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Dienstag, 14. Januar 2020

Comic Book Review#423: The Walking Dead Weekly#34 (2011)

Oh yeah. das hier ist wohl vorerst das letzte Mal dass "The Walking Dead" (Weekly) in Comicform hier auftaucht. Darum sagt jetzt erstmal schön byebye.

Michonne ist also die ganze Nacht gelaufen und fand anschließend Rick und die anderen, die in einem abgestürzten Helikopter geschlafen haben. Gemeinsam beschlossen sie zurück in ihre sichere Unterkunft, das Gefängnis zu kehren. Doch zuerst merkt Rick dass irgendwas mit Michonne nicht stimmt. Sie will nicht verraten was sie den Governor angetan hat, geschweige denn ob er überhaupt noch lebt. Anscheinend ist sie selbst von ihren eigenen Taten schockiert. Martinez, der Soldat der neu dazugestoßen ist, stelt sich als ehemaliger Sportlehrer heraus, der während der Zombieapokalypse mehrere Kinder hat sterben sehen und immer noch das Trauma nicht verarbeitet hat. Außerdem wird es dem Leser klar, dass das ganze erst vor "sieben Monaten" begonnen hat. Fühlt sich aber an wie Jahre. Urplötzlich wird die Gruppe von "Beißern" umzingelt, kann sich aber schnell befreien und mithilfe von Waffen freischießen/freimetzeln. Schlußendlich schaffen sie es in ein Auto zu kommen und anschließend zum Gefängnis zu fliehen. Leider stellen sie fest, dass es vollkommen zombieverseucht ist....

Das war ein richtiger heftiger Abschnitt der Geschichte. Man merkt sowohl den Willen zum Überleben als auch die tiefsitzenden Traumata der Charaktere. Die Assistentin von Doctor Stevens hat ihn von einen Moment auf den nächsten nicht mehr in ihrem Leben gehabt. Wie sie es selbst sagt "That's not a feeling I'm unfamiliar with -- but it is a feeling I don't think I'll ever get used to." Es ist eben nicht alles Spiel und Spaß in der Zombie-Apokalypse. Stellt euch vor ihr seid permanent vom Tod umgeben, jeder der euch nahe steht könnte in nächster Sekunde nicht mehr da sein. Darum sehe ich diesen Comic als eine Art Kriegsbericht aus der Zukunft. Ich bin wirklich tief beeindruckt und ja ich werde mir die Reihe nach und nach (wieder) ausleihen ;)

9/10 Pfandflaschen

Mittwoch, 8. Januar 2020

Comic Book Review#422: The Walking Dead Weekly#33 (2011)

Hallo und herzlich willkommen im neuen Jahr! Dies ist das erste Comic Book Review im Jahr 2020 und es geht (wie gewohnt) weiter mit "The Walking Dead Weekly".

Diese Ausgabe hat es definitiv in sich. Es geht nämlich dem Governor an den Kragen, den Typen der Michonne gequält und sie zu einem Kampf gezwungen bei dem sie haufenweise Zombies geköpft hat und anschließend in Einzelhaft gelandet ist. Alles geschieht während der Flucht, die ich in der
vorherigen Ausgabe beschrieben habe. Jetzt heiß es eins gegen eins. Michonne prügelt ordentlich die Scheiße aus ihm bis er bewusstlos wird, nur um danach gefesselt aufzuwachen. Daraufhin benutzt sie eine Zange, einen Hammer einen äh Flammenwerfer, einen Löffel und einen Akkubohrer um ihn zu foltern. Und ja, ihr könnt euch wahrscheinlich den Schmerz nicht ausdenken. Sowohl den Schmerz wenn euer Arm mit einem Schwert abgehackt wird als auch wenn euer Auge mit einem Löffel ausge - höhö - löffelt wird. Später flüchtet Michonne und findet nach einem eine Nacht andauernden Marsch endlich Rick und die anderen wieder, die sich in einem alten Helikopter im Wald verstecken.

Holy fuck, das war wohl von den Ausgaben die ich bis jetzt gelesen habe, die wohl brutalste. Die Handlung findet wohl innerhalb kürzester Zeit statt, allerdings zieht der Comic sie für den Leser in die Länge sodass die Brutalität noch ein Stückchen intensiver dargestellt wird. Wenn ich jetzt von "gewagten Bildern" sprechen würde, würde ich absolut untertreiben. Ich bin begeistert und auch ein wenig sprachlos. Sehr gut!

9/10 Pfandflaschen

Mittwoch, 25. Dezember 2019

Comic Book Review#421: The Walking Dead Weekly#32 (2011)

Am Ende der letzten Ausgabe tauchte urplötzlich Rodriguez auf um Rick ein Angebot zu machen: er möchte ihn aus dem dystopischen Pseudostaat den der „Governor“ errichtet hat rausholen. Also ihn und Michonne die inzwischen eingesperrt ist weil sie bei einem Kampf den sie verlieren sollte die als Attraktion dienenden Zombies enthauptet hat. Rodriguez hat einen Plan: da er in seiner neuen
Umgebung inzwischen vertraut und bekannt ist, schaltet er eine Wache aus und lenkt eine andere ab damit Rick, er und Michonne endlich abhauen können. Alice, die Assistentin von Dr. Stevens schließt sich ihnen an da sie meint in Ricks „Familie“ gut aushelfen zu können. Dr. Stevens kommt auch mit wird aber unterwegs von einem Zombie gebissen. Michonne hingegen will ihren Peiniger der sie zu dem Kampf zwingen wollte vor ihrer Flucht noch bestrafen. Dieser hingegen ist grade dabei sein Zombie-Kind mit einem Fuß zu füttern.

Holy shit. Das geht richtig ab. Ich verliere kein Wort mehr zum Design weil es sowieso dasselbe ist. Allerdings scheint die Story ordentlich frei zu drehen. Es ist richtig irre auf was physische und psychische Steine im Weg die Protagonisten stoßen. Nächste Woche gehts dann weiter und wir werden sehen was aus ihnen geworden ist.

9/10 Pfandflaschen

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Comic Book Review#420: The Walking Dead Weekly#31 (2011)

Seit dem letzten Review zu TWDW hat sich einiges getan. Dazwischen liegen so einige Ausgaben. Die Gruppe der Überlebenden der Zombie-Apokalypse um Cop Rick Grimes, bzw. ein Teil davon befindet sich nun nicht mehr im Gefängnis das für sie zur neuen Heimat geworden ist. Diesmal
befinden sie sich tatsächlich in einer Art Gefängnis. Rick, Glen und Michone sind nun im Städchen Woodbury welches von einem ominösen „Governor“ regiert wird. Ich weiß nicht genau wo sie grade sind weil mir das Hintergrundwissen fehlt allerdings ist dieser Ort sehr grausam. Rick fehlt mittlerweile ein Arm. Es werden quasi Gladiatorenkämpfe veranstaltet wobei sich Menschen die Fresse polieren. Einer hat es gründlich übertrieben und nem anderen alle Zähne ausgeschlagen. Dafür kriegt er jetzt ein Messer in den Hals. Ein anderer Typ hält Michonne gefangen und verspricht ihr bessere Haftbedingungen wenn sie für ihn kämpft und eine kleine Show aufzieht. Stattdessen köpft sie während des Kampfes ein paar Zombies, sehr zur Entrüstung des Publikums.

Was für ein Sprung. Hat man im vorherigen Erzählstrang noch versucht eine Art neue Gesellschaft aufzubauen, wenn auch mit Schwierigkeiten so befindet man sich hier in einer absoluten dystopischen Hölle. Brot und Spiele um den Pöbel bei Laune zu halten. Hier ist absolut kein Leben irgendwas wert. Besonders amüsiert hat mich die Mutter in der Kampfarena dir sich darüber beschwert hat dass Zombies geköpft wurden. Ihre Kinder die sich einen „sauberen, fairen“ Kampf angucken wollten wären jetzt durch dieses Massaker traumatisiert. Ich bin a) gespannt wie es weiter geht und b) interessiert daran zu erfahren was dazwischen passiert ist. Sehr gute Ausgabe.

9/10 Pfandflaschen

Dienstag, 3. Dezember 2019

Comic Book Review#418: The Walking Dead Weekly#17 (2011)

Die Handlung setzt exakt da an, wo die vorherige Ausgabe aufgehört hat. Andrea wird vom Insassen Thomas mit einem Messer angegriffen und wehrt sich. Währenddessen macht sich Rick große Gedanken. Er sieht sich selbst als schuldig für den Tod von Hershels Töchtern. Die Knackis Dex und
Andrew arbeitet einen Plan aus: Sie wollen aus der "Herrschaft" der Gruppe um Rick ausbrechen und werdend wohl Gebrauch machen vom Riot Gear und Waffen der Gefängniswärter. Anderweitig überlegt man sich wie man mit der Zombieplage außerhalb der Gefängnismauern umgehen will: am besten so lange warten bis die Untoten nah genug am Zaun sind und dann einfach ein Messer in den Kopf rammen. Als Andrea es schlußendlich schafft vom Thomas loszukommen und dieser ihr mit einem Messer hinterherjagt, eilt Rick zur Hilfe. Er verprügelt den Insassen so heftig, dass dieser grade mal so am Leben bleibt. Rick entschließt sich, als Authorität im Camp, Lynchjustiz zu betreiben. Schließlich liegt es auf der Hand dass Thomas Hershels Töchter umgebracht hat. Es heißt ab jetzt "You kill, you die" und wird zur Goldenen Regel. Der Mörder muss mit dem Tode bestraft werden.

Das wichtigste zuerst: Ich finds geil wie das Cover den wichtigsten Moment der Ausgabe dartellt. Außerdem gefällt mir wie schnell die Handlung vorangeht. Eigentlich sind es ja nur ein paar Momente - von Angriff Thomas' auf Andrea bis zum Zeitpunkt als er sie mit nem Messer über den Hof jagt und dann von Rick verprügelt wird. Es ist so unfassbar kurz aber es passiert so viel, weil aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird. Auch wichtig: Die Bilder sind schön, schön brutal und ziemlich trist. Schwarz/weiß macht halt einen enormen Unterschied.

8,75/10 Pfandflaschen

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Comic Book Review#413: The Walking Dead Weekly#16 (2011)

Da wir morgen Halloween haben dachte ich mir, dass ein passendes Review ganz gut wäre. Spaß beiseite. Eigentlich wären an die 4-5 Wochen nur Walking Dead Comics dran. Aber da ich ein paar Sachen reviewen will, die ich auf der Essener Spielemesse gekauft hab ist ab nächste Woche was anderes dran.

"The Walking Dead Weekly" war eine Reihe, die ein Jahr lang die ersten 52 Ausgaben von "The Walking Dead" neu veröffentlicht hat. Also im Prinzip handelt es sich hiermit um die sechzehnte Ausgabe von "The Walking Dead" nur in "Remastered". Tatsächlich konnte ich mich auch an den Plot wieder erinnern, weil ich irgendwann mal die ersten paar Bänder gelesen habe.

Die Handlung beginnt zu dem Zeitpunkt als Rick Grimes und seine Ansammlung von Zombie-Apokalypse-Überlebenden in einem alten Gefängnissen Unterschlupf gefunden und auch einige Insassen kennen gelernt haben die dort sicher verweilen. Was so passiert ist: Es gab einen Doppelmord an zwei Unschuldigen und man vermutet einen Insassen, der aber behauptet unschuldig zu sein. Tyreese lief in einen Mob von Untoten rein und fing an rumzuballern. Andrea und Glenn haben ihn im Stich gelassen, weil sie bei ihm keine Überlebenschance erblickt haben. Er überlebte aber indem er alle verschissenen Zombies abgeknallt hat. Es gibt auch einen interessanten Dialog zwischen einem frischen Pärchen und zwar Andrea und Dale, dass über das Leben und den Tod philosophiert. Im Anbetracht der Tatsache, dass der ganze Planet von wandelnden Toten bevölkert ist und er Tod überall lauert stellen sie fest, dass nun ja... "it's just death, y'know".

Ich mochte die damaligen Ausgaben sehr, weil sie den Überlebenskampf in dieser Situation sehr gut dargestellt haben aber auch gleichzeitig die Psyche dieser Menschen, die entweder kaputt geht oder leicht ins nihilistische wandert. Oh und natürlich supernices Design.

8/10 Pfandflaschen