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Freitag, 29. Dezember 2017

Comics Monthly#46

Diesen Monat habe ich beschloßen ausschließlich Zeug aus dem Hause "IDW" zu reviewen. Viel Spaß.

30 Days of Night#1

Falls ihr euch nicht an mein Review von "30 Days of Night" erinnern könnt, so klickt hier.

Die Handlung spielt sich immer noch in Barrow ab. Der wohl nördlichsten Stadt der USA. Da wo die Sonne zum Teil des Jahres 24/7 oben und zum anderen Teil unten bleibt. Im Winter hauen die meisten Einwohner der Stadt ab. Bis auf ein paar wenige, wie die Polizei oder die, die heimlich dem Alkohol verfallen sind und nun ohne Job da sitzen. Wir werden Zeuge wie ein ziemlich breiter Typ in die Stadt kommt und nach einer neuen Arbeit sucht. Das Polizistenpaar Eben und Stella freut sich schon auf den Sonnenuntergang. Ein Jäger bemerkt mitten im Winter ein Zelt im Wald. Wer zur Hölle campt denn bitte um diese Jahreszeit? Insgesamt also ein Überblick über das Leben der Einwohner während der Zeit der Abreise.

Tolle Farben, coole Zeichnungen und eine Story die interessant zu werden verspricht. Vor allem weil der Leser jetzt noch nicht mit irgendwelchen übernatürlichen Wesen konfrontiert wird. Ähem. So wird man geschickt geteast. Einerseits ist man irgendwie über den Mangel an Vampiren enttäuscht, andererseits ist der Comic auch ohne ziemlich interessant. Hätte aber auch ruhig länger sein können.

Erhältlich bei: IDW für 3,99$
7/10 Pfandflaschen
Creators: Niles, Kowalski, Simpson

Star Trek: Discovery#1

Ich habe schon ein paar Folgen der neuen Star Trek Serie "Discovery" gesehen und fands ziemlich geil. War schon gespannt wann IDW sie als Comic umsetzt.

Die erste Ausgabe erzählt, größtenteils in einer Rückblende, den Werdegang von einem jungen
Klingonen namens T'Kuvma. Dieser musste auf seiner Heimatwelt Qo'onoS erst von seinen Brüdern mit Gewalt beigebracht bekommen wie ein richtiger Klingone zu sein scheint - bevor er im Wald auf ein uraltes Schiffwrack stößt in welchem Bedienstete des Hauses seiner Familie wohnen. Als auch seine Schwester J'ula, die den größten Teil ihrer Zeit dort verbringt. Sie erzählt ihm, dass er zu mehr fähig ist und wenn er genug Training hat und Anstrengung investiert so wird er schon bald ein richtiger Klingone sein. Am Besten auf Boreth in einem Kloster welches die Lehren von Kahless, den ersten wahren Klingonen, predigt.

War erst etwas skeptisch, da es mir wie "zu viele Bilder, zu wenig Inhalt" zu sein schien. Doch schon bald entdeckte ich wie viel Input hier drin steckt. Wir wissen ja bereits dass die Klingonen nicht nur aus Barbaren bestehen. Trotzdem ist es interessant zu erfahren wie krass mythisch aufgeladen die Hintergründe dieser Spezies sind. Es hat viel mit Stolz und Ehre zu tun. Sehr majestätisch.


Erhältlich bei: IDW für 3,99$
8/10 Pfandflaschen
Creators: Kirsten Beyer, Mike Johnson, Tony Shasteen

Wormwood Gentleman Corpse Christmas Special 2017

Wormwood ist also ein interdimensionaler Dämonenwurm der in einem toten, verrotendem Körper drinsteckt. Nachdem den Kongress der USA gerettet hat möchte er eigentlich nur einen trinken gehen. Allerdings taucht noch vorm ersten getrunkenen Bier Boris, der Weihnachtself auf.
Weihnachten muss dringend gerettet werden! Wormwood reist mit ihm zusammen an den Nordpol und stellt fest dass Lord (Santa) Claus tot ist. Die Elfen wurden von Kapitalisten und Blutelfen versklavt und müssen nun nur für Gewinnzwecke beinahe bis zum Tode schuften. Wormwood beschließt was dagegen zu unternehmen, allerdings wird festgestellt dass er nichts ausrichten kann weil die ganze Operation vollkommen legal ist. Nachdem er von den Kapitalisten verhaftet und in dne Kerker geworfen wird beschließt er den toten Körper vom Weihnachtsmann zu besetzen und sich Hilfe zu holen. Und wenn man die Hintergrundgeschichte von Weihnachten weiß, dann weiß man auch an wem man sich wenden kann.

Der Zeichnungsstil ist für manche sicherlich ungewohnt aber er passt wunderbar. Ich glaube nicht, dass das hier in Silver-Age-Manier (oder so) funktioniert hätte. Wormwood muss ordentlich abgefuckt aussehen und dafür braucht man auch einen abgefuckten Stil der so aussieht als hätte man auf verdreckten Papier gezeichnet. Hey, das ist positiv gemeint hier! Ne. Natürlich find ich die Metapher mit den gehörnten Monstermäßigen Kapitalisten etwas.... mehr als skurril... allgemein ist die Story aber ziemlich amüsant. Ich frag mich wie das in der Hauptserie aussieht.

Erhältlich bei: IDW für 3,99$
8/10 Pfandflaschen
Creators: Ben Templesmith

Donnerstag, 4. August 2016

Film der Woche#255: 30 Days of Night (2007)

Hmm.....Was steht hier denn noch so auf dieser Watchlist? Oha, "30 Days of Night"? Aber wieso eigentlich? Wie bin ich drauf gekommen? Nach kurzen nachgrüblen stellte ich fest, dass ich ein "30 Days of Night/The X-Files"-Crossover-Comic besitze...Das war wohl der Grund.... Also gut.

Die Handlung spielt sich ab in Barrow, Alaska. Einmal im Jahr herrscht dirt 30 Tage lang Dunkelheit - Polarnacht. Während dieser Zeit fliehen die meisten Einwohner in andere Ortschaften - einen Monat lang ohne Sonne ist nämlich schier unerträglich. Aber nicht alle - der Rest (z.b.: diverse Ranger als auch Einsiedler) bleiben dort und harren einen Monat ohne jegliches Tageslicht aus. Doch diesmal kommt etwas sehr Gefährliches auf das Dorf zu. Sheriff Eben Oleson (Josh Hartnett) werden
verschiedene Sabotageakten gemeldet - der Satellit des Dorfes ist zerstört, ebenso wie der einzige Hubschrauber. Auch werden alle Huskys, die sonst als Schlittenhunde dienen bestialisch umgebracht. Irgendwann wird auch ein recht verwahrlost wirkender Typ in einem Restaurant von Eben verhaftet weil er sich auffällig und asozial verhält. In der Haft prophezeit er dass schon bald "der Tod kommen wird". Und damit hat er auch Recht. Schon bald trifft eine Horde von Vampiren in der Stadt ein. Und weil Vampire es eben gern tun, trinken sie Blut und zerfleischen einen nach den anderen. Jetzt muss der letzte Haufen Einwohner 30 Tage in völliger Finsternis überleben - Vampire können sich nämlich nur in der Nacht frei bewegen...

Ich mag Horrorfilme, deren Handlung nur darauf beruht dass ein kleiner Haufen Menschen (oder gar niemand) überleben wird. Besonders wenns im Weltall ist. Diesmal ists leider nicht der Weltall, dafür Amarschderwelt in Alaska. Das tuts auch. Jedenfalls gefällt mir die Vorstellung, dass jemand in völliger Isolation von der Außenwelt sich Gefahren stellen muss. Das Design der Vampire ist äußerst originell, zumindest kannte ich so eine Variante bis jetzt nicht. Sie bewegen sich nämlich äußerst schnell, fast so schnell wie die Zombies im "Dawn of the Dead"-Remake. Richtig scharfe Zähne und ekelhafte, lange Fingernägel. Zudem sprechen sie in einer mir völlig unbekannten Sprache. Nichts mti Dracula-Charme. Als hätte Graf Orlock sich verzehnfacht und wäre auf Aufputschmitteln völlig durchgedreht. Geiler Scheiß

8,5/10 Pfandflaschen
Trailer: