Sonntag, 15. Januar 2012

Film der Woche#28: Rob Zombies El Superbeasto(2009)

Also das war bei 74 Minuten auf gar keinen Fall eine schwere Kost. Mein Mund blieb aber vor lauter Entsetzen stets geöffnet. Ich habe mich auch köstlichst amüsiert.
Nun gut worum gehts eigentlich: Der Titelheld ist ein mexikanischer Wrestler namens El Superbeasto, welcher zugleich (Porno)Filmregisseur und (Porno)Filmschauspieler ist. Hinzu auch noch ein Superheld der stets zu spät kommt. Da er als Waisenkind einer Familie vor die Tür gesetzt wurde ist die Lack und Leder tragende Superheldin(oder zumind. sowas ähnliches) Suzi-X seine Stiefschwester. Ein Junge namens Steve Wachowski der in der Highschool der absolute Loser und in sie verknallt war verwandelte sich mittlerweile in den nicht weniger loserhaften Dr. Satan(Fans von "House Of 1000 Corpses", klingelts?). Dieser kidnappt mithilfe von den intelligenten Gorilla Otto die Stripperin Velvet von Black um sie anschließend zu heiraten und so schließlich sich in den absoluten Satan zu verwandeln. Er glaub daran, weil er ein Muttermal in Form einer 666 auf Velvets Arschbacken gesichtet hat. Beasto und Suzi sind drauf und dran das zu verhindern. Doch sie haben die Rechnung ohne die Horde Nazi-Zombie-Biker und Nazi-Werwölfe gemacht.
Rob Zombie hats geschafft die acht wesentlichen Zutaten für einen Grindhouse-artigen Film(Feuer, Roboter, Blut, Nippel, Gewalt, Action, Sex, Eiscreme) wunderbar miteinander zu kombinieren. Dabei ist eine obskure Mischung aus Ren & Stimpy und Stripperella rausgekommen. Nicht für die ganze Familie. Ich feier dass der Charakter Superbeast aus dem gleichnamigen Song nun auch einen Film bekommen hat. Die deutsche Stimme von El Superbeasto übernahm Oliver Kalkofe. Sheri Moon Zombie spricht Suzi-X im Original. Captain Spaulding hat auch einen klitzekleinen Cameo-Auftritt. Sehr witzig sind auch die Hintergrundsongs die haargenau das beschreibt was gerade passiert und einen mitteilen dass es absolut nicht schlimm ist bei Zeichentrickfilmen zu onanieren.
Rating: huch fast vergessen: 9,5 von 10 Pfandflaschen.
Film
Trailer:

Freitag, 13. Januar 2012

Album der Woche, Folge 29: Reagan Youth - Volume One

Quelle: .newredarchives.com/

Quelle: lastfm
Reagan Youth ist der Name. Damit bezog man sich in den 80er Jahren nicht nur auf das Ära unter diesen US-Präsidenten sondern auch auf die Hitlerjugend. Denn Reagan war RY's Meinung wohl nicht viel anders als Hitler gewesen. Hier wird ganz simpler 3-akkorde-us-punk geboten; anstatt aber auf "normale" Themen wie Stress mit den Eltern, buhuhu meine Freundin ist weg oder alle verstehen mich nicht zu setzen bieten Reagan Youth astreine Peace-Punk-Texte wie sie Crass oder Conflict schon gemacht haben. Ist ja nicht so, dass ich sie mir erst diese Woche das erste Mal angehört habe, aber beim musikalischen Entjungfern hat mich diese Mischung verwirrt aber auch positiv überrascht. Es geht um die Aufhebung der bestehenden Gesellschaftsordnung in "New Aryans"("New Order? No Order! Disorder - now!"). Ablehnen jeglicher Klassen-katalogisierung in "No Class". Das Leben im "Anytown, USA". Oder auch um das Dahinsiechen der Jugend im "Degenerated", welches höchstwahrscheinlich das bekannteste Lied von Reagan Youth ist. Anfang der 90er wurde es von einer fiktiven Band namens "The Lone Rangers" im Film "Airheads" gecovert. Die Hauptrolle spielte Brendan Fraser.
Das Album an sich ist "bloß" eine Wiederveröffentlichung des Erstlings "Youth Anthems For The New Order" mit ein Paar Outtakes. Der damalige heroinsüchtige und -dealende Sänger Dave Rubinstein beging nachdem ein anderer Dealer ihm im Streit mit einen Baseballschläger verletzte, seine Mutter von einem Auto überfahren wurde, seine wegen des Drogensums sich prostituierende Freundin von einen Serienmörder umgebracht wurde, kurz danach Selbstmord. Reagan Youth gibt es seit 2006 wieder und sie sind auch letztes Jahr auf dem Ruhrpott Rode aufgetreten. Ich weiß ehrlich nicht was ich davon halten soll. Reunions sind bekanntermaßen öfter nicht so giel.


Daunlaudlink für "A Collection Of Pop Classics" welches Volume 1 und 2 enthält
Rating: 9 von 10 Pfandflaschen

Dienstag, 10. Januar 2012

Comic Book Review#26: Howard The Duck#2

Quelle: Marvel.com

Das ist mit Sicherheit nicht eine Ausgabe von der ersten Serie die ich mir da ausgesucht hab, und wie immer muss ich exakt die Nummer 2 oder 3 erwischen. Ich find fast nirgendwo erste Ausgaben, die haben wohl doch zu viel Sammlerwert.
Na schön. Nummer 2 von 4 von Howard The Duck.
Howard ist ein Enterich aus einer anderen Welt wo alle Enten sind.(oder so.) Per Zufall wurd er irgendwie in unsere Welt teleportiert, mittlerweile hat er sich an diesen seltsamen Planeten namens Erde gewohnt wo Menschen tatsächlich Vögel essen und hat sich einen Job als Taxifahrer in Cleveland besorgt. Außerdem hat er eine bildhübsche Freundin namens Beverley, die von einen Superstar-Leben träumt. Zusammen wohnen sie in einen Häuschen....
Eines Tages, so erfahren wir es aus der Rückblende, fährt Howard ein paar Hobbyjäger(in Wahrheit Uniklinik-Doktoren) in seinen Taxi durch die Gegend. Anscheinend schnallen sie dass er eine Ente ist und versuchen ihm zu erschießen. Howard findet das gar nicht gut, rastet komplett aus und versohlt den beiden mit ihren Gewehren die Ärsche. Diese seltsame Szene wird zufällig gefilmt und schon bald landet sie im Netz. Auf MeTube.
In dieser Ausgabe wird er gezwungen in einer unsäglichen Talkshow aufzutreten. Doch er ahnt nicht, dass sie insgeheim von einen auf gewinn programmierten Robo-Organismus namens MODOT(Mobile Organism Designed Only for Talking), welcher eine Art Parodie auf das Original MODOK(Mobile Organism Designed Only for Killing) darstellt, gesteuert wird.
Howard ist gerade wegen seiner sarkastischen und ehrlichen Art eine sehr sympathische Ente. Ich hätte gerne mehr davon. Egal ob digital oder analog. Wer was findet der gebe es mir.
Am besten den ganzen "Media Duckling"-Band zu welchen die heute reviewte Ausgabe auch gehört.

mehr über Howard den Enterich - hier

My Favorite TV Show: Cheers

von oben nach unten: Sam, Diane, Coach, Carla, Cliff
und Norm.
Der Ort wo jeder deinen Namen weiß. Der Ort wo du stets willkommen bist. Der Ort wo du deinen Kummer und Sorgen entfliehen kannst und wo jeder ein offenes Ohr für dich hat. Ich meine natürlich Cheers, eine uralte Kneipe in Boston. Sie gehört Sam Malone(Ted Danson) einen ehemaligen Profibaseballspieler, trockenen Alkoholiker und Frauenschwarm. Weitere Charaktere sind: Die zickige Bedienung Carla Tortelli, Mutter von 6, die absolut gar keine Gelegenheit auslässt jemanden verbal eine reinzuwürgen. "Coach" Ernie Pantusso - Sams ehemaliger Trainer, mittlerweile ergrauter Barkeeper gesegnet mit der Unfähigkeit keinen Sarkasmus, keine Ironie sowie auch stinknormale Sachen nicht zu verstehen. Clifford Clavin - Ein Postbote mittleren Alters der immernoch bei seiner Mama wohnt, Angst davor hat Frauen anzusprechen und ständig von seinen Florida-Urlaub erzählt. Norman Peterson - Ein etwas schwergewichtiger Buchhalter, der immer Witze auf Kosten seiner Ehefrau macht und sonst auch ständig Weisheiten(umgangssprachlich sog. "Normisms") raushaut.
Da wäre noch Diane Chambers. Sie wird in der ersten Folge von ihren Verlobten sitzen gelassen und nimmt daraufhin einen Job als Bedienung in der Kneipe auf. Der eher schwanzgesteuerte Sam und die intelektuelle Diane können sich anfangs absolut nicht leiden, doch irgendwann verlieben sie sich ineinander und führen fast zwei Staffeln lang eine Beziehung...

Eine der lustigsten Serien allerzeiten ist gleichzeitig auch eine der traurigsten weil sie durchaus menschliche Themen wie Liebe, Hass, Verrat oder auch Eifersucht behandelt. Ich genieß jede noch so schnulzige Folge und bin gespannt wie es weiter geht. Bin momentan bei der 4. Staffel angelangt.
Ted Danson dürfte manchen auch als der sarkastische Arzt Becker aus der gleichnamigen Serie bekannt sein; die Figur Frasier Crane hat in Cheers ihren Ursprung. Auch Woody Harrelson und Kirsty Alley spielten wichtige Rollen in der Serie.

Musikalische Recherchen, Folge 5: Psychobilly

klicker-klacker- klicker-klacker- klicker-klacker - klicker-klacker - klicker-klacker - klicker-klacker -
Ja, das ist der Klang des Kontrabasses. Lange lange Zeit genoss ich diesen Klang, doch irgendwann wurds mir zu blöd und ich hörte auf. Sehr sehr selten erinner' ich mich aber trotzdem gerne daran.
Psychobilly ist nicht einfach nur Rockabilly + Punk; es ist schon was eigenes. Man könnte meinen, dass das Genre in ihren Ursprüngen tatsächlich ein Unikat ist. Aber nur in den Ursprüngen. Mittlerweile ist es zu einer ähnlich standardisierten Subkultur wie...sonstwas verkommen und es gibt kaum Bands die mich begeistern.
Ich hau einfach mal ein Paar all-time-favorites sowie ein paar von mir bis auf den Tod verhassten Sachen.

Eine Zeit lang waren Demented Are Go meine Lieblingsband. Einer der Gründe war, dass sie im Gegensatz zu den Erfindern des Genres den Meteors keine "uhhh wir sind böse, gehen durch die Stadt und hauen jeden aufs maul" sondern viel eher "ich liebe dich...und du bist tot"-artige Texte gemacht haben.


Bevor Meteors zu einer meiner Meinung nach unsäglichen Band geworden sind hauten sie Klassiker wie dieses Rolling-Stone-Cover raus:


"King Rat" von Guana Batz - <3


was die wohl alle mit Ratten gehabt haben...weiß ich nicht: King Kurt - Alcoholic Rat


und es ist mir mittlerweile scheißegal, was man von mir hält wenn ich sage, dass ich Tiger Army gut finde. Ich obliege mittlerweile keinen bescheuerten Psychobilly-Szenegesetzen mehr


und nun die grässlichen Tight Fitting Pants - Pornobilly war schon immer Scheiße


das wars.