Posts mit dem Label Godzillathon werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Godzillathon werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 14. Juli 2022

Film der Woche#541: ゴジラ-Thon, Teil 15

Godzilla: Singular Point, Staffel 1, Folge 1-13 (2020)

Es ist tatsächlich eine Premiere, in dieser Rubrik. Noch nie wurde bei "Film der Woche" eine ganze Serie reviewt. Aber irgendwie wollte ich sie doch unterbringen, weil Komplettismus und so weiter und so fort. Außerdem habe ich einfach sehr lange keine Godzilla-Filme gesehen. Und mich dürstet es wieder nach mehr, verdammt.

Wir befinden uns in einer ganz anderen Dimension als in den letzten drei Godzilla-Animes, die ebenfalls auf Netflix zu finden waren. Es ist eine ganze andere Welt, ein ganz anderes Japan. Das Jahr 2030.
Eine "Werkstatt für alles" namens Otaki Factory beschäftigt unter anderem zwei Mitarbeiter namens
Yun Arikawa und Haberu Kato. Ihr Chef ist ein griesgrämiger älterer Mann namens Goro, der einst einen Roboter erbaut hat, den man von ihnen steuern kann. Name des Projekts ist Jet Jaguar und er ist für den Fall der Fälle - sprich eine Monster-Apokalypse - da. Jedenfalls werden die beiden beauftragt, merkwürdige Signale zu erforschen, die aus einer verlassenen Villa zu kommen scheinen. Sie finden dort ein altes Grammophon, was plötzlich ein indisches Volkslied abzuspielen beginnt. Das Signal wird allerdings von der alten Weltraumradiostation Misakioku abgesendet. Dorthin wird die Studentin Mei Kamino gesandt um ebenfalls dasselbe Signal zu überprüfen. Die Wege von Yun und Mei kreuzen sich noch nicht in echt, sondern nur Digital. Eine künstliche Intelligenz, die Yun irgendwann erschaffen hat, eine Art Siri, nimmt Kontakt zu Mei auf. Auf einem örtlichen Festival enthüllt Goro endlich den Jet Jaguar, doch kurz darauf muss der Roboter tatsächlich eingesetzt werden. Es tauchen nämlich aus den nichts ganze Scharen von Pterodaktylus-ähnlichen Kaiju. Es kommt zu einem Kampf zwischen den Vertreter der Spezies und Jet Jaguar. Doch die Biester können in unserer Atmosphäre scheinbar nicht überlegen und sterben wie Fliegen. Im weiteren Verlauf der Serie sieht man allerdings wie sie mit Hilfe von organisch erzeugten roten Staub die Atmosphäre für sich verändern, sodass sie überlebensfähiger sind. Man hat auch ganz schnell einen Namen für sie: Rodan. Es tauchen auch immer mehr Kaiju auf.  Riesige Seeungeheuer. Anguirus. King Caesar. Und natürlich auch Godzilla, der ein U-Boot zerstört. Der Schlüssel um das aller aller schlimmste zu verhindern liegt in den Berechnungen eines Wissenschaftlers der vor Jahrzehnten mit einen Kaiju zu tun hatte und womöglich den genauen Zeitpunkt von unserem aller Ende ausgerechnet hat. 

Der Titel der Serie ist schon etwas verwirrend. Klar, Godzilla hat definitiv mehrere Auftritte aber es geht in erster Linie nicht so wirklich um ihn. Man macht sich auf jeden Fall die Mühe und baut die Spannung so auf, sodass man nicht in der ersten Folge die Godzilla-Bombe hochgehen lässt. Stattdessen kommt der Gigant erst in der...dritten Folge vor. Allerdings fokussiert sich die Serie insgesamt viel mehr auf die menschlichen Charaktere. Man bekommt schnell das Gefühl, dass es hier um etwas größeres geht als zwei-drei Monster die sich kloppen. Kann man von halten was man will. Für die einen ist es wahrscheinlich zu viel pseudo-wissenschaftliches bla-bla. Ich finde die pseudo-theorien die hier aufgestellt werden, tatsächlich ziemlich interessant. Hätte mir nur noch bisschen mehr Kaiju-Action gewünscht. Andererseits ist rückblickend betrachtet in jeder Folge schon einiges davon zu sehen. Godzilla ist hier in Bestform, jedoch wieder ein anderer als man ihn sonst kennt. Man hat, wie auch schon in "Godzilla: Resurgence" auf die Evolution gesetzt. Die Form in der Godzilla zuerst auftaucht, ist nicht seine finale Form. Er entwickelt sich erst zu dem Monster den man kennt und sieht am Ende aus wie sein Pendant aus "Resurgence" und Godzilla aus der Heisei-Reihe zugleich. Also eine Mischung aus beiden. Stellt euch vor der Heisei-Godzilla könnte seinen Maul viel weiter aufmachen. So ungefähr sieht er dann aus. Faszinierend. Darüber hinaus hervorragend gezeichnet und nicht überschüttet mit CGI-Effekten. Ich habs genossen.

8/10 Pfandflaschen
Trailer:


Samstag, 9. November 2019

Film der Woche#415: ゴジラ-Thon, Teil 13

AAAEEUUUUIIIIRRGH!

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Eintrag im großartigen Gojira-Thon. Wir haben nun alle Filme der Showa-Reihe durch, alles von der Hensei-Staffel, die komplette Millennium-Staffel, alle US-Zeichentrickserien, alle US-Filme und sogar die neueste Realverfilmung aus Japan (Shin Gojira). Aber es fehlt eindeutig was. Mit "Shin Gojira" begann nämlich eine neue Reihe, die Reiwa-Staffel, wobei der erste Film ein Stand-Alone-Werk war. Fortgesetzt wurde sie mit drei Anime-Filmen die für sich stehen. Alle drei übrigens bei Netflix erhältlich. Zum ersten geht es hier entlang.


Godzilla: City on the Edge of Battle (2018)

"City on the Edge of Battle" fängt quasi exakt dort an, wo der letzte Film aufgehört hat. Haruo Sakaki, ein Mitglied des Besatzungsteams von Aratrum wird von einem jungen Mädchen namens Miana aufgefunden, welches scheinbar zu den "neuen" Bewohnern der Erde gehört. Kurze Zeit später findet er seine Teamkameraden die bereits Bekanntschaft mit Mianas Zwillingsschwester Maina gemacht haben. Im Laufe der Handlung stellt es sich heraus, dass die Waffen mit welchen die
Zwillinge als auch die anderen "Natives" kämpfen mit Nano-Metall versehen sind. Einst gab es ja einen Mechagodzilla der gegen Godzilla gekämpft hat und leider versagte. Er bestand aus Nano-Metall und seine Überreste entwickelten sich wie von selbst zu einer riesigen Stadt - die im weiteren Verlauf des Films "Mechagodzilla City" genannt wird. Die Soldaten werden nun versuchen die neu entdeckte Stadt zu einer neuartigen, endgültigen Waffe gegen Godzilla zu machen. Der übrigens in dieser Filmreihe der "Original"-Godzilla ist, weil der erste der umgebracht wurde "nur" ein herangewachsener junger Godzilla war...

Nach wie vor eine interessante Herangehensweise. Vor allem der Gedanke: Was wäre wenn die Menschheit den Krieg gegen Godzilla einst aufgegeben hat und nun zurückkehrt? Natürlich. Er ist immer noch da, weil er einfach nicht zu kriegen ist. Nach 20.000 Jahren nicht. Ich fands zwar etwas merkwürdig, Goji wieder zum Bösewicht zu machen.... Allerdings macht es irgendwie Sinn weil Toho den Godzilla-Filmen von Legendary Pictures irgendwas gegenhalten will. Dort ist der Kaiju allerdings ein Guter - darum ist er hier wohl böse. Anyways, anfangs fand ich die Animation (Anime-Style mit digitalen Zeichnungen) etwas sehr merkwürdig. Auch die Art wie Godzilla gestaltet ist. Er wirkt wie eine nicht enden wollende Masse an Elektroden und Fleisch oder so. Wie auch immer, sehr sehr interessanter Ansatz und ziemlich geile Umsetzung.

8/10 Pfandflaschen
Trailer:


Godzilla: The Planet Eater (2018)

"The Planet Eater" spielt, oh Wunder, direkt nach dem zweiten Film.

"Mechagodzilla City" schafft es nicht, Godzilla zu erledigen und wird zerstört. Im Weiteren geht es um einen religiösen Kult, dem die Erdenbewohner angehören. Ihr Gott ist niemand geringeres als King Ghidorah der auf jeden Fall schaffen wird ein für alle Mal Godzilla zu vernichten. Man schafft es, KG wie eine Art Geist zu beschwören. Das Monstrum zerstört das Aratrum-Raumschiff und greift Godzilla an. Mit seinen drei Köpfen saugt es Goji langsam die Energie aus. Irgendwann kommt man
auf die Idee dass irgendwas nicht stimmt und KG nur ein Tool ist, das von irgendjemanden aus einer anderen Dimension gesteuert wird. So wie es eigentlich immer ist.

Interessanterweise sind religiöse Kulte/Sekten neben Aliens eines der Hauptthema von Godzilla-Filmen gewesen. Schön, dass diese Tradition hier fortgeführt wird. Jedenfalls ist es ziemlich cool wie hier weitergesponnen wird. Godzilla ist die ideale Manifestierung vom Hass und Zerstörung, welche die Menschheit hervorgebracht hat. Die überlebenden Menschen auf der Erde, die mittlerweile in kleinen Stämmen wohnen besitzen allerdings keinen Konzept von Hass mehr. Ihre Lebensphilosophie dreht sich ums "Gewinnen" (Leben und Leben kreieren) und "Verlieren" (Sterben und verschwinden). Es ist außerdem immer noch interessant zu sehen, was nach dem vermeintlichen Ende der Welt passieren wird. Es ist nicht mal wirklich ein offenes Ende und man kriegt nun ehemalige Krieger zu sehen die sich in eine für sie offene Gesellschaft integrieren. Kinda New Age but I like it.

8,5/10 Pfandflaschen
Trailer:

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Adventure! Godzilland (1992)

Kaum zu glauben, aber ich hab das hier tatsächlich bei meiner Godzilla-Recherche übersehen. Bei "Godzilland" handelt es sich um zwei Kinderserien, die nach ähnlichen Prinzip wie bei der "Sesamstraße" funktionieren. Sprich: Kindern mit lustigen Charakteren das Lesen, Schreiben und Zählen beibringen. Nur dass es sich hierbei um Kaiju-Monster wie Godzilla, Anguirus, King Ghidorah etc. handelt. Die Kaijus sind im chibi-Stil gezeichnet, ähnlich wie Dr. Slump. Die Live-Action-Szenen sind allerdings ziemlicher cringe. Der Rest ist süß. Passt aber eher zu einer fetten Tüte am Sonntag Vormittag. Anyways, here it is:



420/10 Pfandflaschen

Sonntag, 10. Juli 2016

Film der Woche#251: ゴジラ-thon, Teil 9

Holy Shit. Es ist also soweit. Der neunte und letzte Teil des Gojira-Marathons. Ich war übrigens so gönnerhaft und habe mir die ganze Millenium-Reihe auf DVD geholt. Diese besteht übrigens immer noch nicht aus Sequels. Ich hab ausnahmsweise gar kein Bock Streams zu verlinken, erg sucht selber. Ok? Ok.

30. ゴジラ・モスラ・キングギドラ 大怪獣総攻撃,/Godzilla, Mothra and King Ghidorah: Giant Monsters All-Out Attack/Godzilla, Mothra and King Ghidorah (2001)

Dieser Film hat übrigens nichts zu tun mit den anderen beiden Vorgängern. Godzilla kehrt darin "wieder" zurück und zerstört US-Atom-U-Boote. Yuri Tachibana (Chiharu Niyama), eine Reporterin eines Mysterysenders versucht in einer kleinen Ortschaft an eine gute Story zu gelangen. Über Riesenmonster natürlich. Kurze Zeit später taucht Mothra auf und tötet eine Gruppe von halbstarken
Studenten die uralte Mosaikwerke zerstören. Nachdem Yuri etwas weiter recherchiert hat, findet sie heraus dass eine alte Legende um drei Schutztiere existiert die der Menschheit zur Seite stehen sollen. Es handelt sich dabei um Mothra, Barugon und King Ghidorah. Godzilla hingegen stellt sich als eine Art Verkörperung der Geister der im II WK gefallenen Soldaten heraus.

Ich finde übrigens diese Idee mit den nicht vorhandenen Sequels sehr gut. So kann man sich ziemlich gut austoben. Diesmal ist die Handlung noch ein wenig abgedrehter. Godzilla ist also wortwörtlich die Verkörperung von toten Weltkriegssoldaten. Und King Ghidorah ist kein Bösewicht sondern ein guter Gegenspieler. Godzillas weiße Augen deuten übrigens sehr gut an, dass es sich hierbei um ein komplett anderes Monster handelt. Er wirkt nahezu psychotisch, als wäre er nicht er selbst. Eine ziemlich unorthodoxe Variante des der Godzilla Origin. I laik dis.

8/10 Pfandflaschen
Trailer:


31. ゴジラXメカゴジラ/Godzilla against Mechagodzilla/Godzilla against MechaGodzilla (2002)

Dieser und der nächste Film sind die einzigen Streifen der Millennium-Staffel die tatsächlich Sequels sind. Von wegen keine Sequels. Ich hab euch verarscht. Ha!

"Godzilla against MechaGodzilla" ignoriert zwar die vorherigen Filma, wie auch die Heisei-Reihe und bezieht sich auf das Original von 1954. Es ist wieder soweit: Nachdem Godzilla 1999 wiederholt zum Problem wurde und die Regierung Japans überlegt sich eine geeignete Strategie um den Kaiju ein für alle mal zu stoppen. 2002 ist es dann soweit - man hat einen ultimativen MechaGodzilla fertiggestelt, genannt Kiryu. Dieser hat sowohl einen Vorteil als auch einen Mackel. Sein Grundgerüst besteht nämlich aus dem Skelett des 1954 vernichteten, ersten Godzilla. Daher stellt sich der Roboter als nicht zu 100% verlässlich heraus...

Wieder mal wurden die Fronten gedreht und im Gegensatz zu den beiden alten Showa-Filmen ist MechaGodzilla hier nicht der Bösewicht. Es ist einer der wenigen Filme in welchem ich ausnahmsweise Godzillas Kontrahenten sogar tatsächlich sympathischer Finde als Big G selbst. Kiryu scheint nämlich im Gegensatz zu den alten Mechagojiras tatsächlich sowas wie ein (Unter)Bewusstsein zu haben. Er ist ja schließlich zu einem Teil organisch. Mir gefällt diese mystische, semi-wisschenschaftliche Komponente die in diesem als auch letzten Film eingefügt wurde. 

8/10 Pfandflaschen
Trailer:


32. ゴジラ×モスラ×メカゴジラ 東京SOS,/Godzilla: Tokyo SOS/Godzilla: Tokyo SOS (2003)



Direkte Fortsetzung von "Godzilla against MechaGodzilla". Diesmal bezieht sie sich allerdings nicht nur auf das Original von 1954 sondern auch auf "Mothra bedroht die Welt" von 1961.

Er spielt ein Jahr nach den Ereignissen im vorherigen Film. Diesmal spielt auch Mothra eine Rolle. Sie und die Cosmos (man erinnere sich: zwei klitzekleine Feen die Mothras Sprachrohr sind) wollen durch Dr. Shin’ichi Chūjō eine Botschaft an die japanische Regierung übermitteln. Sie soll Kiryu im Meer versinken lassen. Dadurch dass man Leichenfledderei betrieben und Godzilla1954s Skelett für
den Bau des Roboters verwendet hat, wurde der Zeitfluss gestört. Außerdem zieht der Mecha Godzilla förmlich an. Trotz der nicht gerade für die Menschheit sprechenden, selbstverschuldeten Umstände (nach dem Motto: ihr seid selber Schuld dass ihr den scheißroboter gebaut habt!!!1) verspricht Mothra die Menschen zu schützen. Es ist allerdings fraglich, ob man Kiryu vernichten wird. Schließlich hat er vor einen Jahr Godzilla fast besiegt. Ob sein Bewusstsein ihm wieder Chaos anrichten lässt? Wird er sich erfolgreich gegen Godzilla behaupten können?

Sicherlich nicht schlecht, besonders das Ende (das wie ein Ende aller Enden wirkt) hat mir gut gefallen. Jedoch bring ich es nicht aus meinem Kopf dass das hier einfach nur n Sequel ist. Plus Mothra natürlich. Was für frischen Wind sorgt. Trotzdem: Guter Kaiju-Film, dieser.

7/10 Pfandflaschen
Trailer:


33. ゴジラ ファイナルウォーズ,/Godzilla: Final Wars/Godzilla: Final Wars (2004)

Bis 2016 war das hier übrigens der allerletze in Japan produzierte Godzilla-Film. Und wie es so oft bei einem würdigen Abschluß ist, haut man hier richtig auf die Kacke. Es kommen gefühlt alle Monster vor die in allen Godzilla-Filmen bis jetzt zu sehen waren.

In einer Welt voller Gewalt, Umweltverschmutzung und Angriffen von gigantischen Monstern schafft es die von verschiedenen Staaten gegründete Earth Defense Force (die übrigens aus genetischen Mutanten besteht) Godzilla endlich zu besiegen. Sie begraben ihm am Südpol, wo er für immer eingefroren bleibt. 

Jahre später ist der Spuk mit den Riesenmonstern immer noch nicht zu Ende. Um ehrlich zu sein, wird die Situation nur noch schlimmer. King Caesar zerstört Okinawa, Anguirus wütet in Shanghai, ja sogar Zilla (der "Godzilla" aus Roland Emmerichs 1998er Verfilmung) ist in Sydney zugange. Diese werden aber ganz plötzlich aus der Welt geschaffen, und zwar von einem außerirdischen Raumschiff. Die X-Aliens die scheinbar nur gutes vorhaben und die Menschheit von den Monstenr befreien wollen führen selbstverständlich insgeheim böses im Schilde und wollen den Planeten erbern. Eben mithilfe von telepathisch gesteuerten Kaijus. Fest steht - es muss jemand her der diese ganzen Monster vernichten kann. Jemand wie Godzilla, also muss er dringend aus dem Eis raus!

Zum Ende versammelt mal so ALLE wirklich ALLE die früher mal dabei waren. Und haut auf die Kacke. Godzilla, Mothra, die Cosmos, Ebira, Rodan, King Caesar.... Jeder erdenkliche Kaiju ist hier zu sehen. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit der altbewährten Formel  "Zwielichtige Aliens setzen Kaijus gegen die Menschheit ein" als auch mit....Minya. Ganz genau, nicht mit Godzilla Jr. aus der Heisei-Reihe sondern mit "Godzillas Sohn", der aussieht wie n Michelin-Männchen. Holy fuck, der passt da so gar nicht rein, hab ich mir gedacht. Aber was hab ich mich geirrt. Er tut es doch. Auf ne sehr seltsame Art und Weise. Und SUM-41 sind hier auch zu hören. Mit "We're all to blame" während des Kampfes zwischen Godzilla und Zilla. Wenn das mal kein unterschwelliger Kommentar ist. Ein würdiger Abschluß einer großartigen Reihe.

9/10 Pfandflaschen
Trailer:


34. GODZILLA ゴジラ/Godzilla/Godzilla (2014)

16 Jahre nach Roland Emmerich versuchte sich Regisseur Gareth Edwards an dem König der Monster. Und er scheitert nicht. Eigentlich schafft ers sogar, das ganze wesentlich besser hinzubekommen. Der Film kommt sogar viel besser an. Allerdings gibt es hier und da einige Mäkel.

Der Schauplatz des Filmes ist am Anfang tatsächlich Japan wo Joe Brody (Bryan Cranston), ein Erdbebensicherheitsbeauftragter bei solch einem Erdbeben ein ganzes Atomkraftwerk als auch seine Frau Elle (Elizbeth Olsen)verliert. 15 Jahre später ist sein Sohn Ford (Aaron Taylor-Johnson) mittlerweile Lieutenant bei der US-Army und hat selbst eine kleine Familie. Joe kommt über den
Unfall immer noch nicht hinweg. Grade ist er schon wieder in Japan verhaftet worden, nachdem er in eine Quarantäne-Zone eingebrochen ist. Er ist der Meinung dass etwas anders als das Erdbeben die Katastrophe verursacht hat. Und er hat recht - dabei handelt es sich um ein uraltes Wesen - im späteren Verlauf der Story MUTO genannt, dass sich von radioaktiven Abfall ernährt. Und dieses erwacht, selbstverständlich, wieder zum neuen Leben. Doch was wäre der Film ohne seinen Titelgeber, Godzilla der ebenfalls auf der Erde wandelt, trotz mehrmaliger atomarer Versuche ihn auszulöschen. Und dieser muss sich natürlich MUTO in dem Weg stellen.

