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Freitag, 7. September 2018

Comic Book Review#355: Deathstroke the Terminator Annual#2 (1993)

Okay. Wie DJ Khaled sagen würde - "Another one". Wieder ein Comic mit Deathstroke in der Hauptrolle. Diesmal eine jährliche Ausgabe, die traditionell eine alleinstehende ist. Das heißt, man muss nicht unbedingt die Reihe verfolgt haben um diese in sich abgeschlossene Story zu verstehen. Die Storyline ist allerdings Teil einer größeren Geschichte namens "Bloodlines: Deathstorm" (uhhh), die in anderen Reihen von DC weitergeführt wurde, wie Beispielsweise "The Demon" oder "Eclipso".

Es geht los auf dem Metropolis International Airport. Eine mysteriöse, in einen Umhang gehüllte Frau, entpuppt sich als ein an Ridley Scotts Xenomorphe Aliens erinnerndes Monster. Sie saugt das
Knochenmark eines Flughafenmitarbeiters aus und landet versehentlich selbst im Flugzeug nach Paris. Zwischendurch werden wir Zeuge, wie Slade "Deathstroke" Wilson in Neapel an die Cosa Nostra gerät, die ihm seine Rüstung kaputt schießen. Da er eine neue braucht, beschließt er nach Paris zu reisen. Dort hat ein guter Freund von ihm, der Industrielle Van Horn seinen Sitz. Interessanterweise fällt er Venev, der oben erwähnten Frau, ins Auge. Sie verfolgt ihn, da er für sie eine Art Aura der Macht ausstrahlt, und sucht ihn sich als ihr nächstes Opfer aus.

Ich wollte extra nicht viel verraten, denn spoilern ist an dieser Stelle einfach nicht. Falls ihr eine Chance habt, diesen Comic online zu finden oder auf den Flohmarkt oder sonst wo: Nehmts verdammt noch mal mit. Len Wein und Steve Erwin schufen hier ein wunderbare und leicht absurde Story. Man merkt dass hier irgendwie ein Lückenfüller gebraucht wurde - Deathstroke war in Neapel und exakt dort und nirgendwo anders ging seine Rüstüng kaputt, sodass er nach Paris musste! Wow. Meisterhaft. Wirklich jetzt. Dann kommt noch dieser unfreiwillig lustige Alien-Ripoff. Und dieser Kerl, dessen Vater ums Leben kam und ihn mithilfe von technischen Firlefranz rächen will. Typisch 90er. Unglaublich over the top. Mein Lieblingsmoment: Deathstroke zieht die Maske ab und sagt währenddessen "Because under the mask of Deathstroke the Terminator is the face of Slade Wilson.... -- your father's friend!"

Made by: Len Wein and Steve Erwin
7,5/10 Pfandflaschen

Mittwoch, 22. August 2018

Comic Book Review#354: Deathstroke the Terminator#31 (1993)

Lel. Irgendwie klingt der Eingangstext des Comic Book Reviews immer gleich. Hahaha. Ein weiter Comic aus dieser riesen Kiste :D Diesmal WIEDER Deathstroke. Und das nachdem wir letztens erst mit dem einäugigen Bartträgr zu tun hatten.

Nachdem Raymond Kane und seine Tochter Mayflower in China tot aufgefunden wurden kehrten Slade Wilson (Deathstroke) und Billy Wintergreen zurück zu deren Domizil um Adeline Kane zu finden. Es ist übrigens Deathstrokes Ehefrau zu finden, die von Kane gekidnappt wurde. Um an ihren Standort zu gelangen, finden sie zuerst einen altertümlichen griechischen Handschuh - diese könnte sie auf Adelines Spur führen. Blöderweise werden sie zuerst von irgendwelchen maskierten Trotteln überrascht... Zwei wochen später befinden sich alle drei (Slade, Wintergreen und Waller) in Indien, wo sie sich Malik Kafur vorstellen - dieser soll der letzte Mensch sein der den Handschuh auf einer Auktion erworben hat. Da Slade und die beiden anderen immer noch ihr Ziel vor Augen haben - bitten sie ihn diesen auszuhändigen. Er behauptet allerdings von nichts zu wissen. In derselben nacht wird Kafur allerdings umgebracht und der Handschuh gestohlen. Slade wird selbstverständlich direkt damit in Verbindung gebracht, so als ob das ganze ein abgekatertes Spiel wäre...

Ich finds immer noch ziemlich interessant - weil ich Deathstroke hauptsächlich als Bösewicht in meinem Gedächtnis abgespeichert habe. Hier ist allerdings auf einer noblen Mission - er will seine gekidnappte (Ex-)Frau retten. Er ahnt allerdings nicht, was für eine Scheiße auf ihn zukommen wird. Zudem wirkt die Zusammenarbeit zwischen Wintergreen, Waller und ihn wie ein Bündnis zwischen alten Schulfreunden - man könnte das ganze auch "Deathstroke and Friends" nennen. Man befreit einander aus Miseren usw. usf... Das ist halt wirklich ein gar nicht mal unspannender Abenteuercomic. Ich frag mich eigentlich wo es als nächstes hingeht.

Stabile Arbeit von Marv Wolfman, Steve Erwin, Will Blyberg und John Statema

8/10 Pfandflaschen

Samstag, 9. Juni 2018

Comic Book Review#343: Deathstroke the Terminator#24 (1993)

Awkay... Wahrscheinlich kennt ihr Deathstroke schon - entweder durch die Serie "Arrow", durch die Post-Credit-Szene von "Justice League" oder aber (falls ihr schon etwas älter seid) durch die Zeichentrickserie "Teen Titans". Nun, ganz früher lief sein offizieller Charactername unter "Deathstroke the Terminator" - höchstwahrscheinlich wegen dem Erfolg von diesm einen Film mit diesem Österreicher. Außerdem war er direkte Inspiration für Deadpool (Wade Wilson) - und heißt mit bürgerlichen Namen Slade Wilson.

Deathstroke ist ein auftragserfüllender Assassine der für Geld Leute tötet oder eben Sachen beschafft. Am Anfang dieser Ausgabe jagt er ein paar Leute über die kanadische Grenze, schafft es sie zu
schnappen und besorgt den Inhalt des Kofferraums ihres Autos. Nachdem es im Fluss versenkt zu werden. Der gesuchte Inhalt war ein besonderer Impfstoff - der Auftraggeber ein Pfarrer der diesem für seine Schützlingen gebraucht hat. Nachdem Slade sein Geld einkassiert, geht er aus der Kirche raus und wird prompt von der Polizei verfolgt. Flüchtet anschließend in ein fremdes Auto, was sich ebenfalls als polizeiverseucht rausstellt. Das Ende von Lied: Die Behörden können nicht auf die Gerichte warten und brauchen Hilfe von einem gesetzlosen Assassinen wie Slade Wilson. Betty McBroom, eine Bundesagentin sucht einen Auftragskiller namens Greg Barrett. Dieser versteckt sich in der Wüste von New Mexico in einer riesigen schwarzen Kuppel, die als Öko-Experiment gilt. So wie in diesem schrecklichen Film, "Bio Dome", nur nicht ganz so schrecklich.

Ich würde sagen: Typischer 90er Action Comic. Bisschen Blam! Blam!, SKROM!, VRMMMMMMM, SKEEEEEEEEE und am allerwichtigste (hebt den Finger hoch): POKA POKA POKA POKA POKA POKA!. Ich bin froh, dass Deathstroke nicht ganz so psychopathisch daherkommt wie in "Arrow" oder wie ein megaklischeehafter Bösewicht in "Teen Titans". Viel mehr ist er hier ein mehr als pragmatischer Mann der halt seinen Job, so verwerflich und moralisch fragwürdig er auch sein amg, für Geld auch zu Ende ausführt. Irgendwie gar nicht mal so unsympathisch.

8,5/10 Pfandflaschen
Made by:
Steven Grant
Vince Russell