Sonntag, 6. Mai 2012

Film der Woche#44: Ed Wood

eins vorweg: ich liebe johnny depp/tim burton-filme, also scheißegal wie beschissen der film sein mag, ich mag ihn trotzdem, irgendwie.
kurz zusammengefasst: "Ed Wood" ist ein Film, der die Geschichte eines Typen erzählt, der schlechte Filme gemacht hat. Ja, das war kurz.
und jetzt lang:
quelle: signis.net
Edward D. Wood Jr.(Depp) ist ein junger Filmemacher, selbsternannter Regisseur, Produzent, Drehbuchautor, Schauspieler und ein Träumer. Ein Träumer, der absolut abseits der Wirklichkeit lebt und glaubt, wirklich begabt zu sein und bald den Durchbruch im Filmgeschäft zu schaffen. Er ist Fan von den Dracula-Darsteller Bela Lugosi, mit welchen er sich auch anfreundet und dazu bringt in seinen Filmen mitzumachen - Lugosi, veraltet und morphiumsüchtig und ständig genervt wird zu einer Art Vaterfigur für den jungen Ed. Der Film zeigt uns Eds filmische Karriere - wir kriegen einen Einblick hinter die Kulissen von "Glen or Glenda", einen Dokufilm über Transvenstiten wie Wood selbst, "Die Rache des Würgers" mit seinen Pannen und Ungereimtheiten als auch von Woods "Meisterstück" - den beschissensten Film aller Zeiten - den Science-Fiction-Thriller "Plan 9 from out space".
Wir kriegen zu sehen, wie Wood es hingekriegt mit so wenig Geld und geringen Chancen, wenig Filmrolle(und dementsprechend auch wenig Takes) diese großartig schlechten Filme hinzukriegen. Auf seinen Weg zum Höhepunkt ist Ed nicht alleine - er wird von mehreren treuen Freunden begleitet: seine im Film erste Freundin Dolores wird von Sarah Jessica Parker gespielt(spart euch die witze! - die frau fragt in einer szene ernsthaft ob sie wie ein pferd aussieht!),Bill Murray spielt den ebenso transgender-geneigten Bunny Breckenridge, Martin Landau als Bela Lugosi - mit authentisch klingenden ungarischen dialekt - ebenfalls großartig.
"Ed Wood" basiert auf dem Buch "Nightmare On Ecstasy" und ist nicht ganz der realität entsprechend. Tim Burton hat nämlich ein ziemlich abweichendes Ende hingezaubert - also merkt euch: es ist leider nicht ganz so ausgegangen wie dargestellt.

rating: 9 von 10 pfandflaschen
film

Kommentare:

  1. es ist Martin Landau, nicht Walter Matthau!aber cooler Film!

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  2. oh fuck - die namen hören sich immer so gleich an!
    dabei war doch walter matthau mr. wilson aus dennis the menace und somit null ähnlichkeit.

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