. Es war außer mir niemand daheim, ergo habe ich beschlossen den Katern den Arsch sauber zu machen und zu waschen. Im Winter. Kater not amused. Oma not amused. Oma ist danach der Meinung, ich würde sie alle hassen. Es gab davor auch schon irgendeinen Vorfall bei welchen sie mir schon Flugtickets nach Hause kaufen wollte. Angeblich. Aber das war die Höhe. Am Ende meines Aufenthalts war sie so froh, dass ich nach Hause fahre. Das allererste Mal.

Mein allerletzter Aufenthalt verlief mehr als miserabel. Ich war damals 17 Jahre alt und hab langsam realisiert, dass meine Oma ein übles Problem hat. Es war einfach unmöglich mit ihr auszuhalten. Zum Ende hin knallte es ordentlich und es sah für mich so aus als würden sich meine geliebten Großeltern bald trennen. Ich hätte an der Stelle meines Großvaters nicht mehr mit dieser Frau ausgehalten. Meiner Meinung nach hatte sie einfach verschiedene Ängste gehabt. Sowohl ich als auch meine Mum sind endgültig von Polen nach Deutschland gezogen. Deswegen waren wir noch weiter entfernt. Ja klar, es sind flugstundentechnisch nicht viel mehr Stunden als von PL nach RU. Allerdings war es für sie wahrscheinlich schon eine andere Welt. Wir waren weg. Weit weggedriftet. Zudem waren alle ihre Verwandten tot. Alle. Wirklich alle.

Als ich sie das erste Mal gesehen hab - war sie eine kleine, äußerst aktive Frau (mit Rückenschmerzen und Kettenrauchertum) und kurzen blonden Haaren. Bei meinem letzten Besuch war sie auf einmal schon ergraut und genau da merkte ich dass sie leider vergänglich ist. Leider war ich von ihrem Verhalten so dermaßen schockiert, genervt und übelst entsetzt dass ich langsam aber sicher immer weniger Bock hatte, Kontakt mit ihr zu halten. So hielt ich kaum Kontakt, meine Em auch nicht.

Knapp ein Jahr später erhielt ich beim rumhängen in der Stadt ein Anruf von meiner Mum. Sie erzählte mir, dass Oma gestorben ist. Sie war zu irgendeiner Routineuntersuchung, bei welcher sie Blut abgeben musste (?) gegangen. Mein Opa wurde auf der Arbeit angerufen, dass er sie bald abholen kann, es wäre alles gut gelaufen. Eine Stunde später wurde er noch mal angerufen. Sie war tot. Ich weiß bis heute nicht, was genau passiert ist. Vielleicht wurde es mir schon erzählt und ich habe es verdrängt. Leider kann ich nicht verdrängen, dass ich es nicht geschafft hab zu erleben wie meine Großeltern sich versöhnt haben. Sie blieben nämlich trotz allem weiterhin zusammen. Was mindestens genauso traurig ist, dass ich und meine Mum es nicht hinbekommen haben uns ihr wieder anzunähern. That sucks. Really.

Album der Woche, Folge 186: Austrian Death Machine - Double Brutal (2009)

HAT HIER JEMAND BOCK AUF NE LADUNG TESTOSTERON!!!1!? NYEAAAAARGH!!!!!

Zum ersten Mal auf ADM bin ich vor mehr als 5 Jahren gestoßen als mein guter Freund Chocolate Banana mir einige Tracks der Band schickte. Allerdings hatte ich noch nie ein ganzes Album besessen. Es gibt allerdings schon drei Stück, daher habe ich mir gedacht "Scheiße das wird echt schwierig eins fürs Review rauszupicken". Aber da alle drei den gleichen Prinzip folgen, entschloß ich mich dann doch fürs zweite weil es ein großartiges Doppelalbum ist.

Das Prinzip welchen ADM (deren einziges konstantes Mitglied Tim Lambesis, der Sänger von As I Lay Dying, ist) folgen ist ganz einfach. Die ganzen Songtexte der Band basieren auf Zitaten aus Filmen mit Arnold Schwarzenegger. Natürlich auf Zitaten von Aaahnold selbst. ADM sind übrigens eine Metalband, die Elemente aus Thrash Metal und gelegentlich auch Crew Vocals wie beim Hardcore Punk miteinander vermischt. Alle Instrumente wurde dabei von Tim Lambesis selbst eingespielt, außer die Gitarrensolos (in jedem Song gibt es eins) die von
verschiedenen Gastmusikern kreiert wurden - von Bands wie All Shall Perish, Darkest Hour oder Death By Stereo.

Die erste CD besteht aus Songs die sich direkt auf Arnie-Filme beziehen. So bezieht man sich zwei mal auf "Total Recall" ("See You At The Party, Richter" und "Come On, Cohaagen, Give Deez People Ehyar!"). Die anderen Filme sind u.a. Terminator 2 ("I need your clothes, your boots and your motorcycle"), Commando ("Let off some steam, Bennett"), "Versprochen ist versprochen" ("Who told you you can eat my cookies?"), Predator ("Come On, do it, do it, come on, kill me, do it now"), Batman and Robin ("Allow me to break the ice") und Conan, der Barbar ("Conan, what is best in life?"). Tim Lambesis wird dabei von Josh Robert Thompson unterstützt, der die Stimme von Aahnold gibt. In den Interludes unterhält sich dieser auch mit Lambesis, wobei es um "Verbesserungen" in den Songs geht. Meistens geht es Aahnold darum, dass die Songs nicht br00tal genug sind und dass Lambesis sich "like a cookie monstah" anhört. Ahja und ein "Girly Man" ist er auch. Und NYEAAAARGH!

Und überhaupt: NYAAUHNYAUHNYAAAUUUHHHH!!!

Die zweite CD besteht aus Coversongs, die irgendwie im Bezug zu Arnies Filmen stehen. Zum Beispiel "I turned into a Martian" von Misfits (im Bezug auf "Total Recall") oder "Gotta Go" von Agnostic Front, welches tatsächlich in Bezug auf "Terminator 2" umgedichtet wurde:

"I'm the governayda of the west coast
and I've got to, got to, got to goooo.
There's a Robot Revolution, so 
got to, got to, got to goooo."

Ich frage mich wie zur Hölle man auf solche Ideen kommt. Lambesis zufolge ist ADM, im Gegensatz zu seiner Hauptband As I Lay Dying - bei welcher all seine Passion steckt - eine Mischung aus Testosteron, Bullshit und allerlei Blödsinn. Das ist ihm tatsächlich sehr gut gelungen. Richtig guter Mix aus abgefahrenen Gitarrensolos, Bullshitlyrics und Filmzitaten die zum Singen eigentlich viel zu holprig sind. Applaus dafür!

