Sonntag, 17. Januar 2016

Album der Woche#230: At The Gates - Slaughter of the Sould (1995)

Schon wieder so ein Album welches ich diese Woche ungefähr eine Trillion mal gehört hab und was mir aufgrunddessen ein wenig zum Hals raushängt. Rausgebracht bei Earache Records, wie das Album der letzten Woche (Das war übrigens "Heartwork" von Carcass).

Es ist das vierte Album der schwedischen Death-Metaller von At The Gates. Falls euch der Name nichts sagt - der Hauptverantwortliche für die Stimme der Band, Tomas Lindberg, war außerdem auch an einem gewissen Projekt namens Skitsystem beteiligt. Ich kannte At The Gates bis dahin nur vom Namen, fand ihn aber so intrigant und irgendwie verführerisch (weil es mich an King Diamond bzw. Mercyful Fate erinnert hat), sodass ich doch irgendwie reihören musste.

Als ich in der 7.-10. Klasse war hatte ich viele Metaller auf meine(n) Schulen, die immer Rücksäcke getragen haben mit Tonnen an Aufnähern. Zu der Standartausrüstung gehörten irgendwie immer In Flames, At The Gates, Fear Factory und so kram wie Soilwork. Deswegen hat sich der Name bei mir auch eingebrannt. Und ich muss sagen es hört sich wirklich an, wie etwas was meine damaligen Schulkameraden hören würden. Melodischer Death Metal. Aber nicht bloß Power Metal mit unsauberen Vocals oder stumpfer Brutalo-Metal mit ein wenig Melodie. Nein. Sondern grundsolider Melodic Death, wie ich ihn auch mit Schweden assoziere. Dazu kommen noch einige Special Effects wie ein tiefgepitschter fallender Topfdeckel (das Intro) oder das Nachladen der Waffe aus "Reservoir Dogs" (bei "Suicide Nation"), ziemlich cooles (wenn auch für meine Maßstäbe leicht standartisiertes Metal-)Artwork und eine Spiellänge von 35 Minuten. Das macht das ganze für mich zur leicht verdauliche Kost. Deswegen lief das Ding auch rauf und runter. Vielleicht zählt es eben deshalb als Meilenstein des Melodic Death. Weil es so runtergeht wie Öl. I like that.

Anspieltipps: Blinded By Fear, Nausea, Suicide Nation
Youtube

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