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Mittwoch, 21. Mai 2025

Film der Woche#631: Prey (2022)

Dieser Film ist vor beinahe drei Jahren erschienen und liegt seit ungefähr einem Jahr auf meinem "To Review"-Stapel. Endlich, endlich hat sich eine passende Gelegenheit ergeben. Bei "Prey" handelt es sich um den mittlerweile fünften Film der "Predator"-Reihe, der allerdings vor dem ersten (ja genau den im Dschungel mit Schwarzenegger) spielt, also ein Prequel ist. Mittlerweile komme ich mir schon recht alt und langsam vor, weil ich den hier jetzt bespreche, während der neueste dieses Jahr rauskommt...

Wir befinden uns im Jahre 1719 in den Great Plains Gebirge der zukünftigen USA. Die Handlung fokussiert sich auf einen Stamm der Comanche. Naru (Amber Midthunder), die in ihrem Stamm für die Medizin verantwortlich ist, möchte unbedingt Jägerin werden. Ihre Familie, unter anderem ihr Bruder Taabe (Dakota Beavers) sehen ihr Vorhaben eher skeptisch. Eines Tages verschwindet ein
Familienmitglied, Puhi, und der Rest macht sich auf, um ihn zu finden. Als die Gruppe den Verletzten findet, stellen sie fest, dass die Verletzungen sehr schwer sind und, noch viel wichtiger: auf der Rückreise findet Naru eine gehäutete und zerstückelte Schlange. Das heißt: Es kann kein Tier gewesen sein, dass Puhi so stark verletzt hat - im Gegensatz zu der Behauptung es wäre ein Puma gewesen. Es kommt tatsächlich zu einer Jagd auf den Puma, wobei Taabe erfolgreich ist und Naru bewusstlos wird. Später will sie, weil sie immer noch der Meinung ist dass jemand oder etwas anderes gefährliches da draußen ist, sich selbst darum kümmern. Also macht sie sich auf den Weg in die Wälder, zusammen mit ihrem treuen Hund Sarii. Sie finden tatsächlich einen Bären, doch auch etwas noch viel schlimmeres. Eine anfangs unsichtbare Gestalt, die einfach nur riesig ist und über vollkommen unbekannte Waffen verfügt - und die es mit einem Bären aufnehmen kann (Dane DiLiegro). 

Ich habe viel erwartet und wurde doch enttäuscht. Allerdings von der DVD, die gegen Ende des Films versagt hat, nicht vom Film selbst. "Prey" ist ein großartiges Prequel, dass sich auf angedeuteten historischen Fakten in "Predator 2" als auch einen Comic namens "Predator 1717" orientiert. So haben wir es hier mit einem Menschen zu tun, der vorher schon nach Amerika gereist ist und der indirekt chronologisch später im Film-Franchise auftaucht. Wahrlich indirekt, nämlich durch einen Gegenstand. Diese "dedication to the franchise" finde ich tatsächlich bemerkenswert. Wesentlich interessanter sind allerdings die Kampftechniken die die Comanche anwenden als auch die andauernde Darstellung von Jäger und Beute. So werden die Prinzipien des Predators noch mal aufgezeigt: Er jagt nur die Wesen, die für ihn eine Gefahr sein könnten. Sprich carnivore Tiere als auch Menschen mit Waffen. Ich weiß nicht, inwiefern der Film historisch korrekt ist und wie realistisch die Bräuche der Comanche dargestellt werden. Auf jeden Fall ist es eine willkommene Abwechslung zu andauernder übertriebene Action. Eine Frau allein im Wald gegen einen mächtigen Predator. Wirklich beeindruckend. Auch wenn man meinen könnten, dass die Predator-Storyline beliebig einsetzbar ist und theoretisch zu jedem Zeitpunkt stattfinden könnte. Ich find's tatsächlich sehr gut.

8/10 Pfandflaschen
Trailer:


Mittwoch, 29. März 2023

Comics Monthly#106

Monarch#2

Dieses wunderschöne Werk aus dem Hause Image Comics erzählt uns die Geschichte eines Jungen aus der Stadt Compton, Kalifornien der etwas erlebt hat wovon er noch Jahrzehnte später seinen Nachfahren erzählen wird: einen außerirdischen Angriff auf die Erde. Travon ist ein einfacher Schüler, der gerne mit seinen Freunden abhängt und sich für Astronomie interessiert. Vor einiger Zeit hat er mit seiner (besten) Freundin seine Lehrerin besucht und sie hat ihnen erzählt wie sie vor einigen Jahren ein UFO gesehen hat. Es hat mit einem Strahl den Boden bestrahlt und sie ging dorthin, um nachzusehen. Daraufhin pflanzte sie dort die Lieblingsblume ihrer Mutter. Doch das war irgendwann mal. Jetzt wird die Erde angegriffen, Travons Freunde müssen sich verstecken um zu überleben und er selbst...wurde von Aliens gekidnappt. Er befindet sich nun auf dem Raumschiff und wird untersucht. Irgendwie fühlt es sich für ihn an, als wüsste er nicht mehr wer bzw. was genau er ist. Als würden in seinem Körper zwei unterschiedliche Organismen wohnen. Doch die Außerirdischen wollen ihm nichts böses, sondern ihm beibringen, was für eine Rolle er im Angriff auf die Erde spielt.


Fuck, das war ganz schön schwer, das hier nicht zu spoilern. Ich sage es, wie es ist. Es ist ein fantastischer Comic. Tatsächlich. Sicher, das Konzept "Erde wird angegriffen, weil die Menschen viel zu viel Zeit ires Lebens damit verbringen sich selbst zu vernichten und sie verdienen es nicht zu leben etc. etc." ist nicht neu. Allerdings ist die Art und Weise wie die Bilder die Geschichte transportieren so unfassbar schön. Ich mag die Farbkonstellationen, die "normale" Art wie die Menschen gezeichnet sind. Gleichzeitig ist der Comic so mysteriös weil man zwar vermuten könnte, was als nächstes passiert es aber doch nicht so genau weiß. Und ich wiederhole mich zwar, aber: Verdammt ist das schön gezeichnet. Ich bin wirklich sehr fasziniert.

8,5/10 Pfandflaschen
Made by: Rodney Barnes, Alex Lins, Luis NCT
Erhältlich bei Image Comics

Predator#1

Okay, halten wir mal die Fakten fest. "Predator" gehört 20th Century Fox. 20th Century Fox wurde von Disney aufgekauft, darum sind die ganzen Predator-Filme jetzt auch auf Disney Plus zu sehen. Marvel wurde ebenfalls von Disney aufgekauft, darum sind Predator Comics jetzt nicht mehr bei Dark Horse sondern eben bei Marvel zu finden. So einfach ist das.

Zu Beginn des Comics sehen wir mehrere bewaffnete Menschen die auf einem dschungelhaften Planeten landen und prompt vor lauter Yautja (so heißt die Spezies der Predatoren) flüchten müssen. Sie versuchen, sich mit Waffen zu wehren, einige werden jedoch brutalst abgeschlachtet. Es fliegen Köpfe. Es sind verschiedene Menschen. Sie sehen aus wie Polizistinnen, Soldaten, Waffenfreaks und einfach nur "schwere Jungs". Irgendwann kommt es zu einer Art Atempause. Man hat es geschafft, vor den Predatoren zu fliehen und berät sich nun. Es stellt sich heraus, dass alle aus verschiedenen Zeiten
stammen. Scheinbar ist grade das Jahr 2052(?) und die ganzen Gestalten die sich jetzt in einer Höhle auf einem unbekannten Planeten verstecken müssen stammen aus den Jahren 1987, 1997, 2015, 2022 usw. usf. Nach und nach sammelt man Informationen - ein Soldatenehepaar dass auch dabei ist offenbart ihr Wissen: Die Yautja sammeln Spezies um sie zu jagen und um so ihre Fähigkeiten zu perfektionieren. Jetzt muss man einen Weg finden, hier zu überleben und vielleicht auch wieder weg zu kommen.

Zunächst dachte ich mir, dass es irgendwie uninteressant sein wird. Man sieht wie die ganzen Leute von den Yautja umgebracht werden, es ist irgendwie spaßig aber durchaus berechenbar. Dann kommt der ganze Aspekt mit den Zeitreisen, der alles auf eine interessante Ebene bringt. Es besteht eine Kontinuität mit den Filmen "Predator" 1 und 2 als auch "Predators" und "Predator: Upgrade". Insgesamt überrascht der Comic einen mittendrin doch, ist aber trotzdem relativ berechenbar. Ich meine, die Masche die von den Predatoren seit Jahrtausenden gebracht wird, ist halt einfach nicht neu. Wer jemals einen Predator Comic von Dark Horse gelesen hat, weiß das. Trotzdem hatte ich Spaß, wenn auch nur kurzweilig.

6/10 Pfandflaschen
Made by: Ed Brisson, Netho Diaz
Erhältlich bei Marvel Comics

Where Monsters Lie#2

Was passiert eigentlich mit all den Serienkillern, paranormal wie nicht-paranormal, während sie grade nicht massenweise Menschen abschlachten und für Unruhe sorgen? Eine Serienmörderin, die von einer lebenden Bauchrednerpuppe begleitet wird? Ein Killer-Clown? Ein Hannibal-Lecter-Abklatsch? Nun, sie leben in einer geschlossenen Gemeinschaft namens Wilmhurst. Ich weiß nicht, was in der letzten Ausgabe passiert ist, aber ein kleiner Junge, der nur Merriweather genannt wird, hat wohl etwas schlimmes in Wilmhurst erlebt und wird gerade von Special Agent Connor Hayes verhört. Um das ganze Prozedere legal zu machen, bringt Hayes ihm nach Wilmhurst um per Zeugenaussage festzustellen, wo die ganzen Killer sich befinden. Hayes selbst ist Überlebender zweier Angriffe. Vor zwanzig Jahren wurden seine Mutter und Schwester auf einer Kirmes vom Psychokiller Daniel Dawson umgebracht. Vor fünfzehn Jahren überlebte er den Angriff eines weiteren Gestörten in einem Waisenhaus. Nun ist Hayes eine lebendige Waffe, die sich zur Aufgabe gemacht hat, die Welt von Monstern/Killern/Psychopathen zu befreien. Mithilfe von mehreren Polizisten infiltriert er das Gelände und trifft auf eine alte Frau namens Zel, die laut seinen Recherchen scheinbar seit Jahrzehnen nicht gealtert ist und eine Art Mentor für den ganzen Killerhaufen ist. Sie war auf dem besagten Massaker zugegen und hat Daniel Dawson für einen "guten Job" gelobt. Doch es läuft alles nicht so wie gedacht. Die skurrillen Anwohner entschließen sich Widerstand gegen die Polizei zu leisten und "a bunch of cops" umzubringen. Der Killer Clown holt sogar einen Flammenwerfer raus.


Eine witzige Idee, die auf mehrere Horrorfilmfranchises anspielt, die ich grade gar nicht aufzählen will. Aber auch auf Real Life Serienkiller. Ich weiß nicht, ob die Idee des Comics etwas neues ist. Es ist nichts neues, dass ein Survivor mit voller Wucht zurückkehrt und seinen Peingern den Garaus als auch die Welt besser machen will. Und natürlich ist es auch nicht neu, dass eine mystische Kraft (in Form eines Menschen) die menschlichen bösen Kräfte irgendwie unterstützt. Tatsächlich wirkt der Comic aber ziemlich frisch auf mich. Die fast schon skizzenartigen Zeichnungen von Piotr Kowalski und die Farben von Vladimir Popov gefallen mir. Kyle Starks schrieb die Story und ich glaube, er wollte absichtlich etwas super skurrilles erschaffen. Allerdings wirkt der Character von Connor Hayes erstmal irgendwie flach. Witziger sind die ganzen Serienkiller mit illustren Namen wie... Richard (der Clown), Packrat, Puzzleman oder... FUCKMASTER (ja, richtig gelesen). Ich bin nicht ganz sicher, in was für eine Richtung sich das hier entwickeln wird, aber... es könnte vielleicht witzig werden.

7/10 Pfandflaschen
Made by: Kyle Starks, Piotr Kowalski, Vladimir Popov
Erhältlich bei Dark Horse Comics

Donnerstag, 13. August 2020

Comic Book Review#449: Aliens vs. Predator: War#3 (1995)

Nur noch vier Comics und ich habe tatsächlich die "100 Comics für 15€" von Comicland Dortmund durchreviewt. Hat ja nur zwei Jahre gedauert.

Das hier ist die dritte Ausgabe von vier. Es ist also schon einiges im Vorfeld passiert und ich kann nur bedingt gut in die Story einsteigen. Es geht um eine Soldatin(?) namens Machiko, die Teil einer
sogenannten "Skeleton Crew" auf einem Predator-Raumschiff ist. Damit ist die minimale Anzahl der Besatzung gemeint, die die Grundaufgaben des Raumschiffs erledigen muss. Sie erhält einen Notruf von Big Archey, einer Untersuchungsplattform einer großen Firma namens Chigusa, welche Patienten eingesperrt und in Quarantäne gesteckt hat. Nachdem diese aus ihren Zellen fliehen konnten, werden sie von Predatoren gejagt und senden einen Notruf aus. Als Machiko feststellt, dass ihre Predator-Kameraden tatsächlich Menschen und keine Aliens jagen beschließt sie zur Hilfe zu eilen. Auf dem Raumschiff befindet sich übrigens auch ein überaus großes Exemplar einer Alien-Mutter.

