Mittwoch, 28. Januar 2026

Film der Woche#666.5: Romancing The Stone (1984)

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen "Film der Woche". Das ist die erste Ausgabe im Jahre 2026 die als schriftliche Begleitung zu der nächsten Podcast-Folge von "Movie Punx" dient. Pinky und ich haben uns auf zwei Indiana-Jones-Rip-Offs geeinigt. Der eine gut, der andere weniger gut. Ich weiß nur grade nicht wer welchen Film reviewt. Ist ja auch egal. Jedenfalls, fragt ihr euch eventuell was es mit der komischen Zahl auf sich hat, oder auch nicht. Fest steht: Ich habe irgendwie geschlafen und bei der Planung einen blöden Fehler gemacht. Ich habe das Jahr 2025 mit "Film der Woche"#661 beendet und das Jahr 2026 mit "Film der Woche"#663 angefangen. Ich habe die 662 einfach übersehen. Da es schon so viele im Voraus geschriebene Reviews gibt, habe ich keine Lust den Fehler irgendwann zu korrigieren. So würde "Film der Woche"#666 nicht mehr "Film der Woche"#666 sein. Das wäre sehr schade, weil er inhaltlich irgendwie zu der Zahl passt. Deswegen wird die 662 nicht nachgeholt und stattdessen füge ich die 666.5 hinzu, sodass es diese Woche zwei "Filme der Woche" gibt, die jeweils eine schriftliche Ergänzung zu unserem Podcast sind. Danke für die Aufmerksamkeit.

Romancing The Stone (1984)

Auf Deutsch bekannt als "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten". In Polen lief der Film zusammen mit dem Nachfolger "Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil" und der schwarzen Komödie "Der Rosenkrieg" in einer Reihe auf Canal +. Als ich klein war, dachte ich tatsächlich mal dass alle drei Filme was miteinander zu tun haben - bloß weil Michael Douglas und Kathleen Turner in allen dreien mitspielen. Anyway, worum geht es?

Joan Wilder (Kathleen Turner) ist erfolgreiche Schriftstellerin von Romanen, deren Zielgruppe vor allem Frauen sind. Es geht um Romanzen mit draufgängerischen, ehrlichen Männern. Eines Tages kriegt sie einen Brief von ihren Schwager überreicht. Darin befindet sich eine offensichtliche Schatzkarte. Als dann der Concierge des Hauses von einem Unbekannten umgebracht wird, stellt der Zuschauer fest, dass irgendjemand Joan ans Leder will. Noch kritischer wird es als ihre Schwester sie anruft. Diese wurde in Kolumbien von dem Gaunerduo Ira (Zack Norman) und Ralph (Danny DeVito) entführt. Sie verlangen, dass Joan mit der Karte nach Kolumbien reist - erst dann wird ihre Schwester freigelassen. Der oben erwähnte Schwager ist bereits tot - er wurde von einer "dritten Partei" brutal umgebracht. Joan reist also nach Kolumbien und wird heimlich von dem oben erwähnten Unbekannten verfolgt. Als der kolumbianische Bus in ein sichtlich mitgenommenes Auto kracht kommt es zu einer

Auseinandersetzung mit ihren Verfolger. Ein bis dahin unbekannter Mann (Michael Douglas) eilt ihr zur Hilfe und kann den Verfolger vertreiben. Sie fragt ihn nach Hilfe und er bietet seine Dienste gegen Geld an. Gemeinsam wollen sie nun ihre Schwester befreien und studieren auch irgendwann die Karte. Der Mann heißt Jack T. Coulton und ist ein Abenteurer der irgendwann auf der Suche nach Glück nach Kolumbien gezogen ist. Was Joan nicht weiß ist, dass der Mörder ihres Schwagers und die Entführer ihrer Schwester ein gemeinsames Ziel haben - und Konkurrenten sind. Die Schatzkarte führt zu einem hochkarätigen grünen Diamanten.

Es ist offensichtlich eine Indiana-Jones-Rip-Off allerdings versucht der Film doch irgendwie eigene Wege zu gehen. So entsteht zwischen Joan und Jack offensichtlich eine Romanze - allerdings können die beiden einander nicht so richtig leiden zu Beginn und der Film lässt sich etwas Zeit ebendiese Romanze entstehen zu lassen. Sie geschieht nicht ganz plötzlich. Zu sehen sind auch Krokodile die Menschenfleisch fressen (sollen), ein blutrünstiger Möchtegern-Geheimdienstler namens Zolo (Manuel Ojeda) der ganz klar ein Diktator werden will und Drogenschmuggler, die unfassbar freundlich und hilfsbereit sind. Dazu noch ein komödiantisches Entführer-Duo, dass einander nicht so richtig leiden kann. "Romancing The Stone" ist witzig, schafft es dass man nicht abgelenkt ist und wissen will wie es weiter geht. Und das beste ist: Man verzichtet größtenteils auf das "Damsel in Distress"-Klischee, nimmt sich nicht wirklich ernst - ist aber trotzdem ein Film über einen Typen im Hut der nach einem Juwel sucht. Darum, ganz klar ein Rip-Off. Ein guter Rip-Off sogar.

8/10 Pfandflaschen
Trailer:





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