Die Serie findet 200 Jahre vor "Game of Thrones" statt und exakt 172 Jahre vor der Geburt von Daenerys Targaryen. Mit dem "Haus des Drachen" ist das Haus Targaryen gemeint, das einst den König stellte und eine mehr als große Macht auf der hiesigen Version der Erde war. Ich bin übrigens immer noch der Meinung, dass das nicht die Erde sondern ein anderer Planet ist, aber was soll's.
Zunächst mal geht es um einen nach und nach aufkeimenden Erbstreit. Im Laufe der ersten Staffel stirbt König Viserys I. (Paddy Considine). Es kommt zu einem Konflikt um die Erbschaft bzw. wer der Nachfolger wird. Viserys' erste Tochter Prinzessin Rhaenyra Targaryen (Emma D'Arcy) sieht sich als legitime Nachfolgerin. Allerdings hat Viserys nach dem Tod seiner Ehefrau die Tochter von seiner rechten Hand Ser Otto Hightower (Rhys Ifans), Alicent Hightower (Olivia Cooke) geheiratet und mit ihr Kinder gezeugt. Alicents und Viserys Sohn Aegon Targaryen (Tom Glynn-Carney) wird anstelle ihrer zum rechtmäßigen König über die sieben Lande. Der Erbstreit eskaliert in einen Krieg zwischen zwei Fraktionen. Die eine hält zu Rhaenyra, während die andere zu Aegon hält. Dabei waren Alicent und Rhaenyra früher beste Freundinnen. Auf ihrer Seite steht auch der Bruder des verstorbenen Viserys, Daemon Targaryen (Matt "Doctor Who" Smith). Achja und es gibt hier auch Drachen, die als Kriegswaffen eingesetzt werden. Holy shit.
Es ist zweifelsohne eine interessante Sache. Ähnlich wie bei "GoT" hatte ich zuerst das Gefühl, ich würde mir eine fiktive Doku über eine fiktive britische Königsfamilie angucken. Nur diesmal ist es beinahe so. Zuerst spielt die Serie in einer weiter entfernt Vergangenheit, nur um dann einen Sprung in die Gegenwart zu machen. Es ist zunächst mal etwas komisch, weil es vollkommen überraschend geschieht. Die Kostüme sind großartig, das CGI ist großartig, das Setting ist großartig und ja selbst die Story selbst ist aufgrund von tatsächlichen Erbstreitigkeiten über Macht gar nicht mal so unrealistisch. Auch die ganze Sache mit dem Inzest ist sehr realistisch. Tatsächlich habe ich Schwierigkeiten gehabt, die ganzen Targaryens auseinander zu halten, weil sie alle platinblonde Haare haben. Heiliger Fick, war das schwer. Insgesamt muss ich sagen, dass die Serie ganz schön abgefuckt ist. All die Enthauptungen, Beziehungen mit Verwandten...das ist alles so derbe kaputt. Aber aufgrund der Tatsache, dass die Schauspieler nicht miteinander verwandt sind, kann ich es irgendwie abstrahieren. Zudem macht Aemond Targaryen (Ewan Mitchell), beinahe die gleichen Lippenbewegungen wie Donald Trump, was alles noch viel witziger macht.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen