Dienstag, 24. Februar 2026

Comic Book Review#669: Suicide Squad#1 (1987)

Wieder mal die obligatorische Frage: Wie zur Hölle bin ich auf diesen Comic gekommen? Nun, eigentlich wollte ich die Ausgabe#2 reviewen, weil das Cover dazu mir auf Instagram ins Auge gestoßen ist. Doch dann dachte ich mir, dass es doch viel besser wäre ganz am Anfang zu starten. Im Jahre 1987. Die erste Suicide Squad Comicreihe startet - und ist anders aber doch nicht so viel anders wie ihre späteren Inkarnationen.


Es fängt an an einem Flughafen in den USA. Mehrere Terroristen mit Superkräften (unter anderem, eine Art Ginn) greifen an. Sie bewegen sich durch Portale und greifen am Ende die Air Force One an - das Flugzeug des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Es stellt sich allerdings heraus, dass das Ganze eine Machtdemonstration war. Es war echt. Menschen im Flughafen sind gestorben und wurden verletzt, nur damit der Präsident von dem (fiktiven) Land Qurac dargeboten bekommt was die von ihm beauftragte Truppe so alles kann. Der Flughafen war eine Attrappe, die einem US-Flughafen ähneln sollte. Als nächtes befinden wir uns im Belle Reve Gefängnis in den USA. Dort wird grade die Suicide Squad wegen der grade eben beschriebenen Situation gebrieft. Amanda Waller, Chefin der Regierungsorganisation ARGUS leitet das Ganze. Bei der "Suicide Squad" handelt es sich um eine Ansammlung von Bösewichten, die im Gefängnis einsitzen. Sie sollen bei geheimen Missionen eingesetzt werden - im Gegenzug bekommen eine Strafminderung. Dabei werden ihnen Armbänder mit Bomben umgeschnallt, die explodieren falls sie sich zu weit von ihrem Team entfernen. Ihre nächste Aufgabe ist es, nach Qurac zu reisen um dort die operative Basis von "Jihad" (des oben erwähnen Terroristenteams) zu infiltrieren und alles zu zerstören. Schließlich hat man nun anhand von Videobeweisen mitbekommen zu was "Jihad" in der Lage ist. Und bevor sie tatsächlich einen US-Flughafen angreifen und es zu spät ist, muss man nun intervenieren. Doch alles muss geheim bleiben - denn falls was schief gehen sollte, kann man die Suicide Squad immer noch liquidieren. Die Mitglieder die in der ersten Ausgabe dabei sind: Captain Boomerang, Enchantress, Colonel Rick Flag, Deadshot, Bronze Tiger und Nightshade.

Es ist eine typische Story für Suicide Squad. Ein Bedrohungsszenario wird vorgestellt, mitsamt neuer Schurken. Daraufhin wird ein Team gebrieft, welches alles andere als nett und freundlich ist weil es eben aus Bösewichten besteht. Dann wird das besagte Team auf eine Mission geschickt. Was auch typisch ist: Neckereien untereinander. Beziehungsweise eigentlich ist Captain Boomerang der einzige ekelhafte Typ der ständig am stänkern und nerven ist - und später mehr als angenervt als man ihn damit konfrontiert. Die Zeichnungen sind typisch für diese Zeit. Realistisch, aber nicht zu sehr. Natürlich passiert alles entweder mit Einbezug eines fiktiven islamischen Landes oder in einem fiktiven islamischen Land, dass eine Bedrohung für die USA darstellt. Mir hat gefallen, wie auf den ersten Seiten die Namen der Zeichner und Autoren "eingeblendet" werden, wie in einem Film. Alles in allem ist es eine durchschnittliche Durchschnittsgeschichte, die ich nicht weiter verfolgen werde. Mag sein, dass es damals ziemlich neu war. Wobei selbst das nicht ganz stimmt, schließlich wurde "Suicide Squad" von "The Dirty Dozen" und der Serie "Mission: Impossible" inspiriert. Anyways: Ist okay. Aber mehr auch nicht.

6/10 Pfandflaschen
Made by: John Ostrander, Luke McDonnell
Hier ein Video von The Comic Archivist dazu:


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