Worum geht es?
Wir befinden uns in einer Welt die von antropomorphen Tieren bewohnt wird. Die "Gesetze" über das Essen von Tieren gelten hier irgendwie nicht und irgendwie schon. So leben "menschliche" Kühe hier, allerdings wird trotzdem irgendwo Rindfleisch gegessen, was kein Sinn macht. Der Hauptprotagonist ist Rocko, ein freundliches Wallaby dass aus Australien in die USA gekommen ist und nun in der Stadt O-
Town wohnt. Er arbeitet in einem Comicladen (meistens) und hat einen Hund namens Spunky (der nicht reden kann, während andere Hunde manchmal reden können). Sein bester Freund ist ein Stier namens Heffer Wolfe, der einst von einer Familie von Wölfen adoptiert wurde. Ein weiterer Freund Rockos ist die oben erwähnte, vollkommen neurotische Schildkröte Filbert. Ab und zu ist Rocko in eine Frau verknallt. Seine beiden Nachbarn sind das Frosch-Ehepaar Bighead: Bev und Ed Bighead.
Town wohnt. Er arbeitet in einem Comicladen (meistens) und hat einen Hund namens Spunky (der nicht reden kann, während andere Hunde manchmal reden können). Sein bester Freund ist ein Stier namens Heffer Wolfe, der einst von einer Familie von Wölfen adoptiert wurde. Ein weiterer Freund Rockos ist die oben erwähnte, vollkommen neurotische Schildkröte Filbert. Ab und zu ist Rocko in eine Frau verknallt. Seine beiden Nachbarn sind das Frosch-Ehepaar Bighead: Bev und Ed Bighead.
Im Mittelpunkt der Handlung steht das "Moderne Leben". Rocko landet quasi "aus dem nichts" im realen Leben und lebt nicht mehr im "Hotel Mama". Er muss sich um seine Finanzen, sein Essen, sein Haushalt, sein kaputtes Auto kümmern. Oder darum, seinen Hund aus dem Zwinger zu befreien, weil er dort aus Versehen gelandet ist. Dabei wird Rocko selbst für einen Hund gehalten. Im Verlauf der Serie lernt er beispielsweise auch Heffers Eltern und erfährt, dass sie Wölfe sind. Was eine komische Situation verursacht weil er ein völlig unpassendes Kuh-thematisches Gastgeschenk mitgebracht hat. Zwei der Folgen, die mir besonders in Erinnerung hängen geblieben sind: In einer wird Rocko eine Niere entfernt (die in einem Narkose-Traum sich selbst "Pinky" nennt) und er kriegt ernsthafte Verlustängste. In einer anderen, bereits oben erwähnten, Musical-Folge geht es um Umweltverschmutzung wofür der hiesige Konzern "Conglom-O" (das Firmenmotto ist "We own you") verantwortlich ist. Die Bewohner der Stadt singen mehrere Songs über die Umwelt und was man dafür tun kann.
Kritiker würden behaupten, die Serie wäre mit "Ren & Stimpy" zu vergleichen. Allerdings ist sie ähnlich absurd. Das Bindeglied ist auf jeden Fall das Maß an gewissen Ekligkeiten, Geschrei, Körperflüssigkeiten und das Ignorieren von physikalischen Gesetzen. Tatsächlich ist "Rocko's Modern Life" wesentlich sozial- und konsumkritischer. So befindet sich Rocko einmal in einem Supermarkt und findet ob des riesigen Angebotes nicht die gewünschte Ware oder sucht einen Parkplatz für sein Auto bei einer Mall. Das Parkdeck reicht dabei bis oben in die Stratosphäre. Meiner Meinung nach sind es durchaus unterschiedliche Sachen. Das eine war erwachsenen-Humor getarnt als Kinderserie. Das hier ist Sozialkritik getarnt als Kinderserie. Ich fühlte mich gut unterhalten und stellenweise gut aufgehoben. Insbesondere was einige (schlimme) Kindheitserinnerungen betrifft.
Intro (von den B-52s)

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