Wie jedes Jahr setze ich ein paar Mal aus um mich für paar Tage vom Blogscheiß zu erholen. Habe eigentlich beschloßen, dass jedes Quartal umzusetzen. Das letzte Mal hatte ich so eine Blogpause, glaube ich, irgendwann im Winter. Bin mir jetzt nicht ganz sicher. Aber egal. Jedenfalls:
Leider war ich diesen Monat schon wieder auf so gut wie gar keiner Veranstaltung. Eigentlich ist der einzige Eintrag dann auch nur so n halber, denn wir waren nicht auf sondern daneben. Lange rude kurzer Sinn: In Gelsenkirchen fand das Rock Hard Festival statt. Ich habe es versäumt, Geld dafür anzusparen also konnt ich mir weder einen noch alle drei Tage leisten. Was ich mir leisten konnte war: Aus der Ferne, genauer gesagt von der Brücke hinterm Amphitheater, den restlichen Set von Armored Saint und den Anfang von Saxon zuzuhören. Aber das ist egal, denn ich bekam am Ende noch eine Falafel und paar wunderschöne Fotos mit ein paar wundervollen Menschen die ich sowohl aus dem Internetz als auch aus dem Real Life kenne. Ich habe mir überlegt, ein Foto von uns (und der Falafel) zensiert reinzustellen, aber einige mögen das sicher nicht und außerdem wäre es unter Umständen zurückverfolgbar. Deshalb gibbet nix. Aber ich geb euch Armored Saint und Saxon.
Mal wieder ein Schätzchen aus der "100 US-Hefte"-Kiste. Diesmal befindet man sich mitten in der High-Technology-Schiene der 90er Jahre.
Curt Metcalf ist der schlauste Erfinder überhaupt. Sein Boss Edwin Alva ist der typische böse Vorsitzende einer fiesen verbrecherischen Firma, der illegale Sachen macht. Curt bestraft ihn dafür, indem er nachts in einem technologisch hochentwickelten Anzug rausgeht und sein illegalen
Geschäfte kaputt macht. Das tut er unter dem Superheldenpseudonym Hardware. In dieser Ausgabe gerät er in eine Falle. Ein Bösewicht, der sich Reprise nennt stellt sich ihm in Weg. Der Bursche macht seinem Namen alle Ehre. Er vervielfältigt sich und so hat Hardware gleichzeitig mit mehreren Gegnern zu tun. Das führt dazu, dass er den Kampf schwer verwundet verlässt und nach Hause flüchtet wo er erschöpft einschläft und am nächsten Morgen nicht zur Arbeit kommt. Daraufhin kriegt er Besuch von seiner direkten Vorgesetzten, welcher er von seinem "Hobby" erzählt. Sie ist definitiv nicht begeistert.
Die Story um "Hardware" ist nicht sonderlich neu. Es ist das typische Verhalten eines Mitarbeiters mit Sinn für Gerechtigkeit der gegen seinen korrupten Boss antritt. Dazu kommt noch das typische 90er Jahre Design. RIESIGE, sinnlose Waffen, ein Schulterpad zum dahinschmelzen, ein Arsenal an verdammt vielen Gadgets und ein klischeehafter Name. Dazu noch ein ballernder RIESIGER Schriftzug in Blockbuchstaben als Logo. Da geht mein Herz auf. Ich dachte schon, der Protagonist wäre sowas wie ein Computermensch/organismus der sich IM Computer aufhält. So wie bei Tron. Aber so ist es auch nicht schlecht.
7,5/10 Pfandflaschen
Made by: Dwayne McDuffie, Denys Cowan
Hallo und häßlich willkommen zur ersten von hoffentlich vielen Ausgaben der 2.0-Version von "101 Sci-Fi-Filme, die Sie sehen müssen bevor das Leben vorbei ist". Ich habe mir allerdings gedacht, dass das nicht wirklich ausreicht. Denn einige von den Filmen wurden remaked, gerebooted und fortgesetzt. Also warum nicht das ganze fortsetzen? Dieses Special hier wird allerdings nicht regelmäßig sein, die Ausgaben werden hin und wieder mal rauskommen. Anyways, here it is, das Fest der Verlinkungen.
#8 war "The Thing from another World" (1951).
Falls ihr euch erinnern könnt: Auf Platz 8 kam diese filmische Umsetzung der Erzählung "Who Goes There?" von John W. Campbell. Diese wurde 1982 von John Carpenter neu umgesetzt und kam auch auf der Liste vor. Der nächste Film über den ich spreche, ist ein Prequel aus dem Jahre 2011 der die Handlung vor den Ereignissen aus Carpenters Klassiker erzählt.
The Thing (2011)
Der Prequel zeigt uns wie ein Team aus norwegischen und us-amerikanischen Wissenschaftlern auf Antarktika eine mehr als interessante Entdeckung untersucht. Nachdem man festgestellt hat, dass vor vielen vielen vieeeelen Jahren ein riesiges Raumschiff auf der Erde abgestürzt ist und bei seiner Bruchlandung ein ellenlanges Tunnel gebohrt hat findet man in der Nähe den einzigen Passagier. Dieser ist ein in Eis gefrorenes außerirdisches Wesen. Man beschließt ihn auszugraben und fachgerecht zu untersuchen. Das Eis ist sehr dick und es ist höchst unwahrscheinlich dass der Inhalt überhaupt noch am Leben ist. Leider liegt man falsch. Nach einer kurzen Zeit im Labor bricht das Wesen aus dem Eis heraus und stellt sich als fies und menschenfeindlich heraus. Es ist eine Art
Hybrid aus allen möglichen Alpträumen. Scharfe Zähne, riesige Spinnenbeine und Tentakel. Es greift nach und nach Mitglieder der beiden Teams an und man stellt fest, dass es sich wie ein Virus verbreitet. Es hat die Fähigkeit, menschliche Zellen zu imitieren und so sich in jede organische Lebensform auf der Station zu verwandeln. Man muss es bekämpfen, bevor es seinen Weg in die große weite Welt macht.
Okay, kommen wir zuerst zu den guten Teilen des Films. Die Effekte sind erste Klasse. Auch die Art der Situation ist vorzüglichst. Erinnert etwas an "Alien", selbstverständlich. Mehrere Leute sind am Arsch der Welt, auf engsten Raum mit einem feindseligen Wesen gefangen. Paranoia macht sich breit, Mensch fängt an einander zu misstrauen und sich gegenseitig zu bekämpfen als auch umzubringen. Ist finde ich, eigentlich immer ein interessantes Szenario. Und jetzt kommt der Clou. Es passiert, im Prinzip, genau dasselbe wie in der Neuinterpretation von John Carpenter aus dem Jahre 1982. Der Film bietet einen einfach nichts neues. Hier kommt übrigens auch ein Menschlichkeits-Test vor, genau wie bei Carpenter. Das ist einfach nur Schade.
Sowohl das Original als auch das Remake basieren auf "Farewell to the Master" von Harry Bates.
"The Day the Earth stood still" (2008)
Im Remake spielt übrigens Keanu Reeves die Rolle des Außerirdischen Klaatu, der auf die Erde kommt um sie zu "retten". Dieser ist ein Repräsentant verschiedener außerirdischer Zivilisationen und möchte uns vor Augen halten, dass wir uns und unsere Zivilisation immer weiter kaputt machen. Die Erde wird es bald nicht mehr geben, wenn wir so weiter machen. Nach dem ersten, mißlungenen Kontakt mit den Menschen von NY, unter anderem viel Polizei und Militär, bei welchem Klaatu angeschossen wird kommt er in Quarantäne. Aus dieser flieht er nachedem ihm verweigert wird, im
Sitz der vereinten Nationen zu sprechen. Ergo flieht er, findet aber auf der Flucht in Dr. Helen Benson (Jennifer Connely) eine Verbündete die scheinbar als einzige ihn verstehen möchte. Außerdem will sie ihm beibringen, dass die Menschheit sich auch ändern kann und vielleicht nicht alles verloren ist.
Insgesamt ähnelt der Film den Original schon ziemlich. Nur wird hier mehr auf Details wertgesetzt, es gibt bessere Effekte und man hat aus Klaatu nicht einfach nur einen menschlich aussehenden Alien sondern einen Alien IM menschlichen Körper gemacht. Ich fand das definitiv nicht schlecht, finde aber dass es insgesamt ziemlich pompös rüber kommt. Vielleicht aber weil das Original so schlicht war und man damals keine CGI-Effekte zur Verfügung hatte. Für diejenigen die die Schwarz/Weiß-Verfilmung NICHT kennen, sicherlich eine Bereicherung für die anderen eher ein unnötiger Film.
6,5/10 Pfandflaschen Trailer:
#11 war "Invaders from Mars" (1953)
Um euch das Review zum Original durchzulesen klickt hier. Für das Remake klickt hier.