Sonntag, 18. März 2012

Comic Book Review#35: Dark Horse Presents#140

Nagut, fangen wir an.
Dark Horse Comics ist für mich eine DER Quellen für gute Comics wie "The Mask", "Concrete" oder auch "Hellboy". Die Reihe "Dark Horse Presents" ist eine Reihe die es seit den späten Achtzigern gibt, welche monatlich mehrere Stories rausgehauen hat. Die Maske hatte unter anderen in DHP seinen ersten Auftritt. Auch solche kryptischen Sachen wie Xena(jaaa genau die Kriegerprinzessin), "Ed The Alien"(wenn ich mich recht entsinn') und "Boris The Bear".
Und nun werde ich diesen Comic mal ausschlachten:
Die Ausgabe#140 beinhaltet drei Geschichten:
quelle: comicvine.com

1. Aliens.
"Once In A Lifetime"
Ja, genau die! Die fiesen Auberginenkopf-Aliens mit ätzenden Blut. In der Story begibt sich eine Wissenschaftlerin auf eine einsame Insel, auf welcher sich mehrere Aliens eingenistet haben. Sie sind aber anscheinend nicht mehr aggressiv und haben sich ihrer Umgebung angepasst. Auch ihr Blut ist nicht mehr toxisch. Doch ein Heer von irgendwelchen Soldaten sieht das wohl nicht so und ballert die armen Aliens überm Haufen. Lame.

2. Usagi Yojimbo
"Death And Taxes"
Usagi ist ein anthropomorphischer Hase und ein Samurai. Seine Welt ist genauso anthropomorphisch. Nun, er befindet sich auf seiner Samurai-Reise auf welcher er mehreren ...naja Menschen kann man jetzt wohl nicht sagen begegnet. Eines Tages kommt er in ein Dorf und wird beauftragt einen alten Mann beim Transport seiner Steuern zu begleiten. Sympathisch erzählt, ebenso sympathisch von Stan Sakai gemalt. Witzig obendrein auch noch. Mehr von.

3. St. Slayer
"Last Bus To Pandemonium, Part Two"
Irgendein Mädel, was von irgendwem mit irgendwelchen engelähnlichen Kräften beauftragt wurde, bekämpft Dämonen. Diesmal in einen Bus welcher, ganz "Speed"-like grade am Rasen ist. Ein absolut beschissenes Möchtegern-Manga.

insgesamt 4 von 10 Pfandflaschen, aber auch nur wegen Usagi Yojimbo
daunlaud

Freitag, 16. März 2012

Jay-Zs 99 Probleme: #46

#46: Keine Ahnung wie man einen Rasenmäher bedient.

Scheiße, ey.
November 2009 - Hab n Häuschen in so nen Vorort von Los Angeles gemietet, damit ich mich mal entspannen kann. Dabei bewege ich mich wie n normaler Mensch, kaufe im WAL-MART ein wie n normaler Mensch, lebe wie ein normaler Mensch. Ist voll geil und entspannt. Das Gras war aber nach 1 Woche schon so hoch gewachsen, dass ich irgendsonen Spacko von der Straße mal angelabert hab, ob er Bock hat mein Rasen zu mähen. Der hat sich ganz schön an den Job rangeschmissen. War ziemlich abgemagert und meinte dauernd "Ich kann dir auch einen blasen, mann...willst du n cheeseburger?". Also irgendwann war er da und mähte den Rasen. Bis er anscheinend von der Hitze komplett durchdrehte und sich hinlegte. Da ging das scheißrasenmäherding von alleine an und FUHR ÜBER IHM DRÜBER sodass er in tausend stücke gerissen wurde und quer über die Straße "transportiert" wurde. D:
WTF ist hier los.
Ab dem Moment musst ich mein Rasen selber mähen. Was fällt dem Spacko ein sich hinzulegen?
Naja, da bückte ich mich mal und guckte nach, was da so los ist. Griff dann mit meinen Fingern untenrum rein und ZACK war mein Zeigefinger weg! Da ging das ding wieder an und fing an mich quer über das gesamte scheißgrundstück zu jagen! Bis das Benzin ausgegangen ist!
HOLY FUCK!
Mein Finger hab ich dann paar Stunden später gefunden. Irgendne Oma hat versucht ihn als Talisman zu verticken um an Crack ranzukommen. Echt kranke Gegend hier!
Naja, Finger war dann wieder drangenäht und die Geshichte an Stephen King verkauft. Biatch!

Album der Woche, Folge 38: SFA - Solace

quelle: amazon.de
SFA aus New York haben sich einen Platz bei mir verdient - in meiner Plattensammlung, auf meiner Jacke und in meinen Verständnis für verdammt gute Musik. SFA(stands for anything) mach(t)en Hatecore(machen würde wohl zutreffen denn laut einer Message auf einen Blog werden sie 2012 wohl doch Europa betouren). Hatecore das heißt nicht nazi-hardcore/nshc/wieauchimmer sondern hardcore punk mit haßüberladenen Texten, die sich an die Umgebung richten. Haßüberladen, kritisch weil der Sänger Brendan Rafferty die Ansichten der "Youth Crew"-Bands als hippiesk und weltfremd betrachtet hat und angefangen hat auf SFA-Konzerten Flyer zu verteilen, die besagt haben dass die Band "New York Hate Core" mache um sich von der besagten Youth Crew sache zu distanzieren.
Doch nun zum Album: "Solace" ist das dritte Werk der Band und beinhaltet sowohl 1 1/2 bis 2-minüten hardcorepunk, metallastigere Sachen, einen 6-minuten langen Song UND einen verdammt oi!-lastigen Song, welcher sich über die Ausbeutung der Arbeiterklasse dreht(!). Dabei wird gar nichts langweilig, kein Song ähnelt den anderen und auch die Songtexte drehen sich nicht um "Unity" oder "unity" oder "hardcore" oder oder oder. Nur ehrliche Texte um das Leben an sich, wie geil das ist dass Kurt Cobain tot ist("I Killed Kurt") wie einen die Arbeit jeden Tag ausbeutet("On And On") und dass das Leben an sich ein einziger großer Schmerz ist(Titeltrack).
Was mir noch einfällt ist das hier:

„Aus irgendeinem idiotischen Grund spaltete sich die New Yorker Szene Mitte der 80er in zwei Lager und du warst entweder ein Hardcore-Kid in Jock-Klamotten oder ein Punk mit einer Million Bands auf deiner Jacke voller Nieten; wie auch immer, wir dachten uns das immer als einen Typ von Musik: Hardcore/Punk.“

– Brendan Rafferty: Biographie der Band SFA
(quelle: wiküüüü)

daunlaud

Film der Woche#37: Trilogy Of Terror(1975)

Kann mich absolut nicht an Folgen von Tales Of The Crypt erinnern, kenne aber selbstverständlich Twilight Zone und stehe total auf dreiteilige Filme, deshalb kommt nun das hier.
"Trilogy Of Terror" (auch bekannt als "the one with the doll")ist ein 1975 nur für das US-Fernsehen gemachter Film, deshalb gibts auch keinen Trailer und auch erst recht keinen deutschen Trailer. Es werden drei Geschichten vorgestellt, zwei davon sorgen für den "DDDDDDDD:"-Faktor. zu deutsch: Den "Oha!". Auch bekannt als WTF.
quelle: deepreds-kino.blogspot.com. achja,
Lil' Wayne hat wirklich ähnlichkeit mit der Puppe
nungut, zum Inhalt:

1. Chad schafft es sich in seine College-Lehrerin(Karen Black) zu verknallen. Er ist nahezu besessen von ihr und kriegt es im Endeffekt hin, mit ihre auszugehen, GBL(oder ähnliches) ins Getränk zu schütten, heimlich bewusstlos-style fotos zu machen und die Dame zu erpressen. Dumm nur, dass die Alte absolut bekloppt ist und Todesanzeigen sammelt.
2. Milicents(Karen Black) Vater ist gestorben. Ihre Schwester Therese(Karen Black) juckt es aber kein Stück. Das freche Ding(hihi :D) besäuft sich und geht auf Partys. Außerdem betreibt Sie Satanismus und Voodoo. Das meint zumindest Milicent, welche sehr verärgert darüber ist und einen Rachenplan ausknobelt.
3. Amelie(Karen Black) kommt vom Einkauf nach Hause. In einer Truhe, die sie mitgebracht hat befindet sich eine Puppe welche einen Zuni-Krieger ähneln soll. long story short, das DING LEBT UND KANN EINEN VERFICKTEN MESSER BEDIENEN ZOMG!!!1111

fazit: für zwischendurch wunderbar
Rating: 8 von 10 Pfandflaschen

Donnerstag, 8. März 2012

Album der Woche, Folge 37: Svarttjern - Towards The Ultimate(2011)

Wieder mal was, wobei ich gedacht hab, dass es mir nicht gefallen würde.
quelle: blackmetalunderground.com
Und ich bin immer noch kein Experte, also verzeiht meine Ausdrucksweise. Svarttjern kommen aus Norwegen und ihr Bandname heißt sowas wie "Schwarzer Teich". Irgendwie haben sie es wohl geschafft den Stempel "True Norwegian Black Metal" zu verdienen. Ob es auch so richtig ist, das ist mir erstmal scheißegal. Mir ist erstmal wichtig wie ich mein BM mag. Entweder total unterirdisch, aufgenommen im Keller mit Persil-Schlagzeug oder fast schon punkig/rocknrollig/motörhead-artig mit genialen Riffs und Melodien. Svarttjern sind nichts davon. Man kriegt erstmal mit diesen doublebass(?)/doublepedalschießmichtotichkennmichnichtauslalala derbe in die Fresse und kann einfach nicht mehr wegschalten. Im Ernst, mir wurde absolut nicht langweilig und ich hab absolut keinen Track(yo!) geskippt und hab das innerhalb der Woche mindestens 5 Mal angehört. Krächzgesang, Maschinengewehr/Panzer/ähnliche kriegsbezogene Beschreibung zutreffend fürs Schlagzeug, eine kleine Prise Melodie und jede Menge HASS. So gelob ich mir das, alta!
Achja und wegen diesen Intro werd ich mir das Teil NIEMALS nachts aufm Heimweg anhören.

Diesmal gibts kein Daunlaud - findet es selber, wenn ihr wollt. Ich hatte Schwierigkeiten, es zu finden also sollt ihr es auch haben. :P
11 von 200 Pfandflaschen.