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Sonntag, 23. Juni 2019

Comics Monthly#64

Hallöchen! Diesmal habe ich mir gedacht, dass ich Comics von Verlagen reviewe auf die ich grade Bock hab.

Hellboy and the B.P.R.D.#1

Die Story spielt sich ab in Rumänien des Jahres 1962. Hellboy wurde vom BPRD beauftragt mehrere Todesfälle irgendwo in den Karpaten zu untersuchen. Laut sicheren Quellen hat irgendwas Menschen verspeist, zerstückelt und Gliedmaßen verteilt. Und das immer wieder im 17., 18. als auch 19.
Jahrhundert. Das findet Hellboy in einem Telefonat mit seinem Adoptivvater Professor Bruttenholm heraus. Er befindet sich auf einer alten Burgruine als er plötzlichen von einem greifähnlichen Wesen angegriffen wird, das wesentlich stärker ist als er. Es ist eine Art Bär mit Flügeln. Er kommt grade mal mit dem Leben davon und wird von einer Sinti-Frau und ihrer Oma am Straßenrand aufgesammelt. Die Oma bastelt ein Puppentheater und bemalt eine Hellboy-Puppe mit seinem Blut. Bei der Puppen-Vorstellung stellt er fest, dass er das Monster doch besiegt hat, allerdings kann er sich daran nicht erinnern...

Mal wieder ein grandioses actiongeladenes Spektakel von Mike Mignola und Duncan Fegredo. Keine langweilige Story, keine stumpfsinnige Action. Keine Geschichte die sich scheinbar unendlich lange ziehen wird. Stattdessen kurze 20 Seiten. Ich finds außerdem gut, dass der Vergleich von Hellboy zu Sinti und Roma gezogen wird. Beide werden von außen als Gauner/Bösewichte wahrgenommen und sind im inneren doch so unterschidlich. Sehr schön!

8,5/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei: Dark Horse für 3,99$

Usagi Yojimbo#1

Hell yes. Soweit ich das verstanden habe reprintet IDW neuerdings alte Usagi-Stories in bunt. Alles geschrieben und gezeichnet von Stan Sakai. Koloriert von Tom Ruth. Das hier ist die erste Ausgabe des Story Arcs Bunraku.

Zuallererst sehen wir wie der Samurai Sasuke (ein menschlicher Fuchs?) einen Haufen Dämonenkinder und ihre Mutter im Kampf tötet um danach vom Geist des Meisters Shoki heimgesucht zu werden, der ihn in ein Dorf schickt wo irgendwas Böses vorgeht. Dort befindet sich der Titelheld Usagi, ein Samuraihase und guckt sich ein aufwändiges Puppenspiel an. Die Puppen scheinen lebendig zu sein, das ist allerdings nur so weil die Puppenspieler verdammt gute Arbeit leisten. Der Puppenmeister der die Story sich merken musste, weil er blind ist, unterhält sich daraufhin mit ihm. Anschließend trifft er auf Sasuke, der ins Dorf gekommen ist um seine Mission zu erfüllen. Usagi stellt fest, dass jedesmall wenn er auf Sasuke traf irgendwas schlimmes passiert ist...

Riesige Bilder. Simple Geschichtenerzählung und simple Darstellung von Aktivitäten. So fließt nicht besonders viel Blut wenn der Dämonenmutter die Gliedmaßen abgehackt werden. Es wirkt wie ein amerikanisierter Fast-Manga. Aber das betone ich nur für diejenigen die noch nie Usagi gelesen haben. Ich bin ein Bewunderer des Werks von Stan Sakai und hoffe irgendwann mal einiges an Usagi-Kram nachholen zu können. Majestätisch!

9/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei: IDW für 3,99$

Warlord of Mars Attacks!#1

Nach dem ganzen anspruchsvollen Zeug brauche ich jetzt mal ein wenig Trash. Es handelt sich hier um ein Crossover zwischen Warlord of Mars, dass die Geschichte eines Bürgerkriegsveteran erzählt der auf dem Mars gelandet ist, und Mars Attacks! Letzteres müsstet ihr eigentlich kennen. Waren eigentlich kleine Bilder die als Beilage für Kaugummis dabei waren. Rausgebracht von Topps. International bekannt als der Film von Tim Burton.

Also der erste Teil der Story spielt sich ab auf dem Mars als...die Marsianer (die wir aus dem Film kennen) den Mars angreifen. Natürlich sind Marsianer nicht homogen und es gibt verschiedene Rassen/Spezies die dort wohnen. Es ist wohl eine Art Bürgerkrieg. John Carter, der oben erwähnte Bürgerkriegsveteran ist irgendwann auf dem Mars angekommen und hat sich dort unsterblich in eine Prinzessin verliebt mit der er mittlerweile einen Sohn hat. Zusammen mit anderen Kriegern kämpft er gegen die Moonheads genannten Wesen die die hiesige Sauerstofffabrik zerstören wollen... Es gibt aber für ihn auch eine Chance, dass er zurück zur Erde kehren kann. Der zweite Teil spielt sich ab auf der Erde in unserer Zeit. Die NASA hat es geschafft eine Art Rover auf den Mars zu bringen, der das erste Mal Live-Bilder übertragen kann. Während das geschieht wird das Spielzeug von den Moonheads angegriffen....Zeitgleich kommen die ersten fliegenden Untertassen auf der Erde an und beginnen mit ihrem Angriff.

Ich fänds ehrlich gesagt einen Ticken interessanter wenn die Story sich nur auf dem Mars abspielen würde. Aber sei's drum. Die ganzen menschlichen, also irdischen Charaktere wirken auf mich wie die Schauspieler aus dem Film. Entweder manische oder engagierte Wissenschaftler als auch irgendwelche Fanboys die halt zufällig dabei sind und große Klappe haben. John Carter ist ziemlich cool. Die Moonheads sprechen tatsächlich eine Sprache die mehr als nur "ack ack ack!" bietet. Witzig ist das schon, frage ist nur ob es dabei bleibt.

7/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei: Dynamite Entertainment für 3,99$
Made by: Jeff Parker, Dean Kotz


Freitag, 25. März 2016

Comics Monthly#27

Frohest (nicht-)Ostern meine Nerds und Nerdetten! Dieses mal beschäftigen wir uns bei Comics Monthly ausschließlich mit Comics des Verlages Dark Horse. Das ist der Verlag der uns u.a. Hellboy, die Maske, BPRD oder auch die Alien vs. Predator-Comics gebracht hat. Warum also nicht tiefer gehen und sehen was DH sonst so auf Lager hat? Nicht alle Ausgaben hier sind brand neu, die meisten sind schon im Februar erschienen.

1. Conan the Avenger#23

In der mittlerweile 23sten Ausgabe von "Conan the Avenger" und somist im vierten Teil von "A Witch shall be born" geht es ziemlich rund. Conan, der zuvor von seinem Feind Constatius gekreuzigt


wurde befindet sich nun in der Armee der Zuagir Reiter die quer durch die Wüste unterwegs sind und eine Festung nach der anderen erobern. Insgeheimen möchte Conan sich aber an Salome rächern. Die letztgenannte ist eine Hexe und Zwillingsschwester der Herrscherin von Khauran, Taramis. Sie hat nun ihren Platz eingenommen und herrscht mit Furcht und Terror. Conan entwickelt nun einen perfiden Plan um zurückzukehren und Salome zu schlagen - er beeinflusst nun insgeheim die Armee der Zuagir und bringt sie auf seine Seite.

Ich stehe eigentlich überhaupt nicht auf Fantasy-Kram, auf Barbaren und irgendwelche Stories mit abgehackten Händen. Aber man könnte es ja versuchen und gucken obs einen gefallen wird. Nungut, diese Ausgabe wird mich zwar nicht zum absoluten Fan machen, aber für eine kurze Unterhaltung hat sie gereicht. Ich werde aber den Teufel tun und die Geschichte zu Ende lesen. Oder vllt. doch? Irgendwie macht sie mich trotzdem neugierig, wie sie wohl ausgeht. Jedoch bereitet mir das Setting als auch die ganzen Namen ziemliche Kopfschmerzen. Ich bin unentschlossen.

5/10 Pfandflaschen
made by: Michael Atiyeh, Richard Starkings
Kostenpunkt: 3,50$

2. Predator: Life and Death#1

Yay, endlich mal ein Predator-Comic. Ich bin ja der Meinung dass man nicht genügend Predator-Figuren haben kann. Also warum nicht mal ein Predator-Comic? Spielt übrigens nach dem Story-Arc "Fire and Stone", welches die Franchises "Alien", "Predator" und "Prometheus" zusammengebracht hat.

In der ersten Ausgabe begibt sich eine von der Weyland-Yutani Corporation beauftragte Einheit der United States Colonial Marine Corps (USCM) zum Planeten LV-797, der mittlerweile Tartarus genannt wird. Man möchte sich dort nach den Rechten umsehen, Gerüchtenzufolge sollen sich dort Piraten eingenistet haben. Als man dort ankommt, findet man einen Schiffbrüchigen und äh...... also bitte. Muss ich das noch erklären? Natürlich sind dort einige Predatoren die es auf bewaffnete Menschen abgesehen haben. Of course.

Ganz ehrlich, das ist so vorhersehbar gewesen. Sowas von vorhersehbar. Aber was solls, die Predatoren sehen großartig aus, das Design lässt sich sonst auch gut ansehen. Die Landschaften sind wunderschön, die Raumschiffe auch. Es macht Spaß. Kurzweiligen, aber Spaß. Und das zählt.

7/10 Pfandflaschen
Made by: Dan Abnett und Brian Albert Thies
Kostenpunkt: 3,99$
3. The Steam Man#5

Hierbei handelt es sich um die fünfte Ausgabe von "The Steam Man". Ich habe nicht wirklich Ahnung worums eigentlich geht, aber ich kann eins und eins zusammenzählen. Mit "Steam Man" ist der riesige Dampfroboter gemeint, dessen Besatzung nun äh schiffbrüchig ist und von einem ziemlich eklig aussehenden (sein Mund ist übelst verschoben, seine Haut scheinbar verbrannt oder so) Typen gefoltert wird. Der erste, genannt Feather wurde scheinbar in einer vorherigen Ausgabe kopfüber gekreuzigt (was habt ihr alle diesen Monat mit Kreuzigungen? Liegts an Ostern?) und versucht nun sich zu befreien. Dem anderen werden die Nägel rausgerissen und wortwörtlich Salz in die Wunden gestreut. Doch Mr. Feather schafft es, sich vom Kreuz loszureissen und den Rettungsplan umzusetzen.

Was zur verdammten Hölle war das grade? Liest sich wie ein sehr böser Traum, der am Ende doch noch gut ausgeht. Irgendwie. Aber meine Güte ist das großartig. So dampfbetrieben, Schwarz, rot, braun, gelb. Das sind übrigens die vorherrschenden Farben. Außerdem ist der Stil so erschreckend eklig realistisch. Sheesh. Harter Stoff. Ich würde es eine Kombination aus Steampunk (und somist Sci-Fi) und BDSM nennen. 

Made by: Joe R. Lansdale und Mark Alan Miller
Kostenpunkt: 3,99$

4. Usagi Yojimbo#152

Das wohl bekannteste Werk von Stan Sakai nennt sich auf Deutsch "der Samurai Hase". Diesen würdet ihr kennen, würdet ihr dieses Review gelesen haben. Es ist nämlich sehr gut.

In dieser Ausgabe, die scheinbar nicht zu einer weiteren Geschichte dazuzählt. Usagi-San befindet sich immer noch auf seiner Reise, auf welcher er die Harmonie sucht und macht halt in einem kleinem Dorf. Dort tobt ein übles Unwetter, welches den hiesigen Damm zu zerstören droht. Gleichzeitig wurden verschiedene Vorräte von Dieben geklaut sodass die Einwohner entweder von einer riesigen Flutwelle erdrückt oder vor Hunger sterben werden. Usagi tut alles mögliche um den Einwohnern (hierbei handelt es sich um anthropomorphe Hunde, Hasen und Füchse) zu helfen und eilt um die Verbrecher zu finden. Außerdem stärkt er den Zusammenhalt in der Ortschaft in dem er die Leute zur Zusammenarbeit bringt.

Eine ziemlich coole, moralische Story über Zusammenhalt, Grenzen überwinden und die fundamentale Erkenntnis dass wir alle gar nicht mal so verschieden sind. Auch wenn wir aus purer Verzweiflung aneinander Essen klauen. Klassischer Cartoon-Stil. Schwarz/Weiß. Stan Sakai immer wieder gut. Ich sags zum 1000ten Mal, aber es wird wirklich mal Zeit mir gigantomatisch viel von Usagi zu holen. Diese Storys sind nämlich so locker-flockig gemacht und so unglaublich einfach zu lesen. Sehr aufbauend, muss ich sagen.

8/10 Pfandflaschen
Kostenpunkt: 3,99$

Montag, 24. Februar 2014

Comic Book Review#134: Usagi Yojimbo, Vol.3 #32(1999)

Der Samurai-Hase ist schon mal an dieser Stelle aufgetaucht, allerdings nur bei einem Review von "Dark Horse Presents". Schuld daran, dass ich Usagi Yojimbo kenne sind übrigens die Simpsons. Beziehungsweise eine Ausgabe von "Bart Simpsons Horrorshow" in welcher Stan Sakai(der Schöpfer von Usagi) eine Story gezeichnet hat.

Der Schauplatz des Comics ist altes Japan. Im Zeitalter von Samurai- und Ninja-Clans und so weiter. Allerdings bewohnen dieses Japan nicht Menschen sondern antropomorphe Tiere wie z.b. Katzen oder Hunde. Oder wie im Falle von Usagi Hasen.

Es beginnt damit dass ein aufmüpfiger junger Hund(oder Kater? keine ahnung, schwer einzuschätzen) auf den gerade essenden Usagi trifft. Nervig wie er ist verlangt er eins von seinen köstlichen Reisbällchen. Der Hase verweigert und weist auf die eigentlich selbstverständliche Höflichkeit. Er lässt sich nicht aus der Bahn bringen, auch wenn der Junge versucht ihn zu attackieren. Im Endeffekt erbarmt er sich und gibt ihn ein Reisbällchen. So lernen sie sich kennen. Der Junge heißt Eizo. Er floh von daheim um ein Samurai zu werden und möchte jetzt unbedingt bei Usagi dazu lernen. Doch es ist alles nicht so spannend wie er sich vorgestellt hat, denn Usagi vermeidet es, soweit es möglich ist, überhaupt zu kämpfen. Da der Hase wohl nicht so cool ist, versucht Eizo sich einer Bande von Schlägern anzuschließen und es läuft......alles nicht so wie er möchte. Allerdings merkt er am Ende, dass ein wohlbehütetes, langweiliges Leben vielleicht doch nicht so schlimm ist.

Die zweite Story handelt von einen Ninja-Pärchen welches ihren Clan entlohen ist um Glück in der Liebe und der Ehe zu finden. Sie werden gefangen genommen und vor ein Tribunal gestellt.

1. Story: Sehr gut, amüsant und cooler zeichnungsstil.
2. Story: Mhh, mhhh, hab in meinen Leben schon viele viele Rachegelüste-Stories gelesen und das war nicht die beste.

insgesamt 7/10 Pfandflaschen. Fun to read.

Motion Comic, der auf der ersten Story basiert:

Sonntag, 18. März 2012

Comic Book Review#35: Dark Horse Presents#140

Nagut, fangen wir an.
Dark Horse Comics ist für mich eine DER Quellen für gute Comics wie "The Mask", "Concrete" oder auch "Hellboy". Die Reihe "Dark Horse Presents" ist eine Reihe die es seit den späten Achtzigern gibt, welche monatlich mehrere Stories rausgehauen hat. Die Maske hatte unter anderen in DHP seinen ersten Auftritt. Auch solche kryptischen Sachen wie Xena(jaaa genau die Kriegerprinzessin), "Ed The Alien"(wenn ich mich recht entsinn') und "Boris The Bear".
Und nun werde ich diesen Comic mal ausschlachten:
Die Ausgabe#140 beinhaltet drei Geschichten:
quelle: comicvine.com

1. Aliens.
"Once In A Lifetime"
Ja, genau die! Die fiesen Auberginenkopf-Aliens mit ätzenden Blut. In der Story begibt sich eine Wissenschaftlerin auf eine einsame Insel, auf welcher sich mehrere Aliens eingenistet haben. Sie sind aber anscheinend nicht mehr aggressiv und haben sich ihrer Umgebung angepasst. Auch ihr Blut ist nicht mehr toxisch. Doch ein Heer von irgendwelchen Soldaten sieht das wohl nicht so und ballert die armen Aliens überm Haufen. Lame.

2. Usagi Yojimbo
"Death And Taxes"
Usagi ist ein anthropomorphischer Hase und ein Samurai. Seine Welt ist genauso anthropomorphisch. Nun, er befindet sich auf seiner Samurai-Reise auf welcher er mehreren ...naja Menschen kann man jetzt wohl nicht sagen begegnet. Eines Tages kommt er in ein Dorf und wird beauftragt einen alten Mann beim Transport seiner Steuern zu begleiten. Sympathisch erzählt, ebenso sympathisch von Stan Sakai gemalt. Witzig obendrein auch noch. Mehr von.

3. St. Slayer
"Last Bus To Pandemonium, Part Two"
Irgendein Mädel, was von irgendwem mit irgendwelchen engelähnlichen Kräften beauftragt wurde, bekämpft Dämonen. Diesmal in einen Bus welcher, ganz "Speed"-like grade am Rasen ist. Ein absolut beschissenes Möchtegern-Manga.

insgesamt 4 von 10 Pfandflaschen, aber auch nur wegen Usagi Yojimbo
daunlaud