33. Punisher: War Zone (2008)
Donnerstag, 25. März 2021
Film der Woche#482: Pre-MCU Marvel Special, Teil 10
33. Punisher: War Zone (2008)
Mittwoch, 10. März 2021
Film der Woche#480: Pre-MCU Marvel Special, Teil 9
Allrighty, folks. Wir befinden uns im letzten Monat des Pre-MCU Marvel Specials. Diesen Monat haue ich ganze zwei Ausgaben raus, dann ist das ganze vorbei und macht Platz für ein anderes, auch Comic bezogenes, Filmthema. Anyways, zum achten Teil geht es hier entlang.
29. X-Men: The Last Stand (2006)
30. Ghost Rider (2007)
Es ist wirklich das allererste Mal gewesen, dass ich den Film gesehen hab. Ehrlich jetzt.
Vor 150 Jahren im Wilden Westen: Mephistopheles schickt einen "Ghost Rider", einen Kopfgeldjäger aus der Hölle los, um ein ganzes Dorf namens San Venganza zu jagen. Der Ghost Rider jagt nämlich diejenigen die der Hölle entkommen sind. Derjenige erkennt aber das Potenzial des Vertrages und bringt den Teufel um den Vertrag und versteckt sich anschließend, ohne das 1000 Seelen Dorf in die Hölle zu bringen. Jahre später, im 20. Jahrhundert: Barton Blaze (Brett Cullen) ist Stunt-Motorradfahrer, ähnlich wie Evil Knievel. Sein Sohn Johnny (Matt Long) arbeitet mit ihm zusammen, er ist mit der Ausführung seiner Stunts jedoch nicht wirklich zufrieden. Außerdem leidet Barton an Lungenkrebs, was Johnny nicht weiß. Eines Tages beschließt der junge Mann mit seiner Freundin Rosanne (Raquel Alessi) endgültig abzuhauen. Doch dann entdeckt er den Arztbrief in welchem es heißt sein Vater habe Krebs. Kurze Zeit später taucht tatsächlich Mephistopheles auf und bietet ihm an, seinen Vater wieder gesund werden zu lassen - für seine Seele natürlich. Dummerweise stirbt Barton am nächsten Tag(?) kerngesund nach einem halsbrecherischen Stunt. Wiederum Jahre später: Johnny Blaze (Nicolas Cage) ist ein mutiger und lebensmüder Motorrad-Stuntman der auch schon mal über 50 LKWs springt. Er übersteht jeden erdenklichen Unfall, denn nun ja, er hat keine Seele mehr. Nach seinem neuesten Stunt begegnet er Roxanne (Eva Mendes) die er seit Jahren nicht gesehen hat und die nun als Reporterin arbeitet. Er denkt, nachdem seine Gefühle für sie wieder aufflammen, dass er den Vertrag mit Mephisto irgendwie neu verhandeln kann, doch dann taucht der Teufel auf und gibt ihm seinen ersten Auftrag. Mephistos Sohn Blackheart (Wes Bentley), begleitet von drei ausgestoßenen Engeln will den Platz von seinem Vater übernehmen. Johnny muss sie jetzt aufhalten und kriegt dafür das Versprechen, seine Seele wieder zu bekommen. Er wird zum Ghost Rider: einen brennenden Skelett in Lederjacke, das Motorrad fährt. Das Motorrad brennt auch.Meine Fresse war das eine lange Beschreibung. Aber der Film ist auch an die zwei Stunden lang. Das negative zuerst: Mich nervt es dass Sam Elliott nur eine kleine Nebenrolle hat. Der Schauspieler, der vielen auch aus "The Big Lebowski" bekannt ist, hätte in seiner Rolle noch viel mehr reißen können. Es gibt hier auch Logikfehler - beispielsweise seh ich nicht so wirklich wie die Polizei drauf gekommen ist, dass Johnny der Ghost Rider ist. Na klar, durch DNA-Spuren - aber das wird nicht erklärt. Dazu kommen noch etliche Filmklischees. Wie das "Good Cop, Bad Cop"-Getue, als auch das "Hehe ich hab genug Filme gesehen und kenne die "Good Cop, Bad Cop"-Geschichte"-Getue vom Hauptcharakter. Das ist auch nicht neu. Das hingegen ist so schlecht, dass es wieder witzig ist. Die üblichen CGI-Effekte sind richtig gut, bis auf den Kopf vom Ghost Rider. Die Story ist an sich schon ziemlich geil, nur in manchen Momenten wird sie von Klischees ertränkt, sodass ich mehr lachen muss als ich sollte. Nicolas Cage ist zudem unfassbar witzig. Abseits davon: ein amüsanter B-Movie, für den sich Popcorn kaufen tatsächlich lohnt. Aber mehr auch nicht. Leider.
