"Enter The Void" spielt in der japanischen Hauptstadt Tokyo. Die beiden Geschwister Oscar (Nathaniel
Brown) und Linda (Paz de la Huerta) wohnen in einem Apartment. Während sie nebenher als Stripperin arbeitet, vercheckt er Drogen (das hat man damals so gesagt, das versteht ihr nicht). Oscar ist fasziniert von Psychedelika und erlebt zu Beginn des Film einen haluzinogenen Trip. Sein Kumpel Victor (Olly Alexander) bittet ihn telefonisch zu einem Deal in der Bar "The Void" zu kommen. Ein anderer Freund namens Alex (Cyril Roy) begleitet ihn. Doch nachdem Oscar die Kneipe betreten hat kommt es zu einem verheerenden Zwischenfall. Der Deal war eine Falle. Die Polizei stürmt in einer Razzia die Kneipe und will Oscar offenbar verhaften. Nachdem dieser sich in einer WC-Kabine verbarrikadiert, scheindroht er eine Pistole zu haben - was dazu führt dass die Cops ihn durch die Tür erschießen. Oscar stirbt an der Schusswunde. Seine Seele wandert im Anschluß sowohl durch die Stadt als auch in Gedanken durch sein ganzes Leben. So erfahren wir dass Linda und er eine sehr innige Beziehung als Kinder hatten. Ihre Eltern starben bei einem Autounfall. Im Anschluß landeten sie in einem Kinderheim und wurden von zwei unterschiedlichen Familien adoptiert und somit getrennt. Allerdings war da dieser eine Schwur den sie beschloßen haben: Immer für einander da sein, niemals getrennt. So versucht Oscars Seele wieder in Lindas Leben zurück zu finden. Bis auf die Erinnerungen Oscars, die aus der "Third Person View" gezeigt werden, kriegen wir alles in der "First Person View" zu sehen. So "blinkt" die Kamera wenn Oscar blinkt usw. usf.
Brown) und Linda (Paz de la Huerta) wohnen in einem Apartment. Während sie nebenher als Stripperin arbeitet, vercheckt er Drogen (das hat man damals so gesagt, das versteht ihr nicht). Oscar ist fasziniert von Psychedelika und erlebt zu Beginn des Film einen haluzinogenen Trip. Sein Kumpel Victor (Olly Alexander) bittet ihn telefonisch zu einem Deal in der Bar "The Void" zu kommen. Ein anderer Freund namens Alex (Cyril Roy) begleitet ihn. Doch nachdem Oscar die Kneipe betreten hat kommt es zu einem verheerenden Zwischenfall. Der Deal war eine Falle. Die Polizei stürmt in einer Razzia die Kneipe und will Oscar offenbar verhaften. Nachdem dieser sich in einer WC-Kabine verbarrikadiert, scheindroht er eine Pistole zu haben - was dazu führt dass die Cops ihn durch die Tür erschießen. Oscar stirbt an der Schusswunde. Seine Seele wandert im Anschluß sowohl durch die Stadt als auch in Gedanken durch sein ganzes Leben. So erfahren wir dass Linda und er eine sehr innige Beziehung als Kinder hatten. Ihre Eltern starben bei einem Autounfall. Im Anschluß landeten sie in einem Kinderheim und wurden von zwei unterschiedlichen Familien adoptiert und somit getrennt. Allerdings war da dieser eine Schwur den sie beschloßen haben: Immer für einander da sein, niemals getrennt. So versucht Oscars Seele wieder in Lindas Leben zurück zu finden. Bis auf die Erinnerungen Oscars, die aus der "Third Person View" gezeigt werden, kriegen wir alles in der "First Person View" zu sehen. So "blinkt" die Kamera wenn Oscar blinkt usw. usf.
Ich habe schon viel "schlimmes" über Noés Werke gehört. "Enter the Void" ist dabei die elfte Produktion, die nach den skandalträchtigen Filmen "Menschenfeind" und "Irreversible" erschienen ist. Dabei muss ich sagen, dass es hier zwar sehr detaillierte Szenen zu sehen gibt, die allerdings größtenteils wenig mit direkter drastischer/graphischer Gewalt zu tun haben. Das meiste was wir zu sehen kriegen ist die Darstellung von menschlichen Leid und Tragödien. Diese ist allerdings nötig um zu erzählen, wie tief die Beziehung zwischen Oscar und Linda war. Klar, in einem "normalen" Film würde eine kurze Rückblende über den Autounfall reichen. Hier wäre sowas deplatziert. Es braucht die Darstellung des Unfalls um das Leid zu verstehen als auch um zu verstehen wie sehr die beiden Geschwister einander gebraucht haben. Schließlich waren sie komplett alleine auf der Welt. Was mich, wie so oft, stört sind die scheinbar nutzlosen Sexszenen. Aber das ist eine reine Geschmackssache. Ich finde, sie tragen nicht wirklich was zur Handlung bei. Aber: Sei's drum. "Enter the Void" ist sehr intensiv, verursacht eventuell Schwindelgefühle und es ist eine Tatsache dass man kaum die Augen davon abwenden kann. Mit Drogen hat der Film herzlich wenig am Hut. Man vermutet während der Sichtung was das alles bedeuten kann. Ist es wirklich Oscars Seele die herum wandert? Ist das ein heftiger LSD-Trip? Stirbt er tatsächlich oder trippt er nur? Sind das die letzten Minuten seines Lebens in seinem Gehirn? Überzeugt euch doch mal selber.
8,75/10 Pfandflaschen
Trailer:

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