Ich weiß noch wie ich und Kaptain Borito Kadaver im Kino gewesen sind und er sich tierisch über den Film aufgeregt hat. Man würde seine "Kindheit ficken" bzw. "Hollywood" hätte seinen "fetten salzigen Sack" auf  sein Gesicht gelegt und dabei gemeint "hahaha ich zerstöre deine Kindheit!!!1". Ich kann dem nicht ganz beipflichten. Sicher, es ist ein Ami-Action-Film. Er wird sich 100%ig von einem japanischen Kaiju-Streifen unterscheiden. Das erwarte ich von vornherein. Und ja, die Story um den Soldaten der seine Familie sucht, ist sicherlich etwas langatmig. Aber ich hab schlimmeres erwartet. Sowohl Godzillas als auch MUTOs Design lassen sich sehen. Man blieb im Großen und Ganzen dem Original treu, auch wenn dieser Godzilla glaub ich 1000 mal dicker geworden ist. Alles also eigentlich halb so schlimm. Nur: Warum ist es beinahe jedesmal wenn Godzilla so auftaucht so scheißedunkel? Und warum ist Godzilla ist insgesamt nur 8 Minuten zu sehen? Das macht mich wirklich traurig. Fazit: Ist Okay. Machts aber beim nächsten Mal besser.

6/10 Pfandflaschen
Trailer:


------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Reise ist nun also zuende. Traurig. Dieses Jahr geht es aber weiter. Zwölf Jahre nach "Godzilla: Final Wars" startet Toho eine neue Godzilla-Staffel. "Godzilla: Resurgence" kommt dieses Jahr raus, ich glaube irgendwann im Sommer sogar. Wann er auf englisch geschweige denn auf deutsch erhältlich sein wird, weiß man noch nicht. Splendid entertainment (die Firma die die ganzen Filme auf deutsch auf DVD rausgebracht hat) sicherte sich jedoch schon die Vertriebsrechte. Das ist jetzt aber insgesamt etwas völlig neues. Als "Godzilla"(1998) rauskam wollte Toho unbedingt eins drauf setzen. Diesmal ist "Godzilla"(2014) ein größerer Erfolg gewesen und wird fortgesetzt. Das heißt wir haben bald zwei Godzilla-Reihen am laufen. Eine aus Japan und eine aus den USA. Das wird ein Fest.

Hier schon mal der stumme Trailer zu "Godzilla: Resurgence":



Sonntag, 5. Juni 2016

Film der Woche#246: ゴジラ-thon, Teil 8

Yo! Beim letzten Mal sind wir am Ende der Heisei-Saga angelangt. "Godzilla vs. Destoroyah" war zu dem damaligen Zeitpunkt der letzte Godzilla-Film überhaupt. Als Tristar/Columbia 1998 mit einem US-Remake (von Roland Emmerich der u.a. für Independence Day verantwortlich ist) noch einen drauf gesetzt haben konnte TOHO (die japanische Produktionsfirma von Godzilla) die Schande nicht vertragen und entschied sich das ganze zu kontern. So kommen wir heute auch zum Start einer neuen, "Millenium"-Reihe, bestehend aus sechs Filmen. Die allerdings keine kontinuierliche Story abliefern. Wir fangen die heutige Ausgabe an mit:

26.Godzilla (1998)

Das Werk von Roland Emmerich ist kein Remake oder irgendwas derartiges, sondern erzählt eine vollkommen andere Geschichte. Die rein technisch gesehen nicht mal von Godzilla handelt.

Die jahrelangen französischen Atomtests auf der polynesischen Küste haben furchtbare Folgen nach sich gezogen. Aufgrund der Strahlung mutierte die Population der dort lebenden Echsen. Eine davon, die offensichtlich der Titelgeber des Films ist inzwischen keine Ahnung wie viele Stockwerke groß und beschließt eine Weltreise zu unternehmen, auf welcher sie einen japanischen Fischkutter rammt. Das US-Militär zieht einen Biologen namens Nick Tatoupoulos (Matthew Broderick; über dessen Namen sich ständig lusig gemacht wird) hinzu, der bis dahin sich mit der Mutation von Würmern in Tschernobyl beschäftigt - und im allgemeinen "The Worm Guy" genannt wird. Der französische
Geheimdienst entsendet einen Agenten namens Philippe Roche (Jean Reno; wirklich gut) mitsamt Anhang der die Spuren verwischen soll. Mittlerweile ist das gigantische auf zwei Beinen laufende Monster in New York angekommen und ist offensichtlich trächtig.

Als ich klein war mochte ich diesen Film sehr sehr gerne. Er ist dafür verantwortlich dass sich dieses gigantische Interesse an Godzilla überhaupt so weit entwickelt hat. Er war sozusagen der Zündfunke dafür. Rückblickend gesehen mag ich ihn eigentlich immer noch. Allerdings passt er mittlerweile in die "Sci-Fi-Katastrophenfilm"-Schublade. Es ist nämlich kein Godzilla-Film. Ganz egal wie geil ich das Design des Monsters - er läuft nämlich im Gegensatz zu Gojira ziemlich echsenartig und nicht mit graden Rücken - finde, es ist nicht Godzilla. Godzilla flieht außerdem nicht vorm Militär, schließlich ist er nahezu göttliches Monster und nicht wie hier - "nur" ein Tier. Die meisten Gags die hier so nebenbei gezündet werden sind auch eher meh. Trotzdem kann man hier sehen wie Menschen unter Godzilla zu leiden haben, wie sie aus ihren Autos fallen, wenn sie angehoben werden. Wie sie evakuiert werden. An sowas kann ich mich in japanischen Film nicht erinnern. Trotzdem ist das einfach nicht Godzilla. Allerdings hat man danach eine ziemlich gute Zeichentrickserie gestartet - siehe nächster Punkt. Achja, es spielen drei Simpsons-Synchronsprecher mit: Hank Azaria, Nancy Cartwright und Harry Shearer. Außerdem wird sich über die Kritiker Roger Ebert (Bürgermeister Ebert) und Gene Siskel (sein Assistent "Gene") lustig gemacht.

6/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


27.Godzilla: The Series, Staffel 1, Folgen 1-2: "New Family"(1998)

Die Zeichentrickserie kann man sich getrost gönnen. Sie wurde damals wesentlich besser aufgenommen als der Flm auf dem sie basiert und hat außerdem dasselbe Charakterdesign wie "Men in Black".

Die erste Folge setzt quasi direkt am Ende des Filmes an. Godzilla ist besiegt, seine Eier sind ebenfalls vernichtet. Doch Nick Tatopoulos(Ian Ziering) ist der Meinung die Gegend noch mal durchsuchen zu müssen. Tatsächlich findet er noch ein weiteres Ei, welches auch bald schlüpft. Anstelle jedoch ihm feindselig zu sein, freundet sich das Godzilla-Baby mit ihm an, weil er augenscheinlich sehr mütterlich und nach Ei-Schleim riecht. Das Baby wird selbstverständlich immer größer, die Einstellung Nick gegenüber bleibt jedoch die Gleiche. Das Militär wird schnell auf den neuen Godzilla aufmerksam und ist willens ihm zu vernichten. Um den uns bekannten
griechischstämmigen Biologen bildet sich ein Wissenschaftler-Team. Dabei sind Elsie Chapman, Mendel Craven (der Typ der im Film so eklig geniest hat), Randy Hernandez (Nikos Laborpartner) und Monique Dupre, eine Agentin des französischen Geheimdienstes. Zur Hälfte also derselbe Stab der im Film mitgemacht hat. Außerdem gibt es einen intelligenten Roboter namens N.I.G.E.L der bei Missionen eingesetzt wird - er wird in beinahe jeder Folge zerstört. Ähnlich dem Schicksal von Kenny in South Park. Zuschlechter letzt taucht auch noch ein neues Monster auf - Crustaecous Rex. Eine Art Krabbenmutantentier. Godzilla stellt sich heraus als die ultimative Waffe gegen andere monströse Bedrohungen die man immer wieder einsetzen kann.

Ich war damals so begeistert von der Serie dass ich beinahe jeden einzelnen Kampf auf Papier übertragen hab. Dabei sind Laser um die Ecke geschossen und so weiter. Die Welt war interessant mit 8 Jahren. Jedenfalls mag ich die Richtung die die erste Folge eingeschlagen hat immer noch. Sie macht all die Fehler die man im Film gemacht hat wieder wett und ist dem Original wesentlich näher. Top!

8/10 Pfandflaschen
Hier gehts zur ersten Folge.
Intro:


28.ゴジラ2000 ミレニアム/Godzilla 2000/Godzilla 2000: Millenium (1999)

8,3 Millionen Dollar Budget. Leckmichamarsch.

Nach dem 98er "Godzilla" konnte es Toho nicht auf sich sitzen lassen und brachte nicht einmal ein Jahr danach einen neuen Film raus. Er lief in den USA auch im Kino, die Zuschauer fandens allerdings leicht merkwürdig weil sie ihn für eine Fortsetung hielten. Es ist der erste Film der Millenium-Reihe und bezieht sich keinesfalls auf die vorherigen Filme aus den 80ern/90ern.

Die Story ist relativ simpel erzählt. Godzilla ist wieder da. Ein Team, bestehend aus einem Wissenschaftler namens Yuji Shinoda () und seiner Tochter, namens Godzilla Protection Network, beobachtet seine Bewegungen und betrachtet ihn generel als Naturphänomen das man nicht zwingend töten muss. Gojira macht übrigens dieselben Faxen. Er fühlt sich von Atomkraft angezogen und zerstört Sachen. Es taucht aber auch bald ein neuer Gegner für ihn auf. Aus dem Meer erhebt sich ein
millionen jahre alter Riesenfelsen, der sich als UFO enttarnt, dass unsere Erde bald schon sein Heim nennen will. Was darauf folgt ist Godzilla vs. Der Tripod aus War of the Worlds/Riesenstachelrochen(?). Es ist eines der merkwürdigsten Monster überhaupt.

Mich hat der Film nicht wirklich umgehauen. Er war tatsächlich ein ziemlich fader Start. Schien mir so als hätte man einfach irgendwas rausgehauen um "den Amis" eins reinzuwürgen. Menschliche Schauspielkunst eher meh, Monsterkämpfe natürlich hui. Vor allem nachdem Godzilla seinen Gegner besiegt hat und danach einfach die Stadt weiter kaputt macht ("Fickt euch alle, ich hasse Tokyo!"). Interessantes Monsterkonzept btw. Ein Felsbrocken wird zum UFO wird zur organischen Lebensform. Auch wenn das CGI richtig hässlich ist. Achja, die Art und Weise wie Godzilla in den Hintergrund geschnitten wurde geht einfach gar nicht :D

7/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


29.Godzilla vs. Megaguirus (2000)

Yeah. Der hat fies reingehauen.

Um mal irgendwelchen Missverständnissen vorzubeugen. Dieser Film natürlich auch nichts mit den Filmen der Heisei-Reihe zu tun. Weil es eine andere, separate Reihe ist. Er bezieht sich aber, wie der Heisei-Erstling (von 1984) ebenfalls auf den ersten Godzilla-Film von 1954. Sozusagen als "direkte" Fortsetzung die alle anderen Geschehnisse danach ignoriert. Gibts öfter in Film-Franchises. Und jetzt kommt der Hammer - der Film davor (die #28 du Nuss!) wird ebenfalls nicht beachtet.

Zuallererst startet man mit einem allgemeinen Rückblick. Es folgen neue(!) schwarz/weiß Aufnahmen von "1954", allerdings mit dem neuen Godzilla. Wir erfahren auch, dass Godzilla 1966 das Kernkraftwerk Tokai angegriffen hat. Im Folgenden (genauer gesagt 1996) wurde Osaka Japans neue Hauptstadt und man hat angefangen Elektrizität aus alternativen Quellen zu beziehen. Kernkraft als auch Plasmaenergie haben nämlich nur noch Godzilla angezogen und zu Zerstörungen geführt. Im Jahre 2000 existiert mittlerweile ein Militär/Wissenschaftsteam namens G-Grasper, dass die Bevölkerung vor Godzilla schützt und ihm auch studiert. Diesmal hat man einen ultimativen Einfall um Godzilla für immer loszuwerden. Ein künstliches, schwarzes Loch muss her. Bei einem
erfolgreichen Test schafft man es, eine leerstehende Schule ins nirgendwo zu befördern, erschafft aber gleichzeitig einen Dimensionsriss. Aus einer anderen Realität tauchen schleichend riesige fliegende Insekten auf, als auch ein Ei was von einem kleinen Jungen aufgelesen wird. Es kommt wie es kommen muss - ein neues Monster, welches aus einer vielzahl von solchen Eiern entsteht kämpft gegen Godzilla und verursacht auch jede Menge Schäde die zu einer Flut führen.

Ich glaube, dass es einer meiner Lieblings-Gojira-Filme ist. Ja, ich bin mir ziemlich sicher. So viele schillernde Farben. Lebendige, nicht statische und stupide Kämpfe. Godzilla bewegt sich richtig. Es ist ein mieser Match unter Ungeheuern. Auch die Story enttäuscht nicht. Die Charaktere sind nicht beliebig und auch nicht stupide. Außerdem ist Godzilla-Design neben der Heisei-Reihe definitiv das zweitbeste. Er sieht aus wie aus dem Holz geschnitzt, als wäre er kursiv gezeichnet. Richtig abgefahren. Läuft!

8/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:

Sonntag, 22. Mai 2016

Film der Woche#244: ゴジラ-thon, Teil 7

Hellas zusammen und herzlich willkommen zum mittlerweile siebten Teil des Godzilla äh Gojirathons. Wir sind nun am Ende der Heisei-Staffel angelangt. Nächste Woche gehts an dieser Stelle mit "101 Horrorfilme..." weiter, die Woche darauf ist Godzilla wieder am Start. Aber das wäre dann noch nicht das Ende. Das lässt noch mal auf sich warten. Immerhin haben die Filme auf Deutsch wenigstens jetzt einen vernünftigen Namen.

22. ゴジラvsメカゴジラ/Godzilla vs. Mechagodzilla II/Godzilla gegen MechaGodzilla II (1993)

Nun, eigentlich ist das hier nicht das zweite Aufeinandertreffen von Gojira und seinen mechanischen Zwillingsbruder. Son der das dritte. Schließlich gabs bereits die Filme "Godzilla vs. Mechagodzilla"(1973) und "Terror of Mechagodzilla"(1974), die aber nichts mit der "Heisei"-Reihe zu tun haben. Um Mißverständnissen vorzubeugen nannte man den Film im Westen um, damit man bloß nicht auf die Idee kommt er wäre ein Remake oder so.
Diesmal hat sich das Schicksal gewendet. Godzilla wird hier als der Bösewicht gehandelt und MechaGodzilla ist die ultimative Waffe gegen ihn. Man bergt nämlich die Überreste von Mecha King Ghidorah aus dem Ozean und kreieren damit MechaGodzilla der sein Ebenbild in Fleisch und Blut
beim nächsten Mal erledigen soll. Schon bald finden Wissenschaftler auf der Insel Adonoa ein riesiges Ei, was so wie sie zuerst glauben, Rodan (den Ptyrodaktulus den man aus alten Godzilla-Filmen kennen müsste) gehört weil er sich zum Angriff macht, als sie versuchen damit abzuhauen. Nachdem sie in Kyoto ankommen, stellen sie schon bald fest dass das Ei die Wissenschaftlerassisten Azusa (Ryoko Sano) als ihre Mutter wahrnimmt. Bald schlüpft es und stellt sich zur Überraschung aller als Godzilla Jr. Von nun an kommt es zur heftigen Auseinandersetzungen zwischen der Militäreinheit G-Force in Gestalt von MechaGodzilla und Godzilla selbst der eigentlich nur mit seinem Sohn wiedervereinigt sein möchte. Diesmal gibts für die Menschen ordentlich auf die Fresse. Und das quasi zurecht.

Ich bin froh, so froh dass Godzilla hier als besorgter Vater/Mutter da steht. Eigentlich lag ich letztens vollkommen falsch - er it in dieser Reihe kein Bösewicht sondern eine böse Laune der Natur. Eine unglaubliche Naturgewalt die heftigst am wüten ist. Und auch mal Muttergefühle hat. Godzilla Jr. ist in seiner kleinsten Variante superknuddelig und sieht wesentlich besser aus als Minya aus der Showa-Reihe. Also NICHT wie Hans Maulwurf. Außerdem geiles neues MechaGodzilla-Design. Effekte wie gehabt sauberst. 

7/10 Pfandflaschen
Film (japanisch mit englischen Untertiteln)
Trailer:

23. ゴジラvsスペースゴジラ/Godzilla vs. SpaceGodzilla/Godzilla gegen SpaceGodzilla (1994)

Diesmal ist die Lage wieder mal ein wenig anders. Abwechslung tut gut!

Godzillas nächster Gegner kommt aus dem Weltall. Den Nachforschungen zufolge sind es entweder Biollante oder Mothra gewesen die Godzillas Zellen ins Weltall hinausgetragen haben, wo sie in ein schwarzes Loch gesaugt wurden, sich mit kristallinen Lebensformen verbanden und anschließend zu einen neuen Monster wurden: Spacegodzilla, der nicht nur ein einfaches Ungetüm ist, dass sinnlos Chaos und Verwüstung anrichtet. Dieser ist wesentlich schlauer als seine Vorgänger. Er möchte nämlich Godzilla vom Antlitz der Erde wegtilgen um alleiniger Herrscher zu werden. Gleichzeitig gibts für Godzilla verschiedene Pläne: Einerseits möchte man ihm mit einem Telepathiegerät steuern um Zerstörungen zu verhindern, andererseits gibts aber auch Pläne für seine Tötung die mit dem Mecha Moguera ausgeführt werden sollten. Als Mechagodzilla Godzilla Jr. verletzt und sich auf dem Weg nach Tokyo macht, will Godzilla Rache und folgt ihn.

Was für ein wahrhaftig finsteres, bösartiges Design. Dieser Kiefer der einen entfernt an Biollante erinnert, diese komischen Kristalle als auch die Flugform des Monsters - Ich rede natürlich von SpaceGodzilla, einer meiner Meinung nach zweitbesten Godzilla-Gegner überhaupt. Ich finde diesen neuen Ansatz, das Monster nicht superstupide zu machen sondern eben oberschlau, wirklich sehr einfallsreich. Godzilla Jr. sieht übrigens nicht mehr aus wie im vorherigen Film und ist der Hans-Maulwurf-Variante leider wieder ein wenig näher gekommen. Aber zum Glück nicht mehr lange.

9/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


24. ゴジラvsデストロイア /Godzilla vs. Destoroyah/Godzilla gegen Destoroyah (1995)

Awright, da isser. Der letzte, zumindest damals, Godzilla-Film. Man beschloß das Monstrum in Würde untergehen zu lassen, anstatt es unermeßlich ins Lächerliche zu ziehen. Sehr gut.

Wir fackeln hier nicht lange rum - Godzilla greift nicht Japan sondern HongKong an. Doch etwas stimmt mit ihm nicht. Er sieht aus als würde er an einer Krankheit leiden. Sein Körper glüht und dampft förmlich, man sieht gigantische, glühene orangefarbene Flecken auf seinem Körpe. Die Radioaktivitität macht Big G wohl doch zu schaffen - sein Herz ist schließlich eine Art Atomreaktor der bald hopps gehen wird. Und mit ihm wohl auch die Atmosphäre und somit auch die ganze Erde. Die Menschen tun sich wie immer zusammen und beschließt Godzilla ein für alle mal einzufrieren. Doch es bahnt sich auch eine neue Gefahr - durch den Einsatz des Oxygenzerstörers gegen den ersten
Godzilla (siehe den Film von 1954) mutierte über die Jahre eine bestimmte krabbenähnliche Spezies, die immer und immer größer wird. Und schließlich aus mehreren kleinen zu einem großen Monster wird. Zu einer ungewöhnlichen Mischung aus Alien, Predator und Krabbe. Und sonst noch was. Diese wird prompt Destroyer genannt (auf japanisch Desutroya) und ist wohl der letzte Endgegner von Godzilla. Achja, Godzilla Jr. sieht endlich aus wie sein Vater!

Der finale Schlag. Einige der bittersten und härtesten Kämpfe der Filmgeschichte, zumindest für mein Geschmack. Destoroyah sieht so unglaublich widerwärtig aus und ist wohl mindestens genauso fies wie Spacegodzilla. Er haut nicht einfach drauf, sondern entzieht Energie und lässt den kleinen Godzilla Schaum spucken. Das ist herzzerreißend. Genauso wie Godzillas engültiger Tod. Rechts in die Fühls.

9/10 Pfandflaschen
Film
Trailer:


25. ゴジラアイランド/Godzilla Island, Story 1

And now to something completely different.

"Godzilla Island" ist eine Fernsehserie gewesen und zwar nicht die erste über den King of Kaiju. Man erinnere sich auf die US-Variante von Hanna Barbera oder die paar Folgen von Zone Fighter. Es gab an die 250+ Folgen, jeweils ca. 3 Minuten lang. Jeweils fünf ergeben eine zusammenhängende Story. Die Serie spielt im Jahre 2097 - die meisten Monster der Erde (Godzilla, sein Sohn, Mothra, Jet Jaguar, Anguirus etc. pp) leben zusammen auf einer Insel, die vom sogenannten G-Guard
sicherheitshalber überwacht wird. Dieses besteht aus dem Wächter aus einem Commander und seinem kleinen fliegenden Roboter. In der ersten Story taucht ein UFO auf, welches die Erde zerstören möchte. Zu diesem Zwecke schickt es SpaceGodzilla auf die Erde - Godzilla muss sich natürlich der Sache annehmen.

Und jetzt kommt der Clou. Die Serie besteht, außer den menschlichen Schauspielern natürlich, aus Action-Figuren von Bandai. Die nicht mal animiert sind sondern von Hand bewegt werden. Das sorgte bei mir zumindest für paar unfreiwillige Lacher. Aber es ist trotzem gekonnt gemacht. Schade dass ich kein japanisch spreche sonst fände ichs wohl noch amüsanter.

Story
Intro: