Mittwoch, 26. Oktober 2016

Album der Woche#265: Christian Death - Only Theatre Of Pain (1982)

Ich kanns kaum fassen. Lange lange lange wollte ich dieses Album reviewen und jetzt habe ich endlich den passenden Zeitpunkt gefunden.

"Only Theatre Of Pain" ist das erste Album von Christian Death. Damals noch mit Rozz Williams am Gesang bevor er die Band verlassen hat und Valor Kand das Ruder übernommen hat. CD sind zwar zweifelsohne fest in der Schwarzen Szene verankert und haben auch das dementsprechende Publikum, aaaber ihr Sound ist anders als der von britischen Gothic-Bands oder Darkwave- oder Batcave-Projekten. Christian Death waren die Pioniere des Death Rock bzw. Gothic Punk.

Je nachdem aus welcher Ecke man kommt heißt es wohl anders. Der Sound ist wesentlich chaotischer, primitiver und wesentlich weniger melodisch als die späteren Werke der Band. Hier spielt übrigens Rikk Agnew die Gitarre, der früher bei Adolescents gezockt hat. Insgesamt ist "Only Theatre of Pain" ziemlich kryptisch. Einige Songs klingen gitarrentechnisch nach etwas verlangsamten Hardcore Punk, dazu kommt aber noch Rozz Williams' völlig kaputter Gesang und diese kryptischen, mystischen, blasphemisch-satanischen Texte.

Mein Favorit auf diesem Album ist "Romeo's Distress", u.a. weil es mich ein wenig an "Love Will Tear Us Apart" erinnert. So n kleines Bisschen.

"Burning crosses
On a nigger's lawn

Burning dollars
What's a house without a home?
Dance in your white sheet glory
Dance in your passion
Talk about sugar on the six fingered beast
Conversation about the holes in your hands
Walk through the garden
Of men's desires
Conversation about
The kingdom of fire"

8,5/10 Pfandflaschen

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