"Ruun" ist schon das neunte Album von Enslaved und definitiv eins, was mir mehr als zusagt. Ich muss sagen, dass ich progressive Musik zwar auch mag, ich aber grundsätzlich eher chaotischeren Sounds zugeneigt bin. Bei Enslaved gefällt mir tatsächlich ihre progressive Seite wesentlich mehr als die Black Metal Sounds zu Beginn ihrer Karriere. Ich mag auch das neuere Logo viel mehr als dieses, pardon grottenhässliche alte Logo mit dem Thorshammer. Enslaved schaffen es auf "Ruun" sowohl progressive als auch Black Metal Elemente gekonnt miteinander zu verbinden, ohne diese erzwungen klingen zu
lassen. So fusionieren sie typischen BM-Krächzgesang, der jedoch durchaus clean ist und man beinahe jedes Wort erkennen kann, mit sauber produzierten beinahe BM-Riffs und Schlagzeugspiel. Es klingt fast so, als hätte eine Metal-Band sich gedacht "Hey, lass mal eine kleine Stufe runterfahren und alles sauberer einspielen. Oh und diese oder jene Elemente wesentlich epischer in die Länge ziehen ohne alles wie auf einer Fisher Price Telefonanlage für Kinder klingen zu lassen". Dazu kommt noch wunderschöner, melodischer Cleaner Gesang als auch guttural Laute. Thematisch geht es, zum Beispiel im Titeltrack, um eine seelische Freiheit beziehungsweise das Streben nach dieser oder aber das Hineingehen in eine andere Welt nach dem Tode (?). Die Lyrics sind zweifelsohne durchaus kryptisch. Meiner Meinung nach eine wirklich großartige Mischung aus progressiven (sauber produzierte, langsame Riffs, melodischer Gesang) und aggressiven (Krächzgesang, gutturaler Gesang, Blastbeats) Elementen. Fantastisch.
lassen. So fusionieren sie typischen BM-Krächzgesang, der jedoch durchaus clean ist und man beinahe jedes Wort erkennen kann, mit sauber produzierten beinahe BM-Riffs und Schlagzeugspiel. Es klingt fast so, als hätte eine Metal-Band sich gedacht "Hey, lass mal eine kleine Stufe runterfahren und alles sauberer einspielen. Oh und diese oder jene Elemente wesentlich epischer in die Länge ziehen ohne alles wie auf einer Fisher Price Telefonanlage für Kinder klingen zu lassen". Dazu kommt noch wunderschöner, melodischer Cleaner Gesang als auch guttural Laute. Thematisch geht es, zum Beispiel im Titeltrack, um eine seelische Freiheit beziehungsweise das Streben nach dieser oder aber das Hineingehen in eine andere Welt nach dem Tode (?). Die Lyrics sind zweifelsohne durchaus kryptisch. Meiner Meinung nach eine wirklich großartige Mischung aus progressiven (sauber produzierte, langsame Riffs, melodischer Gesang) und aggressiven (Krächzgesang, gutturaler Gesang, Blastbeats) Elementen. Fantastisch.
Anspieltipps: Path to Vanir, RUUN, Tides of Chaos, Heir To The Cosmic Seed
9/10 Pfandflaschen

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