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Dienstag, 22. September 2026

Comic Book Review#695: Blackest Night (2010)

Wieder mal eine freundliche Leihgabe von Kollegen M. Danke dafür.

Es handelt sich um das Trade Paperback welches die Ausgaben#0-8 des damals aktuellen Riesenevents von DC namens "Blackest Night" beinhaltet. Der Titel ist eine Anspielung auf die Losung "In brightest day, in blackest night, no evil shall escape my sight..." des Green Lantern Corps. 


"Blackest Night" ist die Fortsetzung der "Sinestro Corpse War"-Storyline die in den "Green Lantern" und "Green Lantern Corps"-Comics rausgebracht wurde. Im Mittelpunkt des Geschehens steht unter anderem der Bösewicht/Green Lantern Gegner Black Hand. Dieser gräbt die Leiche von Bruce Wayne/Batman aus (dieser ist zu dem Zeitpunkt tot) und trennt seinen Schädel vom restlichen Körper. Eine Art Batterie für das neu entstandene Black Lantern Corps, dass das Hauptquartier der Guardians (die "Chefs" des Green Lantern Corps angegriffen hat) fängt an zu laden. Green Lantern (Hal Jordan) und Flash (Barry Allen, der neuerdings wieder ins Leben zurückgekehrt ist) untersuchen die Grabstätte Bruce Waynes und werden plötzlich vom wieder auferstandenen Martian Manhunter (J'Onn J'Onnz) angegriffen. Nach und nach - vor allem nach einer Trauerfeier für die verschiedenen Toten - werden tote Superhelden und Superbösewichte aufgeweckt. Doch nur die, auch diejenigen die schon mal tot waren und nun wieder am Leben sind. Black Hand agiert dabei als eine Art Agent der Personifizierung des Todes - einer Entität namens Nekron. Ziel ist nun das gesamte Universum in eine Art Verkörperung des Todes zu verwandeln. Green Lantern, Flash, Mera, Wonder Woman und die anderen haben natürlich was dagegen.

Nun, mittlerweile muss ich sagen dass die Story nicht mehr aktuell ist - aber damals war sie aktuell. Und ehrlich gesagt kann ich nicht sooo viel damit anfangen. Mir gefällt das Design von Ivan Reis und die Farben von Alex Sinclair. Auch die Idee ist irgendwie cool: bereits verstorbene Helden und Bösewichte werden von jemanden extraordinäres wieder auferweckt und "böse" gemacht, sodass sie ihre einstigen Kameraden angreifen und.... nun ja, bösartig sind. Ich habe letztens die komplette "Ash vs. Evil Dead"-Serie gesehen und habe mich an diesem Konzept ziemlich satt gesehen. Deswegen überrascht mich das hier nicht wirklich und reißt mich auch nicht vom Hocker. Im Prinzip ist es das gute alte "gut gegen böse"-Ding und gleichzeitig eine Art quasi-Neustart für einige Helden, die eigentlich tot sind und so irgendwie zum Leben wiedererweckt werden. Es ist in Ordnung, I guess.

6/10 Pfandflaschen
Hier ein Review von New Mint Condition:



Mittwoch, 10. Oktober 2018

Comic Book Review#360: Justice League of America#39 (2010)

Diese Ausgabe von JLA findet während des Events „Blackest Night“ statt. Währenddessen wurden allerlei tote Helden und Schurken DC Universums von Black Lantern zum Leben erweckt. Allerdings als veränderte, finstere Versionen von sich selbst die anderen nach dem Leben trachten. Zuallererst
kriegen wir mit wie der Verstorbene Paco Ramone alias Vibe von den Toten zurückkehrt. Früher war er zusammen mit Steel, Gypsy und Vixen ein Teil der JLA in Detroit. Gleichzeitig treffen andere Helden in der verwüsteten Hall of Justice ein und müssen sich schon bald mit der untoten Version vom Zauberer Zatara, dem Vater von Zatanna rumschlagen. Doch das war natürlich nicht alles. Denn schon bald taucht Vibe auf, der sich von der Überzahl der Helden nicht einschüchtern lässt und Plastic Mans Herz rausreißt. Jesus Fuck.

Ich war mir nie so sicher welche Inkarnation der JL ich am Besten finde. Vielleicht ist es aber die hier weil weniger bekannte Helden vorkommen. Jedenfalls ist das hier nur eine weitere Ausgabe in dem Event. Ich fühle nicht nicht als würde ich was verpassen wenn ich sie nicht lesen würde. Denn eigentlich ist das Konzept ziemlich cool. Also von „Blackest Night“ jetzt. Insgesamt ein nettes, gut gezeichnetes Häppchen für zwischendurch. Mehr aber auch nicht.

Made by: James Robinson, Mark Bagley, Rob Hunter
6/10 Pfandflaschen.

Donnerstag, 12. April 2018

Comic Book Review#336: Green Arrow#30 (2010)

In allererster Linie: Verzeiht mir, denn ich schreibe das hier grade etwas in Eile.

Green Arrow#30 von 2010 spielt sich ab während des Events "Blackest Night". Dieser war damals ziemlich groß und erzählte uns eine ziemlich irre Story. Ich weiß nicht genau, was abging aber so ungefähr: Der Mastermind hinter dem Black Lantern Corps, Nekron, erweckte verschiedene Tote zum Leben und gab ihnen die Kraft des Schwarzen Rings. Sie wurden zu Black Lanterns. Einer dieser Toten (? War er tot? Ich weiß es nicht) war Oliver Queen aka Green Arrow. Nun ist seine noch quicklebendige Seele in einem untoten Körper gefangen und kann es nicht steuern. Die finstere
Variante von Green Arrow ist fies, gemein und zwielichtig. Sie kämpft gegen GA eigentliche Freunde und Familie wie Speedy, Red Arrow, Flash und Black Canary. Tief im Inneren kriegt Olli aber alles mit und versucht dagegen anzukämpfen. In Flashbacks erzählt er uns wie die anderen Arrows (Speedy, Red Arrow) "entstanden" sind. Mithilfe von Flashbacks versucht allerdings die "Black Arrow" (wie ich ihn nennen würde) das Gehirn von Black Canary zu manipulieren und weh zu tun. So wird ihr offenbart, dass Olli mit einer anderen Frau ein Kind gezeugt hat (Ja, Black Canary und Green Arrow waren zu dem Zeitpunkt ein Ehepaar). Wir werden quasi Zeuge von einem Kampf von verschiedenen Superhelden gegen einen zwiegespaltenen, untoten Helden der tief im Inneren noch aufrichtig und gut ist.

Eine spannende Art und Weise eine Story zu erzählen. Sowohl der irre Einfall n Haufen Helden in Bösewichte zu umwandeln und gegen andere antreten zu lassen, als auch der innere Kampf von Olli gegen sich selbst. Die Mindfucks die Black Lantern da so veranstaltet sind auch nicht von schlechten Eltern. Außerdem ist das Cover eine Hommage an ein Green Lantern/Green Arrow Comic aus den 70ern, mein ich. Ganze Arbeit von J.T. Krul, Diogenes Neves, Ruy José und Vicente Cifuentes.

8/10 Pfandflaschen