Montag, 8. September 2025

Album der Woche#650: Zeke - Death Alley (2001)

Ich habe schon viel von Zeke gehört und gelesen und irgendwann auch mal so eine Videoaufnahme gesehen, in welcher die Band wirklich unfassbar schnell gespielt hat. Damals dachte ich, schneller gehts nicht. Doch irgendwann entdeckte ich Grindcore und Powerviolence und war eines besseren belehrt. 

Trotzdem ist das Album "nur" eine halbe Stunde lang, (fast) jeder Song ist super schnell gespielt. Gleichzeitig schreibe ich dieses Review in super schneller Geschwindigkeit, weil es eben so super schnell ist, dass man wirklich nur das geringste (und das beste) davon mitnehmen kann. 


Zeke spielen wirklich unfassbar schnellen (!!!) Hardcore Punk mit großartigen Hard-Rockigen-Elementen. Ja, wenn man unbedingt möchte, kann man sagen dass Motörhead hier Pate gestanden haben. Dazu kommt noch die Gestaltung ihrer Albencover. So ist hier ein Mann auf einem (wahrscheinlich sehr schnellen) Motorrad zu sehen. Auf einem anderen ist ein Motorradhelm. Textlich betrachtet geht es um Geschwindigkeit (!), Leben auf der Überholspur (!!), Wurzeln haben im US-Staat Arkansas (!!!)...und naja...Leben auf der Überholspur und so. Also ich wiederhole das nochmal: Einfache Menschen aus einfachen Verhältnissen machen Musik über schnelle Autos, Motorräder, gelegentliche Liebschaften und darüber was ein toughter Motherfucker man ist. Nur ist das nicht überhäuft mit schmalzigen Schmalzi-Schmalz wie bei einigen dieser "Punk'N'Roll"-Bands. Stattdessen sind die Texte wirklich frech, rotzig und rotzfrech hingerotzt, wie es eben bei 1980er-Hardcore Bands der Fall war. Allerdings klingen die Gitarren weniger nach Hardcore Punk (das Schlagzeug schon eher) sondern einer turbospeed-Version von Motörhead. Ich wiederhole mich. Aber was soll ich dazu noch sagen. Es ist geil. Es ist wirklich sehr sehr geil. 

Hab ich schon gesagt, dass die Band wirklich super schnell spielt? Ohne Scheiß, das ist wirklich (ach seufz, jetzt kling ich schon wie so n typischer Punkzine-Schreiber): High Speed High Energy Fucking Punk'N'Roll in deiner Gurkenfresse. Oder so.

8/10 Pfandflaschen
Anspieltipps: Arkansas Man, Shockwaves, Evil Woman, Crossroads


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