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Mittwoch, 13. November 2019

My Favourite TV-Show: Preacher

Kaum zu glauben, aber wahr. Ich habe hier tatsächlich ein paar Comic-Reviews zu "Preacher" rausgehauen. Sogar eins über den Saint of Killers. Aber die Fernsehserie habe ich kein einziges Mal angerissen. War mir sogar so unsicher ob ich das getan habe oder nicht, sodass ich mehrmals diese Rubrik hier durchforstet habe. Aber nein. Habe ich tatsächlich nicht. Hier könnt ihr euch übrigens, auf Englisch allerdings, den Inhalt der ersten Ausgabe der Comicserie reinziehen.

Ich habe zwar nie einen fortlaufenden Erzählstrange der Comics gelesen, sondern immer nur einzelne Ausgaben, konnte mich aufgrund der Darstellung in der Fernsehserie aber jedoch ziemlich gut an diese erinnern. Darum möchte ich behaupten, dass der Comic in bewegten Bildern verdammt gut umgesetzt ist.

"Preacher" erzählt die Geschichte eines Priesters namens Jesse Custer (Dominic Cooper). Er steht grade an einem kritischen Punkt in seinem Leben und ist sich nicht ganz sicher ob der Glaube an sich, dieser Job der ihm vom Gott in Auftrag gegeben wurde das richtige für ihn ist. Ursprünglich war Jesse in mehr als zweifelhafte Geschäfte verwickelt. Zusammen mit Tulip O'Hare (Ruth Negga) mit welcher er auch eine turbulente Beziehung geführt hat. Dazu kommt noch ein irischer Vampir namens Cassidy (Joseph Gilgun aka Woody aus "This Is England") der nach einer heftigen und blutigen Auseindersetzung in einem Flugzeug auf die Erde stürzt und Zuflucht sucht. Jesse residiert in der tristen Stadt Annville, Texas. Als eines Tages eine mysteriöse Macht namens Genesis, eine Art Kind eines Engels und eines Teufels in seinen Körper eindringt verfügt Jesse über außergewöhnliche Kräfte. Er schafft es, dass Menschen ihm zuhören und das machen was er möchte. Außerdem schickt er aus Versehen einen Jungen in die Hölle, indem er sagt dass er zur Hölle gehen soll. Es stellt sich heraus, dass ein Geheimbund auf dem Weg ist eine Weltherrschaft zu errichten und dass Gott vom Himmel abgehauen ist. Warum? Das weiß keiner so richtig. Jedenfalls werden Jesse, Cassidy und Tulip zu einem Typ und schon bald unterwegs um Gott zu finden.

Ich weiß nicht ob mans gemerkt hat aber ich lese nicht mehr so viele Comics. Zumindest nicht mehr so viele auf einmal. Ich habe mich mit dem Hobby ordentlich übernommen, sodass ich ziemlich zurückstecken musste. Auch geldtechnisch. Darum habe ich auch nicht die Kohle/Zeit mir dieses ganze Preacher-Machwerk reinzuziehen/nachzuholen. Aber eine Serie geht einfach viel schneller rein. Und diese hier schaffts die Story noch mal nachvollziehbarer zu machen. Ich habe bis zur Erstsichtung nur einige einzelne Ausgabe gelesen, die mir allesamt ziemlich weird vorkamen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Man schaffts gleichzeitig einen religionskritischen, satirischen Ansatz zu bringen und ordentlich Blut und Gewalt reinzubringen. Plus: die Charaktere entwickeln eine Freunschaft zueinander, sodass sie einen noch sympathischer werden. Was mir auch sehr gut gefällt ist, dass trotz der Tatsache dass das hier von Seth Rogen, Evan Goldberg und Sam Caitlin stammt man merkt dass Garth Ennis hinter der ursprünglichen Geschichte steckt. Der Mann ist einfach bekannt für seine Ekligkeiten. Die Handschrift ist einfach nicht zu verkennen.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Comic Book Review#313 (english): Preacher#1 (1995)

Well, I suppose that many some of you had their first encounter with Jesse Custer while watching the AMC series. And also I suppose that some of you risked a glimpse into the comic, just to see how it is and if it differs from the series. Well, it does a lil' bit.

"Preacher" tells a story about Jesse Custer - a former Gangster turned preacher who resides in Annville, Texas. A bumblefuck nowhere kind of town, filled with alcoholics and people who focused
their lives on god and church. Actually, at the beginning we see the main protagonists: Jesse, Tulip whom Jesse had a turbulent relationship with in his past and british vampire called Cassidy. However, they sit in a diner and Jesse tells a kind of a flashback story. We witness the escape of Genesis from heaven. After that Tulip tells us how she met Cassidy for the first time and how she shot some guys in their faces. And finally we get the first glimpse of the Saint of Killers. At the end of the comic Genesis finally possessed Jesse.

A turbulent, gory and funny piece of art. Highly detailed design of faces and surroundings. A dynamic story which does not give a single fuck and doesn not bore me a single second. Weird, chilling, innovative and pretty offensive. A modern classic. Thumbs up!

9/10 deposit bottles


Sonntag, 2. September 2012

Comic Book Review#59: Preacher Special - Saint Of Killers#1(4)(1996)

quelle: mycomicshop.com
Wiedermal was kuhles. Auch wenns sprachlich wieder mal ne schwere kost ist. Altes us-englisch ist teilweise echt anstrengend, finde ich.

Falls ihr Preacher nicht kennt, dann würde ich euch empfehle euch über die krassen Stories mit neonazis, engeln, vampiren und schlachthofbesitzern in den hauptrollen zu informieren. Doch das nur nebenbei, denn hier geht es nicht um den Priester Jesse sondern um was ganz anderes.

Als erstes kriegen wir mit wie ein alter Mann seinen Neffen eine Story erzählen will. Dieser ist nämlich Killer geworden und genau deshalb will der alte ihn vom den Heiliger der Killer erzählen. Von nun an befinden wir uns im wilden westen - welcher von schwer heilbaren krankheiten und rowdytum geplagt wird. So macht sich ein Familienvater auf die Reise, um seinen schwerkranken Sohn Medizin zu besorgen. Auf dieser Reise trifft er zwar auch auf nette Leute, die ihn eine Obhut geben aber auch auf nen Haufen Arschlöcher, die es verdienen überm Haufen geballert zu werden. Und er ballert sie überm Haufen. Es spritzt jede Menge Blut und der Typ verzieht dabei kaum eine Miene.

Soweit, sogut. Hört sich gut an, nicht?
Na, also.

9/10 pfandflaschen

das müssten wohl alle 4 ausgaben sein.