Posts mit dem Label Non-MCU Marvel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Non-MCU Marvel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 25. März 2021

Film der Woche#482: Pre-MCU Marvel Special, Teil 10

32. Fantastic Four: Rise Of The Silver Surfer (2007)

33. Punisher: War Zone (2008)

Bei "Punisher: War Zone" handelt es sich um ein Reboot und keine Fortsetzung des Filmes mit Thomas Jane in der Hauptrolle. Die Ausrichtung ist auch eine etwas andere, wesentlich brutalere. 

Frank "Punisher" Castle (Ray Stevenson) ist nun inzwischen seit sechs Jahren als Vigilant aktiv. Zu Beginn des Filmes stürmt er eine große Mafia-Feier von Gaitano Cesaro und bringt beinahe alle Gangster um. Bis auf ein paar, unter anderem Nicky Donatelli und Billy "The Beaut" Russotti (Dominic West). Sie schaffen es, sich in einer riesigen Recycling-Anlage zu verstecken. Der Punisher kann sie, dank eines Hinweises eines Polizisten, finden. Es kommt zu einer blutigen Schlacht bei welcher Billy in einer große Recycling-Anlage landet und sein Gesicht von geschredderten Glasflaschen zerfetzt wird. Nicky wird von Punisher getötet, dieser stellt jedoch fest dass der Mafioso in Wahrheit ein FBI-Agent war. Von nun hat Castle ein mehr als schlechtes Gewissen und besucht sogar "Donatelli"s Familie um ihnen Geld zu überreichen. In seinem Versteck häuft er, wie gewohnt eine Ficktonne an Waffen, die ihm von seinem Partner Linus Lieberman aka Microchip (Wayne "Newman aus Seinfeld" Knight) geliefert werden. Billy "The Beaut" hat seine Hinrichtung tatsächlich überlebt und hat nun eine Gesichts-OP hinter sich, die ihn tausend mal widerlicher erscheinen lässt. Er ist nun durchgeknallter den je und will sich an Punisher rächen. Ende der Story.

Es ist an und für sich schon logisch, dass der Punisher hier brutaler denn je vorgeht. Schließlich sind bereits sechs Jahre vergangen und der gute ist wesentlich abgestumpfter als zu Beginn der ganzen Tragödie. Das macht den Film halt auch dementsprechend stumpft aber irgendwie auch witzig. "Punisher: War Zone" ist im Prinzip ein typischer Action-Film der 2000er Jahre mit Nu Metal/Hardcore Soundtrack: Slipknot, Rob Zombie, Ramallah. Meiner Meinung als stumpfe Comic-Verfilmung recht gelungen. Wenn man aber anspruchsvolles Punisher-Zeug sehen will, dann sollte man doch zur Netflix-Verfilmung greifen.

6/10 Pfandflaschen
Trailer:





36. Ghost Rider: Spirit Of Vengeance (2012)

Der zweite Teil der kurzen Reihe über den brennenden Motorradfahrer Johnny Blaze (Nicolas Cage).

Long Story short: ein trinkfester Priester namens Moreau (Idris Elba) besucht eine Burgfestung in Osteuropa auf, wo Mönche leben. Sie bieten Schutz für einen Jungen namens Danny (Fergus Riordan) und seine Mutter Nadya (Violante Placido). Moreau meinte, sie wären dort nicht sicher und dass nur der "Rider" den nötigen Schutz bieten kann. Kurz darauf wird die Festung von Ray Carrigan (Johnny Whitworth) und seinen Handlangern überfallen. Nadya und Danny fliehen, auch vor Moreau der ihnen helfen will, was sie aber nicht wissen. Sie schaffen es, zu entkommen und sich zu verstecken. Moreau sucht Johnny Blaze auf, der tausende von Kilometern von seinem Heimatort entfernt wohnt. Irgendwo im nirgendwo. Er bietet ihn folgenden Deal an: Johnny soll Moreau helfen den Jungen und seine Mutter zu finden und im Gegenzug kriegt er seine Seele zurück. Dummerweise arbeitet Carrigan für denjenigen mit dem Johnny ursprünglich den Pakt geschlossen hat. 

Das gute zuerst: Johnny Blaze ist hier ein zutiefst erschütterter Charakter der inzwischen am Rande des Wahnsinns ist. Cage spielt solche Typen erstaunlich gut. Die CGI-Effekte sind hier wesentlich besser als im ersten Teil. Das Auftreten des Ghost Riders ist auch anders. Seine Bewegungen als auch sein Outfit ist anders. Zudem ist der Film in einigen Momenten ordentlich over the top. Alles was der Ghost Rider "reitet" wird zum flammenden Gefährt, also auch der Bagger 288 - das größte Fahrzeug der Erde. Der Ironie/Humor-Anteil hier ist wesentlich größer als im ersten Teil. Ich musste mehr als schmunzeln als man das Antlitz des Teufels auf der Erde gezeigt hat. Abseits dieser ganzen Aspekte ist "Ghost Rider: Spirit of Vengeance" halt eine weitere Comicverfilmung aus der Zeit: Relativ dünne Story, action- und effektegeladen. Immerhin sehr unterhalsam und gewollt witzig. Na gut, manchmal auch ungewollt. 

7/10 Pfandflaschen
Trailer:



So, das wars also. Ich habe nun alle Marvel-Filme, die vor dem "Marvel Cinematic Universe" entstanden sind bzw. nicht dazu gehören, reviewt. Weil einige davon NICHT vor, sondern WÄHREND der ersten Phase des MCU ins Kino gekommen sind, ist es strittig ob ich das "Pre-MCU" oder "Non-MCU" nennen soll. Jedenfalls, um die Vollständigkeit zu erhalten: Hier der Rest:


Den allerletzten Teil der X-Men Saga, "The New Mutants" der zigmal verschoben wurde habe ich noch nicht gesehen. Das werde ich aber dieses Jahr irgendwann nachholen und ihr kriegt n Review. Wird ja auch Zeit.

Mittwoch, 10. März 2021

Film der Woche#480: Pre-MCU Marvel Special, Teil 9

Allrighty, folks. Wir befinden uns im letzten Monat des Pre-MCU Marvel Specials. Diesen Monat haue ich ganze zwei Ausgaben raus, dann ist das ganze vorbei und macht Platz für ein anderes, auch Comic bezogenes, Filmthema. Anyways, zum achten Teil geht es hier entlang. 

29. X-Men: The Last Stand (2006)

30. Ghost Rider (2007)

Es ist wirklich das allererste Mal gewesen, dass ich den Film gesehen hab. Ehrlich jetzt. 

Vor 150 Jahren im Wilden Westen: Mephistopheles schickt einen "Ghost Rider", einen Kopfgeldjäger aus der Hölle los, um ein ganzes Dorf namens San Venganza zu jagen. Der Ghost Rider jagt nämlich diejenigen die der Hölle entkommen sind. Derjenige erkennt aber das Potenzial des Vertrages und bringt den Teufel um den Vertrag und versteckt sich anschließend, ohne das 1000 Seelen Dorf in die Hölle zu bringen. Jahre später, im 20. Jahrhundert: Barton Blaze (Brett Cullen) ist Stunt-Motorradfahrer, ähnlich wie Evil Knievel. Sein Sohn Johnny (Matt Long) arbeitet mit ihm zusammen, er ist mit der Ausführung seiner Stunts jedoch nicht wirklich zufrieden. Außerdem leidet Barton an Lungenkrebs, was Johnny nicht weiß. Eines Tages beschließt der junge Mann mit seiner Freundin Rosanne (Raquel Alessi) endgültig abzuhauen. Doch dann entdeckt er den Arztbrief in welchem es heißt sein Vater habe Krebs. Kurze Zeit später taucht tatsächlich Mephistopheles auf und bietet ihm an, seinen Vater wieder gesund werden zu lassen - für seine Seele natürlich. Dummerweise stirbt Barton am nächsten Tag(?) kerngesund nach einem halsbrecherischen Stunt. Wiederum Jahre später: Johnny Blaze (Nicolas Cage) ist ein mutiger und lebensmüder Motorrad-Stuntman der auch schon mal über 50 LKWs springt. Er übersteht jeden erdenklichen Unfall, denn nun ja, er hat keine Seele mehr. Nach seinem neuesten Stunt begegnet er Roxanne (Eva Mendes) die er seit Jahren nicht gesehen hat und die nun als Reporterin arbeitet. Er denkt, nachdem seine Gefühle für sie wieder aufflammen, dass er den Vertrag mit Mephisto irgendwie neu verhandeln kann, doch dann taucht der Teufel auf und gibt ihm seinen ersten Auftrag. Mephistos Sohn Blackheart (Wes Bentley), begleitet von drei ausgestoßenen Engeln will den Platz von seinem Vater übernehmen. Johnny muss sie jetzt aufhalten und kriegt dafür das Versprechen, seine Seele wieder zu bekommen. Er wird zum Ghost Rider: einen brennenden Skelett in Lederjacke, das Motorrad fährt. Das Motorrad brennt auch. 

Meine Fresse war das eine lange Beschreibung. Aber der Film ist auch an die zwei Stunden lang. Das negative zuerst: Mich nervt es dass Sam Elliott nur eine kleine Nebenrolle hat. Der Schauspieler, der vielen auch aus "The Big Lebowski" bekannt ist, hätte in seiner Rolle noch viel mehr reißen können. Es gibt hier auch Logikfehler - beispielsweise seh ich nicht so wirklich wie die Polizei drauf gekommen ist, dass Johnny der Ghost Rider ist. Na klar, durch DNA-Spuren - aber das wird nicht erklärt. Dazu kommen noch etliche Filmklischees. Wie das "Good Cop, Bad Cop"-Getue, als auch das "Hehe ich hab genug Filme gesehen und kenne die "Good Cop, Bad Cop"-Geschichte"-Getue vom Hauptcharakter. Das ist auch nicht neu. Das hingegen ist so schlecht, dass es wieder witzig ist. Die üblichen CGI-Effekte sind richtig gut, bis auf den Kopf vom Ghost Rider. Die Story ist an sich schon ziemlich geil, nur in manchen Momenten wird sie von Klischees ertränkt, sodass ich mehr lachen muss als ich sollte. Nicolas Cage ist zudem unfassbar witzig. Abseits davon: ein amüsanter B-Movie, für den sich Popcorn kaufen tatsächlich lohnt. Aber mehr auch nicht. Leider.

Bin gespannt auf den zweiten Teil.

5,75/10 Pfandflaschen

Trailer: 



31. Spider-Man 3 (2007)

Freitag, 22. Januar 2021

Film der Woche#473: Pre-MCU Marvel Special, Teil 7

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Film der Woche. Diesmal kündige ich offiziell an, dass diese Subrubrik nun fester Bestandteil des Blogs ist und jeden Monat bei "Film der Woche" zu lesen sein wird. Bis der Stoff ausgeht natürlih. Hier gehts zum sechsten Teil. 

21. Hulk (2003)

22. X-Men 2 (2003)

23. The Punisher (2004)

Die erste moderne Verfilmung des Punisher-Stoff. Davor Dolph Lundgren in der Rolle des Frank Castle zu sehen. 

Irgendwo in Tampa, Florida. Eine groß angelegte Schmuggelaktion findet statt. Es geht dabei um Waffen. Am Ende sterben sowohl der Waffenhändler Otto Krieg als auch der Sohn des Mafiabosses Howard Saint (John Travolta), Bobby Saint (James Carpinello). In Wirklichkeit ist Otto Krieg aber niemand geringeres als der FBI-Agent Frank Castle (Thomas Jane). Saint ist über den Tod seines


Sohnes sehr wütend und lässt durch korrupte Behördenmitarbeiter alles über Otto Krieg herausfinden. An Bobbys Beerdigung wird eine Sache beschlossen. Otto Krieg, der in Wahrheit ja Frank Castle ist, muss sterben. Saints Ehefrau Livia (Laura Harring) hat einen besseren Vorschlag: seine ganze Familie muss als Strafe dafür büßen. Saint lässt also seine Gorillas/Hunde/Hitmen/Jungs fürs Grobe los und schickt sie zu einem Familientreffen der Castles in Puerto Rico. Niemand überlebt das Massaker, nicht mal seine Frau und sein Sohn. Bis auf Frank, der nach einer Explosion schwer verletzt von einem Fischer gerettet wird. Nach einer Zeit kehrt er zurück nach New York und zieht sich zurück. Er lebt in einem heruntergekommenen Häuserblock. Seine Nachbarn sind eine schüchterne Frau namens Joan (Rebecca Romijn), ein Typ der sich nur von Pizza ernährt namens Nathaniel Bumpo (John Pinette) und ein Piercing-Fan namens Spacker Dave (Ben Foster). Frank will die Saints komplett auseinander nehmen und zerstören. Doch wie das so oft in solchen Filmen ist, ist Rache gar nicht mal so einfach wenn man sich mit der Mafia anlegt.

Manch einer würde meinen, dass der Punisher eine absolut sinnlose Comicgestalt ist, die nur von Rachegedanken angetrieben ist. Nun, ich bin der meinung, dass er symbolisch dafür steht, was Rache bzw. Rachegedanken mit einen anstellen können. Klar, Frank tut was er tut weil er meint das tun zu müssen aber er schlägt dabei oft über die Strenge und seine Hinrichtungen sind mehr als brutal. Meiner Meinung nach eine sehr tragische Figur, was hier richtig gut dargestellt ist. Die Handlung bzw. die Action-Sequenzen mögen auch sehr plump erscheinen, aber das ist nun mal ein reiner Action-Film ohne irgendwelche fliegenden Superhelden. Dazu kommt noch, dass es keine Verfilmung von älteren Punisher-Comics ist, wie es 1989 noch der Fall gewesen ist. Stattdessen wurde hier diese Comic-Reihe von Garth Ennis verfilmt. Darum hat es mir noch mehr Spaß gemacht. Ich habe nämlich sofort Franks Nachbarn wiedererkannt: Mr. Bumpo, Joan und Spacker Dave. Gute brutalöse Umsetzung eines guten brutalösen Comics. Aber nichts geht über die Netflix-Serie. Sorry.

7/10 Pfandflaschen

Trailer:



24. Spider-Man 2 (2004)

25. Blade: Trinity (2004)

Dritter und leider letzter Teil der Blade-Filmreihe. Was danach folgte war eine Fernsehserie mit Rapper Sticky Fingaz (siehe "Slam" von ONYX).