Also, soweit ich das verstanden habe und nachrecherchiert habe ist Machiko eine Überlebende einer großen Vernichtungswelle und hat sich den Respekt eines Predator-Clans, oder wie man sie in der Fachsprache nennt, Yautja, erarbeitet. Sie ist ein Mensch, der unter Yautja lebt und jagt. Als sie jedoch erkannt hat, was ihre wahren Absichten sind, beschließt sie auf der Seite der Menschen zu stehen und ihnen in einer Notlage zu helfen. Diese Menschen sind übrigens Überlebende eines großen Zwischenfalls auf dem Raumschiff Nemesis, was man in "Aliens: Berserker" nachlesen kann.

Eine ziemlich ungewöhnliche Art. Normalerweise kenn ich das, dass Menschen quasi andauernd zwischen den Front geraten. Also zwischen Aliens und Predators. Diesmal ist es tatsächlich nicht viel anders. Allerdings steht auf der Seite der Menschen eine Frau die sich einst den Respekt der Yautja erarbeitet/erkämpft hat und ihre Kampftechniken beherrscht. Die Zeichnungen sin relativ simpel, nicht besonders gruselig oder so sondern naja... relativ Action-Cartoon-mäßig. Bei den Menschen ist es mir ziemlich egal, allerdings hätte sich Jim Hall mehr Mühe bei den Creatures geben können. Über die Darstellung des Weltraums und der Raumschiffe kann ich hingegen gar nicht meckern. Ich fände es allgemein viel besser, wenn der Comic weniger bunt wäre und eine beklemmende Atmosphäre besser einfangen würde.

5,75/10 Pfandflaschen
Made by: Randy Stradley, Jim Hall

Dienstag, 12. Mai 2020

Comic Book Review#436: Dark Horse Presents#46 (1990)

Schön mal wieder Comics zu lesen die ein Monat vor meiner Geburt rausgekommen sind. Dark Horse Presents war eine monatliche Comicsammlung von Dark Horse in welcher verschiedene Titel vorgestellt wurden. In dieser Ausgabe: Predator, Bacchus und Crash Ryan.

Die erste Story spielt 8 Jahre nach dem ersten Weltkrieg. Irgendwo in einem Wald in den USA. Wahrscheinlich Louisiana, New Orleans oder so. Drei Männer suchen nach einem entflohenen Häftling der mehrere Menschen auf dem Gewissen hat. Dabei werden sie von einem Predator beobachtet, der beschließt ihren Job zu erledigen. Zeichnungen von Rob Walton und Armando Gill, Story von John Arcudi. Stinknormale Predator-Story bei welcher der Dreadlock-Alien in zwischenmenschliche Geschehnisse eingreift. Sehr kurz, nicht innovativ aber unterhaltsam.

Die zweite Story handelt von einem Typen namens Crash Ryan, der im einem Amerika der 30er Jahre lebt. Er befindet sich in einer Minenarbeitersiedlung in welcher ein Unglück geschehen ist bei welchem mehrere Arbeiter in einem Schacht gefangen sind. Die Leitung will die Kumpel verrecken und die restlichen Arbeiter weiter arbeiten lassen. Geschrieben und gezeichnet von Ron Harris. Sehr interessant und perfekt die anti-kommunistische Stimmung der damaligen Zeit einfangend. Wirklich verdammt gut.

Crash Ryan wird von „Bacchus“ unterbrochen und am Ende der Ausgabe fortgesetzt. In „Bacchus“ geht es um den griechischen Weingott, der Teile seines Lebens erzählt. Mittlerweile sieht er aus wie eine Mischung aus Marv (Sin City), The Goon und Marlon Brando. Er erzählt davon wie er einst alle Frauen in Thebes dazu brachte sich zu besaufen und ihm willenlos zu folgen. Dafür wurde er verhaftet. Als der Bürgermeister Pentheus ihn besuchte, überzeugte er ihn sich in Frauenkleider und Perücken zu Hüllen und zu den Frauen zu gehen. Als diese mitbekamen dass derjenige da ist der ihren Gott verhaften ließ, rissen sie ihn in Stücke. Seine Mutter riss ihm höchstpersönlich den Kopf ab.
Von Eddie Campbell und Wes Kublick. Holy shit, ich das wäre absolut langweiliger Scheiss. Aber es ist sehr mitreißend. Und verdammt noch mal gut gezeichnet.

Insgesamt eine sehr gute Ausgabe. Und ich bin mal so frei und gebe:
9,75/10 Pfandflaschen

Samstag, 28. März 2020

Comic Book Review#433: Predator: The Bloody Sands Of Time#2 (1992)

Dieses Mal handelt es sich um eine umfangreichere Rückblickgeschichte.

Ein Typ und seine Assistentin (die fließend Französisch spricht und fähig ist zu übersetzen) sind auf Dokumente aus dem ersten Weltkrieg gestoßen. Sie hat sich die Mühe gemacht, diese zu übersetzen
und liest nun daraus vor. Es handelt sich um das Tagebuch eines französischen Soldaten namens Jean Brunaud, der im I. Weltkrieg gedient hat und dort die schlimmsten Gräuel überhaupt erlebt hat. Wo auch immer die französische Armee gewesen ist und auf die Deutschen getroffen hat, schien es als ob eine Geisterarmee ihnen hinterher war. Unsichtbare Wesen, die Soldaten abgeschlachtet haben, die Leichen aufgehängt und ihren Waffenbestand geplündert haben. Neben sonstigen Ekelhaftigkeiten wie den Senfgaseinsatz der Deutschen ist das heimliche Auftauchen der Predators wohl das brutalste an diesem Krieg. Doch es trifft nicht nur die Franzosen, auch die "Boches" kriegen es mit dem Außerirdischen zu tun und halten es für eine Art Übermenschen-Waffe der Franzosen. Was sie nicht wissen ist: Predators tauchen immer dort auf, wo große Konflikte bestehen und dadurch ein heißes Klime entsteht. Im Laufe der Geschichte wurden mehrere Befehlshaber verschiedenster Armeen wegen Übertreten des Kriegsrechts und Menschenrechtsverletzungen angeklagt. Jeder behauptete, dass unsichtbare Wesen für die Abschlachtungen verantwortlich waren. Doch keiner wollte ihnen glauben. Das Tagebuch des französischen Soldaten ist der beste Beweis dafür.

So lob ich mir das. Zweite Ausgabe von zwei. Und ich muss nicht die erste gelesen haben um zu verstehen, worum es geht. Es ist quasi selbsterklärend. Eine ganz banale Throwback-Story aus dem ersten Weltkrieg. Predators sind involviert. Beziehungsweise eigentlich nur einer. Und sie schlachten einen Haufen Soldaten ab, dieses. Jenes. Und so. Zeichnungen von Dan Bary und Chris Warner, die genauso in jedem Kriegscomic hätten erscheinen können. Sehr dramtisch, blutig und detailliert. Vor allem die Explosionen. Im Prinzip ein typischer Predator-Comic, jedoch wie immer ziemlich unterhaltsam.

Made by: Dan Barry, Chris Warner, Gail Beckett
7,5/10 Pfandflaschen

Freitag, 20. März 2020

Comic Book Review#432: Predator: Kindred#4 (1997)

Wie so oft in der Comicland-Kiste ist das hier die vierte von vier Ausgaben einer kurzen Miniserie. Diesmal ist das Aufeinandertreffen von Menschen und Predatoren ein etwas anderes.

Wir befinden uns in irgendeiner us-amerikanischen Kleinstadt irgendwo in einer bergigen Region. Ein verurteilter Mörder namens James McCutcheon ist aus Polizeigewahrsam ausgebrochen und
treibt sich im Wald herum. Ausgestattet mit einem Gewehr ist er äußerst gefährlich. Gleichzeitig befindet sich dort auch ein Predator der ihn beobachtet. Ein ehemaliger Polizist/Soldat, genannt Buddy macht seiner Frau große Sorgen. Er ist getrieben von Rache für den Tod seines Vaters. Dieser wurde vor Jahren von einem Predator umgebracht. Nun zieht sich Buddy eine ganze Predator-Rüstung an (wo er sie her hat, das weiß ich nicht) und zieht los um "that thing that killed my father" umzubringen. Zur selben Zeit will eine junge Polizistin namens Kelly den im Wald herumschleichenden Mörder dingfest machen. Es kommt wie es kommen muss(?): Ein Showdown zwischen den Mörder, der Polizistin, den Predator und dem rachsüchtigen Buddy.

Endlich mal eine andere Art von Story. Kein Dschungel, keine Aliens sondern ein Mann mit Insel-Frisur getrieben von Rache, der den Schädel seines Vaters mit sich trägt. Und ein Mörder den Predator wie einen Gott verehrt und für ihn eine Jungfrau opfern will. Geschrieben von Jason R. Lamb und Scott Tolson, gezeichnet von Roger Petersen. Sehr unkomplizierter, bunter Stil der interessanterwise zu den vergossenen Blut und abgetrennten Gliedmaßen passt.Erinnert mich an Sunday Morning Cartoons wie Batman/Godzilla/Men in Black. Nur für Erwachsene. Kurz, unterhaltsam und rundum gelungen.

7,5/10 Pfandflaschen

Mittwoch, 24. Juli 2019

Comic Book Review#399: Predator vs. Magnus Robot Fighter#2 (1993)

Allrighty, hier kommt also der zweite und der letzte Teil.

Alles in allem ist der weitere Verlauf der Handlung ziemlich simpel. Magnus kämpfte mit dem Predator der nur sein X-O-Helm (seine Trophäe) wieder haben will und wurde von ihm mit einem Netz an die Wand genagelt. Der besagte Helm wurde von einem gewissen Typen namens Hartwig geklaut, der selbst illegale Jagden veranstaltet und von Magnus verachtet wird. Der Predator will
Hartwig umbringen und sich den Helm wieder zu eigen machen. Während der ganzen Kämpfe zwischen Magnus, Predator und Hartwig bzw. seinen Schergen macht es sich bemerkbar wie der Predator agiert. Später findet Magnus durch Professor Talltree heraus was es denn genau für ein Wesen ist. Predators jagen aus sportlichen Gründen, hängen ihre Opfer anschließend kopfüber auf und behalten ihre Wirbelsäulen als Trophäen. Sie töten allerdings niemanden der unbewaffnet ist - darum ließ der Predator Magnus' Partnerin Leeja am Leben. Nun muss Magnus eine für ihn schwere Aufgabe erfüllen. Hartwig, die Person die für ihn alles falsche und korrupte verkörpert beschützen und den Predator, dessen Ehrenkodex er respektiert töten.

So wie die Story endet, endeten so einige Predator-Storys. Der Haupt"bösewicht" wurde erledigt und anschließend von seinen Artgenossen abgeholt. Der Mensch bekam selbst eine Art Trophäe. Allerdings weigert sich Magnus, diese anzunehmen. Ich finde es interessant in was für einen Gewissenskonflikt der Mann gerät. Und er tatsächlich etwas tun muss, was ihm selbst zuwider ist. Das ist ne interessante Wendung, weil die Predators ansonsten immer nur als unsichtbare blutrünstige Killer gesehen wurden - dass sie allerdings unbewaffnete nicht töten wurde nicht sonderlich beachtet. Darum finde ich das insgesamt ziemlich abwechslungsreich. Außerdem ist das Setting in der Zukunft ziemlich cool.

8/10 Pfandflaschen
Hier könnt ihr den Comic auf YouTube lesen:

Dienstag, 16. Juli 2019

Comic Book Review#398: Predator vs. Magnus Robot Figher#1 (1992)

Predator gegen wen? Magnus Robot Fighter? Noch nie gehört.

Darum musste ich mal informieren. Über die Yautja, auch bekannt als Predatoren dürftet ihr alles wissen. Magnus ist eigentlich aus dem Gold Key Verlag gewesen, der in den 90er Jahren von Valiant übernommen wurde. Es handelt sich um einen Menschen aus dem Jahre 4001, welcher in einer technisch völlig überlegenen Gesellschaft lebt. Diese sprudelt nur so von Robotern die nach Isaac Asimovs Gesetzen handeln. Eigentlich. Magnus wurde selbst von einen Roboter trainiert um andere Roboter als auch verschiedene andere Gefahren abzuwehren. Er ist zwar ein Mensch, braucht aber keine Waffen im Nahkampf da seiner Aussage zufolge sein Körper eine einzige Waffe ist.

Die Handlung beginnt im Jahre 3999 in einer Minenkolonie die von Predatoren angegriffen wurde. Ein Haufen Soldaten ist zahlenmäßig zwar unterlegen schafft es aber die Außerirdischen zu besiegen. In deren Raumschiff finden sie ein sogenanntes X-O-Helm, welches als Trophäe dient. Ein Predator konnte allerdings fliehen und kehrt im Jahre 4001 wieder zur Erde zurück um die besagte Trophäe wiederzuerlangen. Von nun an kriegen wir mit wie irgendwelche fiesen Roboter/Androidenjäger eine Androidenfrau das Leben schwer machen bis Magnus zur Hilfe eilt. Der wie ein Kolonialist gekleidete Jäger wird von irgendjemanden erschossen und teilt im Sterben Magnus mit, dass er in seinem Haus das besagte X-O-Helm beherbergt. Magnus nimmt dieses an sich und trifft sich daraufhin mit seiner Freundin Leeja. Sie wiederum hat irgendwelche übersinnlichen Kräfte und ist die ganze Zeit der Meinung dass der Helm sie beobachten kann. Kurze Zeit später taucht der besagte Predator auf und will den Helm an sich reißen.

Ich fands zuerst leicht unübersichtlich, also schwer zu verstehen wer wer ist. Bis ich geschnallt habe, dass es eine Gruppe von menschlichen Jägern gibt die den Helm an sich gerissen haben, Magnus ihn nun hat und der Predator sich diesen von ihn zurückholen will. So weit so gut. Dazu kommen noch ziemlich coole Szenen in welchen durch Fenster gesprungen wird oder als Magnus den Predator mitteilt "I don't need a weapon, you ugly brute! I AM a weapon!" Ich frage mich, wie lange es dauern wird bis beide merken dass sie sich eigentlich gar nicht feindlich sein müssen. Nice Story von Jim Shooter, cooles Design von John Ostrander. Ich bin zufrieden.

7,5/10 Pfandflaschen

Samstag, 9. Februar 2019

Film der Woche#376: Let's wrap that shit up!

Sodala. Ich habe beschlossen, den Shit up zu wrappen. Das heißt, ich schließe diverse Filmreihen ab bzw. update sie mal. Weil ich das halt so mache.

Ant-Man and the Wasp (2018)

Falls ihr euch für das Review zum ersten Film interessiert, so klickt hier. Wenn euch das Marvel Cinematic Universe als solches interessiert so geht auf die Seite "Marathons" und guckt euch nach "Marvel Cinematic Universe" um.


"Ant-Man and the Wasp" spielt nach den Ereignissen in "Captain America: Civil War". Nachdem auf dem Leipziger Flughafen mehrere Helden, unter anderem auch Ant-Man, aufeinander geprallt sind sitzt Scott Lang (Paul Rudd) nun seine Strafe ab. Der Nachfolger von Hank Pym (Michael Douglas) als Ant-Man konnte mit der US- als auch mit der deutschen Regierung eine mildere Strafe aushandeln, damit er seine Tochter regelmäßig sehen kann. Die zwei Jahre Hausarrest inklusive Fußfessel sind beinahe um. Eines Tages hat er während es eines Badewannenaufenthalts einen Traum. Darin sieht er die junge Hope van Dyne (Evangeline Lilly) die mit ihrer lange verschollenen Mutter Janet (Michelle Pfeiffer) spricht. Vor vielen Jahren waren der erste Ant-Man Hank Pym und die erste Wasp Janet Van Dyne nämlich auf einer geheimen Mission bei welcher sie sich auf einen subatomaren Level verkleinern mussten. Janet ist allerdings niemals zurückgekommen. Kurze Zeit nachdem Scott Hank darüber bescheid gibt wird er von Hope entführt. Sie und ihr Vater sind der Meinung, dass Janet noch am Leben ist und planen, sie zu retten. Dafür basteln sie schon länger an einer Art "Tunnel", welcher in die subatomare Ebene führt. Da Scott damals in Deutschland den Ant-Man-Anzug unerlaubt verwendet hat und Hank als auch Hope deswegen vom FBI gesucht werden, hat er einiges gut zu machen. Wegen des merkwürdigen Traums den er hatte sind Vater und Tochter der Meinung, dass Scott eine Art mentale Verbindung zu Janet aufbauen kann....

Der zweite Teil spielt quasi während der Ereignisse in "Avengers: Infinity War" bzw. kurz davor. Wenn ihr den Film zu Ende seht, also auch nach dem Abspann, dann wisst ihr was ich meine. Jedenfalls erinnert er mich an diese ganzen Sequels die früher direkt auf Video bzw. DVD rausgekommen sind. Und gleichzeitig irgendwie an Spy Kids 2, 3D, 4 und wie auch immer die Teile hießen. Wahrscheinlich wegen der Fülle an Gadgets und Witzen. Aber das macht den Film nicht schlechter. Im Gegenteil: er ist mindestens genauso witzig wie der erste und kann dementsprechend gut mithalten. Ich mag die Filme, die sich um die weniger bekannten Helden drehen sowieso viel mehr. Props außerdem an die Originaltreue.

8,75/10 Pfandflaschen
Trailer:


Halloween (2018)

Bevor ich mit dem Review beginne, möchte ich festhalten dass es nun VIER Halloween-Erzählstränge gibt. Dazu verlinke ich gerne noch mal alle Filme. Hier und jetzt. Ihr erinnert euch hoffentlich: Teil 3 hat nichts mit der eigentlichen Storyline zu tun, deswegen nehm ich ihn hier komplett raus. Achja, SPOILER eventuell.

Storyline 1: Halloween (1978), Halloween II als auch Halloween IV-VI
Storyline 2: Halloween (1978), Halloween II, Halloween: 20 Years Later (1998), Halloween Resurrection
Storyline 3: Halloween und Halloween II von Rob Zombie
Storyline 4: Halloween (1978) und dieser Film hier.

Anyways: "Halloween" ist der direkte Sequel zu "Halloween". Hätte man dem Titel eine 2 hinzugefügt, hätte es glaub ich für noch mehr Verwirrung gesucht, da es schon zwei Filme mit dem Titel gibt. Dieser Film ignoriert alle Filme, die nach dem Original rausgekommen sind. Folglich stellt es sich NICHT heraus, dass Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) Michael Myers' (Nick Castle) uneheliche Halb-Schwester ist. Außerdem ist er NICHT am Ende von Teil 1 geflohen sondern konnte direkt danach verhaftet und in eine psychiatrische Anstalt gebracht werden, wo er die letzten 40 Jahre verbracht hatte. Ein investigatives Journalistenteam will ihn interviewen und bringt tatsächlich seine Maske mit. Michael schweigt, wie sonst auch immer, fühlt sich allerdings offensichtlich vom
Anwesen seiner geliebten Maske getriggert.... Danach machen wir bekanntschaft mit einer 40 Jahre älteren Laurie Strode, die zwei Scheidungen mitgemacht hat. Außerdem wurde ihr mit 12 Jahren ihre Tochter vom Jugendamt weggenommen. Laurie hat nämlich sich selbst und ihr Kind ihr ganzes Leben lang auf die Rückkehr von Michael Myers vorbereitet. Er dominiert ihr Leben immer noch. Als Michael bei einem Gefangenentransport tatsächlich ausbricht wird es bitter ernst. Nicht nur für Laurie sondern auch für ihre Tochter Karen (Judy Greer) und ihre Enkelin Allyson (Andi Matichak).

Positives zuerst: Ich mag den realistischen Ansatz. Michael ist ein gealterter Mann mit grauen Haaren und einem scheinbar blinden Auge. Natürlich weil Laurie ihn damals ins Auge gestochen hat. Nehme ich an jetzt. Mir gefällt auch die Art und Weise wie die Vorgängerfilme zitiert werden. Sei es jetzt die Szene in der öffentlichen Toilette oder das mysteriöse Auftauchen von Laurie Strode. Damals war es nämlich Myers der irgendwo heimlich im Hintergrund rumlungerte oder nach einem Sturz einfach verschwand. Diesmal ist es Laurie. Das ist tatsächlich ziemlich cool. Allerdings hat der Film außer Zitaten und einen gewissen Nostalgie-Wert nicht viel zu bieten. Trotzdem finde ich, dass er einen würdigen, da einen scheinbar endgültigen Abschluss darstellt. Deswegen fand ichs auch sehr schade, als ich herausfand dass weitere Fortsetzungen geplant seien. Naja...

6,75/10 Pfandflaschen
Trailer:


The Predator (2018)

Falls ihr euch für die anderen Predator- als auch Alien-vs.-Predator-Filme interessiert so klickt hier und hier.

Insgesamt schon der sechste Film über die außerirdische Rasse der Yautja und spielt im selben Universum. Während eines gefährlichen militärischen Einsatzes stürzt ein außerirdisches Raumschiff ab. Der Scharfschütze Quinn McKenna (Boyd Holbrook) kämpft daraufhin mit einem Predator und überlebt das ganze. Er schafft es sogar nach dessen vermeintlichen Tod seinen Helm und sein Tarngerät zu entwenden. Da er diese wohl nicht einfach so über die Grenze bekommt, schickt er sie
per Post an seine Privatadresse. Zuhause angekommen wird das Paket von seinem Sohn Rory (Jacob Tremblay) geöffnet, der Asperger-Autist ist. Quinn selbst befindet sich jedoch mittlerweile mit anderen psychisch labilen Soldaten auf den Weg eingesperrt zu werden, damit niemand vom Predator-Vorfall irgendwas mitbekommen. Das Wrack, einschließlich des Predators wurde schon längst geborgen und in einem Militärlabor auseinandergenommen. Im Laufe des Films erwacht der Predator allerdings aus seinem Koma und tötet diverse Ärzte und Militärs. McKenna und seine neue Crew an irren GIs schließen sich zusammen um am Leben zu bleiben. Dabei ist auch Dr. Casey Brackett (Olivia Munn) die als einzige das Erwachen des Predators überlebt hat. Überraschenderweise spielt Quinns Sohn eine entscheidende Rolle in der ganzen Sache, da er schlau genug ist sowohl die Maske als auch das Tarngerät zu benutzen....

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was das große Problem an dem Film ist. Er benutzt zwar sämtliche Actionfilm-Klischees und nimmt sich stellenweise ziemlich ernst, glänzt aber mit guten Toiletten-Humor. Insgesamt eine ziemlich gelungene Nicht-Fortsetzung. Die Charaktere sind zwar alle prädestiniert zu sterben, bleiben aber sehr sympathisch. Und oh mein Gott, es gibt schon wieder diese Predator-Hunde :D

7/10 Pfandflaschen
Trailer:

Freitag, 26. August 2016

Comics Monthly#32

Yesssss. Und wieder ein „Comics Monthly“. Diesmal (mal wieder) fast ohne DC/Marvel. Ich versuche die Quote von den beiden etabliertesten Verlagen immer noch niedrig zu halten, weil ich dadurch an noch mehr interessante Comics von anderen Häusern rankomme.

Batman#1

DC is at it again. Schon wieder wurden etliche Titel neugestartet, diesmal unter dem gemeinsamen Namen „DC Universe Rebirth“. Uralt-Serien wie „Action Comics“ oder „Detective Comics“ haben jedoch ihre alte Zählung zurückgbekommen. Deshalb ist jetzt bspw der zweitgenannte Titel bei Ausgabe 900irgendwas. Höchstwahrscheinlich damit man irgendwann die Ausgabe #1000 rausbringen darf zum Preis von Drölf Dollar die Ausgabe. Wobei dafür wäre ja nicht mal n Neustart erforderlich gewesen. Anyways….

Die „erste“ Ausgabe wurde von Tom King geschrieben und David Finch gezeichnet. Es geht um einen plötzlichen Flugzeugabsturz über Gotham. Batman ist natürlich drauf und dran Menschenleben zu retten und beabsichtigt tatsächlich auf dem Flugzeug oben drauf zu landen und das Ding ganz safe richtung Wasser zu manövrieren. Es kommen ihm allerdings zwei neue Superhelden zur Hilfe, über die man...noch gar nichts weiß: Ein Superman-Verschnitt namens Gotham und sein Sidekick Gotham Girl.

Ich habe bis jetzt jede einzelne deutschsprachige Ausgabe von der New52-Serie (ich meine die von Scott Snyder und Greg Capullo) verschluckt und bin gespannt wie sie zu Ende geht. Das hier ist im Übrigen eine würdige Fortsetzung – man sieht Batman bei dem zu was er am Besten kann. Menschenleben retten und dabei seinen eigenen Kopf und Kragen riskieren. Ich find das gut, dass man nicht (wie so oft) auf irgendeinen altbekannten Bösewicht gesetzt hat, sondern stattdessen neue Charaktere vorgestellt hat. Jedoch fehlt hier noch das große Wumms. Fazit: Es ist gut, aber ob es so gut ist dass ich das unbedingt weiter kaufen muss? Ich weiß es noch nicht.

7,5/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei DC für 2,99$

Kill or be killed#1

Erschaffen von Ed Brubaker, Elisabeth Breitweiser und Sean Philips.

Die erste Ausgabe beleuchtet die Story eines armen College-Studenten namens Dylan, der im Leben ziemlich hinterhinkt. All seine Freunde sind schon sehr weit gekommen nur er scheint für immer ein Loser zu sein, der sich nicht selbst behaupten kann. Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch wird ihm von jemand nicht von dieser Welt eine Art Sebsterhaltungsgabe gegeben. Der Preis dafür ist allerdings hoch. Dylan hat von nun an die Augabe, Menschen zu töten. Aber nur die ganz böhsen. Die ganz schlimmen. Ihnen wehtun, mit Knarren, Baseballschlägern und Fäusten.

Sofort zugegriffen, nachdem ich gecheckt habe dass die Ausgabe halbwegs aktuell und ganz schön dick ist. Für 3,99$ ganz schön preiswert. Es wird hier ein Elephant von einem Erzählstrang angeboten. Richtig riesig, aus der Ich-Perspektive. Dylan redet nämlich ganz schön viel über sich selbst, seine Situation, seine Mitmenschen. Besonders gefällt mir wie man die Aufmerksamkeit des Lesers kriegt. Erst wird nämlich von Dylans Mörderkarriere erzählt, man findet das interesssant und liest so immer weiter bis sich erklärt hat, warum er das überhaupt tut. Dabei ist auch die Farbgebung übrigens auch ganz schön. Meistens dominiert aber die Farbe schwarz. Auf Schwarz. Auf Schwarz. Dieser Comic ist sehr gut. Werd ich mir mehr kaufen? Nein, ich warte aufs Trade. :P (als ob es nicht jeder Comicleser schon mal gesagt hat)

8,5/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei Image Comics für 3,99$

Predator vs Judge Dredd vs Aliens#1

Ein Crossover das ganz stark nach „OMG The 90ies! Do you remember?!“ (shut the fuck up!) schreit. Damals gabs nämlich etliche Crossovers zwischen dem Behelmten aus Megacity One, den Terminator, den Aliens, den Predatoren, Robocop usw. usf. Achja, und Superman. Und Batman.

Wie auch immer – die Story spielt sich ab auf unserer Erde. In der Nähe des Metropols Megacity One, in welcher Judge Dredd zusammen mit anderen Richtern auf Patrouille ist. In einem Biotop, ganz in der Nähe ist ein Predator-Raumschiff gelandet. Die Einwohner des Biotops sind antropomorphe Tiere die einen verrückten Wissenschaftler dienen – und auch den abgestürzten
Predator gefangen nehmen. Gleichzeitig folgt Judge Joe Dredd einen Verbrecher in dieses Biotop weil „I am the law.“ (Ja er hats wirklich gesagt. Unglaublich, oder?!) Eine Schlammschlacht ist quasi vorprogrammiert. Aber noch ist ja gar nichts geschehen.

Ein relativ vorhersehbarer, kurzweiliger Spaß von John Layman und Chris Mooneyham. Hier passiert nichts was man nicht schon vorher gekannt hätte: Predator erkundigt eine andere Welt, Dredd geht auf Verbrecherjagd. Und irgendwie müssen die beiden zusammen kommen. Es ist sicherlich kein Meisterwerk – eher sowas wie ein Popcorn-Comic, aber ich hatte immerhin Spaß.

7/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei IDW/Dark Horse Comics für 3,99$

Thief of Thieves#33

Ausnahmsweise mal keine #1-Ausgabe. Deshalb dachte ich dass ich im Dunkeln tappen würde. Aber nö, eigentlich lässt sich alles relativ gut verstehen.

Es geht um einen Meisterdieb namens Redmond (den Dieb aller Diebe), der in dieser Ausgabe zu einem geheimen Geheimtrieffen mit anderen Meisterdieben kommt. Er ist sehr wählerisch und gibt an dass „I pick my own crew“. Bei dem Treffen, welches in einer weit abgelegenen Villa stattfindet geht es nämlich um einen grandiosen Coup, für welchen er ein Team braucht. Es geht um ein sowjetisches Computerprogramm, eine Cyberwaffe, welches in der Lage ist den ganzen US-Aktienmarkt einstürzen zu lassen sodass die USA vor den Scherben ihrer Wirtschaft in die Röhre gucken. Dies ist natürlich zu
verhindern, deswegen müssen die Diebe ran. Noch geht’s hier aber nicht los, sondern es wird alles zu diesem Plan besprochen.

Als ich klein war (und auch später groß) ist alles was mit Meisterdieben zu tun hatte – unter anderem auch mit Arsen Lupin – sowas von an mir vorbeigegangen. Und ehrlich gesagt wird dieser Comic auch keine große Begeisterung dafür wecken. Ich mein, er ist cool aufgetaucht, es geht um Hackerkram...Aber im Endeffekt läuft es, zumindest auf „Seht mich an. Ich bin ein gutaussehender Meisterdieb im Anzug. Hurr durr.“ aus. Props gibt’s natürlich fürs grandiose Cover als auch das Design. Aber ganz vom Hocker haut mich das wirklich nicht.

Von Andy Diggle und Shawn Martinbrough
Erhältlich bei Image Comics für 2,99$


6/10 Pfandflaschen

Donnerstag, 13. Juni 2013

Film der Woche#100: ALIEN-VS.-PREDATOR-MARATHON, Teil 1

Guten Tag, werte Leser und Leserinnen dieses bescheidenen Blogs. Ich habe beschlossen für die 100.(und die 101. als auch die 102.) Ausgabe wieder mal ein Marathon zu starten. Und zwar werde ich alle Predator und Alien-Filme schauen. Aber nicht geordnet nach dem Erscheinungsjahr sondern nach der Chronologie. Denn die beiden Viecher wohnen im selben Universum und die Filme haben irgendwie was miteinander zu tun. Okay, wir fangen an:

1. Predator(1987)
Wir schreiben das Jahr 1987. Wir haben eine Bullenhitze in Zentralamerika. Major "Dutch" Schäfer(Aaahnold) führt eine Rettungstruppe an. Der Helikopter eines Ministers wurde auf der falschen Seite der Grenze zur Zentralamerika abgeschossen und wird nun von Rebellen gefangen gehalten. Der Einsatzleiter wird jedoch Major George Dillon(trotz Militäruniform nicht Joseph Kony: Carl Weathers). Beide kennen sich aus den Vietnamkrieg.

Nachdem der Trupp bewaffneter, schwitzender, mit Tarnfarbe beschmierter Männer im Dschungel eintrifft kommt es schnell zu erster Kampfhandlung. Man stürmt ein Gefangenlager. Es stellt sich bald raus, dass es in Wirklichkeit gar keinen abgeschossenen Minister gibt sondern nur getötete CIA-Geiseln. Man hat Schäfer angelogen, da sonst klar war dass er die Mission sonst nicht durchziehen wird, weil er kein Bock hat sich in CIA-Sachen einzumischen. Was es noch gibt: Gehäutete Leichen von Green-Beret-Soldaten die an den Bäumen hängen. Und jemanden der die ganze Szenerie beobachtet und alles mithilfe einer Wärmebildkamera sieht.

Gaaaanz genau: Wir haben es hier mit einem außerirdischen Wesen zu tun, was grade auf Jagd ist. Und es jagt nur Leute, mit Waffen. Ergo keine unschuldigen Opfer. Ergo sind Schäfers Leute als nächste dran. Und es wird nicht einfach wenn der Jäger, der Predator unsichtbar ist.

Sensationeller Film. Enthält einige der besten Aaahnold-Sprüche wie "If it bleeds, we can kill it", "Get to tha choppaaa!!!" und "You're one ugly motherfucka...". Für die damalige Zeit keine schlechten speschl iehfäkts. Action: Ja, aber nicht stupide-haudrauf sondern ausgeklügelt. Top.
9/10 Pfandflaschen

Film
Trailer:


2. Predator 2(1990)
Und wieder haben wir eine ekelhafte Hitze. Bloß befinden wir uns diesmal nicht in Zentralamerika sondern im Norden. Genauer gesagt in den USA. Noch genauer: Los Angeles im Jahre 1997. Die Leute drehen wegen der Hitze durch. Rivalisierende Drogenbanden liefern sich Schießereien untereinander als auch mit der Polizei. Eine perfekte Atmosphäre für den Predator. Nachdem mehrere Drogendealer von ihm umgebracht werden, nimmt sich Detective Mike
Harrigan(Danny "ich bin zu alt für den Scheiß" Glover) der Sache an. Der Predator wird auch auf ihm aufmerksam und bringt die Kollegen aus seiner Einheit um. Einen nach den anderen.

Aber eigentlich ist die Sache ein Bisschen verzwickter. Denn die Regierung ist den Predator schon längst auf die Schlichen gekommen und lechzt förmlich nach seiner Kampfausrüstung. Ihre Agenten setzen Harrigan als Köder ein.

Nachdem man schon gegen Ende des ersten Filmes weiß wie der Predator aussieht ist der Überraschungseffekt hier leider verflogen. Trotzdem ist es kein schlechter Film. Danny Glover kann einfach super einen Cop spielen. Es liegt ihm einfach. Grandiose Kampfsequenzen zwischen Glover und Kevin Peter Hall.
Kein schlechter Film, hätte aber besser sein können. Achja und wenn man genau hinsieht, sieht man auch den Alien-Schädel im Raumschiff der Predatoren.
7/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


3. Alien vs. Predator(2004)
So, jetzt ist die Kacke am Dampfen.
Wir befinden uns im Jahre 2004. Ein Satellit des Konzerns "Weyland"(wer hier aufpasst, der weiß auch später bei den Alien-Filmen bescheid) entdeckt in der nähe der Antartkis ein Wärmefeld. Bei genaueren Hingucken findet man raus, dass es sich um eine unterirdische Pyramide handelt.

Charles Bishop Weyland(Lance Henriksen), der schwer kranke Firmenbesitzer kauft sich einfach mehrere Experten und startet eine Expedition in die Pyramide. Uuuuund sie legen los, wecken versehentlich eine Alien-Königin die anfängt Eier zu legen und finden Waffen nichtmenschlichen Ursprungs. Schlimm wird es allerdings erst wenn Alien-Eier auftauchen, aus welchen bald Facehugger schlüpfen werden... Und doppelt schlimm wird es als Predatoren auftauchen, das Wachpersonal auf der Erdoberfläche töten und auch in die Pyramide eindringen. Mithilfe von uralten Hieroglyphen stellt man fest dass die Predatoren vor mehreren tausend Jahren schon auf der Erde waren. Sie brachten den Erdbewohnern vieles bei und wurden dafür als Götter verehrt. Aber weil sie für ihre Teenager ein spezielles Ritual hatten, mussten viele Menschen sterben. Die jungen Predatoren mussten sich nämlich beweisen, indem sie viele Aliens töteten. Um Aliens zu gebären brauchte man Brüter, also nahm man Menschen. Und wenn mal so ne Jagd nicht geklappt sprengte sich ein Predator selbst in die Luft, was einer Atomexplosion glich. So wurden also ganze Zivilisationen ausgelöscht. WTF.

Großartig, eine geniale einfache erklärung. Und natürlich muss das jetzt auch sein: Menschen werden angelockt um Aliens zu brüten, die dann von jungen Predatoren gejagt werden.

Ich habs mir schlimmer vorgestellt, ehrlich gesagt. Kein schlechter Film, kommt jedoch nicht an das Original ran. Allerdings ist es ein gutes Bindeglied zwischen den beiden Filmreihen.

6/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


Danke fürs Lesen des ersten Teils. Als Sahnehäubchen gibts die österreichische todesmaschine:

Freitag, 29. Juni 2012

Comic Book Review#50: Batman & Superman vs. Aliens and Predator#1(von 2)

Wow! Grandios!
quelle: wiki
Viel zu oft führen solche "Ereignisse der Superlative" zu nichts. Doch das hier ist echt verdammt gut. Die Art wie die Bilder gezeichnet sind ist genial: da es irgendwie in einen riesigen format gescannt wurde konnte ich beim lesen übergroße Gesichter begutachten, Gesichter die verdammt realistisch von den Zeichner Ariel Olivetti aufs Papier gebracht wurden. Batman, Superman, Lois Lane und dieser J.Jonah-Jameson-Verschnitt da sehen einfach verdammt menschlich aus. Hut ab.
Nun kommen wir zu dem Inhalt: In Gotham City als auch in den Anden kommt es zu Übergriffen von Predatoren. Die Predatoren, das ist eine außerirdische Rasse von Jägerwesen zu dessen Lebenesinhalt dazu gehört aus sportlichen und rituellen Zwecken die auberginenköpfigen Aliens zu killen. Batman macht sich zu den Anden und den Fall unter die Lupe zu nehmen. Auch Clark Kent und Lois Lane fliegen dorthin um sich damit vertraut zu machen. lange rede, kurzer sinn - wir stellen fest: oh scheiße, der vulkan ist wieder am leben und oh scheiße unter der erde wohnen unschuldige predatoren die seit 12.000 jahren dort sind, die eigentlich gar nicht soooo krass drauf sind wie andere ihrer rasse. batman hat das alles rausgefunden, dieser schlaue hurensohn. wie denn? mit reiner körpersprache natürlich. jesus christus, was dieser mann alles kann.... was mich auch noch verwundert ist, wie zur hölle soll ich dieser unverständlichen sprach-kotzbrocken, welche die predatoren da ausspucken denn üst, wie zur hölle soll ich dieser unverständlichen sprach-kotzbrocken die überhaupt lesen? sind ja nur irgendwelche hieroglyphen....da ich mich nicht erinnern kann wie es im film war sprech ichs folgendermaßen aus: blährk!

alles in allem: 8 von 10 pfandflaschen
geiles ding!
daunlaud
und hier dieser beschissene fan-trailer: