Montag, 4. November 2019
Freitag, 1. November 2019
Album der Woche#417: Cypress Hill - s/t (1991)
Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Themenmonat im November. Dieser dreht sich um das Videospiel "Grand Theft Auto: San Andreas". Ich bin grade dabei die letzten zwei Missionen durchzuspielen bzw. stecke erstmal bei der vorletzten Mission fest. In Anbetracht der Tatsache dass ich zwei (?) Jahre gebraucht habe um 3/4 des Games fertig zu kriegen und noch mal wegen eines internen Spielefehlers von vorne anfangen musste bin ich ziemlich erfreut darüber dass ich fast fertig bin. Darum habe ich beschlossen im November die verschiedenen In-Game-Radiosender zu feiern,
die ich in bestimmten Phasen des Spiels gehört habe. Die erste Phase spielte in der fiktiven Stadt Los Santos, die an Los Angeles angelehnt ist. Während ich so mit Auto unterwegs war hörte ich beinahe nur "Radio Los Santos" das ausschließlich West Coast Hip-Hop gespielt hat. Unter anderem den Song "How I Could Just Kill A Man" von Cypress Hill. Darum dieses Album hier.
"Cypress Hill" ist das Debütalbum des Trios bestehend aus B-Real, Sen Dog und DJ Muggs. Das war noch vor "Insane In The Brain" und bevor sie angefangen haben verschiedene Rock/Crossover-Sachen zu machen.
Das Album dreht sich vornehmlich um krumme Geschäfte, Kiffen und Storytelling. B-Real war beispielsweise einst Gang-Mitglied und konnte so seine Einflüsse in Songs verarbeiten. Das ganze Gerede von korrupten Cops die in der Hood die Bevölkerung terrorisieren, von Schießereien und all dem. Ist also auf Tatsachen basierend. Musikalisch betrachten heben sich Cypress Hill von anderen West Coast Künstlern ab. Ihr Sound ist anders. Im Gegensatz zu G-Funk sind sie zwar auch ziemlich smooth und gechillt haben aber gleichzeitig das Potenzial ordentlich auszurasten. Dazu kommen noch die Jazz- und Funk-Samples. Und natürlich die Tatsache dass sie teilweise auf Spanisch rappen. Sie waren die erste lateinamerikanische Hip-Hop-Crew die erfolgreich wurde. Was sie mit dem G-Funk-Sound gemeinsam haben, ist dass sie hier ebenfalls reale Geschehnisse verarbeiten und sie zu einer Art Karikatur der Wirklichkeit verformen. Aber das hat Hip-Hop halt auch so an sich. Außerdem sind da die nasale Stimme B-Reals und die schrillen Samples die einfach verdammt gut zueinander passen und sich wunderbar zu Sen Dogs wütender Stimme ergänzt.
Ich mag dieses Album. Ganz einfach.
8,75/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Pigs, How I Could Just Kill A Man, Hand On The Pump, Latin Lingo
die ich in bestimmten Phasen des Spiels gehört habe. Die erste Phase spielte in der fiktiven Stadt Los Santos, die an Los Angeles angelehnt ist. Während ich so mit Auto unterwegs war hörte ich beinahe nur "Radio Los Santos" das ausschließlich West Coast Hip-Hop gespielt hat. Unter anderem den Song "How I Could Just Kill A Man" von Cypress Hill. Darum dieses Album hier.
"Cypress Hill" ist das Debütalbum des Trios bestehend aus B-Real, Sen Dog und DJ Muggs. Das war noch vor "Insane In The Brain" und bevor sie angefangen haben verschiedene Rock/Crossover-Sachen zu machen.
Das Album dreht sich vornehmlich um krumme Geschäfte, Kiffen und Storytelling. B-Real war beispielsweise einst Gang-Mitglied und konnte so seine Einflüsse in Songs verarbeiten. Das ganze Gerede von korrupten Cops die in der Hood die Bevölkerung terrorisieren, von Schießereien und all dem. Ist also auf Tatsachen basierend. Musikalisch betrachten heben sich Cypress Hill von anderen West Coast Künstlern ab. Ihr Sound ist anders. Im Gegensatz zu G-Funk sind sie zwar auch ziemlich smooth und gechillt haben aber gleichzeitig das Potenzial ordentlich auszurasten. Dazu kommen noch die Jazz- und Funk-Samples. Und natürlich die Tatsache dass sie teilweise auf Spanisch rappen. Sie waren die erste lateinamerikanische Hip-Hop-Crew die erfolgreich wurde. Was sie mit dem G-Funk-Sound gemeinsam haben, ist dass sie hier ebenfalls reale Geschehnisse verarbeiten und sie zu einer Art Karikatur der Wirklichkeit verformen. Aber das hat Hip-Hop halt auch so an sich. Außerdem sind da die nasale Stimme B-Reals und die schrillen Samples die einfach verdammt gut zueinander passen und sich wunderbar zu Sen Dogs wütender Stimme ergänzt.
Ich mag dieses Album. Ganz einfach.
8,75/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Pigs, How I Could Just Kill A Man, Hand On The Pump, Latin Lingo
Donnerstag, 31. Oktober 2019
Film der Woche#414: DEAD CATS HANGING FROM POLES LITTLE DEAD ARE OUT IN DROVES I REMEMBER HALLOWEEN'19
So, passt auf ihr Nasen. Dieses Special gibt es seit 8 Jahren. Eigentlich habe ich mir gedacht, dass ich deswegen ganze acht Filme reviewen sollte. Aber dies das ananas es hat nicht ganz geklappt und deswegen sind es "nur" sechs. Anstelle von drei-vier wie in den letzten Jahren. Anyways, here we go....
Bride of Chucky (1998)
Bis dato wohl der beste und lustigste Teil des Chucky-Franchise.
Tiffany (Jennifer Tilly) ist Charles Lee Rays (Brad Dourif), besser bekannt als Chucky, ehemalige Verlobte. Sie beschafft sich durch einen Trick die Puppe aus der Asservatenkammer der hiesigen Polizei und versucht mithilfe eines Voodoo-Rituals wieder zum Leben zu erwecken. Als es schlußendlich klappt, bringt Chucky ihren momentanen Freund um und offenbart ihr, dass er sie
niemals wirklich heiraten wollte. Daraufhin sperrt sie ihn weg und stellt ihn anschließend seiner "zukünftigen Braut" vor, einer Puppe. Chuck rächt sich, bringt sie um und wendet anschließend dassele Ritual an ihr an, sodass ihre Seele in die besagte Puppe wandert. Daraufhin überzeugt Tiffany, nun in Puppenform, ihren Nachbarn Jesse (Nick Stabile) für 500$ nach New Jersey zu fahren und die beiden Puppen dort abzuliefern. Chucky will nämlich an seinen eigenen Leichnam um ein Amulat zu holen, welches die Seelen der beiden wieder in menschliche Körper verbannen kann. Passend dazu nimmt Jesse seine Freundin Jade (Katherine Heigl) mit, die aus der Obhut ihres psychotischen Polizistenonkel raus will.
Stellenweise ziemlich sinnfrei: Wie schafft man es innerhalb von wenigen Minuten ein Grab auszuhebeln? Wofür dieses Hin- und Her mit dem Seelenwandern? Man hätte sich doch auch von vornherein einigen können? But fuck it. Es macht Spaß und ist eindeutig abwechslungsreicher als die Story um Andy Barclay in den ersten drei Teilen. Mir ist es lieber, wenn das Franchise sich eindeutig weniger ernst nimmt. Die beiden stecken zwar in einer eindeutig ungesunden Beziehung zueinander sind aber trotzdem irgendwie cool anzusehen. Außerdem: Geiler Soundtrack
8,75/10 Pfandflaschen
Trailer:
Critters 4 (1992)
Falls ihr euch erinnern könnt - ich habe tatsächlich bisher die ersten drei Teile reviewt und zwar jedes Jahr an Halloween. Darum machen wir an der Stelle einfach weiter.
"Critters 4" beginnt kurz nach den Ereignissen im dritten Teil. Genauer gesagt sind es sogar die letzten fünf Minuten die hier wieder eingesetzt und fortgesetzt werden. Charlie (Don Keith Opper), der liebenswerte Dorftrottel der mittlerweile intergalaktische Bountyhunter und Critters-erlediger ist steht kurz davor die letzten zwei existierenden Critters-Eier zu vernichten. Als jedoch urplötzlich Ug (Terrence Mann) in Form eines Hologramms auftaucht, teilt er ihm mit dass diese unter einer Art Artenschutz stehen. Charlie steckt diese in eine Weltraumkapsel die vom Himmel gefallen ist.
Zufälligerweise fällt er dort rein und wird daraufhin ins Weltall geschleudert, wo er die nächsten fünfzig Jahre verbringt, unwissend. Daraufhin wird er vom Team des Raumschiffs RSS Tesla aufgelesen, die die Kapsel zu einer Weltraumstation bringen. Als der korrupte Captain Rick Buttram (Anders Hove) diese öffnet um nach eventuellen Schätzen zu suchen schlüpfen die Critters-Eier und der übliche Wahnsinn geht von vorne los.
Ich habe mich erst gefragt was sich die Macher beim vierten Teil gedacht haben und dann habe ich festgestellt: Scheiße, das ist doch safe eine Nachahmung von Alien (1979). Horror im Weltall mit einem oder mehreren Wesen die sich nur vermehren möchten. Mit Angela Bassett (die mal Tina Turner gespielt hat), Brad Douriff (aka Chucky die Mörderpuppe) und Eric Da Re (Leo aus Twin Peaks). Ich finds ja gut, dass man versucht an die Vorgängerfilme anzuknüpfen und Charlie wieder ins Spiel bringt. Aber diese offensichtliche Alien-Abklatsch war halt vollkommen unnötig. Man merkt auch die Budget-Einschränkungen. Sonst hätte man wohl nicht die ganze Zeit im Inneren gefilmt. Es ist auch größtenteils auch nur grade mal so witzig und auch nicht wirklich unterhaltsam. Schade. Aber weil es der vierte Teil ist, gibt es vier Pfandflschen. Das ist immerhin 1€.
4/10 Pfandflaschen
Trailer:
The Crow: City Of Angels (1996)
Fortsetzung von "The Crow" (ach, echt?).
Während der erste Film in Detroit stattgefunden hat, ist der Schauplatz des zweiten Teils eine Art Los Angeles aus einer Alternativwelt namens "City of Angels". Ashe Corven (Vincent Perez), ein Automechaniker wird zusammen mit seinem kleinen Sohn Zeuge eines Mordes. Die dafür verantwortliche Gang, angeführt von Curve (Iggy Pop) muss die besagten Zeugen beseitigen. Ashe und sein Sohn werden erschossen und ihre Leichen im See entsorgt. Wie schon im ersten Teil, schaffen es manche Toten wieder zurück in die Welt der Lebenden um Unrecht wieder gut zu
machen. So auch Ashe. Seine Rückkehr erscheint im Traum/Vision von der Tattoowiererin/Künstlerin Sarah (Mia Kirshner), die im ersten Teil auch schon zu sehen war. Zufälligerweise treffen sie aufeinander und sie stattet ihn aus mit feinsten Harlekin-Makeup und Wechselklamotten. Ashe ist von nun an unterwegs um seinen Sohn zur ächen. Er löscht ein Gangmitglied nach dem anderen aus um sich anschließend deren Boss, den Drogenbaron Judah Earl (Richard Brooks) vorzuknöpfen.
Den Quellen zufolge sollte die ursprüngliche Länge 160 Minuten betragen. Allerdings hatte Dimension ein Problem mit so einigen Ideen und der Länge sodass der Film drastisch gekürzt wurde und "nur" 90 Minuten lang ist. Außerdem wäre so eventuell eine Art Tiefe da gewesen. Anstattdessen wirken einige Szenen einfach nur merkwürdig, weil andere wiederum herausgeschnitten wurden. "City of Angels" sollte eine coole Liebesstory werden, stattdessen wurde es zu eine Art Wiederholung der ersten Story. Es ist so verdammt noch mal schade, was aus diesem Film gemacht wurde. Ich habe keine Ahnung, ob es wirklich so viel besser gewesen wäre wenn er seine ursprüngliche Länge beibehalten hätte, aber das weiß niemand. Schade schokolade, aber kann man nichts machen. Es war in gewissen Momenten tatsächlich auch irgendwo spaßig aber ansonsten absolut gar nicht.
5/10 Pfandflaschen
Trailer:
Maniac (1980)
„Maniac“ ist einer dieser 80s Slasher die als Klassiker gelten, die ich aber noch nie nicht mal mit der Arschbacke gesehen habe. Das einzige was oh darüber wusste ist, dass es ein Remake mit Elijah Wood in der Hauptrolle gibt.
Es geht um einen Typen namens Frank. Er ist psychisch krank, wohnt in einer kleinen Wohnung die er vollstellt mit Schaufensterpuppen. Deren Köpfe sind desöfteren blutig weil sie mit Skalps bedeckt sind. Ganz richtig, Skalps von den Köpfen von jungen Frauen die Frank umbringt. Weil er ein manischer Psychopat ist. Eigentlich ist er gar nicht so, doch manchmal wird in seinem Kopf ein Trigger ausgelöst der seinen Tötungsdrang fordert. Und dann heult er rum, dass er das gar nicht
gewollt hat etc. Zum Beispiel als er eine junge Prostituierte nach dem Akt bzw. sogar vor dem eigentlichen Akt erdrosselt. Er ist auch abwechslungsreich und schießt einem Pärchen mit ner Schrotflinte ins Gesicht als sie gleich so richtig im Auto loslegen wollen...
Es finden sich genug Zitate in dem Film. Einer der Haupteinflüsse ist aber auf jeden Fall Hitchcocks „Psycho“. Vor allem wegen dem Muttersöhnchen-Ding. Und weil Frank mit sich selbst bzw eingebildeten Personen redet. „Maniac“ schafft es vom typischen Slasher-Schema wegzukommen und zeigt den Täter nicht bloß als unerklärlich böse Bestie in Menschengestalt sondern als jemanden mit ernsthaften psychischen Problemen. Die Perspektive ist nicht ganz neu - siehe der Vergleich mit „Psycho“ - jedoch im Bezug auf solche Filme wie „Halloween“ oder „Freitag der 13.“ schon. Es ist eine andere Art von Slasherfilm die versucht die Psyche des Täters zu ergründen. Außergewöhnlich jedoch sehr gut.
9/10 Pfandflaschen
Trailer:
Maniac Cop (1988)
Witzigerweise stammt dieser Film ebenfalls von William Lustig.
„Maniac Cop“ erzählt die Story von einem ungewöhnlichen Serienkiller. Dieser ist nämlich ein... Polizist in New York City der sich dafür entschlossen hat das Gesetz selbst in die Hand zu nehmen und nebenher ein paar Unschuldige zu bestrafen. Die hiesige Polizei leider sehr darunter weil das Vertrauen der Bevölkerung dadurch eingebrochen ist. Da geht ein Typ in Polizeiuniform rum und erdrosselt und ersticht wehrlose Passanten. Sein Gesicht ist nicht zu sehen, keiner kann ihn beschreiben. Ein Cop dessen Frau tot aufgefunden wurde wird des Mordes verdächtigt und
eingebuchtet. Ein anderer untersucht den Fall etwas genauer und kommt einen Korruptionsfall auf die Schliche der einen ehrlichen Bullen einst hinter Gitter und somit in den sicheren Tod gebracht hat. Oder doch nicht?
Maniac Cop scheint als ob man Grenzen sprengen wollte. Ein Hinterwäldler, ein psychisch Kranker als Killer? Kein Problem! Ein Cop? Hmmm das ist irgendwie edgy. Wenn man noch auf die Idee kommt aus diesem Charakter einen skrupellosen Verteidiger des Gesetzes zu machen wird’s noch gruseliger. Das ist dann jemand von dem man eigentlich, offiziell betrachtet keine Angst haben sollte. Die Realität sieht öfter leider anders aus. Ich weiß nicht ob das auch tatsächlich der Hintergedanke gewesen ist oder ob man einfach ne richtige edgy story auf die Leinwand bringen wollte... Tatsache ist dass es für weitere zwei Fortsetzungen gereicht hat. Die wesentlich absurder waren. „Maniac Cop“ ist ein Klassiker des B-Movies der Neuzeit. Einfach herrlich und manchmal auch etwas dämlich.
7,5/10 Pfandflaschen
Trailer:
Terrifier (2016)
"Terrifier" ist schon der zweite Film in welchem Art The Clown auftritt. Der erste wäre "All Hallow's Eve" (2013).

Tara (Jenna Kanell) und Dawn (Catherine Corcoran) feiern Halloween. Beziehungsweise eigentlich kommen sie scheinbar von einer Feier zurück. Da sie allerdings nicht mehr Auto fahren können, da zu viel Alkohol intus beschließen sie in eine nahegelegene Pizzeria zu gehen. Dort begegnet ihnen en Typ in Clownskostüm (David Howard Thornton), der sie schon vorher am Auto beobachtet hat. Er tut
nichts außer sie dauernd anzustarren und herumzusitzen. Der Besitzer der Pizzeria ist ziemlich von ihm genervt. Nachdem Dawn ihn mit aufbrausendem Instagram-Fotoshooting provoziert wird die Lage ziemlich brenzlig. Der Clown wichst und kackt die Toilette der Pizzeria zu und bringt die beiden Angestellten/Besitzer um. Daraufhin befinden sich Tara und Dawn vor einem Haus. Da Tara auf Toilette musst fragt sie den Hausmeister (?) ob er sie reinlässt, was er auch tut. Es stellt sich natürlich heraus, dass Art (wie der Clown sich nennt) ein psychotischer Killer ist der sich die beiden Frauen als neue Opfer ausgesucht hat.
Zunächst mal die guten Dinge: Das Design des Clowns ist wirklich verdammt gut gelungen. Die schwarz/weiße Schminke, die ekligen Zähne. Dazu auch noch das pantomimische Benehmen. Er sagt die ganze Zeit über kein Wort. Es ist wirklich sehr witzig. Die Morde sind größtenteils auch sehr amüsant bis skurril. Die Story insgesamt ists allerdings nicht so. Es sind halt dieselben Slasher-Klischees die hier bedient werden. Aber gut, ich glaube mehr wollte man auch nicht unbedingt erreichen. Ich habe nicht viel erwartet.
5,75/10 Pfandflaschen
Trailer:
Bride of Chucky (1998)
Bis dato wohl der beste und lustigste Teil des Chucky-Franchise.
Tiffany (Jennifer Tilly) ist Charles Lee Rays (Brad Dourif), besser bekannt als Chucky, ehemalige Verlobte. Sie beschafft sich durch einen Trick die Puppe aus der Asservatenkammer der hiesigen Polizei und versucht mithilfe eines Voodoo-Rituals wieder zum Leben zu erwecken. Als es schlußendlich klappt, bringt Chucky ihren momentanen Freund um und offenbart ihr, dass er sie niemals wirklich heiraten wollte. Daraufhin sperrt sie ihn weg und stellt ihn anschließend seiner "zukünftigen Braut" vor, einer Puppe. Chuck rächt sich, bringt sie um und wendet anschließend dassele Ritual an ihr an, sodass ihre Seele in die besagte Puppe wandert. Daraufhin überzeugt Tiffany, nun in Puppenform, ihren Nachbarn Jesse (Nick Stabile) für 500$ nach New Jersey zu fahren und die beiden Puppen dort abzuliefern. Chucky will nämlich an seinen eigenen Leichnam um ein Amulat zu holen, welches die Seelen der beiden wieder in menschliche Körper verbannen kann. Passend dazu nimmt Jesse seine Freundin Jade (Katherine Heigl) mit, die aus der Obhut ihres psychotischen Polizistenonkel raus will.
Stellenweise ziemlich sinnfrei: Wie schafft man es innerhalb von wenigen Minuten ein Grab auszuhebeln? Wofür dieses Hin- und Her mit dem Seelenwandern? Man hätte sich doch auch von vornherein einigen können? But fuck it. Es macht Spaß und ist eindeutig abwechslungsreicher als die Story um Andy Barclay in den ersten drei Teilen. Mir ist es lieber, wenn das Franchise sich eindeutig weniger ernst nimmt. Die beiden stecken zwar in einer eindeutig ungesunden Beziehung zueinander sind aber trotzdem irgendwie cool anzusehen. Außerdem: Geiler Soundtrack
8,75/10 Pfandflaschen
Trailer:
Critters 4 (1992)
Falls ihr euch erinnern könnt - ich habe tatsächlich bisher die ersten drei Teile reviewt und zwar jedes Jahr an Halloween. Darum machen wir an der Stelle einfach weiter.
"Critters 4" beginnt kurz nach den Ereignissen im dritten Teil. Genauer gesagt sind es sogar die letzten fünf Minuten die hier wieder eingesetzt und fortgesetzt werden. Charlie (Don Keith Opper), der liebenswerte Dorftrottel der mittlerweile intergalaktische Bountyhunter und Critters-erlediger ist steht kurz davor die letzten zwei existierenden Critters-Eier zu vernichten. Als jedoch urplötzlich Ug (Terrence Mann) in Form eines Hologramms auftaucht, teilt er ihm mit dass diese unter einer Art Artenschutz stehen. Charlie steckt diese in eine Weltraumkapsel die vom Himmel gefallen ist. Zufälligerweise fällt er dort rein und wird daraufhin ins Weltall geschleudert, wo er die nächsten fünfzig Jahre verbringt, unwissend. Daraufhin wird er vom Team des Raumschiffs RSS Tesla aufgelesen, die die Kapsel zu einer Weltraumstation bringen. Als der korrupte Captain Rick Buttram (Anders Hove) diese öffnet um nach eventuellen Schätzen zu suchen schlüpfen die Critters-Eier und der übliche Wahnsinn geht von vorne los.
Ich habe mich erst gefragt was sich die Macher beim vierten Teil gedacht haben und dann habe ich festgestellt: Scheiße, das ist doch safe eine Nachahmung von Alien (1979). Horror im Weltall mit einem oder mehreren Wesen die sich nur vermehren möchten. Mit Angela Bassett (die mal Tina Turner gespielt hat), Brad Douriff (aka Chucky die Mörderpuppe) und Eric Da Re (Leo aus Twin Peaks). Ich finds ja gut, dass man versucht an die Vorgängerfilme anzuknüpfen und Charlie wieder ins Spiel bringt. Aber diese offensichtliche Alien-Abklatsch war halt vollkommen unnötig. Man merkt auch die Budget-Einschränkungen. Sonst hätte man wohl nicht die ganze Zeit im Inneren gefilmt. Es ist auch größtenteils auch nur grade mal so witzig und auch nicht wirklich unterhaltsam. Schade. Aber weil es der vierte Teil ist, gibt es vier Pfandflschen. Das ist immerhin 1€.
4/10 Pfandflaschen
Trailer:
The Crow: City Of Angels (1996)
Fortsetzung von "The Crow" (ach, echt?).
Während der erste Film in Detroit stattgefunden hat, ist der Schauplatz des zweiten Teils eine Art Los Angeles aus einer Alternativwelt namens "City of Angels". Ashe Corven (Vincent Perez), ein Automechaniker wird zusammen mit seinem kleinen Sohn Zeuge eines Mordes. Die dafür verantwortliche Gang, angeführt von Curve (Iggy Pop) muss die besagten Zeugen beseitigen. Ashe und sein Sohn werden erschossen und ihre Leichen im See entsorgt. Wie schon im ersten Teil, schaffen es manche Toten wieder zurück in die Welt der Lebenden um Unrecht wieder gut zu machen. So auch Ashe. Seine Rückkehr erscheint im Traum/Vision von der Tattoowiererin/Künstlerin Sarah (Mia Kirshner), die im ersten Teil auch schon zu sehen war. Zufälligerweise treffen sie aufeinander und sie stattet ihn aus mit feinsten Harlekin-Makeup und Wechselklamotten. Ashe ist von nun an unterwegs um seinen Sohn zur ächen. Er löscht ein Gangmitglied nach dem anderen aus um sich anschließend deren Boss, den Drogenbaron Judah Earl (Richard Brooks) vorzuknöpfen.
Den Quellen zufolge sollte die ursprüngliche Länge 160 Minuten betragen. Allerdings hatte Dimension ein Problem mit so einigen Ideen und der Länge sodass der Film drastisch gekürzt wurde und "nur" 90 Minuten lang ist. Außerdem wäre so eventuell eine Art Tiefe da gewesen. Anstattdessen wirken einige Szenen einfach nur merkwürdig, weil andere wiederum herausgeschnitten wurden. "City of Angels" sollte eine coole Liebesstory werden, stattdessen wurde es zu eine Art Wiederholung der ersten Story. Es ist so verdammt noch mal schade, was aus diesem Film gemacht wurde. Ich habe keine Ahnung, ob es wirklich so viel besser gewesen wäre wenn er seine ursprüngliche Länge beibehalten hätte, aber das weiß niemand. Schade schokolade, aber kann man nichts machen. Es war in gewissen Momenten tatsächlich auch irgendwo spaßig aber ansonsten absolut gar nicht.
5/10 Pfandflaschen
Trailer:
Maniac (1980)
„Maniac“ ist einer dieser 80s Slasher die als Klassiker gelten, die ich aber noch nie nicht mal mit der Arschbacke gesehen habe. Das einzige was oh darüber wusste ist, dass es ein Remake mit Elijah Wood in der Hauptrolle gibt.Es geht um einen Typen namens Frank. Er ist psychisch krank, wohnt in einer kleinen Wohnung die er vollstellt mit Schaufensterpuppen. Deren Köpfe sind desöfteren blutig weil sie mit Skalps bedeckt sind. Ganz richtig, Skalps von den Köpfen von jungen Frauen die Frank umbringt. Weil er ein manischer Psychopat ist. Eigentlich ist er gar nicht so, doch manchmal wird in seinem Kopf ein Trigger ausgelöst der seinen Tötungsdrang fordert. Und dann heult er rum, dass er das gar nicht
gewollt hat etc. Zum Beispiel als er eine junge Prostituierte nach dem Akt bzw. sogar vor dem eigentlichen Akt erdrosselt. Er ist auch abwechslungsreich und schießt einem Pärchen mit ner Schrotflinte ins Gesicht als sie gleich so richtig im Auto loslegen wollen...
Es finden sich genug Zitate in dem Film. Einer der Haupteinflüsse ist aber auf jeden Fall Hitchcocks „Psycho“. Vor allem wegen dem Muttersöhnchen-Ding. Und weil Frank mit sich selbst bzw eingebildeten Personen redet. „Maniac“ schafft es vom typischen Slasher-Schema wegzukommen und zeigt den Täter nicht bloß als unerklärlich böse Bestie in Menschengestalt sondern als jemanden mit ernsthaften psychischen Problemen. Die Perspektive ist nicht ganz neu - siehe der Vergleich mit „Psycho“ - jedoch im Bezug auf solche Filme wie „Halloween“ oder „Freitag der 13.“ schon. Es ist eine andere Art von Slasherfilm die versucht die Psyche des Täters zu ergründen. Außergewöhnlich jedoch sehr gut.
9/10 Pfandflaschen
Trailer:
Maniac Cop (1988)
Witzigerweise stammt dieser Film ebenfalls von William Lustig.
„Maniac Cop“ erzählt die Story von einem ungewöhnlichen Serienkiller. Dieser ist nämlich ein... Polizist in New York City der sich dafür entschlossen hat das Gesetz selbst in die Hand zu nehmen und nebenher ein paar Unschuldige zu bestrafen. Die hiesige Polizei leider sehr darunter weil das Vertrauen der Bevölkerung dadurch eingebrochen ist. Da geht ein Typ in Polizeiuniform rum und erdrosselt und ersticht wehrlose Passanten. Sein Gesicht ist nicht zu sehen, keiner kann ihn beschreiben. Ein Cop dessen Frau tot aufgefunden wurde wird des Mordes verdächtigt und eingebuchtet. Ein anderer untersucht den Fall etwas genauer und kommt einen Korruptionsfall auf die Schliche der einen ehrlichen Bullen einst hinter Gitter und somit in den sicheren Tod gebracht hat. Oder doch nicht?
Maniac Cop scheint als ob man Grenzen sprengen wollte. Ein Hinterwäldler, ein psychisch Kranker als Killer? Kein Problem! Ein Cop? Hmmm das ist irgendwie edgy. Wenn man noch auf die Idee kommt aus diesem Charakter einen skrupellosen Verteidiger des Gesetzes zu machen wird’s noch gruseliger. Das ist dann jemand von dem man eigentlich, offiziell betrachtet keine Angst haben sollte. Die Realität sieht öfter leider anders aus. Ich weiß nicht ob das auch tatsächlich der Hintergedanke gewesen ist oder ob man einfach ne richtige edgy story auf die Leinwand bringen wollte... Tatsache ist dass es für weitere zwei Fortsetzungen gereicht hat. Die wesentlich absurder waren. „Maniac Cop“ ist ein Klassiker des B-Movies der Neuzeit. Einfach herrlich und manchmal auch etwas dämlich.
7,5/10 Pfandflaschen
Trailer:
Terrifier (2016)
"Terrifier" ist schon der zweite Film in welchem Art The Clown auftritt. Der erste wäre "All Hallow's Eve" (2013).

Tara (Jenna Kanell) und Dawn (Catherine Corcoran) feiern Halloween. Beziehungsweise eigentlich kommen sie scheinbar von einer Feier zurück. Da sie allerdings nicht mehr Auto fahren können, da zu viel Alkohol intus beschließen sie in eine nahegelegene Pizzeria zu gehen. Dort begegnet ihnen en Typ in Clownskostüm (David Howard Thornton), der sie schon vorher am Auto beobachtet hat. Er tut
nichts außer sie dauernd anzustarren und herumzusitzen. Der Besitzer der Pizzeria ist ziemlich von ihm genervt. Nachdem Dawn ihn mit aufbrausendem Instagram-Fotoshooting provoziert wird die Lage ziemlich brenzlig. Der Clown wichst und kackt die Toilette der Pizzeria zu und bringt die beiden Angestellten/Besitzer um. Daraufhin befinden sich Tara und Dawn vor einem Haus. Da Tara auf Toilette musst fragt sie den Hausmeister (?) ob er sie reinlässt, was er auch tut. Es stellt sich natürlich heraus, dass Art (wie der Clown sich nennt) ein psychotischer Killer ist der sich die beiden Frauen als neue Opfer ausgesucht hat.
Zunächst mal die guten Dinge: Das Design des Clowns ist wirklich verdammt gut gelungen. Die schwarz/weiße Schminke, die ekligen Zähne. Dazu auch noch das pantomimische Benehmen. Er sagt die ganze Zeit über kein Wort. Es ist wirklich sehr witzig. Die Morde sind größtenteils auch sehr amüsant bis skurril. Die Story insgesamt ists allerdings nicht so. Es sind halt dieselben Slasher-Klischees die hier bedient werden. Aber gut, ich glaube mehr wollte man auch nicht unbedingt erreichen. Ich habe nicht viel erwartet.
5,75/10 Pfandflaschen
Trailer:
Mittwoch, 30. Oktober 2019
Comics Monthly#68
The Mask: I Pledge Allegiance To The Mask#1
FUCK YEAH. ENDLICH IST SIE WIEDER DA.
Ich kann von keiner Serie oder eine Tonne an Miniserien behaupten, dass ich sie alle gelesen hab. Außer bei der Maske. Da ist es tatsächlich der Fall. Ich habe alles gelesen von Beginn an bis zum Joker/Mask-Crossover. Darum freue ich mich wie Bolle dass die Maske wieder da ist.
In dieser Storyline geht es zuerst um ein Adoptiveltern-Ehepaar dass ihre Kinder misshandelt und in Käfige gesperrt. Sie kriegen überraschend Besuch von einen Typen mit einem großen, grünen Kopf der ihnen 1. kräftig in die Eier tritt und 2. mit Sirup zwangsfüttert bis sie platzen und anschließend die Kinder befreit. Der Träger der Maske wirft sie daraufhin auch weg, irgendwo in den See von Edge City. Kurz darauf erfährt der pensionierte Cop Mitch Calloway von den beiden Moden. Da eines der befreiten Kinder im Fernsehen gezeigt wird und irgendwas von "Kopf mit Grün" faselt, wird er darauf aufmerksam und es werden viele Erinnerungen wach. Kathy, die damals Freundin von Stanley Ipkiss (erster Träger der Maske) war und später selbst zur Trägerin wurde kandidiert mittlerweile für das Amt des Präsidenten. Ein Lokalpolitiker findet die Maske am See und beschließt nach der Anprobe der "President of the Motherfucking United States" zu werden.
Heilige Scheiße ist das gory und ekelhaft und alles. Besonders der Typ der beim Vorsprechen für die Unterstützung seiner Wahlkampagne sich ein Ohr abschneidet und es isst. Es ist so richtig fies und gemein. Die Zeichnungen wirken sehr dreckig und gritty und so. Die Morde sind nicht gerade Tex-Avery-Style, weil der Stil der Zeichnungen nicht dazu passt, das machts aber nicht schlechter. Es bereitet mir auf jeden Fall eine immense Freude. Ich freue mich UNGEMEIN VIEL. FUCK YES BIG HEAD IST WIEDER DA UND ER KANDIDIERT FÜR DAS AMT DES PRÄSIDENTEN DER VEREINIGTEN STAATEN WIE GEIL IST DAS DENN!!!!1111
9/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei: Dark Horse
Made by: Christopher Cantwell, Patric Reynolds
The Plot#2

Habe einen Ausschnitt des Comics auf der Facebook-Seite "Comic Book Pages Without Context" gesehen, fands interessant und wollte mehr darüber wissen. Der Anfang war etwas schwer doch dann hats mir immer mehr gefallen.
Es geht um die Blaine Familie. Chase versucht nach und nach Geheimnisse aus der Vergangenheit ihrer Sippe rauszufinden. Reese hat eine schwere Nacht hinter sich. Sie stand mitten im Regen auf der Straße und sah aus als hätte sie einen Geist gesehen. Zu Beginn der Ausgabe sitzt sie im Polizeirevier und kotzt eine schwarze Flüssigkeit aus. Kurze Zeit später flieht sie aus dem
Krankenhaus um ihren Neffen aus dem Wasser zu retten. Der kleine ertrinkt beinahe und sieht nach seiner Rettung eine weibliche Wasserleiche die ihm "Blaine Blood" sagt. Irgendwas gruseliges befindet sich im Haus der Blaines, da das Wasser eher braun/schwarz als durchsichtig ist. Gleichzeitig erfahren wir wie McKenzies erster Tag in ihrer neuen Schule so ist.
Ich fands höllisch interessant. Allerdings weniger wegen der Geisterstory sondern a) wegen des Designs und weil b) die Lehrerin in der Schule Karl Marx' "Tragödie/Farce"-Zitat gebracht hat. Außerdem gings ihr darum wie man mit Geschichte umgehen sollte. Dass es mehr als nur um Fakten geht sondern auch um das Verständnis der Ereignisse. Warum irgendwas passiert ist, wie man es wieder verhindert und wie man sich der Vergangenheit stellen kann. Darum:
7,5/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei: Image Comics
Made by: Tim Daniel, Michael Moreci
Iron Maiden Legacy of the Beast: Night City#3

Ugh...
Könnt ihr euch vielleicht an den Comic "KISS: Psycho Circus" aus den 90ern erinnern? Irgendwie fühle ich mich hieran erinnert. Man versucht aus einer Band eine Art Superheldenabenteuer zu machen. Nur hier ist es halt ein Maskottchen, dass nicht mal ein vernünftiges Wort spricht. That's right. Eddie, Iron Maidens beliebter Untoter (?) der gegen einen Dämon kämpft und dabei von zwei
Frauen und einen Magier unterstützt wird. Der Dämon kriegt ordentlich einen in die Fresse bis er von seinem Lord Satan wieder mit neuen Kräften ausgestattet wird und am Ende die Truppe erstmal besiegen kann.
Ja.
Ich mein es ist schon irgendwie cool als Band einen eigenen Comic/Wein/Bier/Kaffee rauszubringen. Aber gottverdammte Scheiße ist das langweilig. Das erinnert mich sowohl an (wie oben gesagt) diesen KISS-Comic oder Evil Ernie nur in superschlecht. Es bringt absolut nichts fünf verschiedene Cover (die halt einfach Cover von Iron Maiden Klassikern sind) zu bringen, wenn der Comic einfach für n Arsch ist. Sorry, Heavy Metal Comics. Aber nein.
2/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei: Heavy Metal Comics
Made by: Llexi Leon, Ian Edginton, Kevin West
FUCK YEAH. ENDLICH IST SIE WIEDER DA.
Ich kann von keiner Serie oder eine Tonne an Miniserien behaupten, dass ich sie alle gelesen hab. Außer bei der Maske. Da ist es tatsächlich der Fall. Ich habe alles gelesen von Beginn an bis zum Joker/Mask-Crossover. Darum freue ich mich wie Bolle dass die Maske wieder da ist.In dieser Storyline geht es zuerst um ein Adoptiveltern-Ehepaar dass ihre Kinder misshandelt und in Käfige gesperrt. Sie kriegen überraschend Besuch von einen Typen mit einem großen, grünen Kopf der ihnen 1. kräftig in die Eier tritt und 2. mit Sirup zwangsfüttert bis sie platzen und anschließend die Kinder befreit. Der Träger der Maske wirft sie daraufhin auch weg, irgendwo in den See von Edge City. Kurz darauf erfährt der pensionierte Cop Mitch Calloway von den beiden Moden. Da eines der befreiten Kinder im Fernsehen gezeigt wird und irgendwas von "Kopf mit Grün" faselt, wird er darauf aufmerksam und es werden viele Erinnerungen wach. Kathy, die damals Freundin von Stanley Ipkiss (erster Träger der Maske) war und später selbst zur Trägerin wurde kandidiert mittlerweile für das Amt des Präsidenten. Ein Lokalpolitiker findet die Maske am See und beschließt nach der Anprobe der "President of the Motherfucking United States" zu werden.
Heilige Scheiße ist das gory und ekelhaft und alles. Besonders der Typ der beim Vorsprechen für die Unterstützung seiner Wahlkampagne sich ein Ohr abschneidet und es isst. Es ist so richtig fies und gemein. Die Zeichnungen wirken sehr dreckig und gritty und so. Die Morde sind nicht gerade Tex-Avery-Style, weil der Stil der Zeichnungen nicht dazu passt, das machts aber nicht schlechter. Es bereitet mir auf jeden Fall eine immense Freude. Ich freue mich UNGEMEIN VIEL. FUCK YES BIG HEAD IST WIEDER DA UND ER KANDIDIERT FÜR DAS AMT DES PRÄSIDENTEN DER VEREINIGTEN STAATEN WIE GEIL IST DAS DENN!!!!1111
9/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei: Dark Horse
Made by: Christopher Cantwell, Patric Reynolds
The Plot#2

Habe einen Ausschnitt des Comics auf der Facebook-Seite "Comic Book Pages Without Context" gesehen, fands interessant und wollte mehr darüber wissen. Der Anfang war etwas schwer doch dann hats mir immer mehr gefallen.
Es geht um die Blaine Familie. Chase versucht nach und nach Geheimnisse aus der Vergangenheit ihrer Sippe rauszufinden. Reese hat eine schwere Nacht hinter sich. Sie stand mitten im Regen auf der Straße und sah aus als hätte sie einen Geist gesehen. Zu Beginn der Ausgabe sitzt sie im Polizeirevier und kotzt eine schwarze Flüssigkeit aus. Kurze Zeit später flieht sie aus dem
Krankenhaus um ihren Neffen aus dem Wasser zu retten. Der kleine ertrinkt beinahe und sieht nach seiner Rettung eine weibliche Wasserleiche die ihm "Blaine Blood" sagt. Irgendwas gruseliges befindet sich im Haus der Blaines, da das Wasser eher braun/schwarz als durchsichtig ist. Gleichzeitig erfahren wir wie McKenzies erster Tag in ihrer neuen Schule so ist.
Ich fands höllisch interessant. Allerdings weniger wegen der Geisterstory sondern a) wegen des Designs und weil b) die Lehrerin in der Schule Karl Marx' "Tragödie/Farce"-Zitat gebracht hat. Außerdem gings ihr darum wie man mit Geschichte umgehen sollte. Dass es mehr als nur um Fakten geht sondern auch um das Verständnis der Ereignisse. Warum irgendwas passiert ist, wie man es wieder verhindert und wie man sich der Vergangenheit stellen kann. Darum:
7,5/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei: Image Comics
Made by: Tim Daniel, Michael Moreci
Iron Maiden Legacy of the Beast: Night City#3

Ugh...
Könnt ihr euch vielleicht an den Comic "KISS: Psycho Circus" aus den 90ern erinnern? Irgendwie fühle ich mich hieran erinnert. Man versucht aus einer Band eine Art Superheldenabenteuer zu machen. Nur hier ist es halt ein Maskottchen, dass nicht mal ein vernünftiges Wort spricht. That's right. Eddie, Iron Maidens beliebter Untoter (?) der gegen einen Dämon kämpft und dabei von zwei
Frauen und einen Magier unterstützt wird. Der Dämon kriegt ordentlich einen in die Fresse bis er von seinem Lord Satan wieder mit neuen Kräften ausgestattet wird und am Ende die Truppe erstmal besiegen kann.
Ja.
Ich mein es ist schon irgendwie cool als Band einen eigenen Comic/Wein/Bier/Kaffee rauszubringen. Aber gottverdammte Scheiße ist das langweilig. Das erinnert mich sowohl an (wie oben gesagt) diesen KISS-Comic oder Evil Ernie nur in superschlecht. Es bringt absolut nichts fünf verschiedene Cover (die halt einfach Cover von Iron Maiden Klassikern sind) zu bringen, wenn der Comic einfach für n Arsch ist. Sorry, Heavy Metal Comics. Aber nein.
2/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei: Heavy Metal Comics
Made by: Llexi Leon, Ian Edginton, Kevin West
Comic Book Review#413: The Walking Dead Weekly#16 (2011)
Da wir morgen Halloween haben dachte ich mir, dass ein passendes Review ganz gut wäre. Spaß beiseite. Eigentlich wären an die 4-5 Wochen nur Walking Dead Comics dran. Aber da ich ein paar Sachen reviewen will, die ich auf der Essener Spielemesse gekauft hab ist ab nächste Woche was anderes dran."The Walking Dead Weekly" war eine Reihe, die ein Jahr lang die ersten 52 Ausgaben von "The Walking Dead" neu veröffentlicht hat. Also im Prinzip handelt es sich hiermit um die sechzehnte Ausgabe von "The Walking Dead" nur in "Remastered". Tatsächlich konnte ich mich auch an den Plot wieder erinnern, weil ich irgendwann mal die ersten paar Bänder gelesen habe.
Die Handlung beginnt zu dem Zeitpunkt als Rick Grimes und seine Ansammlung von Zombie-Apokalypse-Überlebenden in einem alten Gefängnissen Unterschlupf gefunden und auch einige Insassen kennen gelernt haben die dort sicher verweilen. Was so passiert ist: Es gab einen Doppelmord an zwei Unschuldigen und man vermutet einen Insassen, der aber behauptet unschuldig zu sein. Tyreese lief in einen Mob von Untoten rein und fing an rumzuballern. Andrea und Glenn haben ihn im Stich gelassen, weil sie bei ihm keine Überlebenschance erblickt haben. Er überlebte aber indem er alle verschissenen Zombies abgeknallt hat. Es gibt auch einen interessanten Dialog zwischen einem frischen Pärchen und zwar Andrea und Dale, dass über das Leben und den Tod philosophiert. Im Anbetracht der Tatsache, dass der ganze Planet von wandelnden Toten bevölkert ist und er Tod überall lauert stellen sie fest, dass nun ja... "it's just death, y'know".
Ich mochte die damaligen Ausgaben sehr, weil sie den Überlebenskampf in dieser Situation sehr gut dargestellt haben aber auch gleichzeitig die Psyche dieser Menschen, die entweder kaputt geht oder leicht ins nihilistische wandert. Oh und natürlich supernices Design.
8/10 Pfandflaschen
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