Diesmal soll es definitiv um die (Blut)wurst gehen. (Meine Fresse, war der schlecht). Eine kleine Gruppe von Vampiren gräbt in Irak niemand geringeres als Dracula aus. Dieser ist allerdings nicht der Vampir aus Bram Stokers Roman sondern ein mehrere tausend Jahre altes Wesen. Quasi der Urvampir, der vor allen anderen da war. Die Anführerin der Gruppe ist Danica Talos (Parker Posey). Um Blade an daran zu hindern sie an ihrer Arbeit zu hindern führen sie eine ausgeklügelte PR-Kampagne durch. Bei einer Schießerei erschießt Blade augenscheinlich einen Vampir mit einer Silberkugel. Dieser stellt sich allerdings als Mensch heraus, der falsche Zähne trug und obendrei im Dienst des Vampirclans gearbeitet hat. Von nun an geistern Bilder des vom Tatort flüchtenden Blade im Internet und er wird zu Persona Non Grata erklärt. Die Polizei möchte ihn tot oder in Handschellen sehen. Das FBI stürmt kurze Zeit später das Hauptquartier von Blade und seinen Mentor Whistler (Kris Kristofferson) wobei dieser sich zu wehren weiß, den Laden hochjagt und dabei stirbt. Blade ist hochgradig resigniert und lässt sich festnehmen. Leider arbeiten gewisse Leute bei der Polizei mit Blutsaugern zusammen und so dauert es nicht lange bis der oben erwähnte Vampirclan auftaucht. Sie wollen dass Dracula für sie Blade erledigt. Zum Glück tauchen ein paar Untergrundkämpfer gegen Vampirismus auf und retten den Titelhelden. Dabei handelt es sich um einen Typen namens Hannibal King (Ryan Reynolds) und Whistlers Tochter Abigail (Jessica Biel). Jetzt sind die Fronten klar und es heißt: Blade (und die anderen) vs. Dracula (und die anderen).

Diese Vampire scheuen sich nicht mal davor Hunden Vampirgene zu implantieren. Witzig: Ryan Reynolds spielt hier das erste Mal in einem Superhelden-Film mit. Der zweite wäre dann Green Lantern, der dritte X-Men: Origins Wolverine und der vierte dann Deadpool. Patton Oswalt spielt auch mit, wobei er später ebenfalls in einer Marvel-Serie mitgespielt hat: Agents Of SHIELD. Dominic Purcell gibt einen großartig moralisch fragwürdigen Dracula. Die Effekte sind großartig. Die Action ist okay. Der Soundtrack ist leider nicht ganz mein Fall, auch wenn ich sonst Fan von Wu-Tang Clan bzw. RZA bin. Meiner Meinung nach ein gelungener, blutiger Abschluß der Reihe, auch wenn die ganze Thematik "Mensch. vs. Vampir" doch ein wenig ausgelutscht ist. Spaßig wars auf jeden Fall.

6,75/10 Pfandflaschen

Trailer:



Sonntag, 13. Dezember 2020

Film der Woche#467: Pre-MCU Marvel Special, Teil 6

17. X-Men (2000)

18. Blade II (2002)

Ursprünglich wollte ich ja alle drei Blade-Filme als Special veröffentlichen. Aber leider hatte ich keine Zeit und yada yada yada hier sind wir wieder.

Whistler (Kris Kristofferson), langjähriger Mentor und Gefährte von Halbvampir/Vampirjäger Eric Brooks aka Blade (Wesley Snipes) wurde von Vampiren gebissen und entführt. Zwei Jahre lang hat sein Zögling nach ihm gesucht. Sein Platz wurde währenddessen von einem Jungen Mechaniker namens Scud (wie die Rakete; Norman Reedus) eingenommen. Endlich hat er Whistler gefunden, mit ins Hauptquartier genommen und von der Vampirkrankheit geheilt. Es stellt sich heraus, dass die Vampire ihn die ganze Zeit künstlich im selben Stadium der Krankheit gehalten haben, sodass er sich nicht vollständig verwandelt hat. Plötzlich tauchen zwei Vampirkämpfer (sogar mit Schwertern) im HQ auf: Nyssa Damaskinos (Leonor Varela) und Asad (Danny John-Jules). Sie bitten Blade um Zusammenarbeit. Eigentlich sind sie teil einer ganzen Kampfeinheit die ursprünglich dafürt trainiert wurde, Blade endgültig zu vernichten. Doch es gibt eine viel größere Gefahr. Es entstand eine neue, mutierte Form von Vampiren, die sogenannten "Reaper". Sie können ihren Unterkiefer ausweiten und beißen nicht nur Menschen sondern auch Vampire um ihren Virus weitertragen zu können. Vampire verwandeln sich daraufhin dann auch in "Reaper". Eli Damaskinos (Thomas Kretschmann) der Vampirälteste will nun dass seine "Kinder" mit Blade zusammenarbeiten, denn die Gefahr fürs gemeine Vampirvolk ist viel zu groß.

Ein solides Werk von Guillermo Del Toro. Diesmal geht es allerdings, im Gegensatz zum ersten Film nicht um irgendeine Hintergrundgeschichte des Daywalkers. Viel mehr gehts um Splattereffekte, Tritte, Schläge, Geballer mit Silberkugeln und natürlich um Schwerter die Leute in zwei teilen. Ich mein, es ist kein Meisterwerk der irgendwie von großer Tiefe zeugt. Aber tatsächlich durchaus sehenswert. Die Geschichte ist vorhersehbar. Ich mein, Blade arbeitet mit seinen Todesfeinden zusammen. Was kann da schon schiefgehen? Lel. Man kann jeden Schritt voraus ahnen. Aber es macht tatsächlich Spaß. Wenn auch der Film nicht so gut ist wie der erste. Ich bin gespannt wie der dritte so ist.

6,75/10 Pfandflaschen

Trailer: 



19. Spider-Man (2002)

20. Daredevil (2003)

Ich habe meine russische DVD ausgepackt, nachdem ich den Film weder bei Amazon Prime noch bei Netflix gefunden habe, und musste feststellen dass der Streifen meisterhaft im Kino aufgenommen und dann auf DVD gepresst wurde. Wirkt zumindest so. Aber die Qualität war gut.

Matt Murdock (Ben Affleck) ist ein blinder Anwalt aus Hell's Kitchen in New York. Aufgewachsen in Armut. Vater war ein bekannter Boxer namens Jack Murdock, der bei einem Kampf sich geweigert hat absichtlich zu Boden zu gehen. Dafür musste er büßen und wurde von der Mafia getötet, die illegale Wetten abgeschlossen hat. Kurze Zeit davor wurde Matt bei einem Unfall blind, erlangte aber die Fähigkeit seine anderen Sinne zu schärfen. Nun ist Matt, wie gesagt, Anwalt und hilft den Unschuldigen, zusammen mit seinem Partner Franklin Nelson (Jon Favreau). Nachts ist er allerdings der Superheld Daredevil. Gekleidet in roten Latex und ausgestattet mit einem multifunktionellen Schlagstock prügelt er Verbrechern die Seele aus dem Leib. Vor allen den Verbrechern die er als Anwalt nicht hinter Gitter bringen konnte. Im Laufe des Filmes verliebt er sich in Elektra Nachos (Jennifer Garner) die von ihrem Vater vom Kindesalter an ausgebildet wurde, sich selbst zu verteidigen. Dem Mafiaboss Wilson "Kingpin" Fisk (Michael Clark Dunkan) ist Daredevil ein Dorn im Auge. Also engagiert er Bullseye (Colin Farrell) einen Psychopathen mit Superfähigkeiten (zielsicheres Werfen von ALLEM) um Daredevil in Verruf zu bringen. Bullseye schafft es nämlich Elektras Vater zu töten und bringt die Frau gegen ihn auf.

Ich weiß nicht was alle gegen diesen Film haben. Klar, die Hintergrundstory ist nicht so ausgereift wie in der Netflix-Serie "Daredevil". Es ist halt n Film der knapp 1,5 Stunden geht und keine 2 wie die neuesten Marvel-Filme. Ich muss sagen, Ben Affleck spielt einen Blinden recht glaubwürdig. Man sieht ihn an, dass er nichts sieht. Angeblich sollen die Kontaktlinsen so mies gewesen sein, dass er tatsächlich kaum was gesehen hat. Dieser Matt Murdock ist sich unsicher wie er in seinem Leben vorgehen will. Er ist hilflos in Elektra verliebt und will nur das beste für sie. Colin Farrel ist n 1A Psychopath. Michael Clark Dunkens Kingpin ist eher nur "okay". Sieht für mich so aus, als hätte man viel von den Character aus dem Film gestrichen. Der Soundtrack ist großartig. Zumindest zum Teil. Ich muss sagen, ich freute mich wie n kleines Kind als sowohl "My Immortal" als auch "Bring Me To Life" von Evanescence erklangen. Oder "Man Without Fear" von Drowning Pool/Rob Zombie. Herrlicher, angenehm anzusehender, wenn auch relativ kurzweiliger Superheldenfilm. Rein theoretisch würde er in denselben Kanon passen wie die X-Men-Filme. Aber 20th Century Fox hat leider kein filmisches Universum vorgehabt.

6,5/10 Pfandflaschen

Trailer:



Mittwoch, 14. Oktober 2020

Film der Woche#459: Pre-MCU Marvel Special, Teil 5

15. Blade (1998)

16. Nick Fury, Agent of S.H.I.E.L.D. (1998)

Kaum zu glauben, dass im selben Jahr gleich zwei Marvel-Filme von zwei verschiedenen Studios rauskommen. "Blade", der die neue Äre der Superhelden-Verfilmungen eingeleitet hat (noch vor X-Men) und dann das hier. Oh mein fickender Gott. Auch bekannt als "Agent Nick Fury - Einsatz in Berlin".

Nick Fury (David Hasselhoff) ist ein mittlerweile in Ruhenstand lebender Agent von SHIELD (ich schreibs jetzt die ganze Zeit ohne diese nervigen Punkte), der irgendwo im nirgendwo in einer Art Höhle im Wald lebt. Er hat es sich aber ganz gut eingerichtet dort, irgendwie. Jedenfalls wird seine HIlfe dringend gebraucht. Die Terroristen der Nazi-Organisation HYDRA dringen in die Trinity Base von SHIELD ein und stehlen dort aus der Kältekammer den tiefgefrorenen Körper von Bösewicht Baron Wolfgang von Strucker. Man schickt also zwei SHIELD-Agenten, Alexander Goodwin Pierce und Valentine de Allegro Fontaine los um Fury einzusammeln. Schließlich ist er derjenige der einst Strucker besiegt hat. Mithilfe der Gedankenleserin Kate Neville stellt man fast, was HYDRA vorhat. Sie wollen den in von Struckers Körper vorhanden Virus extrahieren, der einst Hitlers mächtige Biowaffe war. Und natürlich damit die Welt in die Knie zwingen. In Berlin treffen sie auf den Interpol-Agenten Runciter der ihnen helfen soll den gealterten HYDRA-Anhänger Arnim von Zola zu verhören. Runciter ist allerdings nicht er selbst sondern Andrea von Strucker, die Tochter von Baron von Strucker, Verkleidung. Sie vergiftet Nick Fury mit dem Gift des kolumbianischen Baumfrosches. Er hat von nun an 48 Stunden Zeit um ein Gegengift zu finden und ach leck mich doch am arsch

Es steht eine Sache eindeutig fest. Das ist nicht die schlechteste Marvel-Verfilmung. Der Preis geht nämlich an diesen unsäglichen Doctor-Strange-Film aus den 70ern. Aber es ist nah dran. Sehr nach dran. Schäbige CGI-Effekte. Handlung die zwar direkt aus dem Comic entsprungen zu sein scheint, aber in einem Film einfach unfassbar lächerlich rüberkommt. Dazu diese Kostüme. Welcher Bösewicht, außer er ist ein Gott oder so, trägt den ernsthaft einen Umhang? Was soll das ganze. Einzig David Hasselhoff überzeugt. Ja, tatsächlich. Er ist ein überzeugender, zigarrenrauchender, angenervter Nick Fury. Natürlich was komplett anderes als die Darstellung von Samuel L. Jackson, aber er ist auch einfach ein komplett anderer Charakter. Jedenfalls: Ich gebe 2 Pfandflaschen für Hasselhoff. Aber sonst nichts.

2/10 Pfandflaschen

Trailer: