16.02.2019: DESTRUKTIVA 11.5 im AZ Mülheim
Dieser Eintrag wird ein sehr kurzer. Eigentlich war ich mit meiner Schule Ende Januar im Kino - allerdings war der Film so furchtbar cringy, dass ich darüber lieber kein Wort verliere.
Viel lieber erzähle ich euch über die Veranstaltung vom letzten Samstag: Die DESTRUKTIVA ist
eine Veranstaltungsreihe im AZ Mülheim. Gezeigt wird Kunst und Installationen. Allerdings gibt es auch Musik. Und zwar Drone, Harsh Noise, Dark Ambient und Artverwandtes. Ich bin zwar Laie aber nach wie vor Freund der Genres. Außerdem war die Veranstaltung eine doppelte Geburtstags-Reinfeierei. Achja, schöne Grüße an euch beide, mich freuts sehr dabei gewesen sein zu dürfen.
Als ich ins AZ reinkam begrüßte mich der Sound von einem Aux-Kabel der grade in eine angeschlossene Anlage eingestöpselt wird. Mal 1000000. Ernsthaft jetzt, manche Menschen würden mich für komplett bekloppt erklären. Aber das was N, Das Moloch und E.H.E. da gemacht haben war wirklich wie Musik für meine Ohren. Ich stand irgendwo am Eingang, mit Kopfhörern in den Ohren, lehnte an der Wand und genoss diese Nicht-Musik, dieses Zusammenspiel von koordinierten Lärm und an die Wand geworfenen Projektionen (mit u.a. einer Ficktonne an Ameisen). Es war wirklich sehr entspannend. Danach habe ich ein goldenes Bändchen bekommen und durfte tatsächlich für Umme was trinken und essen. Das war wirklich sehr nett, danke!
Den nachfolgenden Act Sisterloops habe ich leider verpasst. Dabei soll Frau allerdings mit Messern rumhantiert haben. Das kann man sich aber höchstwahrscheinlich auch irgendwo im Internet anhören. Ja tatsächlich! Jetzt ärgere ich mich tatsächlich, sie verpasst zu haben.
Irgendwann gegen 22:30 hat jemand fallen lassen, dass es bald "Kaffee und Kuchen" gibt. Ich dachte mir ehrlich gesagt überhaupt nichts dabei, bis ich zwei Typen gesehen habe, die eingewickelt in Geschenkpapier waren und Latex-Sturmhauben getragen haben. Sie schoben Einkaufswägen vor sich her, in welchen diese Anlagen drin waren und äääh.... Sie machten Lärm mit diesen Einlagen, mit den Micros und mit allem was sie hatten. Sogar mit einer Kaffeekanne, in welcher Kaffe und Scherben waren, die dann irgendjemanden ins Gesicht geflogen ist. Falls ihr euch das nicht ganz vorstellen könnt, so guckt einfach in dieses YouTube-Video rein...
Anschließend gab es noch Techno von EraTek, war allerdings nicht wirklich mein Fall. Irgendjemand hats aber beschrieben als "Musik von Typen die noch nie im Leben eine Möse angefasst haben", was ich allerdings bezweifle...
Wie auch immer: War geil, gerne wieder!
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Freitag, 22. Februar 2019
Samstag, 27. Oktober 2018
Happenings des Monats: Oktober'18
Stricher guckt sich "Venom" an im CinemaXx Essen, am 7.102018
Okay. Endlich war es soweit, endlich hab ich ihn gesehen. Und ich bin erstmal zufrieden.
Bei "Venom" handelt es sich um einen Film aus einem Spin-Off-Universum, welches Marvel-Charaktere beinhalten wird. Und zwar in einem ohne Spider-Man und die bisherigen Charaktere des "Marvel Cinematic Universe". Grund dafür sind markenrechtlicher Hickhack und anderer Scheiß. Anyways:
ACHTUNG SPOILER ACHTUNG SPOILER ACHTUNG SPOILER ACHTUNG SPOILER
Eddie Brock (Tom Hardy) ist ein selbstständiger Reporter, der für investigativen Journalismus steht. Seine bessere Hälfte Anne Weying (Michelle Williams) arbeitet für die Life Foundation von Dr. Carlton Drake (Riz Ahmed). Gerüchtenzufolge soll diese Menschenrechte verletzen und Versuche an
Menschen durchführen. Eddie kann es natürlich nicht lassen und schnüffelt was das Zeug hält. Es stellt sich heraus, dass Life Foundation in Besitz von sogenannten außerirdischen Symbionten ist. Diese sind Wesen die vom menschlichen Körper Besitz ergreifen, ihm außergewöhnliche Kräfte verleihen und im Gegenzug von ihm abhängig sind. Wie es der Zufall will "bondet" Eddie bei einer investigativen Aktion mit einem dieser Wesen - das sich Venom nennt. Dummerweise sind diese eigentlich auf gar keiner friedlichen Mission auf unseren Planeten...
Hmm. Ich bin der Meinung, dass der Film die Mindestvoraussetzungen definitiv erfüllt. Interessante Story, ziemlich nice, detaillierte Effekte, großartiges Zusammenspiel zwischen Wirt und "Parasit". Außerdem sind die witzigen Momente zum Brüllen komisch, das habe ich nicht erwartet. Ich habe generell nicht erwartet, dass der Film so locker rüberkommt. Denn, für mich ist Venom in erster Linie ein ziemlich düsterer Charakter. Aber irgendwie musste man diesen ganzen Copyright-Labyrinth wohl umgehen. Eigentlich war Spider-Man ja der erste Wirt von Venom - daher auch die Spinnenfähigkeiten und das Spider-Logo auf der Brust. Da der Film aber nicht im selben Universum spielt und somit nichts mit Spider-Man zu tun hat, musste man sich eine andere Origin-Story aus den Fingern saugen. Das ist ungwohnt, aber das Ergebnis hat mich dennoch befriedigt - solange man sich irgendwie auf eine gute Vorlage bezieht. Deshalb:
8/10 Pfandflaschen
Trailer:
SLAEGT + MAGGOT HEART im Junkyard, Dortmund am 8.10.2018
Da war ich also. Auf einem Konzert. Und zwar ohne mir die Bands vorher anzuhören. Warum mache ich das? No risk, no fun, das ist mein Motto.

Jedenfalls: Maggot Heart, das ist unter anderem Linnéa Olsson, die früher in Grave Pleasures/Beastmilk Gitarre gespielt hat. Eindringlicher, hypnotischer Gesang. Einfach nur normale,
gut gemachte Rockmusik. Von ersten Moment an faszinierend. Sehr gut.
Slaegt: "Heavy Metal with blackened spirit" triffts tatsächlich ziemlich gut. Sehr eingängig und irgendwie auch chaotisch. Gleichzeitig merkt man aber, wenn man denn besser aufpasst dass man diverse Parts etwas verkackt. Außerdem war der Sound bei Maggot Heart noch völlig in Ordnung, bei Slaegt wurds dann etwas beschissener. Außerdem war das Rumgepose zum totlachen. Aber wer weiß, vielleicht nehmen sich die Herren auch nicht wirklich ernst. Wie auch immer: auf Platte/zu Hause hört sich das Ganze weeeesentlich besser an.
Art Side Of The Moon, Day 1 am 19.10.2018 im AZ Mülheim
Ich war schon seit längeren auf diesen Tag gespannt und wollte unbedingt auf diese Kunstausstellung gehen. Allerdings war diese auch verknüpft mit Auftritten von verschiedenen Bands wie Yacht Communism - die sowieso ausgefallen sind. Nennt mich Banause, aber: Ich stehe zwar auf Kunst und so und bin immer wieder begeistert wenn ich Sachen betrachten kann, die mein Auge erfreuen jedoch kann ich nicht ständig hin und her laufen und "oooh" und "aaah" machen. Vor allem nicht wenn ich alleine bin. Deswegen bin ich auch so früh nach hause und weil ich kein Bock hatte auf die Musik zu warten. Anyways: Falls ihr eine gute Quelle für die Werke von Johnny Essen West findet - benutzt sie. Und hier ist die Homepage von Sabrina Seppi aka Hiroshima Bosch. Das waren auf der Ausstellung meine Favoriten.
Spielemesse'18 in der Grugahalle Essen am 25.10.2018
Dieses Jahr war ich wieder auf der "Spiel". Und das trotz der Tatsache, dass ich mit den meisten Brett- bzw. Kartenspielen nicht viel anfangen kann. Ich gehe immer noch wegen Kuriositäten und günstigen Kram dahin, welcher von der "Messe in der Messe", der "Comic Action" angeboten wird. Zwar wird die Anzahl der comicbezogenen Stände immer weniger aber es findet sich immer noch was. Zum Beispiel: die fehlenden Marvel-Filme, die ich als Komplettistenheini unbedingt in meinem Regal haben will. "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury von diesem zuckersüßen Fantasy/Horror/Sci-Fi-Stand der so unscheinbar in der Ecke steht. Panini-Aufkleber von...mir selbst. Und eine Action-Figur von Morbius, die sogar ihre Lippen bewegen kann. Falls dieser Beitrag am Samstag den 27.10.2018 erscheint: Geht dahin, lasst euch von diesen neuartigen Massage-Geräten massieren und lasst Panini-Sammelbilder von euch machen! Und spielt gefälligst irgendwas!
"Beißreflexe" - Vortrag und Buchvorstellung mit Patsy L'Amour La Love am 25.10.2018 in der FH Dortmund
Zu guter letzt war ich noch am selben Tag in Dortmund. Ich habe das Buch "Beißreflexe" bis jetzt nicht gelesen, teile aber definitiv diverse Kritikpunkte an der queer(feministischen) Szene, welche von den Autoren vertreten werden. In der Vergangenheit durfte ich mir sogar richtig schäbige Kritik zu dem Buch anhören, von jemanden der es selbst nicht gelesen hat. Ich war gespannt, wie der Vortrag wird und ob es tatsächlich hitzige Diskussionen geben wird. Zum Glück war das nicht so. Stattdessen gab es vereinzelt Personen die gewisse Teile des Vortrags um Gottes Willen nicht vestehen konnten als auch jemand der sich durch die "polemische" Art eines Textes beleidigt gefühlt hat. Ich frage mich, wie man drauf kommt sich vom Wort "Betroffenheitsfeministin" beleidigt zu fühlen, schließlich ist es eine Bezeichnung von anderer Qualität als zum Beispiel "Feminazi" oder "Emanze". Ich verstehe nicht, wieso man sich derartig an der Schreibart eines Textes sich stören kann. Da bräuchte man ein viel dickeres Fell, meiner Meinung nach. Jedenfalls, falls ihr euch fürs Thema interessiert, hier:
Okay. Endlich war es soweit, endlich hab ich ihn gesehen. Und ich bin erstmal zufrieden.
Bei "Venom" handelt es sich um einen Film aus einem Spin-Off-Universum, welches Marvel-Charaktere beinhalten wird. Und zwar in einem ohne Spider-Man und die bisherigen Charaktere des "Marvel Cinematic Universe". Grund dafür sind markenrechtlicher Hickhack und anderer Scheiß. Anyways:
ACHTUNG SPOILER ACHTUNG SPOILER ACHTUNG SPOILER ACHTUNG SPOILER
Eddie Brock (Tom Hardy) ist ein selbstständiger Reporter, der für investigativen Journalismus steht. Seine bessere Hälfte Anne Weying (Michelle Williams) arbeitet für die Life Foundation von Dr. Carlton Drake (Riz Ahmed). Gerüchtenzufolge soll diese Menschenrechte verletzen und Versuche an
Menschen durchführen. Eddie kann es natürlich nicht lassen und schnüffelt was das Zeug hält. Es stellt sich heraus, dass Life Foundation in Besitz von sogenannten außerirdischen Symbionten ist. Diese sind Wesen die vom menschlichen Körper Besitz ergreifen, ihm außergewöhnliche Kräfte verleihen und im Gegenzug von ihm abhängig sind. Wie es der Zufall will "bondet" Eddie bei einer investigativen Aktion mit einem dieser Wesen - das sich Venom nennt. Dummerweise sind diese eigentlich auf gar keiner friedlichen Mission auf unseren Planeten...
Hmm. Ich bin der Meinung, dass der Film die Mindestvoraussetzungen definitiv erfüllt. Interessante Story, ziemlich nice, detaillierte Effekte, großartiges Zusammenspiel zwischen Wirt und "Parasit". Außerdem sind die witzigen Momente zum Brüllen komisch, das habe ich nicht erwartet. Ich habe generell nicht erwartet, dass der Film so locker rüberkommt. Denn, für mich ist Venom in erster Linie ein ziemlich düsterer Charakter. Aber irgendwie musste man diesen ganzen Copyright-Labyrinth wohl umgehen. Eigentlich war Spider-Man ja der erste Wirt von Venom - daher auch die Spinnenfähigkeiten und das Spider-Logo auf der Brust. Da der Film aber nicht im selben Universum spielt und somit nichts mit Spider-Man zu tun hat, musste man sich eine andere Origin-Story aus den Fingern saugen. Das ist ungwohnt, aber das Ergebnis hat mich dennoch befriedigt - solange man sich irgendwie auf eine gute Vorlage bezieht. Deshalb:
8/10 Pfandflaschen
Trailer:
SLAEGT + MAGGOT HEART im Junkyard, Dortmund am 8.10.2018
Da war ich also. Auf einem Konzert. Und zwar ohne mir die Bands vorher anzuhören. Warum mache ich das? No risk, no fun, das ist mein Motto.

Jedenfalls: Maggot Heart, das ist unter anderem Linnéa Olsson, die früher in Grave Pleasures/Beastmilk Gitarre gespielt hat. Eindringlicher, hypnotischer Gesang. Einfach nur normale,
gut gemachte Rockmusik. Von ersten Moment an faszinierend. Sehr gut.
Slaegt: "Heavy Metal with blackened spirit" triffts tatsächlich ziemlich gut. Sehr eingängig und irgendwie auch chaotisch. Gleichzeitig merkt man aber, wenn man denn besser aufpasst dass man diverse Parts etwas verkackt. Außerdem war der Sound bei Maggot Heart noch völlig in Ordnung, bei Slaegt wurds dann etwas beschissener. Außerdem war das Rumgepose zum totlachen. Aber wer weiß, vielleicht nehmen sich die Herren auch nicht wirklich ernst. Wie auch immer: auf Platte/zu Hause hört sich das Ganze weeeesentlich besser an.
Art Side Of The Moon, Day 1 am 19.10.2018 im AZ Mülheim
Ich war schon seit längeren auf diesen Tag gespannt und wollte unbedingt auf diese Kunstausstellung gehen. Allerdings war diese auch verknüpft mit Auftritten von verschiedenen Bands wie Yacht Communism - die sowieso ausgefallen sind. Nennt mich Banause, aber: Ich stehe zwar auf Kunst und so und bin immer wieder begeistert wenn ich Sachen betrachten kann, die mein Auge erfreuen jedoch kann ich nicht ständig hin und her laufen und "oooh" und "aaah" machen. Vor allem nicht wenn ich alleine bin. Deswegen bin ich auch so früh nach hause und weil ich kein Bock hatte auf die Musik zu warten. Anyways: Falls ihr eine gute Quelle für die Werke von Johnny Essen West findet - benutzt sie. Und hier ist die Homepage von Sabrina Seppi aka Hiroshima Bosch. Das waren auf der Ausstellung meine Favoriten.
Spielemesse'18 in der Grugahalle Essen am 25.10.2018
Dieses Jahr war ich wieder auf der "Spiel". Und das trotz der Tatsache, dass ich mit den meisten Brett- bzw. Kartenspielen nicht viel anfangen kann. Ich gehe immer noch wegen Kuriositäten und günstigen Kram dahin, welcher von der "Messe in der Messe", der "Comic Action" angeboten wird. Zwar wird die Anzahl der comicbezogenen Stände immer weniger aber es findet sich immer noch was. Zum Beispiel: die fehlenden Marvel-Filme, die ich als Komplettistenheini unbedingt in meinem Regal haben will. "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury von diesem zuckersüßen Fantasy/Horror/Sci-Fi-Stand der so unscheinbar in der Ecke steht. Panini-Aufkleber von...mir selbst. Und eine Action-Figur von Morbius, die sogar ihre Lippen bewegen kann. Falls dieser Beitrag am Samstag den 27.10.2018 erscheint: Geht dahin, lasst euch von diesen neuartigen Massage-Geräten massieren und lasst Panini-Sammelbilder von euch machen! Und spielt gefälligst irgendwas!
"Beißreflexe" - Vortrag und Buchvorstellung mit Patsy L'Amour La Love am 25.10.2018 in der FH Dortmund
Zu guter letzt war ich noch am selben Tag in Dortmund. Ich habe das Buch "Beißreflexe" bis jetzt nicht gelesen, teile aber definitiv diverse Kritikpunkte an der queer(feministischen) Szene, welche von den Autoren vertreten werden. In der Vergangenheit durfte ich mir sogar richtig schäbige Kritik zu dem Buch anhören, von jemanden der es selbst nicht gelesen hat. Ich war gespannt, wie der Vortrag wird und ob es tatsächlich hitzige Diskussionen geben wird. Zum Glück war das nicht so. Stattdessen gab es vereinzelt Personen die gewisse Teile des Vortrags um Gottes Willen nicht vestehen konnten als auch jemand der sich durch die "polemische" Art eines Textes beleidigt gefühlt hat. Ich frage mich, wie man drauf kommt sich vom Wort "Betroffenheitsfeministin" beleidigt zu fühlen, schließlich ist es eine Bezeichnung von anderer Qualität als zum Beispiel "Feminazi" oder "Emanze". Ich verstehe nicht, wieso man sich derartig an der Schreibart eines Textes sich stören kann. Da bräuchte man ein viel dickeres Fell, meiner Meinung nach. Jedenfalls, falls ihr euch fürs Thema interessiert, hier:
Sonntag, 31. Dezember 2017
Happenings des Monats: Dezember'17
Stricher guckt sich "Justice League" an im Cinemaxx Essen am 10.12.2017
Okay, ich war sehr gespannt und kam mit etwas gemischten Gefühlen aus dem Kino raus.
Es ist die allererste Kinoverfilmung über die JL und gleichzeitig schon der fünfte Film aus dem "DC Extended Universe". Falls ihr euch über die anderen vier etwas lesen wollt, so guckt in die Sparte "Marathons" rein. Am besten noch mit Strg+F-Suche "DC Extended Universe".
Es ist eine Welt nach dem Tod von Superman, alle trauern. Gleichzeitig taucht auf Themyscira, der Insel der Amazonen, der Bösewicht Steppenwolf auf. Er kommt vom Planeten Apokolips und bringt seine Paradämonen mit. Das ist aber nicht das erste Mal. Vor tausenden von Jahren hat er ebenfalls versucht die Erde zu erobern, wurde aber aufgehalten. Um dauerhaft das Schlimmste zu verhindern wurden drei sogenannte "Mutterboxen" auf der Erde verteilt. Eine ging an die Amazonen, eine an die Atlanter und die dritte an die Menschen. Währenddessen versucht Bruce Wayne (Ben Affleck) alias Batman eine Truppe von Menschen mit Superfähigkeiten zusammenzutrommeln. Er rekurtiert
Wonder Woman alias Diana Prince (Gal Gadot), den introvertieren Barry Allen alias Flash (Ezra Miller). Anschließend versucht er Arthur Curry (Jason Momoa) alias Aquaman zu rekrutieren der ein Fischerdorf beschützt. Und zu guter letzt natürlich Victor Stone (Ray Fisher) alias Cyborg. Soweit, so gut. Jedoch merkt man recht schnell dass sie gegen Steppenwolf nahezu erfolglos sind. Superman muss wieder her.
"Justice Leage" ist definitiv kein schlechter Film. Er reicht perfekt, wenn man auf Action, Explosionen und hin wieder paar "witzige" Sprüche steht. Ich habe mich wirklich keine einzige Sekunde gelangweilt. Allerdings hätte man ruhig mit dem Film warten können und stattdessen ein paar Einzelfilme mit Flash, Aquaman, Cyborg etc. machen können. So wirken die Charaktere nur so halb ausgereift. Meine Meinung. Dennoch: Unterhaltsam auf jeden Fall. Ein Pokal kriegt der Film nicht.
7/10 Pfandflaschen
Trailer:
Stricher guckt sich einen Vortrag von Mithu Sanyal an im AZ Mülheim am 20.12.2017
Okay.. Ich bin hingegangen weil es was zu essen gab.
Bin geblieben wegen Cringe.
Mithu Sanyal (of Tageszeitung and Missy Magazine fame) hat einen Vortrag gehalten. Das Thema war "Migration und Sexismus". Thematisiert wurden desöfteren die Übergriffe auf der Domplatte in Köln am Silvester vor zwei Jahren. Frau Sanyal hat einige gute Kritikpunkte gebracht. Unter anderem an Alice Schwarzer die ihrer Meinung zu folge ein Buch ohne gute Quellen rausgebracht, zu dem Thema. Es gab auch Kritik an der rassistischen Berichterstattung, die ich ebenfalls richtig fand. Und trotzdem als es die Möglichkeit gab, anzusprechen dass in muslimischen Communities definitiv Probleme sich ergeben haben und dass man wenn sexualisierte Gewalt mit islamischer Ideologie begründet auch ruhig mal das Maul aufmachen könnte kam exakt nichts. Stattdessen kritisierte man (wenigstens sachlich) Ahmad Mansour, der eben diese Probleme (u.a. bei muslimischen Jugendlichen) auch angesprochen hat. Als Frau Sanyal von einem Zuschauer darauf angesprochen wurde, dass man bei all der populistischen Masche die die AfD und Konsorten gebracht haben, trotzdem sachlich und korrekt den Islam kritisieren könnte, der bei einigen der Täter für ihr Weltbild zuständig ist hieß es: Nö. Mach ich nicht. Ich bin keine Muslima also mach ich das nicht. Seriously, alter. Fuck your Sprechort-shit. Der Islam ist eine Religion und keine Hautfarbe also darf sie auch genauso wie eine Religion/Ideologie kritisiert werden. Der Rest des Vortrags war so offensichtlich und klar, es war beinahe Preaching to the converted. Die Sprechort-Scheiße war die Kirsche auf der Kackhaufen-Sahnetorte. Damit ist NICHTS gewonnen. Weder lernt die Linke dabei den Islam vernünftig zu kritisieren, noch hilft man damit radikalen Muslimen ihre Ideologie zu hinterfragen, noch hilft man den Opfern des Islam. Man erreicht damit gar nichts. Null. Nada. Nitschego.
Stricher guckt sich "Star Wars Episode VIII: Die letzten Jedi" an in Filmwelt Herne am 30.12.2017
Mh.
Okay. Es gibt mehrere Handlungsstränge im Film. Es geht darum dass Rey (Daisy Ridley) den im Exil lebenden Luke Skywalker (Mark Hamill) entdeckt hat und ihn versucht für den Widerstand gegen die erste Ordnung anzuwerben. Luke sagt allerdings eher "Meh, kein Bock" und möchte schlicht und einfach nicht. Erstmal. Gleichzeitig geht es um die Verbindung von ihr und Ben Solo alias Kylo Ren (Adam Driver). Womit es auf sich wirklich hat, kann man immer noch nur raten oder vermuten. Womit der Widerstand zu tun hat? Nun, nachdem der letzte Rebellenstützpunkt vernichtet wurde, sind die Rebellen auf der Flucht. Jedoch schafft es Poe Dameron (Oscar Isaac) zusammen mit
seiner Flotte an Bombern ein Schlachtschiff zu zerstören, mit erheblichen Verlusten. Die Flucht in den Hyperraum gelingt ebenfalls. Schnell stellt sich aber heraus, dass die Neue Ordnung die Rebellenschiffe selbst im Hyperraum verfolgen kann. Dumm nur dass den Rebellen grade der Treibstoff ausgeht. Was also tun?
Okay. Also das Beste zu Anfang. Die Musik ist klasse, die Aufmachung ist generell klasse, der Style der Uniformen, der Raumschiffe, der Planeten (besonders der Salzplanet huiii) ist ebenfalls klasse. Oh und die Tiere sind natürlich auch super. Die witzigen Momente sind in der Tat witzig. Aber hier hörts auf und wird merkwürdig. Denn man merkt sehr wohl wie krass das hier aufs jüngere Publikum zugeschnitten ist. Ich habe noch nie so viel bei einem Star-Wars-Film gelacht. Aber irgendwann bemerkte ich dass die ganzen Blödeleien irgendwie diese komische Lücke im Film kitten sollen. Diese überdimensionale Lücke, die für mich gar keinen Sinn macht. Wieso zur Hölle sagt man seiner Besatzung nicht wenn man einen....ach vergesst es, ich will nicht spoilern. Außerdem: Wieso muss ich alles selber nachgucken? Bringt es die Filmemacher um wenn man sich 2-3 Sekunden Zeit nimmt die Dinger tatsächlich "Porges" zu nennen? Und wie heißt der Charakter von Benicio Del Toro (der im schlechten Licht übrigens Brad Pitt ähnelte)? Wer zur hölle ist das? Oder hab ich was verpasst. Sicher, ich fühlte mich trotzdem gut unterhalten. Aber das ist auch der erste Star Wars Film, bei welchem ich mir irgendwann gedacht hab "Verdammte Scheiße wann ist dieser Kackfilm denn endlich zu Ende? Was soll diese unerträgliche Spannung? WTF?"
Ich bin definitiv kein Feind der neuen Trilogie. Mochte die beiden neuen Filme auf jeden Fall. Aber das hier ist bis jetzt der schwächste Teil.
6,5/10 Pfandflaschen
Trailer:
Okay, ich war sehr gespannt und kam mit etwas gemischten Gefühlen aus dem Kino raus.
Es ist die allererste Kinoverfilmung über die JL und gleichzeitig schon der fünfte Film aus dem "DC Extended Universe". Falls ihr euch über die anderen vier etwas lesen wollt, so guckt in die Sparte "Marathons" rein. Am besten noch mit Strg+F-Suche "DC Extended Universe".
Es ist eine Welt nach dem Tod von Superman, alle trauern. Gleichzeitig taucht auf Themyscira, der Insel der Amazonen, der Bösewicht Steppenwolf auf. Er kommt vom Planeten Apokolips und bringt seine Paradämonen mit. Das ist aber nicht das erste Mal. Vor tausenden von Jahren hat er ebenfalls versucht die Erde zu erobern, wurde aber aufgehalten. Um dauerhaft das Schlimmste zu verhindern wurden drei sogenannte "Mutterboxen" auf der Erde verteilt. Eine ging an die Amazonen, eine an die Atlanter und die dritte an die Menschen. Währenddessen versucht Bruce Wayne (Ben Affleck) alias Batman eine Truppe von Menschen mit Superfähigkeiten zusammenzutrommeln. Er rekurtiert Wonder Woman alias Diana Prince (Gal Gadot), den introvertieren Barry Allen alias Flash (Ezra Miller). Anschließend versucht er Arthur Curry (Jason Momoa) alias Aquaman zu rekrutieren der ein Fischerdorf beschützt. Und zu guter letzt natürlich Victor Stone (Ray Fisher) alias Cyborg. Soweit, so gut. Jedoch merkt man recht schnell dass sie gegen Steppenwolf nahezu erfolglos sind. Superman muss wieder her.
"Justice Leage" ist definitiv kein schlechter Film. Er reicht perfekt, wenn man auf Action, Explosionen und hin wieder paar "witzige" Sprüche steht. Ich habe mich wirklich keine einzige Sekunde gelangweilt. Allerdings hätte man ruhig mit dem Film warten können und stattdessen ein paar Einzelfilme mit Flash, Aquaman, Cyborg etc. machen können. So wirken die Charaktere nur so halb ausgereift. Meine Meinung. Dennoch: Unterhaltsam auf jeden Fall. Ein Pokal kriegt der Film nicht.
7/10 Pfandflaschen
Trailer:
Stricher guckt sich einen Vortrag von Mithu Sanyal an im AZ Mülheim am 20.12.2017
Okay.. Ich bin hingegangen weil es was zu essen gab.
Bin geblieben wegen Cringe.
Mithu Sanyal (of Tageszeitung and Missy Magazine fame) hat einen Vortrag gehalten. Das Thema war "Migration und Sexismus". Thematisiert wurden desöfteren die Übergriffe auf der Domplatte in Köln am Silvester vor zwei Jahren. Frau Sanyal hat einige gute Kritikpunkte gebracht. Unter anderem an Alice Schwarzer die ihrer Meinung zu folge ein Buch ohne gute Quellen rausgebracht, zu dem Thema. Es gab auch Kritik an der rassistischen Berichterstattung, die ich ebenfalls richtig fand. Und trotzdem als es die Möglichkeit gab, anzusprechen dass in muslimischen Communities definitiv Probleme sich ergeben haben und dass man wenn sexualisierte Gewalt mit islamischer Ideologie begründet auch ruhig mal das Maul aufmachen könnte kam exakt nichts. Stattdessen kritisierte man (wenigstens sachlich) Ahmad Mansour, der eben diese Probleme (u.a. bei muslimischen Jugendlichen) auch angesprochen hat. Als Frau Sanyal von einem Zuschauer darauf angesprochen wurde, dass man bei all der populistischen Masche die die AfD und Konsorten gebracht haben, trotzdem sachlich und korrekt den Islam kritisieren könnte, der bei einigen der Täter für ihr Weltbild zuständig ist hieß es: Nö. Mach ich nicht. Ich bin keine Muslima also mach ich das nicht. Seriously, alter. Fuck your Sprechort-shit. Der Islam ist eine Religion und keine Hautfarbe also darf sie auch genauso wie eine Religion/Ideologie kritisiert werden. Der Rest des Vortrags war so offensichtlich und klar, es war beinahe Preaching to the converted. Die Sprechort-Scheiße war die Kirsche auf der Kackhaufen-Sahnetorte. Damit ist NICHTS gewonnen. Weder lernt die Linke dabei den Islam vernünftig zu kritisieren, noch hilft man damit radikalen Muslimen ihre Ideologie zu hinterfragen, noch hilft man den Opfern des Islam. Man erreicht damit gar nichts. Null. Nada. Nitschego.
Stricher guckt sich "Star Wars Episode VIII: Die letzten Jedi" an in Filmwelt Herne am 30.12.2017
Mh.
Okay. Es gibt mehrere Handlungsstränge im Film. Es geht darum dass Rey (Daisy Ridley) den im Exil lebenden Luke Skywalker (Mark Hamill) entdeckt hat und ihn versucht für den Widerstand gegen die erste Ordnung anzuwerben. Luke sagt allerdings eher "Meh, kein Bock" und möchte schlicht und einfach nicht. Erstmal. Gleichzeitig geht es um die Verbindung von ihr und Ben Solo alias Kylo Ren (Adam Driver). Womit es auf sich wirklich hat, kann man immer noch nur raten oder vermuten. Womit der Widerstand zu tun hat? Nun, nachdem der letzte Rebellenstützpunkt vernichtet wurde, sind die Rebellen auf der Flucht. Jedoch schafft es Poe Dameron (Oscar Isaac) zusammen mit seiner Flotte an Bombern ein Schlachtschiff zu zerstören, mit erheblichen Verlusten. Die Flucht in den Hyperraum gelingt ebenfalls. Schnell stellt sich aber heraus, dass die Neue Ordnung die Rebellenschiffe selbst im Hyperraum verfolgen kann. Dumm nur dass den Rebellen grade der Treibstoff ausgeht. Was also tun?
Okay. Also das Beste zu Anfang. Die Musik ist klasse, die Aufmachung ist generell klasse, der Style der Uniformen, der Raumschiffe, der Planeten (besonders der Salzplanet huiii) ist ebenfalls klasse. Oh und die Tiere sind natürlich auch super. Die witzigen Momente sind in der Tat witzig. Aber hier hörts auf und wird merkwürdig. Denn man merkt sehr wohl wie krass das hier aufs jüngere Publikum zugeschnitten ist. Ich habe noch nie so viel bei einem Star-Wars-Film gelacht. Aber irgendwann bemerkte ich dass die ganzen Blödeleien irgendwie diese komische Lücke im Film kitten sollen. Diese überdimensionale Lücke, die für mich gar keinen Sinn macht. Wieso zur Hölle sagt man seiner Besatzung nicht wenn man einen....ach vergesst es, ich will nicht spoilern. Außerdem: Wieso muss ich alles selber nachgucken? Bringt es die Filmemacher um wenn man sich 2-3 Sekunden Zeit nimmt die Dinger tatsächlich "Porges" zu nennen? Und wie heißt der Charakter von Benicio Del Toro (der im schlechten Licht übrigens Brad Pitt ähnelte)? Wer zur hölle ist das? Oder hab ich was verpasst. Sicher, ich fühlte mich trotzdem gut unterhalten. Aber das ist auch der erste Star Wars Film, bei welchem ich mir irgendwann gedacht hab "Verdammte Scheiße wann ist dieser Kackfilm denn endlich zu Ende? Was soll diese unerträgliche Spannung? WTF?"
Ich bin definitiv kein Feind der neuen Trilogie. Mochte die beiden neuen Filme auf jeden Fall. Aber das hier ist bis jetzt der schwächste Teil.
6,5/10 Pfandflaschen
Trailer:
Montag, 28. März 2016
Happenings des Monats: März'16
Das war also der März. Ich bin müde. Sehr müde.
Together Fest am 4.3.2016 in der Weststadthalle, Essen
Jeezus. Ich gehe tatsächlich mal zu "mainstream"-Hardcore-Konzerten. Wobei, naja - mainstream und richtig teuer geht natürlich anders. Schließlich kamen die ganzen Abends aus Übersee und das rechtfertigt auch den Eintritt. Aber die Bands waren anderes Kaliber als ich es gewohnt bin (no name, low budget), von daher schon "groß". Anyways, wo war ich und was habe ich getan? Natürlich nicht alleine, aber ich bin wie immer zu faul mir Spitznamen auszudenken (NEIN ICH WAR NICHT ALLEINE, ICH HABE FREUNDE!)
Angetreten waren fünf Bands wovon vier schon als sowas wie Veteranen bzw. nicht-unbekannte des HC-BizZniZz bezeichnet werden konnten. Den Anfang machten GWLT, die wir zum Glück verpasst haben. Zum Glück weil ich sie im Vorfeld richtig furchtbar fand. Miles Away waren also für uns der Opener an diesem Abend. Ziemlich gewöhnlicher Old School HC, meiner Meinung nicht der Rede Wert. Sicherlich nicht schlecht, hat mich aber nicht aus den Socken gehauen. Das Publikum wirkte irgendwie auch noch nicht richtig überzeugt.
Touché Amoré waren bis zur letzen Band meine Favoriten an dem Abend. Endlich mal was abstrakteres, mit ungewohnter Struktur, die bei den ganzen Post-Hardcore-Irgendwas-Bands aber dann doch ziemlich gewohnt ist. TA hatten zwar keine guten T-Shirt-Designs aber sie waren bis dato die einzige Band, die mich irgendwie zum Tanzen gebracht. Auch wenn es nur Emo-Dancing, wie im Sick-Of-It-All-Video zu "Step Down" ist. Dankeschön!
Anschließend dann Modern Life Is War, die trotz deren kleinen Kultstatus für mich nie eine Bedeutung gehabt haben - und ich nur 2-3 Songs von kenne. Ich war allerdings ziemlich beeindruckt, auch wenn es ich nicht dermaßen umgehauend hat. Naja, ich hätte auch ohne überlebt.
Zu guter Letzt dann die großartigen Gorilla Biscuits. Ich bin ja eigentlich der Meinung, dass viele Reunion-Bands einfach nicht sein müssen und für immer in der Versenkung verschwinden sollen. Solange aber nicht eher schlecht als recht versucht wird neue Songs aufzunehmen und man stattdessen, weil "es so viel Spaß macht" immer noch miteinander tourt und Bock hat, seh ich darüber hinweg. GB sind 'ne Band der zweiten Sorte. Mehrere ältere Typen, die mit korrekten Ansagen gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie glänzen und nicht bloß ihr Set runterleiern. Leute, die tatsächlich jung geblieben sind und Spaß an der Sache haben. Das seh ich verdammt gerne!
Shai Hulud am 18.3.2016 im Café Nova, Essen
Ich war am 18.3. bei Shai Hulud und fands richtig gut. Ja. Echt jetzt. Schöner, leicht chaotischer, Irgendwas-kompliziertes-Hardcore. Sehr überzeugend. Auch wenn ich mich vorher nie mit der Band beschäftigt habe und einfach nur den Namen cool fand. Ist ja auch der Name der riesigen Sandwürmer von "Dune". Props für die Musik, das Coolbleiben trotz der grauen Haare, der liebe zum teutonischen Thrash Metal, für das "Linoleum"-Cover....
Und auch wenn es ne Band aus Übersee ist. 15 Euro für eine Band? Man hätte, nachdem die anderen vier schon gespielt haben, 1-2-3 Euro runter gehen können. Aber naja, dafür dass ich 15 Ocken geblecht habe, bin ich dann auch nicht früher gegangen um eine bessere Zugverbindung zu erwischen. Wäre ja zu Schade.
Fiducia Fest IV vom 26.-27.3.2016 im AZ Mülheim
Oh my Goodness, was für eine großartige Scheiße!
Zuerst war da die Tatsache, dass ich zur Tageszeit mich im AZ Mülheim befand. Zur Tageszeit! Und es hat nicht nach hunderten ungewaschener Punks gerochen. Heiliger Bimbam.
Nachdem wir reingekommen sind bekamen wir die letzten paar Minuten von They Sleep We Live. Vollkommen chaotisch klingendes Screamogedöns. Hat mir gut gefallen, schade dass ich mich nicht beeilt hab. Die nächste Runde machten die Dudes von Derbe Lebowski. Diesmal mit fast-komplett Sleep Kit angesehen. Oh mein Gott, waren die merkwürdig-sympathisch. Mit diesem Aluhut und diesen superkomischen Ansagen. Shoegaze, Emo. Was auch immer. Sehr beruhigend und mich zum wippen und tanzen bringend. Wieder nur so "Step Down"-Emo-Style-mäßig. Aber ich glaub das ist jetzt mein Ding. Achja, die Ansagen:
neuen Set. Ergo kannt ich quasi keinen einzigen Song. Gefiel mir aber gut, ich war zufrieden wie immer. Ich weiß ehrlich gesagt überhaupt nicht ob ich Dawn Ray'd gesehen habe oder nicht. Sorry. Dafür habe ich mir das ganze Set von
"Joa, das ist unsere Solitour....wegen unserem Knöllchen für 380 Euro in Holland.....den wir bekommen haben weil wir auf nem Behindertenparkplatz geparkt haben.....äh.........das ist zwar.... Scheiße aber keine....Absicht."
"Schön das wir hier sein dürfen...................................................................... *langsames Klatschen* No Pasaran!"
Zucker.
Den Abschluß des Abends (zumindest für uns) machten die großartigen Femme Krawall, die ich diesmal vollständig ansehen durfte. Ohne angezündete Dixiklos und anderen Scheiß. Alder. Was für ne Energie, was für Tanzeinlagen, was für ein großartiger Mix aus Surfguitars und leicht schrillen Gesang. (Verfickt ja, ich habe wieder sowas wie getanzt) Und ja ich hab das T-Shirt gekauft. Auch wenn es üüüüübelst trashig ist. :D
Am zweiten Tag war alles irgendwie deutlich langsamer und verschlafener. Ich glaube, alle waren so fertig wie ich. Ich hatte am zweiten Tag nicht wirklich vor viel Bands anzugucken. Hatte aber meine paar Favoriten und wollte mir zumindest fast jede Bands wenigstens einen Song lang ansehen. Den Anfang machten Hexzlahr aus Offenbach. Leute, auch wenn ihr wie die letzten Penner ausseht (und euch das wahrscheinlich scheißegal ist) macht ihr wirklich großartige Musik. Genug dazu. Ich habe mir Todlowski nicht angeguckt weil ich essen war. Von Masada weiß ich nicht mehr viel und an te:rs kann ich mich ehrlich gesagt nicht erinnern. Dafür gab es zum Glück aber noch Henry Fonda, die im Line-Up als "Spoken Word mit Mosh Parts" angekündigt waren. Und natürlich mal wieder ihren Ruf gewahrt. "Tompa muss noch mal pinkeln", "Der nächste Song geht um [langen Redepart hier einfügen]. Jetzt mal ehrlich, ich muss dazu nicht noch mal was sagen. Man muss das gesehen haben. Man merkt halt, dass die Menschen die diese Musik machen, auch wirklich Bock haben irgendwas auszusagen. Sonst hätten sie dazwischen nur etwas a lá "Dieser Song gegen dies und jenes" gesagt. So macht es den Eindruck, dass ihnen wirklich etwas dran liegt und dass sie gerne labern. Gerne wieder. Gerne noch 100 mal.
Vielen Dank an alle Bands, die Veranstalter und die Leute mit denen ich meine Freizeit verbringen durfte. Vielen Dank für all die (Suff)Geschichten. Es war sehr schön.
Together Fest am 4.3.2016 in der Weststadthalle, Essen
Jeezus. Ich gehe tatsächlich mal zu "mainstream"-Hardcore-Konzerten. Wobei, naja - mainstream und richtig teuer geht natürlich anders. Schließlich kamen die ganzen Abends aus Übersee und das rechtfertigt auch den Eintritt. Aber die Bands waren anderes Kaliber als ich es gewohnt bin (no name, low budget), von daher schon "groß". Anyways, wo war ich und was habe ich getan? Natürlich nicht alleine, aber ich bin wie immer zu faul mir Spitznamen auszudenken (NEIN ICH WAR NICHT ALLEINE, ICH HABE FREUNDE!)
Angetreten waren fünf Bands wovon vier schon als sowas wie Veteranen bzw. nicht-unbekannte des HC-BizZniZz bezeichnet werden konnten. Den Anfang machten GWLT, die wir zum Glück verpasst haben. Zum Glück weil ich sie im Vorfeld richtig furchtbar fand. Miles Away waren also für uns der Opener an diesem Abend. Ziemlich gewöhnlicher Old School HC, meiner Meinung nicht der Rede Wert. Sicherlich nicht schlecht, hat mich aber nicht aus den Socken gehauen. Das Publikum wirkte irgendwie auch noch nicht richtig überzeugt.
Touché Amoré waren bis zur letzen Band meine Favoriten an dem Abend. Endlich mal was abstrakteres, mit ungewohnter Struktur, die bei den ganzen Post-Hardcore-Irgendwas-Bands aber dann doch ziemlich gewohnt ist. TA hatten zwar keine guten T-Shirt-Designs aber sie waren bis dato die einzige Band, die mich irgendwie zum Tanzen gebracht. Auch wenn es nur Emo-Dancing, wie im Sick-Of-It-All-Video zu "Step Down" ist. Dankeschön!
Anschließend dann Modern Life Is War, die trotz deren kleinen Kultstatus für mich nie eine Bedeutung gehabt haben - und ich nur 2-3 Songs von kenne. Ich war allerdings ziemlich beeindruckt, auch wenn es ich nicht dermaßen umgehauend hat. Naja, ich hätte auch ohne überlebt.
Zu guter Letzt dann die großartigen Gorilla Biscuits. Ich bin ja eigentlich der Meinung, dass viele Reunion-Bands einfach nicht sein müssen und für immer in der Versenkung verschwinden sollen. Solange aber nicht eher schlecht als recht versucht wird neue Songs aufzunehmen und man stattdessen, weil "es so viel Spaß macht" immer noch miteinander tourt und Bock hat, seh ich darüber hinweg. GB sind 'ne Band der zweiten Sorte. Mehrere ältere Typen, die mit korrekten Ansagen gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie glänzen und nicht bloß ihr Set runterleiern. Leute, die tatsächlich jung geblieben sind und Spaß an der Sache haben. Das seh ich verdammt gerne!
Shai Hulud am 18.3.2016 im Café Nova, Essen
Ich war am 18.3. bei Shai Hulud und fands richtig gut. Ja. Echt jetzt. Schöner, leicht chaotischer, Irgendwas-kompliziertes-Hardcore. Sehr überzeugend. Auch wenn ich mich vorher nie mit der Band beschäftigt habe und einfach nur den Namen cool fand. Ist ja auch der Name der riesigen Sandwürmer von "Dune". Props für die Musik, das Coolbleiben trotz der grauen Haare, der liebe zum teutonischen Thrash Metal, für das "Linoleum"-Cover....
Und auch wenn es ne Band aus Übersee ist. 15 Euro für eine Band? Man hätte, nachdem die anderen vier schon gespielt haben, 1-2-3 Euro runter gehen können. Aber naja, dafür dass ich 15 Ocken geblecht habe, bin ich dann auch nicht früher gegangen um eine bessere Zugverbindung zu erwischen. Wäre ja zu Schade.
Fiducia Fest IV vom 26.-27.3.2016 im AZ Mülheim
Oh my Goodness, was für eine großartige Scheiße!
Zuerst war da die Tatsache, dass ich zur Tageszeit mich im AZ Mülheim befand. Zur Tageszeit! Und es hat nicht nach hunderten ungewaschener Punks gerochen. Heiliger Bimbam.Nachdem wir reingekommen sind bekamen wir die letzten paar Minuten von They Sleep We Live. Vollkommen chaotisch klingendes Screamogedöns. Hat mir gut gefallen, schade dass ich mich nicht beeilt hab. Die nächste Runde machten die Dudes von Derbe Lebowski. Diesmal mit fast-komplett Sleep Kit angesehen. Oh mein Gott, waren die merkwürdig-sympathisch. Mit diesem Aluhut und diesen superkomischen Ansagen. Shoegaze, Emo. Was auch immer. Sehr beruhigend und mich zum wippen und tanzen bringend. Wieder nur so "Step Down"-Emo-Style-mäßig. Aber ich glaub das ist jetzt mein Ding. Achja, die Ansagen:
neuen Set. Ergo kannt ich quasi keinen einzigen Song. Gefiel mir aber gut, ich war zufrieden wie immer. Ich weiß ehrlich gesagt überhaupt nicht ob ich Dawn Ray'd gesehen habe oder nicht. Sorry. Dafür habe ich mir das ganze Set von
"Joa, das ist unsere Solitour....wegen unserem Knöllchen für 380 Euro in Holland.....den wir bekommen haben weil wir auf nem Behindertenparkplatz geparkt haben.....äh.........das ist zwar.... Scheiße aber keine....Absicht."
"Schön das wir hier sein dürfen...................................................................... *langsames Klatschen* No Pasaran!"
Zucker.
Den Abschluß des Abends (zumindest für uns) machten die großartigen Femme Krawall, die ich diesmal vollständig ansehen durfte. Ohne angezündete Dixiklos und anderen Scheiß. Alder. Was für ne Energie, was für Tanzeinlagen, was für ein großartiger Mix aus Surfguitars und leicht schrillen Gesang. (Verfickt ja, ich habe wieder sowas wie getanzt) Und ja ich hab das T-Shirt gekauft. Auch wenn es üüüüübelst trashig ist. :D
Am zweiten Tag war alles irgendwie deutlich langsamer und verschlafener. Ich glaube, alle waren so fertig wie ich. Ich hatte am zweiten Tag nicht wirklich vor viel Bands anzugucken. Hatte aber meine paar Favoriten und wollte mir zumindest fast jede Bands wenigstens einen Song lang ansehen. Den Anfang machten Hexzlahr aus Offenbach. Leute, auch wenn ihr wie die letzten Penner ausseht (und euch das wahrscheinlich scheißegal ist) macht ihr wirklich großartige Musik. Genug dazu. Ich habe mir Todlowski nicht angeguckt weil ich essen war. Von Masada weiß ich nicht mehr viel und an te:rs kann ich mich ehrlich gesagt nicht erinnern. Dafür gab es zum Glück aber noch Henry Fonda, die im Line-Up als "Spoken Word mit Mosh Parts" angekündigt waren. Und natürlich mal wieder ihren Ruf gewahrt. "Tompa muss noch mal pinkeln", "Der nächste Song geht um [langen Redepart hier einfügen]. Jetzt mal ehrlich, ich muss dazu nicht noch mal was sagen. Man muss das gesehen haben. Man merkt halt, dass die Menschen die diese Musik machen, auch wirklich Bock haben irgendwas auszusagen. Sonst hätten sie dazwischen nur etwas a lá "Dieser Song gegen dies und jenes" gesagt. So macht es den Eindruck, dass ihnen wirklich etwas dran liegt und dass sie gerne labern. Gerne wieder. Gerne noch 100 mal.
Vielen Dank an alle Bands, die Veranstalter und die Leute mit denen ich meine Freizeit verbringen durfte. Vielen Dank für all die (Suff)Geschichten. Es war sehr schön.
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