Ändert natürlich nichts an der Tatsache dass Lambesis in den Knast gewandert ist, weil er einen Auftragskiller auf seine Frau hetzen wollte. That makes me sad.

9/10 Pfandflaschen
Daunlaud
Ich habe natürlich auch hier einige von oben aufgezählten Filmen reviewt. Wer mag, der gucke rein:

Total Recall
Batman and Robin
Versprochen ist Versprochen
Predator
Daunlaud

Mittwoch, 18. Februar 2015

Comic Book Review#184: DC One Million 80-Page Giant#1000000(1999)

Okay... jetzt wirds kryptisch.

Ende der 90er hatte man ja bekanntlich die Angst vor dem Y2K. Vielleicht sind deswegen solche absurden, leicht verrückten Comics entstanden die eine abgefahrene Sicht auf die Zukunft boten. Oder vielleicht rauchte man zu viel Crack. Oder aber man hat einfach in die untere Schublade mit Ideen gegriffen und etwas daraus gemacht.

Nun, warum überhaupt die Zahl 1000000?
Ganz einfach: Man hat sich bei DC überlegt wie die Geschichten um die Superhelden in ihren jeweils millionsten Ausgaben aussehen würden, wenn man die damalige Veröffentlichungsweise beibehalten hätte. "Action Comics" bzw. "Detective Comics" liefen beide seit den 30ern ununterbrochen und haben damals glaub ich schon die 500er Marke geknackt. Okay, also was wäre wenn die 1000000ste Ausgabe von "Action Comics", "Batman", "Aquaman", "Wonder Woman" usw. rausgekommen wäre? Keine Ahnung welches Jahr man dann genau hätte, es wäre aber auf jeden Fall das 853ste Jahrhundert. Und in diesem finden auch die Stories in dieser Ausgabe statt.

Im eigentlichen "DC One Million"-Event, welches vier Kernausgaben und n Haufen Tie-Ins(eine davon, "Lobo"#1000000 darf ich meinen Besitz nennen :3) umspannte ging es um das Zusammentreffen der Superhelden unseres Zeitalters, die gemeinsam den unsterblichen Superschurken Vandal Savage bekämpfen. In diesem 80seitigen Bändchen finden sieben verschiedene Stories statt, die sich um Abenteuer der Superhelden des 853sten Jahrhundert drehen. Die erste davon, "System's Finest" bezieht sich im Titel auf klassische Buddy-Abenteuer von Superman und Batman("World's Finest"). In einer anderen geht es um einen Kampf im Inneren von Batmans Sidekick, den Roboterjungen Robin(the Toy Wonder). Die siebte Story hat so gut wie jeden Arsch aus jedem Paralleluniversum zu Gast. Sogar die Superhelden aus dem Affenuniversum wie Seaape(Aquaman) oder Detective Chimp(Batman) als auch die bösen Gegenparts von Erde-3 wie Power Ring(Green Lantern) sind da um auf einer gemeinsamen Konferenz teilzunehmen.

Als ich das las, fühlte ich mich wie ein Kind dass grade einfach so ins Schwimmbecken geworfen wurde: "Was zur Hölle ist hier los? Oh mein Gott, was mach ich hier!?" Es passieren nämlich so seltsame Dinge. Überhaupt ist alles so strange. Es gibt mehrere Justice Legions, eine davon besteht aus mehreren Superboy-Klonen. Der Superman unserer Welt lebt immer noch. Die Legion der Super-Familiars(als Anspielung auf die Legion of Super-Pets) ist auch zu sehen. Inklusive Nachfahren von Krypto the Superdog.

Es ist echt abgefahren. Grant Morrison hat das ganze Multiversum ins Unmöglichste verzerrt, es ist eine unorthodoxe Persiflage auf alte DC-Geschichten. Ich hatte zwar Spaß, jedoch war ich in einigen Momenten richtig perplex. Ordentlich perplex. Just what the fuck.

Reizüberflutung.
8/10 Pfandflaschen
Daunlaud

Dienstag, 17. Februar 2015

Film der Woche#184: Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind (2002)

Mal kein Trash sondern "hochwertiges" Kino. Diesmal führte George Clooney Regie - zum ersten Mal in seinem Leben.

"Confessions of a Dangerous Mind" basiert auf der Autobiographie des Showmasters Chuck Barris (Sam Rockwell). Dieser hatte es sich in seinen jungen Jahren als Lebensziel vorgesehen so oft es geh zu ficken oder einen geblasen zu bekommen. Allerdings stecken in den jungen Mann auch viel kreative Ideen. So versucht er sich beim Fernsehen, zunächst allerdings erfolglos. Seltsamerweise taucht bei ihm ein CIA-Agent namens Jim Byrd (Clooney) auf und bietet ihm einen Job an. Barris soll im Regierungsauftrag unliebsame Menschen töten und wird dafür auch ausgebildet. Doch irgendwann kommt auch die Zeit und er setzt sich endlich im Showbiz durch. Er geht in die
Geschichte ein als der Erfinder von "The Dating Show" (zu dt.: "Herzblatt"), "The Gong Show" und vielen vielen anderen Sendungen die auch in deutschen Varianten bekannt sind. Allerdings muss er mit seinem Zweitjob weitermachen, sodass er zu einem Doppelleben gezwungen wird. Der einzige Lichtblick in seinem Leben ist dabei seine Freundin Penny Pacino (Drew Barrymore), mit welcher er eine offene Beziehung führt.

Ja, ihr habt es richtig gelesen. Der Film basiert auf einer Autobiographie. Das soll heißen: Der Mensch über welchen es hier geht, hat es selber geschrieben. Das heißt auch im Klartext: Der Showproduzent Chuck Barris behauptet er hätte jahrelang für die CIA gearbeitet und hätte dabei 33 Menschen umgebracht. Allerdings hat er nie verraten wie hoch der Wahrheitsgehalt in seinem Buch ist und die CIA hat jegliche Zusammenarbeit dementiert. Man weiß nicht was dieser Mann wirklich getrieben hat, wofür dieses CIA-Ding stehen soll. Und weiß auch nicht wieso er diese Metapher benutzt hat, falls es denn eine Metapher ist. Ich glaube eher, dass er versucht hat seine Biographie künstlerisch aufzupeppen. Wäre nämlich sonst etwas lame, mit diesen ganzen Affären und dies und jenes. Das kommt aber richtig gut. Ich weiß nicht was hier stimmt und was nicht und das gefällt mir. Es sind jede Menge etablierter Schauspieler da, die ihre Arbeit gut leisten. Der Film schafft es eine Art Gonzo-Atmosphäre aufzubauen. Einfach voluminös beeindruckend, das.

Richtig gut!

