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Montag, 25. Dezember 2023
Sonntag, 27. Februar 2022
So isses, Musik!#140
Link ist wie immer im Titel enthalten. Weil ich die Playlist nicht einbetten kann. Jedenfalls haben wir hier knapp 100 Videos. Einige davon waren schon in Staffel 2 oder 3 zu hören/sehen. Absolut wilde Mischung. Salt and Peppa treffen auf Slayer treffen auf Bel Biv Devoe treffen auf Death. Herrlich.
Was läuft sonst so?
Ich habe mir endlich Zeal & Ardor angehört. Mir wurde gesagt, es wäre "Rhythm & Blues mit satanistischen Texten". Der Meinung kann ich mich leider nicht anschließen, muss aber sagen dass "Run" ein gottverdammt gelungener Song ist. Fuck yeah.
The Most Unwanted Song
Dass russisch-amerikanische Künstler-Kollektiv Komar & Melamid kollaborierte vor ca. zwanzig Jahren mit dem Neurowissenschaftler Dave Soldier. Es ging um Umfragen und Musik. Genauer gesagt wollte man rausfinden, was die Bevölkerung für Musik gut findet und was sie eher abstößt. Insgesamt fand man mehr Material dass abstoßend war. Anschließend komponierte man gemeinsam zwei Songs. "The Most Wanted Song", der insgesamt eher poppig klang und "The Most Unwanted Song". Letzterer bestand aus unfassbar nervigen Elemanten wie Opera Rap, einem Kinderchor und Polka-Sounds. Er ist insgesamt eine halbe Stunde lang und es geht unter anderem um Wal-Mart. Es ist so dumm, ich liebe es. Und eigentlich ist es ganz lustig. Hier isses. Den Opera Rap Part übernahm die Sopranistin Dina Emerson.
Lustmord & Ihsahn - Dark Awakening
Der Ambient-Künstler Lustmord (bekannt unter anderem von seiner Zusamenarbeit mit Melvins) und der Ihsahn (von der BM-Legende Emperor) haben sich zusammengetan. Auf der bald erscheinenden Compilation "The Others (Lustmord Deconstructed)" werden außerdem hoffentlich weitere Killer-Tracks (yeaaaah boiii) enthalten sein.
Geil!
Deadyellow - Deluge
Könnt ihr euch an diesen Typen erinnern, der zu jeder Melodie - sei es jetzt Bring me to Life vo Evanescence oder Smells Like Teen Spirit von Nirvana - "All Star" von Smash Mouth gesungen hat? Nun er spielt Bass und Schlagzeug bei der Black Metal/Blackgaze Band Deadyellow. Es ist so gottverdammt gut, dass mir die Ohren rauswachsen.
Ich höre die Musik auf meinem Laptop weiter alphabetisch und bin nun bei L angekommen. Selbstverständlich habe ich die gesamte Limp Bizkit Discography durch (schon wieder). Allerdings gab es noch weitere Bands/Künstler die man hier hervorheben könnte.
Landverraad
Ich kann zwar (außen)politisch wahrscheinlich nicht mehr viel mit ihnen anfangen, aber ich habe einmal Landverraad gesehen und fand sie wirklich unfassbar gut. Heute, immer noch spaßig:
Lard war ein Projekt von Jello Biafra (ehemals Dead Kennedys) und Al Jourgensen (Ministry). Herausgekommen ist eine Art Industrial Rock mit Punkrock-Gesang. Und naja, man kommt nicht umhin es als "DK trifft Ministry" zu bezeichnen. Denn was anderes ist es einfach nicht. Wie auch immer. It slaps.
Leatherface - Mush (1991)
KoRn Discography: Requiem (2022)
Mr. Bungle Discography: Disco Volante (1995)
Ich habe vor einiger Zeit dieses Album der sentimentalen Motörhead des Punkrocks bzw. Motörhead-trifft-Joy-Division-Punkrocker Leatherface reviewt. Beim Durchhören ist es mir wieder aufgefallen. Es ist wirklich immer noch so so so gut.
Les Trucs - Schönen Grusz vom Getriebe (2009)
Damals waren Egotronic sehr im Trend und auch die Bands die sie inspiriert oder nachgemacht haben wie Mediengruppe Telekommander oder Frittenbude. Les Trucs war ein Projekt was definitiv vom Trend profitiert hat. Aus heutiger Sicht nicht mehr ganz so nachvollziehbar. Ich kann wirklich nicht mehr viel damit anfangen.
Hurra, KoRn sind wieder da! Naja eigentlich waren sie gar nicht weg - nur das letzte Album "The Nothing" ist schon drei Jahre alt. Sänger Jonathan Davis verarbeitet dort u.a. den Freitod seiner Ehefrau. "Requiem" ist das bereits vierzehnte Album der Band und gleichzeitig das erste was ohne Bassist Reginald "Fieldy" Arvizu beworben wird. Er ist jedoch hier zu hören, aber nicht auf Konzerten vertreten, aufgrund privater Probleme.
Meines Erachtens sind KoRn wohl eine der innovativsten Nu Metal Bands. Erinnere mich sehr gut an die Industrial-Experimente auf "See You On The Other Side" oder das Dubstep-Album "The Path of Totality". Mittlerweile wagt man sich nicht mehr, solche Eskapaden zu versuchen. Stattdessen blickt man zurück auf die glorreichen Alben wie "Untouchables", "Issues" oder "Follow The Leader". Ganz zurück jedoch nicht. So dreckig wie auf dem Debütalbum oder auf "Life Is Peachy" wird es wohl nie
zugehen. Stattdessen haben wir typischen KoRn-Sound mit fetten Bass, bizarren Riffs, stampfenden Drums und abwechselnden Gesang von Jonathan Davis. Und verdammt, er scattet wieder. Wenn ich richtig liege, war davon auf "The Nothing" nichts zu hören. Insgesamt ist "Requiem" jedoch wesentlich ruhiger und melodischer. Gleichzeitig hat man auch das Gespür richtige Singles rauszuhauen. Ich wusste zum Beispiel nicht dass "Lost In The Grandeur" eine Single ist. Hört sich aber danach an. KoRn wissen was für Lyrics und musikalische Stilmittel sie verwenden können, damit der Song auch im Kopf stecken bleibt.
zugehen. Stattdessen haben wir typischen KoRn-Sound mit fetten Bass, bizarren Riffs, stampfenden Drums und abwechselnden Gesang von Jonathan Davis. Und verdammt, er scattet wieder. Wenn ich richtig liege, war davon auf "The Nothing" nichts zu hören. Insgesamt ist "Requiem" jedoch wesentlich ruhiger und melodischer. Gleichzeitig hat man auch das Gespür richtige Singles rauszuhauen. Ich wusste zum Beispiel nicht dass "Lost In The Grandeur" eine Single ist. Hört sich aber danach an. KoRn wissen was für Lyrics und musikalische Stilmittel sie verwenden können, damit der Song auch im Kopf stecken bleibt.
Meines Erachtens ein gelungenes Werk, dass auf die Klassiker der Band zurückgreift ohne sich in absoluter Nostalgie und Zitaten zu verlieren. Kommt vollkommen ohne Features und Remixe aus. Dafür ist die Länge einfach viel zu kurz. Neun Songs in einer knappen halben Stunde. Japan-Bonustrack "I Can't Feel" nicht mitgezählt. Allerdings ist das auch nur zeitgemäß. Die aktuelle Hörerschaft würde glaub ich mit einem Album das länger als eine halbe Stunde geht etwas überfordert oder gelangweilt gewesen. Außerdem: Wieso die Länge überziehen, nur um mehr Tracks rauszuhauen wenn es auch so ganz gut ist? Meiner Meinung nach gibt es hier zwar etwas schwächere Songs, aber kein Füller-Material. Approved.
8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Forgotten, Lost In The Grandeur, Start The Healing, Disconnent, Worst Is On It's Way, I Can't Feel
Es gibt da dieses Meme was Philipp und Raphi in der "SIMPSONS KVLTPOSTING"-Gruppe auf Facebook gefunden haben. Ich würde das gerne noch mal kommentieren, kann ich aber nicht weil ich für 26 Tage dafür von Facebook gesperrt wurde. Habe einem Typen gesagt, er bräuchte neue Batterien für seine Taschenlampe weil er schon zu weit in Putins Arsch reingekrochen ist. Jedenfalls, fasst das Meme es schon ziemlich gut zusammen.
"Disco Volante" heißt ja sowas wie "Fliegende Untertasse" auf Italienisch und ist unter anderem auch ein Modell der Automobilmarke Alpha Romeo. Vielleicht war Mike Patton damals schon von italienischen Opern begeistert? I dunno. Jedenfalls ist das zweite Album sehr viel anders als das Debüt. Man stelle sich vor, dass diese ganzen Elemente die dort vorhanden waren, hier wieder vorkommen. Polka, Akkordeon, Trompete, unvorhersehbare Tempowechsel, schwankende Songlängen (von 5 bis 11 Minuten), Metal, Punk etc. Nur diesmal hat man sie in einen schwarzen Mantel gehüllt und alles sehr viel mysteriöser erscheinen lassen. Das ist wie damals als Björn Peng plötzlich keinen Kirmestechno sondern Dark Techno gemacht hat. In "Violenza Domestica" sind Mike Patton übrigens auf Italienisch und zum Teil erinnert mich der Song an Musik aus "Giallos", italienischen Billo Crime Horror Filmen. Allerdings wollte man sich eigentlcih an Ennio Morricone und Mafia Filme beziehen. Die Überlänge der Songs lässt sich dadurch erklären, dass sie eine längere Geschichte erzählen und dementsprechend auch in mehrere Kapitel unterteilt sind. Man erzählt komplexe und zum Teil auch sehr traurige Geschichten. "After School Special" handelt von einem jungen Mann der seine Mutter verehrt und nahezu in sie verliebt ist und das obwohl sie es zulässt dass sein Vater ihn verprügelt. Woran ich auch denken muss, ist der Soundtrack zu Twin Peaks bzw. die Serie an sich. Meiner Meinung nach klingen einige Passagen wie die Musik aus der Serie. Gleichzeitig zaubert es mir ein noch größeres Fragezeichen ins Gesicht als das Album davor. Das schafft sonst auch Filme von David Lynch. Gleichzeitig fühle ich mich auch an ein anderes Machwerk von Lynch erinnert, nämlich "Eraserhead". Außerdem höre ich auf jeden Fall das heraus, was später von Patton/Buzz Osbourne/Dave Lombardo bei Fantomas fabriziert wurde. Genauer gesagt auf dem Album "Delirium Cordia". Wirklich exzellent.
Anspieltipps: Phlegmatics, Violenza Domestica, After School Special, The Bends
9/10 Pfandflaschen
Und da zwei Stimmen besser sind als eine, hier ist die Meinung von Philipp:
| gepostet von James Brooks in SIMPSONS KVLTPOSTING |
Bei Bungle-Fans hat die Platte tatsächlich eine nahezu kultische Anhängerschaft – naja, so wie jede eigentlich lel – ich war mir anfangs durchaus unsicher, ob ich einem Insiderwitz der Band auf den Leim gegangen war oder ob man hier vor einem nackten Kaiser steht, von dem steif und fest behauptet würde, er hätte wunderschöne neue Kleider an, ihr wisst schon.
Nach ein paar Durchläufen (und Jesus, der erste Durchlauf hat mit Sicherheit erst mal 3 Anläufe gebraucht und avantgardistische Musik ist mir nicht gerade fremd aber dies – dies ist Wahnsinn.) entdeckt man jedoch erst einmal die Genialität dieser Platte, hinter dem ganzen Chaos steckt eine akribische Planung, jeder Ton ist da, wo er sein sollte, die Melodiebögen sind schräg aber großartig, die Texte mitunter wirklich witzig. Wenn Mike etwa in „After School Special“ vor seinen Schulkameraden mit seiner Mutter prahlt oder Trevor im nach „Carry Stress In The Jaw“ zu findenden Hidden Track in bester Abe-Simpson-Stimme darüber singt, dass bloß niemand dem Rest der Band sagen sollte, dass er diesen gefunden hat und jetzt mit seinem „Gesang“ veredelt, ist das nichts anderes als einfach großartig. Mr. Bungle haben eben einen wirklich eigenen Humor.
Musikalisch ist das ganze tatsächlich über jeden Zweifel erhaben, gerade Trevor dreht komplett an der Uhr, Mike Patton ist bei weitem nicht so dominant wie bei den anderen Alben, zieht gesanglich aber ungeachtet dessen sämtliche Register. Ich empfehle tatsächlich, diesem Album ein paar Chancen zu geben, wenn man sich erst einmal reingehört hat, fallen einem immer wieder neue absurde Ideen auf und man will wirklich nicht mehr auf dieses Album verzichten.
Anspieltipps:
Carry Stress In The Jaw, Ma Meeshka Mow Skwoz, Platypus
9/10 Pfandflaschen"
Sonntag, 14. November 2021
So isses, Musik!#133
Neue Code Orange-Single: "Out For Blood"
Ich habe Code Orange, damals noch als "Code Orange Kids" vor ca. 10 Jahren live gesehen. Auf dem Fluff Fest im tschechischen Rokycany. Damals noch eine "normale" Hardcore Punk Band mit "dark influences". Mir gefiel deren Stil als auch deren spätere Entwicklung. Damit meine ich die Einflüsse von Mitte-90er-Industrial-Metal bzw. Früh-00er-Jahre Nu Metal. Allerdings war davon auf dem letzten Album nur ein Einfluss zu hören. Mittlerweile treten Code Orange auf Wrestling-Veranstaltungen auf und kleiden sich irgendwie so als wären sie eine Parodie auf den Undertaker. Die neuste Single "Out For Blood" ist nicht einfach nur von Nu Metal beeinflusst. Es ist 100%iger Nu Metal. Wäre sie vor zwanzig Jahren rausgekommen wäre sie auf dem Soundtrack zu "Blade II" gelandet. Oder "Queen Of The Damned". Alter Schwede. Ich weiß erstmal gar nicht was ich davon halten soll. Es ist unglaublich catchy und nostalgie-triggernd. Der Song ist meines Erachtens wirklich richtig gut. Nur hadere ich etwas mit diesem neuen Image, weil es mir einfach wie eine merkwürdige Parodie vorkommt. Weigere mich das aber als "kommerzialisiert" zu betrachten. Diese Art von Nu Metal ist heutzutage nicht Mainstream. Es ist interessant, in welche Richtung sich Code Orange noch entwickeln werden. Ob sie JNCO-Jeans und Dreads tragen werden. Wer weiß. Bin gespannt.
7,5/10 Pfandflaschen
Neue KoRn-Single: Start The Healing
Ich würde jetzt fast schon sagen, dass bei KoRn alles beim alten ist. Aber nein. Seit dem Tod von Sänger Jonathan Davis' Frau hat sich etliches verändert. Die Texte sind noch persönlicher und fragiler, allerdings wesentlich weniger aggressiv als man es sonst von der Band kennt. Im Video ist Bassist Fieldy nicht zu sehen, stattdessen wird er von einem Typen von Suicidal Tendencies vertreten, da er selbst privat einiges zu knabbern hat. Das Video wirkt auf mich wie eine Art Gegensatz zu "Make Me Bad". Es geht wieder um irgendwelche Sci-Fi-Aliens/Nanoroboter die irgendwie in Menschen reinkommen oder es ist alles ne Metapher für irgendwas. Der Song ist geil, für KoRn-Verhältnisse unfassbar melodisch. Wirklich super schön und aufmunternd.
Neue Slipknot-Single: The Chapeltown Rag
Slipknot, im Gegensatz zu KoRn, kehren zu ihren Wurzeln zurück. "The Chapeltown Rag" hört sich endlich mal wieder wie ein ganzer Slipknot-Song an. Nicht, dass die letzten Sachen absolut schlecht wären, nur hatte ich öfter das Gefühl dass nicht die ganze Band vertreten ist. Hier höre ich auf jeden Fall wieder Samples, Turntables, Percussions und natürlich fette Gitarren. Achja, und Corey Taylor hört sich an wie 2001. Bis auf die melodischen Parts, da hat er sich tatsächlich noch mal verbessert. "All Out Life", die Single die vor dem letzten Album "We Are Not Your Kind" rauskam und im Endeffekt gar nicht auf dem Album war, ging auch in eine ähnliche Richtung. Ich bin gespannt ob sie diesmal auf dem neuen Album tatsächlich wieder einen auf alte Schule machen werden, oder ob es nur auf der Single der Fall ist. Ich bin gespannt.
Neues Limp Bizkit-Album: Still Sucks
Damit müsst ihr euch leider leider bis Dezember gedulden, kinners ;)
WORM - Foreverglade (2021)
Ich möchte nicht allzuviele Worte dazu verlieren. Man muss zu einigen Dingen auch nicht so viel sagen um auszudrücken, dass sie gut sind. "Foreverglade" ist ein Deat/Doom Metal Album der Death/Doom Metal Band WORM, die ein unlesbares Logo hat. Dazu noch ein Albumcover dass nach Lovecraft oder Barker aussieht. Sie klingen auch so. Death Metal Gesang mit Doom Metal Tempo. Super langsam und bestialisch. Live hundert pro eine unglaubliche Wucht. Ich habe das Album grade, so klischeehaft das auch klingt, auf komplett laut aufgedreht und genieße jede Sekunde dieser triefenden, schweren Riffs. So jetzt habe ich genug in Stereotypen geredet. Das Ding ist mehr als gut!
8,5/10 Pfandflaschen
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Discographies: Hallo an der Stelle wieder. Wir beginnen wieder mit Discographies. Dabei meine ich tatsächlich "wir", weil Philipp und ich das Ganze diesmal gemeinsam machen. Natürlich nicht alles, weil Philipp selbstverständlich nicht an jeder Discography interessiert ist, ist ja auch sein gutes Recht. Ich werde mich zum Teil auf die neuen Alben von Bands/Künstlern konzentrieren die hier schon mal ihre gesamte Discography reviewt bekommen haben. Bis auf die neuen halt.
Eminem Discography: Music To Be Murdered By Side-B (2020)
Okay, wir beginnen mit einem neuen alten Album. Oder einen alten neuen Album. "Music To Be Murdered By" erschien bereits 2020. Allerdings hat Eminem Ende letztens Jahres eine Deluxe-Version des Albums rausgebracht die sich "Side-B Deluxe Edition" nannte. Im Prinzip wird dem Vorgängeralbum einfach ein weiteres angeschlossen, sprich eine zweite CD. Mit 16 neuen Tracks. Man hätte natürlich auch einfach so ein neues Album rausbringen können. Allerdings sind die Tracks vom
Stil her ziemlich ähnlich. Nur, sogar noch besser als das ursprüngliche Album. Weil noch abwechslungsreicher und melodischer. Nach einem Intro von Alfred Hitchcock hören wir die Stimme von Skylar Grey im Refrain von "Black Magic". Eminem rappt wieder über Gewalttaten und andere Grausamkeiten. Aber auch über Covid-19, Donald Trump, Polizeigewalt, Rassismus. Er schafft es einerseits solche genialen Metaphern zu schaffen wie, dass er so gut im Rapgame ist, dass lyrisch/raptechnisch gesehen es quasi "Social Distancing" zu anderen Rappern ist. Andererseits gibt es Bars wie "You know Kris Kristofferson? Well I'm Pissed Pissedofferson". Darüber kann ich lachen, Andere findens absolut Scheiße und bemängeln sein Rap-Talent, sagen er wäre alt und unwitzig geworden. Meiner Meinung gibt es hier jede Menge Perlen, Kopfnicker und beat/sample-technisch so einiges. Er schafft es auch wieder Mumble Rap zu parodieren: "This music 'bout to kill you, brr, brr (brr)
This chicken hit my phone, she said, "Chirp, chirp"
I said, "Hut, hut, hike your skirt, skirt"
Then go eat some worms, like the early bird
What the fuck is love? That's a dirty word
Make me fall in it, there's not a girl on Earth
Or any other planet, that's a world of hurt"
("Alfred's Theme")
Ich find's gut. Aber ich bin mir nicht sicher ob vielleicht entweder ein neues Album gereicht hätte und man auf diese Deluxe Edition hätte verzichten können. Vielleicht mache ich mir einfach zu viele Gedanken. Jedenfalls: Eminem diesmal wieder (im Gegensatz zu "Revival") in Top-Form.
Anspieltipps: Alfred's Theme, Tone Deaf, GNAT, Black Magic
8/10 Pfandflaschen
Hurra! Eine neue Discography! Diesmal wird es auch eher kurz, weil die meisten Tool-Alben hier schon reviewt wurden. Das heißt aber nicht, dass der Blog ohne Content auskommt. Stattdessen übernimmt Genosse Philipp die Alben, die schon dran waren. Wir beide werden zuerst die erste Veröffentlichung der Band jedoch besprechen und nach "Lateralus" stoße ich wieder dazu. Here we go....
Ich habe im Laufe der Zeit als ich all diese Discographies reviewt habe doch immer wieder auf denselben inhaltlichen Trick zurückgegriffen. Nämlich behaupte ich, dass die Band (welche auch immer das sein mag) hier zwar noch nicht so klingt, wie sie später klingen sollte aber man ist auf jeden Fall auf einem guten Weg dahin. So ist es auch der Fall bei Tool. Sie haben kryptische Texte über gesellschaftliche Zusammenhänge (Religion und Zensur, Philipp geht später in seinem Review drauf ein). Allerdings hört man hier weniger "progressive" Elemente wie auf den späteren Alben. Klar, auf den beiden Nachfolgern "Aenima" und "Undertow" hört man sie bereits, allerdings noch nicht so krass wie auf "Lateralus" oder gar "10.000 Days". Viel eher hört sich "Opiate" wie ein typisches Alternative Metal Werk der 90er Jahre mit einflüssen aus Hardcore Punk (produziert übrigens von ehemaligen Minor Threat Bassisten Steve Hansgen) und einigen progressiven und melodischen Metal-Elementen. Dazu kommen noch zwei Live-Stücke, in einem davon beleidigt Sänger Maynard James Keenan einen kiffenden Konzertbesucher als "Bob Marley für arme". Dass überhaupt Live-Aufnahmen dabei sind, ist für mich an dieser Stelle neu. Lange Rede, kurzer Sinn: Noch nicht ganz so ausgereift und experimentell jedoch auf dem besten Weg dahin. Die EP ist für Tool-Verhältnisse tatsächlich echt kurz, für EP-Verhältnisse jedoch ziemlich Tool-ig. Das Artwork ist allerdings absolut fürchterlich. Ich finde diese Veröffentlichung hier tatsächlich sehr gut, ich weiß aber dass es noch besser wird im weiteren Verlauf.
7,75/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Opiate, Hush, Jerk-Off
Und nun, weil zwei Stimmen besser sind als eine, sagt Genosse Philipp auch was dazu:
Ich hatte im Alter von 10 Jahren auf Viva Plus bei der Sendung Fast Forward das Video zu „Schism“ gesehen (und ich bin mir sehr sicher, dass es wirklich nur 30-40 Sekunden waren, weil ich dann einfach umschalten MUSSTE) und war nachhaltig verstört, inklusive tagelanger Albträume, der teilweise kompletten Unfähigkeit einzuschlafen und einer Mordsangst vor dieser „furchtbaren“ Band. Im späteren Verlauf meines Lebens fand ich Teile der Musik ganz gut, ich hatte mich aber nie näher damit beschäftigt, vermutlich bedingt durch dieses Kindheitstrauma sowie bedingt dadurch, dass ich die Fanbase dieser Band so nervig fand, für mich waren das einfach richtig arrogante Leute, die anderen Menschen vorschreiben wollten, was sie zu hören haben, alles was nicht progressiv war, z.B. Punk, an dem damals schon sehr mein Herz hing, für stümperhaften Unfug hielten und sich die Hose mit dem Geodreieck anzogen, bildlich gesprochen.
Was nun letztendlich dazu führte, dass ich mich doch noch eingehender mit Tool beschäftigt habe, kann ich nicht genau sagen, früher oder später musste es wohl einfach so kommen, da mich alles, was in den 90ern als Alternative Metal kategorisiert wurde, einfach magisch anzieht.
Seit ein paar Monaten bin ich wirklich beeindruckt von der Band, von diesem Stil, dieser ganz eigenen Ästhetik.
