Donnerstag, 2. Januar 2025
Comic Book Review#610: Star Trek: The Q-Conflict#1-6 (2019)
Freitag, 12. März 2021
My Favourite TV-Show: Star Trek: Discovery
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von "My Favourite TV-Show" für den Monat März im Jahre 2021. Ursprünglich wollte ich die letzten drei (von vier) Star Trek Serien auf einmal reviewen, doch dann beschloß ich "Star Trek: Discovery" alleine zu lassen.
Eigentlich habe ich mir fest vorgenommen ALLE Star Trek Serien (chronologisch, in der richtigen Zeitlinie) zu gucken, jedoch habe ich momentan einfach nicht den Nerv für The Next Generation, Voyager, Deep Space Nine, Picard und Lower Decks. So absolut gar nicht. Darum habe ich mich in den letzten Monaten (oder besser gesagt 2019-2020) mit Star Trek: Enterprise, Star Trek: Discovery, Star Trek TOS und Star Trek TAS beschäftigt. Ich wollte erstmal die Grundsteine legen, und der Rest kommt dann später.
Ich habe zuerst relativ viele negative Kritiken über die Serie mitbekommen und dachte mir "hmm, wenn alle es scheiße finden, dann muss es wohl gut sein".
Die ersten beiden Staffeln von Discovery spielen rund zehn Jahre vor den Ereignissen in "Raumschiff Enterprise" bzw. "Star Trek"(TOS). Die dritte Staffel spielt über 950 Jahre in der Zukunft, sprich NACH TNG, DS9 usw. usf. Darum habe ich sie noch nicht gesehen, weil ich das Ganze ja chronologisch sehen möchte.
Im Mittelpunkt der Serie steht die Sternenflotten-Offizierin Michael Burnham (Sonequa Martin-Green). Sie ist zwar ein Mensch, wurde aber auf Vulkan ausgebildet und großgezogen. Ihr Adoptivbruder ist ein gewisser Spock (Ethan Peck). Der Raumschiff auf den sie stationiert ist, ist die USS Shenzhou. Im Laufe der ersten paar Folgen kommt es zu einem verheerenden Zwischenfall mit Klingonen, was eine Kriegserklärung ihrerseits zur Folge hat. Der Captain Philippa Georgieou (Michelle Yeoh) und Burnham sind verschiedener Auffassung wie mit der Situation umzugehen ist. Demzufolge führt letztere eine Aktion aus, die durchaus aus lebensgefährlich betrachtet werden kann. Infolgedessen stirbt Georgieou und Burnham wird der Meuterei bezichtigt und zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt. Bei einem Gefangenentransport gelangt Burnahm auf die USS Discovery, dessen Captain Gabriel Lorca sie bittet, Teil seiner Crew zu werden.
So, mehr verrate ich euch nicht. Ich war von Anfang an, ganz und gar nicht skeptisch. Mir hat das Design der Uniformen, der Planeten als auch des Raumschiffinneren gut gefallen. Und tatsächlich auch die Story. Das Problem war allerdings, diese Storyline irgendwo zwischen "Star Trek: Enterprise" und der Originalserie reinzukriegen. Aus logischer Sicht machen diverse Vorkommnisse hier keinen Sinn. Aus storytechnischer Perspektive schon. Da die dritte Staffel 950 Jahre in der Zukunft spielt haben die Macher wohl freie Bahn gehabt und müssen sich an keinen Kanon mehr halten. Ich frage mich, warum man das nicht von Anfang an gemacht hat, aber das war wohl der Aspekt des Fanservice. Und den hat man auch gewiss erfüllt.
Fazit: Actionreiche, witzige und unterhaltsame Serie. Wahrscheinlich nicht die beste ST-Serie, aber wen kümmert das.
Samstag, 29. August 2020
Comics Monthly#77
Last Song#3
Wow. Das habe ich absolut nicht erwartet. Habe den Comic ausgesucht, weil mir das Cover gefiel. Außerdem wusste ich, dass er von Black Mask Studios ist, dem Verlag wo auch unter anderem Brett Gurewitz von Bad Religion tätig ist."Last Song" erzählt die Geschichte eines Typen namens Nicky. Er ist eine Art Mischung aus Julien Casablancas und Jason Patric in "The Lost Boys". Der Comic beginnt mit einer Art Vorgeschichte. Nicky ist Sänger und zusammen mit dem Gitarristen Drey in einer Band namens "Ecstasy". Vor Jahren hatten sie etwas miteinander. Für Nicky war es wohl eine Art erste Liebe. In dieser gemeinsamen Nacht schwor Drey dass er niemals heiraten wird. Mehrere Jahre später, nachdem
Ecstasy ganz typisch für spät-80er/früh-90er Rockbands ihre Erfolge gefeiert haben und zwei Alben veröffentlicht haben und natürlich auch eine Pause eingelegt haben treffen sich Drey und Nicky wieder. Drey erzählt, dass er bald heiraten wird, worauf Nicky ziemlich enttäuscht ist. Schließlich hat er ihm versprochen, dass er das niemals tun wird, so mit 13 Jahren. Nicky scheint immer noch Gefühle für ihn zu haben. Lange Rede kurzer Sinn, die Band probt nach einer Zeit wieder und sie bringen ein neues Album raus, worauf eine Tour folgt. Den Rest würde ich tatsächlich ungern spoilern.
Es ist eine typische Story über einen Typen der zwar auf den großen Bühnen des Landes steht, aber nicht mal in der Lage ist jemanden anzurufen weil er zu schüchtern ist. Jemand der in der Band die Hosen anhat, aber ansonsten zwischenmenschlich irgendwie im Eimer ist. Im Prinzip also nichts wirklich neues. Ich denke mal, dass es in ähnliche Bahnen laufen wird wie "Godspeed" oder der Film "Control". Wobei ich hoffe, dass es nicht so sein wird. Schließlich wirken die Charaktere viel zu sympathisch. Was auch mehr als sympathisch ist, ist der Zeichenstil. Man merkt, dass die Autoren offensichtlich ihre Geschichte kennen. Die Fake-Albumcover von Ecstasy wirken wie echte. So als ob man sich an Jawbreaker oder so orientiert hat. Und natürlich kommen auch Jawbreaker vor. Am Ende des Comics ist nämlich eine Playlist mit Jawbreaker, The Cure, Queen und anderen zu sehen. Definitiv sehr lesenswert!
Made by: Holly Interlandi, Sally Cantirino
9/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei Black Mask Studios
Star Trek: Deep Space Nine - Too Long A Sacrifice#2
Der Zufall wollte es so, dass ich momentan die Original Star Trek Serie gucke und das Verlangen gespürt habe mal wieder Star Trek zu lesen. Ich kenne mich allerdings nicht mit Deep Space Nine aus.Die Lage ist kritisch. Auf der Deep Space Nine geschehen Morde. In der ersten Ausgabe wurde ein Restaurant in die Luft gejagt. Constable Odo und Commander Worf untersuchen den Fall. Als erstes befragen sie den allseits bekannten Ferengi Quark, der alle Vorwürfe von sich weist. Die Befragung geht kaum voran, und da werden Odo und Worf schon zum nächsten Fall gerufen. Ein Mann ist auf
offener Straße verblutet. Er war ein Teil des Bajoranischen Gesundheitsausschusses und hieß Keidan. Der nächste Verdächtige ist Garak, da Keidan vor kurzer Zeit einen Termin in seiner Schneiderei hatte. Zufälligerweise hatte er auch als letztes mit den Opfern des Restaurant-Anschlages zu tun. Im weiteren Verlauf der Geschichte sterben drei Ferengi an einer Lebensmittelvergiftung. Irgendjemand hat es also auf mehrere Weltraumvölker abgesehen und möchte offensichtlich Destabilisation herbeiführen.
Spannender Weltraum-Krimi. Ich mag das Konzept von einer ganzen zivilisierten Welt, die irgendwo im Weltraum schwebt. Die Deep Space Nine ist nicht bloß n Raumschiff, wie in den anderen Star Trek Serien, sondern eine ganze riesige Station voll mit öffentlichen Leben, Restaurants etc. pp. Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit bis irgendjemand was dagegen hat. Aber es mag natürlich auch sein, dass der Täter vollkommen andere Motive hat. Das ist höllisch interessant, interessanter als jeder Weltraumkrieg. Was mir weitaus weniger gefällt ist der Zeichenstil. Er wirkt auf mich sehr "verschmiert" und wie eine nicht so gute Kopie von der Fernsehsendung. Das macht es tatsächlich schwerer den Comic zu genießen. Ansonten, aber: Good Read!
Made by: Scott Tipton, David Tipton, Greg Scott
7/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei IDW Publishing
Voyage To The Stars#1
Okay, that was one hell of a ride. Aber ich stehe ja auf abgefahrene Sachen.
Wir befinden uns an einem Zeitpunkt nach dem Ende der Welt. Unsere Erde wurde vom großen "Nichts" ("The Nothing") inhaliert/ausradiert und existiert nun nicht mehr. Eine Gruppe von Weltraumreisenden bzw. YouTubern(?) oder Podcastern(?) - keiner Ahnung, sie reden die ganze Zeit von ihrem Internetcontent - macht sich auf die Suche nach dem "Exemplar". Es handelt sich um eine ultimative Waffe um das "The Nothing" endgültig zu besiegen. Mit dabei sind eine Katzenfrau von einem anderen Planeten, ein Droide, ein Cyborg und zwei "normale" Menschen. Männlich und
weiblich. Der Typ, dessen Namen ich mir um Gottes Willen nicht merken konnte leidet wohl am extremsten Fall von Narzissmus. Wie ich darauf komme? Nunja, er hat dem riesigen Roboter/Mecha, den das Team benutzt riesige Klöten drangebaut, damit der Riese seiner eigenen Persönlichkeit ähnlicher ist. Dumm nur dass auf dieser "Erde" (oder wo auch immer sie sich nun befinden) riesige Klöten riesige Tiere anlocken, die die Genitalien entweder als Aufruf zur Paarung oder zum Kampf ansehen. Also werden sie von einer Art riesiger Katze gejagt. In einem Berg finden sie tatsächlich auch das "Exemplar" - es handelt sich um einen Cyborg/Mensch-Hybriden der alles Wissen aus dem Universum in sich gespeichert hat. Er heißt die Truppe als "sein Team" willkommen, was den Narzissten sichtlich kränkt, da er seiner Ansicht zufolge der Captain war. Long story short, irgendwie gelangt Espresso in das Hauptgehäuse des "Exemplars", sodass dieser ausgeknockt ist. Was danach wohl folgen wird ist ein "Weekend at Bernie's"-Szenario.
Okay, was war das? Wahrscheinlich ein Zoomer/Generation Z-Versuch witziges und intelligentes Sci-Fi zu gestalten. Könnte man so sagen, schließlich sind die Charaktere im Prinzip ein Abbild der YouTube/TikTok-Generation. Dieser Aspekt missfällt mir tatsächlich. Die Story ist an sich schon ziemlich witzig, aber ich halte es für absolut unnötig sie mit Gerede über Vlogs und Podcasts und so weiter aufzupeppen. Vielleicht habe ich das aber auch falsch verstanden, wer weiß. Das Design ist etwas gewöhnungsbedürftig aber schön farbenfroh. Das "Exemplar" sieht aus wie ein Elf, während das Team modernisierten Charakteren aus "Steven Universe" gleicht. Ich hatte jedenfalls Spaß und würde unter Umständen den Comic auch weiterverfolgen. Es ist eine Art Adventure Time, im Weltraum und mit Schimpfworten.
Made by: Ryan Copple, James Asmus, Connie Daidone
7,5/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei IDW Publishing
Freitag, 27. März 2020
My Favorite TV-Show: Star Trek: Enterprise
Die Serie hieß ursprünglich bloß "Enterprise" und wurde nach zwei Staffeln in "Star Trek: Enterprise" umbenannt. Nicht zu verwechseln mit "Raumschiff Enterprise" (auch bekannt als "Star Trek"(The Original Series)). Nach nur vier Staffeln abgesetzt worden, meine ich mich zu entsinnen dass die Serie die Gemüter ordentlich gespalten hat. Es ist auch die mit Abstand unbeliebteste Star Trek Serie, gemessen an den Zuschauerzahlen und Reaktionen. Aber, da müsstet ihr mich langsam kennen, ich finde Underdogs in verschiedensten Bereichen meistens interessanter.
Außerdem ist die Serie ein Prequel und spielt zeitlich betrachtet vor allen anderen Star Trek Serien. Darum habe ich mir vorgenommen, alles rein chronologisch zu gucken. Genauer betrachtet sind es ca. nach 90 Jahre nach den Ereignissen in "Star Trek: First Contact" und 110 Jahre vor "Raumschiff Enterprise". Nämlich im Jahr 2151. Ihr könnt auch gerne nachlesen, was in den ersten beiden Folgen passiert ist.
Die ersten beiden Staffeln sind noch verhältnismäßig "ruhig". Es geht primär darum als erstes Raumschiff, welches primär mit Erdlingen besetzt ist das Weltall zu erkunden. Der Captain ist dabei ein gewisser Jonathan Archer (Scott Bakula). Unterstützt wird er Lieutenant Malcolm Reed (Dominic Keating), den Ensings Hoshi Sato (Linda Park) und Travis Mayweather (Anthony Montgomery) als auch Commander Tucker (Connor Trinneer). Als kritische Beobachterin fungiert die Vulkanierin Subcommander T'Pol (Jolene Blalock). Der Schiffsarzt ist der Denobulaner Dr. Phlox (John Billingsley). Die Weltraumerforschung steckt dabei noch absolut in den Kinderschuhen. Es gibt auch noch keine "Oberste Direktive" die besagt, dass man sich nicht in die Belänge andere Völker/Kulturen einmischen darf. Archer und seine Crew lernen so neue Kulturen und Bräuche kennen, schlichten Konflikte und tun das was ein Forschungsteam machen sollte. Erforschen. Ich weiß nicht inwiefern sich das auf die Zuschauer ausgewirkt hat, jedenfalls machte man eine dramatische Wendung ab der dritten Staffel. Plötzlich wurde die Erde von einem gigantischen Laserstrahl angegriffen, wobei 7.000.000 Menschen gestorben sind. Die Enterprise sucht danach nach den Übeltätern und findet heraus, dass es sich um einen intergalaktischen Komplott gegen die Menschheit handelt.
Man bemängelte an der Serie, dass die Charaktere viel zu schablonenhaft wirken und sehr einseitig. Was ich ehrlich gesagt gar nicht so empfunden habe. Sie waren allerdings eventuell etwas zu unspektakulär, bis auf Captain Archer. Nach der Auslöschung von 7. Mio Menschenleben hat sich alles verändert. Die Charaktere wurden viel emotionaler und komplexer. So ging man bis aufs Äußerste um die Attentäter auf das Menschenleben zu finden und wendete teilweise fragwürdige Techniken an.
Ich bin letztens mit der dritten Staffel fertig geworden und muss sagen, dass ich insgesamt mehr als zufrieden bin. Es ist auch nicht so, dass ich alle Figuren gleich sympathisch finde. Die meisten scheinen eigentlich relativ vernünftig zu agieren. Sie haben auch alle unterschiedliche Hintergrundgeschichten, die auch aufgezeigt werden. Ich denke, es war den durchschnittlichen Zuschauern einfach zu belanglos sodass man ab der dritten Staffel auf eine ordentliche Menge Action gesetzt hat um die Serie richtig in Schwung zu bringen. Und ich glaube wiederum, dass das einige Zuschauer wieder abgeschreckt weil das absolut over-the-top rüberkam. Ich hingegen, war von der Wendung erstmal überrascht aber dann saugte mich die Serie komplett ein. Es mag sein, dass die ersten beiden Staffeln einen erstmal ziemlich "müde" vorkommen, allerdings gibt es trotzdem interessante Stories über verschiedene Völker der Galaxis mit all ihren verschiedenen Bräuchen und Kulturen. Und dann wird man nach zwei Staffeln Geduld mit richtig fieser, brutaler Action belohnt. So muss diese. I like it.
Mittwoch, 10. Januar 2018
Comic Book Review#323: Star Trek: Waypoint, Vol. 1 (2017)
Die Reihe zieht sich durch alle Epochen des Franchises. Seien es jetz die TOS/TAS, Voyager, The Next Generation, Enterprise oder Deep Space Nine. Wir kriegen Geschichten aus verschiedenen Blickwinkeln mit, aus der Sicht von allerlei Mitgliedern der Raumschiffe. Beispielsweise gehts in einer TOS-Ausgabe um eine Wissenschaftsassistentin die auf einem fremden Planeten einer Doktorin zur Hand die eine fremde Zivilisation beobachtet. Natürlich ohne gegen die oberste Direktive zu verstoßen. In der einzigen "Enterprise"-Story sieht man wie Jonathan Archer als kleines Kind eine Beziehung zu seinem Hund aufgebaut hat. In "Legacy" erfahren wir wie Yeoman Leslie Thompson (ein Redshirt wohlgemerkt) zu der Sternenflotte stand und warum sie ihr Leben opfern musste. Ich finde die letzte Geschichte vor allem sehr gelungen, weil sie einen der Charaktere im roter Uniform zeigt, die bekanntlich während der Originalserie nur noch draufgegangen sind. Quasi ein Denkmal der Würde.
Star Trek: Waypoint ist abwechslungsreich. Es gibt hier Geschichten die sowohl auf die Tränendrüse drücken, actiongeladen sind oder einfach nur solide sind. Grundehrlich. Wissenschaftlich. Außerdem variieren die Styles sehr. Ein Teil erinnert an surreale Kinderzeichnungen. Andererseits gibt es auch Ausgaben die 1:1 den Fernsehserien gleichen (so wie in den 90gern halt), die einen modernen Touch haben als auch welche die den Stil von älteren Star Trek Comics ähneln. Nur Liebe für diese Serie(n) und für diesen Comic. Ein wahres Fest für die Augen etc etc.
8,5/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei IDW für 19,99$
Freitag, 29. Dezember 2017
Comics Monthly#46
30 Days of Night#1
Falls ihr euch nicht an mein Review von "30 Days of Night" erinnern könnt, so klickt hier.
Die Handlung spielt sich immer noch in Barrow ab. Der wohl nördlichsten Stadt der USA. Da wo die Sonne zum Teil des Jahres 24/7 oben und zum anderen Teil unten bleibt. Im Winter hauen die meisten Einwohner der Stadt ab. Bis auf ein paar wenige, wie die Polizei oder die, die heimlich dem Alkohol verfallen sind und nun ohne Job da sitzen. Wir werden Zeuge wie ein ziemlich breiter Typ in die Stadt kommt und nach einer neuen Arbeit sucht. Das Polizistenpaar Eben und Stella freut sich schon auf den Sonnenuntergang. Ein Jäger bemerkt mitten im Winter ein Zelt im Wald. Wer zur Hölle campt denn bitte um diese Jahreszeit? Insgesamt also ein Überblick über das Leben der Einwohner während der Zeit der Abreise.
Tolle Farben, coole Zeichnungen und eine Story die interessant zu werden verspricht. Vor allem weil der Leser jetzt noch nicht mit irgendwelchen übernatürlichen Wesen konfrontiert wird. Ähem. So wird man geschickt geteast. Einerseits ist man irgendwie über den Mangel an Vampiren enttäuscht, andererseits ist der Comic auch ohne ziemlich interessant. Hätte aber auch ruhig länger sein können.
Erhältlich bei: IDW für 3,99$
7/10 Pfandflaschen
Creators: Niles, Kowalski, Simpson
Star Trek: Discovery#1Ich habe schon ein paar Folgen der neuen Star Trek Serie "Discovery" gesehen und fands ziemlich geil. War schon gespannt wann IDW sie als Comic umsetzt.
Die erste Ausgabe erzählt, größtenteils in einer Rückblende, den Werdegang von einem jungen
Klingonen namens T'Kuvma. Dieser musste auf seiner Heimatwelt Qo'onoS erst von seinen Brüdern mit Gewalt beigebracht bekommen wie ein richtiger Klingone zu sein scheint - bevor er im Wald auf ein uraltes Schiffwrack stößt in welchem Bedienstete des Hauses seiner Familie wohnen. Als auch seine Schwester J'ula, die den größten Teil ihrer Zeit dort verbringt. Sie erzählt ihm, dass er zu mehr fähig ist und wenn er genug Training hat und Anstrengung investiert so wird er schon bald ein richtiger Klingone sein. Am Besten auf Boreth in einem Kloster welches die Lehren von Kahless, den ersten wahren Klingonen, predigt.
War erst etwas skeptisch, da es mir wie "zu viele Bilder, zu wenig Inhalt" zu sein schien. Doch schon bald entdeckte ich wie viel Input hier drin steckt. Wir wissen ja bereits dass die Klingonen nicht nur aus Barbaren bestehen. Trotzdem ist es interessant zu erfahren wie krass mythisch aufgeladen die Hintergründe dieser Spezies sind. Es hat viel mit Stolz und Ehre zu tun. Sehr majestätisch.
Erhältlich bei: IDW für 3,99$
8/10 Pfandflaschen
Creators: Kirsten Beyer, Mike Johnson, Tony Shasteen
Wormwood Gentleman Corpse Christmas Special 2017
Wormwood ist also ein interdimensionaler Dämonenwurm der in einem toten, verrotendem Körper drinsteckt. Nachdem den Kongress der USA gerettet hat möchte er eigentlich nur einen trinken gehen. Allerdings taucht noch vorm ersten getrunkenen Bier Boris, der Weihnachtself auf.
Weihnachten muss dringend gerettet werden! Wormwood reist mit ihm zusammen an den Nordpol und stellt fest dass Lord (Santa) Claus tot ist. Die Elfen wurden von Kapitalisten und Blutelfen versklavt und müssen nun nur für Gewinnzwecke beinahe bis zum Tode schuften. Wormwood beschließt was dagegen zu unternehmen, allerdings wird festgestellt dass er nichts ausrichten kann weil die ganze Operation vollkommen legal ist. Nachdem er von den Kapitalisten verhaftet und in dne Kerker geworfen wird beschließt er den toten Körper vom Weihnachtsmann zu besetzen und sich Hilfe zu holen. Und wenn man die Hintergrundgeschichte von Weihnachten weiß, dann weiß man auch an wem man sich wenden kann.
Der Zeichnungsstil ist für manche sicherlich ungewohnt aber er passt wunderbar. Ich glaube nicht, dass das hier in Silver-Age-Manier (oder so) funktioniert hätte. Wormwood muss ordentlich abgefuckt aussehen und dafür braucht man auch einen abgefuckten Stil der so aussieht als hätte man auf verdreckten Papier gezeichnet. Hey, das ist positiv gemeint hier! Ne. Natürlich find ich die Metapher mit den gehörnten Monstermäßigen Kapitalisten etwas.... mehr als skurril... allgemein ist die Story aber ziemlich amüsant. Ich frag mich wie das in der Hauptserie aussieht.
Erhältlich bei: IDW für 3,99$
8/10 Pfandflaschen
Creators: Ben Templesmith
Mittwoch, 24. Mai 2017
Comics Monthly#40
BubbleGun#1
Okay, was war das eben?
Die Story spielt sich ab in einer weit weit weiiiiiiit entfernten Zukunft des Jahres 2113. Eine Gruppe technik-affiner Teenager (?) die auf Fluggeräten durch die Lüfte reisen, spezialisiert sich in Diebstählen. Diesmal geht es um einen Datenträger mit einem hohen Volumen (wir reden hier von "Petabits"), der für einen neuen Boss gestohlen werden soll. Dieser stellt sich heraus als ein großer Drogendealer der bald sein Imperium ausbauen will.Hm. Ich habe mich erst gefragt ob das ein Comic für Kinder ist. Es fallen nämlich kaum Schimpfworte, wenn dann werden diese durch Emojis (bspw. den Kacke-Emoji für "shit") ersetzt. Dann kommt aber die doch gar nicht so kindische Story mit den Drogen. Auf mich wirkt der Comic wie eine Art "My Little Pony" auf Acid und in einer sehr merkwürdigen Internet-affinen Szenerie. Am Ende blieb nur ein Fragezeichen in meinem Gesicht. Das ist so, als hätte man mich in eine völlig obskure, bunte Cyber-Welt geworfen. Ich weiß nicht, ich glaub es ist entweder zu hoch oder zu niedrig für mich. Auf jeden Fall steh ich daneben und weiß nicht was ich machen soll :D
4/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei Aspen Comics
Simpsons Comics#239
Wow, ich habe schon echt lange keinen Simpsons-Comic geholt. Weder auf Deutsch noch auf Englisch. Außer natürlich die ganzen One-Shots über Professor Frink etc. Die waren nämlich Gold wert.
Long story short: Lisa schreibt an einer Sci-Fi Fan Fiction über Amelia Earhart - in einem Starbuck's-mäßigen Café. Dabei nützt sie scheinbar kostenloses Wi-Fi, was sich jedoch als NICHT kostenfrei herausstellt. Daraufhin verklagt sie das Unternehmen - namens "Brew Ha Ha" was Krusty dem Clown gehört - leider erfolglos. Die Folge: Die Simpsons müssen die Wi-Fi-Kosten abarbeiten, also wird das heißgeliebte Haus der Familie zu einer Filiale umgestaltet und alle werden zu Baristas. Dabei spielt man auf etliche Klischees an. Beispielsweise gibt es die üblichen Laptop-Schreiber (Comic Buch Typ, Patty und Selma) die an etwas sehr wichtigen und erfolgreichen arbeiten, als auch die Leute die im Barista-Beruf eine Art Erfüllung sehen (Homer).
Alles in allem eine typische, relativ vorhersehbare Simpsons-Geschichte die ordentlich absurd rüberkommt. Am Ende ist übrigens alles beim alten. Ich finde das nicht wirklich schlecht, aber es ist alles andere als ein Masterpiece. Verstehe ehrlich gesagt auch nicht, wieso man nichtmal ne Fortsetzungsgeschichte startet oder ein Event dass über mehrere Ausgaben geht. Ich würde irgendwann mit dem Kopf gegen die Wand laufen wenn ich dauernd so Storys schreiben müsste. Trotzdem: Witzig wars.
7/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei Bongo Comics
Star Trek: The Next Generation: Mirror Broken#1
Wie ihr vielleicht wisst bin ich nachdem ich alle Star-Trek-Filme gesehen hab zum Fan geworden. Allerdings stehen alle Serien noch aus. Das hier kann man aber sofort lesen ohne sich mit dem Ganzen beschäftigt haben zu müssen.
"Mirror Broken" behandelt ein vollkommen anderes Universum als in den Serien oder der Reboot-Reihe. Es geht um ein "böses" Paralleluniversum, in welchem die Sternenflotte sich zu einer erobernden Macht etabliert hat. Die Ziele dieser sind nicht die Entdeckung neuer Welten sondern die Eroberung dieser als auch Diebstahl fremder Raumschiffe egal ob dabei Todesopfer entstehen. Im Mittelpunkt der ersten Story steht die Crew der ISS Stargazer mit Captain Jean-Luc Picard an vorderster Front. Die Crew, die ihm untersteht (u.a. mit Data und Jordi LaForge) ist eine zutiefst misstrauische Misanthropen-Bande. Es kommt desöfteren vor, dass verschiedene Mitglieder von anderen abgestochen werden weil man scharf auf den anderen Posten ist. Jedenfalls zerstören sie in dieser Ausgabe ein klingonisch-cassianisches Raumschiff und sind dabei ganz schön stolz drauf.
Okay. Die meisten dürften Picard und Co als äußerst empathische, kluge und besonnene Wesen kennen. Vllt. kennt ihr aber "Sinnlos im Weltraum" - wo das Gegenteil der Fall ist. Ich muss sagen, es erinnert mich an eine äußerst verrohte und heimtückische Variante von SiW. Eine Art abstruses Zerrbild der Wirklichkeit. Die Charaktere handeln völlig egoistisch und sind jeglicher Gewalt gegenüber scheinbar vollkommen abgestumpft. Das ist wirklich ziemlich gruselig, aber macht Bock auf mehr. Und diese witzigen körperlichen Eigenschaften (diese Bärte!!!) die sie als Gegenteil-Charaktere darstellen. Herrlich!
8/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei IDW
Warhammer 40,000: Dawn Of War#1

Allright, ein weiteres mir unbekanntes Terrain. War leider nie ein großer Fan von Strategiespielen (weder digital noch in Real Life) - hatte schlicht nie die Geduld für. Allerdings begeisterten mich schon immer die Grafiken. Und hiervon findet man jede Menge.
Warhammer 40k spielt in einer verdammt weit entfernten Zukunft in welcher sich die technisch hochentwickelte Menschheit mit anderen Lebewesen um die Vorherrschaft im Universum kämpft.
Die Menschen kämpfen dabei mit Laserkanonen, Äxten und so Kram und sind dabei technisch hochaufgerüstet. Ihre Gegner, die Orcs sind aber auch nicht schlecht aufgestellt. In dieser Story geht es um Chapter Master Gabriel Angelos der mit seinen Space Marines Orcs bekämpft hat. Er ist nun MIA (missing in action) und eine Horde von Space Marine wird rausgeschickt um nach ihm zu suchen.
Ich musste besonders viel lachen als mehrmals dieselbe Situation aufkam: Jemand meinte "Ich mach das schon, ich kann das", dann hieß es "nein! es ist nichts für sie" (oder so), darauf wurde mit einem sehr skeptischen Blick geantwortet. Ansonsten ist der Comic sehr graphisch gehalten. Man hält sich ans Wesentliche und bringt die Story unkompliziert rüber. Als Bonus oben drauf gibt es mächtig viel Geballer und Panels die beinahe louvreesken Gemälden gleichen. Das ist wirklich sehr überzeugend und verdammt gut gemacht. Gar nicht stümperhaft oder so. I like it.
8/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei Titan Comics
Dienstag, 2. Mai 2017
Comic Book Review#289: Star Trek Unlimited#1 (1996)
Die
erste Ausgabe des Comics beinhaltet gleich zwei Storys. Es geht los
mit „Directives“, was zur Zeit von „Star Trek: The Next
Generation“ spielt. Captain Picard und seine Crew stoßen auf den
Planeten Endrella, welches von zahlreichen massiven
Klimaveränderungen heimgesucht wird. Es stellt sich heraus, dass
eine weitere Alien-Rasse, die Lom mithilfe von verschiedenen
technischen Schnickschnack vorhat das Klima derartig zu verändern,
sodass der Planet unbewohnbar wird.auf dem Planeten Lotora III gestrandet ist. Sie sind dabei zu helfen, ihre Ankunft wird allerdings als böswillig mißverstanden. Auf dem Planeten befinden sich nämlich zahlreiche Reliquien die sehr wertvoll sind – und niemand geringeren als den Gorn gehören. Man erinnere sich an die grandiose ST-Folge „Arena“. Es stellt sich heraus, dass irgendjemand vorhat die Artefakten zu klauen und die Gorn der Besatzung der Enterprise erst mal mehr als skeptisch gegenüber sind.
Dienstag, 22. März 2016
Comic Book Review#238: Star Trek/Planet Of The Apes: The Primate Directive (2015)
Zwei 60er Jahre Franchises treffen aufeinander. Die Crew des Raumschiffs Enterprise (die Original Crew mit Kirk, Zulu, Uhura, Scotty, Pille, Spock und Chekov) uuuund....Charlton Heston vom Planet der Affen. Achja und die Affen. Es geht um einen mehr als verabscheuungswürdigen Komplott der Klingonen. Die kriegerische Rasse (die hier übrigens mit ihrem 60er Jahre "Charme" dargestestellt ist - sprich ohne Stirnfalten, dafür mit spitzen Bärten) führt einen perfiden Plan duch. Sie landen auf dem berühmt-berüchtigten Planeten der Affen (der wie ihr vielleicht schon wisst eine der Zukunftsvarationen unserer Erde ist) und beginnen einen Krieg anzustacheln, indem sie u.a. den Gorillas Waffen liefern. Die Besatzung der Enterprise kommt dieser Aktion natürlich auf die Schliche und möchte Schlimmes verhindern. Natürlich nur unter der Einhaltung der Obersten Direktive - Es darf nicht sich in fremde Zivilisationen eingemischt werden. Das erfreut Charlton Heston natürlich nicht - dieser möchte selbstverständlich den "damn, dirty apes" entkommen.
Ein Risikokauf. Ich war zwar gespannt drauf, wie ein Flitzebogen allerdings wusste ich dass sowas leider auch schiefgehen kann. Ein Crossover heißt nichts gutes. Diesmal klappt es aber verdammt gut. Ich finde die Handlung hätte problemlos in einer Folge von "Star Trek: TOS" sich abspielen können. Schließlich ist die Welt von Planet of The Apes ja beinahe sowas wie eine Star Trek Folge - nur ohne die Enterprise und ihre Besatzung. Abenteuerlich. Sehr ansehlich und ästhetisch gezeichnet. Auch als Nicht-Fan genießbar. Man muss sich nur grob durch die Film- bzw. Serienhandlungen durchlesen.
Geschrieben von Scott und David Tipton. Gezeichnet von Rachaell Stott und Charlie Kirchoff
Erhältlich bei IDW bzw. Boom! Studios für 19.99$
8/10 Pfandflaschen
Dienstag, 18. August 2015
Comics Monthly#20
Barb Wire#1
Barb Wire heißt auf Deutsch nicht nur Stacheldraht, sondern ist gleichzeitig auch eine Adaptation des Filmklassikers "Casablanca"(1942) mit Pamela Anderson in der Hauptrolle. Als Vorlage diente aber auch gleichzeitig eine Comicreihe aus dem Hause Dark Horse. Das hier ist die erste Ausgabe des zweiten Volume.Die Titelheldin (Barb Wire) ist eine Nachtclubbesitzerin und gleichzeitig Kopfgeldjägerin. Sie ist blond, kann verdammt gut zutreten und hasst es "Babe" genannt zu werden - was sie auch am Anfang der Geschichte einen schnauzbärtigen Typen mit Pferdeschwanz klar macht. Mit nem Baseballschläger. Weiterhin erfahren wir, wie es in ihrem Club abläuft. Dort arbeitet nämlich ihr blinder (!) Bruder als Barkeeper (der nebenbei ein Black Flag Shirt trägt). Außerdem tummeln sich dort verschiedene Gangs, die sich meistens mit ihren Konflikten zurückhalten. Doch diesmal taucht ein brutalst besoffener, als Vikinger verkleideter Typ auf und stört den Frieden erheblich. Barb sieht sich mit der Realität konfrontiert und fürchtet, dass sie zukünftig ihre Rechnungen nicht mehr zahlen kann und der Club bald nicht mehr stehen wird. Da taucht plötzlich ein glatzköpfiger TV-Produzent auf....
Ich habe befürchtet, das würde schlimm werden. Schließlich waren die Kritiken zum Pam-Anderson-Film mehr als mies. Allerdings sind es die Verfilmungen die Scheiße werden, und nicht immer die Comics auf welchen sie basieren. "Barb Wire" bietet eine relativ durchschnittliche, jedoch nicht schlechte Story von Chris Warner. Zeichner Patrick Olliffe zeugt von Liebe zu Detail. Bisschen seltsame Soundeffects hier und da ("Tunk" und "Kank") und ein im Gegensatz zum Film überhaupt nicht futuristisches Setting. Außer diesem Vikingertypen erscheint alles ziemlich normal und bodenständig. Ja, richtig. Auch wenn der Inhalt ziemlich abgefahren klingt, passiert hier nichts besonderes. Es ist viel mehr als eine stinknormale Story aus dem Leben. Find ich gut.
8/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei Dark Horse für 3,99$
Bloodstrike#1
Ist bei meiner letzten Abolieferung als Geschenk von Herrn Ichlesverdammtschnellcomics (aka Unwichtiger Statist) mitgekomme. WOFÜR WILLST DU MICH BESTRAFEN?

Story und Zeichnungen von Rob Liefeld. Oh Jesus.
Es geht um ein Team von Assassinen namens Bloodstrike (BLOOD im Namen!!!!1), welches aus einen Haufen Typen aus den 90ern besteht. Richtig gelesen, Rob Liefeld hat die Serie im schlimmsten Zeitalter der Comics auch schon mal gemacht, das hier ist die sozusagen die
Fortsetzung. .... Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich kann nämlich nicht mal richtig feststellen worum es geht. Außer so grob - man soll jemanden erledigen. Und trägt dabei seltsame hochgesteckte Frisuren, seltsame überdimensionale sinnlose Waffen, und Rnge um die Beine. Doch wofür? Die Antwort weiß wohl nur Rob Liefeld. Das erste was man übrigens zu Gesicht kriegt ist ein Kerl in einer roten Maske, die an Red Hood (aka zweiter Robin Jason Todd) erinnert. Er ist in zwei Teile zerrissen und an Ketten aufgehängt. In einer Reminiszent erinnert er sich an seinen Auftrag - wir kriegen zu sehen wie er lauter Ninjatypen in Tokyo abschlachtet: Chok, Chak, Shchak, Whhhsshkk, Krak, Whok, Thakk, Krak, Thok, Whak, Chukk, Thwak, Whap, Schwak, Chok, Thwok, Whak, Chok....Und so weiter bis wir erfahren dass er gefangen genommen wurde, und von einem anderen seltsamen Typen (der gar nicht wie Cable aussieht, neeeeinneinneinnein) befreit wird. Scheinbar ist er der rote maskende tragende Typ fähig sich selbst zu regenieren (überhaupt nicht wie Deadpool). Leider geht dabei sein Penis verloren. Apropos Penis, ich habe auch in diesem Comic ganze zwei gesehen!
Ich weiß nicht, was Liefeld damit bezweckt? Selbstironie? Abklatsch von sich selbst? Man weiß es nicht. Es ist amüsant, in der Tat. Wenn man bedenkt dass die Anspielungen auf Deadpool oder Red Hood selbstironisch sind und man versucht sich auf die Schippe zu nehmen. Wenn ich allerdings dran denke, dass man vier Dollar dafür ausgeben müsste, werd ich leicht traurig. Einerseits ist es so gut, weil es so schlecht ist. Andererseits hoffe ich, dass es keine zwei Ausgaben überleben wird. Komm mal wieder runter, Rob.
4/10 Pfandflaschen
Erhältich bei Image COmics für 3,99$
Cyborg#1
![]() |
| ja, das ist ein neues Kostüm. |
Victor Stone ist Cyborg. Er ist der Sohn vom Wissenschaftler Thomas Stone, der ihm nach einen sehr schweren Unfall (bei welchen mehrere Superwesen dabei waren) das Leben rettete und...in einen Cyborg verwandelte. Seitdem ist Vic Mitglied der Justice League, lebender Computer und braucht keinen Schlaf. Er fühlt sich von seinen Vater verarscht. Seit seiner Verwandlung stellt er für ihn
scheinbar den Höhepunkt seines Wissenschaftlerlebens während er zuvor nie seiner Aufmerksamkeit würdig war. Victor begreift langsam, dass Menschen ihn als Objekt betrachten und viel zu viel hinter seinem Rücken reden.
Ja, in dieser Ausgabe gibts auch Action, allerdings n einer anderen Dimension. Jedoch gilt der Hauptfokus Victors privaten Auseinandersetzungen. Oder ich fokussiere mich darauf. Wer weiß, was wirklich stimmt. Allerdings finde ich das verdammt gut, dass man sich eher auf die innere Welt des Hauptcharakters konzentriert als auf Actionelemente. Überraschend gut.
8/10 Pfandflaschen
Story/Art: David F. Walker/Ivan Reis
Erhältlich bei DC für 2,99$
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| ist übrigens nur eins von mehreren Covern. |
Das klingt jetzt nach etwas großen. Es ist auch großartig, verdammt gut ausgeführt, superschön gezeichnet etc. pp. Allerdings kann man die Handlung auf ein paar Sätze beschränken, was ich auch tuen werde. Es handelt sich übrigens um die Enterprise-Crew aus den neuen zwei Filmen, die auch ihre eigene Ongoing-Story bei IDW erhalten hat.
Vor Äonen wurde einer der Wächter (die "Arbeitgeber" des Green Lantern Corps) auf dem Green-Lantern-Planeten Mogo von einer dunklen Kraft verfolgt, die von ihm die Abgabe der veschiedenfarbigen Lantern-Ringe verlangt hat. Viel viel später stößt die Crew der Enterprise auf den besagten Planeten und so auch auf des Wächters Leichnam und die Ringe. Da man als Green-Lantern-Fan weiß, was die Ringe mit neuen Besitzern machen, könnte man sich gut vorstellen was mit der Crew der Enterprise ab dem Zeitpunkt geschieht....
Um es ganz fanboymäßig auszudrücken: Sehr geil. Ich bin noch kein großer Star Trek Fan allerdings wachse ich. Ähnlich geht es mir bei Green Lantern. Und ich finde, dass diese beiden Franchise mehr als gut zueinander passen. Ähnlich wie Star Trek und die Legion of the Superheroes. Leider ist der Comic viel zu kurz. Viel zu kurz. Aber so verdammt schön.
8/10 Pfandflaschen
Erhältlich bei IDW für 3,99$
Freitag, 29. August 2014
Film der Woche#161: "Beam me up, Scotty!"-Marathon, Teil 1
1./2. Enterprise - Staffel 1, Folgen 1-2: "Aufbruch ins Unbekannte(2001)
Die Serie "Enterprise"(die später in "Star Trek: Enterprise") umbenannt wurde spielt im Jahre 2151 ergo mehr als 100 Jahre vor den Ereignissen in "Star Trek"(sie 3/4.)
Ein Klingone(sich mit unverständlichen Lauten ausdrückender Außerirdischer) namens Klang flieht mit seinem Raumschiff vor den Milizen der Suliban und stürzt auf der Erde ab. Auf der Flucht wird er jedoch von einem Farmer bewusstlos gemacht und gefangen genommen. Captain Jonathan Archer(Scott Bakula) wird beauftragt Klang zu seiner Heimatwelt Kronos zu bringen. Dafür
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| die Crew - mit Archer in der Mitte. |
Wissenschaftsoffizierin fungiert die Vulkanierin Subcommander T'Pol(Jolene Bialock). Die Vulkanier stehen den Erdlingen nämlich seit ihrer ersten Begegnung kritisch gegenüber. Die Mission wird mit einem Koloss von einem Raumschiff, der "Enterprise" durchgeführt. Doch es wäre wohl langweilig, wenn alles glatt laufen würde. Natürlich. Erstmal muss man überhaupt rausfinden, was Klang überhaupt ursprünglich vorhatte...
Ich mag Scott Bakula. Habe als Kind beinahe rund um die Uhr "Quantum Leap"(bzw. "Zurück in die Vergangenheit") geguckt und bin schon lange der sympathischen Ausstrahlung dieses Typen verfallen :3 So überzeugt er auch hier. Ein entschlossener, wenn auch relativ unbeholfener Captain. Auch der Rest der Schauspieler macht ne solide Arbeit. Ein ordentlicher Pilotfilm - eine Art Stimmungsmache für weitere Folgen ist das. Sehr gelungen und macht tatsächlich Lust auf mehr. Ich finde das gut.
8/10 Pfandflaschen
Hier gehts zu den zwei Folgen
Intro:
3./4. Star Trek(1966-69) - Staffel 1, Folge 18 - "Ganz neue Dimensionen"("Arena") und Staffel 2, Folge 15 "Kennen Sie Tribbles?"("The Trouble with Tribbles")
Da ich ein etwas breiter gefächertes Review machen wollte, dachte ich mir ich packe mal zwei Folgen der Original-Serie bei - in Deutschland bekannt als "Raumschiff Enterprise".
"Ganz neue Dimensionen"("Arena")
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| Kirk vs. Gorn |
Pew! Pew! Pew! Hier habe ich alles was ich brauche: Überzeugende Schauspieler die sympathisch und trotz der leicht spartanischen Inneneinrichtung nicht lächerlich wirken. Explosionen! Laserpisolen(sog. "Phaser"). Und gottverdammt, dieses geniale Raumschiff! Das sieht so großartig aus. Ohne Scheiß. Ich krieg außerdem echt Gänsehaut bei der Titelmusik als auch bei der Ansage. Und natürlich wenn die Enterprise an der Kamera vorbeifliegt. Es fühlt sich einfach nur gut an. Megagut!
9/10 Pfandflaschen
Hier gehts zur Folge
"Kennen Sie Tribbles?"("The Trouble With Tribbles")
Die Enterprise wird von der Weltraumstation K7 zu einen Notfall gerufen. Allerdings klingt dieser eher geringfügig. Man will nämlich die kostbare Gerste bewachen lassen, was bei Captain Kirk erstmal für Verwirrung sorgt. Es geht nämlich um Gerste die auf einem Planeten wachsen soll, welche im umstrittenen Gebiet liegt. Streitpartner sind niemand geringeres als....die Klingonen, die diesmal ohne Stirnkämme auskommen und die menschliche Sprache sprechen. Und wie bärtige Biker aussehen.
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| Sie sind überall! |
Man hat tatsächlich über 1000 künstliche Tribbles für die Folge anfertigen lassen. Kann man sich übrigens auch als richtiges Plüschtier bei irgendnem Star-Trek-Merchandise-Händler kaufen. Nun, ich habe ziemlich viel gelacht. Sowohl über die Unbeholfenheit der Crew hinsichtlich der sich vermehrenden Tribbles als auch über die seltsame Ausdrucksweise der Klingonen(Wer nutzt denn "Blutwurst" als Beleidigung?), als auch über Walter Koenig. Dieser spielte nämlich Pavel Chekov, den russischen Navigator der Enterprise. Der Übersetzer hat sich richtig Mühe gegeben. Aber ordentlich....selten so nen schlechten russischen Akzent gehört. Hihi.
Kurzum: gelungenes Spektakel!
9/10 Pfandflaschen
Hier gehts zur Folge
Intro:
5. Star Trek - TAS, Staffel 1, Folge 1: "Das körperlose Wesen"(1973)
Die Zeichentrickserie "Star Trek - The Animated Series" war der direkte Nachfolger der nach nur drei Staffeln abgesetzten "Raumschiff Enterprise". Stilistisch als auch storytechnisch hat sich hier nichts verändert. Es ist immer noch dieselbe Crew und sie erleben immer noch dieselben Abenteuer. Soll heißen: Die Schauspieler aus der Vorgängerserie machen hier die Synchronstimme für ihre eigenen Charaktere. Man hat die Serie zwei mal auf deutsch übersetzt. Die erste Variante war eine stark verniedlichende, vom ZDF(?) ordentlich verbockte Kackscheisse. Zurechtgeschnibbelt war sie auch noch, nämlich von 22 auf 12 Minuten. Die später auf Video rausgebrachte Version war wesentlich näher am Original. Denn dieser war definitiv keine Kinderserie.
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| und alle lächeln! die enterprise crew animiert, quelle: comicart.com |
Die Enterprise wird bei einer aufklärerischen Mission in das Orbit eines toten Sterns gezogen. Dort findet die Crew etwas atemberaubendes. Ein 300,000,000 Jahre altes Konstrukt, was sich als ein gefangenes Schiff rausstellt. Dieses hat jedoch einen einzigen Passagier dabei. Ein seltsames, gasförmiges, körperloses Wesen welches sich beim "Hochbeamen" auf die Enterprise schleicht, mit unerklärlichen Absichten. Schafft die Crew es sich der finsteren Bedrohung zu stellen?
Aber natürlich.
Man kennts ja. Simple Story. Limitierte Animation. Ein stinknormales Abenteuerchen im Weltraum. Plus natürlich das dazugehörige technischen und wissenschaftliche Gerede, was in der Originalserie auch nicht fehlen durfte. Im Großen und Ganzen unterscheidet sich die Zeichentrickvariante nicht vom Original. Nix neues also. Trotzdem sind die Bilder, wie im Original einfach nur mächtig. Anschauen lohnt sich, finde ich.
8/10 Pfandflaschen
Hier gehts zur Folge.
Hier ist das Intro:
6. Star Trek: der Film(1979)
Der erste Star-Trek-Film spielt ungefähr 5 Jahre nach der Originalserie. Die USS "Enterprise" ist generalüberholt und modernisiert. Captain Kirk ist nicht mehr der Befehlshaber jedoch zum Admiral befördert worden. Als jedoch eine riesige Energiewolke auf die Erde zusteuert und dabei drei Klingonen-Raumschiffe und eine Raumstation zerstört lässt sich Kirk kurzerhand das Kommando geben und geht mit seiner alten Crew auf eine Mission. Sie sollen die Wolke abfangen bzw. aufhalten. Sie ahnen jedoch noch gar nicht was bzw. wer sich innerhalb dieser befindet. Dazu kommt noch das angespannte Verhältnis zwischen Kirk und Commander Decker(Stephen Collins).Atemberaubende Bilder. Wirklich sehenswerte Special-Effects und eine Story die sich richtig langsam und mühsam aufbaut. Der Film zieht sich wirklich unglaublich in die Länge, sodass es fast schon nervig ist. Im Ernst man hätte es echt nicht so lang machen müssen. Jedoch ist der Film im Vergleich zu der Serie ein enormer Schritt nach vorne, special effects technisch. Ich habe ungefähr ein Tag gebraucht um ihn fertig zu sehen, weil ich keine 2,5 Stunden rumsitzen kann.
Trotzdem lässt meine Begeisterung nicht nach.
7/10 Pfandflaschen
Film: Teil 1; Teil 2
Trailer:
Ich bin gespannt auf dem nächsten Film
- der Star-Trek-Marathon wird indirekt forgeführt in der nächsten Ausgabe von "101 Sci-Fi-Filme die Sie sehen müssen, bevor Sie sterben". Danke fürs Lesen!











