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Mittwoch, 26. Januar 2022

Comic Book Review#520: Green Arrow Vol. 2#93 (1995)

Ich muss zugeben, musste mich etwas in die Hintergründe einlesen, um zu verstehen wie es dazu kommt, dass die drei Männer zusammen unterwegs sind. Jedenfalls wären da der (zu dem Zeitpunkt) ehemalige, von den Toten auferstandene Green Arrow, Oliver Queen. Ein Bundesagent namens Eddie Fyers der ihm als eine Partner zur Seite steht. Und natürlich Connor Hawke, der offiziell in das Green Arrow Kostüm geschlüpft ist.


Zu Beginn der Ausgabe sehen wir wie die drei ein Haus beschatten. Nach außen hin ein beschauliches Familienhäuschen, hortet es in Wirklichkeit eine Gruppe von Assassinen die bereits versucht haben Oliver das Leben zu nehmen. Das Ziel der Operation ist es, einzudringen, die Leute unschädlich zu machen und zu vernehmen. Doch natürlich läuft es nicht so wie es sollte. Es kommt zu einem absoluten Chaos und einer Schießerei. Die "Gruppe" von Assassinen besteht in Wirklichkeit aus einem Schein-Ehepaar. Plötzlich merken die drei, dass der Boden nass ist, nur um dann festzustellen, dass er ein Geheimtunnel unterm Haus führt. Sie folgen der Spur und kommen in einem verlassenem Einkaufszentrum an, wo sie dann tatsächlich von einer größeren Gruppe von Attentätern angegriffen werden. Fyers wird schwer durch eine Kugel verletzt. Währenddessen kämpft in der Türkei eine Frau mit einem Unsichtbarkeitskostüm ebenfalls gegen einen Haufen Attentäter und ist damit sehr erfolgreich. Doch was sie mit Oliver und Co. zu tun hat, das weiß ich nicht lol.

Richtig cooles Zusammenspiel von drei Charakteren die eigentlich so gar nicht zueinander passen und sich manchmal anbeefen. Realistischer Zeichenstil von Jim Aparo. Soundeffekte aus den 90ern. Ich musste staunen, weil ich feststellen musste dass Oliver Queen hier beinahe 1:1 wie Stephen Amell aus der Serie "Arrow" aussieht. Sprich, die Serie hat sich tatsächlich auch in ihren Details an die Comics gehalten. Auch das Szenario "Wir brechen in ein Haus ein um Leute festzunehmen, dabei geht alles schief" ist zwar mittlerweile auch gewisser Standard in diversen Filmen, aber ebenfalls sehr cool. Es ist leider nur ein Teil einer größeren Storyline, sodass man über einige Hürden kommen muss, wie Hintergrundinfos, um sich hier einzulesen. Aber: durchaus brauchbar und unterhaltsam!

8/10 Pfandflaschen
Made by: Chuck Dixon, Jim Aparo

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Comic Book Review#359: Green Arrow#13 (2011)

Und schon wieder ein GA-Comic. Diesmal finden wir sogar heraus, dass Green Arrow früher auf menschliche Kadaver die er sich von einer medizinischen Falultät ausgeliehen hat mit Pfeilen geschossen hat. Natürlich nur um zu üben. Aber darum geht es eigentlich nicht.

Eine Federal Marshall namens Haley Donovan bittet GA um einen Gefallen: ihr Team hat vor kurzem einen Sektenführer namens Billy Miggs verhaftet. Da seine „Southern Church of Change“ mittlerweile als terroristisch eingestuft ist und somit hochgefährlich, braucht man Hilfe beim Gefangenentransport. Definitiv richtig so. Denn währenddessen kommen oder besser gesagt fliegen Miggs‘ mit technisch hochwertigen Kram ausgestattete Jünger an, die ihren Guru befreien wollen.

Meh. Ein Szenario, dass mir auf ähnliche Art schon öfter vorgekommen ist. Ein paar relativ amüsante Sprüche vom zweiten Bruce Wayne aka Oliver Queen aka Green Arrow. Ein Zeichnungsstil welcher mich erschaudern lässt: Haley Donovan sieht aus als hätte sie was falsches gegessen. Just no.

Made by: James Patrick und Agustin Padilla

4/10 Pfandflaschen

Donnerstag, 13. September 2018

Comic Book Review#356: Green Arrow and Black Canary#7 (2008)

Whoah. Kay. Dachte, dass das hier übelstlangweilig wird. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Yay.

In dieser Reihe arbeiten Black Canary, Green Arrow und dessen Sidekick Speedy zusammen. Als erstes kriegen wir mit, dass sie zwei Aliens festgenommen und ausgeknockt haben. Um mit ihnen kommunizieren zu können, holen sie Green Lantern Hal Jordan zur Hilfe, der schnell rausfindet dass
die beiden verkleidete Menschen sind. Er wird nicht müde dass ungefähr zehn Mal zu betonen und GA zum Gespött zu machen, indem er ein Video davon an die JSA, die Justice League und Batman schickt. GA und BA (höhö) bringen die beiden Typen zum reden indem sie sie in ein Hotelzimmer sperren, einen dicken Clown, ein Schaf und eine alte Frau im Hasenkostüm einladen und vorschlagen interessante Videos zu drehen, die im Endeffekt im Internet landen. Die beiden Typen reden - und die Spur (ZU WAS EIGENTLICH?) führt nach London. Dort treffen sie auf einen Typen namens Dodger, der sich zunächst mit ihnen anlegt aber anschließend all sein Wissen über ein mysteriöses Alien Artefakt rausposaunt.

Das war grad zu gut um es nicht hierhin zu schreiben. Ernsthaft jetzt.

Fuck. Das war wirklich sehr sehr witzig. Auch wenn ich die Ausgabe davor gelesen haben muss, um mehr zu verstehen. Was ich schade finde, weil - ihr kennt mein Prinzip: Egal welche Ausgabe das ist, man muss sie auch als Laie verstehen können. Und das tue ich hier nur zu 90% Aber egal. Unterhaltsames Stück Papier. Ein beinahe ausrastender und komplett verarschter Oliver "Green Arrow" Queen ist ein guter Olli Queen. Wie wäre es eigentlich mit einer Alternative zu der Realserie "Arrow"? Einer Zeichentrickserie mit Green Arrow und Black Canary zum Beispiel?

8/10 Pfandflaschen
Made by: Judd Winick, Cliff Chiang

Donnerstag, 12. April 2018

Comic Book Review#336: Green Arrow#30 (2010)

In allererster Linie: Verzeiht mir, denn ich schreibe das hier grade etwas in Eile.

Green Arrow#30 von 2010 spielt sich ab während des Events "Blackest Night". Dieser war damals ziemlich groß und erzählte uns eine ziemlich irre Story. Ich weiß nicht genau, was abging aber so ungefähr: Der Mastermind hinter dem Black Lantern Corps, Nekron, erweckte verschiedene Tote zum Leben und gab ihnen die Kraft des Schwarzen Rings. Sie wurden zu Black Lanterns. Einer dieser Toten (? War er tot? Ich weiß es nicht) war Oliver Queen aka Green Arrow. Nun ist seine noch quicklebendige Seele in einem untoten Körper gefangen und kann es nicht steuern. Die finstere
Variante von Green Arrow ist fies, gemein und zwielichtig. Sie kämpft gegen GA eigentliche Freunde und Familie wie Speedy, Red Arrow, Flash und Black Canary. Tief im Inneren kriegt Olli aber alles mit und versucht dagegen anzukämpfen. In Flashbacks erzählt er uns wie die anderen Arrows (Speedy, Red Arrow) "entstanden" sind. Mithilfe von Flashbacks versucht allerdings die "Black Arrow" (wie ich ihn nennen würde) das Gehirn von Black Canary zu manipulieren und weh zu tun. So wird ihr offenbart, dass Olli mit einer anderen Frau ein Kind gezeugt hat (Ja, Black Canary und Green Arrow waren zu dem Zeitpunkt ein Ehepaar). Wir werden quasi Zeuge von einem Kampf von verschiedenen Superhelden gegen einen zwiegespaltenen, untoten Helden der tief im Inneren noch aufrichtig und gut ist.

Eine spannende Art und Weise eine Story zu erzählen. Sowohl der irre Einfall n Haufen Helden in Bösewichte zu umwandeln und gegen andere antreten zu lassen, als auch der innere Kampf von Olli gegen sich selbst. Die Mindfucks die Black Lantern da so veranstaltet sind auch nicht von schlechten Eltern. Außerdem ist das Cover eine Hommage an ein Green Lantern/Green Arrow Comic aus den 70ern, mein ich. Ganze Arbeit von J.T. Krul, Diogenes Neves, Ruy José und Vicente Cifuentes.

8/10 Pfandflaschen

Donnerstag, 21. Januar 2016

Comics Monthly#25

Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zu DC Comics. Einerseits bin ich mit einem Haufen DC-Sachen aufgewachsen und lese sie immer noch gerne (Batman, Superman, Wonder Woman und auch sowas wie Green Lantern oder Green Arrow) und es gibt dort auch heutzutage immernoch gute Titel. Allerdngs ist DC eine Heimat für Arschloch-Autoren (die Frauen belästigen) und immer wieder gecancelte Serien geworden. Und für Batman-Serien. Ohne Ende Batman-Serien. So viele, dass ich und Mr. Ichlesverdammtschnellcomics irgendwann sogar beschlossen haben den Verlag in BC(Batman Comics) umzubennen, am liebsten dann auch jeden Comic. Batman Arrow. Batman Lantern. Batman Woman. Batsuperman. Animalbatman. Ernsthaft jetzt. Es gibt einige Gute Sachen im Hause DC, man muss nur genauer hingucken, und dann hoffen dass das Zeug nicht abgesetzt wird. Aus diesem Grunde gibt es diesem Monat nur DC-Kram. Größtenteils aktuelles Zeug, aber auch etwas was letzten Dezember erschienen ist. Achja, es kostet alles 2,99$

1. Black Canary#6

Ich habe das Teil hier mit einem Looney-Tunes-Variant-Cover geholt. Sehr witzig. (Bilder sprechen mehr als Worte) Und das ist nicht sarkastisch gemeint.

Falls ihr Black Canary nicht kennt (und nein, ich rede nicht von Leuten die von "Arrow" so hellauf begeistert sind): Es handelt sich um eine Superheldin die die Fähigkeit hat ihre Stimme dermaßend hochzupitchen dass die Scheiben platzen. Und das Trommelfell. Natürlich sind auch sämtliche Kampfkünste auch ein muss. In dieser Ausgabe geht es um ein ausuferndes Battle of the Bands. Die
Band von Canary wird von einer anderen herausgefordert. Seltsamerweise bestitzt die Sängerin der gegnerischen Gruppe dieselben Fähigkeiten wie Canary selbst. Möglicherweise wurde sie von der geheimen Regierungsorganisation ARGUS eingesetzt um Canary zu zermürben.

Der Comic ist größtenteils in rot/blau gesetzt um die klanglichen Unterschiede zwischen Canarys und der anderen Band in Szene zu setzen. Darüber hinaus gibt es wirklich kaum Soundeffects. Sowas wie ein "Krang!" oder ein "Ka-Boom!" sucht man hier vergebens. Dafür wirkt das ganze sehr viel authentischer, weil man nicht cartoonmäßig irgendwelche Worte für Klänge erfunden hat. Man kann sich also selber vorstellen wie dieses oder jenes Instrument (oder Schrei) klingt. Mithilfe von Linien, oder Farben. Oder Akkorden. Außerdem gefällt mir die Art zu Zeichnen von Annie Wu. Erinnert mich an irgendwelche Alternativcomics aus dem Hause Vertigo. Nicht ganz Cartoon. Nicht ganz realistisch. Sehr fein!

8/10 Pfandflaschen
Story and Art by: Brenden Fletcher und Annie Wu

2. Green Arrow#48

Nachdem ich neuerdings drei Staffeln der Serie "Arrow" gesehen habe, ist mein Interesse an der Figur eindeutig gestiegen.

Leider habe ich nie die US-Serie gelesen, sodass ich nur bedingt nachvollziehen kann was in den vorherigen Ausgaben geschehen ist. Soweit ich aber rauslesen kann, ist Oliver "Green Arrow" Queen in einer Hütte, weit weit entfernt von der Menschheit, mit einem Mann namens Norton. GA wurde nämlich von einem Bösewicht namens Marrock gebissen und besitz nun über Superfähigkeiten wie die eines Tieres in der Wildnis. Seine Sinne sind mehr als geschärft. Diese sind aber nur die ersten Symptome, bald werden die "Superfähigkeiten" in eine schlimme Krankheit umschlagen. So sind die beiden also in dieser verschneiten Einöde (die früher mal Ollis Eltern gehört hat), und Oliver vertreibt sich die Zeit mit Jagen und Klettern. Es gibt aber jemanden oder etwas der diese ruhige Lage bedroht und Olivers Superfähigkeiten auf die Probe stellt. Ein unheimliches Wesen - eine Art Großfuß.

Ja, das find ich außerordentlich gut. Vertrautes Artwork, ähnlich wie in zahlreichen
Veröffentlichungen des Verlags Vertigo. Seriös getrimmt. Realistisch. Der Comic kommt aus ohne übertrieben viel Text, dafür sprechen die Bilder aber auch für sich. Außerdem mag ich Comics die im Winter spielen. Das gibt ihnen ne merkwürdige, einsame Stimmung. Ja, man könnte sagen das ist wirklich nicht schlecht. Aber auch nicht überragend gut. Grundsolide halt.

Story and Art: Benjamin Percy und Patrick Zircher.
Cover von Szymon Kudranski
7/10 Pfandflaschen

3. The Omega Men#7

Ich habe das erste Mal von Omega Men gehört, also ich mir Lobos Biographie durchgelesen habe. Immerhin hatte der Präsi in einer der Ausgaben der Reihe seinen ersten Auftritt. Soweit ich weiß hat die neue Reihe aber nur den Namen gemein. Korrigiert mich wenn ich mich irre. Danke.

In dieser Ausgabe geht es um Kyle Rayner (auch bekannt als Green Lantern) und die Prinzessin Kalista von Euphorix. Diese sind augenscheinlich an einem TerrorAkt auf dem Planeten Hyn'xx gewesen und werden nun überall gesucht. Sie halten sich zuerst in einer Art Hotel auf und ziehen dann los um einen illegalen Weg vom Planeten zu finden. Den finden sie auch, müssen aber Kyles Kreuzanhänger verkaufen und den Schmuggler die Hand abhacken.

Ich habe eine Ausgabe erwischt in welcher zwar ein nicht uninteressanter Teil der Geschichte stattfindet, die aber mit einem Cliffhanger endet und ein Bindeglied zu sein scheint. Das ist sehr doof.
Das heißt aber nicht dass das hier nicht gut ist. Das Design an sich ist schon eine Augenweide, weil es aussieht als hätte man mit Aquarellfarben gearbeitet. Ich komm nur leider überhaupt nicht drauf woran mich das ganze erinnert. Außerdem mag ich Weltraumstories mit geflüchteten Kriminellen. Ja, ihr merkt schon - sowas gabs schon zuhauf. Das hier hat aber nichts mit irgendeinem großen Event von DC zu tun, geschweige denn mit Superhelden (auch wenn eine GL dabei ist). Ergo würde ich sagen: Man kann dem ganzen tatsächlich eine Chance geben. Am Besten von der ersten Ausgabe an.

7/10 Pfandflaschen
Art and Story by: Tom King, Barnaby Bagenda, Ig Guara

4. Teen Titans#14

Oh Mann. Ich habe schon in der Vergangenheit die deutschen Ausgaben von "Justice League" gelesen in welchen auch immer wieder eine Ami-Ausgabe der "alten" (neuen) Teen Titans Serie mit drin war. Bevor sie gecancelt wurde. Ich hatte jedes Mal Gänsehaut, vor lauter missgestalteten Gliedmaßen und verzerrten Mündern bei den Charakteren. Sehr gruselig.

Die Ausgabe fängt mitten im Geschehen an. Die Teen Titans (mit ihrem Teamleader Tim "Red Robin" Drake an der vordersten Stelle) werden verhaftet weil sie in ein Supergefängnis eingedrungen sind. Sie werden grade in Handschellen abgeführt als Red Robin einer Reporterin freche Antworten gibt und anschließend von einem Security Guard in den Rücken gestoßen wird. Während sie in Sicherheitstrucks abtransportiert werden, wird die Kolonne angegriffen. Von Doomsday. Oder zumindest seiner jugendlichen Variante die in das Teen-Titans-Mitglied Wonder Girl verliebt ist (Wnnnndrrrr Grrrrrrrrrllllll???!!!!" Urghs.) So kommt es zu einem Fight zwischen den Titans und einem weiteren Superheldenteam, angeführt von einem komischen, eingebildeten Typen namens Alpha Centurion. Die TT können natürlich heil davon kommen. Haha, gespoilert. Aber euch interessiert das eh nicht. Oder? Ja.

Wuäääärgh. Ich kenne nur das englische Wort dafür und das ist "cringeworthy". Schrecklich. Angefangen bei dieser alles zerfetzenden Logik (warum kommt der Alpha Centurion vor? Was hat er mit den Titans zu schaffen? Kann es sein dass man ihn einsetzen musste um die Story irgendwie voranzubringen? Ja, kein Scherz. Die Handlung lief wirklich so ab wie ich sie oben beschrieben habe.) über die verschwundenen bzw. verrenkten Gliedmaßen (einige wenige Charaktere sind detailliert gezeichnet, der Rest sieht aus als hätte er kein Gesicht bzw. zwei-drei Striche, andere haben unglaublich unbequeme Beinverrenkeungen vorzuweisen; Red Robin sieht im esten Panel aus als hätte er keine Arme) bis zu diesem miserablen Logik-Fehler auf der vorletzen Seite. Alle Fragen sich nämlich(nachdem sie in seinem Versteck sicher untergebracht wurden), während sie die Nachrichten im Fernsehen gucken, wo Red Robin denn hin ist - obwohl er im Panel davor selbst die Fernbedienung für den Fernseher hält. Aber hey es kann natürlich mal passieren dass man vergisst einen Charakter mal wegzuradieren.

Was für ein Flop. Wirklich unfassbar gruselig und dämlich. Da hilft auch das Looney-Tunes-Variant-Cover nicht viel.

0/10 Pfandflaschen
Art and Story by: Scott Lobdell, Will Pfeifer und Noel Rodriguez

Montag, 16. Februar 2015

Comics Monthly#14

1. Angel and Faith Season 10#10

Mit Buffy kannte ich mich eine lange Zeit so ein Bisschen aus. Immerhin hab ich mir glaub ich beinahe alle Staffeln angesehen. Buffys Ex-Freund, der Vampir Angel, bekam irgendwann nach seinem Ausscheiden eine eigene Spin-Off-Serie. Die Vampirjägerin Faith tauchte dort ebenfalls auf. Mittlerweile haben sie eine eigene, gemeinsame Comicserie die wie "Buffy Season 10" eine Fortführung der TV-Serie ist.


Fünfter Teil des Story-Arcs "Lost & Found". Faith und ihre Mitstreiter (darunter Riley, ein weiter Ex-Typ von Buffy und eine Frau namens Reese) befinden sich in einen fernöstlichen Land. Dort treffen sie auf den Vater von Reese, der zum Vampir wurde und eine Blutsaugergesellschaft aufgebaut hat. Dummerweise hat er vor seine Tochter in seine Gemeinde einzugliedern. Währenddessen kämpft Angel daheim gegen Amy, die Buffyfans als die Freundin von Willow bekannt sein dürfte. Diese fiel scheinbar einen Fluch zum Opfer und wurde böse. Angel konsultiert eine Wahrsagerin um Hilfe im Kampf zu bekommen.

Ich bin etwas hin und hergerissen. An der Story ist wirklich nichts auszusetzen. Sie ist nämlich schlicht und einfach genauso gehalten wie die Fernsehserien. Voller Action, Dramen, unerwarteten Wendungen und Schauspielern die zu Lieblingen werden. Richtig gelesen: Schauspielern. Wie bei Buffy sind die Zeichnungen 1:1 ihren Vorbildern nachempfunden. Das ist auch an sich nicht schlimm. Wirkt aber auf mich hin und wieder befremdlich. Ich finde es nämlich ziemlich strange dass der Typ von "Bones - die Knochenjägerin" (David Boreanaz aka Angel) hier gegen eine Hexe kämpft. Es ist wirklich echt nicht schlecht, hinterlässt aber zumindest bei mir einen seltsamen Nachgeschmack.

7/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei: Dark Horse Comics für 3,50$
Words and Art by: Victor Gischler und Will Conrad

2. Green Arrow#38 

Zuschauer die die Serie "Arrow" kennen und dabei noch keins der Comics angefasst haben verpassen eindeutig etwas.

Green Arrow bildet hier ein Team-Up mit dem anderen grünen Superhelden, Green Lantern. Zuerst kämpfen sie gegen einen riesigen Roboter der eine Stadt bedroht und scheinbar von irgendjemanden im Hintergrund gelenkt wird. Im weiteren Verlauf der Geschichte erfahren wir, dass ein böser böser Dr. Reynolds die Patienten in einem Krankenhaus vergiftet und viele andere obskure Spielchen betrieben hat. Darüber hinaus wird eine Frau namens Mia von ihrem eigenen Vater mit dem Tode bedroht.

Jajaja, ich weiß. Ich habe mal wieder aus reiner Neugier ein Comic ausgepackt ohne irgendetwas über die vorherige Handlung zu wissen. Es passiert hier sauviel. Für jemand der sich nicht mit der Materie auskennt wäre das glaub ich sogar ein wenig zu viel. Ich glaub der/diejenige würde nicht hinterherkommen. Nichtsdestotrotz sind diese ganzen Intrigen und Action nicht uninteressant. Das wird auch noch mit dem nicht sooo guten Verhältnis zwischen Arrow und Lantern aufgelockert. Ich finde das witzig. Früher (noch laaaaange vor den ersten Restart des DC-Universums) waren die beiden beste Buddies. Seit dem Neustart (New 52) versuchte Green Arrow sich bis jetzt erfolglos mit der Lantern Simon Baz zu befreunden. Dummerweise kann ihn diese Lantern (Hal Jordan) auch nicht wirklich leiden. Das ganze ist köstlichst anzuschauen und mündet schon mal in solchen Dialogen:

"Guys as soon as you finish your pissing contest, heads up... want me to cut the lights? I'm thinking you can sneak up on Dr. Reynolds easier in the dark. Plus, it's always scarier in the dark."

Lantern: "We're not Batman."
Arrow: "Do it."
Arrow: "I'm activating night vision."
Lantern: "Whatever."
Arrow: "Lantern, can you glow it down a little?"
Lantern: "Fine."
Arrow: "Kind of defeats the purpose of this whole thing..."
Lantern: "I said 'Fine.'"
Lantern: "Jerk."
Arrow: "What a %'@"

Ich habe gelacht. :D

8/10 Pfandflaschen
Erhätlich für: 2,99$ bei DC Comics
Words and art by: Andrew Kreisberg, Ben Sokolowski und Daniel Sampere

3. Spider-Verse Team Up#2

Das Megaevent "Spider-Verse" bietet vieles, sehr vieles. Neben einer Reihe von verschiedenen Spider-Men aus allerlei Universen kriegen wir manchmal lustige, manchmal sehr außergewöhnliche und manchmal knallhart brutale Stories. Eigentlich muss man nur die dazugehörigen Ausgaben von "Amazing Spider-Man" lesen um den Kern des Events verstanden zu haben. Für die hartgesottenen sind die Tie-Ins in den Serien "Spider-Woman", "Spider-Man 2099" als auch die Miniserien "Scarlet Spiders", "Spider-Verse" und "Spider-Verse Team Up" wichtig. Es haben sich nämlich verschiedene Teams gebildet die an mehreren Ecken des Multiversum entweder weitere Spider-Men rekrutieren oder anderweitig zur Bekämpfung des Inheritor-Clans, welcher sich zur Aufgabe gemacht hat alle Spider-Men zu töten, beitragen.

Diesmal zieht es den ultimativen Spider-Man (Peter Parker, aus der Zeichentrickserie) und den ultimativen Spider-Man (Miles Morales, aus dem ultimativen Comic-Universum) in ein ziemlich unorthodoxes Universum. Nämlich
das der 1967er Zeichentrickserie. Ja, genau. Das mit dem LSD-farbenen Himmel, gleich aussehenden Gebäuden und spärlicher Animation. Miles und Peter treffen auf den hiesigen Peter Parker und versuchen ihn für die Sache zu gewinnen. Allerdings tauchen bald ein Haufen Bösewichte wie Electro, Scorpion, der unsichtbare Dr. Noah Boddy (höhö) und Green Goblin auf. Doch es gelingt natürlich sie zu bekämpfen und gemeinsam das Abenteuer fortzusetzen. Ich habe mich beinahe bepisst vor Lachen. Der ultimative TV-Spider-Man redet nämlich wie gewohnt mit dem Zuschauern und macht dumme Witze was Miles sehr verwundert weil er nicht versteht mit wem er da redet. Ebenso witzig war sein Versuch im miesen 60er Jahre Englisch mit dem 67er Peter zu reden. Äußerst positiv sehe ich die Tatsache dass alle drei Spider-Men in ihrem jeweiligen Zeichnungsstil gezeichnet sind. Das hebt die Unterschiede noch deutlicher hervor. Außerdem ist es vollgepackt mit Anspielungen auf die Zeichentrickserie (über die ihr hier lesen könnt), sodass mein Nostalgie-Herz schneller schlägt.

Die zweite Story spielt auf der Erde-21205, wo Peter Parker Gwen Stacy verlor, Green Goblin umgebracht hat und beschlossen hat, Spider-Man ebenso zu töten. Er wurde zum Superhelden Green Goblin. Diesmal wird er von Verna, einer der Inheritors gejagt und wird bei seiner Flucht von Gwen Stacy, der Spider-Woman der Erde-65 unterstützt. Sie bietet ihm an, dem Kampf zu entfliehen und mit ihr zu gehen doch leider endet das ganze tragisch. Guter Kontrast zu der witzigen ersten Story. Jedoch leider ein Bisschen zu kurz. Trotzdem zeigt es mal wieder wie vielfältig, tragisch und komisch zugleich dieser Event ist. Ich feier das übrigens hart, und hoffe dass es genauso gut weiterläuft.

Zeichnungen: Dave Williams, Steven Sanders
Story: Christos Gage, Gerry Conway
(eventuell noch) erhältlich für: 3,99$ bei Marvel

4. The Unbeatable Squirrel Girl#1

Squirrel Girl ist mir einerseits von einer mehr oder weniger okayen Folge von "Ultimate Spider-Man" als auch aus dieser großartigen "GLI/Deadpool: Summer Fun Spectacular"-Ausgabe bekannt. In letzterer traf ihr Team "Great Lakes Initiative", welches aus Z-Helden (das ist sowas wie Z-Promis) bestand, auf Deadpool.

Diesmal ist Doreen Green, wie das Eichhörchenmädchen mit bürgerlichen Namen heißt, alleine und ist kurz davor aus der Avengers Mansion zu ziehen und aufs College zu gehen. Sie hat die proportionelle Stärke eines Eichhörchens, kann ergo schwere Gewichte heben und sie ist fähig mit diesen Tieren auch kommunizieren. Ihre Begleiterin dabei ist das Eichhörchen Tippy-Toe. Der Großteil der Geschichte wird dafür verwendet, die Ankunft Greens im College zu beschreiben bzw. zu erklären wieso sie so ist, wie sie ist. U.a. auch wieso so einen voluminösen Popo hat. Doch wir kriegen es auch mit einem Bösewicht zu tun. Und zwar mit einem sehr finster dreinblickenden Russen, der schon mal Spider-Man töten wollte.

Hier gibts sehr viel zu schmunzeln. Die witzige Story, die putzigen Zeichnungen, die Anmerkungen die auf jeder Seite weit unten stehen und nur mit einer Lupe erkennbar sind als auch die Persiflage auf den Titelsong der 67er Spider-Man-Zeichentrickserie. Mich freut es dass die Zeichnungen von Erica Henderson nicht dem 08/15-Supermodel-Schema entsprechen. So sieht Squirrel Girl tatsächlich wie ein normaler Mensch aus, der nicht über die Maße 90-60-90 verfügt. Alle anderen Charaktere sehen aber auch nicht grade übercharismatisch aus. Auf dem Cover lächeln alle sogar freundlichst. Das öffnet mir so n Bisschen das Herz und bereitet mir eine gewisse Freude. Sympathisch das ganze.

8/10 Pfandflaschen
Erhältlich für: 3,99$ bei Marvel
Words and Art by: Ryan North und Erica Henderson

Sonntag, 26. August 2012

Comic Book Review#58: Green Lantern#162, Vol.3(2003)

quelle: collectorz.com
Mochte Green Lantern lange nicht. Konnte mit der Hintergrundgeschichte nicht viel anfangen hab aber seitdem ich Justice League(die zeichentrickserie) gucke den Charakter echt ins Herz geschlossen. Auch wenn das hier n komplett anderer GL ist, so ists mir auch recht. Green Arrow ist auch nicht übel. So n Robin-Hoodesker Superheld halt.
Yo, ab Vol.3, ausgabe 48(oder auch später) ist Kyle Rayner die Grüne Laterne, Besitzer des GL-Rings usw. Das ist er wohl schon lange, ist ja schon die Ausgabe 162... naja, latte. Jedenfalls bin ich hier wieder voll im Geschehen. Es ist nämlich Teil 2 von 6 von "Black Circle: Urban Knights". Man ist aber nicht komplett planlos, wenn man hier einsteigt.
Nu, zum Inhalt. "you're not the boss of me" heißts.
Tote Mafiosi. Krass gegrillt. Hat was mit Aliens zu tun, welche Bleichmittel auf ihren Planeten als Droge verkaufen. Und weil ihre Dealer Faxen machten gabs wohl....BBQ! GL und GA nehmen sich der Sache an.
Und es ist witzig! oooooh und wie! DIe Unstimmigkeiten zwischen den beiden sind einfach grandios. Selten über so kreative Beleidigungen mit den Themen "enge anzüge", "grunge bärte" und "inkontinenz" gelacht. Die Art und Weise wie GL mit Kleinverbrechern ist zwar ein bisschen zu "The Dark Knight Returns"-artig, aber lustig. Die Megafone, Schutzschilder, Sumoringer und wasweißich er sich noch ausm Finger, äh ausm Ring zaubert  - hammer witzig.  Die dummen Mafia-Typen sowieso. Sowieso ist alles ziemlich lustig, aber glaub ich zumindest beabsichtigt. Amüsante Lektüre.

8/10 pfandflaschen
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