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Montag, 7. April 2014

Comic Book Review#140: Zombies, Teil 0. Tod und Agonie(2012)

Ich hab echt lange nichts mit Zombies am Hut. Weder Film, Buch, Comic noch Videospiele. Kann generell den Zombie-Genre nicht viel abgewinnen. Sicher, es gibt einige verdammte Gute Filme bzw. Comics(The Walking Dead zum Beispiel). Jedoch ist das Modell meistens ziemlich vorhersehbar. Es geht um das Ende der Welt durch eine Zombie-Pandemie....ausgelöst durch einen Virus....oder die Toten steigen aus ihren Gräbern hervor und greifen alles Lebende an...

Leider muss ich auch zugeben, dass es bei "Zombies" von Olivier Peru und Lucio Alberto Leoni nicht viel anders ist. Aaaaber die Charaktere sind nicht uninteressant, die Dialoge sind teilweise sehr witzig und die Bilder sind schön detailliert und realistisch gezeichnet.

Es geht um einen kanadischen Schauspieler namens Serge Lapointe. Seine ruhmreichen Tage als Zombie-Jäger in Horrorfilmen sind um. Nun verdient er seine Brötchen als Attraktion auf Conventions. Wie auf der in St. Petersburg, wo er sich grade befindet. Es ist nicht mehr alles wie früher, aber irgendwie macht er das Beste draus. Während seines Aufenthaltes kriegt er kaum was von der draußen wütenden Zombie-Pandemie mit, denn er versteht kein russisches Fernsehen. Nach einer leicht besoffenen und mit einer Frau verbrachten Nacht stellt er fest: Die Untoten wüten auf den Straßen und niemand ist vor ihnen sicher! Jetzt heißt es Agent anrufen und einen schnellen Flug zurück nach Kanada organisieren. Doch es wird nicht einfach für sein Gewissen, wenn er auf dem Weg zum Flughafen Menschen trifft die ihm wichtig werden und er sie nicht einfach so mitnehmen kann...

Ich bin übrigens von dem Flughafen schon zig Mal geflogen. Seltsames Gefühl ihn so zu sehen.

Erschienen beim Splitter Verlag

7/10 Pfandflaschen

Freitag, 1. Juni 2012

Film der Woche#48: City Of Rott

quelle: moviesonline.ca

Meine Fresse, was für eine abgefahrene Scheiße!

Zeichenstil erinnert ziemlich an Wes Borlands Coverart zu Limp Bizkits "Chocolate Starfish & The Hot Dog Flavoured Water"-Album. Der Animationsstil erinnert sehr an South Park - genauso simpel und arg 2D gehalten.

und hier der absolut abgefahrene Plot:
Ein alter Mann namens Fred ist in Rott City unterwegs. Die ganze Stadt(und wie wir im Laufe des Filmes auch erfahren - die ganze Welt) ist von Zombies geplagt. In jeden Wasser befinden sich Würmer welche das menschliche Gehirn angreifen und seinen Besitzer zum Zombie machen. Mit Fred stimmt auf jeden Fall was nicht. Er hat Halluzinationen und seit Tagen nichts gegessen. Und der ist der Meinung, dass er unbedingt neue Schuhe braucht. Das seltsamste an der Sache ist dabei, dass Fred die ganze Zeit mit seiner Gehhilfe spricht. Sie heißt Walker und gibt ihn immerzu Ratschläge. Außerdem eignet sie sich verdammt gut dazu, Zombies die Köpfe abzuschlagen. Warum die Gehhilfe sprehen kann, wieso Fred Filme schiebt...das wird erst am Ende verraten.

Trippig. Sehr trippig. Die Bewegungen der Zombies erinnern an die von Würmern, die Würmer selbst erinnern an bewegliches Spaghetti. Die Animation ist sehr verstörend, erinnert an beschissene Browsergames oder wie oben erwähnt South Park - bloß dass man an South Park schon gewohnt ist. Frank Sudol hat den Film geschrieben, gezeichnet und gesprochen.

und hier der Film auf deutsch:
http://www.youtube.com/watch?v=9NvIlPcEHbg
7 von 9 Pfandflaschen