Nun aber zum eigentlichen Objekt dieses Reviews:
Es ist schon absolut erstaunlich, wie viele der Tool-“Trademarks“ bei dieser EP schon deutlich hörbar sind, zwar fehlen die sphärischen, längeren, atmosphärischen Songs, die den Klang der späteren Alben deutlich prägen und es gibt hier deutlich mehr auf die Fresse aber es ist eindeutig Tool. Seltsame Rhythmik (ehrlich gesagt bekomme ich sowas kaum mit, höchstens wenn ich wirklich mal versuche, irgendwas nachzuspielen oder mitzuklopfen und mit dem klassischen „1,2,3,4“ nicht mehr mitkomme) und Danny Careys ziemlich abgefahrenes, stellenweise tribales Drumming, großartige Gitarrenarbeit und die noch recht perkussiven Bassläufe des ersten Bassisten Paul D‘Amour. MJKs Stimme trägt natürlich den Rest dazu bei, dass das hier schon ziemlich nach Tool klingt auch wenn dieses Album noch verhältnismäßig rauh und aggressiv daher kommt. Die Texte sind bereits ziemlich kryptisch, Sweat beschäftigt sich eventuell mit einem Drogentrip, Hush handelt (ziemlich unkryptisch) von Zensur, über A Part Of Me habe ich gelesen, dass es von MJKs Penis handelt (klingt tatsächlich ziemlich legitim), die beiden Live-Songs Cold And Ugly und Jerk-Off handeln jeweils von einer Person, der man wenig zugetan ist und die als ziemlich oberflächlich dargestellt wird und der Unzufriedenheit mit dem Justizsystem bzw. der Strafe, die jemand bekommt. Der Titeltrack kritisiert die katholische Kirche ziemlich scharf, der Titel ist hierbei an das Zitat Karl Marx‘ Religion sei „Opium für das Volk“ angelehnt.
Alles in allem erscheint diese EP (es sind ja auch lediglich 6 Songs vorhanden) als eine ziemlich runde Sache, tatsächlich könnte sie -sowohl von der Länge als auch der Fülle an Inhalt, bereits als Album gewertet werden, Tool hatten damals schon die Neigung, alles so voll wie möglich zu packen, lustigerweise sind die Songs mit gerade mal bis zu 5 Minuten (wenn man den Hidden Track ausser acht lässt) für die Verhältnisse der Band erstaunlich kurz.
Anspieltipps: Sweat, Opiate
7/10 Pfandflaschen"
Sonntag, 25. Oktober 2020
So isses, Musik!#110
Allrighty then! Ihr wisst langsam wie das funktioniert. Hier gehts zum Video von Raphael der die ersten zehn Plätze reviewt hat und dann gehts weiter in Schriftformat.
44. Bon Jovi - Keep The Faith (1992)
Holy shit. Ich reviewe hier tatsächlich Bon Jovi. Dass es mal soweit kommt, hätte ich nie gedacht.
"Keep The Faith" ist das fünfte Album der Band um den Sänger Jon Bon Jovi und Gitarrist Riche Sambora. Wie die anderen heißen weiß ich nicht. Ich möchte hier nicht unnötig viel meckern. Ich weiß, dass Bon Jovi an so vielen Ecken verhasst sind, wahrscheinlich bei irgendwelchen Trve Metallern und keine Ahnung was für Leuten, aber hingegen bei Boomern über 40 durchaus beliebt. Nun, betrachten wir das Ganze neutral.
Das Album zeigt einen großen Bruch zu Musik, die BJ in den 80ern gemacht haben. Kein Glam/Hair Rock (Metal ist es ja nicht), sondern viel eher stinknormaler Hard Rock, der in großen Stadien gespielt wird. Auf dem Vorgängeralbum "New Jersey" war scheinbar auch viel Bruce Springsteen Einfluss zu hören, was den Sound hierauf erklärt. "Keep The Faith" ist tatsächlich ziemlich abwechslungsreich. Wenn man "Hard Rock Nummer folgt auf Ballade folgt auf Hard Rock Nummer folgt auf Ballade" Abwechslung nennen kann. Es gibt hier genau drei Songs die mir wirklich gefallen haben und zwar "Keep The Faith", "Little Bit Of Soul" und "Fear". Letzteren fand ich tatsächlich wirklich überragend. Insgesamt ist es allerdings definitiv nichts für mich. Ich kann mich mit Classic Rock anfreunden. Deep Purple, Uriah Heep oder so. Durchaus. Aber Stadion Rock von dem Kaliber ist definitiv nicht meins. Jedoch kann ich mich nicht dazu durchringen hierfür ne miese Bewertung zu geben, darum gibt es einfach keine
/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Little Bit Of Soul, Fear, Keep The Faith
43. Aerosmith - Get A Grip (1993)
Es ist nicht das erste Mal, dass ich Aerosmith reviewe. Damals ist mir knapp zehn Jahre später erschienen Werk "Just Push Play" nicht grade gut weggekommen. Hier siehts komplett anders aus.
Was man von Aerosmith erwartet ist klassisch-klassischer Classic Rock mit Blues Note. Man kennt sie auch als die Band die mit Run DMC kollaboriert hat. Naja, egal. Ich hab das hier nicht erwartet. Es ist bluesig, nicht nur was die Gitarrentechnik betrifft sondern auch die Art von Sprechgesang, der häufig im Blues verwendet wird. Hier allerdings nicht leidend und langsam sondern ein Ticken schneller. Überhaupt stößt mich das Album erstmal vor dem Kopf. Das Intro ist knapp 20 Sekunden lang und wirkt wie ein Ausschnitt aus einer Sketchshow. Danach kommt der Song "Eat The Rich", der aus heutiger Sicht wohl doch irgendwie ironisch erscheint. Es gibt auch ein Rülpser am Ende. Und ich mein, es wirkt als würde man einen fetten Clown gefrühstückt haben. Das Album heißt "Get A Grip" und hat Kuheuter auf dem Cover. Weil man etwas greifen soll. Das ist in erster Linie etwas merkwürdig und man weiß nicht was man davon halten soll. Aber als jemand der vollkommen absurden Humor gewöhnt ist, sollte ich da vllt nicht groß lamentieren. Danach werde ich tatsächlich warm. Groovende Gitarren, Steven Tylers schrille Stimme und das relativ schnelle Tempo lassen Aerosmith sehr frisch erscheinen. Kein Wunder, ist ja schließlich auch mehr als zwanzig Jahre her, dass das Album rauskam. Da waren sie noch nicht so verbraucht. Achja, Hits wie "Cryin'" oder "Livin' On The Edge" und "Crazy" hats hier auch. Das hab ich fast vergessen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich das tatsächlich richtig gut finden würde. Hmm.
Anspieltipps: Cryin', Livin' On The Edge, Crazy, Eat The Rih, Get A Grip
8,75/10 Pfandflaschen
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ИЛ - Ересъ (2000)
Durch eine Facebook-Gruppe im Bezug zu Doom Metal habe ich diese Band aus Moskau entdeckt. Sie heißen "IL" und ihre erste LP heißt "Jeres'" was auf Englisch so viel wie "Heresy" heißt.
Was soll ich dazu sagen? Der Sound ist schleppend und brachial, der Gesang mal brutal und primitiv mal richtig wehleidig. Zudem ist das Artwork der Platte einfach großartig. Mal gucken wie viele kleine Details ich finde.
Ist wahrscheinlich (mal wieder) keine Neuerfindung des Genres, für mich ist aber Doom Metal mit Black Metal Ästhetik doch irgendwie neu. Ich bin hin und weg!
Jedenfalls hier gibts das Ganze auf YouTube.
Und hier auf Bandcamp.
9/10 Pfandflaschen
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Fast ein Jahr ist es her, dass dieses Album rausgebracht wurde und nun kommt endlich mal ein nachträgliches Review von mir. "The Nothing" erschien am 13. September 2019 und beinhaltet 13 Songs. Der Titel des Albums und die Anzahl der Tracks sind tatsächlich kein Zufall. Viel eher ist es die Konsequenz aus den Umständen in welchen die Texte entstanden sind. Die Ehefrau des Sängers Jonathan Davis ist nämlich (so weit ich mich erinnere) 2018 oder 2019 verstorben. Sein Leiden hört man sehr gut im Intro zum Album heraus. Dieser auf Band festgehaltene emotionale Ausbruch soll echt sein und klingt auch tatsächlich so.
"The Nothing" klingt (mal wieder) wie ein Sequel zum 20 Jahre davor erschienenen "Issues". Nur mit glatteren, hin und wieder mal Djent-mäßigen Sound und manchmal auch durchaus atmosphärischen Elementen. Einige Songs zünden so gar nicht, wie beispielsweise "H@rd3r". Der Rest lässt sich aber durchaus sehen. KoRn schaffen es, gleichzeitig vertraut zu klingen und nicht langweilig zu werden. Obwohl ich sagen muss, dass dieses Album tatsächlich lange gebraucht hat um bei mir wirklich anzukommen. Nach einiger Zeit kommen aber diese ganzen Ohrwürmer in meinem mentalen Flughafen an und setzen sich fest. Das ganze funktioniert tatsächlich. Und wenn ich höre wie Jonathan Davis in "Idiosyncracy" "God is making fun of me" sagt, dann fühl ich das irgendwie. Es mag sein, dass es immer die gleichen Zutaten sind, aber das Grundgerüst stimmt und es werden neue Dinge ausprobiert. Darum:
8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: The Darkness Is Revealing, You'll Never Find Me, Idiosyncracy
8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: The Darkness Is Revealing, You'll Never Find Me, Idiosyncracy
Queen - Discography: Made In Heaven (1995)
Wir sind nun am Ende der Discography von Queen angelangt. Dieses letzte Album der Band erschien ganze fünf Jahre nach dem Tod des Sängers Freddie Mercury. Logisch betrachtet sind es keine neuen Stücke. Ein Teil der Songs besteht aus Aufnahmen die Mercury noch vor seinem Tod aufgenommen hat. Der Titeltrack war ursprünglich für sein Soloalbum "Mr. Bad Guy" vorgesehen. Brian May, John Deacon und Roger Taylor haben hierfür einfach neue Spuren aufgenommen. "Let Me Live" hingegen ist eine modernere Variante des Demos "Another Piece Of My Heart" die bereits 1983 aufgenommen wurde.
Es ist auch das einzige Lied bei dem Taylor, Mercury und May sich den Gesang teilen. "Heaven For Everyone" ist eigentlich ein Song des Soloprojekts von Drummer Roger Taylor, "The Cross". Ursprünglich hat Mercury Gesang dafür aufgenommen, welcher bei der Single nicht verwendet wurde. Ihr seht es also ganz klar: Im Prinzip sind das hier zusammengepuzzlete Stücke bestehend aus älteren und neuere Aufnahmen. als auch Samples von anderen Queen-Songs. Insgesamt ein mit Balladen vollgeballertes Album, welches mich an solche Künstler wie Michael Bolton erinnert. Nicht immer angenehm zu hören, weil mir die Queen-Hard-Rock-Kante fehlt. Aber leider würde der Gesang dazu nicht passen. Die gesungenen Passagen sind nun mal balladesk.
Rundum: Gelungen, sehr gelungen aber auf Dauer kann ich mir das nicht geben. Witzig, dass ich letzte Woche jedes Mal wenn ich irgendwo aus einen Zug oder einen Bus gestiegen bin in meinen Ohren "It's a beautiful daaaaaaaaay!" erklungen ist.
Anspieltipps: It's A Beautiful Day, My Life Has Been Saved, Let Me Live, Heaven for Everyone
7/10 Pfandflaschen
Rundum: Gelungen, sehr gelungen aber auf Dauer kann ich mir das nicht geben. Witzig, dass ich letzte Woche jedes Mal wenn ich irgendwo aus einen Zug oder einen Bus gestiegen bin in meinen Ohren "It's a beautiful daaaaaaaaay!" erklungen ist.
Anspieltipps: It's A Beautiful Day, My Life Has Been Saved, Let Me Live, Heaven for Everyone
7/10 Pfandflaschen
Labels:
Aerosmith,
Bon Jovi,
Get A Grip,
Heresy,
IL,
Keep The Faith,
Korn,
Made In Heaven,
queen,
So isses Musik!,
The Nothing
Donnerstag, 16. Juli 2020
So isses, Musik!#104
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe "So isses, Musik!". Da ich für bis wahrscheinlich September keine Konzertposter habe bzw. Veranstaltungen aus der Vergangenheit über die ich sinnieren kann, bleibt "A LOOK IN THE PAST" erstmal aus. Dafür habe ich ein sehr neues Album von einer ziemlich neuen Band, dass ich euch gerne mal vorstellen würde.
It's NEWCOMER TIME!:
Wazmo - Insight (2020)
Okay, ich war zuerst skeptisch als mir Wazmo für ein Review vorgeschlagen wurden. Danach hörte ich allerdings rein und war echt ziemlich ziemlich positiv überrascht.
Wazmo kommen aus Nova Scotia (Kanada) und machen erst seit letztem Jahr gemeinsam Musik. Sie beschränken sich dabei nicht auf ein bestimmtes Genre, da alle vier Mitglieder verschiedenste Einflüsse in die Band einbringen. Es ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass sie irgendwo auf der
Djent/Metalcore-Schiene sind. Andererseits gibt es da Songs wie "Knot" (der nach 90er Jahre Grunge schreit) oder "Cursed" (der für mich eine gelungene Reminiszenz an die schwereren Bands der Nu Metal Ära ist). Wazmo sind einerseits typisch für das Genre: Zuckerbrot/Peitsche-Effekt mit mal cleanen mal harschen Vocals. Viel Melodie und gleichzeitig auch einiges an Blastbeats und Chugga-Chugga. Zumindest so n Bisschen. Ich kenne so einige Amateur-Bands aus der Vergangenheit die sich gleichzeitig an verschiedenen Genres ausprobiert haben - und es war einfach nicht immer gut. Wazmo schaffen es allerdings, ihre Fühle in verschiedene Richtungen auszubreiten und dabei kein einziges Mal beschissen zu klingen. Textlich betrachtet geht es um die uns bekannten Themen wie Depression als auch die Welt im Umschwung. Ich kann nicht ganz sicher sagen an welche Bands mich das alles erinnert aber ich würde fast schon sagen etwas Meshuggah, etwas Fear Factory und definitiv irgendwelche Metalcore-Bands, die ich kaum oder gar nicht kenne. Auf jeden Fall stabile Arbeit und interessantes Cover-Artwork!
8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Borrowed Eyes, Sever, Iris, Break The Cycle
Ihr könnt das Album auf Bandcamp anhören
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Top 40 Nu Metal Songs of all time by loudersound.com, Teil 8
5. "Alive" von P.O.D. aus "Satellite" (2001)
9/10 Pfandflaschen
P.O.D. waren schon immer christlich, hatten sogar einen Song gegen Abtreibung (der allerdings lange vor ihrem Erfolg veröffentlicht wurde sodass keiner davon weiß). Die Message in den Texten ist ergo schon immer "lebensbejahend" gewesen. Wie auch hier. Das ist auch nicht schlimm und tatsächlich ziemlich abwechslungsreich, wenn man die ganzen Nu Metal Bands anguckt die eine "wir gegen die"-Einstellung gefahren sind. Man muss nur ganz kurz diesen schäbigen christlichen Aspekt im Hinterkopf ausmachen. Geiler Song!
4. "Last Resort" von Papa Roach aus "Infest" (2000)
10/10 Pfandflaschen
Ganz ehrlich? "Last Resort" ist für mich einer der besten (Nu Metal)-Songs überhaupt. Ohne Scheiß jetzt. Viele machen sich darüber lustig, es ist so emo und so "white boy problems" etc. etc. Das Ding ist: es ist ein absolut tieftrauriger Song über Suizidversuche, der damals vielen Jugendlichen aus dem Herzen gesprochen hat. Ich war zum Glück nie suizidgefährdet aber ich bin einfach IM Wasser gebaut und solche Songs berühren mich tatsächlich sehr. Lange Rede, kurzer Sinn: Das hier ist die Nummer der Suizidhotline: 0800 1110111
3. "Chop Suey!" von System Of A Down aus "Toxicity" (2001)
9/10 Pfandflaschen
Heutzutage etwas abgenutzt, aber nur etwas. Als ich dieses Video zum ersten Mal gesehen habe wusste ich absolut nicht was ich von dieser Band halten soll. Mittlerweile bin (immer noch) Fan und bin tatsächlich traurig darüber dass SOAD immer NUR mit diesem Song in Verbindung gebracht werden. Eine Pfandflasche Abzug weil unfassbar viel und vielleicht auch zu oft gehört.
2. "Blind" von KoRn aus "KoRn" (1994)
10/10 Pfandflaschen
Einer der besten Opener für ein Album. Einer der besten Opener für eine ganze Ära
1. "Break Stuff" von Limp Bizkit aus "Significant Other" (1999)
10/10 Pfandflaschen
Das ist übrigens mein Corona-20-Sekunden-Händewaschen-Song. Ich singe tatsächlich den ersten Part bis zum Refrain. Ein absolut großartiger Banger über einen dieser Tage an denen du jemanden in die Fresse hauen willst. Außerdem: WTF, guckt euch dieses Video mal an! Was für Leute da mitspielen. Ich meine ja, Paulie Shore, Eminem, Snoop Dogg, Dr. Dre das ist mir alles klar. Aber Roger Daltrey von The Who (bei 1:21)? Kein Wunder, dass Limp Bizkit paar Jahre später "Behind Blue Eyes" gecovert haben.
So. Das wars nun mit dieser Liste. Haltet die Augen und Ohren offen um zu sehen was als nächstes kommt.
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Queen Discography: A Kind Of Magic (1986)

Dieses sagenhafte, mittlerweile zwölfte Album von Queen bietet wie der Vorgänger eine Ficktonne an großartigen Songs, die sich nur so ins Gedächtnis einbrennen. Dabei verzichten Queen auf keinen Fall auf Experimente, vergessen aber ihre Hard-Rock-Wurzeln nicht. Es beginnt mit dem großartigen Martin-Luther-King-Gedächtnis-Song "One Vision", dass schon mal von Laibach als "Geburt einer Nation" gecovert wurde. Falls ihr schon mal wissen wolltet, wie ein Song über MLK zu einem martialisch klingenden Marsch werden kann, so gebt euch das mal. Ich finds auch richtig geil, wie
der Song zum Ende fast schon EBM-mäßig klingt, wie Nitzer Ebb oder so. Daraufhin wird es richtig groovy und melancholisch mit dem Titelsong. Queen schaffen es, gleichzeitig ihren eigenen Sound beizubehalten und für die damalige Zeit zeitgemäß zu klingen. Wie eine poppig klingende, Hard Rock Band mit New Wave Einschlag. Und ziemlich funky obendrein. Diese gottverdammten Gitarrenfrickeleien von Brian May. Oh mein Gott! Herrlich! Es kann gut sein, dass es eines meiner Lieblingsalben von ihnen ist, weil daraus ein gewisser Anteil an Musikvideos auf der "Greatest Flix"-Compilation rausgekommen ist, die ich mir als ich klein war pausenlos reingezogen habe. Mein Opa hatte eine exzellente VHS-Sammlung. Apropos EBM: "Don't Lose Your Head" ist ebenso beinahe ein EBM-Song. Dann wäre da noch so Balladen wie "Who Wants To Live Forever" oder "Friends Will Be Friends". Dazu kommt noch dass einige Songs in abgeänderten Fassungen für den Film "Highlander" verwendet wurden, wie "Princes of the Universe".
So, genug gelobt. Ich bin nach wie vor sehr zufrieden.
9/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Princes Of The Universe, Friends Will Be Friends, One Vision, Don't Lose Your Head, Who Wants To Live Forever, A Kind Of Magic
Sum 41 Discography: 13 Voices (2016)

Okay, zunächst mal die guten Sachen. Der Drummer Steve Jocz ist ausgestiegen, dafür kehrte der Gitarrist Dave Baksh zur Band zurück. Er gesellte sich zu seinem Nachfolger Thom Tacker. Jocz wurde durch Frank Zummo ersetzt. So wurden Sum 41 das erste Mal seit ihrer Gründung zu einem Quintett. Sänger Deryck Whibley befand sich vor den Aufnahmen auf Alkoholentzug und musste diverse motorischen Fähigkeiten neu erlernen bzw. wieder auffrischen.
Whibley hat durch das Schreiben der Texte für "13 Voices" seine Alkoholsucht bzw. die Therapie verarbeitet. Er hat sich für die Lyrics von Filmen von Tarantino und Tim Burton inspirieren lassen. Einige ließ er dabei ohne Ton laufen und begleitete das Geschehen auf dem Bildschirm mit Gitarre. Das Ergebnist ist tatsächlich ein fiktiver Soundtrack für einen fiktiven Film. Viele der Songs könnten aus modernen Action-Filmen aber auch aus Post-Noir-Streifen stammen. Andere sind wiederum typische SUM 41 Songs ("Goddamn I'm Dead Again"), sprich Pop-Punk mit Metal-Elementen.
Insgesamt eigentlich gar nicht mal schlecht. Mein Problem ist allerdings, dass Sum 41 damit in die ähnliche Sphäre wie Green Day eintreffen. Nämlich relativ vorhersehbarer, "epischer" Stadion Rock. Und das langweilt mich nach ner Zeit etwas. Technisch betrachtet ist das Album allerdings, definitiv, so sage ich, gar nicht schlecht.
6,75/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Breaking The Chain, Goddamn I'm Dead Again
It's NEWCOMER TIME!:
Wazmo - Insight (2020)
Okay, ich war zuerst skeptisch als mir Wazmo für ein Review vorgeschlagen wurden. Danach hörte ich allerdings rein und war echt ziemlich ziemlich positiv überrascht.
Wazmo kommen aus Nova Scotia (Kanada) und machen erst seit letztem Jahr gemeinsam Musik. Sie beschränken sich dabei nicht auf ein bestimmtes Genre, da alle vier Mitglieder verschiedenste Einflüsse in die Band einbringen. Es ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass sie irgendwo auf der Djent/Metalcore-Schiene sind. Andererseits gibt es da Songs wie "Knot" (der nach 90er Jahre Grunge schreit) oder "Cursed" (der für mich eine gelungene Reminiszenz an die schwereren Bands der Nu Metal Ära ist). Wazmo sind einerseits typisch für das Genre: Zuckerbrot/Peitsche-Effekt mit mal cleanen mal harschen Vocals. Viel Melodie und gleichzeitig auch einiges an Blastbeats und Chugga-Chugga. Zumindest so n Bisschen. Ich kenne so einige Amateur-Bands aus der Vergangenheit die sich gleichzeitig an verschiedenen Genres ausprobiert haben - und es war einfach nicht immer gut. Wazmo schaffen es allerdings, ihre Fühle in verschiedene Richtungen auszubreiten und dabei kein einziges Mal beschissen zu klingen. Textlich betrachtet geht es um die uns bekannten Themen wie Depression als auch die Welt im Umschwung. Ich kann nicht ganz sicher sagen an welche Bands mich das alles erinnert aber ich würde fast schon sagen etwas Meshuggah, etwas Fear Factory und definitiv irgendwelche Metalcore-Bands, die ich kaum oder gar nicht kenne. Auf jeden Fall stabile Arbeit und interessantes Cover-Artwork!
8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Borrowed Eyes, Sever, Iris, Break The Cycle
Ihr könnt das Album auf Bandcamp anhören
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Top 40 Nu Metal Songs of all time by loudersound.com, Teil 8
5. "Alive" von P.O.D. aus "Satellite" (2001)
9/10 Pfandflaschen
P.O.D. waren schon immer christlich, hatten sogar einen Song gegen Abtreibung (der allerdings lange vor ihrem Erfolg veröffentlicht wurde sodass keiner davon weiß). Die Message in den Texten ist ergo schon immer "lebensbejahend" gewesen. Wie auch hier. Das ist auch nicht schlimm und tatsächlich ziemlich abwechslungsreich, wenn man die ganzen Nu Metal Bands anguckt die eine "wir gegen die"-Einstellung gefahren sind. Man muss nur ganz kurz diesen schäbigen christlichen Aspekt im Hinterkopf ausmachen. Geiler Song!
4. "Last Resort" von Papa Roach aus "Infest" (2000)
10/10 Pfandflaschen
Ganz ehrlich? "Last Resort" ist für mich einer der besten (Nu Metal)-Songs überhaupt. Ohne Scheiß jetzt. Viele machen sich darüber lustig, es ist so emo und so "white boy problems" etc. etc. Das Ding ist: es ist ein absolut tieftrauriger Song über Suizidversuche, der damals vielen Jugendlichen aus dem Herzen gesprochen hat. Ich war zum Glück nie suizidgefährdet aber ich bin einfach IM Wasser gebaut und solche Songs berühren mich tatsächlich sehr. Lange Rede, kurzer Sinn: Das hier ist die Nummer der Suizidhotline: 0800 1110111
3. "Chop Suey!" von System Of A Down aus "Toxicity" (2001)
9/10 Pfandflaschen
Heutzutage etwas abgenutzt, aber nur etwas. Als ich dieses Video zum ersten Mal gesehen habe wusste ich absolut nicht was ich von dieser Band halten soll. Mittlerweile bin (immer noch) Fan und bin tatsächlich traurig darüber dass SOAD immer NUR mit diesem Song in Verbindung gebracht werden. Eine Pfandflasche Abzug weil unfassbar viel und vielleicht auch zu oft gehört.
2. "Blind" von KoRn aus "KoRn" (1994)
10/10 Pfandflaschen
Einer der besten Opener für ein Album. Einer der besten Opener für eine ganze Ära
1. "Break Stuff" von Limp Bizkit aus "Significant Other" (1999)
10/10 Pfandflaschen
Das ist übrigens mein Corona-20-Sekunden-Händewaschen-Song. Ich singe tatsächlich den ersten Part bis zum Refrain. Ein absolut großartiger Banger über einen dieser Tage an denen du jemanden in die Fresse hauen willst. Außerdem: WTF, guckt euch dieses Video mal an! Was für Leute da mitspielen. Ich meine ja, Paulie Shore, Eminem, Snoop Dogg, Dr. Dre das ist mir alles klar. Aber Roger Daltrey von The Who (bei 1:21)? Kein Wunder, dass Limp Bizkit paar Jahre später "Behind Blue Eyes" gecovert haben.
So. Das wars nun mit dieser Liste. Haltet die Augen und Ohren offen um zu sehen was als nächstes kommt.
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Queen Discography: A Kind Of Magic (1986)

Dieses sagenhafte, mittlerweile zwölfte Album von Queen bietet wie der Vorgänger eine Ficktonne an großartigen Songs, die sich nur so ins Gedächtnis einbrennen. Dabei verzichten Queen auf keinen Fall auf Experimente, vergessen aber ihre Hard-Rock-Wurzeln nicht. Es beginnt mit dem großartigen Martin-Luther-King-Gedächtnis-Song "One Vision", dass schon mal von Laibach als "Geburt einer Nation" gecovert wurde. Falls ihr schon mal wissen wolltet, wie ein Song über MLK zu einem martialisch klingenden Marsch werden kann, so gebt euch das mal. Ich finds auch richtig geil, wie
der Song zum Ende fast schon EBM-mäßig klingt, wie Nitzer Ebb oder so. Daraufhin wird es richtig groovy und melancholisch mit dem Titelsong. Queen schaffen es, gleichzeitig ihren eigenen Sound beizubehalten und für die damalige Zeit zeitgemäß zu klingen. Wie eine poppig klingende, Hard Rock Band mit New Wave Einschlag. Und ziemlich funky obendrein. Diese gottverdammten Gitarrenfrickeleien von Brian May. Oh mein Gott! Herrlich! Es kann gut sein, dass es eines meiner Lieblingsalben von ihnen ist, weil daraus ein gewisser Anteil an Musikvideos auf der "Greatest Flix"-Compilation rausgekommen ist, die ich mir als ich klein war pausenlos reingezogen habe. Mein Opa hatte eine exzellente VHS-Sammlung. Apropos EBM: "Don't Lose Your Head" ist ebenso beinahe ein EBM-Song. Dann wäre da noch so Balladen wie "Who Wants To Live Forever" oder "Friends Will Be Friends". Dazu kommt noch dass einige Songs in abgeänderten Fassungen für den Film "Highlander" verwendet wurden, wie "Princes of the Universe".
So, genug gelobt. Ich bin nach wie vor sehr zufrieden.
9/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Princes Of The Universe, Friends Will Be Friends, One Vision, Don't Lose Your Head, Who Wants To Live Forever, A Kind Of Magic
Sum 41 Discography: 13 Voices (2016)

Okay, zunächst mal die guten Sachen. Der Drummer Steve Jocz ist ausgestiegen, dafür kehrte der Gitarrist Dave Baksh zur Band zurück. Er gesellte sich zu seinem Nachfolger Thom Tacker. Jocz wurde durch Frank Zummo ersetzt. So wurden Sum 41 das erste Mal seit ihrer Gründung zu einem Quintett. Sänger Deryck Whibley befand sich vor den Aufnahmen auf Alkoholentzug und musste diverse motorischen Fähigkeiten neu erlernen bzw. wieder auffrischen.
Whibley hat durch das Schreiben der Texte für "13 Voices" seine Alkoholsucht bzw. die Therapie verarbeitet. Er hat sich für die Lyrics von Filmen von Tarantino und Tim Burton inspirieren lassen. Einige ließ er dabei ohne Ton laufen und begleitete das Geschehen auf dem Bildschirm mit Gitarre. Das Ergebnist ist tatsächlich ein fiktiver Soundtrack für einen fiktiven Film. Viele der Songs könnten aus modernen Action-Filmen aber auch aus Post-Noir-Streifen stammen. Andere sind wiederum typische SUM 41 Songs ("Goddamn I'm Dead Again"), sprich Pop-Punk mit Metal-Elementen.
Insgesamt eigentlich gar nicht mal schlecht. Mein Problem ist allerdings, dass Sum 41 damit in die ähnliche Sphäre wie Green Day eintreffen. Nämlich relativ vorhersehbarer, "epischer" Stadion Rock. Und das langweilt mich nach ner Zeit etwas. Technisch betrachtet ist das Album allerdings, definitiv, so sage ich, gar nicht schlecht.
6,75/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Breaking The Chain, Goddamn I'm Dead Again
Labels:
13 Voices,
A Kind Of Magic,
Insight,
Korn,
limp bizkit,
P.O.D.,
papa roach,
queen,
So isses Musik!,
Sum 41,
System of a down,
Wazmo
Samstag, 13. Juni 2020
So isses, Musik!#101
Hallo und herzlich willkommen zur 101sten Ausgabe von "So isses, Musik!". Diese hat nichts mit Dalmatinern zu tun. Höhö. Und jetzt genug schlechter Witze.
A LOOK IN THE PAST:
HYSTERESE + THE HIGH SOCIETY + BOB ROONEY am 08.06.2013 im B-Hof, Würzburg
Dieses Plakat hängt hier seit Ewigkeiten und doch kann ich mich gar nicht so wirklich an das Konzert
erinnern. Woran ich mich definitiv erinnern kann, ist dass The High Society (die aus dem Nürnberger Punk-Inzest-Spektrum kamen)(und definitiv unfassbar geil waren) nicht spielen konnten weil ein Bandmitglied oder zumindest jemand der der Band nahe stand leider verstorben ist. Bob Rooney fand ich damals unfassbar geil und habe sie insgesamt an die drei oder vier Mal gesehen. Hysterese halte ich bis heute für eine der besten melodischen Punk Bands der modernen Zeit. Ich mag die semi-okkulte Symbolik gepaart mit dem lockeren Sound. Ich meine mich zu erinnern dass ich an dem Abend mir zwei Patches der Band gekauft habe - es kann natürlich auch sein dass es ein anderer Abend war - eins davon ist nun auf meiner Bomberjacke, das andere liegt immer noch rum. Und das nach sieben Jahren lol. Wie gesagt, ich kann mich kaum an den Abend erinnern, hinsichtlich der Zusammenstellung muss das ein guter Abend gewesen sein.
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Top 40 Nu Metal Songs of All Time by loudersound.com, Teil 5
20. "Giving In" von Adema aus "Adema" (2001)
Irgendwie catchy, aber irgendwie zu sehr Linkin Park mäßig und irgendwie vorhersehbar. Not my can of Mixery. Sorry.
5/10 Pfandflaschen
19. "Crawling In The Dark" von Hoobastank aus "Hoobastank" (2001)
Das gefällt mir sehr gut. Habe fast vergessen was für ein hidden gem das hier ist. War glaube ich auch auf dem Soundtrack zum ersten Spider-Man-Film(?). Gar nicht mal so nu-metal-mäßig. Eher Post-Hardcore. Catchy. Sehr catchy.
8/10 Pfandflaschen
18. "Butterfly" von Crazy Town aus "The Gift Of Game" (2000)
Ein Song der auf einem Sample aus einem RHCP-Song basiert und dadurch als auch durch den merkwürdigen Text zum Erfolg wurde. Ich kann ihn einfach nicht mehr hören. Es gibt so viele bessere Songs auf "The Gift Of Game", auch wenn das ganze Album kein non plus ultra ist. Nein.
5/10 Pfandflaschen
17. "Rollin'" von Limp Bizkit aus "Chocolate Starfish And The Hot Dog Flavoured Water" (2000)
Dazu muss ich nichts sagen. Zeitloser, wenn auch etwas cringiger Klassiker.
9/10 Pfandflaschen
16. "Freak On A Leash von Korn aus "Follow The Leader" (1998)
Ich glaube, dazu muss ich auch nichts sagen.
10/10 Pfandflaschen
Blink-182 Discography: Dude Ranch (1997)

Zweites Album von Blink-182 und gleichzeitig das Major-Debüt der Band, nämlich beim Label RCA. Im Vergleich zum Erstling "Cheshire Cat", welches ich sehr anstrengend und nervig fand ist das hier doch ziemlich solide. Mark Hoppus, Tom DeLonge und Scott Raynor haben sich sowohl musikalisch als auch textlich wesentlich verbessert. Inhaltlich geht es natürlich um Herzschmerz, Mädchen, Erwachsenwerden, Zurechktkommen mit seelischen Schmerz und so weiter. Und natürlich darf auch der obligatorische Pipi-Kaka-Witz nicht fehlen. So verabreicht Mark Hoppus in Outro seinem (imaginären) Hund seine Pisse zum Trinken. Okay.
Hoppus und DeLonge wechseln sich beim Gesang ab, so wie es man von ihnen gewohnt ist. Nasale gegen "normale" Stimme. Poppiger, teils sehr alberner, jedoch stellenweise ziemlich ernster Skate Punk der als Inspiration für viele Bands des Genres diente. Meiner Meinung ist es auch verdammt gut rauszuhören, dass Blink-182 sich hierauf zwar in dem Goofy-Pop-Punk-Spektrum bewegen aber schon bald etwas größeres aus ihnen wird. Es ist mal wieder eins von diesen Alben auf dem Weg zum Erfolg - und zwar in diesem Falle "Enema of The State". Noch nicht so gut, wie das nächste aber definitiv besser als das davor.
7/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Dick Lips, Dammit, Lemmings, Pathetic

Paradise Lost Discography: In Requiem (2007)
Langsam neigt sich die Discography von Paradise Lost dem Ende zu. Es wird definitiv nicht schlechter, jedoch auch nicht kontinuierlich besser. Viel eher weiß die Band welche Knöpfchen sie drücken muss um bei ihrer Hörerschaft anzukommen und natürlich auch um ihre eigene Musik gut zu
finden.
In Requiem geht wieder mal mehr in Richtung Metal, Sänger Nick Holmes hört sich wieder mal stellenweise an wie James Hetfield. Gleichzeitig gibt es immer noch Keyboards, Chöre und seichtere melancholische Songs. Das gepaart mit richtigen Bangern wie "Requiem" ergibt eine äußert zufriedenstellende Mischung. Es ist jedoch schwer zu vergleichen mit Alben wie "Gothic" oder "Icon".
Allerdings ist es technisch, lyrisch und musikalisch betrachtet trotzdem ein verdammt gutes Album. Ein Paradise-Lost-Album eben.
7,75/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Never For The Damned, Requiem
A LOOK IN THE PAST:
HYSTERESE + THE HIGH SOCIETY + BOB ROONEY am 08.06.2013 im B-Hof, WürzburgDieses Plakat hängt hier seit Ewigkeiten und doch kann ich mich gar nicht so wirklich an das Konzert
erinnern. Woran ich mich definitiv erinnern kann, ist dass The High Society (die aus dem Nürnberger Punk-Inzest-Spektrum kamen)(und definitiv unfassbar geil waren) nicht spielen konnten weil ein Bandmitglied oder zumindest jemand der der Band nahe stand leider verstorben ist. Bob Rooney fand ich damals unfassbar geil und habe sie insgesamt an die drei oder vier Mal gesehen. Hysterese halte ich bis heute für eine der besten melodischen Punk Bands der modernen Zeit. Ich mag die semi-okkulte Symbolik gepaart mit dem lockeren Sound. Ich meine mich zu erinnern dass ich an dem Abend mir zwei Patches der Band gekauft habe - es kann natürlich auch sein dass es ein anderer Abend war - eins davon ist nun auf meiner Bomberjacke, das andere liegt immer noch rum. Und das nach sieben Jahren lol. Wie gesagt, ich kann mich kaum an den Abend erinnern, hinsichtlich der Zusammenstellung muss das ein guter Abend gewesen sein.
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Top 40 Nu Metal Songs of All Time by loudersound.com, Teil 5
20. "Giving In" von Adema aus "Adema" (2001)
Irgendwie catchy, aber irgendwie zu sehr Linkin Park mäßig und irgendwie vorhersehbar. Not my can of Mixery. Sorry.
5/10 Pfandflaschen
19. "Crawling In The Dark" von Hoobastank aus "Hoobastank" (2001)
Das gefällt mir sehr gut. Habe fast vergessen was für ein hidden gem das hier ist. War glaube ich auch auf dem Soundtrack zum ersten Spider-Man-Film(?). Gar nicht mal so nu-metal-mäßig. Eher Post-Hardcore. Catchy. Sehr catchy.
8/10 Pfandflaschen
18. "Butterfly" von Crazy Town aus "The Gift Of Game" (2000)
Ein Song der auf einem Sample aus einem RHCP-Song basiert und dadurch als auch durch den merkwürdigen Text zum Erfolg wurde. Ich kann ihn einfach nicht mehr hören. Es gibt so viele bessere Songs auf "The Gift Of Game", auch wenn das ganze Album kein non plus ultra ist. Nein.
5/10 Pfandflaschen
17. "Rollin'" von Limp Bizkit aus "Chocolate Starfish And The Hot Dog Flavoured Water" (2000)
Dazu muss ich nichts sagen. Zeitloser, wenn auch etwas cringiger Klassiker.
9/10 Pfandflaschen
16. "Freak On A Leash von Korn aus "Follow The Leader" (1998)
Ich glaube, dazu muss ich auch nichts sagen.
10/10 Pfandflaschen
Blink-182 Discography: Dude Ranch (1997)

Zweites Album von Blink-182 und gleichzeitig das Major-Debüt der Band, nämlich beim Label RCA. Im Vergleich zum Erstling "Cheshire Cat", welches ich sehr anstrengend und nervig fand ist das hier doch ziemlich solide. Mark Hoppus, Tom DeLonge und Scott Raynor haben sich sowohl musikalisch als auch textlich wesentlich verbessert. Inhaltlich geht es natürlich um Herzschmerz, Mädchen, Erwachsenwerden, Zurechktkommen mit seelischen Schmerz und so weiter. Und natürlich darf auch der obligatorische Pipi-Kaka-Witz nicht fehlen. So verabreicht Mark Hoppus in Outro seinem (imaginären) Hund seine Pisse zum Trinken. Okay.
Hoppus und DeLonge wechseln sich beim Gesang ab, so wie es man von ihnen gewohnt ist. Nasale gegen "normale" Stimme. Poppiger, teils sehr alberner, jedoch stellenweise ziemlich ernster Skate Punk der als Inspiration für viele Bands des Genres diente. Meiner Meinung ist es auch verdammt gut rauszuhören, dass Blink-182 sich hierauf zwar in dem Goofy-Pop-Punk-Spektrum bewegen aber schon bald etwas größeres aus ihnen wird. Es ist mal wieder eins von diesen Alben auf dem Weg zum Erfolg - und zwar in diesem Falle "Enema of The State". Noch nicht so gut, wie das nächste aber definitiv besser als das davor.
7/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Dick Lips, Dammit, Lemmings, Pathetic

Paradise Lost Discography: In Requiem (2007)
Langsam neigt sich die Discography von Paradise Lost dem Ende zu. Es wird definitiv nicht schlechter, jedoch auch nicht kontinuierlich besser. Viel eher weiß die Band welche Knöpfchen sie drücken muss um bei ihrer Hörerschaft anzukommen und natürlich auch um ihre eigene Musik gut zu
finden.
In Requiem geht wieder mal mehr in Richtung Metal, Sänger Nick Holmes hört sich wieder mal stellenweise an wie James Hetfield. Gleichzeitig gibt es immer noch Keyboards, Chöre und seichtere melancholische Songs. Das gepaart mit richtigen Bangern wie "Requiem" ergibt eine äußert zufriedenstellende Mischung. Es ist jedoch schwer zu vergleichen mit Alben wie "Gothic" oder "Icon".
Allerdings ist es technisch, lyrisch und musikalisch betrachtet trotzdem ein verdammt gutes Album. Ein Paradise-Lost-Album eben.
7,75/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Never For The Damned, Requiem
Labels:
Adema,
Blink-182,
Crazy Town,
Dude Ranch,
Hoobastank,
hysterese,
In Requiem,
Korn,
limp bizkit,
Paradise Lost,
So isses Musik!
Montag, 11. Februar 2019
Mittwoch, 27. Dezember 2017
So isses, Musik!#44
UNTERGANG Festival am 15.12.2017 im AZ Mülheim
Ich war so doof. Hab mir ersten Tag keine zweite Karte für den zweiten Tag geholt, weil ich dachte "Pff ich krieg das irgendwie hin". Aber ätsch, am zweiten Abend wars ausverkauft. Naja.
Als ich am ersten Abend gegen 23:00 die Räume des AZ Mülheim betreten hab haben grade FRONTEX angefangen zu spielen. Deutschpunk, der aus Parolen und Feindbildern bestand. Der Sänger hat sogar die Ansagen mit seiner Gesangsstimme gemacht, wow. Die haben sich wirklich Song für Song "abgearbeitet", das war nicht schön. Etwas schön waren natürlich die Shitlers die danach als letzte dran waren. Was folgte war ein ellenlanger "Soundcheck" gefüllt mit Ansagen wie "Kann einer von 'When I Come Around' von Green Day?" und "Das war jetzt richtig gut" als auch "Hat einer noch n Schlagzeustick? Wir brauchen unbedingt zwei? Sonst muss ich noch mal zum Auto". Und natürlich Flaschenwürfen, Interaktion mit dem Publikum und einem großen Tafel-Geodreieck. Achja, es wurden auch Schlagzeugteile aufs Publikum geworfen. Im Endeffekt spielten sie 3-4 Songs. Irgendwann hab ich auch gemerkt, dass die ganze Band ausgetauscht wurde und irgendwelche Leute ne geile Jam spielten. War auch wirklich ganz geil. Zum Schluß spielte so n langhaariger Bombenleger so lange Gitarre bis der Set vom DJ der Aftershowparty aufgebaut wurde. Der arme wirkte übrigens ziemlich eingeschüchtert. lel.
Ich habe zu Weihnachten dieses wunderbare Stück Vinyl geschenkt bekommen. Sehr passend zum heutigen Zeitalter, gewürzt mit Deutschpunkrhythmen der Vergangenheit. Danke Phil und Kat :3
Hört mal rein!
Green Day Discography: Revolution Radio (2016)

Awkay, wir sind am Ende angekommen. Es ist das zwölfte Studioalbum von Green Day die diesmal wieder als Trio auftreten. Für die drei 2012er Alben sprang Jason White als konstantes Bandmitglied und Zweitgitarrist ein.
Es fühlt sich an als würden Green Day wieder was sagen wollen. Es war das Jahr 2016, das Jahr in welchen Donald J. Trump zum US-Präsidenten gewählt wurde. Fast so als ob sie die Gelegenheit sahen endlich wieder ein politisches Album rauszubringen hauten sie nun also "Revolution Radio" raus. Es ist wie beim Titel schon erwartet ein durchaus punkiges, schnelles und sozialkritisches Album. Beispielsweise bezieht sich "Bang Bang" auf die Sensationslust der US-Medien hinsichtlich der Amokläufe.
"Revolution Radio" schafft es beinahe qualitätstechnisch an "Dookie" anzuknüpfen, bleibt aber trotzdem relativ bodenständig und entspannt. Definitiv nicht so überambitioniert wie diese merkwürdige Album-Trilogie oder ein weiteres Konzeptalbum. Aber so ganz konnten sie es natürlich nicht lassen: "Forever Now" ist fast sieben Minuten lang und in paar Kapitel unterteilt. Insgesamt: Endlich mal ein gutes Green Day Album!
8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Bang Bang, Revolution Radio, Youngblood
KoRn Discography: The Serenity Of Suffering (2016)
Yeah, bis jetzt das neueste Album von KoRn. Das Album womit sie 2017 auch auf Tour in Deutschland/Europa waren. Ich habe Gewiss nichts zu meckern, definitiv nicht. KoRn versuchen sich mal wieder an ihren besten Zeiten: Issues/Untouchables (wobei ich das zweite Album immer noch kritisch sehe) - übertragen in die Gegenwart. Definitiv härter als der Vorgänger "The Paradigm Shift".
Stilistisch gesehen immer noch genauso düster. Herrgott, auf dem Cover ist mal wieder ein Kind als auch der zerfetzte Teddybär von "Issues" zu sehen. Irgendwie schaffen sie es sich frisch und interessant zu halten und das obwohl sie ihr Grundgerüst nur minimal verändern. Aber das zeugt davon dass sie es immer noch können, finde ich.
8,5/10 Pfandflaschen
Anspieltips: A Different World (mit Corey Taylor von Slipknot), Black Is The Soul, Rotting In Vain, Next In Line
System Of A Down Discography: Mezmerize (2005)
Mein Lieblingsalbum von SOAD. Es ist das erste von zwei Alben die 2005 erschienen. Kurze Zeit später kam der zweite Teil namens "Hypnotize" raus. Dieses Album bot ähnlichen Sound und eigentlich wollte ich beide Alben eben deshalb in ein Review quetschen, aber naja irgendwie klappte
das nicht.
"Mezmerize" ist etwas komplett anderes. SOAD waren mit "Steal This Album!" halt tatsächlich noch mit einem Fuß im New Metal Grab. Das ist jetzt nicht falsch zu verstehen, sie waren immer abwechslungsreich jedoch waren die ersten drei Alben grob einer Stilrichtung zuzuordnen. Hier kommen sie endgültig aus sich heraus und präsentieren uns ein hervorragendes, diverses Album. Man hört nicht nur Einflüsse aus armenischer Volksmusik sondern auch Polka-Anleihen, 80s Sound, Punkrock und Computereffekte. Auch was Dadaismus betrifft geht man in die Höhen. "This Cocaine Makes Me Feel Like I'm On This Song" ist nicht nur ein geiler Songtitel, auch der Text der Sachen wie "Gonorhea Gorgonzola Gonorhea Gorgonzola" aussagt brennt sich tief ins Hirn. Überhaupt ist hier kaum ein Song besonders sperrig. Es gibt fast nur Ohrwürmer und richtige Headbanger.
Anspieltipps: Old School Hollywood, Vicinity of Obscenity, BYOB, Cigaro,
8,5/10 Pfandflaschen
Ich war so doof. Hab mir ersten Tag keine zweite Karte für den zweiten Tag geholt, weil ich dachte "Pff ich krieg das irgendwie hin". Aber ätsch, am zweiten Abend wars ausverkauft. Naja.Als ich am ersten Abend gegen 23:00 die Räume des AZ Mülheim betreten hab haben grade FRONTEX angefangen zu spielen. Deutschpunk, der aus Parolen und Feindbildern bestand. Der Sänger hat sogar die Ansagen mit seiner Gesangsstimme gemacht, wow. Die haben sich wirklich Song für Song "abgearbeitet", das war nicht schön. Etwas schön waren natürlich die Shitlers die danach als letzte dran waren. Was folgte war ein ellenlanger "Soundcheck" gefüllt mit Ansagen wie "Kann einer von 'When I Come Around' von Green Day?" und "Das war jetzt richtig gut" als auch "Hat einer noch n Schlagzeustick? Wir brauchen unbedingt zwei? Sonst muss ich noch mal zum Auto". Und natürlich Flaschenwürfen, Interaktion mit dem Publikum und einem großen Tafel-Geodreieck. Achja, es wurden auch Schlagzeugteile aufs Publikum geworfen. Im Endeffekt spielten sie 3-4 Songs. Irgendwann hab ich auch gemerkt, dass die ganze Band ausgetauscht wurde und irgendwelche Leute ne geile Jam spielten. War auch wirklich ganz geil. Zum Schluß spielte so n langhaariger Bombenleger so lange Gitarre bis der Set vom DJ der Aftershowparty aufgebaut wurde. Der arme wirkte übrigens ziemlich eingeschüchtert. lel.
Ich habe zu Weihnachten dieses wunderbare Stück Vinyl geschenkt bekommen. Sehr passend zum heutigen Zeitalter, gewürzt mit Deutschpunkrhythmen der Vergangenheit. Danke Phil und Kat :3
Hört mal rein!
Green Day Discography: Revolution Radio (2016)

Awkay, wir sind am Ende angekommen. Es ist das zwölfte Studioalbum von Green Day die diesmal wieder als Trio auftreten. Für die drei 2012er Alben sprang Jason White als konstantes Bandmitglied und Zweitgitarrist ein.
Es fühlt sich an als würden Green Day wieder was sagen wollen. Es war das Jahr 2016, das Jahr in welchen Donald J. Trump zum US-Präsidenten gewählt wurde. Fast so als ob sie die Gelegenheit sahen endlich wieder ein politisches Album rauszubringen hauten sie nun also "Revolution Radio" raus. Es ist wie beim Titel schon erwartet ein durchaus punkiges, schnelles und sozialkritisches Album. Beispielsweise bezieht sich "Bang Bang" auf die Sensationslust der US-Medien hinsichtlich der Amokläufe.
"Revolution Radio" schafft es beinahe qualitätstechnisch an "Dookie" anzuknüpfen, bleibt aber trotzdem relativ bodenständig und entspannt. Definitiv nicht so überambitioniert wie diese merkwürdige Album-Trilogie oder ein weiteres Konzeptalbum. Aber so ganz konnten sie es natürlich nicht lassen: "Forever Now" ist fast sieben Minuten lang und in paar Kapitel unterteilt. Insgesamt: Endlich mal ein gutes Green Day Album!
8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Bang Bang, Revolution Radio, Youngblood
KoRn Discography: The Serenity Of Suffering (2016)
Yeah, bis jetzt das neueste Album von KoRn. Das Album womit sie 2017 auch auf Tour in Deutschland/Europa waren. Ich habe Gewiss nichts zu meckern, definitiv nicht. KoRn versuchen sich mal wieder an ihren besten Zeiten: Issues/Untouchables (wobei ich das zweite Album immer noch kritisch sehe) - übertragen in die Gegenwart. Definitiv härter als der Vorgänger "The Paradigm Shift". Stilistisch gesehen immer noch genauso düster. Herrgott, auf dem Cover ist mal wieder ein Kind als auch der zerfetzte Teddybär von "Issues" zu sehen. Irgendwie schaffen sie es sich frisch und interessant zu halten und das obwohl sie ihr Grundgerüst nur minimal verändern. Aber das zeugt davon dass sie es immer noch können, finde ich.
8,5/10 Pfandflaschen
Anspieltips: A Different World (mit Corey Taylor von Slipknot), Black Is The Soul, Rotting In Vain, Next In Line
System Of A Down Discography: Mezmerize (2005)
Mein Lieblingsalbum von SOAD. Es ist das erste von zwei Alben die 2005 erschienen. Kurze Zeit später kam der zweite Teil namens "Hypnotize" raus. Dieses Album bot ähnlichen Sound und eigentlich wollte ich beide Alben eben deshalb in ein Review quetschen, aber naja irgendwie klappte das nicht.
"Mezmerize" ist etwas komplett anderes. SOAD waren mit "Steal This Album!" halt tatsächlich noch mit einem Fuß im New Metal Grab. Das ist jetzt nicht falsch zu verstehen, sie waren immer abwechslungsreich jedoch waren die ersten drei Alben grob einer Stilrichtung zuzuordnen. Hier kommen sie endgültig aus sich heraus und präsentieren uns ein hervorragendes, diverses Album. Man hört nicht nur Einflüsse aus armenischer Volksmusik sondern auch Polka-Anleihen, 80s Sound, Punkrock und Computereffekte. Auch was Dadaismus betrifft geht man in die Höhen. "This Cocaine Makes Me Feel Like I'm On This Song" ist nicht nur ein geiler Songtitel, auch der Text der Sachen wie "Gonorhea Gorgonzola Gonorhea Gorgonzola" aussagt brennt sich tief ins Hirn. Überhaupt ist hier kaum ein Song besonders sperrig. Es gibt fast nur Ohrwürmer und richtige Headbanger.
Anspieltipps: Old School Hollywood, Vicinity of Obscenity, BYOB, Cigaro,
8,5/10 Pfandflaschen
Donnerstag, 21. Dezember 2017
So isses, Musik!#43
HAMMERHEAD + ABRISS am 01.12.2017 im Rekorder, Dortmund
(jaja ich geb dir dein Geld für die Karten noch :P)
Voll geil, nicht nur eine sondern zwei Karten für Hammerhead zu haben. Da kann man gleich den Heiko einpacken (mit dem man schön mit den Ringen klackern kann lel).

Wie es auf der Karte hieß: Erst Einlass, dann Abriss. Abriss waren auch tatsächlich gut. Deutschpunk
marke "DEUTSCHPUNK, IHR WICHSER". Schnell, provokativ und rotzig. Klang auch nicht so wie eine typische ironische Studentenband oder irgendein von Ratte und Kotze gegründetes NIX-GUT-Coverkombinat. Richtig gut, bitte weiter machen.
Ich habe übrigens festgestellt. dass ich Hammerhead das letzte Mal am 6.12.2009 in München gesehen hab. Nun war es wieder an der Zeit: Acht Jahre später im ungefähr selben Zeitraum. Und es hat sich nichts verändert. Kaum die ersten Takte gespielt, hieß es: "So das wars für Heute, wir waren Hammerhead, danke dass ihr da wart. Aber wir spielen noch ne Zugabe." "Asihochhaus", "Ich sauf allein", "Handgranate", dieses großartige Cro-Mags-Cover von "Hard Times". Nichts hat gefehlt. Mit ungefähr 100+ Leuten in diesem kleinen, engen Keller. Tobias Scheiße wie immer am Weisheiten verteilen "Ja woll, Schalke, woll, Ruhrgebiet, wir komm' alle ausm Ruhrgebiet, ihr sterbt alle an der Leberzerrhose" (oder so). Es war ein wunderbares, kaputtes, familiäres, Trollevent. Ich liebe es, wenn die Band ihr Publikum aufs Korn nimmt. Danke für all die Jahr positive/negative Beeinflussung. Ihr gehört neben Misfits, Amen81 und Yacöpsae zu DEN Bands die meinen Musikgeschmack nachhaltig beeinflusst haben.
ОСТБЛОК: Dolphin
Ostblock hatten wir schon lange nicht mehr. Okay. Andrey Lysikov ist in Russland besser bekannt als
Dolphin. Er war früher Mitglied der skandalösen Rapgruppe "Malchyshnik" (Bachelor Party), die zuerst recht harmlosen Pop gemacht hat, nach seinem Beitritt aber sich zu sowas wie den post-sowjetischen Trailerpark gemausert hat. Na gut vllt nicht ganz so krass, aber auf jeden fall sehr provokativ und pausenlos auf Sex bezogen. Irgendwann löste die Gruppe sich aber auf und die einzelnen Mitglieder konzertrierten sich auf andere Musik. Solo hört sich Dolphin komplett anders an: Eine Mischung aus Oldschool Rapcore, Triphop und trauriger melancholischer Musik. Meine Lieblingssongs sind "Dealer" (geht um Dealer lol), "Ja budu zhyt'"("Ich werde leben") und "Vesna"("Frühling). Der Videoclip zum letzteren ist garniert mit Bildern der 1980er Olympiade in Moskau. Er besitzt eine dieser Stimmen die mich ganz krass melancholisch werden lässt. Ich liebe seine Musik.
Green Day Discography: iTré! (2012)
Puh, endlich ist das hier zu Ende. Ich mein damit diese Trilogie. iUno! fand ich ja noch relativ gut, iDos! eher schwächer und das nach dem Drummer Tré Cool benannte Drittwerk iTré! hat es bei mir am schwersten gehabt. Diesmal haben wir es weder mit Pop-Punk noch mit Garage Rock zu tun. Stattdessen liefern GD Sound der perfekt in riesige Stadien passt. Richtig viel "Gefühl" und noch mehr Pathos. Ellenlange Passagen. Es ist schwer, es ist echt schwer aber ich sags: Ich kann diesem Ding hier so gut wie nichts abgewinnen. "99 Revolutions" finde ich noch ganz okay. Aber sonst ist das voll mit pathetischen Dreck und uninspiriert wirkenden Scheiß. Es ist so dermaßen langweilig. Geht einfach gar nicht.
2,5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: 99 Revolutions
KoRn Discography: The Paradigm Shift (2013)
Erstes Album mit Brian "Head" Welch, seit "Take A Look In The Mirror". Elftes Album insgesamt.

Diesmal lassen KoRn die Experimente größtenteils sein und konzentrieren sich eher auf ihren "alten"
Sound. Wobei ne, das ist schon wieder gelogen. Viel mehr hört sich das Album nach KoRn aus der Zeit von "Issues" und "Untouchables" mit gewissen "übriggebliebenen" Dubstep und Electro-Elementen. Mal wird es typisch "KoRnig" - mit diesen ganzen dreckigen und stumpfen Riffs, mal ist der Sound so ungewohnt sauber und glattgeschliffen. Aber irgendwie passt es verdammt gut zu ihnen. Nicht zu stumpf, nicht zu glatt. Mein heimlicher Favorit ist übrigens "Never Never" weil es sich anhört als hätten sich für den Refrain sich an Type O Negative bedient. Bestform.
8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Never Never, Spike In My Vain, Prey for Me, Love and Meth
System Of A Down Discography: Steal This Album! (2003)
Ich besitze "Steal This Album!" als auf dem Russenmarkt erworbene Kopie. Und ich muss sagen, da hat sich jemand bei der Gestaltung entweder viel zu viel Mühe gegeben oder hat gar nicht mitgedacht. Das Albumcover soll nach einer Raubkopie aussehen! Wofür packst du Underground-Pirat denn bitte Bilder von Bandmitgliedern rein? Banause!
"Steal This Album!" versteht sich als Fortführung von "Toxicity" - es wurde veröffentlicht damit Platz für neue Songs da ist. Für "Toxicity" wurden nämlich 33 Songs geschrieben... Eigentlich sollte es keine B-Seiten-Sammlung sein, aber naja irgendwie ist sie es doch. Allerdings eine verdammt gute. Hier zeigen sich SOAD viel öfter von ihrer humorvollen und nicht nur von der sozialkritischen. Ich meine, es kann natürlich sein hinter diesen Songs tiefere Botschaften stehen aber ich kann über "Fuck The System", "I-E-A-I-A-I-O" oder "Chic'N'Stu"(Pepperoni and green peppers, mushrooms, olives, chives!) nur herzhaft lachen. Das ist so lo-fi aber doch so großartig. Einfach herrlich!
8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Boom!, Chic'N'Stu, I-E-A-I-A-I-O, Nüguns, Innermission, Fuck The System
(jaja ich geb dir dein Geld für die Karten noch :P)
Voll geil, nicht nur eine sondern zwei Karten für Hammerhead zu haben. Da kann man gleich den Heiko einpacken (mit dem man schön mit den Ringen klackern kann lel).

Wie es auf der Karte hieß: Erst Einlass, dann Abriss. Abriss waren auch tatsächlich gut. Deutschpunk
marke "DEUTSCHPUNK, IHR WICHSER". Schnell, provokativ und rotzig. Klang auch nicht so wie eine typische ironische Studentenband oder irgendein von Ratte und Kotze gegründetes NIX-GUT-Coverkombinat. Richtig gut, bitte weiter machen.
Ich habe übrigens festgestellt. dass ich Hammerhead das letzte Mal am 6.12.2009 in München gesehen hab. Nun war es wieder an der Zeit: Acht Jahre später im ungefähr selben Zeitraum. Und es hat sich nichts verändert. Kaum die ersten Takte gespielt, hieß es: "So das wars für Heute, wir waren Hammerhead, danke dass ihr da wart. Aber wir spielen noch ne Zugabe." "Asihochhaus", "Ich sauf allein", "Handgranate", dieses großartige Cro-Mags-Cover von "Hard Times". Nichts hat gefehlt. Mit ungefähr 100+ Leuten in diesem kleinen, engen Keller. Tobias Scheiße wie immer am Weisheiten verteilen "Ja woll, Schalke, woll, Ruhrgebiet, wir komm' alle ausm Ruhrgebiet, ihr sterbt alle an der Leberzerrhose" (oder so). Es war ein wunderbares, kaputtes, familiäres, Trollevent. Ich liebe es, wenn die Band ihr Publikum aufs Korn nimmt. Danke für all die Jahr positive/negative Beeinflussung. Ihr gehört neben Misfits, Amen81 und Yacöpsae zu DEN Bands die meinen Musikgeschmack nachhaltig beeinflusst haben.
ОСТБЛОК: Dolphin
Ostblock hatten wir schon lange nicht mehr. Okay. Andrey Lysikov ist in Russland besser bekannt als
Dolphin. Er war früher Mitglied der skandalösen Rapgruppe "Malchyshnik" (Bachelor Party), die zuerst recht harmlosen Pop gemacht hat, nach seinem Beitritt aber sich zu sowas wie den post-sowjetischen Trailerpark gemausert hat. Na gut vllt nicht ganz so krass, aber auf jeden fall sehr provokativ und pausenlos auf Sex bezogen. Irgendwann löste die Gruppe sich aber auf und die einzelnen Mitglieder konzertrierten sich auf andere Musik. Solo hört sich Dolphin komplett anders an: Eine Mischung aus Oldschool Rapcore, Triphop und trauriger melancholischer Musik. Meine Lieblingssongs sind "Dealer" (geht um Dealer lol), "Ja budu zhyt'"("Ich werde leben") und "Vesna"("Frühling). Der Videoclip zum letzteren ist garniert mit Bildern der 1980er Olympiade in Moskau. Er besitzt eine dieser Stimmen die mich ganz krass melancholisch werden lässt. Ich liebe seine Musik.
Green Day Discography: iTré! (2012)
Puh, endlich ist das hier zu Ende. Ich mein damit diese Trilogie. iUno! fand ich ja noch relativ gut, iDos! eher schwächer und das nach dem Drummer Tré Cool benannte Drittwerk iTré! hat es bei mir am schwersten gehabt. Diesmal haben wir es weder mit Pop-Punk noch mit Garage Rock zu tun. Stattdessen liefern GD Sound der perfekt in riesige Stadien passt. Richtig viel "Gefühl" und noch mehr Pathos. Ellenlange Passagen. Es ist schwer, es ist echt schwer aber ich sags: Ich kann diesem Ding hier so gut wie nichts abgewinnen. "99 Revolutions" finde ich noch ganz okay. Aber sonst ist das voll mit pathetischen Dreck und uninspiriert wirkenden Scheiß. Es ist so dermaßen langweilig. Geht einfach gar nicht.
2,5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: 99 Revolutions
KoRn Discography: The Paradigm Shift (2013)
Erstes Album mit Brian "Head" Welch, seit "Take A Look In The Mirror". Elftes Album insgesamt.

Diesmal lassen KoRn die Experimente größtenteils sein und konzentrieren sich eher auf ihren "alten"
Sound. Wobei ne, das ist schon wieder gelogen. Viel mehr hört sich das Album nach KoRn aus der Zeit von "Issues" und "Untouchables" mit gewissen "übriggebliebenen" Dubstep und Electro-Elementen. Mal wird es typisch "KoRnig" - mit diesen ganzen dreckigen und stumpfen Riffs, mal ist der Sound so ungewohnt sauber und glattgeschliffen. Aber irgendwie passt es verdammt gut zu ihnen. Nicht zu stumpf, nicht zu glatt. Mein heimlicher Favorit ist übrigens "Never Never" weil es sich anhört als hätten sich für den Refrain sich an Type O Negative bedient. Bestform.
8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Never Never, Spike In My Vain, Prey for Me, Love and Meth
System Of A Down Discography: Steal This Album! (2003)
Ich besitze "Steal This Album!" als auf dem Russenmarkt erworbene Kopie. Und ich muss sagen, da hat sich jemand bei der Gestaltung entweder viel zu viel Mühe gegeben oder hat gar nicht mitgedacht. Das Albumcover soll nach einer Raubkopie aussehen! Wofür packst du Underground-Pirat denn bitte Bilder von Bandmitgliedern rein? Banause!
"Steal This Album!" versteht sich als Fortführung von "Toxicity" - es wurde veröffentlicht damit Platz für neue Songs da ist. Für "Toxicity" wurden nämlich 33 Songs geschrieben... Eigentlich sollte es keine B-Seiten-Sammlung sein, aber naja irgendwie ist sie es doch. Allerdings eine verdammt gute. Hier zeigen sich SOAD viel öfter von ihrer humorvollen und nicht nur von der sozialkritischen. Ich meine, es kann natürlich sein hinter diesen Songs tiefere Botschaften stehen aber ich kann über "Fuck The System", "I-E-A-I-A-I-O" oder "Chic'N'Stu"(Pepperoni and green peppers, mushrooms, olives, chives!) nur herzhaft lachen. Das ist so lo-fi aber doch so großartig. Einfach herrlich!
8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Boom!, Chic'N'Stu, I-E-A-I-A-I-O, Nüguns, Innermission, Fuck The System
Sonntag, 3. Dezember 2017
Mittwoch, 15. November 2017
So isses, Musik!#42
Bin ich faul oder bin ich richtig faul? Nunja, eigentlich habe ich gesagt, dass das hier der Beitrag mit mehr Text wird. Eigentlich wollte ich hier noch mal die Subrubrik "Ostblock" unterbringen (die mit den osteuropäischen Bands) und eigentlich wollte ich noch über ein Konzert schreiben, dass ich Anfang des Monats besucht hab. Aber das kann natürlich zu "Happenings des Monats" geschoben werden. Stattdessen kommen jetzt ein paar musikalische Sachen, die ich gerne genieße und die üblichen Discographys. Viel Spaß.
Nach all den Jahren immer noch großartig.
Worauf ich besonders hängen geblieben sind diese "Best of Retro Electro/Synthwave"-Compilations. Der Hammer!
Uralte Faith No More Videos :3
Mobys Cover von "That's When I Reach For My Revolver" (Im Original von Mission of Burma)
Green Day Discography: iDos!(2012)
"iDos!" ist das zweite von drei 2012er Alben von Green Day. Wo sich "iUno!" noch irgendwie an den Wurzeln der Band orientiert hat bzw. an unkomplizierte Pop-Punk ist bei "iDos!" so gut wie nichts
mehr von zu hören. Aber keine Angst, es ist kein komisches Stadion-Pop-Punk-Album und auch kein Konzeptalbum. Stattdessen spielen Green Day hier Garage Rock bzw. orientieren sich an diesem Sound. Genauso unkompliziert wie der Vorgänger, jedoch mehr rocknrollig als poppunkig. Lol, das
ich das mal sage. Es finden sich definitiv einige gute Sachen hier drauf. Songs mit Ohrwurmcharakter, mit einprägsamen Melodien. Der einzige der mir aber definitiv in Erinnerung geblieben ist heißt "Nightlife" und das auch nur weil er im Gegensatz zu den anderen Song einen innovativen Ansatz zeigt. Ganz so schlecht finde ich das Album nun nicht, jedoch ein besonderer Kracher ist es auch nicht. Es ist zwar schön, dass sie immer wieder versuchen irgendwas neues zu machen. Aber irgendwie geligt es hier nicht wirklich.
5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Nightlife
KoRn Discography: The Path Of Totality (2011)
Zehntes Album von KoRn. Und gleichzeitig das erste von KoRn und Skrillex, Kill The Noise, Feed Me, 12th Planet, Flinch, Datsik, Downlink und Excision. Außer Skrillex alles Namen die mir nichts sagen. Dieses Mal begab sich die Band auf einen äußerst experimentellen Faden. Man arbeitet hier
ausschließlich Dubstep-DJs/Künstlern zusammen. So entsteht ein äußerst innovativer Sound. Zwar sind immer noch irgendwo die typischen KoRn-Riffs zu hören, als auch der Dudelsack und Jonathan Davis holt auch sein berühmtes Scatting raus - allerdings ist das nicht zu vergleichen mit den Vorgängern. Die ganzen durchgeknallten Dubstep-Beats fusionieren einfach perfekt mit Davis' Stimme. Es ist ein Wunder. Ich hätte vorher nie gedacht, dass KoRn ein "reines" Elektro-Album rausbringen könnten. Weg vom Oldschool-Sound, weg vom Metal. Wirklich ganz große Klasse, und das sage ich als jemand der Dubstep wirklich nichts abgewinnen kann...
8,5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Chaos Lives In Everything, Narcissistic Cannibal, Get Up!, Way Too Far
System Of A Down Discography: Toxicity (2001)
"Toxicity" ist eines meiner Lieblingsalben. Hab es damals beinahe sofort geholt nachdem die Band in die Heavy Rotation mit "Chop Suey!" geraten ist. Damals erschienen sie mir sehr exrem, im Gegensatz zu dem Zeug das ich damals gehört habe. Heute lese ich irgendwelche alten Reviews von damals und stelle fest dass sie von manchen Kritikern als beliebig und harmlos hingestellt werden. Als "eine Band die niemanden wehtun". Nun, ich sehe sie definitiv nicht mehr als "extrem" im Sinne von "extreme Metal". Allerdings halte ich das Album nach wie vor für sehr innovativ.
Musiktechnisch eher nicht. Es ist viel eher der Mix aus 08/15 Metal-Riffs mit völlig abgefahrenen Texten die sich im nachhinein als sehr metaphorisch und bedeutungsschwanger herausstellen. Beispielsweise handelt "X" von der Überbevölkerung der Welt, "Deer Dance" von Polizeigewalt, "Bounce" von Gruppensex und "Chop Suey" geht laut Daron Malakian um die Betrachtung von verstorbenen Menschen, je nach Todesart. So werden Drogentote anders betrachtet als zum Beispiel Opfer von tragischen Unfällen. Warum auch immer das Lied nun "Chop Suey!" heißt weiß ich immer noch nicht - jedenfalls ist es eines der meist erkennbarsten Songs. Und auch eines der meistparodierten. Und nun nehme ich mir eine Bürste und trage Make-Up auf.
9/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Toxicity, Science, Chop Suey!, X, Shimmy, Aerials, Bounce, Psycho
Nach all den Jahren immer noch großartig.
Worauf ich besonders hängen geblieben sind diese "Best of Retro Electro/Synthwave"-Compilations. Der Hammer!
Uralte Faith No More Videos :3
Mobys Cover von "That's When I Reach For My Revolver" (Im Original von Mission of Burma)
Green Day Discography: iDos!(2012)
"iDos!" ist das zweite von drei 2012er Alben von Green Day. Wo sich "iUno!" noch irgendwie an den Wurzeln der Band orientiert hat bzw. an unkomplizierte Pop-Punk ist bei "iDos!" so gut wie nichts mehr von zu hören. Aber keine Angst, es ist kein komisches Stadion-Pop-Punk-Album und auch kein Konzeptalbum. Stattdessen spielen Green Day hier Garage Rock bzw. orientieren sich an diesem Sound. Genauso unkompliziert wie der Vorgänger, jedoch mehr rocknrollig als poppunkig. Lol, das
ich das mal sage. Es finden sich definitiv einige gute Sachen hier drauf. Songs mit Ohrwurmcharakter, mit einprägsamen Melodien. Der einzige der mir aber definitiv in Erinnerung geblieben ist heißt "Nightlife" und das auch nur weil er im Gegensatz zu den anderen Song einen innovativen Ansatz zeigt. Ganz so schlecht finde ich das Album nun nicht, jedoch ein besonderer Kracher ist es auch nicht. Es ist zwar schön, dass sie immer wieder versuchen irgendwas neues zu machen. Aber irgendwie geligt es hier nicht wirklich.
5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Nightlife
KoRn Discography: The Path Of Totality (2011)
Zehntes Album von KoRn. Und gleichzeitig das erste von KoRn und Skrillex, Kill The Noise, Feed Me, 12th Planet, Flinch, Datsik, Downlink und Excision. Außer Skrillex alles Namen die mir nichts sagen. Dieses Mal begab sich die Band auf einen äußerst experimentellen Faden. Man arbeitet hier ausschließlich Dubstep-DJs/Künstlern zusammen. So entsteht ein äußerst innovativer Sound. Zwar sind immer noch irgendwo die typischen KoRn-Riffs zu hören, als auch der Dudelsack und Jonathan Davis holt auch sein berühmtes Scatting raus - allerdings ist das nicht zu vergleichen mit den Vorgängern. Die ganzen durchgeknallten Dubstep-Beats fusionieren einfach perfekt mit Davis' Stimme. Es ist ein Wunder. Ich hätte vorher nie gedacht, dass KoRn ein "reines" Elektro-Album rausbringen könnten. Weg vom Oldschool-Sound, weg vom Metal. Wirklich ganz große Klasse, und das sage ich als jemand der Dubstep wirklich nichts abgewinnen kann...
8,5/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Chaos Lives In Everything, Narcissistic Cannibal, Get Up!, Way Too Far
System Of A Down Discography: Toxicity (2001)
"Toxicity" ist eines meiner Lieblingsalben. Hab es damals beinahe sofort geholt nachdem die Band in die Heavy Rotation mit "Chop Suey!" geraten ist. Damals erschienen sie mir sehr exrem, im Gegensatz zu dem Zeug das ich damals gehört habe. Heute lese ich irgendwelche alten Reviews von damals und stelle fest dass sie von manchen Kritikern als beliebig und harmlos hingestellt werden. Als "eine Band die niemanden wehtun". Nun, ich sehe sie definitiv nicht mehr als "extrem" im Sinne von "extreme Metal". Allerdings halte ich das Album nach wie vor für sehr innovativ. Musiktechnisch eher nicht. Es ist viel eher der Mix aus 08/15 Metal-Riffs mit völlig abgefahrenen Texten die sich im nachhinein als sehr metaphorisch und bedeutungsschwanger herausstellen. Beispielsweise handelt "X" von der Überbevölkerung der Welt, "Deer Dance" von Polizeigewalt, "Bounce" von Gruppensex und "Chop Suey" geht laut Daron Malakian um die Betrachtung von verstorbenen Menschen, je nach Todesart. So werden Drogentote anders betrachtet als zum Beispiel Opfer von tragischen Unfällen. Warum auch immer das Lied nun "Chop Suey!" heißt weiß ich immer noch nicht - jedenfalls ist es eines der meist erkennbarsten Songs. Und auch eines der meistparodierten. Und nun nehme ich mir eine Bürste und trage Make-Up auf.
9/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Toxicity, Science, Chop Suey!, X, Shimmy, Aerials, Bounce, Psycho
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Green Day,
iDos!,
Korn,
So isses Musik!,
System of a down,
The Path Of Totality,
Toxicity
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