Neulich in der örtlichen Bahnhofsbuchhandlung zugegriffen ohne viel nachzudenken. Mark Millar und Goran Parlov. Erster ist u.a. für "Kick-Ass" verantwortlich, zweiter hat schon mal "Barracuda" und "Y: The Last Man" gezeichnet. Ich hätte damit 20 Euro die Toilette runterspülen können, war zum Glück nicht so.
"Starlight" handelt von einem Mann forgeschrittenen Alters namens Duke McQueen. Er ist U.S.-Air-Force-Pilot und ist vor 40 Jahren bei einem Flug durch ein Wurmloch gereist. Die Landung erfolgte
auf dem weit weit weit weit entfernten Planeten Tantalus. Dort schaffte er es einen gemeingefährlichen Diktator zu stürzen der bis dato die Bevölkerung terrorisiert hat. Seitdem befand sich Tantalus in konstanten Friedenszustand und wurde zum einen der progressiveren Planeten des dortigen Universums. Seit Duke wieder auf der Erde weilt gilt er für seine Umgebung, d.h. seine Kinder und Enkelkinder und die Welt in allgemeinen als Witzfigur. Als geistig Verwirrter. Niemand glaubt dass er jemals auf einer anderen Welt gewesen ist. Wieso denn auch? Irgendwann landet in seinem Garten ein Raumschiff - ein außerirdischer Junge hat eine lange Reise auf sich genommen um Duke zu finden. Grund: Tantalus ist wieder in diktatorischen Händen und niemand geringeres als der alte, leicht kaputte Duke McQueen soll die Welt wieder retten.
Eine Hommage an alte Pulp-Sci-Fi-Romane wie Flash Gordon oder John Carter. Gleichzeitig wirkt Duke wie Bruce Willis im Jahr 2016. Das Design seiner Klamotten als auch von Tautalus und seinen Einwohnern erinnert einfach 1:1 an alte 50er Sci-Fi-Illustrationen/Comics. Es wird zwar leicht an Text gesparrt, dafür ist es bildgewaltig und beeindruckend. Und man spart nicht an Blut und Laserkanonenwunden. Auf jeden fall eine gute Investition!
9,5/10 Pfandflaschen
Dienstag, 31. Januar 2017
Montag, 30. Januar 2017
Freitag, 27. Januar 2017
Film der Woche#275: 101 Horrorfilme, die Sie sehen müssen bevor das Leben vorbei ist, Teil 12
Hallo und herzlich willkommen zum 12ten Teil dieser Reihe (der eigentlich letztes Jahr rauskommen sollte, aber wegen der Pause im September dies das). Somit sind wir bei der Hälfte der Liste angelangt. Diesmal haen wir sogar fünf Filme dabei anstelle von vier. Als ob.
45. Daughters of Darkness (1971)
Auf Deutsch bekannt als "Blut an den Lippen".
Eine Co-Produktion der Länder Belgien, Frankreich und BRD. Die Handlung spielt sich ab im belgischen Ostende wo die frisch verheirateten Stefan (John Karlen) und Valerie (Danielle Ouimet) in einem Hotel nächtigen. Eigentlich sind sie nach England unterwegs gewesen um Stefans Mutter zu besuchen, doch sie verpassten das Schiff. Außerdem hat Stefan Angst davor, dass seine Mum die heimliche Heirat nicht gutgeheißen wird. Das Hotel ist bis auf den Portier fast leer, es ist ja auch nicht die Saison für. Allerdings kommt auch schon bald ein weiblicher Gast mit ihrer Begleiterin an. Die
Gräfin Elisabath Bathory (Delphine Seyrig). Der Portier schwört die Dame zu seinen Liftjunge-Zeiten gesehen zu haben, dabei sah sie genauso aus wie heute - es soll vor 40 Jahren gewesen sein. Man weiß nicht ob die Gräfin ein Vampir oder gar ein Dämon ist. Fest steht, dass sie die beiden erstmal anfreundet und dann ganz langsam in ihren Bann zieht sodass ihr Verhältnis zerbröselt...
Ein Streifen aus der Sorte "psychothisch, elegant und verstörend". Die Spielchen die Elisabeth Bathory spielt wirken zugleich sehr dreist und intrigant, gleichzeitig ist sie aber äußerst höflich und elegant. Das macht das ganze so verstörend; sie spielt die beiden gegeneinander aus um am Ende ihren Willen zu bekommen. Und das auf eine ganz schaurige Art und Weise. Kein Film wo elendig viel abgeschlachtet wird sondern von der eher subtileren Sorte.
8/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:
46. Blacula (1972)
Allrighty, then! Wir begeben uns das erste Mal seit Jahrhunderten in das Blaxploitation-Genre. Leider. Denn der Film ist nicht sehr gut.
Zuerst befinden wir uns im 18. Jahrhundert als der aus Afrika stammende Prinz Mamuwalde (William Marshall) auf seiner Europa-Reise in Siebenbürgen auf Graf Dracula trifft. Der Prinz sucht nach Vebündeten im Kampf gegen den Sklavenhandel, allerdings erweist sich der Graf als n ziemlicher Rassist. Also beißt er ihm im Endeffekt, verwandelt ihn in einen Vampir und tauft ihn auf dem Namen BLACULA (ja, Graf Dracula hat ihn so genannt, das ist nicht bloß n Filmtitel lel). Zusätzlich sperrt er ihn einen Sarg ein, und seine Frau Luva (Vonetta McGee) eingemauert. Jahrhunderte später wird
das Schloß von einem jungen Paar ersteigert, die aus Versehen Blaculas Sarg öffnen, nachdem sie es in ihre Heimat, L.A. gebracht haben. So kommt Blacula in den USA an und entdeckt irgendwann die junge Tina die seiner Frau 1:1 gleicht. Eigentlich kennt ihr die Geschichte eh...
Ich mag Blaxploitation-Filme, ehrlich. Vor allem weil sie einen ne andere Perspektive geboten haben. Leider glänzt "Blacula" nicht grade durch eine interessante Story - es ist nämlich fast dasselbe Prinzip wie bei Dracula auch. Außerdem sind die Effekte (diese Fledermaus!!!1) nicht so...gut und das ganze wirkt ziemlich lieblos auf mich. Das einzig Gute was ich hier erwähnen kann ist der phänomenale Soundtrack!
4/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:
47. The Last House On The Left (1972)
Der erste Film von Wes Craven (RIP).
Die Handlung ist eigentlich ziemlich simpel. Die beiden Freundinnen Mari (Sandra Cassell) und Phyllis (Lucy Grantham) haben sich entschloßen auf ein Rockkonzert in New York zu gehen. Maris sehr bürgerliche Eltern sind zwar leicht besorgt, erlauben es ihr aber. Gleichzeitig befindet sich eine Bande von ziemlich gestörten Verbrechern auf der Flucht: Mit dabei u.a. ein Vater der seinen Sohn
heroinabhängig gemacht hat um ihn gefügig zu halten und natürlich auch der Sohn. Wie es so kommen muss geraten die beiden Mädchen an sie und leider erwecken sie kein großes Vertrauen. So fürchten die Psychos dass sie sie an die Cops verraten und nehmen sie als Geisel. Von da an beginnt eine Orgie des Grauens und der Gewalt.
Ein zutiefst ekliger und verstörender Film. Zum Glück hat er eine leicht zu erklärende Handlung! Diese Art von Horror ist eine der ekligeren. Kein übermenschlicher Slasher der alle aufschlitzt sondern eine Bande von Sadisten, die jedoch verletzbar sind. Dabei sind sie so dermaßen menschenfeindlich und empathiebefreite dass man das Kotzen kriegt. Wow. Just wow. Schrecklich.
7,5/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:
48. The Exorcist (1973)
Scheiße was hab ich mich gefreut, dass dieser ikonische Film endlich dran ist.
Der Film bietet uns mehrere Storys die die Schicksale von verschiedenen Menschen erzählen - die allerdings auch ineinander fließen. Doch der allerwichtigste Erzählstrang findet in der Familie von der Schauspielerin Chris MacNeil (Ellen Burstyn) statt. Nachdem sie ihre Tochter Regan (Linda Blair) zu einer medizinischen Untersuchung gebracht fängt sie an, sich merkwürdig zu verhalten. Das ansonsten sehr liebe Mädchen drückt sich auf einmal äußerst vulgär aus. Auch weitere Untersuchungen bringen nichts wirklich hervor. Regans Verhalten wird immer absurder - auf einer Party uriniert sie vor lauter Gästen. Es helfen jetzt keine Ärzte mehr - Regan ist eindeutig vom Teufel besessen und es bedarf einen Exorzismus. Diesen müssen jetzt der Jesuitenpater Damian Karras (Jason Miller) und Pater
Lankester Merrin (Max von Sydow) durchführen.
Ich habe mich schon vor vielen Dingen erschocken und geekelt. Vor Löchern, vor Fischen, vor Serienkillern...aber ein junges Mädchen das "Lass die Finger von meiner Fotze!" und "fick mich fick mich fick mich!!!" schreit und Erbsensuppe spuckt. Das waren in der Tat einige der verstörendsten Szenen der Filmgeschichte. Holy fuck. Ich weiß leider nicht inwiefern der Film Pate für andere Exorzismus-Filme gestanden hat (ist leider nicht mein Metier), aber ich glaube das Regans Aussagen wie "Deine Mutter schluckt Schwänze in der Hölle!!" bis heute einen hohen Wiedererkennungswert haben. Es wird alles getan um den Zuschauer in die Schockstarre zu versetzen. Heutzutage ist der Film eher n klacks, also nicht vergleichbar mit den Schockern von heute. Damals wars aber etwas völlig neues - kein subtiler Film und auch nichts mit Vampiren oder Zombies. Sondern ein übler Mindfuck.
9/10 Pfandflaschen
Trailer:
49. The Wicker Man (1973)
Ihr kennt das Spiel: Da ich einen Teufel tun werde und den selben Film noch mal reviewen tu - geht einfach hierhin und zieht euch rein was ich über The Wicker Man als auch dessen grausiges Remake mt Nicolas Cage zu sagen hatte.
Bis zum nächste Mal!
45. Daughters of Darkness (1971)
Auf Deutsch bekannt als "Blut an den Lippen".
Eine Co-Produktion der Länder Belgien, Frankreich und BRD. Die Handlung spielt sich ab im belgischen Ostende wo die frisch verheirateten Stefan (John Karlen) und Valerie (Danielle Ouimet) in einem Hotel nächtigen. Eigentlich sind sie nach England unterwegs gewesen um Stefans Mutter zu besuchen, doch sie verpassten das Schiff. Außerdem hat Stefan Angst davor, dass seine Mum die heimliche Heirat nicht gutgeheißen wird. Das Hotel ist bis auf den Portier fast leer, es ist ja auch nicht die Saison für. Allerdings kommt auch schon bald ein weiblicher Gast mit ihrer Begleiterin an. Die Gräfin Elisabath Bathory (Delphine Seyrig). Der Portier schwört die Dame zu seinen Liftjunge-Zeiten gesehen zu haben, dabei sah sie genauso aus wie heute - es soll vor 40 Jahren gewesen sein. Man weiß nicht ob die Gräfin ein Vampir oder gar ein Dämon ist. Fest steht, dass sie die beiden erstmal anfreundet und dann ganz langsam in ihren Bann zieht sodass ihr Verhältnis zerbröselt...
Ein Streifen aus der Sorte "psychothisch, elegant und verstörend". Die Spielchen die Elisabeth Bathory spielt wirken zugleich sehr dreist und intrigant, gleichzeitig ist sie aber äußerst höflich und elegant. Das macht das ganze so verstörend; sie spielt die beiden gegeneinander aus um am Ende ihren Willen zu bekommen. Und das auf eine ganz schaurige Art und Weise. Kein Film wo elendig viel abgeschlachtet wird sondern von der eher subtileren Sorte.
8/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:
46. Blacula (1972)
Allrighty, then! Wir begeben uns das erste Mal seit Jahrhunderten in das Blaxploitation-Genre. Leider. Denn der Film ist nicht sehr gut.
Zuerst befinden wir uns im 18. Jahrhundert als der aus Afrika stammende Prinz Mamuwalde (William Marshall) auf seiner Europa-Reise in Siebenbürgen auf Graf Dracula trifft. Der Prinz sucht nach Vebündeten im Kampf gegen den Sklavenhandel, allerdings erweist sich der Graf als n ziemlicher Rassist. Also beißt er ihm im Endeffekt, verwandelt ihn in einen Vampir und tauft ihn auf dem Namen BLACULA (ja, Graf Dracula hat ihn so genannt, das ist nicht bloß n Filmtitel lel). Zusätzlich sperrt er ihn einen Sarg ein, und seine Frau Luva (Vonetta McGee) eingemauert. Jahrhunderte später wird das Schloß von einem jungen Paar ersteigert, die aus Versehen Blaculas Sarg öffnen, nachdem sie es in ihre Heimat, L.A. gebracht haben. So kommt Blacula in den USA an und entdeckt irgendwann die junge Tina die seiner Frau 1:1 gleicht. Eigentlich kennt ihr die Geschichte eh...
Ich mag Blaxploitation-Filme, ehrlich. Vor allem weil sie einen ne andere Perspektive geboten haben. Leider glänzt "Blacula" nicht grade durch eine interessante Story - es ist nämlich fast dasselbe Prinzip wie bei Dracula auch. Außerdem sind die Effekte (diese Fledermaus!!!1) nicht so...gut und das ganze wirkt ziemlich lieblos auf mich. Das einzig Gute was ich hier erwähnen kann ist der phänomenale Soundtrack!
4/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:
47. The Last House On The Left (1972)
Der erste Film von Wes Craven (RIP).
Die Handlung ist eigentlich ziemlich simpel. Die beiden Freundinnen Mari (Sandra Cassell) und Phyllis (Lucy Grantham) haben sich entschloßen auf ein Rockkonzert in New York zu gehen. Maris sehr bürgerliche Eltern sind zwar leicht besorgt, erlauben es ihr aber. Gleichzeitig befindet sich eine Bande von ziemlich gestörten Verbrechern auf der Flucht: Mit dabei u.a. ein Vater der seinen Sohn heroinabhängig gemacht hat um ihn gefügig zu halten und natürlich auch der Sohn. Wie es so kommen muss geraten die beiden Mädchen an sie und leider erwecken sie kein großes Vertrauen. So fürchten die Psychos dass sie sie an die Cops verraten und nehmen sie als Geisel. Von da an beginnt eine Orgie des Grauens und der Gewalt.
Ein zutiefst ekliger und verstörender Film. Zum Glück hat er eine leicht zu erklärende Handlung! Diese Art von Horror ist eine der ekligeren. Kein übermenschlicher Slasher der alle aufschlitzt sondern eine Bande von Sadisten, die jedoch verletzbar sind. Dabei sind sie so dermaßen menschenfeindlich und empathiebefreite dass man das Kotzen kriegt. Wow. Just wow. Schrecklich.
7,5/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:
48. The Exorcist (1973)
Scheiße was hab ich mich gefreut, dass dieser ikonische Film endlich dran ist.
Der Film bietet uns mehrere Storys die die Schicksale von verschiedenen Menschen erzählen - die allerdings auch ineinander fließen. Doch der allerwichtigste Erzählstrang findet in der Familie von der Schauspielerin Chris MacNeil (Ellen Burstyn) statt. Nachdem sie ihre Tochter Regan (Linda Blair) zu einer medizinischen Untersuchung gebracht fängt sie an, sich merkwürdig zu verhalten. Das ansonsten sehr liebe Mädchen drückt sich auf einmal äußerst vulgär aus. Auch weitere Untersuchungen bringen nichts wirklich hervor. Regans Verhalten wird immer absurder - auf einer Party uriniert sie vor lauter Gästen. Es helfen jetzt keine Ärzte mehr - Regan ist eindeutig vom Teufel besessen und es bedarf einen Exorzismus. Diesen müssen jetzt der Jesuitenpater Damian Karras (Jason Miller) und Pater
Lankester Merrin (Max von Sydow) durchführen.
Ich habe mich schon vor vielen Dingen erschocken und geekelt. Vor Löchern, vor Fischen, vor Serienkillern...aber ein junges Mädchen das "Lass die Finger von meiner Fotze!" und "fick mich fick mich fick mich!!!" schreit und Erbsensuppe spuckt. Das waren in der Tat einige der verstörendsten Szenen der Filmgeschichte. Holy fuck. Ich weiß leider nicht inwiefern der Film Pate für andere Exorzismus-Filme gestanden hat (ist leider nicht mein Metier), aber ich glaube das Regans Aussagen wie "Deine Mutter schluckt Schwänze in der Hölle!!" bis heute einen hohen Wiedererkennungswert haben. Es wird alles getan um den Zuschauer in die Schockstarre zu versetzen. Heutzutage ist der Film eher n klacks, also nicht vergleichbar mit den Schockern von heute. Damals wars aber etwas völlig neues - kein subtiler Film und auch nichts mit Vampiren oder Zombies. Sondern ein übler Mindfuck.
9/10 Pfandflaschen
Trailer:
49. The Wicker Man (1973)
Ihr kennt das Spiel: Da ich einen Teufel tun werde und den selben Film noch mal reviewen tu - geht einfach hierhin und zieht euch rein was ich über The Wicker Man als auch dessen grausiges Remake mt Nicolas Cage zu sagen hatte.
Bis zum nächste Mal!
Donnerstag, 26. Januar 2017
Album der Woche#278: Led Zeppelin - I (1969)
So, kinnas. Wir schließen den 60er-Jahre-Monat ab mit einem wahren Klassiker. Das Debütalbum "I" von Led Zeppelin. Das I steht dabei für ne Eins, falls ihr nicht in der Lage seid, römische Zahlen zu lesen.
Für den Abschluß des Monats wollte ich unbedingt so n Kracher hier haben, der seinerzeit richtig krass explodiert ist. Das Debütalbum von Led Zeppelin ist voll mit Gitarrenfrickeleien, Soli, melodiösen als auch kreischenden Gesang und natürlich voll mit Leid. Led Zep waren nämlich erheblich vom schwarzen Blues beeinflusst und dieser enthielt, zumindest meistens Einsamkeit und
Trauer als Inhalt. So covern sie "You Shook Me" von Muddy Waters und rekonstruieren "Dazed and Confused" was im Original von Jake Holmes stammt. Und nebenbei ganz dreist von der Band geklaut wurde. Gleichzeitig klingen sie aber bedeutend schwerer und....etwas anders. Wenn man aufmerksam zuhört, so entdeckt man Led Zeppelin auch als eine Art Heavy-Metal-Vorfahren. Ich finde nämlich dass "Dazed and Confused" in einem Moment wie eine verlangsamte Version von Black Sabbaths "Paranoid" klingt.
Es ist übrigens der Verdients von meinem Großvater, dass diese Band hier auftaucht. Hätte er sie mir nie gezeigt wärt ihr niemals in den Genuss dieses schäbigen Reviews gekommen. Neben Gitarren, Drums und Mundharmonika ist hier auch mittendrin einfach mal so eine Orgel zu hören. Aber ich glaube, das wurde damals irgendwann standart, in langhaarigen, LSD-konsumierenden Kreisen. Apropos Drogen, auch wenn LZ aus dieser Zeit stammen (und auch selber für Drogenexzesse bekannt waren) klingt ihre Musik für mich weniger trippig sondern viel eher nach guter Laune. Auch wenn das in Anbetracht der Tatsache dass traurige Bluesmusik hierfür Pate stand sehr merkwürdig ist.
Anspieltipps: Communication Breakdown, Dazed and Confused, You Shook Me, Good Times Bad Times, Your Time Is Gonna Come
9/10 Pfandflaschen
Für den Abschluß des Monats wollte ich unbedingt so n Kracher hier haben, der seinerzeit richtig krass explodiert ist. Das Debütalbum von Led Zeppelin ist voll mit Gitarrenfrickeleien, Soli, melodiösen als auch kreischenden Gesang und natürlich voll mit Leid. Led Zep waren nämlich erheblich vom schwarzen Blues beeinflusst und dieser enthielt, zumindest meistens Einsamkeit und
Trauer als Inhalt. So covern sie "You Shook Me" von Muddy Waters und rekonstruieren "Dazed and Confused" was im Original von Jake Holmes stammt. Und nebenbei ganz dreist von der Band geklaut wurde. Gleichzeitig klingen sie aber bedeutend schwerer und....etwas anders. Wenn man aufmerksam zuhört, so entdeckt man Led Zeppelin auch als eine Art Heavy-Metal-Vorfahren. Ich finde nämlich dass "Dazed and Confused" in einem Moment wie eine verlangsamte Version von Black Sabbaths "Paranoid" klingt.
Es ist übrigens der Verdients von meinem Großvater, dass diese Band hier auftaucht. Hätte er sie mir nie gezeigt wärt ihr niemals in den Genuss dieses schäbigen Reviews gekommen. Neben Gitarren, Drums und Mundharmonika ist hier auch mittendrin einfach mal so eine Orgel zu hören. Aber ich glaube, das wurde damals irgendwann standart, in langhaarigen, LSD-konsumierenden Kreisen. Apropos Drogen, auch wenn LZ aus dieser Zeit stammen (und auch selber für Drogenexzesse bekannt waren) klingt ihre Musik für mich weniger trippig sondern viel eher nach guter Laune. Auch wenn das in Anbetracht der Tatsache dass traurige Bluesmusik hierfür Pate stand sehr merkwürdig ist.
Anspieltipps: Communication Breakdown, Dazed and Confused, You Shook Me, Good Times Bad Times, Your Time Is Gonna Come
9/10 Pfandflaschen
Dienstag, 24. Januar 2017
Comic Book Review#276: Wytches (2015)
Ich erinnere mich noch wie ich letztes Jahr beinahe dazu entschlossen habe dieses Trade Paperback zu kaufen. Ich nenne es leider immer noch nicht mein eigen. Erschafen von Scott Snyder, Jock und Matt Hollinsworth. Erschienen bei Image und nebenbei auch mit 9,99$ recht billig.

Die Kleinstadt Litchfield ist das neue Zuhause der Familie Rooks. Die älteste Tochter Sailor erlitt kurze Zeit zuvor ein schwerwiegendes Trauma. Bei einer Auseinandersetzung mit einer anderen
Schülerin, die Sailor ständig gemobbt hat, stirbt diese sodass Sailor wohl auf ewig den Ruf hat jemanden umgebracht zu haben. Jetzt ist sie an dieser neuen Schule und muss schon mit Gerüchten kämpfen, da kommts noch dazu dass in den umliegenden Wäldern seltsame Lebewesen wollen und der ganze Ort sowieso recht merkwürdig ist. Scheinbar hat irgendjemand seit Jahrzehnten diese Angewohnheit seine Mitmenschen an irgendetwas zu verpfänden...
Meistens wenn ich zu Sachen von Image Comics zugreife, mache ich keinen Fehler. Das habt ihr glaub ich hier schon an die 2000 mal gelesen. lol. Jedenfalls wars auch diesmal die richtige Entscheidung. Eine spannende Geschichte voller elterlicher Zuneigung und einen PLOTTWIST (hell yeah, ich LIEBE Plottwists). Zudem sieht der Comic so aus als hätte man ihn quer durch alle Pastell/Aquarell-Farben gezogen. Ich liebe es wenn es so bunt ist.
8,5/10 Pfandflaschen

Die Kleinstadt Litchfield ist das neue Zuhause der Familie Rooks. Die älteste Tochter Sailor erlitt kurze Zeit zuvor ein schwerwiegendes Trauma. Bei einer Auseinandersetzung mit einer anderen
Schülerin, die Sailor ständig gemobbt hat, stirbt diese sodass Sailor wohl auf ewig den Ruf hat jemanden umgebracht zu haben. Jetzt ist sie an dieser neuen Schule und muss schon mit Gerüchten kämpfen, da kommts noch dazu dass in den umliegenden Wäldern seltsame Lebewesen wollen und der ganze Ort sowieso recht merkwürdig ist. Scheinbar hat irgendjemand seit Jahrzehnten diese Angewohnheit seine Mitmenschen an irgendetwas zu verpfänden...
Meistens wenn ich zu Sachen von Image Comics zugreife, mache ich keinen Fehler. Das habt ihr glaub ich hier schon an die 2000 mal gelesen. lol. Jedenfalls wars auch diesmal die richtige Entscheidung. Eine spannende Geschichte voller elterlicher Zuneigung und einen PLOTTWIST (hell yeah, ich LIEBE Plottwists). Zudem sieht der Comic so aus als hätte man ihn quer durch alle Pastell/Aquarell-Farben gezogen. Ich liebe es wenn es so bunt ist.
8,5/10 Pfandflaschen
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