Bin gespannt auf den zweiten Teil.
5,75/10 Pfandflaschen
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Freitag, 22. Januar 2021
Film der Woche#473: Pre-MCU Marvel Special, Teil 7
Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Film der Woche. Diesmal kündige ich offiziell an, dass diese Subrubrik nun fester Bestandteil des Blogs ist und jeden Monat bei "Film der Woche" zu lesen sein wird. Bis der Stoff ausgeht natürlih. Hier gehts zum sechsten Teil.
23. The Punisher (2004)
Die erste moderne Verfilmung des Punisher-Stoff. Davor Dolph Lundgren in der Rolle des Frank Castle zu sehen.
Irgendwo in Tampa, Florida. Eine groß angelegte Schmuggelaktion findet statt. Es geht dabei um Waffen. Am Ende sterben sowohl der Waffenhändler Otto Krieg als auch der Sohn des Mafiabosses Howard Saint (John Travolta), Bobby Saint (James Carpinello). In Wirklichkeit ist Otto Krieg aber niemand geringeres als der FBI-Agent Frank Castle (Thomas Jane). Saint ist über den Tod seines
Sohnes sehr wütend und lässt durch korrupte Behördenmitarbeiter alles über Otto Krieg herausfinden. An Bobbys Beerdigung wird eine Sache beschlossen. Otto Krieg, der in Wahrheit ja Frank Castle ist, muss sterben. Saints Ehefrau Livia (Laura Harring) hat einen besseren Vorschlag: seine ganze Familie muss als Strafe dafür büßen. Saint lässt also seine Gorillas/Hunde/Hitmen/Jungs fürs Grobe los und schickt sie zu einem Familientreffen der Castles in Puerto Rico. Niemand überlebt das Massaker, nicht mal seine Frau und sein Sohn. Bis auf Frank, der nach einer Explosion schwer verletzt von einem Fischer gerettet wird. Nach einer Zeit kehrt er zurück nach New York und zieht sich zurück. Er lebt in einem heruntergekommenen Häuserblock. Seine Nachbarn sind eine schüchterne Frau namens Joan (Rebecca Romijn), ein Typ der sich nur von Pizza ernährt namens Nathaniel Bumpo (John Pinette) und ein Piercing-Fan namens Spacker Dave (Ben Foster). Frank will die Saints komplett auseinander nehmen und zerstören. Doch wie das so oft in solchen Filmen ist, ist Rache gar nicht mal so einfach wenn man sich mit der Mafia anlegt.
Manch einer würde meinen, dass der Punisher eine absolut sinnlose Comicgestalt ist, die nur von Rachegedanken angetrieben ist. Nun, ich bin der meinung, dass er symbolisch dafür steht, was Rache bzw. Rachegedanken mit einen anstellen können. Klar, Frank tut was er tut weil er meint das tun zu müssen aber er schlägt dabei oft über die Strenge und seine Hinrichtungen sind mehr als brutal. Meiner Meinung nach eine sehr tragische Figur, was hier richtig gut dargestellt ist. Die Handlung bzw. die Action-Sequenzen mögen auch sehr plump erscheinen, aber das ist nun mal ein reiner Action-Film ohne irgendwelche fliegenden Superhelden. Dazu kommt noch, dass es keine Verfilmung von älteren Punisher-Comics ist, wie es 1989 noch der Fall gewesen ist. Stattdessen wurde hier diese Comic-Reihe von Garth Ennis verfilmt. Darum hat es mir noch mehr Spaß gemacht. Ich habe nämlich sofort Franks Nachbarn wiedererkannt: Mr. Bumpo, Joan und Spacker Dave. Gute brutalöse Umsetzung eines guten brutalösen Comics. Aber nichts geht über die Netflix-Serie. Sorry.
7/10 Pfandflaschen
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25. Blade: Trinity (2004)
Dritter und leider letzter Teil der Blade-Filmreihe. Was danach folgte war eine Fernsehserie mit Rapper Sticky Fingaz (siehe "Slam" von ONYX).
Diesmal soll es definitiv um die (Blut)wurst gehen. (Meine Fresse, war der schlecht). Eine kleine Gruppe von Vampiren gräbt in Irak niemand geringeres als Dracula aus. Dieser ist allerdings nicht der Vampir aus Bram Stokers Roman sondern ein mehrere tausend Jahre altes Wesen. Quasi der Urvampir, der vor allen anderen da war. Die Anführerin der Gruppe ist Danica Talos (Parker Posey). Um Blade an daran zu hindern sie an ihrer Arbeit zu hindern führen sie eine ausgeklügelte PR-Kampagne durch. Bei einer Schießerei erschießt Blade augenscheinlich einen Vampir mit einer Silberkugel. Dieser stellt sich allerdings als Mensch heraus, der falsche Zähne trug und obendrei im Dienst des Vampirclans gearbeitet hat. Von nun an geistern Bilder des vom Tatort flüchtenden Blade im Internet und er wird zu Persona Non Grata erklärt. Die Polizei möchte ihn tot oder in Handschellen sehen. Das FBI stürmt kurze Zeit später das Hauptquartier von Blade und seinen Mentor Whistler (Kris Kristofferson) wobei dieser sich zu wehren weiß, den Laden hochjagt und dabei stirbt. Blade ist hochgradig resigniert und lässt sich festnehmen. Leider arbeiten gewisse Leute bei der Polizei mit Blutsaugern zusammen und so dauert es nicht lange bis der oben erwähnte Vampirclan auftaucht. Sie wollen dass Dracula für sie Blade erledigt. Zum Glück tauchen ein paar Untergrundkämpfer gegen Vampirismus auf und retten den Titelhelden. Dabei handelt es sich um einen Typen namens Hannibal King (Ryan Reynolds) und Whistlers Tochter Abigail (Jessica Biel). Jetzt sind die Fronten klar und es heißt: Blade (und die anderen) vs. Dracula (und die anderen).
Diese Vampire scheuen sich nicht mal davor Hunden Vampirgene zu implantieren. Witzig: Ryan Reynolds spielt hier das erste Mal in einem Superhelden-Film mit. Der zweite wäre dann Green Lantern, der dritte X-Men: Origins Wolverine und der vierte dann Deadpool. Patton Oswalt spielt auch mit, wobei er später ebenfalls in einer Marvel-Serie mitgespielt hat: Agents Of SHIELD. Dominic Purcell gibt einen großartig moralisch fragwürdigen Dracula. Die Effekte sind großartig. Die Action ist okay. Der Soundtrack ist leider nicht ganz mein Fall, auch wenn ich sonst Fan von Wu-Tang Clan bzw. RZA bin. Meiner Meinung nach ein gelungener, blutiger Abschluß der Reihe, auch wenn die ganze Thematik "Mensch. vs. Vampir" doch ein wenig ausgelutscht ist. Spaßig wars auf jeden Fall.
6,75/10 Pfandflaschen
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Sonntag, 13. Dezember 2020
Film der Woche#467: Pre-MCU Marvel Special, Teil 6
18. Blade II (2002)
Ursprünglich wollte ich ja alle drei Blade-Filme als Special veröffentlichen. Aber leider hatte ich keine Zeit und yada yada yada hier sind wir wieder.
Whistler (Kris Kristofferson), langjähriger Mentor und Gefährte von Halbvampir/Vampirjäger Eric Brooks aka Blade (Wesley Snipes) wurde von Vampiren gebissen und entführt. Zwei Jahre lang hat sein Zögling nach ihm gesucht. Sein Platz wurde währenddessen von einem Jungen Mechaniker namens Scud (wie die Rakete; Norman Reedus) eingenommen. Endlich hat er Whistler gefunden, mit ins Hauptquartier genommen und von der Vampirkrankheit geheilt. Es stellt sich heraus, dass die Vampire ihn die ganze Zeit künstlich im selben Stadium der Krankheit gehalten haben, sodass er sich nicht vollständig verwandelt hat. Plötzlich tauchen zwei Vampirkämpfer (sogar mit Schwertern) im HQ auf: Nyssa Damaskinos (Leonor Varela) und Asad (Danny John-Jules). Sie bitten Blade um Zusammenarbeit. Eigentlich sind sie teil einer ganzen Kampfeinheit die ursprünglich dafürt trainiert wurde, Blade endgültig zu vernichten. Doch es gibt eine viel größere Gefahr. Es entstand eine neue, mutierte Form von Vampiren, die sogenannten "Reaper". Sie können ihren Unterkiefer ausweiten und beißen nicht nur Menschen sondern auch Vampire um ihren Virus weitertragen zu können. Vampire verwandeln sich daraufhin dann auch in "Reaper". Eli Damaskinos (Thomas Kretschmann) der Vampirälteste will nun dass seine "Kinder" mit Blade zusammenarbeiten, denn die Gefahr fürs gemeine Vampirvolk ist viel zu groß.
Ein solides Werk von Guillermo Del Toro. Diesmal geht es allerdings, im Gegensatz zum ersten Film nicht um irgendeine Hintergrundgeschichte des Daywalkers. Viel mehr gehts um Splattereffekte, Tritte, Schläge, Geballer mit Silberkugeln und natürlich um Schwerter die Leute in zwei teilen. Ich mein, es ist kein Meisterwerk der irgendwie von großer Tiefe zeugt. Aber tatsächlich durchaus sehenswert. Die Geschichte ist vorhersehbar. Ich mein, Blade arbeitet mit seinen Todesfeinden zusammen. Was kann da schon schiefgehen? Lel. Man kann jeden Schritt voraus ahnen. Aber es macht tatsächlich Spaß. Wenn auch der Film nicht so gut ist wie der erste. Ich bin gespannt wie der dritte so ist.
6,75/10 Pfandflaschen
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20. Daredevil (2003)
Ich habe meine russische DVD ausgepackt, nachdem ich den Film weder bei Amazon Prime noch bei Netflix gefunden habe, und musste feststellen dass der Streifen meisterhaft im Kino aufgenommen und dann auf DVD gepresst wurde. Wirkt zumindest so. Aber die Qualität war gut.
Matt Murdock (Ben Affleck) ist ein blinder Anwalt aus Hell's Kitchen in New York. Aufgewachsen in Armut. Vater war ein bekannter Boxer namens Jack Murdock, der bei einem Kampf sich geweigert hat absichtlich zu Boden zu gehen. Dafür musste er büßen und wurde von der Mafia getötet, die illegale Wetten abgeschlossen hat. Kurze Zeit davor wurde Matt bei einem Unfall blind, erlangte aber die Fähigkeit seine anderen Sinne zu schärfen. Nun ist Matt, wie gesagt, Anwalt und hilft den Unschuldigen, zusammen mit seinem Partner Franklin Nelson (Jon Favreau). Nachts ist er allerdings der Superheld Daredevil. Gekleidet in roten Latex und ausgestattet mit einem multifunktionellen Schlagstock prügelt er Verbrechern die Seele aus dem Leib. Vor allen den Verbrechern die er als Anwalt nicht hinter Gitter bringen konnte. Im Laufe des Filmes verliebt er sich in Elektra Nachos (Jennifer Garner) die von ihrem Vater vom Kindesalter an ausgebildet wurde, sich selbst zu verteidigen. Dem Mafiaboss Wilson "Kingpin" Fisk (Michael Clark Dunkan) ist Daredevil ein Dorn im Auge. Also engagiert er Bullseye (Colin Farrell) einen Psychopathen mit Superfähigkeiten (zielsicheres Werfen von ALLEM) um Daredevil in Verruf zu bringen. Bullseye schafft es nämlich Elektras Vater zu töten und bringt die Frau gegen ihn auf.
Ich weiß nicht was alle gegen diesen Film haben. Klar, die Hintergrundstory ist nicht so ausgereift wie in der Netflix-Serie "Daredevil". Es ist halt n Film der knapp 1,5 Stunden geht und keine 2 wie die neuesten Marvel-Filme. Ich muss sagen, Ben Affleck spielt einen Blinden recht glaubwürdig. Man sieht ihn an, dass er nichts sieht. Angeblich sollen die Kontaktlinsen so mies gewesen sein, dass er tatsächlich kaum was gesehen hat. Dieser Matt Murdock ist sich unsicher wie er in seinem Leben vorgehen will. Er ist hilflos in Elektra verliebt und will nur das beste für sie. Colin Farrel ist n 1A Psychopath. Michael Clark Dunkens Kingpin ist eher nur "okay". Sieht für mich so aus, als hätte man viel von den Character aus dem Film gestrichen. Der Soundtrack ist großartig. Zumindest zum Teil. Ich muss sagen, ich freute mich wie n kleines Kind als sowohl "My Immortal" als auch "Bring Me To Life" von Evanescence erklangen. Oder "Man Without Fear" von Drowning Pool/Rob Zombie. Herrlicher, angenehm anzusehender, wenn auch relativ kurzweiliger Superheldenfilm. Rein theoretisch würde er in denselben Kanon passen wie die X-Men-Filme. Aber 20th Century Fox hat leider kein filmisches Universum vorgehabt.
6,5/10 Pfandflaschen
Trailer:
Mittwoch, 14. Oktober 2020
Film der Woche#459: Pre-MCU Marvel Special, Teil 5
16. Nick Fury, Agent of S.H.I.E.L.D. (1998)
Kaum zu glauben, dass im selben Jahr gleich zwei Marvel-Filme von zwei verschiedenen Studios rauskommen. "Blade", der die neue Äre der Superhelden-Verfilmungen eingeleitet hat (noch vor X-Men) und dann das hier. Oh mein fickender Gott. Auch bekannt als "Agent Nick Fury - Einsatz in Berlin".
Nick Fury (David Hasselhoff) ist ein mittlerweile in Ruhenstand lebender Agent von SHIELD (ich schreibs jetzt die ganze Zeit ohne diese nervigen Punkte), der irgendwo im nirgendwo in einer Art Höhle im Wald lebt. Er hat es sich aber ganz gut eingerichtet dort, irgendwie. Jedenfalls wird seine HIlfe dringend gebraucht. Die Terroristen der Nazi-Organisation HYDRA dringen in die Trinity Base von SHIELD ein und stehlen dort aus der Kältekammer den tiefgefrorenen Körper von Bösewicht Baron Wolfgang von Strucker. Man schickt also zwei SHIELD-Agenten, Alexander Goodwin Pierce und Valentine de Allegro Fontaine los um Fury einzusammeln. Schließlich ist er derjenige der einst Strucker besiegt hat. Mithilfe der Gedankenleserin Kate Neville stellt man fast, was HYDRA vorhat. Sie wollen den in von Struckers Körper vorhanden Virus extrahieren, der einst Hitlers mächtige Biowaffe war. Und natürlich damit die Welt in die Knie zwingen. In Berlin treffen sie auf den Interpol-Agenten Runciter der ihnen helfen soll den gealterten HYDRA-Anhänger Arnim von Zola zu verhören. Runciter ist allerdings nicht er selbst sondern Andrea von Strucker, die Tochter von Baron von Strucker, Verkleidung. Sie vergiftet Nick Fury mit dem Gift des kolumbianischen Baumfrosches. Er hat von nun an 48 Stunden Zeit um ein Gegengift zu finden und ach leck mich doch am arsch
Es steht eine Sache eindeutig fest. Das ist nicht die schlechteste Marvel-Verfilmung. Der Preis geht nämlich an diesen unsäglichen Doctor-Strange-Film aus den 70ern. Aber es ist nah dran. Sehr nach dran. Schäbige CGI-Effekte. Handlung die zwar direkt aus dem Comic entsprungen zu sein scheint, aber in einem Film einfach unfassbar lächerlich rüberkommt. Dazu diese Kostüme. Welcher Bösewicht, außer er ist ein Gott oder so, trägt den ernsthaft einen Umhang? Was soll das ganze. Einzig David Hasselhoff überzeugt. Ja, tatsächlich. Er ist ein überzeugender, zigarrenrauchender, angenervter Nick Fury. Natürlich was komplett anderes als die Darstellung von Samuel L. Jackson, aber er ist auch einfach ein komplett anderer Charakter. Jedenfalls: Ich gebe 2 Pfandflaschen für Hasselhoff. Aber sonst nichts.
2/10 Pfandflaschen
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