Freitag, 14. Juni 2019

Film der Woche#394: Inception (2010)

Es hat tatsächlich an die neun Jahre gedauert bis ich diesen Film gesehen habe. Asche auf mein Haupt. Er ist wirklich so gut und überhaupt nicht overhyped. Und memeworthy.

In "Inception" geht es um ein neuartiges Konzept, welches vom US-Militär entwickelt wurde: das sogenannte Traum-Sharing ermöglicht es dem Angreifer in einen fremden Traum einzudringen. Dominick Cobb (Leonardo DiCaprio) hat sich darauf spezialisiert und einst mit seiner Frau Mal Cobb (Marion Cotillard) ein erweitertes Konzept vom "Traum im Traum" entwickelt. So können noch tiefere Ebenen des Traumes begangen werden. Außerdem können die Traumwelten manipuliert und
gesteuert werden. Wenn man in so einem Traum stirbt, erwacht man plötzlich in der echten Welt. Mal dachte tatsächlich dass sie sich für eine längere Zeit in einem Traum befindet und beschloß sich umzubringen. Sie war sogar so fest davon überzeugt, dass sie Dominick dazu bringen wollte, dasselbe zu tun sodass sie falsche Tatsachen über ihm verbreitet hat, die es so aussehen haben lassen als hätte er sich zum Selbstmord getrieben. Da das alles in echt und nicht im Traum geschehen ist sah sich Dominick gezwungen, in Exil zu gehen und seine beiden Kinder zurückzulassen. Mittlerweile ist er darauf spezialisiert, fremde Träume zu begehen und Informationen zu extrahieren. Als er versucht in seinem Traum den japanischen Geschäftsmann Saito zu bestehlen, merkt dieser schnell was vor sich geht und ist beeindruckt. Er beauftragt ihn, einen Erben eines Konkurrenzunternehmens im Traum mit falschen Gedanken zu beeinflussen um die Schwächung dieses Konzerns herbeizuführen. Saito verspricht ihn dafür alles in Bewegung zu setzen, dass er seine Kinder wieder sehen kann.

Die Handlung ist ziemlich einfach, wenn man sie sich so mal eben durchliest und auch nur eine Sekunde im Film aufpasst. Das ist alles ganz easy. Zudem ist das Konzept der Traumbegehung faszinierend und äh ich glaube ich würde gerne mal sowas machen falls es irgendwann, falls ich dann noch lebe, tatsächlich mal existent sein sollte. Das klitzekleine Problem ist hier, finde ich, dass wenn man eventuell nicht ganz aufgepasst hat, sich in diesen ganzen Träumen leicht verrennen kann. Und ich meine jetzt in dem Film und nicht in echt. Das kann schon leicht für Verwirrung sorgen und ich habs grade mal so geschafft. Habe das Ganze dennoch genossen. Vor allem die Gestaltung der Traumwelten mit all ihren physikalischen Unmöglichkeiten.

8,75/10 Pfandflaschen
Trailer:



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