9/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:

Ohrwurm der Woche#101


Montag, 16. Februar 2015

Comics Monthly#14

1. Angel and Faith Season 10#10

Mit Buffy kannte ich mich eine lange Zeit so ein Bisschen aus. Immerhin hab ich mir glaub ich beinahe alle Staffeln angesehen. Buffys Ex-Freund, der Vampir Angel, bekam irgendwann nach seinem Ausscheiden eine eigene Spin-Off-Serie. Die Vampirjägerin Faith tauchte dort ebenfalls auf. Mittlerweile haben sie eine eigene, gemeinsame Comicserie die wie "Buffy Season 10" eine Fortführung der TV-Serie ist.


Fünfter Teil des Story-Arcs "Lost & Found". Faith und ihre Mitstreiter (darunter Riley, ein weiter Ex-Typ von Buffy und eine Frau namens Reese) befinden sich in einen fernöstlichen Land. Dort treffen sie auf den Vater von Reese, der zum Vampir wurde und eine Blutsaugergesellschaft aufgebaut hat. Dummerweise hat er vor seine Tochter in seine Gemeinde einzugliedern. Währenddessen kämpft Angel daheim gegen Amy, die Buffyfans als die Freundin von Willow bekannt sein dürfte. Diese fiel scheinbar einen Fluch zum Opfer und wurde böse. Angel konsultiert eine Wahrsagerin um Hilfe im Kampf zu bekommen.

Ich bin etwas hin und hergerissen. An der Story ist wirklich nichts auszusetzen. Sie ist nämlich schlicht und einfach genauso gehalten wie die Fernsehserien. Voller Action, Dramen, unerwarteten Wendungen und Schauspielern die zu Lieblingen werden. Richtig gelesen: Schauspielern. Wie bei Buffy sind die Zeichnungen 1:1 ihren Vorbildern nachempfunden. Das ist auch an sich nicht schlimm. Wirkt aber auf mich hin und wieder befremdlich. Ich finde es nämlich ziemlich strange dass der Typ von "Bones - die Knochenjägerin" (David Boreanaz aka Angel) hier gegen eine Hexe kämpft. Es ist wirklich echt nicht schlecht, hinterlässt aber zumindest bei mir einen seltsamen Nachgeschmack.

7/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei: Dark Horse Comics für 3,50$
Words and Art by: Victor Gischler und Will Conrad

2. Green Arrow#38 

Zuschauer die die Serie "Arrow" kennen und dabei noch keins der Comics angefasst haben verpassen eindeutig etwas.

Green Arrow bildet hier ein Team-Up mit dem anderen grünen Superhelden, Green Lantern. Zuerst kämpfen sie gegen einen riesigen Roboter der eine Stadt bedroht und scheinbar von irgendjemanden im Hintergrund gelenkt wird. Im weiteren Verlauf der Geschichte erfahren wir, dass ein böser böser Dr. Reynolds die Patienten in einem Krankenhaus vergiftet und viele andere obskure Spielchen betrieben hat. Darüber hinaus wird eine Frau namens Mia von ihrem eigenen Vater mit dem Tode bedroht.

Jajaja, ich weiß. Ich habe mal wieder aus reiner Neugier ein Comic ausgepackt ohne irgendetwas über die vorherige Handlung zu wissen. Es passiert hier sauviel. Für jemand der sich nicht mit der Materie auskennt wäre das glaub ich sogar ein wenig zu viel. Ich glaub der/diejenige würde nicht hinterherkommen. Nichtsdestotrotz sind diese ganzen Intrigen und Action nicht uninteressant. Das wird auch noch mit dem nicht sooo guten Verhältnis zwischen Arrow und Lantern aufgelockert. Ich finde das witzig. Früher (noch laaaaange vor den ersten Restart des DC-Universums) waren die beiden beste Buddies. Seit dem Neustart (New 52) versuchte Green Arrow sich bis jetzt erfolglos mit der Lantern Simon Baz zu befreunden. Dummerweise kann ihn diese Lantern (Hal Jordan) auch nicht wirklich leiden. Das ganze ist köstlichst anzuschauen und mündet schon mal in solchen Dialogen:

"Guys as soon as you finish your pissing contest, heads up... want me to cut the lights? I'm thinking you can sneak up on Dr. Reynolds easier in the dark. Plus, it's always scarier in the dark."

Lantern: "We're not Batman."
Arrow: "Do it."
Arrow: "I'm activating night vision."
Lantern: "Whatever."
Arrow: "Lantern, can you glow it down a little?"
Lantern: "Fine."
Arrow: "Kind of defeats the purpose of this whole thing..."
Lantern: "I said 'Fine.'"
Lantern: "Jerk."
Arrow: "What a %'@"

Ich habe gelacht. :D

8/10 Pfandflaschen
Erhätlich für: 2,99$ bei DC Comics
Words and art by: Andrew Kreisberg, Ben Sokolowski und Daniel Sampere

3. Spider-Verse Team Up#2

Das Megaevent "Spider-Verse" bietet vieles, sehr vieles. Neben einer Reihe von verschiedenen Spider-Men aus allerlei Universen kriegen wir manchmal lustige, manchmal sehr außergewöhnliche und manchmal knallhart brutale Stories. Eigentlich muss man nur die dazugehörigen Ausgaben von "Amazing Spider-Man" lesen um den Kern des Events verstanden zu haben. Für die hartgesottenen sind die Tie-Ins in den Serien "Spider-Woman", "Spider-Man 2099" als auch die Miniserien "Scarlet Spiders", "Spider-Verse" und "Spider-Verse Team Up" wichtig. Es haben sich nämlich verschiedene Teams gebildet die an mehreren Ecken des Multiversum entweder weitere Spider-Men rekrutieren oder anderweitig zur Bekämpfung des Inheritor-Clans, welcher sich zur Aufgabe gemacht hat alle Spider-Men zu töten, beitragen.

Diesmal zieht es den ultimativen Spider-Man (Peter Parker, aus der Zeichentrickserie) und den ultimativen Spider-Man (Miles Morales, aus dem ultimativen Comic-Universum) in ein ziemlich unorthodoxes Universum. Nämlich
das der 1967er Zeichentrickserie. Ja, genau. Das mit dem LSD-farbenen Himmel, gleich aussehenden Gebäuden und spärlicher Animation. Miles und Peter treffen auf den hiesigen Peter Parker und versuchen ihn für die Sache zu gewinnen. Allerdings tauchen bald ein Haufen Bösewichte wie Electro, Scorpion, der unsichtbare Dr. Noah Boddy (höhö) und Green Goblin auf. Doch es gelingt natürlich sie zu bekämpfen und gemeinsam das Abenteuer fortzusetzen. Ich habe mich beinahe bepisst vor Lachen. Der ultimative TV-Spider-Man redet nämlich wie gewohnt mit dem Zuschauern und macht dumme Witze was Miles sehr verwundert weil er nicht versteht mit wem er da redet. Ebenso witzig war sein Versuch im miesen 60er Jahre Englisch mit dem 67er Peter zu reden. Äußerst positiv sehe ich die Tatsache dass alle drei Spider-Men in ihrem jeweiligen Zeichnungsstil gezeichnet sind. Das hebt die Unterschiede noch deutlicher hervor. Außerdem ist es vollgepackt mit Anspielungen auf die Zeichentrickserie (über die ihr hier lesen könnt), sodass mein Nostalgie-Herz schneller schlägt.

Die zweite Story spielt auf der Erde-21205, wo Peter Parker Gwen Stacy verlor, Green Goblin umgebracht hat und beschlossen hat, Spider-Man ebenso zu töten. Er wurde zum Superhelden Green Goblin. Diesmal wird er von Verna, einer der Inheritors gejagt und wird bei seiner Flucht von Gwen Stacy, der Spider-Woman der Erde-65 unterstützt. Sie bietet ihm an, dem Kampf zu entfliehen und mit ihr zu gehen doch leider endet das ganze tragisch. Guter Kontrast zu der witzigen ersten Story. Jedoch leider ein Bisschen zu kurz. Trotzdem zeigt es mal wieder wie vielfältig, tragisch und komisch zugleich dieser Event ist. Ich feier das übrigens hart, und hoffe dass es genauso gut weiterläuft.

Zeichnungen: Dave Williams, Steven Sanders
Story: Christos Gage, Gerry Conway
(eventuell noch) erhältlich für: 3,99$ bei Marvel

4. The Unbeatable Squirrel Girl#1

Squirrel Girl ist mir einerseits von einer mehr oder weniger okayen Folge von "Ultimate Spider-Man" als auch aus dieser großartigen "GLI/Deadpool: Summer Fun Spectacular"-Ausgabe bekannt. In letzterer traf ihr Team "Great Lakes Initiative", welches aus Z-Helden (das ist sowas wie Z-Promis) bestand, auf Deadpool.

Diesmal ist Doreen Green, wie das Eichhörchenmädchen mit bürgerlichen Namen heißt, alleine und ist kurz davor aus der Avengers Mansion zu ziehen und aufs College zu gehen. Sie hat die proportionelle Stärke eines Eichhörchens, kann ergo schwere Gewichte heben und sie ist fähig mit diesen Tieren auch kommunizieren. Ihre Begleiterin dabei ist das Eichhörchen Tippy-Toe. Der Großteil der Geschichte wird dafür verwendet, die Ankunft Greens im College zu beschreiben bzw. zu erklären wieso sie so ist, wie sie ist. U.a. auch wieso so einen voluminösen Popo hat. Doch wir kriegen es auch mit einem Bösewicht zu tun. Und zwar mit einem sehr finster dreinblickenden Russen, der schon mal Spider-Man töten wollte.

Hier gibts sehr viel zu schmunzeln. Die witzige Story, die putzigen Zeichnungen, die Anmerkungen die auf jeder Seite weit unten stehen und nur mit einer Lupe erkennbar sind als auch die Persiflage auf den Titelsong der 67er Spider-Man-Zeichentrickserie. Mich freut es dass die Zeichnungen von Erica Henderson nicht dem 08/15-Supermodel-Schema entsprechen. So sieht Squirrel Girl tatsächlich wie ein normaler Mensch aus, der nicht über die Maße 90-60-90 verfügt. Alle anderen Charaktere sehen aber auch nicht grade übercharismatisch aus. Auf dem Cover lächeln alle sogar freundlichst. Das öffnet mir so n Bisschen das Herz und bereitet mir eine gewisse Freude. Sympathisch das ganze.

8/10 Pfandflaschen
Erhältlich für: 3,99$ bei Marvel
Words and Art by: Ryan North und Erica Henderson

Sonntag, 15. Februar 2015

So isses, Musik!#5: Beastie Boys Videography, Teil 2

Hallo und hässlich willkommen zum zweiten Teil der Beastie Boys Videography. Am Ende des letzten Beitrages sind wir beim zweiten Video aus dem Album "Paul's Boutique" angekommen, welches Ende der 80er Jahre rauskam. Diesmal befinden wir uns Anfang der 90er Jahre als die Beastie Boys immer mehr mit ihren Sound rumexperimentiert haben. Auf "Paul's Boutique" waren haufenweise Samples zu hören, auf "Check your Head" hingegen bemüht man sich um mehr Instrumente. So klingen sie zwar nicht mehr wie die Rüpel auf "Licensed to Ill" sondern nach Alternative Rap. Videos Nummer 7-10 stammen von "Check your Head", 10-12 von "Ill Communication". Wie auch beim letzten Mal ist der Titel des Videos zeitgleich ein Link zu diesem.
1992

7. So What'cha Want (1992)

Ein reines Performance-Video. Die Beasties befinden sich dabei in einem Wald und spacken rum während sie in die Kamera gucken und lippensynchron ihre Texte nachrappen. Dabei ist der Himmel im negativ gehalten, die ganzen Farben wirken sowieso ziemlich verstört und verschoben als hätte man "Wolfen", als auch auf die des Predators im gleichnamigen Film sein. BB tragen meiner Meinung nach einen ziemlich repräsentativen Stil. Enge T-Shirts, Baggypants, Holzfällerhemden und Sockenmützen. Wie putzig. Regie führte übrigens Nathaniel Hörnblower, das Regie-Alter-Ego von MCA.
einfach nur diesen speziellen Knopf gedrückt, der das Bild komplett verändert. Die Effekte sollen eine Art Tribute an die Perspektive des Werwolfs in

7/10 Pfandflaschen

8. Jimmy James (1992)

Wieder mal passiert hier nichts besonderes. Mike D, King AdRock und MCA rappen mal wieder in die Kamera. Und schon wieder ist das ganze im negativ gehalten. Dabei sehen Mike D und AdRock beinahe gleich aus, einzige MCA sticht mit seinem Ringel-t-shirt hervor. Doch auch wenn es nicht allzu abwechslungsreich ist gibt es hier einige Elemente die dieses Video in die Sparte "könnte ruhig um 4
Uhr nachts auf irgendeinem Sender laufen damit sich die viel zu lange Wachen Junks wundern was da passiert". Was wir hier sehen ist eine Silhouette einer tanzenden, sich räkelnden Frau, Bilder der New Yorker U-Bahn (wie ich vermute, weil BB aus NY kommen) als auch Jimi Hendrix. Immer und immer wieder. Eigentlich ist es echt nichts besonderes, aber irgendwie hat es was. Zum Glück haben sie nicht immer Videos für -3 Dollar aufgenommen, wie wir gleich sehen werden.

7/10 Pfandflaschen

9. Gratitude (1992)

Dieses Video stellt zwar an sich wieder mal nur einen Auftritt dar, allerdings ist dieses gleichzeitig eine Hommage an den Konzertfilm "Live at the Pompeii" von Pink Floyd. Ebenso wie diese spielen die Beasties in einem großen, leeren Bereich. Diesmal sind es zwar nicht Pompeii sondern Neuseeland. Man bewegt sich auf dieselbe Art und Weise wie Pink Floyd, spielt dieselben Instrumente (Orgel inklusive) und es gibt Einblendungen. Was bei Pink Floyd antikes Griechenzeugs war ist es bei den Beastie Boys lauter buddhistischer Kram. Ach und es taucht irgendwann aus dem nichts ein Känguru auf. Einfach so. Mal wieder ist alles total verzerrt, bunt und leicht psychedelisch gehalten. Zudem sieht AdRock aus wie eine komische Mischung aus Bono und Sid Vicious. Just WTF. Richtig geiler Song übrigens, den ich zu meiner Schande leider nicht kannte. Wurde danach gecovert u.a. von Rollins Band als auch von Refused.

8/10 Pfandflaschen

10. Time For Livin' (1993)

Beastie Boys + Liveauftritt + Skateboardvideos = großartiges Hardcorepunkvideo!

8/10 Pfandflaschen

11. Ricky's Theme (1994)

Reines Instrumentalstück, was leider nicht in voller Länge fürs Video eingesetzt wurde. Die Beastie Boys sind nun alt und spielen eine Runde Basketball gegen ein paar Kids. Sie verlieren. Sehen aber mit ihren weißen Bärten todschick aus. Verwirrend, sehr strange, hat aber was.

7/10 Pfandflaschen

12. Sabotage (1994)

Oh yeah, endlich gehts um die Wurst.
Diesmal erzählt man eine Geschichte. Oder so in der Art. "Sabotage" ist die erste Single vom großartigen Album "Ill Communication" und mit diesem Video hätte man sich keine bessere Promotion machen können. Der Regisseur Spike Jonze, der u.a. für Fatboy Slims Klassiker wie "Weapon of Choice" oder auch für "Time For Livin'" und "Ricky's Theme" verantwortlich ist, zauberte hier eine Parodie auf 70er/80er Jahre Polizeikrimiserien wie "Die Straßen von San Franzisko" oder "Starsky and Hutch". BB schlüpfen hier in Rollen von drei Kriminalpolizisten. Inklusive aufgeklebter Schnurrbärte, lächerlicher Frisuren als auch typischer Bullenklamotten. Sprich Stoffhosen, Hosenträger, Hemden und
Krawatten. Es gibt hier spannende Autofahrten, Stunts, Action als auch eine Explosion. Und eigentlich spielen die drei Rapper nicht sich selber sondern Schauspieler die wiederum die Corps darstellen. Es ist eine Art Vorspann für eine Fernsehserie, es werden sogar die Namen eingeblendet. Dabei ist alles so zurechtgeschnitten, dass es nur bedingt Sinn macht. Vielleicht nur wenn man gut aufpasst.

Wurde gecovert von vielen, unter anderen von den großartigen Cancer Bats als auch von Korn und Slipknot.

9/10 Pfandflaschen

Adrock hatte die Brille noch lange vor BattleBoi Basti
13. Sure Shot (1994)

Und wieder führt Spike Jonze Regie.
Allerdings gibt es hier keine interessante Geschichte zu sehen oder irgendwas ähnliches. Mal wieder springt man durch die Gegend, trägt seltsame Klamotten und rappt in die Kamera. Dabei wird der
Songtext teilweise mit entsprechenden Bildern untermalt. Mich langweilt das, BB können das wesentlich besser.

3/10 Pfandflaschen

14. Root Down (1995)

Okay, ich merke schon - ihr langweilt euch. Dieses Video ist an sich wieder mal nichts besonderes. Man sieht ein oder mehrere Live-Auftritte. Sie werden aber hin und wieder mit Bildern von New York untermalt. Zu sehen sind verschiedene Breakdancer, Graffitis auf U-Bahnen, Bilder von frühen HipHop DJs welche die Turntables hinter ihren Rücken bedienen. Außerdem sieht man (mal wieder) wie die drei
Rapper Basketball spielen. Gerade wegen den ganzen alten Bildern ist dieses Video ziemlich schön auch wenn es nicht besonders innovativ ist. Sei's drum.

7/10 Pfandflaschen




1994

Bis zum nächsten Mal! Und danke für die Geduld!

Freitag, 13. Februar 2015

My Favorite TV-Show: Tom Goes To The Mayor

Jetzt kommt eine dieser Serie bei welcher ich mich sowohl kaputtgelacht hab, als auch das Bedürfnis hatte, den Laptop aus dem Fenster zu werfen, aufgrund ihrer Dämlichkeit.

"Tom Goes To The Mayor" wurde von Tim Heidecker, Eric Warenheim und Bob Odenkirk produziert die im Nachhinein durch "Tom and Eric, awesome show, great job!" und "Breaking Bad" noch bekannter wurden. Es geht um einen jungen Unternehmer namens Tom Peters (Heidecker) der in das runtergekommene Städtchen Jefferton gezogen ist, zusammen mit seiner Frau Joy (Stephanie Courtney/Michael Q. Schmidt) und seinen Stiefsöhnen Brandon, Brendon und Brindon. Er ist sehr geizig und voll mit innovativen Ideen. Deswegen versucht er in jeder Folge den Bürgermeister der Stadt, schlicht Mayor (Eric Wareheim) genannt, seine Geschäftsideen näher zu bringen. Leider ist dieser ein sehr kindischer, in seiner eigenen Welt lebender Mann, der die Ideen zwar meistens annimmt aber jedoch vollkommen ad absurdum führt. Beispielsweise versteht er Toms Versuch "Jeffertons Schulen  und Kindergärten sicherer zu machen" als die Aufforderung BÄRENFALLEN in ihre Nähe zu installieren.

Jede Folge scheint dabei beinahe ähnlich wie South Park zu laufen. Sprich - keine bezieht sich auf die vorherige - denn der Bürgermeister lernt in jeder Folge Tom neu kennen. Aber ich denke dass es eigentlich mit seiner setlsamen Art zu tun hat. Auf jeden Fall geschehen hier jede Menge schlimme Sachen. Es gibt Tote, Entstellte, Tom lässt sich die Beine kürzen um auf einer Undercovermission in einer Schule den Kindern zu gleichen...Tom wird von seinen Kindern gehasst...niemand kann Toms Namen richtig schreiben (mal heißt es Tom Petiers, Tom P. Tiers oder auch TAUMPY TEARS), seine Frau ist eine ekelhafte Nervensäge.... er kann keine Schimpfworte aussprechen und sagt stattdessen "Shirt", "Shoot" oder "Crickets...zudem sind alle Charaktere eigentlich Fotos von Schauspielern die per Photoshop retuschiert wurden damit sie wie xerokopiert aussehen. Außerdem kann hier niemand richtig klatschen, weil alles sehr spärlich animiert ist.

Heilige Makrele, ist das bescheuert. Das ist so bescheuert, dass es South Parks erste Staffel vollkommen in den Schatten stellt. Es ist an einigen Stellen fast schon beängstigend und psychopatschi. Es ist so durch, so scheiße, so dumm, es macht überhaupt keinen Sinn. ÜBERHAUPT KEINEN SINN! Es wurde anscheinend nur hervorgebracht damit die Macher ihre kranken Ideen auskotzen können.

ICH LIEBE ES!

hier gehts zur Serie

und hier mal ein klitzekleiner Ausschnitt:

Donnerstag, 12. Februar 2015

Album der Woche, Folge 185: Ice Cube - The Predator (1992)

In den letzten Jahren stoß ich in meinen Kopf immer wieder auf Ohrwürmer. Viele davon waren Gangstarap-Klassiker wie "Fuck tha Police" oder "Straight Outta Compton" von NWA, der Crew in welcher Ice Cube seine Karriere angefangen hat. Doch auch er selbst ist präsent sei es jetzt durch den überlustigen Song "Go To Church"(mit Lil Jon) oder durch Klassiker wie "It was a good day", welcher auch schon von H2O gecovert wurde. Auf dieses Album bin ich gestoßen weil ich in letzter Zeit viel KoRn gehört hab. Sie haben nämlich auf ihrem Zweitwerk "Life Is Peachy" den Song "Wicked" gecovert, welcher Ice Cube 1992 auf "The Predator" rausgebracht hat. Da das Original mindestens genauso gut ist, wollte ich mal reinhören wie der Rest des Albums ist. Ich wurde nicht enttäuscht.

"The Predator" heißt nicht umsonst wie der Film, dessen zweiter Teil um die Zeit rausgekommen ist. Auch hier macht Ice Cube, wie der Predator im Film ordentlich Welle gegen Cops. Es werden auch einige Stellen gesamplet. Im Großen und Ganzen dreht sich das dritte Werk von O'Shea Jackson (wie der Rapper mit bürgerlichen Namen heißt) um Polizeigewalt und Rassismus. Kein Wunder, schließlich kam es in der Zeit von den L.A. Riots nach der Verkündung des Urteils im Fall Rodney King raus. Von daher geht es immer wieder um die dabei freigesprochenen Police Officers. Ice Cube macht sich aber auch selbst zum Thema. Nach dem Vorgängeralbum "Death Certificate" wurde ihm Antisemitismus vorgeworfen, meiner Meinung nach teilweise zurecht (siehe bspw. "No Vaseline"). Zum Glück ist heutzutage nichts mehr davon in seinen Songs zu hören. Damit setzt er sich auseinander, unter anderem in einem Interlude. An sich ist es ein sehr wütendes Album, dass aber nicht ziellos ist. Der Eiswürfel ist zwar an sich angepisst, kann seine Wut aber konzentrieren - ergo versprüht er sie nicht sinnlos um sich herum. Es gibt aber ein paar softere Momente die das ganze ein Bisschen aufhellen, wie bspw. "It was a good day", welches einen aus seiner Sicht perfekten Tag beschreibt (auch wenn das ganze nur eine Illusion ist). Andernorts gibts positivere, funkigere Klänge - nämlich bei "Check yo self". Es hat zwar auch nicht gerade positive Lyrics, klingt aber wesentlich freundlicher:

"So come on and chickity-check yo self before you wreck yo self
Chickity-check yo self before you wreck yo self
Yeah, come on and check yo self before you wreck yo self
Cause shotgun bullets are bad for your health"

Was die Beats betrifft so treffen hier typische Gangsta-Rap-Klänge auf Funk und Soul. An eurer Stelle würde ich mir definitiv folgende Tracks geben:
The Predator, Wicked (mit genialen Refrain von Don Jagwar), Gangsta Fairytale, Check Yo Self, It was a good day

9/10 Pfandflaschen 

Mittwoch, 11. Februar 2015

Film der Woche#183: Candymans Fluch (1992)

Auf Deutsch trägt der Titel original leider einen Deppenapostroph, warum auch immer. Auf Englisch heißt er schlicht "Candyman", damit hätte es meines Erachtens nach auch gereicht. Aber irgendwie muss man einen drauf setzen. War einer der Filme die sich meine Mama und ihre Freundinnen gerne angeguckt haben. Genau wie ne Tonne an anderen Horrorfilmen und Büchern von Stephen King. Wieder mal Nostalgie-Befriedung also. Genug gelabert.

Helen Lyle (Virginia Madsen) ist Doktorandin an der Chicagoer Universität und forscht für ihre Arbeit über Urban Legends nach. Sie stößt auf die Geschichte des Candyman (Tony Todd) - den Sohn eines schwarzen Ex-Sklaven der für seine "verbotene" Liebe zu einer weißen Frau mit dem Tode bestraft wurde. Von nun an wandert sein Geist durch die sozial benachteiligte Gegend Cabrini Green. Wenn man vor dem Spiegel steht und dabei fünf Mal seinen Namen sagt kommt Candyman und
metzelt einen mit einem Haken nieder, heißt es nun. Während ihrer Recherchearbeit traut sich Helen tatsächlich fünf mal "Candyman" zu sagen. Die Folge: In ihrem direktem Umfeld sterben nach und nach immer mehr Menschen.

Dieser Film ist vollbepackt mit üblen Schreckmomenten die mich dazu gebracht haben zu denken "verdammte Scheiße wieso guckst du dir nachts Candyman an? Warum, verdammt?". Es gibt jede Menge Szenen bei welchen man richtig üble Dinge befürchtet. Allerdings ist das ganze gar nicht so krass, wie es einen zuerst erscheint. Klar, es ist blutig, es stirbt ein Hund ( :( ), es gibt Bienen, übel riechende Toiletten UND die Tatsache dass zwei Wohnungen durch den Badezimmerschrank verbunden sind. DAS ist das allergruseligste an diesem Film. Ernsthaft. Wenn sowas bei mir passiert wäre, wäre ich längst ausgezogen, meine Fresse ey. Die Vorlage für den Film ist übrigens eine Kurzgeschichte von Clive Barker (der auch für Nightbreed verantwortlich ist) die sehr viel anders ist. Dort dreht sich alles erst zum Ende hin um Candyman, der laut Vorlage keine Entstehungsstory hat. Auch wenn die ganzen Morde und die Originstory wahrscheinlich nur wegen der Spielzeit hinzugedichtet worden, machen sie den Film nicht weniger sehenswert.

9/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


Dienstag, 10. Februar 2015

Ohrwurm der Woche#100

Juhu, die 100te Ausgabe! Deswegen stelle ich mehrere Ohrwürmer vor die mir immer wieder durchs Hirn geistern. 10 sind vielleicht nicht 100 aber trotzdem jede Menge.




















Montag, 9. Februar 2015

Comic Book Review#183: Cable#1(2008)

Letztes Jahr im Sommer fand bei meinem Stammcomicladen in Würzburg ein Sommerfest statt, bei welchem man 1kg(!) Comics für 15 Euro kaufen konnte. Da ich leider selbst nicht zugegen war, beauftragte ich meine Freunde Guaro und Herrn Ichlesverdammtschnellcomics mir was zu kaufen. Ich gab ihnen 15 ocken und eine Liste mit ungefähren Angaben mit. Was rauskam war feinstes Reviewmaterial, wie dieser Comic hier.

Cable aka Nathan Summers dürfte den meisten Comic-Fans die Marvels Veröffentlichungen in den 90ern verfolgt haben bekannt sein. Der Sohn von Scott Summers(aka Cyclops) ist Mutant, Träger von einer Armprotese und kommt aus der Zukunft. Einer seiner Markenzeichen ist sein leuchtendes Auge, als auch die großen, vielleicht etwas zu groß geratenen Pistolen. Immer wieder ist er in der Vergangenheit unterwegs um irgendwelche Fehler auszubügeln.

Diesmal ist er ausgestattet mit einem kleinem Mädchen, welches vorne an seine Brust geschnallt ist. Der Mutant(und Verräter an den X-Men) Lucas Bishop ist fest davon überzeugt, dass sie für den Untergang der Mutantenrasse und für die vollkommene Versklavung dieser verantwortlich ist. Deswegen will er sie umbringen. Cable wird beauftragt das Neugeborene um jeden Preis zu beschützen. Doch es wird nicht einfach, denn er befindet in New Jersey des Jahres 2043, wo Verbrecherbanden das Sagen haben. Bald ist auch schon Bishop nicht weit entfernt.

Ganz egal wie tragisch und dramatisch der Plot ist, ich fühle mich immer wieder an "Hangover" erinnernt. Aufgrund des Babys, was vorne an der Brust hängt, natürlich. Auch sonst muss ich immer wieder dran denken, dass Cable bestimmt die Nacht davor ordentlich gebechert hat und dann in New Jersey des Jahres 2043 aufgewacht ist, mit einem Kind im Arm. Doch mal Spaß beiseite. Dieser Comic ist kein Freund von vielen Worten. So würde ich zumindest erklären warum Cable immer wieder die Sätze "Das ist okay. Ich bin Soldat" verwendet. Es sind viel eher die größtenteils realistisch anmutende und mit software aufgepeppte Zeichnungen die dem Comic die Ausdruckskraft geben. Die Story an sich nicht das innovativste von Welt, jedoch wollte ich trotzdem wissen was als nächstes passiert. Was es mit dem Baby auf sich hat. Ob Cable wieder sagen wird, dass alles okay ist weil er Soldat ist. Ob Bishop wieder auftaucht. Usw. Usf.

Fazit: Kein Meisterwerk jedoch gutes Stück Kunst.
7/10 Pfandflaschen

Samstag, 7. Februar 2015

Movie of the week#182: BATMARATHON!, part IV

Some long time ago, I decided to review every single fucking movie/series about Batman or involving Batman. It is quite impossible though. Even if I reviewed all Batman movies (beginnig with the black and white serials and the '66 Batman and ending with "The Dark Knight Rises") and all the Batman animated series (reviews of them can be read in german in the section "My favorite TV-Show) aaaand all the animated movies so far I didn't review them all. Because there are still all the Lego Batman movies, all the Super Friends animated series which I didn't bother to watch cause the first episode made my brain hurt. Oh yeah and there are some Justice League series and movies, which I just don't bother to review. It's just too much. But, finally I decided to review all the animated movies which came out after "The Dark Knight Rises". And since every year at least one animated Batman movie comes out the BATMARATHON! will never end.

TL;DR

Jingle bells, Batman smells! Let's start! (Also I suppose that you will find all the movies by yourself, that's why there are no links to movie streams)

The Dark Knight Returns, Parts 1 and 2 (2012/2013)

This one here has nothing to do with "The Dark Knight" or "The Dark Knight Rises". It is an adaptation of a comic series by Frank Miller (in his "Not gone insane. Yet"-phase) which is set in a "nearby" future. Bruce Wayne is 55 years old, retired and hasn't been patroling the streets of Gotham City as Batman since ten years. Instead of crime fighting he is taking part in races in his spare time. Meanwhile, Gotham is experiencing a rise of organized criminality. Even when criminal masterminds such as Joker and Two-Face are locked up, there is still the brutal gang of "Mutants" - a huge, massive gang of leatherjacket- and mohawk- wearing cyberpunks. Or something like that. That's why Wayne decides to return and bring back the justice. Unfortunately he raises attention of the Joker and the U.S. Government which is awkwardly unhappy about his come back. An orgy of violence begins.

One of the nastiest, cruelest, darkest Batman-movies (and comics) ever made. Actually, the design of the Dark Knight - a big, muscled brute - is my favorite version of Batman. Oh yeah and the bat-logo, too. Also it was the first time that Batman had a female version of Robin as his sidekick. Carrie Kelly is clearly one of the coolest incarnations of Robin - before Frank Miller turned her into "Catgirl" in "The Dark Knight strikes again", but that was much much later in the "Totally gone insane. Cuckoo!"-phase of Frank Miller. I like the movie not only because of its brutality and grim atmosphere but also because it celebrates one of the milestones in the
history of the Caped Crusader. Frank Miller created a grim, rude, ruthless Batman which stood in contrast to the oh-so-friendly Bats who hopped into the Batmobile with Robin to get to kick some villain ass. This comic changed much. That's why I'm so happy that a movie version exists. I could tell even more about it, but I leave it to you. Take a look at the movie or the comic. I don't care. Just do it.

9/10 deposit bottles
Trailers:



Son of Batman (2014)

Based on the storyline "Batman and Son". Yes, Bruce Wayne has a son. The daughter of the immortal terrorist Ra's Al Ghul, Talia Al Ghul drugged and raped Bruce Wayne so he became a sperm donor. Jesus, that's awful. Anyway, she gave birth to Damian who grew up in and was trained by the organization League of Assassins. He is a snobbish child who has incredible skills. Well, duh he was trained to become an assassin. One day, the fortress of Ra's Al Ghul is being attacked by Slade Wilson aka Deathstroke and his minions. Ra's gets killed and Talya decides to introduce Bruce to his son.  Since this moment, Damian lives in safety under his fathers batwings. But he doesn't plan to keep calm. The young assassin wants to avenge his
grandfather and kill Deathstroke.

After his long phase of arrogant behavior, Damian became a quite enjoyable character. That's why I was really sad when DC killed him off in the comics. But as we all know this lies also in the past and Damian already has risen from the dead. Anyway, this story here is quite enjoyable but apart from Damians origin story (which really sickens me) it has nothing special to offer. Just a good movie, in my eyes.

8/10 deposite bottles
Trailer:


Batman: Assault on Arkham (2014)

Amanda Waller, the director of the secret government organisation ARGUS is pretty mad. Batman just saved Riddler out of an black ops assassination and brings him back to Arkham Asylum. The green tux wearing villain (this time not so psycho like Frank Gorshin or Jim Carrey) has stolen valuable informations - that's why Waller wanted him killed. Now, that he is imprisoned again she puts together a group of supervillains to do the dirty job. The "Suicide Squad" consists of Deadshot, Harley Quinn, Captain Boomerang, Black Spider, Killer Frost, Tiger Shark aaand a russian brute called KGBeast (rofl). Their task is: Get to Arkham, bring back the thumbdrive with informations which was stolen by Riddler, get out of Arkham. If anyone tries to mess around, an explosive in the neck will blow his/hers brains out. Therefore the name "Suicide Squad". What has Batman got to with it? Well, he investigates, as always.

I think the movie could be really awful if rather classic Batman-villains were involved in the Suicide Squad. Fortunately this mixture makes the team kind of interesting and funny. "Assault on Arkham" is based on all those "Batman: Arkham"-Games like "Arkham City" or "Arkham Origins", that's why there is more action than dialogue. But, it kinda works. It isn't the best Batman movie - well actually I think it isn't a Batman movie at all - but the mixture of foul language, sex and violence makes it quite enjoyable. Wouldn't watch it a second time, though. I got shit to do.

7/10 deposit bottles
Trailer:

Mittwoch, 4. Februar 2015

Album of the week, episode 184: Peeping Tom - s/t (2006)

Allright, so most of you should know Mike Patton already. He was the lead singer of Faith No More (to read the german review of "King For A Day..." click here) and after FNM disbanded he was involved in a fuckton of musical projects. Countless of guest appearances in various musical styles - with bands and artists like Sepultura or Björk. Some of his projects include the name Tom in their names. Just take a look at it by yourself: FanTOMas, TOMahawk....well maybe even faiTh nO More... or Peeping TOM, which was called after a thriller movie from 1959.
source: freakenergy.ru

Instead of chilling horror themes or alternative metal, like in Fantomas "Peeping Tom" contains music which is really close to mainstream. Mike Patton himself said that if he did listen to radio, that's how he wanted it to sound like. In fact "Peeping Tom" is a somewhat perverted, screwed up, pattonesque version of radio music. On one side it has its pop moments which are led by Pattons angel-like voice, on the other hand it is br00tal, electrifying and driven by Pattons another, spooky, whispering creepy voice. These two opposite sides strangely combine with each other and the album becomes an awkwardly awesome bastard of wub-wub (before dubstep became popular), loops, beats, human beatbox (made by beatbox artist Rahzel) and some guitars here and there. Also there are many guest artists. Some of whom Patton didn't even meet in person. He just exchanged sound files via e-mail.

At the first time it was way too much for me. It was like a flooding of informations which I just couldn't digest. But meanwhile it developed into one of my favorite albums ever. Honestly. I even have some songs stuck in my head. Or rather single verses like "we sippin on martiiniiiis and driving lamborghiniiiis, something something spotting on bikiniiiiis, apocalypse is near so why won't you tell me how you feeeeliiiin?" or "I know that assholes grow on tress but I'm here to trim the leaves and I'm afraid that you're still my frieeeeend". Or countless other ones.

Favorite songs you should really check out: Mojo (ft. Rahzel), Don't even trip (ft. Amon Tobin), Getaway (ft. Kool Keith), Kill the Dj (ft. Massive Attack) and Sucker (ft. Norah Jones)

9/10 deposite bottles
you can find the whole album somewhere on the internet, i think :D or maybe you just click here
here's the "Mojo" music video:

Montag, 2. Februar 2015

Comic Book Review#182: Avengers Double Feature!

Allright, boys and girls and boys/girls! This time we start the International Week with a lesson in american patriotism...NOT!
I just bought myself some old Avengers Comics(well, okay Avengers#4 is actually a reprint) and thought that I might review them in a double feature. So why the fuck not? Let's start!

1. Avengers#4(1963) 

The history evolves around the first appearance of Captain America after the WWII. The Avengers find him, frozen in ice, under a polar cap in the north pole while traveling in their submarine. After Cap finally wakes up and recovers, he befriends the Avengers(which consist of Hank "Ant Man/Giant Man" Pym, Iron Man, the Wasp and Thor). But soon after they reach New York, they get stoned(huh huh). Someone, disguised as a photo reporter changes them into statues. Captain America first thinks that his new friends disappeared and that the city put up some statues to honour them(oh, hell no). But soon he realizes that he must find the person who turned them into stone, and why he/she did it.

For me, it's always kinda weird too read such old comics. The action is cheesy, every panel is narrated(I mean every. fucking. panel), the dialogues seem goofy. But it's still fun. It's always cool if you have the possibility of comparing old to new comics. Even if the backgrounds look awkward(usually they are white or green, as if the characters were floating in a big nothing) and laser rays look like cute little rainbows, the superheroes look awesome. Classic Kirby style. The story is written by Stan Lee himself. And it's really off the hook and a typical heroes vs. villains battle. And goddamit, Cap America joins the Avengers here. Like, for the first time. It's history, dude!

I enjoyed it.

9/10 deposit bottles

2. West Coast Avengers#38(1988)

Holy fuck, seriously?

The whole comic is a flashback of the Teammember Wonder Man. He reminisces that one time when the West Coast Avengers team(consisting of Hawkeye, Wonder Man, Mantis, Iron Man and Vision...and sometimes even Moon Knight) fought that one dude who was wearing cheesy 80ies Cock Rock Motley Crue kind of clothes. Oh yeah, and he was sucking Teenagers into another dimensions so he can consume their energy. Oh and he IS actually a rockstar who poses in leather outfits...

GNYAH, goddamit! That was so stupid, that I actually might have lost some brain cells. But it's truly fun. Not in a good way though. In comparison to Avengers#4, it's also cheesy and goofy but I don't mean it well. It's really bad.

Story by D.G. Chichester and Margaret Clark, Art by Tom Morgan and Dave Hunt

4/10 deposit bottles