Dienstag, 8. Mai 2018

So isses, Musik!#54

Was ich momentan so höre: 

Im Zug des momentanen "Skandals" um die beiden Youtuber imp und Dorian bin ich drauf gekommen, dass imp dieses Jahr tatsächlich an der VBT teilnimmt. Und sein Content ist einfach großartig.





Vorhin lief tatsächlich Rancid. Weil ich meine CD-Sammlung alphabetisch durchhöre und nun bei R angekommen bin.



Ich habe letztens ein paar großartige MashUps auf YouTube entdeckt. Habe solange weitergestöbert bis es richtig schlecht wurde. System Of A Downs "BYOB" passt einfach nicht zu "Get Lucky" von Daft Punk.









ОСТБЛОК:

Die Beschreibung des Videos lautet "Sounds very 1983, but it's 1995"... In der Tat hören sich Agata Kristi ziemlich nach 80er Wave an. Ich kenne mich nicht sonderlich gut aus mit der Band. Wissen tue ich allerdings, dass eine Art Koryphäe der "dunklen" Rockmusik im post-sowjetischen Russland gewesen sind. Mir taugts ziemlich gut. Es ist ziemlich depressiv aber schön.






Killing Joke Discography: Night Time (1985)

Ich tue mir immer ziemlich schwer bei Reviews von Killing-Joke-Alben. Bis dato war nämlich keins schlecht oder sehr schlecht, allerdings war die Genrevielfalt noch nicht so wirklich gegeben. Deswegen weiß ich meistens nicht wirklich was ich so schreiben soll. Jedenfalls ist "Night Time" schon das fünfte Werk der Band. Es bietet, ähnlich wie der Vorgänger einen Spagat zwischen Aggression und Ruhe. Zwischen einen punkigen, undergroundigen Sound und einen für die Öffentlichkeit eher zugänglichen. Dafür kann man zwei Songs als Beispiel nehmen: "Eighties" (wovon Nirvana definitiv für "Come As You Are" geklaut haben), welches das Leben in den Achtziger (Kalter Krieg, dies das) beschreibt und wesentlich "undergroundiger" klingt als "Love Like Blood", welches ein zärtliches, ohrenpflegendes wunderschönes Lied ist. Auf jeden Fall waren sie damit auf Platz 11 der "UK Albums Charts". Kein Wunder, schließlich ist das Album seltsam anschlussfähig an den Mainstream.

Mal gucken ob das nächste Album ähnlich gute Qualitäten aufweist.

9/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Love Like Blood, Eighties, Kings and Queens



Marilyn Manson Discography: The Pale Emperor (2015)

Ich habe ja gelesen, dass die meisten Marilyn-Manson-Alben die in den letzten Jahren rauskam einfach nur ziemlich Scheiße sind. Das kann ich spätestens jetzt, nach mehrmaligen Hören von diesem großartigen, abwechslungsreichen Album definitiv nicht bestätigen.

"The Pale Emperor" geht noch ein Schritt weiter als die bisherigen Veröffentlichungen. Es geht nicht nur noch weiter weg vom Industrial Sound sondern nähert sich etwas vollkommen neuen, was bis dato bei MM nicht zu hören war: Blues Rock. Es kommen ungefähr 99% weniger
Beats/Keyboards/sonstige Effekte vor, stattdessen konzentriert man sich auf harte Gitarren und einen rauen, whiskeygetränkten Gesang. Als Einfluss gibt man Jim Morrison und Muddy Waters an.

Vertraut mir, wenn ich sage: Dieses Album ist wirklich verdammt noch mal sehr sehr gut. Es ist grenzenüberschreitend und ungewohnt. Man sieht Manson plötzlich mit anderen Augen. Nicht mehr als androgynes Wesen sondern als Bluesman der darüber singt, dass er der Mephistopheles von Los Angeles ist. Wirklich verdammt gut.

9/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Mephistopheles of Los Angeles, Third Day Of A Seven Day Binge, Cupid Carries A Gun


Rob Zombie Discography: Educated Horses (2006)

Sodala, da wir mit White Zombie fertig sind, gehts jetzt um die Solo-Werke von Rob Zombie. Um an das Review von "Hellbilly Deluxe" ranzukommen klicket hier, für den Nachfolger "The Sinister Urge" geht es hier entlang. Damals ist dieses Album hier nahezu vollkommen an mir vorbeigegangen. Vielleicht weil ich RZ eher so im alter von 13-14 gehört habe und "Educated Horses" fünf Jahre nach "Sinister Urge" erschien. Der Zombie-Hype war für mich damals vorbei.

"Educated Horses" unterscheidet sich wesentlich von "The Sinister Urge". Es ist zwar ähnlich tanzbar, da Zombie schon zu den Zeiten seiner Band mehr Groove in den Metal bringen wollte... aber man verzichtet größtenteils Synthesizer und so weiter. Stattdessen gibt es hier bodenständigen Hard Rock vermischt mit etwas Glam Marke T-Rex oder Gary Glitter. In der Tat könnte "Foxy Foxy" selbst aus den 70er Jahrn stammen, so gut ahmt Zombie den Sound nach. Darüber hinaus gibt es hier zwei Songs die sich auf Filme von Zombie beziehen: "The Lords of Salem" und "The Devil's Rejects". Man hat also trotzdem den Bezug zu Horror nicht verloren. In "American Witch" gehts beispielsweise...nun um amerikanische "Hexen" die zu Unrecht verurteilt wurden. Oder es geht um Monster, wie in "17 Year Locust" oder "The Scorpion Sleeps".

Anspieltipps: Lest das Review genauer, verdammt
8/10 Pfandflaschen

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