Nun sind die zwei Filme dran. Damit habe ich gefühlt 100 Gehirnzellen verloren, die ich mir seit der Sichtung der Serie wieder erarbeitet habe. Naja, egal. Here we go.
Aqua Teen Hunger Force Colon Movie For Theaters (2007)
Da Staffel 4 und 5 2005 und 2008 rausgekommen sind, könnte man diesen Film zwischen den beiden Staffeln gucken. Aber eigentlich ist es vollkommen egal. Jedenfalls fängt alles an mit einem grandiosen Intro, bei welchem sich die Sludge Metal Band Mastodon beteiligt. Danach führt die Story den Zuschauer in ein gewohnt beklopptes Szenario. So sehen wir wie Master Shake, Frylock und Meatwad irgendwann im alten Ägypten sind und aus dem Arsch der Sphinx rauskommen. Danach müssen sie gegen einen überdimensionalen Pudel kämpfen. Dabei stirbt Frylock, Shake kann den Pudel allerdings besiegen. So reisen sie zum zeitreisenden Abraham Lincoln, der Frylock heilt und danach zurück in ihre
Zeit bringt. Es stellt sich heraus, dass das hier eine Märchengeschichte von Shake ist, die angeblich eine wahre Origin Story sein soll. Es ist aber natürlich gelogen. Weiterhin geht es um einen Fitnesstraining-Gerät, das Insanoflex heißt. Shake hat es vom Nachbarn Carl geklaut. Das Teil ist allerdings gar nicht richtig zusammengebaut. Es fehlt auch ein Teil. Wir erfahren durch den weiteren Verlauf der Handlung, dass dieses Gerät, ganz wie Skynet, zum Untergang der Menschheit führen wird. Als dann tatsächlich das letzte fehlende Teil gefunden und eingesetzt wird, verwandelt es sich in einen riesigen einäugigen Roboter, der durch die Stadt stampft. Carl, der sich zuvor darauf gesetzt hat ist drin gefangen und seine Muskeln werden zwangsweise trainiert. Master Shake, Frylock und Meatwad bilden ein Team mit diesem äh metallenen Roboter-Hahn aus der Zukunft um den riesigen Roboter aufzuhalten.
Zeit bringt. Es stellt sich heraus, dass das hier eine Märchengeschichte von Shake ist, die angeblich eine wahre Origin Story sein soll. Es ist aber natürlich gelogen. Weiterhin geht es um einen Fitnesstraining-Gerät, das Insanoflex heißt. Shake hat es vom Nachbarn Carl geklaut. Das Teil ist allerdings gar nicht richtig zusammengebaut. Es fehlt auch ein Teil. Wir erfahren durch den weiteren Verlauf der Handlung, dass dieses Gerät, ganz wie Skynet, zum Untergang der Menschheit führen wird. Als dann tatsächlich das letzte fehlende Teil gefunden und eingesetzt wird, verwandelt es sich in einen riesigen einäugigen Roboter, der durch die Stadt stampft. Carl, der sich zuvor darauf gesetzt hat ist drin gefangen und seine Muskeln werden zwangsweise trainiert. Master Shake, Frylock und Meatwad bilden ein Team mit diesem äh metallenen Roboter-Hahn aus der Zukunft um den riesigen Roboter aufzuhalten.
Es ist absolut genauso wie in der Serie. Allerdings hat man nicht bloß Material für eine zehnminütige Folge auf eine Stunde und 25 Minuten gestreckt, nein. Tatsächlich hat man sich Mühe gegeben noch mehr und noch mehr und noch mehr absolutesten Bullshit zu erzählen, der irgendwie versucht nicht zusammenhangslos zu sein. Trotzdem gibt es immer wieder Momente, die völlig aus der Handlung gegriffen zu sein scheinen. Man kriegt natürlich auch den Eindruck, dass das Ganze von einem zehnjährigen niedergeschrieben und umgesetzt wurde. Einen zehnjährigen der täglich ordentlich an der Bong zieht. Ein Hahn-Roboter aus der Zukunft, Aliens, ein monströses Fitnessgerät und eine fliegende Wassermelone in welcher ein äh sprechendes Stück Wassermelone namens Walter Melon haust. Sein Komplize ist dabei Neal Peart von Rush, der fantastische Drumsolos spielt. Man fragt sich die ganze Zeit: Was ist das? Warum ist das? Wie ist das? Hört das irgendwann auf? Und wenn es dann zu Ende ist, dann ist man irgendwie traurig. Es ist auf jeden Fall irre witzig und lässt einen mit einem riesigen Fragezeichen im Gesicht zurück.
8,5/10 Pfandflaschen
Trailer:
Aqua Teen Forever: Plantasm (2022)
Ich war nicht lange traurig, denn am nächsten Tag habe ich mir die Fortsetzung "Aqua Teen Forever: Plantasm" reingezogen. Dieser Film ist 2022 erschienen, also noch vor der 12. und somit letzten Staffel der Serie.
Wieder mal fängt es an mit einer Märchenstunde von Master Shake, die diesmal ein Alien/The Thing-mäßiges Weltraumszenario ist. Doch tatsächlich stellt es sich heraus, dass die drei antropomorphen Freunde getrennte Wege gegangen sind. Ihr Haus ist zerstört. Master Shake ist obdachlos und verbringt seine Zeit in einer Suppenküche. Meatwad ist es ebenfalls und geht gerne ehrenamtlich mit Hunden aus einem Tierheim spazieren. Er schläft auch dort. Einzig Frylock ist irgendwie erfolgreich. Er hat seinen Namen zu Phoenix geändert und arbeitet jetzt bei einem riesigen Multiversand namens Amazin'. Die Firma wurde von einem narzisstischen kleinen Typen mit Napoleonkomplex namens Neil (Peter
Serafinowicz) gegründet. Neil ist verzweifelt und möchte unbedingt größer werden, wofür er eine Art Fitnesstrainings/Streckungs-gerät bestellt hat, dass prompt von Drohnen geliefert wurde. Frylock kriegt überraschenderweise ein Befehl von "ganz oben" und so kommt es, dass die beiden sich endlich kennen lernen und einander sympathisch werden. Zuerst soll Frylock seine Maschine reparieren, doch die fliegende, sprechende Pommes hat eine ganz andere Idee. So werden Gene von einer Giraffe und den ehemaligen Basketballspieler Shawn Kemp gespliced um eine höhere Version von Neil zu klonen. Diese übernimmt auch prompt das ganze Unternehmen und sperrt seinen kürzeren Vorgänger in eine Box. Nach und nach stellt sich heraus, wie Amazin so groß werden konnte. Neil hat nämlich zwei außerirdische Spezies "rekrutiert" für ihn zu arbeiten: Die Japongaloiden, die aus Schleim bestehen und deren Nasen ständig laufen als auch die Fraptakulaner, die im Grunde lebende Bäume sind. Beide hassen sich, werden aber ausgetrickst um miteinander in Harmonie zu arbeiten. Doch es gibt bei Amazin' jemanden, der alles noch viel schlimmer machen möchte: Ein Wissenschaftler namens Elmer (Paul Walter Hauser) hat einen ultimativen Plan entwickelt um die billigen Mitarbeiter zu ersetzen.
Serafinowicz) gegründet. Neil ist verzweifelt und möchte unbedingt größer werden, wofür er eine Art Fitnesstrainings/Streckungs-gerät bestellt hat, dass prompt von Drohnen geliefert wurde. Frylock kriegt überraschenderweise ein Befehl von "ganz oben" und so kommt es, dass die beiden sich endlich kennen lernen und einander sympathisch werden. Zuerst soll Frylock seine Maschine reparieren, doch die fliegende, sprechende Pommes hat eine ganz andere Idee. So werden Gene von einer Giraffe und den ehemaligen Basketballspieler Shawn Kemp gespliced um eine höhere Version von Neil zu klonen. Diese übernimmt auch prompt das ganze Unternehmen und sperrt seinen kürzeren Vorgänger in eine Box. Nach und nach stellt sich heraus, wie Amazin so groß werden konnte. Neil hat nämlich zwei außerirdische Spezies "rekrutiert" für ihn zu arbeiten: Die Japongaloiden, die aus Schleim bestehen und deren Nasen ständig laufen als auch die Fraptakulaner, die im Grunde lebende Bäume sind. Beide hassen sich, werden aber ausgetrickst um miteinander in Harmonie zu arbeiten. Doch es gibt bei Amazin' jemanden, der alles noch viel schlimmer machen möchte: Ein Wissenschaftler namens Elmer (Paul Walter Hauser) hat einen ultimativen Plan entwickelt um die billigen Mitarbeiter zu ersetzen.
Irgendwo ähnelt der Film seinem Vorgänger. Zumindest so ein Bisschen. Irgendeine Riesenmacht hat was ganz schlimmes vor. Es geht im Prinzip um den Untergang der Menschheit. Und alles wird von antropomorphen Fast Food Gegenständen zusammen mit einem äh Nachbarn von ihnen verteidigt. Grandiose Satire auf das Wirken von Amazon (natürlich) und irgendwie auch auf den Einsatz von KI (auch wenn es zu dem Zeitpunkt noch nicht in aller Munde war). Tatsächlich halte ich die Filmdauer für sehr optimal. Eine Stunde und fünfzehn Minuten, wobei der Film immer wieder von den beiden Mooninites unterbrochen wird, die gewisse Szenen einfach so rausgeschnitten haben. Damit alles wesentlich leichter zu verdauen ist, oder so. Meiner Meinung nach funktioniert der Film sogar noch besser als der erste, weil die Handlung kohärenter ist und es weniger Ausfälle gibt, die den Film wie eine Sketch-Sendung wirken ließen. So ist der Film wesentlich zusammenhängender als jegliche Folge der ursprünglichen Serie. Ich bin der Meinung, dass sowohl South Park als auch Rick and Morty Fans hier ihren Gefallen finden würden. Auch ohne jeglichen Einsatz von irgendeiner Bong oder anderen Kiffgras.
8,75/10 Pfandflaschen
Trailer:

